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Pirckheimer-Blog

Mi, 18.11.2020

© Rosa Lachenmeier

Rosa Lachenmeier, Bücher sind Brücken - Brücken in Büchern

2020 ist ein besonderes Jahr, stellt es doch für die meisten Gewohnheiten und als selbstverständlich erachtete Freiheiten in Frage. Gleichzeitig rückt die Bedeutung von Büchern verstärkt ins Bewusstsein – zumal von solchen, die quasi den Museumsbesuch ersetzen, buchstäblich die Lücke überbrücken.
Vor diesem Hintergrund sind die Bücher zu Brücken von Rosa Lachenmeier in mehrfacher Sicht aktuell: The Sound of New York Bridges wurde während der Kunsttage in Basel im Schaulager erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Es zeigt die Brücken von New York. Die Konstruktionen der verschiedenen Brücken offenbaren zugleich ein Stück Kulturgeschichte. Schließlich belegen Brücken nicht nur das Können von Ingenieuren, sondern ermöglichen zugleich Verbindungen, die Kommunikation und Handel befördern.
Gänzlich ohne Text erzählt Rosa Lachenmeier die Geschichte der Brücken – neben New York auch die der Brücken über den Main bei Frankfurt und Offenbach.

Buch des Monats: 4. Dezember 2020, 14 Uhr, vorbehaltlich der aktuellen Coronalage, Anmeldung erforderlich

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Di, 17.11.2020

Aufruf zum Tag der Druckkunst 2021

In der Hoffnung auf die Möglichkeit einer real stattfindenden Veranstaltung bittet Frau Constanze Kreiser internationale Graphiker, ihr jeweils 1 Blatt in beliebiger Drucktechnik, aber in DIN A4 Blattgrösse zum Verbleib zu senden. Im Gegenzug wird sie sich mit einem eigenen Druck revanchieren.

Zusätzlich wird für die digitale Veröffentlichung ein scan (300dpi Auflösung reicht) des eingesandten Blattes mit Angaben zum Verfasser/Titel/Jahr/Technik/Grösse des Druckfläche benötigt - bitte per mail schicken. Die kompletten Unterlagen müssen bis spätestens 31.12.2020 bei Constanze Kreiser eingegangen sein.

Die gesammelten Blätter werden ab dem 15.3.2021 in der Jugendkunstgalerie Sonnensegel e.V. am Gotthardkirchplatz in Brandenburg (angefragt) für 4 Wochen gezeigt werden. Alternative Standorte wären das Gotische Haus oder die Fouquébibliothek in Brandenburg.

Falls das Ausstellen der Drucke coronabedingt nicht möglich sein sollte, bindet Constanze Kreiser aus den eingereichten Werken je 1 Buch im Quer- und im Hochformat und legt es in ihrem Brandenburger Atelier und voraussichtlich bei den Tagen des Brandenburgischen Buches im April 2021 im Schloss Oranienburg aus.

Außerdem werden die Drucke zum 15.3.2021 wie im Vorjahr digital auf dem blog Künstlerbücher gezeigt werden.

Rückfragen jederzeit gern an: Constanze Kreiser (kunstdenken.de)

Klaus Süss, originalgraphische Beilage zu den Marginalien Heft 222

234. Frankfurter Grafikbrief

KLAUS SÜSS – PAARSPANNUNG

"Salopp könnte man sagen, dass Klaus Süß‘ Bilder da anfangen, wo der Hollywood-Film aufhört: Wenn sich zwei nach vielem Hin und Her gekriegt und die Hochzeitsglocken zum „schönsten Tag im Leben“ geläutet haben, kommt dort nur noch der Abspann – und Süß‘ Vorhang hebt sich, um den Blick freizugeben auf die nun folgenden Paarspannungen.

