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Pirckheimer-Blog

Mi, 23.01.2019

Sergej Eisenstein

In seinem theoretischen Lebenswerk METHODE (1932-1948) suchte der sowjetische Regisseur Sergej Eisenstein nach Verbindungen zwischen archaischen Denkstrukturen und Kunstverfahren. Das umfangreiche Manuskript, dessen komplette Fassung (ca. 1560 Seiten) zum ersten Mal von dem Berliner Verlag PotemkinPress veröffentlicht wurde, gleicht einer fragmentarischen Enzyklopädie, deren Sinn sich aus der Montage von Texten, Zitaten, Tagebuchnotizen, Erinnerungen, fremden Briefen, Zeichnungen, Zeitungsausschnitten und sogar Wäscherechnungen ergibt.
Der Autor bewegte sich zwischen den verschiedensten Disziplinen (Psychologie, Psychoanalyse, Anthropologie, Sprachwissenschaft, Ästhetik sowie Kunst-, Literatur-, Musik-, Theater- und Filmwissenschaft), aber auch Sprachen (Russisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch). Übersetzungen der Teile aus dieser Ausgabe (ins Deutsche und ins Englische) erschienen und erscheinen nach und nach in Einzelausgaben. Zwei davon, DISNEY (2017) und DAS URPHÄNOMEN KUNST (2018) werden im Wiener Salon für Kunstbuch vorgestellt.

Oksana Bulgakowa, Professorin für Filmwissenschaft und -geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und z.Zt. Senior Fellow am ifk Wien, ist eine in Moskau geborene Wissenschaftlerin, die seit Ende der 70er Jahre in Berlin lebt.
 
Dietmar Hochmuth, geboren 1954 in Berlin, DDR; studierte Filmregie in Moskau, drehte als Regisseur und Autor drei Kinospielfilme bei der DEFA in Babelsberg und später ca. 25 Dokumentarfilme, hauptsächlich fürs Fernsehen (arte, ZDF, 3sat, NDR, SR, ORB). In Ergänzung zum Filmemachen lehrte er an verschiedenen Filmhochschulen, Fachhochschulen und Universitäten und er ist als Autor, Übersetzer, Herausgeber und Verleger (Potemkin Press) tätig.

Buchpräsentation und Vortrag: 25. Januar 2018, 19.00 Uhr
Gäste: Oksana Bulgakowa und Dietmar Hochmuth

Salon für Kunstbuch
Luftbadgasse 16, A-1060 Wien

Die Bücherkinder und Klaus Ensikat

"Die Bücherkinder Brandenburg der Evangelischen Grundschule bereiten sich weiter auf eine Hommage á Klaus Ensikat vor. Das zweite Buch mit den Illustrationen zu Schillers "Die Räuber" in der Nacherzählung von Dr. Barbara Kindermann wird jetzt unter die Lupe genommen.

Demnächst erscheint das Buch "Arno Mohr von hinten oder Nichts geht verloren" das vom Bildungsministerium des Landes Brandenburg gefördert wurde."

(Armin Schubert auf Facebook)

Di, 22.01.2019

Arno Mohr von hinten oder Nichts geht verloren

Vor fast genau einem Jahr konnte an dieser Stelle über den Start eines neuen Projekts der Bücherkinder Brandenburg Bücherkinder Brandenburg berichtet werden: "Nach der erfolgreichen Fertigstellung eines Buches zu Werner Klemke und zu Jureck Becker widmet sich das neueste Projekt der Bücherkinder Brandenburg Arno Mohr. ..."
Der erste Einband zum fertiggestellten Buch schickte Henry Günther jetzt auf die Reise von Gelbensande nach Brandenburg zu Armin Schubert.

Fotomontage: Jindřich Štyrský

Zirkus in der Druckerei. Tschechische Avantgarde

Die 1920er-Jahre waren auch in der jungen Tschechoslowakischen Republik von einer internationalen Aufbruchstimmung geprägt, die Künstlerinnen und Künstler und Architektinnen und Architekten ebenso inspirierte wie Verlegerinnen und Verleger. Gemeinsam wirkten sie daran, künstlerisch anspruchsvolle ‚Bücher für alle Sinne‘ zu schaffen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Der Zirkus diente ihnen neben Film und Varieté als wichtige Inspirationsquelle. Die originellen Einfälle beschränkten sich nicht auf den Umschlag, sondern dehnten sich über die Titelseiten auf den Satz, die Typografie, das Impressum und auf stets neu gestaltete Verlagszeichen aus.

