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Pirckheimer-Blog

Do, 02.11.2017

Steindruck von Karl Imhof - Hommage à Hans Arp "Nach den Gesetzen des Zufalls"

Karl Imhof

Lithographie

Anläßlich einer Ausstellung mit Litographien von Karl Imhof findet ein MUSEUMSGESPRÄCH mit dem Künstler statt. Es findet am Sonntag, dem 19. Novernber 2017, um 14.00 Uhr statt. Im Anschluß daran erleben die Besucher die Aufführung eines Sprechstückes von und mit Karl lmhof sowie weiteren Mitwirkenden.

Zur Ausstellung erscheint eine Vorzugsgraphik. Titel KG-72, Mehrfarbensteindruck, Auflage 35 Exemplare, Motiv- und Blattgröße 31,5 x 45 cm, Drucker Karl lmhof, Vorzugspreis 60 Euro, nach Ausstellungsende 380 Euro.

Im Kunsthaus Müller findet am Samstag, 9. Dezember 2017, um 14:00 Uhr ein letztes Konzert in diesem Jahr der Reihe Kleine Konzerte statt: ,,Happy Christmas - Weihnacht mit den Beatles". Silke Gonska Gesang, Percussion, Electronics, Megaphon Frieder W Bergner Posaune, Tuba, Gesang, Electronics Eintritt 10 Euro.
Mit diesem Konzert verabschieden Christian und Bärbel Müller das Jahr 2017 und wünscht eine stille Adventszeit, ein gesegnetes Fest und ein gesundes Jahr 2018!

Ausstellung: 8. November 2017 - 11. Februar 2018

Kunsthaus Müller & Galerie für zeitgenössische Kunst
Markt 6
07343 Wurzbach/Thüringen

Di, 31.10.2017

Impressit Rössler – gedruckte Kunst aus Hohenossig

Am 2. November wird in Leipzig die Ausstellung »Impressit Rössler – gedruckte Kunst aus Hohenossig« eröffnet - gleichzeitig hat der 2. Band der Reihe »Paradiesische Dialoge« des LBA Premiere.

Jeanette und Reinhard Rössler gründeten vor 37 Jahren im Leipziger Stadtteil Gohlis ihre Druckwerkstatt für künstlerische Grafik. 1986 zogen sie vor die Tore der Stadt und erweiterten dort ihre Druckwerkstatt. Später kamen unter dem neuen Label »Künstlerhaus Hohenossig« Galerieräume, das Sächsische Druckgrafik-Symposion, ein Artist-in-Residence-Programm, Radier- und Kreativkurse sowie das Angebot von Feinstpapieren dazu.

Viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen in Technik, Material und Thema machten die beiden Grafik­drucker von Beginn an zu engen Partnern zahlreicher Künstler. So ließen nicht nur Werner Tübke und Bernhard Heisig bei ihnen drucken, bis heute sind es neben Sighard Gille, Rosa Loy, Rolf Münzner, Michael Triegel, Matthias Weischer und Jan Peter Tripp über 100 weitere Künstler.

Der Leipziger Bibliophilen-Abend hat sich auf seine Fahnen geschrieben, einen Beitrag zur Pflege und Erneuerung der Leipziger Grafik und Buchkultur zu leisten. Bereits dieses Anliegen macht den LBA zum potenziellen Partner des Künstlerhauses Hohenossig. Eine reale Zusammenarbeit existiert auf der Grundlage dieser Verbundenheit bereits seit Jahren. Viele der Künstler, die Grafiken für Editionen des LBA schufen, ließen diese in Hohenossig drucken. Somit waren Jeanette und Reinhard Rössler in Buchprojekte eingebunden, zu deren erfolreichem Gelingen sie einen wesentlichen Anteil geleistet haben, so auch bei dem zur Präsentation vorliegenden Band.

Die Ausstellung dokumentiert mit Grafiken und Büchern einen Querschnitt des Werkstattschaffens von den Anfängen bis in die Gegenwart.

(Thomas Glöß)

Vernissage: 2. November 2017, 18 Uhr
Ausstellung: 3. November 2017 - 9. Januar 2018

Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Screenshot von ND online mit der Abb. Erich Kissing: »Leipziger am Meer«, 1975 – 1979 zum Artikel von Harald Kretzschmar

Werden wir nachdenklich?