Es ist dies das Künstlerlebensthema von Klaus Süß, der immer neue Facetten dieser Spannung aufdeckt, immer neue Metaphern findet: von den beiden, die im Boot Rücken an Rücken sitzen und kräftig in die entgegengesetzte Richtung rudern, mal König/in, mal Narr oder Närrin sind, mal Sisyphos und mal der Stein. Man sieht zwei am Tisch, auf hoher See, am Auseinandergehen, im Paradies, in der Arena, auf der Bühne. Oder, eine ganz neue Arbeit, sie stecken zusammen hinter einem gemeinsamen Mund-Nasen-Schutz. Sie verletzen, sie verbinden, sie verbünden sich. Sie sehen sich verwundert an. Sie sehen sich an.

Zu diesem Gegenteil eindeutiger Idylle passt die durch den Widerstand des Materials beim Holzschnitt geprägte Bildsprache des Künstlers: Die meist weit ausgestreckten Finger sind spitze Stacheln, Waffen, die verletzen können, aber im Bewusstsein dieser Gefahr bei zärtlichem Gebrauch auch ganz besonders berührend sind. „Liebst du mich nicht, bin ich entflammt, und wenn ich lieb, nimm dich in Acht!“ heißt es in Bizets Oper Carmen, und es ist kein Zufall, dass Klaus Süß gerade diesen Stoff, die der Oper zugrunde liegende Novelle von Prosper Merimée, 2001 für die Büchergilde illustriert hat..."

(Wolfgang Grätz)

Neben Weiterem außerdem im Frankfurter Grafikbrief:

  • AUSSTELLUNG IM KABINETT: PETER BRAUN – RISSE IM GLOBUS. BRONZEN
  • ZWEI ERFOLGREICHE SCHÜLERINNEN VON VOLKER PFÜLLER: KATRIN STANGL UND FRANZISKA NEUBERT
  • GEORG KOENIGSTEIN, EIN LEBEN IN FARBEN
  • SVATO ZAPLETALS NEUESTER PRESSENDRUCK

Ausstellung: 16. November 2020 - 15. Januar 2021
Eine Vernissage fällt aus, statt dessen ist eine Finissage mit Klaus Süss geplant

Frankfurter Büchergilde Buchhandlung & Galerie
An der Staufenmauer 9, 60311 Frankfurt am Main

Mo, 16.11.2020

Gera ostmodern in erw. Aufl.

Heute ist es soweit. Gera ostmodern des Pirckheimers Christoph Liepach geht in neuem Gewand endlich in die Buchläden und Hände der Gerschen sowie Liebhaberinnen der Ostmoderne, Philokartie und Fotografie.

Die Zweite Auflage bietet auf nun 160 Seiten neben zahlreichen neuen Stadtansichten und Perlen der Ostmoderne in Gera auch einen Einblick in den damaligen Bezirk Gera. Ein Vorwort von Mark Escherich und neue Texte von Ben Kaden steigen tiefer in das Thema ein.

Die Veröffentlichungs-Veranstaltung im Kultur- und Kongresszentrum Gera wurde leider coronabegründet abgesagt. Als Einstimmung kann dennoch ein Beitrag im MDR-KULTUR herhalten.

So, 15.11.2020

Antiquaria findet virtuell statt

Wie hier mitgeteilt, musste die reale 35. Antiquaria Ludwigsburg abgesagt werden.

Es bleibt jedoch der Antiquaria-Katalog, in dem alle vorgesehenen Aussteller eine Auswahl ihres Angebots zeigen.
Wie immer gibt es ein Rahmenthema, diesmal "mutationis – Bücher die die Welt verändern", Veränderungen, die unsere Geschichte und Entwicklung begleiten - und die wir gerade jetzt aktuell in der für uns unbekannten, unwirklichen Situation erfahren.

Mitte Dezember 2020 erfolgt der Versand des Printkatalogs (zu bestellen bei der Veranstalterin) und der Katalog wird online gestellt.
Neu ist, dass alle Titel ab Erscheinen des Katalogs beim jeweiligen Antiquariat sofort verkäuflich sind. Die Titel müssen nicht wie sonst zum Beginn der realen Messe vorliegen, dürfen jedoch nicht vor Katalogversand verkauft werden.

