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Pirckheimer-Blog

Do, 03.10.2019

Martha-Luise Gubig / Matthias Gubig

Martha-Luise & Matthias Gubig

Eine Ausstellung in Berlin zeigt eine Auswahl aus den unterschiedlichen Arbeitsbereichen des Künstlerpaares Martha-Luise und Matthias Gubig.

Nach gemeinsamen Studienjahren suchten sie sich die Ihnen jeweils gemäßen grafischen Arbeitsfelder.

Martha-Luise Gubig illustrierte Kinder- und Schulbücher, sowie populärwissenschaftliche und Sachbücher. Matthias Gubig, Buchgestalter, Buch- und Plakatgrafiker, ist nunmehr vor allem Herausgeber, Autor, Grafiker und Gestalter originalgrafischer Bücher.

So entsteht ein vielfältiges Bild grafischer Arbeiten aus fünf Jahrzehnten.

Ausstellungseröffnung: 11. Oktober 2019, 19 Uhr, einführende Worte: Hans-Eberhard Ernst, Grafiker, Musik: Andreas Wolter, Klavier
Ausstellung: 14. 10. bis 5. 12. 2019

Bohnsdorfer Kulturküche
Dahmestraße 33 / 12526 Berlin

Eduard Prüssen 2013 im Wohnzimmer seiner Kölner Wohnung. Foto: Matthias Haberzettl
Exlibris für die Klemke-Sammlung Matthias Haberzettl, 2011

Eduard Prüssen (1930 – 2019)

Eduard Prüssen – „ne echte kölsche Jung“, der so gar nichts für den Karneval übrig hatte, wie er einmal mir gegenüber erwähnte. Genauso wenig wie für Computer – die ihn in seiner kreativen Arbeit nur behindern und ablenken würden. Zeit seines Lebens schuf er also nur mit seinen Händen – mit Zeichenstift und Pinsel, mit (Linolschnitt-) Messer und (Radier-) Nadel ein beeindruckendes Werk.

Beginnend in den Fünfziger Jahren als angestellter Grafiker zuerst beim Rautenstrauch-Joest-Museum und dann beim Amerika-Haus in Köln riskierte er bald den Schritt in die Selbständigkeit; es folgten Presseillustrationen ab 1962 sowie erste Buchillustrationen ab 1964. Und schon im März 1962 erschien die erste Nummer der Hauszeitschrift „Donkey-Post“ – einhergehend mit der Etablierung seiner Donkey-Press, in der von 1967 („Babrios Fabeln) bis 2015 („Arlecchino und Arleccinetta“) insgesamt 61 wunderbare Pressendrucke erschienen.

Eduard Prüssen und seine Frau Illa lernte ich erst 2011 kennen, bei einer Führung durch meine Werner-Klemke-Ausstellung in Bergisch Gladbach. Von Beginn an war ich beeindruckt von seinem herz­lichen, freundlichen Wesen; schnell entwickelte sich eine Freundschaft, auf die ich immer stolz war. Noch im selben Jahr schuf er ein Exlibris für meine Klemke-Sammlung.

Kurz davor, im Jahr 2010, übergab Eduard Prüssen seinen künstlerischen Vorlass der Universitäts- und Stadtbibliothek in Köln. Dank der engagierten Mitarbeiter unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Schmitz, des damaligen Direktors der USB Köln erschien ein umfassendes Werkverzeichnis: „Die Sammlung Eduard Prüssen in der Universitäts- und Stadtbibliothek in Köln. Gesamtverzeichnis Juli 2013“.

Im November 2015 stellte ich für das Literaturhaus in Immenstadt eine Ausstellung mit dem Schwerpunkt Eduard Prüssen zusammen; sein Faust-Zyklus, 2012 als 57. Druck der Donkey-Press erschienen, nahm eine komplette Längswand ein.