Unter dieser Überschrift erscheint morgen ein Beitrag des Pirckheimers Harald Kretzschmar im ND zur Ausstellung »Hinter der Maske. Künstler in der DDR« im Museum Barberini in Potsdam, welche bis zum Februar zu sehen sein wird und die niemand, ob er mit der Bildenden Kunst der DDR vertraut ist oder sie nur aus Reflektion aus bundesdeutscher Sicht nach 1990 kennt, verpassen sollte. Vor allem Skeptiker am Kunstgeschehen der DDR haben viel zu entdecken, wie Harald Kretzschmar andeutet:

"Das Verwunderlichste: Reihenweise hängen da Bilder, die sowohl Selbstbewusstsein wie auch Zweifel ausdrücken. Dienst an der Kunst nach Vorschrift - so hieß es doch immer. Und nun dies? In welcher Bildecke taucht denn nun der gebietende Staat auf? Ach so, der bestand auf der Erkennbarkeit der Welt. Wieso dann aber diese Ausflüge ins Abstrakte, ins Nackte, ins Vertrackte? Kunstbonzen als Malerfürsten sind wohl doch eine Legende. Sparen wir uns ihre Namen. Es gibt genug andere. Paul Michaelis, Siegfried Klotz, Norbert Wagenbrett, Thomas Ziegler oder Dieter Weidenbach produzieren ihr Selbstbild sehr verschieden. Hans Grundig, Bert Heller, Elisabeth Voigt oder Rudolf Nehmer stehen fürs Archaische. Stefan Plenkers, Hartwig Ebersbach, Frieder Heinze oder Gerda Lepke für Aufbruch. Alternativ darf Strawalde die beiden Peterfreunde Graf und Hermann begleiten."

Der Artikel kann hier ausfgerufen werden.

Ausstellung: 29. Oktober 2017 - 4. Februar 2018

Museum Barberini, Humboldtstraße 5-6, Potsdam

Mo, 30.10.2017

Eric Buchholz - o.T., Siebdruck

20. Thüringer Grafikkalender

Der in Weimar erscheinende Kalender hat eine einer Auflage von 80 Exemplaren und enthält für 2018 zwölf handsigbnierte und numerierte Originalgraphiken von den Thüringer Künstlern: Walter Sachs, Martin Max, Eric Buchholz (Abb.), Reiner Ende, Kay Voigtmann und Gerd Mackensen.

Die Graphiken  können  leicht  von  den  Kalendarien (70 x 50 cm) entfernt werden, also als Einzelblätter gerahmt, präsentiert und verschenkt werden. Im Kalender finden sich Kurzvitas der Künstler, sowie die verschiedenen Techniken.

Preis: 385 €

Kinderbücher, ill. von Werner Klemke, © Klingspor Museum Offenbach

Kinderwelten

62. internationale Kinderbuchausstellung

Die Ausstellung internationaler Kinderbücher am Jahresende in Offebnbach ist bereits zur festen Institution geworden. Die Vielfalt der Themen und Bildsprachen fasziniert kleine und große Bilderbuchliebhaber in jedem Jahr aufs Neue. Einen Schwerpunkt der diesjährigen Kinderwelten bilden Bücher aus Frankreich, eine Sonderschau ist dem Illustrator Werner Klemke zum 100. Geburtstag gewidmet. Ein umfangreiches Begleitprogramm rundet die Ausstellung ab.

Eröffnung der Ausstellung mit Musik und Kinderaktion:.25. November, 15 Uhr
Ausstellung vom 26. November 2017 - 04. Februar 2018

Klingspor Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

So, 29.10.2017

400 Jahre Fruchtbringende Gesellschaft

Sa, 28.10.2017

Palmbaum #65

Am 24. August 1617 wurde in Weimar die »Fruchtbringende Gesellschaft« gegründet - die erste deutsche Literaturvereinigung. Das Erstaunliche daran: Fürsten der protestantischen Höfe erheben die Pflege der deutschen Sprache und Literatur quasi zu ihrem gemeinsamen Regierungsprogramm. Eine real gelebte Utopie? Diese wurde "Vorbild" der »Thüringischen Literaturhistorischen Gesellschaft Palmbaum« e.V.: In der Tradition der »Fruchtbringenden Gesellschaft« stehend, dient der Verein der streitbaren Erschließung des literarischen Erbes sowie der Förderung gegenwärtiger Literatur und Sprache in Thüringen.