Die Umsetzung der Bücher stellte für die Druckereien eine große Herausforderung dar: „Ich hätte [dem tschechischen Künstler und Publizisten Karel Teige] gewünscht, die Herstellung des Buches ... gesehen zu haben. Er hätte in der Druckerei von Obzina einen Zirkus gesehen wie kaum einen anderen auf der Welt. Der Setzer lief von Setzkasten zu Setzkasten durch die ganze Setzerei, um den Anweisungen des Anstifters nachzukommen. Und bei den Obzinas gibt es Setzkästen!“ (Arthur Novák, tschechischer Kritiker, Bibliophile).

Gegliedert nach künstlerischen Techniken und Formaten, die für die Umschlaggestaltung gewählt wurden – von Linolschnitten über Bildgedichte und rein typografischen Lösungen bis hin zu Fotos bzw. Fotomontagen – zeigt die Ausstellung künstlerisch anspruchsvoll gestaltete Gebrauchsbücher und Zeitschriften, die die Ideen der Avantgarde in einer ganz eigenen Mischung aus lokalen Traditionen und europäischem Weitblick zeigen.

Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, anlässlich des Tschechischen Kulturjahrs 2019, in Kooperation mit dem Museum der Tschechischen Literatur Prag und dem Gastland Tschechien – Kulturministerium der Tschechischen Republik, Mährische Landesbibliothek und Leipziger Buchmesse.

Eröffnung: 5. Februar 2019, 19:30 Uhr.
Kabinettausstellung: 6. Februar - 11. August 2019

Tresor des Deutschen Buch- und Schriftmuseums
Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig

Fr, 18.01.2019

Ines v. Ketelhodt - Times Square

Im Licht von Raum und Zeit

Ines von Ketelhodt Fotografien und Künstlerbücher

Ines von Ketelhodt blickt auf ein über 30jähriges Buchschaffen zurück und gehört seit vielen Jahren zu den Protagonistinnen des zeitgenössischen Künstlerbuches. Nach ihrem Studium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach gründete sie 1986 mit 5 weiteren Absolventinnen die Künstlergruppe Unica T, die bis 2001 bestand.
Die Fotografie bildete von Beginn an einen Schwerpunkt in von Ketelhodts Arbeit. Dabei ist Ihre künstlerische Position einzigartig in der Kombination von Bild und Typografie. In ihren Fotografien arbeitet sie mit Verfremdung, Unschärfe und Langzeitbelichtung und schafft so ungewöhnliche Seherfahrungen. Der Betrachter erkennt die Motive nicht sofort, sondern sie offenbaren sich durch optisches Ertasten, Suchen und Nachspüren. Oft wirken Bilder wie Traumsequenzen, andere Fotografien lassen Zeitabläufe erkennen. Immer stehen die Fotografien im Wechselspiel mit typografisch sorgfältig inszenierten Texten. Die ausgewählten Texte reichen von AutorInnen der Romantik bis zur Gegenwart.
Farbe spielt ebenfalls eine große Rolle in ihren Büchern, so spürt sie in der Werkreihe „Farbwechsel“ der Wirkung aber auch der Bedeutung der Farben in 6 monochromen Büchern nach. Daneben finden sich auch Bücher in strengem Schwarzweiß gehalten.

Die Sammlung des Klingspor Museums beherbergt zahlreiche Werke der Künstlerin von Beginn ihres Schaffens bis in die Gegenwart, darunter auch das 50 Bände umfassende Buchkunstprojekt „Zweite Enzyklopädie von Tlön“, das von Ketelhodt von 1997 – 2006 zusammen mit ihrem Mann, dem Buchkünstler Peter Malutzki, geschaffen hat.

In ihren Büchern, die in kleinsten Auflagen erscheinen, verbinden sich ausgefeilte künstlerische Konzepte mit technischer Raffinesse und typographischer Meisterschaft. Ihr buchkünstlerisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet und ist in bedeutenden Sammlungen in Europa, Asien, Australien und Amerika vertreten.

Die Ausstellung mit nahezu 60 Exponaten gibt einen umfassenden Überblick über das Buchschaffen der Künstlerin.
Zur Ausstellung erscheint ein von der Künstlerin gestalteter Katalog, in dem sie selbst über ihre Werke Auskunft gibt.

