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Pirckheimer-Blog

Fr, 19.02.2021

Screenshot "Weitere Bücher" mit dem Titel "Typograf/Grafotyp"

Neu im Netz

Der Pirckheimer, Gestalter und Mitautor unserer Zeitschrift Marginalien, Matthias Gubig, ist jetzt ebenfalls mit einer eigenen Homepage im Internet präsent.
Die Seite MATTHIAS GUBIG – DIE ORIGINALGRAFISCHEN BÜCHER ist ab sofort unter matthias-gubig.de aufzurufen und enthält neben den von ihm gestalteten und herausgegebenen Pressendruck-Büchern der Edition Spätdruck weitere Bücher von ihm, in denen man sogar "blättern" kann, jeweils mit Abbildung und Beschreibung, sowie Druckgrafik.

Do, 18.02.2021

Die Weltverbesserer

2014 entstand die Serie "Die Weltverbesserer" der Berliner Künstlerin Ellen Fuhr (1958 - 2017). Nach einer Ausbildung zur Biologielaborantin studierte sie von 1978 - 1983 Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste, Dresden und war von1986 - 1989 Meisterschülerin an der Akademie der Künste bei Gerhard Kettner.

Ellen Fuhr sagt zu ihren Arbeiten: "Porträts habe ich immer gern gemacht, auch als Auftragsarbeiten. Und eine menschenleere Landschaft ist mir zu langweilig. Ich finde es schön, wenn da Gestalten oder Köpfe sind. Am meisten macht mir Spaß, wenn ich entweder einen Kopf nehme, der aus meinem Umfeld ist, den meines Mannes, den einer meiner beiden Töchter oder eben der Leute, die mir bedeutsam, interessant erscheinen oder vergessen wurden und mir einfach fehlen." (strassenfeger 13/2015)

Die Serie enthält die Porträts von Nietzsche, Levi, Karl Popper, Rosa L., Olga Benario, Tina Modotti, Mühsam, Kollontai, Tschernyschewski, Ines Armand, Hannah Arendt, Sartre, Benjamin, E. Triolet, Lukas, Bakunin, Ossietzky, Landauer, Eugen Leviné, Kropotkin, Kurt Eisner, Milena Jesenska, Trotzki und S. de Beauvoir.

Diese, zum Teil mehrfarbigen, Holzschnitte (je ca. 42 x 29,7 cm) sind bei der Berliner Galerie Helle Coppi zum Preis von je 200 € zu erwerben.

GALERIE HELLE COPPI
Auguststr.83, 10117 Berlin

© Galerie AdK

Buchpräsentationen

In der Niederländischen Galerie AdK werden rund um die Skulptur "BAUM & BUCH" von Bert Neelen, welches die monumentale Macht des Buches verdeutlicht, 15 Künstlerbücher von Rosa Lachenmeier, Els ter Horst, Hanneke van der Hoeven, Corn.elius, Otto Graphic und Marjo Postma präsentiert.

Das Ausstellung zeigt das unmittelbare, raue und ungeschliffene Künstlerbuch. Diese haben ihren eigenen Platz in der Buchwelt. Alles an einem Künstlerbuch, Cover, Bindung, Schrift, Bild und Text wird vom Künstler selbst gemacht. Ein durchgehender Produktionsprozess.

19./20., 26. - 28. Februar 2021

Galerie AdK Zeitgenössische Kunst
Prinsengracht 534, 1017 KJ Amsterdam

Mi, 17.02.2021

Marc Simons Fantastische Welten. Foto: Klingspor Museum Offenbach. Ausschnitt

Fantastische Welten - virtuell

Leider konnte die schöne Ausstellung des Klingspor Museums mit Marc Simons fantastischen Welten und aktuellen internationalen Kinderbüchern nun gar nicht mehr öffnen.
Doch es gibt ein Trostpflaster: Das Museum beschloss, die komplette Schau auf den nächsten Winter zu verschieben und durch Bilderbücher aus dem Jahr 2021 zu ergänzen.

Einen kleinen Einblick in Marc Simons Bildwelten gibt es jetzt schon im Film.