In den letzten Jahren widmete er sich vorwiegend großformatigen Farbstiftzeichnungen. Eine umfangreiche Auswahl davon war in der Ausstellung im November 2015 zu sehen, die die Stadt Bergisch Gladbach zu seinem 85. Geburtstag ausrichtete  Gewürdigt wurde hier auch seine Tätigkeit als „Stadtgrafiker“, die er für ein volles Vierteljahrhundert, von 1971 bis 1996, ausübte – zuständig für das gesamte grafische Erscheinungsbild der Stadt, vom Briefkopf der Amtsschreiben bis zum Theaterplakat, vom „Logo“, dem berühmten „Wollknäuel“ bis zum Stadtwappen.

Der große Kölner (Buch-) Künstler, seit dem Frühjahr 2017 ein Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, verstarb am 2. Oktober, nur vier Wochen vor seinem 89. Geburtstag, in einer Kölner Klinik; nach einem schweren Sturz wenige Tage vorher in seiner Kölner Wohnung, in der er bis zuletzt – fit an Körper und Geist – künstlerisch tätig war.

(Matthias Haberzettl)

Eberhard Hartwig: Faszination Druckkunst. Holzschnitt, 29,7 x 42 cm

Druckkunstmappe 2019

Die erste Druckkunstmappe 2019 in limitierter Auflage von 19 Exemplaren ist fertig! Neun Buchdruckwerkstätten haben sich zusammengefunden, um zehn Druckwerke im Buchdruckverfahren gemeinsam zu präsentieren. Alle Werke entstanden für den bzw. am ›Tag der Druckkunst‹, dem 15. März 2019, in den jeweiligen Werkstätten.

Die Mappe im Format 50 cm × 70 cm wird vertrieben über die Manufaktur Willi Beck entweder
- gegen Rechnung für 80 Euro inkl. MwSt., Verpackung und Versand oder
- gegen eine Spende ab 60,– Euro auf das Konto des Verein für die Schwarze Kunst e.V., Ostsächsische Sparkasse Dresden, IBAN DE8005 0300 0221 0680 66.
Die Verteilung der 19 Exemplare erfolgt nach Datum der Bestell-E-Mail. Die Einnahmen werden genutzt, um noch mehr jungen Menschen mit einem Stipendium eine Walz zu unseren zwischenzeitlich 17 kooperierenden Werkstätten, die ehrenamtlich ihr Wissen weitergeben, zu ermöglichen.

Die Mappe enthält folgende Drucke (Reihenfolge vom kleinen zum großen Format):
1. Offizin Haag-Drugulin Graphischer Betrieb GmbH, Dresden: Initial aus der Zeit um 1880, Eckehart SchumacherGebler.
2. Slowtype, Ludwigshafen: Das Meer. Holzschnitt, Wolfgang Vogel.
3. Druckgraphik-Atelier, Berlin: Faszination Druckkunst. Holzschnitt, Eberhard Hartwig.
4. Manufaktur Willi Beck, Dachau: Freiheit, Willi Beck.
5. 62 zweidrittel, Mainbernheim: Formsatz zum Thema Grenzen, Conny Hügelschäffer.
6. Offizin Alpirsbach: Stärker noch als das Blei in der Flinte, Maite Kilgus.
7. The Fork and Broom Press, Stemwede-Oppenwehe: Peter Panter. Linolschnitt, Annette C. Dißlin.
8. Die Druckwerkstatt Mosbach e.V.: Der Drucker ist froh und stolz, Karl Kretschmer. Holzschnitt, Berndt Pfeifer.
9. Buchdrucklabor der Beuth Hochschule für Technik, Berlin: Einladungsplakat, Anne König.
10. The Fork and Broom Press, Stemwede-Oppenwehe: Diverse Holzlettern, Annette C. Dißlin.

herman de vries, vegetation, 2007, getrocknete Pflanzen auf mit Papier kaschierten Platten, (40 x) 40 x 40 cm, © herman de vries

Gerhard-Altenbourg-Preis 2019

herman de vries – all all all
werke 1957–2019

Eine Ausstellung anläßlich der Verleihung des Gerhard-Altenbourg-Preis 2019 an den 1931 im niederländischen Alkmaar geborenen herman de vries.