Ausstellung: 31. März – 19. Mai 2019

Klingspor Museum.
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mi, 16.01.2019

Karl-Georg Hirsch "Aufforderung zum Tanz" / Egbert Herfurth "Sündenfall", vom Künstler handkoloriert

Jahresgabe des LBA 2018/19

Als Jahresgabe 2018/19 erhielten alle Mitglieder des Leipziger Bibliophilen-Abends ein grafisches Doppelblatt mit einem Holzstich von Karl-Georg Hirsch und von Egbert Herfurth.
Damit werden die beiden Künstler geehrt, die dem Verein seit vielen Jahren sehr eng verbunden sind. Karl-Georg Hirsch beging 2018 seinen 80. Geburtstag. Eghert Herfurth 2019 seinen 75. Geburtstag.
Das Blatt wurde 2018 von Bettina Haller gedruckt und erschien in einer Auflage von 250 nummerierten und signierten Exemplaren.

Di, 15.01.2019

Bibliotheksreise nach Wien

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Kölnische Bibliotheksgesellschaft wieder eine Bibliotheksreise. Diesmal geht es für 6 Tage nach Wien, Reiseleiter ist wieder André Welters, M.A.. Auf dem Programm stehen Besuche der Universitätsbibliothek Wien & MAK, der Stiftsbibliotheken in Melk und Klosterneuburg, der Bibliothek Schottenstift, der Österreichisches Staatsarchiv und der Nationalbibliothek, sowie der Wienbibliothek im Rathaus. Nähere Informationen zum Programm und Reisepreis findet sich hier, das Anmeldeformular hier (deadline: 28. Februar 2019)

Pirckheimer sind herzlich eingeladen, die Kölnische Bibliotheksgesellschaft zu begleiten.

Bibliotheksreise: 12.–17. Mai 2019

Mo, 14.01.2019

2. Vitrine: Künstlerpublikationen mit Bezug zu München

1-Stundenvisite in der Archiv Galerie

Eine Stunde das tun, was im Museum gewöhnlich nicht erlaubt ist: Vitrinen öffnen, Exponate in die Hand nehmen. Für die aktuelle Ausstellung in der Archiv Galerie „Archives in Residence: AAP Archiv Künstlerpublikationen“ brechen wir mit den gängigen Konventionen und laden Sie ein, in den ausgestellten Publikationen zu blättern und zu lesen.
Hubert Kretschmer, Gründer des Archivs Künstlerpublikationen, und Sabine Brantl, Kuratorin der Ausstellung, erzählen Ihnen Geschichten zu den Exponaten. 

Anmeldung auf der Webseite des Haus der Kunst - Teilnahmegebühr 5.- €

15. Januar 2019, 18 Uhr

Haus der Kunst, München

Exlibris für Rudolf Nirrnheim. Für dieses Exlibris verwendet Ade das uralte Bildmotiv der Lebensalter. Während aber traditionell die Lebensalter auf einer auf- und absteigenden Treppe dargestellt werden, verlegt Ade das Geschehen auf einen gewundenen Dornenzweig.

Buchkultur in Miniatur. Exlibriskünstler um 1900

Ab heute werden in der Bibliotheca Albertina Exlibris von fünf ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern ausgestellt. Die Kabinettausstellung zeigt ausgewählte Werke, darunter von Mathilde Ade (1877–1953), die ab 1895 als Karikaturistin und Illustratorin für verschiedene Zeitschriften tätig war. Ihre Exlibris nutzte sie als Möglichkeit zur humoristischen Zeichnung.

Bei Exlibris handelt es sich um in Büchern eingeklebte Zettel oder Stempel zur Kennzeichnung des Eigentümers. Die Exlibris-Sammlung der UB Leipzig umfasst rund 5.000 solcher Buchbesitzzeichen. Sie setzt sich aus verschiedenen, meist privaten Sammlungen zusammen, die der Bibliothek geschenkt oder vermacht wurden. Die mit Kunstinteresse angelegten Sammlungen enthalten vor allem Stücke aus der Zeit um 1900, als sich die Exlibris-Kunst als eigenständiges Genre der grafischen Kleinkunst etablierte.

14. Januar - 3. März 2019

Bibliotheca Albertina
UB Leipzig

So, 13.01.2019

Eine kleine Kostbarkeit aus China

Die Verlagsphilosophie des in Gossenberg in Oberfranken ansässigen OSTASIEN Verlags „besteht darin, Bücher herauszubringen, die wissenschaftlich fundiert und daher für Spezialisten von Wert, zugleich aber auch für einen allgemeineren Leserkreis von Interesse sind.“ Eine der zehn Reihen, mit denen die promovierten Sinologen und Verleger Martin Hanke und Dorothee Schaab-Hanke diesem Anspruch gerecht zu werden versuchen, ist die Reihe mit dem programmatischen Titel „Phoenixfeder“ (RPF). Man macht nicht viel falsch, wenn man sie eine bibliophile Reihe nennt, denn mit ihr widmen sich die Verleger trotz bescheidener Mittel auf hohem wissenschaftlichem und ästhetischem Niveau der Veröffentlichung von kulturhistorischen Schätzen aus über 3000 Jahren ostasiatischer Schriftgeschichte und der Gegenwart.