28. Januar 2021, 15 Uhr: Eröffnung der virtuellen Antiquaria durch die Veranstalterin und mit einem zusätzlichen aktuellen Angebot der AusstellerInnen.

Siehe auch 27. Antiquaria-Preis für Olaf Wegewitz.

Sa, 14.11.2020

Harald Metzkes in seinem Atelier, Foto: Armin Schubert

Leipziger Buchmesse wirft ihre Schatten voraus

Auf der Leipziger Buchmesse 2021 werden die Bücherkinder Brandenburg gleich zwei ihrer jüngsten Bücher präsentieren. Und zwar digital das Buch „Klaus Ensikat unter der Lupe“ und analog das im Herbst vergangenen Jahres erschienene Buch „Metzkes & Metzkes // Ein Pferd für den König und den Prinzen“.

Eigentlich wollten die Bücherkinder aus Brandenburg an der Havel bereits ein Jahr zuvor, auf der Leipziger Buchmesse 2020, ihr Buch „Ensikat unter der Lupe“ vorstellen. Da die Messe ausfiel, improvisierte man und produzierte stattdessen kurzerhand einen Film. Darin lesen die Kinder aus ihrem Buch. Sie reflektieren die Bildideen Ensikats in eigenen Texten und Zeichnungen. Und auch Klaus Ensikat selbst kommt zu Wort – im exklusiven Gespräch mit Denis Scheck, der ihn eigens für den Film im Berliner Atelier besuchte. Der „König der Illustratoren“, wie Scheck ihn bezeichnet, gewährt Einblick in sein Schaffen und freut sich, dass Kindern der Autor egal sei. Die Idee fasziniere, nicht der Name, „was die Arbeit mit Kindern sehr angenehm macht“, sagt Ensikat schmunzelnd. Scheck attestiert den Bildern Ensikats eine Botschaft: „Lasst euch nicht manipulieren, seid widerständig.“ Und so sehen das auch die Kinder!

In die Hand werden die Messebesucher das aktuelle Buch der Bücherkinder nehmen können, das diese im zweiten Teil der Präsentation vorstellen: „Metzkes & Metzkes // Ein Pferd für den König und den Prinzen“. Es ist ein Hommage-Buch für den Maler Harald Metzkes und den Bildhauer Robert Metzkes, seinen Sohn. Das Buch wird Ende 2020 in einer Auflage von 60 Exemplaren im Eigenverlag erscheinen.

Die Texte und Illustrationen haben die Jungen und Mädchen im Laufe eines Jahres geschaffen. Sie entstanden als Ergebnis einer intensiven und kritischen Auseinandersetzung mit den Künstlern und ihren Werken, angeleitet und begleitet von Armin Schubert als Mentor der Bücherkinder.

Leipziger Buchmesse: 27. Mai - 30. Mai 2021

Fr, 13.11.2020

Martin Luther: Auslegung der Episteln und Evangelien vom Advent an bis auf Ostern, Wittenberg: Hans Lufft, 1530, Foto: Gutenberg-Museum

Wochenende der Grafik

Bundesweit findet jedes Jahr im November das "Wochenende der Grafik" statt. So auch eigentlich physisch im Gutenberg-Museum Mainz dieses Wochenende ...

... nun aber hier, digital: Wie gelangten Bilder in Bücher?

Ab dem 15. Jahrhundert wurden Bilder, die gedruckt werden sollten, auf Holz geschnitten. Ein Vorteil war, dass so diese Bilder mit dem Text zusammen gedruckt werden konnten. Nachteil: die Bilder sind nicht sehr fein gearbeitet.
Die Lösung: in Metall geritzte Abbildungen sind viel detailreicher und veränderten die Druckqualität, aber auch den Druckprozess um 180 Grad, denn sie konnten nicht gleichzeitig gedruckt werden und brauchten besonderes Papier. Dadurch wurden Texte und ihre Bilder meist getrennt in reine Textseiten und in reine Bildseiten, auf denen die Bilder oft größer waren. Dies hatte auch zur Folge, dass es weniger Bilder in Büchern gab, da sie eine ganze Seite in Anspruch nahmen.
Die Techniken wechselten aber im Laufe der Zeit - die Trennung aber blieb bis ins 20. Jahrhundert hinein bestehen.