Sein Werk umfasst Gemälde, Collagen, Grafiken, Textbilder, Skulpturen, Künstlerbücher und Installationen für den öffentlichen Raum. Zudem beschäftigt er sich als Essayist und Philosoph auch theoretisch mit der Kunst.
In den 1950er Jahren fand herman de vries über die informelle Malerei zur Kunst, gehörte in den 1960er Jahren zum Umfeld der Gruppe ZERO und arbeitete an seinen weißen Bildern (white paintings). Aus dieser radikalen Reduktion entstand die Faszination für das Spannungsfeld zwischen Natur und Kunst, die sich seither wie ein roter Faden durch sein Œuvre zieht.
Der Zufall und die Veränderung definieren und strukturieren das weitverzweigte Werk des Künstlers. Seit 1970 lebt er zurückgezogen im unterfränkischen Eschenau, wenn er nicht gerade die entlegensten Orte der Welt bereist. Auf seinen ausgedehnten Streifzügen sammelt er Naturalien, die er zuhause archiviert, katalogisiert und, ohne ihr Aussehen zu verändern, zu Bildern erhebt. Die Arbeiten von herman de vries folgen einem umfassenden Kunstbegriff, der die Sinne und den Intellekt gleichermaßen anspricht und in Anspruch nimmt.

Ausstellung: 13. Oktober 2019 – 1. Januar 2020

Lindenau-Museum Altenburg
Gabelentzstr. 5, 04600 Altenburg/Thüringen

Gera ostmodern

In diesem Herbst wird unser Mitglied Christoph Liepach in seinem Verlag „sphere publishers“ erstmals Bücher veröffentlichen, darunter den Titel "Gera ostmodern", eine Sammlung von Foto-Postkarten mit Relikten sozialistischen Bauens in Gera mit Texten von Ben Kaden.

"Christoph Liepach hat eine Sammlung von Echt-Foto-Postkarten aus den 1950er bis 1980er Jahren angelegt und damit die Neubauarchitektur, Inneneinrichtung sowie Bildkunstwerke in Gera festgehalten. Die kleinen Fotopostkarten aus der DDR bekommen in diesem Vuch eine große Bühne und verdeutlichen ihre Funktion als fotografisches Dokument in unserer Zeit."

Für das Buch wird es im Stadtmuseum Gera eine öffentliche Presse-Veranstaltung geben.

Christoph Liepach, Gera ostmodern
sphere publishers, Leipzig 2019
128 Seiten, Hardcover
15 €
ISBN 978-3-9821327-0-9

Plakate von Karl-Heinz Drescher

Eine Publikation über den Designer des BERLINER ENSEMBLEs - Karl-Heinz Drescher (1937–2011) wird zum ersten Mal die meisten von Dreschers (typografischen) Plakaten in einem umfangreichen Band zusammenfassen. Darüber hinaus  enthält es Texte und Interviews verschiedener Autoren wie Dr. Friedrich Diekmann, Dr. Sylke Wunderlich, Helmut Brade, Niklaus Troxler, Gerd Fleischmann, Jamie Murphy, Erik Spiekermann, Ferdinand Ulrich, Götz Gramlich, Peter Kammerer, Vera Tenschert, Cesarina und Alessandro Drescher.

Das Buch wird erscheinen, wenn bis zum  11. Okober 2019, 10 Uhr die die Finanzierung (16.000 €) gesichert ist, bislang konnten auf Kickstarter 13.668 € eingesammelt werden. Die Mindestsunterstützung beträgt 5 €, höhere Beträge  beinhalten viele exklusive Belohnungen wie das Buch, wie seltene Originalplakate, eine Erwähnung im Buch, ...