Der Pirckheimer Jens-Fietje Dwars und der quartus Verlag geben unter dem Titel Palmbaum im Auftrag der Thüringischen Literaturhistorischen Gesellschaft  gemeinsam mit dem Thüringer Literaturrat zweimal im Jahr ein Literarisches Journal für Thüringen heraus.

Das aktuelle Heft 65 beschäftigt sich mit dem Jubiläum der Fruchtbringenden Gesellschaft. Das Cover ist genial, wie auch alle 64 davor... 

Do, 26.10.2017

Malerei zum Schach für den Kunstautomaten

Zigarettenautomat war früher - heute gibt es Kunstautomaten, an denen man durch Einwurf von 2 € bis 4 € kleine Kunstüberraschungen in Form von Bildern, Drucken, Objekten, Zeichnungen aber auch Literatur in Form von Lyrik, Prosa erwerben kann, jetzt auch mit Malerei zum Schach der Künstlerin und Pirckheimerin Elke Rehder.
Klein und originell sind die Kunstbotschaften, die auf dem Weg zur Freundin als Geschenk, als Mitbringsel oder einfach als Sammelobjekt für sich funktionieren. In jedem gezogenen Kunstwerk liegt ein Beipackzettel, der einen kleinen Einblick in das Leben und Werk des Künstlers gibt. Die Automaten stehen in öffentlich zugänglichen Gebäuden, z.B. in Potsdam, Berlin, Eberswalde, Magdeburg, Cottbus, Greifswald, Hamburg usw.

"Schach ist seit vielen Jahren ein dominantes Thema in meiner Malerei. Ich bin vom Schach nicht nur als Spiel begeistert, sondern auch vom traditionellen, ritualisierten Kampf mit all seiner Strategie, Taktik, Hierarchie und Symbolen. Wenn man an diese Aspekte des Schachs denkt, gibt es viele verschiedene Sichtweisen. Die Bilder zeigen meine Sichtweise als Künstlerin und nicht die sportlich orientierte Sehweise eines Schachspielers."

(Elke Rehder)

Mo, 23.10.2017

Arthur Rackham, Illustration zum Buch »Alice’s Adventures in Wonderland« (Text: Lewis Carroll), William Heinemann (London) 1917

Eine Wunderwelt im Bilderbuchmuseum

Als Charles Lutwidge Dodgson (1832–1898) unter dem Schriftstellernamen Lewis Carroll im Jahr 1865 das Buch »Alice´s Adventures in Wonderland« veröffentlichte, wird er vermutlich nicht damit gerechnet haben, dass dieser Roman noch mehr als 150 Jahre später ein von Literaturkritikern wie von der allgemeinen Leserschaft jeglichen Alters hoch geschätztes Werk sein würde. Charles Lutwidge Dodgson, Mathematikdozent am Christ Church College in Oxford, war ein vielseitig begabter Mann. »Alice im Wunderland« verfasste er zunächst für den »Hausgebrauch«, als persönliche Lektüre für Alice Liddell, Tochter einer befreundeten Familie. Das Manuskript gestaltete der Autor dabei selbst, erst für die spätere Druckfassung wurde der bekannte Buchillustrator und Karikaturist John Tenniel (1820–1914) verpflichtet.

Mit der geplanten Ausstellung »Alice im Wunderland – Eine Wunderwelt im Bilderbuchmuseum Troisdorf« gibt das Bilderbuchmuseum Troisdorf zum ersten Mal die Spannbreite der Gestaltung und Interpretationen eines der berühmtesten klassisch-literarischen Werke der Bilder- und Kinderbuchszene wieder. Angedacht ist es dabei, möglichst vielseitige Bild- und Buchausleihen zusammenzuführen, um so einen umfangreichen Einblick in die sehr unterschiedliche Bilderbuchproduktion von »Alice im Wunderland« zu erhalten. Bücher und Bilder stehen in Bezug zu zahlreichen Mitmachstationen. Diese sollen die Exponate sinnvoll ergänzen, zugleich aber auch dazu dienen, vor allem die Kinder kreativ und eigenständig in die skurrile Phantasie des Romans einzuführen.