(Gutenberg-Museum)

siehe auch Ein kleiner Garten Eden

Do, 12.11.2020

Pirckheimer-Jahrestreffen im Qurier

Auch das Amtsblatt der Welterbestadt Quedlinburg Qurier (lautschriftlich "Kurier"?) berichtete über das 47. Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft:

"Rund 60 Liebhaber des schönen Buchs aus ganz Deutschland trafen sich vom 18. bis 20. September 2020 zu ihrer Jahrestagung in Halberstadt, Aschersleben und Quedlinburg.
„Die Region ist eine Perle und stand schon lange auf der Wunschliste unserer Jahrestreffen. Als Welterbestadt Deutschlands bietet sie jede Menge kulturhistorisch aber auch aktuell bedeutender Schätze wie den Halberstädter Dom, das Klopstock-Haus oder die Lyonel-Feininger-Galerie“, so
Ralph Aepler, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft.
Zudem spiegeln die verschiedenen Stationen des Jahrestreffens die Vielfalt der Pirckheimer-Gesellschaft wider: Mit
Johann Wilhelm Ludwig Gleim als Mäzen und Sammler das Engagement der Pirckheimer für das „alte Buch“, mit Neo Rauch einen Gegenwarts-Künstler von internationalem Rang und mit seinem Schüler Sven Großkreutz einen Vertreter der nächsten Generation, der für Kontinuität und moderne Buchkunst" steht.

(Hervorhebungen: ad)

Mi, 11.11.2020

Pirckheimer-Jahrestreffen in der Wandelhalle

Die Gesellschaft der Bibliophilen wird in Ihrem Nachrichtenblatt Wandelhalle für Bücherfreunde #2020-2 in der Rubrik Aus anderen Gesellschaften einen Bericht über das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft veröffentlichen, welches dieser Gesellschaft als einer der wenigen im schwierigen Jahr 2020 durchzuführen gelang.

Nachdem ein Bericht von Ralf Wege hier unter Aktuelles veröffentlicht wurde, wird von ihm auch in den Marginalien 239 eine Zusammenfassung des Jahrestreffens 2020 erscheinen - die kurze Information für die Wandelhalle, die hier nachzulesen ist, verfasste Abel Doering.

Di, 10.11.2020

Heinz Decker, mit der von von Joke van den Brandt gestaltete Urkunde

DEG-Ehrenmitgliedschaft für Heinz Decker

Der DEG-Vorstand wollte auf der Jahrestagung 2020 das langjähriges Mitglied Heinz Decker für seine herausragenden Verdienste um das Exlibris und um die Deutsche Exlibris-Gesellschaft auf besondere Weise mit einer Ehrenmitgliedschaft würdigen. Da die Tagung Corona-bedingt leider abgesagt werden musste, eine Ehrung in großem gesellschaftlichem Rahmen zurzeit also nicht möglich ist, wird diese nun auf unkonventionellem Wege vorgenommen.

DEG-Mitglied seit 1992, fungierte Heinz Decker bereits ein Jahr darauf als Rechnungsprüfer und übte dieses Amt bis zum Jahr 2000 aus.
Im Jahr 2000 wurde Heinz Decker zum ersten Mal als Redakteur des Jahrbuchs in den DEG-Vorstand gewählt und hat das Amt bis 2012 ausgeübt. Zu den herausragenden Veröffentlichungen in dieser langen Reihe zählte sicher das Jahrbuch 2004, das der „Jüdischer Kultur und Exlibriskunst“ gewidmet war.

Nach diesem Jahresdutzend als Jahrbuchherausgeber wurde Heinz Decker für vier weitere Jahre in den Vorstand gewählt und nach 16-jähriger Vorstandsarbeit in den DEG-Beirat berufen, wo er der DEG als Beiratsmitglied bis 2020 diente. Parallel betreute er von 2012 bis 2019 die Homepage der Gesellschaft, der er bis heute mit gelegentlichen Beiträgen verbunden geblieben bist.