K.H. Drescher - Berlin Typo Posters, Texts, and Interviews
Slanted Publishers (pub.), Markus Lange (Pub., Ed., Design), Februar 2020,
Englisch + Deutsch, 195 x 265 mm, 272 Seiten,
ISBN: 978-3-948440-00-8.

Bernd Friedrich: Grafikpostkarte "BÄRLIN", Gedenkblatt zum Jahrestag des Mauerfalls in Berlin, daneben: Mail Art zum 3. Oktober 2019
Bernd Friedrich: Graphik in der Innenseite der Klappkarte

Die Graphik zum Tage

3. Oktober 2019. Ein besonderer Grund zum Feiern?

"Auf jeden Fall !", sagt der Pirckheimer und "Experimentaldrucker" Bernd Friedrich: "50 Jahre Fernsehturm !" in einer Mailart mit Klappkarten, verschickt in einem Briefumschlag, der neben der offiziellen Frankierung auch eine historische Briefmarke der DDR zum "Fernseh- und UKW-Turm Berlin" enthält und der auf der Rückseite mit einer Prägung dieses Turms versehen wurde. Jede Karte ist individuell gestaltet und im Handdruck realisiert und enthält neben der abgebildeten Grafik ein Foto des Fernsehturms vom 3. Oktober 1969, versehen mit einem gedruckten Text 

Noch sind fünf der fünfzehn Klappkarten im Umschlag .vorhanden, die auf Anfrage gegen eine Spende zugesandt werden.

Mi, 02.10.2019

Ronald Paris - Paris, Café Au Vieux Chatalet

Ronald Paris

... erlebt Paris

Eine Ausstelung in Potsdam des Brandenburgischen Kulturbunds.

„ Ronald Paris ist ein Bildermacher und lässt uns in seinen Bildern die Kraft der Visualität, den sinnlichen Genuss von gestalterischer Dichte und das geistige Vergnügen an der Zeichenfindung spüren.
Die Kunst Paris wird getragen von der Tradition der Moderne und ihren Rückgriff auf archetypische Situationen, antike Gestalten und Mythen, einer Metapher für unsere menschheitsgeschichtliche Verwurzelung" 

(Prof. Dr. Peter Arlt)

Eröffnung: 13. Oktober 2019, 15 Uhr, Begrüßung: Dr. Hinrich Enderlein, Worte zur Ausstellung: Wolfgang Lücke, Musik: Frank Viehweg / Dichtersänger
Ausstellung: 13. Oktober - 30. Dezember 2019

Museumshaus "im Güldenen Arm"
Hermann-Elflein-Straße 3, 14467 Potsdam

Di, 01.10.2019

© Deutsche Nationalbibliothek

Schmutz und Schund. Die Weimarer Republik

So lautet das Thema einer Kabinettausstellung der DNB Leipzig.

Die Weimarer Republik steht für eine Befreiung von Politik, Kultur und Gesellschaft in den Goldenen Zwanzigern. Aber eine konservative Kulturströmung hielt Heimat und Nation, Harmonie und Sittlichkeit hoch. Der Kampf um Schmutz und Schund in der Weimarer Republik ist der Kernpunkt dieser Auseinandersetzungen.

Hinter den hehren Worten der Gesetzes-Befürworter versteckte sich ein Kampf um die moralische Deutungshoheit auf kulturellem Gebiet: Bürgerliche Eliten wollten auch weiterhin bestimmen, wer was lesen darf. Umgekehrt zeigen die Urteile, dass in den billigen Heftehen durchaus emanzipative Botschaften steckten. Die Schilderung starker Frauenrollen erregte die Prüfstellen, viele Abenteuerhelden erschienen ihnen als undeutsch, Verbrecher, die ohne Reue ihr Treiben schilderten, wirkten aufrührerisch. 