Di, 16.02.2021

Umschlag-Abb.: Christopher | Suhr, Hamburgische Trachten

Antiquariat Schaper, Hamburg

Wer zum Pirckheimer Jahrestreffen in Hamburg noch etwas Zeit findet, wird sicher auch bei den dortigen Antiquariaten vorbeischauen, so im Antiquariat Bernhardt in Hamburg-Wandsbek, hier mittels einer DVD vorgestellt am 5. Februar, oder im Antiquariat Schaper, welches gerade den Februarkatalog mit 99 Positionen auslieferte, gut beschrieben und zu jedem Titel mit einer oder mehreren Abbildungen. Der Katalog ist auf der Homepage, auf welcher auch der Gesamtbestand des Antiquariats durchsucht werden kann, online einsehbar, siehe hier.
Das Antiquariat Schaper brachte u.a. auch in einer bibliophilen Ausgabe in 4 Varianten und einer Auflagenhöhe von 100 Exemplaren »Alfred Lichtwark: Bucheinbände« heraus.

Antiquariat Schaper
Dammtordamm. 4, 20354 Hamburg

Jahresreffen: 24. - 26. September 2021

Mo, 15.02.2021

Sächsische Weltchronik - Ms. germ. fol. 129, f. 5v: Turm zu Babel, © Staatsbibliothek zu Berlin

Workshop zu Handschriften in der Staatsbibliothek zu Berlin

Die Wissenswerkstadt der Staatsbibliothek zu Berlin bietet einen Online-Workshop zu einer erste Orientierung über mittelalterliche und neuzeitliche Handschriften in ihrem Haus an.

Die Bibliothek besitzt mehr als 5.400 deutschsprachige Handschriften, von denen ca. 2.000 der Zeit vor 1500 entstammen. Damit verfügt sie über einen der größten und wertvollsten Bestände dieser Art.

Die Veranstaltung  mit dem Dozenten Prof. Dr. Eef Overgaauw, Leiter der Handschriftenabteilung, bietet einen knappen Überblick über die vorhandenen Materialien sowie Hinweise für ihre Benutzung – am Bildschirm und im Handschriftenlesesaal.

Zugangsdaten zum Online-Workshop über Webex Meetings

Meeting-Kennnummer: 183 100 4095
Passwort: PUvAVNMs498

Sächsische Weltchronik - Ms. germ. fol. 129, f. 5v: Turm zu Babel

So, 14.02.2021

Hinweis zum Jahrestreffen 2021

Die Messe ›BuchDruckKunst‹ in Hamburg wurde vom März in den September verschoben und damit auch unser Jahrestreffen, denn die Pirckheimer bleiben an der Seite der ›BuchDruckKunst‹. Die geplanten Programmpunkte werden unverändert zum neuen Termin stattfinden.
Die Deadline zur Anmeldung, wie gehabt bei Ralph Aepler, wurde auf den 30. Juni verschoben, die Anmeldung wird gültig mit Überweisung des Teilnehmerbetrags von 97 € je Person (inkl. 7 € Reiserücktrittsversicherung) auf das Pirckheimer-Konto. Wer sich bereits angemeldet hat, muss nichts unternehmen. Allerdings werden die Teilnehmer gebeten, ihre Zimmerreservierungen auf den neuen Termin umzubuchen. Bei Stornierung der Teilnahme aufgrund der Terminverschiebung wird der bereits gezahlte Beitrag selbstverständlich zurücküberwiesen.

Deadline zur Anmeldung: 30. Juni 2021
Jahresreffen: 24. - 26. September 2021

Tagungshotel: IntercityHotel Hamburg-Barmbek
Fuhlsbüttler Str. 101, 22305 Hamburg

Sa, 13.02.2021

In eigener Sache

Mich erreichte heute eine unberechtigte Beschwerde darüber, dass angeblich ein Beitrag im Blog "ohne Rücksprache" mit dem Autor gelöscht wurde. Da diese haltlose Beschwerde auch anderen zur Kenntnis gegeben wurde, eine Richtigstellung:

"Die aufgestellte Behauptung entspricht nicht den Tatsachen. Bei dem angeführten, vorgeblich unautorisiert gelöschten Beitrag handelt es sich nicht um einen Blogbeitrag, sondern um die nach wie vor über das Veranstaltungsarchiv aufzurufende und keineswegs! gelöschte Vorstellung einer Erwerbung, die zur Aufnahme im pandemiebedingt ausgefallenen und nur virtuell durchgeführten Pirckheimer-Abend der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe vom Dezember 2020 eingereicht wurde.

Im Blog der Pirckheimer-Gesellschaft findet keine Zensur statt. Jeder Pirckheimer hat das Recht, seinen Beitrag zu bibliophilen Themen hier zur Veröffentlichung vorzuschlagen, die bislang seit Einrichtung des Blogs am 1. Januar 2008 auch ausnahmslos erfolgt ist, natürlich in Absprache mit dem Autor mitunter redaktionell bearbeitet.
Im Gegenteil, als Blogbetreiber bin ich für jeden eingereichten Beitrag dankbar und würde mir im Interesse aller Leser dieser Rubrik sogar eine größere Beteiligung der Pirckheimer wünschen. Darüber hinaus gilt: ein einmal im Blog eingestellter Beitrag wird nicht gelöscht, es sei denn, der Autor wünscht es."