Über diese DEG-bezogenen Tätigkeiten hinaus hast Du die Exlibriswelt als überaus produktiver Autor einer kaum überblickbaren Anzahl an Schriften bereichert, worunter sich mindestens sechs Bücher und Kataloge befinden. 2006: Von Johann Baptist Fischart bis Ernst Jünger – Dichterexlibris (Schätze der Exlibriskunst, Bd. 5); 2009: Bühnen-Bilder. Exlibris rund ums Theater (mit Ulrike Ladnar); 2010: Exlibris zum Friedrichshagener Dichterkreis (mit Ulrike Ladnar); 2014: Totentanz und Kleine Randbemerkungen zum Krieg – Die Kriegsvisionen von Michel Fingesten; gleichfalls 2014: Deutsche Exlibriskunst. Vom Jugendstil bis heute; 2020: Water, water everywhere (mit Ulrike Ladnar).

Neben diesen Veröffentlichungen steht eine immense Anzahl von Aufsätzen und Artikeln, die für deutsche, schweizerische, österreichische, englische Zeitschriften, Magazine und Jahrbücher geschrieben wurden, und eine gleichfalls große Anzahl von Beitrags-Übersetzungen vom Englischen ins Deutsche und umgekehrt,

Seine Arbeit als Autor, in der er sich längst nicht nur, aber doch immer wieder, mit literarischen Themen befasst hast, zeichnet sich in hohem Maße durch sachliche Kompetenz aus. Dabei zieht sich seine Fähigkeit, komplexe Sachverhalte und neue Erkenntnisse auf unserem Gebiet wissenschaftlich anspruchsvoll und fundiert, aber dennoch allgemein verständlich und anregend zu präsentieren, wie ein roter Faden durch Dein Werk.

2016 erhielt Heinz Decker für seine vielfältigen einschlägigen Verdienste die Walter-von-Zur-Westen-Medaille.

(nach der Laudatio von Henry Tauber)

Fr, 06.11.2020

Moritz Götze, Der letzte Zentaur oder Der Kampf mit dem Alphabet, Siebdruck 2018

Ein Künstler erzählt Geschichte auch in Emaille

Moritz Götze ist derzeit in der Ausstellung „Hoffnung Glaube Liebe“ mit erstklassiger Pop Art in Augsburg zu sehen.

Er zählt seit langem zu einem der größten Pop Art Künstler Europas, welcher mit seinem comicartigen Malstil seine ganz eigene, unverwechselbare Handschrift besitzt. Pirckheimer konnten sich anhand der originalgraphischen Beilage in den Marginalien # 3/2018 mit dem Siebdruck "Der letzte Zentaur oder Der Kampf mit dem Alphabet" (Abb.) von der künstlerischen Qualität des Künstlers überzeugen.

Moritz Götze "greift Vorlagen aus der historischen, kunsthistorischen oder auch der modernen Welt auf und versetzt sie mit allerlei bekannten Motiven und erschafft neue Bedeutungsebenen. Die Arbeiten in Öl auf Leinwand und seine zahlreichen Emaillemalereien zeigen Verschränkungen von Historischem und Gegenwärtigem, er versetzt seine Rezeptionen mit Metaphern, ironischen Verweisen, mit Symbolen, Allegorien und Personifikationen wie in der gezeigten Arbeit „Friedensfries“. Hierbei interpretiert Moritz Götze das Attika-Fries oder auch Friedensfries genannte Werk, das den Einzug der Friedensgöttin, als monumentale, 8,70 Meter breite Emaille-Version, darstellt.
Konvention und ihr Bruch, Zitat, Paraphrase und Neuschöpfung, Symbol und Realität: Das Zusammenspiel all dieser Komponenten macht die Kunst von Moritz Götze unverwechselbar und lädt immer wieder zum Staunen und Rätsel lösen ein."
(Pressetext Galerie Cyprian Brenner)

