Sie sind hier

Rudolf Angeli

Pirckheimer-Blog

Rudolf Angeli

Mi, 02.06.2021

HAMBURGER BOTHE 4

... "Aus dem als Notbehelf gedachten „Bothen“ ist binnen eines halben Jahres ein richtiger Buchverlag erwachsen, der unter dem Namen Angeli & Engel im Juni seinen ersten Titel vorlegt.
In der Rubrik „Pirckheimer Freunde stellen sich vor“, lernen wir
Matthias Haberzettl, Professor Klaus Waschk und Norbert Köppe näher kennen.
Unser „Korrespondent“ aus Thailand liefert den Beweis, wie assoziativ Lektüre sein kann und dass Friedensreich Hundertwasser auch in Thailand kein Unbekannter ist.
Unsere Reihe mit Beiträgen von zeitgenössischen Schriftstellern setzen wir mit Gedichten des Hamburger Erzählers und Lyrikers
Wolfgang Denkel fort, der sich zudem Gedanken über das „Schreiben in der Corona-Krise“ gemacht hat und auch eine Lesung zu dieser Ausgabe beisteuert." ...

(aus: Editorial von Peter Engel)

Hamburger Bothe 4

Di, 01.06.2021

Klaus Waschk: Vor&NachBilder

"Bibliophiles des Monats" ist im Juni die Sonderausstattung der „Vor&NachBilder – Zeichnungen zur Literatur 1971 – 2021“ des Pirckheimers Klaus Waschk, die in dem von den Pirckheimern Rudolf Angeli und Peter Engel in Hamburg neu gegründeten Verlag Angeli & Engel im Juli als erster Titel erscheinen wird.

Darin lässt der Hamburger Maler sein bisheriges buchkünstlerisches Schaffen aus 50 Jahren Revue passieren, versammelt die wichtigsten Illustrationen daraus noch einmal und publiziert darüber hinaus in Auszügen mehrere bisher unveröffentlichte Projekte. Vor allem aber legt der Künstler Rechenschaft darüber ab, warum und unter welchen Umständen er sich mit den entsprechenden Werken überhaupt beschäftigt hat. So wird diese „Summe seiner Zeichenkunst“ zugleich zu einem Lebensbericht, einer zeichnerisch akzentuierten Autobiographie. Staunenswert die thematische Bandbreite der von Klaus Waschk aufgegriffenen Werke, denen er sich erst als engagierter Leser näherte und die er dann mit seinem eigenen Zeichenstil in eine bildkünstlerische Ebene hob, so dass sie auch für nachempfindende Literaturenthusiasten zu einem Erlebnis für Kopf und Augen zugleich werden. Das reicht von den Fragmenten der Vorsokratiker über die Carmina Burana bis hin zum „Kapital“ des Karl Marx, von der Erzählkunst Vladimir Nabokovs bis zu der von Johannes Bobrowski oder Joseph Roth. Der ersten Gedichtsammlung „Irdisches Vergnügen in g“ seines Övelgönner Nachbarn Peter Rühmkorf hat Waschk ebenso zeichnerische Interpretationen gewidmet wie etwa dem „Wandsbeker Bothen“ des Matthias Claudius. Wer einige bedeutende Werke unserer Literatur und unseres Bildungskanons aus der Perspektive eines Künstlers neu- oder wiederentdecken möchte, der findet in diesem „Bilderbogen“ reichhaltige Anregung dazu und mag durch die vielen, teils auch farbig abgebildeten zeichnerischen „Appetithappen“ dazu verführt werden, zu den von Klaus Wasch illustrierten Originalausgaben zu greifen.

Klaus Waschk: Vor&Nachbilder Zeichnungen zur Literatur 1971 - 2021
Angeli & Engel, Hamburg Juli 2021 
Format 24X30, Fadenheftung, Einband Gewebepapier, 87 Seiten, ill.
ISBN: 978-3-9815836-4-9
Aufl. 200 Expl., davon 50 Expl. mit bibliophiler Sonderausstattung: Nummeriert von 1-50, sign. mit Beil. einer für das Buch geschaffenen Originalgraphik
Standardausstattung: 28 €
bibliophile Sammlerausstattung: 48 €
Für verbindliche Bestellungen (E-Mail) bis 1.7.2021 wird ein Vorbestellerrabatt von 25% gewährt.

