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Till Schröder

Pirckheimer-Blog

Till Schröder

Mi, 23.06.2021

MARGINALIEN 241

Heute fand sich im Briefkasten und, dort wo es noch nicht ausgeliefert wurde, in den nächsten Tagen auch bei allen Pirckheimern, Heft 241 der Marginalien (2/2021).

Anlässlich des 90. Geburtstages unseres Mitglieds liegt dem Heft eine Ergänzung zur Jahresgabe 2018 bei: ein Personenregister zum alternativen Künstlerreport von Harald Kretzschmar "Stets erlebe ich das Falsche". Und, ebenfalls exklusiv für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft, der Farbholzschnitt IMMER-WIEDER-NEU, 2019/2021 von Andrea Lange (Sonnenberg-Presse), von der Künstlerin in einer Auflage von 680 Exemplaren gedruckt. André Schinkel besuchte sie im Atelier: "Hinter geschlossenen Lidern, oder: Immer wieder neu"

"Diese Ausgabe der Marginalien ist ein Heft der Spurensuchen, des Aufnehmens des Fadens in die Vergangenheit. Denn dass diese mithin auch bestimmt, wer wir sind und wie wir heute leben, steht außer Frage. Alles ist durch alles bedingt, das gilt auch für die Geschichte. Die Menschheit ist ein gigantisches Puzzle mit eingebauter vierter Dimension. Wir vererben nicht nur Eigenschaften und Dinge, sondern geben auch Erzählung und Erfahrung weiter. Man muss die Spuren nur lesen wollen. Nun ist diese Einsicht für viele Sammler nicht neu. Sich für die Geschichte hinter den geliebten Objekten zu interessieren, erscheint vielen selbstverständlich. Und doch erstaunt immer wieder, mit welcher Akribie verblüffendes Wissen zu heben ist, wenn Sammler forschen. Peter D. Verheyen beispielsweise wollte mehr wissen über Ernst Collins Der Pressbengel von 1922. ..."
(Till Schröder, Vorab)

zum Inhalt hier

Di, 11.05.2021

Goldene, silberne und bronzene Nägel sind die Auszeichnungen, die im ADC-Wettbewerb für kreative Leistungen verliehen werden. | © ADC/Instagram

BRONZE-NAGEL FÜR DIE „MARGINALIEN“

Die »Marginalien – Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie« wurde im diesjährigen Wettbewerb des Art Directors Club für Deutschland (ADC) mit einem Bronze-Nagel in der Kategorie »Editorial: Magazin/Jahrgang« ausgezeichnet. Insgesamt wurden in dieser Kategorie drei Bronze-Nägel vergeben. Die beiden anderen Preisträger sind die Design-Zeitschrift »form« und das Magazin der Wochenzeitung »ZEIT«.

Die »Marginalien« werden von der Pirckheimer-Gesellschaft herausgegeben und beleuchten die unterschiedlichsten Bereiche der Buchkunst und Bibliophilie aus Geschichte und Gegenwart. Sie erscheinen viermal im Jahr. Jedem Heft ist eine typografische Beilage eingebunden. Diese enthält – mitunter selten publizierte – Texte in anspruchsvoller typografischer und drucktechnischer Gestaltung. Einer Teilauflage liegt eine Originalgrafik verschiedenster Techniken bei.

Chefredakteur ist der Journalist und Autor Till Schröder. Die Gestaltung der Zeitschrift liegt in den Händen von Prof. Matthias Gubig, Buchgestalter, Grafiker und Herausgeber eigener Pressendrucke.

»Wunderbar, dass in der großen bunten Medienwelt unsere bescheiden vorgetragenen ›Randbemerkungen‹ ob ihrer inhaltlichen und gestalterischen Qualität bemerkt und ausgezeichnet werden. Danke auch für die ideenreiche, konsequente, geduldige und freundliche Zusammenarbeit mit Till Schröder«, sagt Matthias Gubig.
Auch Till Schröder freut die Anerkennung durch die Jury: »Angesichts der hohen Qualität der anderen Einreicher freut unsere kleine Redaktion der ADC-Preis sehr. Zeigt er doch, dass, wenn relevante Inhalte durch gestalterische Konsequenz an Schärfe gewinnen – egal ob Indie oder Mainstream – sie auch ihr Publikum finden. Ich danke allen Autorinnen und Autoren für den pointierten Blick auf solche Themen buchkünstlerischer Relevanz von damals wie heute. Und Matthias Gubig im besonderen, der allem feintypografierend das markante Gesicht gibt.«