Eröffnung: 10. Oktober 2019, Begrüßung: Michael Fernau, Direktor der DNB Leipzig,  Dr. Stephanie Jacobs, Leiterin des Deutschen Buch- und Schriftmuseums, Einführung: Jun.-Prof. Dr. Patrick Merziger, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, Musik: Christoph Schenker, Cello
Ausstellung: 11. Oktober 2019 - 26. Januar 2020

Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

 

Mo, 30.09.2019

Prof. Roland R. Berger, Foto © Abel Doering

außer der Reihe

Seit dem 5. September ist in der jW-Ladengalerie eine Ausstellung mit Graphiken von Roland Berger zu sehen, mit denen der Pirckheimer wie zuvor bereits in der Eremitage Gransee Größen der Malerei wie Michelangelo, Dürer, Kandinsky, Bill, Malewitsch, Warhol, Mattheuer, Metzkes und anderen seine "Reverenz" erweist, siehe hier.

Pirckheimer können jetzt auf eine Führung durch den Künstler und Gespräche mit Roland Berger gespannt sein - die Berlin-Brandenburger Regionalgruppe wird die Ausstellung in einer kurzfristig dem Jahresprogramm hinzugefügten Veranstaltung besuchen.

9. Oktober 2019, 16.30 Uhr

jw-Ladengalerie
Torstraße 6, 10119 Berlin

Grafiken aus dem ArtClub und Tabor-Kalender 2020

In der Berliner Büchergilde-Buchjandlung ist in einer Ausstellung bis zum Jahresende Graphik zu sehen, die auch von der Büchergilde vertrieben wird.

Klaus Süß, Fides Becker, Reinhard Stangl, Maik Wolf, Tamina Amadyar, Tatjana Doll, Katharina Ziemke, Katharina Arndt, Hanna Hennenkemper, Francoise Petrovitch, Sebastian Meschenmoser und Adam Saks: Der Tabor-Originalgrafik-Kalender 2020 ist ein Jubiläumskalender – seit 30 Jahren begleitet er die, die es wollen, mit hochwertiger Originalgrafik durch das Jahr, und oft kannte man bei Erscheinen die Künstler/innen kaum, die später zum Teil gewaltig reüssierten: von Stefan Balkenhol bis Jonathan Meese, von Fides Becker bis Angela Hampel. So ist es zwar schön, Kunstschwergewichte wie Klaus Süß (von dem die nebenstehende Grafik stammt),  Fides Becker, Reinhard Stangl u. a. in der Künstlerliste des neuen Kalenders versammelt zu sehen, aber ebenso spannend und qualitätsreich sind die hier Neuen. Und erstmals sind es mehr weibliche als männliche Künstler! Das äußere Erscheinungsbild des Kalenders wurde behutsam modernisiert, aber zur alten Verpackung, der stabilen Holzleistenbox zurückgekehrt.

Seit 1971 gibt es die Grafik-Edition der Büchergilde Gutenberg, die 1997 zum Büchergilde: Artclub ausgebaut wurde. Die Sammlung umfasst Editionen von Grafiken und Original-Fotografien, Skulpturen, Pressendrucke und Vorzugsausgaben unserer illustrierten Bücher mit Originalgrafiken.
Der Hauptmerk der Editionen liegt auf gegenständlicher zeitgenössischer Druckgrafik von Künstlern, die in diesem  Bereich ihren Werkschwerpunkt haben.

(Johanna Binger)

Ausstellung: Oktober - 31. Dezember 2019

Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz
Welserstr. 28, 10777 Berlin

So, 29.09.2019

Fotos: Abel Doering

Vielfalter in der Galerie Sonnensegel

In der Ausstellung "Vielfalter" stellen sich seit gestern in der Galerie Sonnensegel in Brandenburg an der Havel die augen:falter vor, ein Künstlerinnenkollektiv, bestehend aus Nadine Respondek, Julia Penndorf, Petra Schuppenhauer, Katja Zwirnmann, Urte von Maltzahn-Lietz, Franziska Neubert, Gerlinde Meyer, sowie die den Pirckheimern als Schöpferin der Graphik des letzten Jahrestreffens bekannte Inka Grebner.