Fr, 02.04.2021

Hamburger Bothe 3

Mit einem „Frohe Ostern“ versenden wir den Hamburger Bothen, das Nest prall gefüllt mit frischem Lesenachschub für die coronabedingten kontaktarmen und zurückgezogenen Stunden.

Beginnend mit dieser Ausgabe 3 erweitern wir unseren Standardverteiler um die Pirckheimer-Freunde in Niedersachsen.
Herzlich willkommen in unserem wachsenden Leserkreis!

Bereits nach der Erstausgabe konnten wir uns über ein großes Interesse freuen. Mehr Pirckheimer Mitglieder im Norden und mehr "Gast-Leser" versprechen für die Zukunft breitgefächerte Themen und Inhalte. Der Bothe "lebt" von den Beiträgen der Leserschaft; diese sollen immer den Schwerpunkt bilden.
Wie immer, bitten wir alle Leser um Zuschriften mit persönlichen Vorstellungen, Berichten über Sammelleidenschaften und künstlerischen Aktivitäten. Das wachsende Netzwerk der Bibliophilen wird uns allen viel Freude bringen.

Wir wünschen wieder viel Freude und entspanntes Lesen bei der Lektüre!

Herzlichst aus Hamburg
(Rudolf Leonardo Angeli und Peter Engel)

Mo, 01.02.2021

HAMBURGER BOTHE, Ausgabe 2

Im Frühsommer 2020 haben Peter Engel und Rudolf Angeli eine Regionalgruppe für den Norden (Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein) aus der Taufe gehoben.
Leider kam es bisher wegen Corona zu keinem einzigen Treffen. Peter Engel und Rudolf Angeli entschlossen sich daher zu einer regelmäßigen Rundmail, die die Regionalgruppe zusammenführen soll. Der Bothe erscheint alle zwei Monate.

"Bereits nach der Erstausgabe können wir uns über ein wachsendes Interesse freuen. Mehr Pirckheimer Mitglieder im Norden und mehr "Gast-Leser" versprechen für die Zukunft breitgefächerte Themen und Inhalte.
Der Bothe "lebt" von den Beiträgen der Leserschaft; diese sollen immer den Schwerpunkt bilden. Wir bitten alle Leser um Zuschriften mit persönlichen Vorstellungen, Berichten über Sammelleidenschaften und künstlerischen Aktivitäten. Das wachsende Netzwerk der Bibliophilen wird uns allen viel Freude bringen."

(Rudolf Leonardo Angeli und Peter Engel)

Hamburger Bothe, Ausgabe 2 (pdf, 607 KB)

Mo, 30.11.2020

Hamburger Bothe

Die neu gegründete Regionalgruppe Nord der Pirckheimer-Gesellschaft wird künftig unter der Redaktion von Peter Engel und Rudolf Angeli als pdf oder auf Wunsch auch auf Papier einen Rundbrief herausgeben, der sechsmal im Jahr erscheinen wird, um über einschlägige Veranstaltungen zu informieren und die Kontakte innerhalb dieser Regionalgruppe zu unterstützen.

Dazu heisst es im Editorial des ersten Rundbriefes vom 1. Dezember 2020:

"Weil wegen der Corona-Pandemie bisher keine persönliche Begegnung von Mitgliedern der neuen Regionalgruppe Hamburg unserer Pirckheimer-Gesellschaft möglich war, wollen wir mit dem „Hamburger Bothen“ – der Namensvorschlag stammt von Rudolf Angeli und spielt natürlich auf Matthias Claudius an – zumindest einen digitalen Kontakt mit allen bibliophil Interessierten in der Hansestadt und im weiteren Umland herstellen. Der Rundbrief soll [...] allen Mitgliedern auch die Möglichkeit geben, sich selbst vorzustellen und ihre Sammelinteressen eingehender zu beschreiben. Das hätten wir ja auch alle getan, wenn das geplante Treffen im Jungfrauenthal 26 zustande gekommen wäre und nicht wegen der gesundheitlichen Gefährdung durch das neuartige Virus hätte abgesagt werden müssen."
(Peter Engel)

Hamburger Bothe (pdf, 667 KB)

Mo, 21.09.2020

Fotos © ad

Jahrestreffen - Tag 3


Ferdinand Puhe


Rudolf Angeli


Matthias Koloßa


Prof. Peter Arlt


Till Schröder


Gerhard Rechlin


Dr. Thilo Berkenbusch


Jutta Osterhof (Mitgliederbetreuung), Matthias Haberzettl (Mitgliederbetreuung), Dr. Thilo Berkenbusch (Schatzmeister), Dr. Ralph Aepler (Vorsitzender des Vorstandes), Ralf Wege (Presse und Medien), Till Schröder (Stellv. Vorsitzender des Vorstandes)