Mi, 31.03.2021

Marginalien 240

Pünktlich vor Ostern kam Heft 240 der Marginalien (Heft 1/2021), diesmal für Pirckheimer mit einem Faksimile aus der Sammlung Gleimhaus Halberstadt als Erinnerung an das Jahrestreffen 2020, im Heft ausführlich beschrieben von Ute Pott im Artikel "Emphase in der Briefkultur des 18. Jahrhunderts – eine Bildergeschichte von Johann Georg Jacobi für Johann Wilhelm Ludwig Gleim". Angelehnt auch die von Matthias Gubig gestaltete und kommentiert typografische Beilage Postalische Gedichte.
Till Schröder schreibt im Prolog des Heftes: "Die Marginalien tauchen in dieser Ausgabe ab in ganz unterschiedliche Sammelzusammenhänge. André Schinkel berichtet nicht nur von Coco, dem wahrscheinlich einzigen Papagei mit eigenen Exlibris, sondern auch dessen Besitzern, dem Sammlerpaar Brigitte und Gerhard Hartmann und ihren in Bibliotheken gestifteten Grafiken und Kassettenunikate. Leopold von der Gabelentz erzählt von einem Phantom der Forschung, einem Sammler, der eine der hochwertigsten Maseerel-Sammlungen der Welt besaß – und Zeit seines Lebens in der Buchhaltung eines Golf-Clubs in Beverly Hills arbeitete. Ferdinand Puhe schaut auf das buchgrafische Werk Fritz Mösers und dessen Beziehung zu einem Sammlerpaar, dem er als einzige erlaubte, seine Grafiken zu vertreiben. Ich plaudere mit Wolf von Lojewski über seine Sammelleidenschaft der Schedelschen Weltchronik von 1493, und warum er sie 40 Jahre lang aus weltweit verstreuten Einzelblättern wieder zu einem Buch zusammenfügte."
Mehr zum Inhalt und Leseproben hier.
Für Pirckheimer dürfte darüber hinaus interessant sein, neben beigelegten Schreiben des Vorstandes, dem Jahresprogramm der BB-Regionalgruppe und neuen Informationen zu unserem gemeinsam mit der BuchDruckKunst in Hamburg stattfindenden Jahrestreffen im September, dass wir auch mit diesem Heft wieder 29 neue Mitglieder in der Pirckheimer-Gesellschaft begrüßen können.

Do, 31.12.2020

Rüdiger Giebler: Engel, Lithografie, 2020

Marginalien 239

Buchstäblich auf die letzte Minute fiel im virengepeinigten Jahr 2020 die Auslieferung des 4. Heftes der Marginalien.

"... Traditionell liegt im November das »Wochenende der Grafik«. Es hätte dieses Jahr zum zwölften Mal den Grafischen Sammlungen, Ateliers, Druckereien und Kleinverlagen im deutschsprachigen Raum eine Bühne bereitet. Die Pandemie grätschte dazwischen. Alle Veranstaltungen fielen aus. Als tröstende Handreichung wurde so die aktuelle Ausgabe der Marginalien eine Art Hilfs-Event zum Blättern – auf das wir uns in den Ateliers im nächsten November hoffentlich wieder selbst tummeln dürfen.
Die Künstlerin
Jannine Koch beschreibt für uns, wie sie den Tiefdruck für sich entdeckte, die Radiergemeinschaft Aquatinta im Rheinland und Verständnis für die divergierenden Traditionslinien ost- und westdeutscher Grafikauffassungen. Im Interview erzählt Cosima Schneider, warum die Büchergilde Gutenberg die Tradition des Bilderbogen wiederbelebt. Ekkehard Schulreich blickt auf die originalgrafischen Städte-Mappen des Karl Quarch Verlags, während Heinz Decker Fallstricke der Kleingrafik in Form der Exlibris imaginaires erkundet. [...] Gerhard Steidl erklärt uns in der Typografischen Beilage seine Sicht aufs Büchermachen zwischen Dalí und Lagerfeld. Elke Lang besucht Hendrik Liersch und seine Corvinus Presse, ..."

(aus dem Editorial von Till Schröder)

Die Graphische Beilage schuf Rüdiger Giebler, vom Künstler direkt auf den Stein gezeichnet und im Kunsthaus Müller (Wurzbach) von Christian Müller in 650 Exemplaren gedruckt.