Ausstellung: 25. Oktober - 22. November 2020

Galerie Cyprian Brenner
Elias-Holl-Platz 6, 86150 Augsburg

Mi, 04.11.2020

Book Arts Newsletter

Im Book Arts Newsletter von Sarah Bodman findet jeder Buchliebhaber alles Interessante über Ausstellungen, Ankündigungen, Kurse, Konferenzen, Vorträge & Workshops, Chancen, Buchmessen und Events, Internet Nachrichten, neue Publikationen und Berichte. Schon zum Bezug angemeldet?

Hier steht der aktuelle Book Arts Newsletter Nr. 135, November 2020, ab sofort zum Download bereit.

Übrigens kann man auch selbst Beiträge für diesn Newsletter einreichen, nächste Deadline ist der 17. November für den Newsletter Dezember 2020 - Januar 2021.

Di, 03.11.2020

ALLES FÜR DIE KATZ

Für 2020 wurde als Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft der 49. und letzte Druck der burgart-presse ausgewählt, von welchem aus der 800er Auflage eine Teilauflage von 600 Exemplare für die Mitglieder erschienen, getrüffelt mit einer beigelegten Originalgraphik von Klaus Ensikat.
Die Teilnehmer des Jahrestreffens 2020 der Pirckheimer-Gesellschaft hielten die Jahresgabe bereits im September in den Händen, nun wurde sie auch für die weiteren Pirckheimer ausgeliefert.

Mit diesem 49. Druck der burgart-presse lieferte Jens Henkel einen Überblick über "Dreißig Jahre burgart". Für diese Dokumentation der Verlagsarbeit, die u.a. eine Bibliografie aller etwa 150 Veröffentlichungen der burgart-presse, eine Verlagschronik und ein Namensregister enthält, hat Herbert Kästner hat den einführenden Text verfasst.

Siehe auch ALLES FÜR DIE KATZ.

Mo, 02.11.2020

"kein" Buch des Monats

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen bleibt das Klingspor Museum voraussichtlich bis Ende November 2020 geschlossen.
In dieser Zeit finden keine Veranstaltungen statt.

Plakat: Ursula Strozynski/Berlin, mehrfarbige Serigrafie, gedruckt von Henning Schmidtmann

39. Dresdner Graphikmarkt

Aufgrund der aktuellen Situation findet auch der 39. Dresdner Graphikmarkt  nur virtuell statt.

Der Dresdner Graphikmarkt entstand aus dem Bemühen, zeitgenössische graphische Kunst für jeden Interessenten zugänglich zu machen und aufgrund des Marktcharakters preiswert anzubieten.
„Durch Jahrzehnte gehört gerade die Grafik zu den schöpferischsten Äußerungen Dresdner Künstler.“ Mit diesen Worten begründet der Dresdner Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. Fritz Löffler den „oft geäußerten und niemals erfüllten Wunsch“ zur „Durchführung eines Marktes für Dresdner Grafik im umfassendsten Sinne“.
Mit den Anfängen im Jahr 1976 und den alljährlichen Graphikmärkten seit 1984 ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden. Von Anfang an wählten die Organisatoren die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler aus. Bedingung war damals die Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler. 
Der Dresdner Graphikmarkt überstand die politische Wende 1989/1990. Seit 1991 unterstützt die Ostsächsische Sparkasse Dresden den Dresdner Graphikmarkt in vielfältiger Weise und hat daher einen großen Anteil an seinem Fortbestand.
2012 gründeten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Dresdner Graphikmarkt einen Verein. Die Vereinsmitglieder entscheiden wie bisher in jedem Jahr neu über die Künstlerinnen und Künstler, die eine Einladung zum Dresdner Graphikmarkt erhalten.
Geblieben sind die Ziele des Dresdner Graphikmarktes: Vielfalt, hohe Qualität der Arbeiten bei moderaten Preisen.

1. bis zum 29. November 2020

Dresdner Graphikmarkt online