Ausstellung: 19. November 2017 - Februar 2018

Burg Wissem, Bilderbuchmuseum | Burgallee | 53840 Troisdorf

So, 22.10.2017

Fritsch-Weith, Christiane (Hrsg.) - Klein, aber voller Köstlichkeiten. Der Buchladen Bayerischer Platz, Transit-Verlag, 17,80 €, ISBN 978-3-88747-325-9

... neulich am Bayerischen Platz

Eigentlich war ich unterwegs zu einer Lesung eines Freundes und hatte noch ein wenig Zeit, die auszufüllen ich mir ein hübsches Café oder aber eben eine Buchhandlung suchte. Und ich stieß auf einen Buchladen, der ein Flair ausstrahlte, wie man es sich als Bibliophiler wünscht. Überschaubar, erst auf den zweiten oder dritten Blick als sortiert erkennbar, ohne Badesalz, Schokolade oder Merchandising und unter dem ausgesuchten Angebot aktueller Titel auch einiges, was andere nicht oder noch nicht oder nicht mehr führen, wie z.B. die Ehrenburg-Ausgabe des Verlags Volk und Welt und in einer kleinen Vitrine auch Titel, die bereits vor einem Jahrhundert zum Sortiment gehörten.
Mein Eindruck hatte mich nicht getäuscht, ich hatte etwas entdeckt, ich war war im traditionsreichen Buchladen Bayerischer Platz, der in den letzten zwei Jahren mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet wurde und in zwei Jahren, gegründet vom jüdischen Intellektuellen und Anarchisten Benedict Lachmann, der von den Nazis ermordet wurde, sein 100stes Bestehen feiern wird. Zu seinen Kunden gehörten Albert Einstein, Gottfried Benn und Curt Riess. 1975 übernahm Christiane Fritsch-Weith die Buchhandlung. Große Begegnungen der Buchhändlerin sind als Kind Arno Schmidt, als Lehrling Ingeborg Bachmann und als Buchhändlerin Elias Canetti. Das war allerdings vor der Buchladenzeit, später waren Autoren des Buchladens z.B. Monika Maron, Eva Menasse, Michael Kumpfmüller und Karl Schlögel.die Liste der Autoren, die hier lasen ist lang.
Und seit meinem Besuch am Bayerischen Platz bin ich Abonnent des seit 2007 erscheinenden Literaturkurier, ein wöchentlicher Newsletter rund um Literatur, der von der Inhaberin herausgegeben wird.
(ad)

Buchladen am Bayerischen Platz

Sa, 21.10.2017

Preisrätsel

Der Erste, der alle sieben Illustratoren unseres neuen Titelbildes auf Facebook benennen kann, bekommt einen Jahrgang (4 Hefte) der Marginalien in der Ausgabe für Abonnenten umsonst.
Als kleine Hilfestellung: Die Graphiken links und rechts stammen vom Pirckheimer Rainer Ehrt. Und der Gestalter der Marginalien Matthias Gubig oder der Schöpfer des Signets der Pirckheimer-Gesellschaft, Werner Klemke, geören nicht zu den Gesuchten.
Einfach eine E-Mail an blog@pirckheimer-gesellschaft.org.
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Anm.: Die richtige Antwort lautete natürlich (von links nach rechts)

  • Rainer Ehrt
  • Arno Waldschmidt
  • Kay Voigtmann
  • Egbert Herfurth
  • Rainer Ehrt

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  • Susanne Theumer
  • Hans-Joachim Behrendt
  • Bettina Haller

Glückwunsch der Gewinnerin!

Klaus Ensikat - LX Jahre Pirckheimer Gesellschaft, Zeichnung 2016, von der Nyloprintplatte gedruckt (Schwarzdruck, Marc Berger), Aufl. 550 Expl., Beilage zur Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft 2016 (Jubelrufe aus Bücherstapeln III)

Klaus Ensikat (nachträglich) zum Geburtstag

Irgendwas stimmt immer nicht.

(Klaus Ensikat im von Ute Wegmann geführten Interview im Deutschlandfunk am  11. März 2017 unter dem Titel „Ich versuche immer niedlich zu sein, aber es wird nichts”)

Klaus Ensikat wurde im Januar 1937 in Berlin geboren und absolvierte hier Anfang der 1950er Jahre in der DDR eine Ausbildung als Dekorateur. Es folgte ein Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst und eine Anstellung als Werbegrafiker bei der DEWAG. Bevor er sich ab 1965 als Grafiker selbständig machte, dozierte er an der Berliner Fachschule für Angewandte Kunst. Mit all diesen Erfahrungen »im Gepäck« widmete sich Klaus Ensikat schließlich der Buchkunst im umfassenden Wortsinn. Er illustrierte für zahlreiche literarische Werke (u.a. Edgar Allan Poe, Mark Twain, Jules Vernes, Lewis Carroll oder Edward Lear), gestaltete Einbände und Titelblätter und arbeitete weiterhin für Zeitschriften (u.a. »Das Magazin« und »Eulenspiegel«). Für sein illustratives Werk wurde ihm 1996 die höchste Anerkennung zuerkannt: der »Hans-Christian-Andersen-Preis«, der sogenannte »Nobelpreis für Illustration«

Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz ehrt Klaus Ensikat "(nachträglich) zum Geburtstag" mit einem Festakt am 3. November 2017.