Inhalt und Leseproben

Di, 27.10.2020

eine Veranstaltung "außer der Reihe"

Am 3. November wird es um 20 Uhr im Kino Union in Berlin-Friedrichshagen in Kooperation mit der Pirckheimer-Gesellschaft eine Sonder-Vorführung des Films "The Booksellers" mit anschließendem Gespräch geben.

Die Kulturjournalistin Danuta Schmidt wird das Gespräch der Pirckheimer Till Schröder, Chefredakteur der Marginalien und der Berliner Antiquarin Katrin Brandel mit Markus Brandis, Leiter des Buchbereichs der Galerie Bassenge, moderieren.

(Die Karten müssen vorab reserviert werden.)

*** Da der ursprünglich für den 4. November angekündigte Lockdown bereits am 2. November kommen wird, fällt der Filmabend mit Podiumsdiskussion vermutlich aus. Eine Bestätigung von Seiten des Kinos gibt es allerdings dafür bislang nicht. ***

Mo, 26.10.2020

MDE-Rundbrief 2020

Ganz im Zeichen der Bibliophilie steht der soeben erschienen Rundbrief der Meister der Einbandkunst.

Eingeleitet wird der Rundbrief mit dem (leicht gekürzten) Wiederabdruck einer Rede von Moritz Sondheim, gehalten vor 88 Jahren bei der Jahresversammlung der Gesellschaft der Bibliophilen am 11. September 1932 zu Frankfurt am Main. Der komplette Text kann hier nachgelesen werden.

Die Umschlaggalerie und ein Porträt von Brigitte von Savigni ist der Einbandkünstlerin Susanne Natterer (S. 50ff) gewidmet, neben von ihr geschaffenen werden weitere aktuelle Bucheinbände im Katalogteil (S. 5 - 41) vorgestellt, so von Anett Arnold, Andreas Bormann, Claudia DettlaffIngela Dierick, Marie Färber, Roger Green, Marcus Janssens, Ireen Kranz, Angela Lenhof, Sabine Rasper, Claudia Richter, Rahel Scheufele, Ulrich Widmann, Astrid Zach und Frank Zachow.

Von Frank Zachow ist dann auch ein ein interessanter Bericht über den Grolier Club der Stadt New York, die älteste bibliophile Gesellschaft von Amerika, zu lesen, die u.a. den "OPEN * SET"-Wettbewerb für Einbandkünstler aussrichtet.

Auch Pirckheimer kommen in diesem Rundbrief zu Wort, so in einer Vorstellung der drei überregional tätigen Bibliophilen-Gesellschaften Till Schröder mit einer kurzen Information zu den Pirckheimern und den Marginalien (S.68f), Reinhard Grüner mit Gedanken zum Haiku-Projekt von Ingela Dierick (S. 70ff) und Peter D. Verheyen aus den USA zum Edelpappband (S. 75ff).

Mo, 21.09.2020

Fotos © ad

Jahrestreffen - Tag 3


Ferdinand Puhe


Rudolf Angeli


Matthias Koloßa


Prof. Peter Arlt


Till Schröder


Gerhard Rechlin


Dr. Thilo Berkenbusch


Jutta Osterhof (Mitgliederbetreuung), Matthias Haberzettl (Mitgliederbetreuung), Dr. Thilo Berkenbusch (Schatzmeister), Dr. Ralph Aepler (Vorsitzender des Vorstandes), Ralf Wege (Presse und Medien), Till Schröder (Stellv. Vorsitzender des Vorstandes)


Matthias Haberzettl und Dr. phil. Jens-Fietje Dwars

Fr, 13.03.2020

Marginalien #236

Mitglieder haben in diesen Tagen die neuen MARGINALIEN in ihrem Briefkasten und können einen zweifarbigen Holzschnitt der verlorenen Form von Volker Pfüller, gedruckt von Thomas Siemon  im atelier carpe plumbum, Leipzig, ihrer Sammlung von Originalgraphiken beifügen.