Neben den Mappenwerken der augen.falter wie "Die Gedanken sind frei", "Waldrand" und "Einübung ins Paradies" ist der Graphikzyklus "Imaginäre Islandreise", der aus Anlass der Frankfurter Buchmesse 2011 mit dem Gastland Island entstand, sind Drucke in unterschiedlichsten Formaten bis hin zu originalgraphische Postkarten zu sehen, geschaffen in den unterschiedlichsten Techniken und variationsreichen Bildfindungen. Eine Ausstellung, die den Betrachter fordert.

Die einführenden Worte anläßlich der Vernissage sprach Matthias Frohl, Pirckheimer und Leiter der Galerie. Wie immer zu Ausstellungseröffnungen in der Galerie Sonnensegel konnten die Besucher in der angeschlossenen Druckwerkstatt unter sachkundiger Anleitung von Sven Märkisch das Ausstellungsplakat drucken und sich von den anwesenden augen:faltern Nadine Respondek, Franziska Neubert, Urte von Maltzahn-Lietz und Julia Penndorf signieren lassen.

Hier einige Eindrücke von der Eröffnung.

Ausstellung: 28. September 2019 - 21. Februar 2020

Galerie „Sonnensegel“
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg a.d. Havel

Elke Rehder, Schachnovelle 2019, Holzschnitt, Aufl. 85 Exemplare

Pirckheimer bei der Stefan Zweig Gesellschaft

Vom 3. bis 6. Oktober 2019 findet in Hamburg die Tagung der Internationalen Stefan Zweig Gesellschaft Salzburg statt.

Auch zwei Pirckheimer werden das Programm mitgestalten:

Am 5.  Oktober wird bei einem Abendessen an Bord der im Hafen liegenden „Rickmer Rickmers“ der Pirckheimer Rudolf Angeli aus Hamburg einen Vortrag zur „Jubiläumsreise der ‚Schachnovelle“ halten, über die an dieser Stelle bereits berichtet wurde, siehe hier.
Im Anschluss (Achtung: Spoileralarm!) wird unser Mitglied Elke Rehder aus Barsbüttel den Teilnehmern am Jahrestreffen der ISZG den nebenstehend abgebildeten Original-Holzschnitt zur „Schachnovelle“ widmen.

Sa, 28.09.2019

Ekkehard Schulreich: Ins Schwarze! Originale Druckgrafik ist das Markenzeichen des Leipziger Verlegers Karl Quarch. Spurensuche – ein Jahrhundert nach der Verlagsgründung, Mironde Verlag 2019, ISBN 978-3-96063-021-0

Ins Schwarze!

Die Leser dieses Blogs seien hiermit auf einen Gastbeitrag Peter Konietschkes in der LitteratA aufmerksam gemacht - eine Rezension der derzeit ausgereichten Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft "Ins Schwarze! Originale Druckgrafik ist das Markenzeichen des Leipziger Verlegers Karl Quarch. Spurensuche – ein Jahrhundert nach der Verlagsgründung", welche in Zusammenarbeit der Pirckheimer Gesellschaft und dem Mironde Verlag entstand.

(Dr. Andreas Eichler)

klick: KARL QUARCH UND SEIN VERLAG

Fr, 27.09.2019

Naturkunden

Bücher der Zukunft. "Naturkunden" bei Matthes und Seitz Verlag, Featuring Judith Schalansky und Martin Schwarz.
Eine Ausstellung der Leipziger Buchwissenschaft, unterstützt von der Zoologischen Sammlung der UNIVERSITÄT LEIPZIG.

Vernissage: 2. Oktober 2019, 18 Uhr
Ausstellung: 2. Oktober 2019 - 11. Januar 2020

Leipziger Städtische Bibliotheken