Fr, 20.10.2017

Wolfgang Windhausen, porträtiert von Arno Waldschmidt

Wie viele andere, die sich um das Künstlerbuch verdient gemacht haben, wurde auch der Pirckheimer Wolfgang Windhausen von Arno Waldschmidt porträtiert, dem am 2. März diesen Jahres verstorbenen Künstler, dem der Freund des Bibliophilen viele hervorragende Arbeiten verdankt, die unter anderem in der Eremiten-Presse, in der Werkstatt Rixdorfer Drucke oder bei Henrik Liersch erschienen.
Drei dieser Holzschnitte stellte Wolfgang Windhausen jetzt der Pirckheimer-Gesellschaft zur Verfügung, eine Spende, die unser Engagement für das gute Buch unterstützen wird. Besucher der artbook.berlin werden eines dieser Blätter am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft erstehen können, andere werden sicher an Pirckheimer für neu gewonnene Mitglieder gehen oder als Dank für einen gelungenen Artikel in den Marginalien genutzt.
Die Holzschnitte sind auf der Vorderseite von Arno Waldschmidt, auf der Rückseite von Wolfgang Windhausen signiert.

artbook.berlin: 17. - 19. November 2017

Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2 | 10997 Berlin

Mi, 18.10.2017

Petra B. Feyerherd vermacht dem Museum vier ihrer Collagen. Ihr Mann, Bernd Menger, übergibt aus der gemeinsamen Sammlung 36 grafische Arbeiten von weiteren Künstlern.

Kunstwerke für das Stralsund Museum

Unter den 51 Kunstwerken, die dem Museum Stralsund übergeben wurden, sind auch 40 graphische Arbeiten des ehemaligen Pirckheimers Bernd Menger. Für die Besitzer der Kunstwerke ist es vor allem wichtig, dass die Bilder im Museum „sehr gut aufgehoben sind“, wie der Stralsunder sagt. Unter den Arbeiten aus seiner Sammlung sind auch Collagen seiner Frau Petra B. Feyerherd – "Fundstücke in St. Marien".

„Von Hause aus sind wir Sammler. Schon zu DDR-Zeiten war ich in der Pirckheimer Gesellschaft“, berichtet Bernd Menger.

Besonders weist Menger bei den von ihm übergebenen Arbeiten auf Grafiken von Walter G. Goes von der Insel Rügen und Klaus Walter aus Berlin hin. „Natürlich hoffen wir, dass das eine oder andere dann auch einmal in einer Ausstellung zu sehen sein wird“, sagt Bernd Menger. Im Moment sei das allerdings durch die Bauarbeiten im Museum etwas schwierig, muss die amtierende Direktorin, Claudia Hoffmann, noch um ein wenig Geduld bitten.

nach einer Infirmation der Ostsee-Zeitung

Ada 3/2017

Heute wurde Heft 3/2017 der Zeitschrift "Aus dem Antiquariat" ausgeliefert.

Das Heft enthält unter anderem einen grundlegenden Beitrag von Hans Altenhein über den Musarion Verlag in München, ein Interview mit Sibylle Wieduwilt, Antiquarin in Frankfurt am Main und Vorsitzende des Verbands Deutscher Antiquare, sowie einen Bericht von Daniel Osthoff über Ernst Rowohlts ersten Verlag und Max Dauthendey. Herbert Kästner und Stefanie Jacobs informieren über die Schenkung des Archivs des Leipziger Bibliophilen Abends an das Deutsche Buch-und Schriftmuseum, die am 6. Dezember 2016 von der Mitgliederversammlung beschlosssen wurde
Für Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst lag dem Heft eine Einladung für die Jahresversammlung 2018 bei, die vom 3. - 5. Mai in Wien stattfinden wird. 

Das vollständige Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe findet sich hier.

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