Aber auch Nichtmitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft, die diese Zeitschrift im Abonnement beziehen und die Marginalien damit ohne Graphik bekommen, werden begeistert sein vom aktuellen Heft: "Die Marginalien spannen in dieser Ausgabe den Bogen weit. Als  Auftakt einer neuen Rubrik – Berühmte Bücher – erklärt uns Wolfgang Schmitz, warum das Neue Gebetbuch Kaiser Maximilians an der  Schwelle des Umbruchs im Jahr 1513 ähnliche Fragen wie heute zu  beantworten suchte: Wie verbindet man alte und neue Technologien? Helmut Kronthaler stellt uns einen Pionier des »grafischen  Romans« vor, den Amerikaner Lynd Ward. Angeregt von Masereel und Nückel schuf er während des Art Dèco beeindruckende  Holzschnitt-Romane ohne Worte, die in Zeiten der Graphic Novel wiederentdeckt werden. Michael Töteberg schlägt ein kurzes  Kapitel in der Geschichte des Rowohlt-Verlags auf, als der seine  Rotationsdruck-Romane  auch  aus  der  Berliner  Friedrichstraße  der frühen DDR in die Welt trug. Klaus Raasch fragt sich, warum  Künstler der letzten 40 Jahre den Buchdruck dem Flachdruck beim  Büchermachen so lange vorgezogen haben, obwohl letzterer weniger materialintensiv herzustellen sei. Wir erinnern an Gerhard  Kurt Müller, Mitbegründer der Leipziger Schule, der nebenbei  als Anreger die beinahe verlorenen Drucktechniken des Holz- und  Kupferstichs  in  die  nächste  Künstlergeneration  trug. Wolfgang  Grätz  berichtet  von  den  Talenten  des  diesjährigen  Grafiknachwuchspreises der Leipziger Buchmesse, und in unserer Reihe ABC der Druckkunst gewährt uns das atelier carpe plumbum Einblick in  seine Werkstatt ..."
(Till Schröder)

Übrigens: dem Heft lag ein Flyer zur BuchDruckKunst bei, der inzwischen seine Berechtigung verloren hat. Klaus Raasch musste am 14. März mitteilen: "Die Messe fällt leider aus! Durch den Beschluß des Hamburger Senats am Freitag, den 13. März, stellen ab dem 14. März alle staatlichen Kultureinrichtungen ihren Betrieb ein."

Mi, 18.12.2019

Hartmut Andryczuk, Für Serge und Albert: Ein Radiologe und Geologe sammeln russische Buchkunst

Die Kunst des Sammelns

"Ein Sammler ... ist genauso Opfer seiner Passion wie der Künstler. Verwandte Seelen eben."
(Till Schroeder in Der Sound des Sammelns, Marginalien #224, 2017)

Im Hybriden-Verlag von Hartmut Andryczuk entstanden seit 2015 eine Reihe von Künstlerbüchern über und mit bedeutenden Sammlern. Bisher erschienen Bd. 1, Gerhart Odenwald, Bd. 2, Wulf D. von Lucius, Bd. 3, Peter Zitzmann, Bd. 4, Helmut Mayer.

Das Erscheinen des Bandes 5 "Serge Stommels & Albert Lemmens" ist Anlass für ein Gespräch des Künstlers Hartmut Andryczuk über "Die Kunst des Sammelns" mit Michael Lailach. Diese Veranstaltung findet in der Kunstbibliothek gemeinsam mit der Pirckheimer-Gesellschaft statt und wurde nachträglich in das Jahresprogramm der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe aufgenommen.
Gäste sind natürlich wie immer willkommen. 

30. Januar 2020, 18 Uhr

Kunstbibliothek Berlin
Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin

Sa, 14.12.2019

Marginalien # 235 (für Mitglieder mit einem von 4 Motiven des Siebdruck von OttoGrafic) auf dem vorweihnachtlichen Gabentisch