Matthias Haberzettl und Dr. phil. Jens-Fietje Dwars

So, 29.09.2019

Elke Rehder, Schachnovelle 2019, Holzschnitt, Aufl. 85 Exemplare

Pirckheimer bei der Stefan Zweig Gesellschaft

Vom 3. bis 6. Oktober 2019 findet in Hamburg die Tagung der Internationalen Stefan Zweig Gesellschaft Salzburg statt.

Auch zwei Pirckheimer werden das Programm mitgestalten:

Am 5.  Oktober wird bei einem Abendessen an Bord der im Hafen liegenden „Rickmer Rickmers“ der Pirckheimer Rudolf Angeli aus Hamburg einen Vortrag zur „Jubiläumsreise der ‚Schachnovelle“ halten, über die an dieser Stelle bereits berichtet wurde, siehe hier.
Im Anschluss (Achtung: Spoileralarm!) wird unser Mitglied Elke Rehder aus Barsbüttel den Teilnehmern am Jahrestreffen der ISZG den nebenstehend abgebildeten Original-Holzschnitt zur „Schachnovelle“ widmen.

Sa, 03.02.2018

Abel Doering, Rudolf Angli, Foto © Andreas Erdmann
Einzeichnung von Elke Rehder in eine Ausgabe des Fischer-Verlags der Schachnovelle
Abel Doering im Gespräch mit Elke Rehder, Foto © Andreas Erdmann

Der Sammler auf Reisen: Hamburg

Mit einem Freund machte ich mich heute nach Hamburg auf, um die Erstausgabe des Kapitals, signiert vom Autor, zu betrachten, um Näheres zur Weltreise der Schachnovelle zu erfahren und um eine Pirckheimerin in ihrem Atelier zu besuchen.

Die Ausstellung im Museum der Arbeit begann mit einer leichten Enttäuschung - das von Karl Marx signierte Exemplar Das Kapital, Bd. 1 wurde, um es vor Licht zu schützen, nach drei Tagen aus der Ausstellung genommen. Der Rest der Ausstellung zeigt neben einem unsignierten Exemplar des Werkes eine Einführung in die Entstehungsgeschichte, den Versuch einer Illustration einzelner zentraler Begriffe, die Rezeption durch Wissenschaft und Kunst und den Einfluss von Marx auf Ökonomie und Philosophie von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Diese Ausstellung ist sicher durchaus geeignet, das Interesse an der Marxschen Kapitalismusanalyse zu wecken, aber mehr sollte (und kann man vermutlich auch nicht) von einer Ausstellung erwarten. Klaus Waschk, Illustrator der deutschsprachigen Ausgabe des Kapital bei Faber & Faber, die natürlich Eingang in die Ausstellung fand, sagte (und dem kann man nur zustimmen), "eine gute Show, jedoch kaum geeignet zum Erkenntnisgewinn".

Dann, bei Verkostung der besten Hamburger Currywurst in der "Trude" ein interessantes Gespräch mit Rudolf Angeli über dessen Idee, aus Anlass des 75jährigen Jubiläums des Erscheinens der deutschsprachigen Ausgabe der Schachnovelle von Stefan Zweig diese auf eine Weltreise zu schicken, wobei diese Reise durch Literaturwissenschaftler und Künstler durch die Wirkungsorte Zweigs begleitet wird.
Diese wunderbare Aktion von Rudolf Angeli stellte sich zugleich als Einstand für eine Mitgliedschaft bei der Pirckheimer-Gesellschaft heraus - verdient!

Ein Atelierbesuch bei der Pirckheimerin Elke Rehder, deren Einzeichnungen in das auf die Reise geschickte Exemplar der Schachnovelle die erste Station dieser Aktion bildeten, gab zum Abschluss meiner eintägigen "Reise eines Sammlers" einen Einblick in die Arbeit dieser Künstlerin, die nicht nur als Illustratorin und Malerin tätig ist, sondern auch beachtenswerte Publikationen zur Geschichte des Schachs und dessen Umfeld schuf. Übrigens, sie bäckt auch einen ausgezeichneten Apfelkuchen!

(ad)

... weitere Fotos hier.