(ad)

Die ausgefallene Veranstaltung "Rückblick - Ausblick, Erwerbungen 2020" mit allen eingereichten Beiträgen, auch dem angeblich gelöschten!, kann hier aufgerufen werden.

Fr, 12.02.2021

Nachholtermin für „Liebe Leser“

Allen Unsicherheiten zum Trotz wird derzeit die, ursprünglich von November 2020 bis Anfang Januar vorgesehene Ausstellung des Leipziger Bibliophilen-Abend mit Büchern, Grafiken, Plastiken und angewandter Kunst zum Thema »Lesende« aufgebaut, die dann voraussichtlich (zunächst nur nach Voranmeldung) ab Mitte März besucht werden kann.
Eine Vernissage wird zwar leider nicht stattfinden, aber weitere Programmpunkte, z.B. eine Finissage, sind in der Planung und werden entsprechend der pandemischen Entwicklung auf der Homepage des LBA aktualisiert.

Ausstellung: 17. März - 29. April 2021

Haus des Buches / Literaturhaus Leipzig
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Do, 11.02.2021

Abb. auf dem Titel: Mykhailo Drimaylo, Ukraine, Don Quixote, 2019

DEG-Mitteilungen 1/2021

Heft 1 des Jahres 2021 der soeben erschienenen Mitteilungen der Deutschen Exlibris-Gesellschaft enthält noch die Einladung zur Jahreshauptversammlung im Mai, das wurde inzwischen korrigiert: Den Folgen der Corona-Pandemie geschuldet, verschiebt die DEG ihre Jahrestagung in Gelsenkirchen auf den 21. – 24. Oktober 2021.

Darüber hinaus finden sich in den Mitteilungen u.a. ein Bericht zu einem schlichten Exlibris mit einer tragischen Geschichte (H. Neumaier), eine Spurensuche (D. Mattelaer), Forschungsergebnisse zu Henry Hagemeister (A. Büsing/H. Haarländer), Louis Armstrong im Exlibris (H. Neumaier) und ein Rückblick auf 130 Jahre DEG (H. Neumaier).

Gemeinsam mit den Mitteilungen wurde eine hervorragend gestaltete kommentierte Übersicht zu allen "Exlibris des Monats im Jahr 2020" von Heinz Decker, Ulrike Ladnar und Henry Tauber ausgeliefert - fast alle Beiträge sind beeinflusst vom zentralen Thema des vergangenen Jahres: Corona.

Mi, 10.02.2021

Leporello "los machen", Wien, 2015/2016 – © Georg Lebzelter & Natalia Weiss

Zeitgenössische Buchkunst in der ÖNB

Die Museen der Österreichischen Nationalbibliothek sind wieder geöffnet. Damit ist nicht nur die aktuelle Sonderausstellung im Literaturmuseum "Utopien und Apokalypsen" wieder zu besichtigen, sondern auch "Das besondere Objekt", eine Reihe, in welcher Highlights aus dem Bestand, begleitet von einem Expertenvortrag vorgestellt werden.

Dieser Vortrag musste für das aktuelle "besondere Objekt", dem Künstlerbuch "los machen" von Georg Lebzelter und Natalia Weiss, coroabedingt abgesagt werden. Die beiden Künstler präsentieren daher in einem Video die wichtigsten Fakten zu ihrem Werk. Darüber hinaus befasst sich ein ausführlicher Beitrag im » Forschungsblog mit dem Werk und den Künstlerbüchern allgemein.

Georg Lebzelter (er betreibt ein Atelier für Druckgraphik und lehrt an der "Graphischen" in Wien) und Natalia Weiss (sie ist freischaffende Künstlerin) schöpfen in "los machen" aus den vielseitigen Möglichkeiten der Druckgraphik und der Collage. In dem mit Siebdrucken und Radierungen gestalteten Leporello ist ein Gedicht von Oskar Pastior der Ausgangspunkt für das freie assoziative Aneinanderreihen von Bildern, die im druckgraphischen Dialog der beiden Künstler über mehrere Monate im Jahr 2016 entstanden sind.