Marginalien Heft 235

Einige Themen der gerade ausgeliederten Marginalien # 235 drehen sich

" ... um den Ausbruch aus der Konvention. Michael Faber erzählt anhand der Illustrationen verschiedener Ausgaben von den wechselnden Interpretationen des Maulhelden Tartarin von Tarascon, der so gern mehr sein wollte, als er war. Hans-Jürgen Rehfeld wirft ein Schlaglicht auf Andreas Musculus, den wortgewaltigen Moralprediger der Reformation, für den auffällig gleich nicht gottgefällig bedeutete, dessen auflagenstarken Bücher wider den Teuffel, ob in Gestalt von Pluderhosen oder Spielsucht, ihn aber zu einem der auffälligsten Buchautoren einer ganzen Epoche machten. V. Gheeta und Maren Poppe beleuchten die bis heute wirkende Erzählmacht sowjetischer Kinderbücher in Indien, die propagandistisch intendiert ganz gegenteilig gelesen wurden: als Beispiel unabhängigen Verlegertums jenseits jeden Hegemonialanspruchs. Ernst Falk stellt uns den Kunstanstifter-Verlag vor, der die Bandbreite visueller Sprachen in seinen Bilderbüchern für Kinder wie Erwachsene erst aus einer Garage heraus nun als veritabler Leuchtturm zeitgenössischer Illustration verbreitet. Jürgen Bönig analysiert die einzelkämpferische Buchkunst der Kleinstedition M & M von Jürgen Meyer Jurkowski, während Uwe B. Glatz eine Einzelkämpferin des Geistes in Erinnerung ruft: Lou Andreas-Salomé, umworben von Nietzsche, gefördert von Freud, gelesen von Rickert. Wolfgang Schmitz erinnert an den kürzlich verstorbenen Grafiker und Pressendrucker Eduard Prüssen, dem lange Jahre einzigen Stadtgrafiker Bergisch Gladbachs. Und ich leg ihnen die Siebdruckbücher von OttoGraphic ans Herz, einem deutschen Einmann-Unternehmen aus England, das durch Faltung und Furor aus dem Raster fällt – und Standards ganz wortwörtlich verschiebt."

(Till Schröder)

Do, 12.09.2019

Fotos aus dem Facebook-Profil von Hanne Knickmann

Marginalien 234

Das Heft 234 der Marginalien wurde dieser Tage ausgeliefert, Teilnehmer am Jahrestreffen in Mainz hatten es bereits am 6. September in den Händen.

Wieder rundum gelungen, wie der Redaktion um Till Schröder von vielen Seiten bestätigt wird. Zu den ansprechendsten Inhalten gehört für mich die Graphische Beilage, eines von 3 Motiven eines Holschnitt von Frank Eißner, die wie gewohnt von Matthias Gubig gestaltete Typografische Beilage "Julius Zeitler - Der Buchkünstler und der Verlagspropagandist", sowie Gedanken von Silvia Werfel zum Thema "Letterpress" (Leseprobe). Und, nicht zu vergessen, der Auftaktbeitrag des ABC der Druckkunst von Thomas Glöß zum "Hochdruck".

Aber, darauf verweist das Editorial, diese Marginalien-Ausgabe ist "unverhofft eine Erkundung der Beharrlichkeit in verschiedenste Ecken der Buchwelt" und sicher findet jeder dort "Nischen seiner Wahl".

... zum Inhalt der Marginalien 234

So, 08.09.2019

Jahrestreffen 2019 in Mainz

Mit der Mitgliederversammlung endete heute das diesjährige Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Mainz.

Fotos der vergangenen 3 Tage können auf Facebook angesehen und heruntergeladen werden. Dort wurde eine Auswahl der von cross-effect gemachten Fotos eingestellt, wobei von mehrfach fotografierten Motiven jeweils nur eines ausgewählt wurde.
Darunter z.B. das nebenstehende, es zeigt unseren Redakteur der Marginalien Till Schröder in symbolischem bibliophilen und typografischen Umfeld - eine der vielen wirklich gelungene Aufnahmen.

Bei Interesse von Pirckheimern an diesen oder weiteren Fotos zur privaten Verwendung genügt eine Mail an den Blogbetreiber.

Di, 14.05.2019

Holzschnitt auf dem Titelblatt: Ulrich Tarlatt - am weltenbaum

30 Jahre COMMON SENSE

30 Jahre Künstlerbuch Almanach COMMON SENSE 1989-2018

1987 gründeten der Lyriker Jörg Kowalski aus Halle und der Maler/Grafiker Ulrich Tarlatt aus Bernburg die edition augenweide. Bis heute sind 50 Künstlerbücher erschienen. Das Literaturhaus Halle zeigt einen Querschnitt aus den Arbeiten – Grafiken, Gedichte, Texte, Fotografien und visuelle Poesie.

Bereits 1996 konnte der Pirckheimer Reinhard Grüner schreiben:

"Eine der wohl bekanntesten Unternehmungen der Edition Augenweide ist der alljährlich zum Jahresende erscheinende Künstlerbuchalmanach Common Sense. In den bislang sieben publizierten Bänden tummeln sich die wichtigsten Vertreter der literarisch-künstlerischen Avantgarde der Gegenwart, die von Tarlatt und Kowalski persönlich dazu eingeladen werden, sich mit einem Text oder eineroriginalgraphischen Arbeit zu beteiligen. [...] Die imposante Vielfalt der Almanache macht diese Reihe zu einem Kompendium junger Literatur und Kunst in Deutschland."

(Katalog anlässlich der Ausstellung "Ulrich Tarlatt: hortus animae" vom 15. Juni bis 8. September 1996 im Museum Schloss Burgk, S. 99)

Und Till Schröder ergänzte 23 Jahre später:

Die Liste der nahezu 500 Beiträger über die Jahrzehnte liest sich wie ein Who is Who der deutschen Kunst- und Literaturszene: von Hartmut Andryczuk bis Klaus Zylla, von Volker Braun bis Herta Müller, von Manfred Butzmann bis Eugen Gomringer, von Durs Grünbein bis Friederike Mayröcker, von Robert Menasse bis Christoph Niemann, von Klaus Staeck bis Urs Widmer.

(Marginalien ..., Heft 232, S. 116)

siehe auch 30 Jahre COMMON SENSE

Vernissage: 18. Mai 2019, 18 Uhr
Ausstellung: 18. Mai - 30. Juni 2019

Literaturhaus Halle
Bernburger Straße 8, 06108 Halle (Saale)

Mo, 25.03.2019

klick nebenstehend Leipziger Buchmesse 2019

Impressionen von der Leipziger Buchmesse

Vier ereignisreiche Tage verbrachte die Pirckheimer-Gesellschaft in Leipzig, durch den Vorstand vertreten mit Ralph Aepler, Matthias Haberzettl, Jutta Osterhof, Ralf Wege und weiteren Pirckheimern, wie Katrin und Charlotte Aepler, Abel Doering, Jens-Fietje Dwars und Till Schröder und unterstützt durch viele Pirckheimer, die sich mit eigenen Ständen auf der Messe präsentierten. Und, obwohl die Anzahl der Neueintritte mit 10+ nicht ganz an die der letzten Jahre herankam, war der Pirckheimer-Auftritt in Leipzig erfolgreich. Wir bestritten viele Auftritte auf der Lesebühne, so u.a. mit den Bücherkindern Brandenburg, mit Hartmut Andryczuk und Jens-Fietje Dwars, mit dem Quarch-Verlag, über den in Leipzig eine Dokumentation vorgestellt werden konnte, die alle Pirckheimer in diesem Jahr als Jahresgabe erhalten werden, mit Marc Johne vom BODONI-Vielseithof, wir stellten die Marginalien einer breiten Öffentlichkeit vor und vertieften unsere Zusammenarbeit mit Kunsthochschulen.
Viele Pirckheimer und andere Freunde des gut gemachten Buches und der Druckgraphik besuchten uns, für alle, denen das verwehrt blieb, hier einige Impressionen von der Leipziger Buchmesse 2019. (Fotos © Ralph Aepler, Abel Doering, Manfred Krause, Ralf Wege).

... siehe auch Renate Bojanowski und Mironde Verlag.

So, 24.02.2019

Edition Pirckheimer und die Marginalien

Am 21. März 2019 | 16:00 – 16:30 Uhr werden auf der Leipziger Buchmesse die Marginalien vorgestellt.

Seit drei Jahren erscheint die traditionsreiche Zeitschrift, die 1956 gegründet wurde, im kleinen Thüringer quartus-Verlag. Durch Gewinnung neuer Autoren und Künstler gelang es, wieder an beste Zeiten anzuknüpfen. Das Papier wurde verändert, gefragte Grafiker wie Strawalde, Klaus Süß, Moritz Götze und Susanne Theumer lieferten originale Beilagen und die Redaktion wurde verjüngt. 2019 beginnt mit der Herausgabe einer „Edition Pirckheimer“: einer Sammlung von Originalgrafik in A3. Zwei Blätter sollen pro Jahr erscheinen, das erste stammt von Baldwin Zettl, dem Altmeister des Kupferstichs. Erleben Sie den Künstler im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Pirckheimer-Gesellschaft, Dr. Ralph Aepler und dem neuen Chefredakteur Till Schröder, moderiert von Jens-F. Dwars. Anschließend Signierstunde am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft.

Leseinsel Sachbuch + Buchkunst, Halle 3, Stand B600