Das besondere Objekt: 9. Februar - 14. März 2021

Österreichischen Nationalbibliothek
Prunksaal
Josefsplatz 1, 1010 Wien

Di, 09.02.2021

© Henry Günther

Grafikmappe zu Sarah Kirsch

Vor einem Jahr hatte der Buchkünstler, Grafiker und Lyriker Henry Günther, BuchKunstBalance Ribnitz-Damgarten, die Idee zu einem Sarah Kirsch Projekt, dann kam ein Krankenhausaufenthalt dazwischen. Nun ist die Grafikmappe fertig geworden, das Künstlerbuch in Arbeit ...

"... und der Frühling kann kommen."
(Henry Günther)

Flyer zu den Bücherkindern Brandenburg

"Merkwürdigerweise müssen wir nicht glauben, was wir wissen."
Christa Wolf

Buchprojekte mit bisher erschienen Büchern:
Eulenspiegel kehrt zurück / Zu Besuch bei Theodor Hosemann / Da fing ich an zu singen - Christa Wolf / Kinder kennen Klemkes Kater / Arno Mohr von hinten oder Nichts geht verloren / Du liebe Hühnerkastanie - Jurek Beckers PoskartenPoesie / Ensikat unter der Lupe / Metzkes & Metzkes. Ein Pferd für den König und den Prinzen

In Vorbereitung:
Bücher fallen nicht vom Himmel – Egbert Herfurth und Franz Fühmann / u.a.

Diese Arbeit der kulturellen Jugendbildung wird unterstützt durch die Pirckheimer-Gesellschaft.

Bücherkinder Brandenburg c/o Armin Schubert
Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft
Mitglied der Christa-Wolf-Gesellschaft
Packhofstr. 28, 14776 Brandenburg/Havel

E-Mail: schubertturm@ arcor.de
Handy: 0163- 254 8230 Fon: 03381- 22 51 59

Mo, 08.02.2021

Martin Stommel - Odysseus und die Sirenen, Lithografie von  6 Metallplatten, 140 x 200 cm, 3 Expl., © beim Künstler

Virtuelle Ausstellung: Körper

In diesem Monat hat die Neuhauser Kunstmühle des Pirckheimers Nikolaus Topic-Matutin aus ihrer Druckgrafik 25 Arbeiten zusammengestellt, deren Thema der menschliche Körper ist. Es sind sehr unterschiedliche Blickwinkel und künstlerische Ansätze, in einer virtuellen Galerie hier zu sehen.

"Als diese Bilder entstanden, wussten wir noch nichts von FFP2-Masken, und auf dem Boot des Odysseus (Martin Stommel) oder beim Tanz (Marika Voss) ist von Abstand keine Rede. Und wenn uns nächstes Jahr jemand ein Gesicht mit Maske malt - was werden wir dann empfinden?"

(Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin)

Virtuelle Ausstellung: 6. Februar - 7. März 2021

So, 07.02.2021

lks.: © Mirka Pawlik, rechts: © Kassandra von Aschenbach

Vanillefinstergelb und knitterdunkel

So der Titel der ersten gemeinsamen Ausstellung von Mirka Pawlik und Kassandra von Aschenbach (Anja Seidel). Zwei narrative künstlerische Positionen treffen hier aufeinander und spinnen eine gemeinsame Erzählung.

Kassandra von Aschenbach wird in der Ausstellung eine wandgroße Zeichnung im Kostüm anfertigen. Die Ausstellung wird am Eröffnungstag mit dem leeren Zeichengrund beginnen und sich dann nahezu täglich verändern und somit einen intimen Einblick in die Arbeitsweise von Aschenbachs geben. Hierbei bedient sie sich beispielsweise aus dem reichen Fundus verschiedener Mythologien und erschafft ein humorvoll-schauriges Theater. Es werden weitere grafische Arbeiten auf Papier gezeigt.

Mirka Pawlik fertigt für und im Ausstellungsraum Assemblagen aus diversen gefundenen Materialien sowie Farbe und Glitter. Dabei bedient sie sich stilistischer Mittel, die nicht mit der Schönheit der Kunst kokettieren und um schnelle Reize buhlen. Ihre Werke sind eine Reise durch die Welt des Unausgesprochenen, der Illusion, des Imaginären, in der das Ungewöhnliche und Unvorhersehbare der Monotonie traditioneller Gewohnheiten trotzt.

Ausstellung: 6., verlängert bis 28. Februar 2021, eine Eröffnung findet aufgrund des Lockdowns nicht statt.
Die Ausstellung ist täglich 24h einsehbar und variiert im Laufe des Monats. Besucher halten sich im Freien auf, so dass entsprechend den Corona-Regeln Abstand gewahrt werden kann.

Pavillon am Milchhof
Schwedter Str. 232, 10435 Berlin