Das vorjüngste, 44. Kind der „RPF“ trägt den Namen Fünfzehn Schnüre Käsch. Eine Novelle aus der Ming-Zeit; nacherzählt von Wang Zhaoqi (geboren 1936), mit Illustrationen von He Youzhi (1922–2016), aus dem Chinesischen übertragen von Jessica Aicher unter Mitarbeit von Rupprecht Mayer. (Weitere Angaben kann die Verlagswebseite vermitteln.) Das Aparte an dieser Ausgabe ist ihre Erscheinungsform, denn die kommentierte, nur 9,2 x 12,5 cm große Übersetzung erschien „im Bundle mit dem [gleich großen] chinesischen Original“.

Das selten gewordene, von den Verlegern auf Umwegen in kleiner Stückzahl erworbene Heft war 1979 im Shanghaier Kunstverlag des Volkes erschienen. Die Verlagsangabe „mit Illustrationen“ ist allerdings etwas irreführend, weil es sich bei den 142 ganzseitigen Zeichnungen um eine Art Comic mit Untertiteln handelt. – Mehr sei hier, an dieser Stelle, über die 159 Jahre vor Schillers Kriminalbericht „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ für eine Anthologie mit dem beziehungsreichen Titel „Sentenzen zur Aufrüttlung der Welt“ niedergeschriebene Kriminalerzählung nicht vorweggenommen. Die beiden (inhaltlich) gewichtigen Bände kosten ja nur 14,80 Euro …

(Bernd-Ingo Friedrich)

Kleine Galerien - ganz groß

In Bad Saarow wird in einer Ausstellung mit Einlaungen zu Kunstausstellungen aus dem Nachlass von Lothar Lang das von Elke Lang in der edition burgart herausgegebene Buch "Vom Briefkasten in den Papierkorb" mit einem Vortrag des Kunstwissenschftlers Jörg-Heiko Bruns vorgestellt. Es moderiert Till Sailer.

Vortrag: 24. Januar 2019, 19:30 Uhr

Gemeindebibliothek Bad Saarow
Ulmenstr. 15, 15526 Bad Saarow

Sa, 12.01.2019

PF 2019

С Новым годом!
A Happy New Year!
Felice Anno Nuovo!
Ein glückliches neues Jahr!

Marc Berger
Edition Schwarzdruck

Fr, 11.01.2019

© SBB-PK, Sandra Caspers

Druckerschwärze Roter Stern

Anlässlich des 100. Gedenkjahres der Novemberrevolution zeigt die Ausstellung Reproduktionen von Flugblättern, Handzetteln und Zeitungssonderdrucken aus dem Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin, die von der deutschen Revolution 1918 bis zum Kapp-Lüttwitz-Putsch 1920 entstanden sind. Die Objekte werden in einer collageartigen Zusammenstellung an Säulen im Eingangsfoyer der Staatsbibliothek gezeigt, die ihrer originalen Verwendung im Straßenraum nachempfunden ist und mit denen der Betrachter daher zunächst unvermittelt konfrontiert werden soll. Separat präsentierte, erklärende Texte liefern die notwendigen Hintergrundinformationen und binden die Quellen in den historischen Kontext ein.

Die Ausstellung konzentriert sich auf fünf Themenfelder: die Revolution in Berlin vom November 1918 bis zum Januar 1919, die Revolution in Braunschweig im November 1918, die Wahlen zur verfassungsgebenden Nationalversammlung im Januar 1919, die Münchner Räterepublik im April 1919 und der Kapp-Lüttwitz- Putsch im März 1920.

Ausstellung: noch bis 31. Januar 2019

Staatsbibliothek zu Berlin
Eingangsfoyer, Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin

Wer kann helfen?

Ich suche schon länger nach Sammlern, die Grafiken des Illustratoren-Ehepaars Elfriede und Eberhard Binder Staßfurt (er ist 1998 in Magdeburg verstorben) besitzen bzw. wissen, wo der künstlerische Nachlass abgeblieben ist.

Konkretes Interesse besteht an den Linolschnitten zu Fühmanns "Das hölzerne Pferd" (siehe nebenstehend) und "Nibelungenlied", weil Thema und Technik (Hochdruck) gut zu Projekten im "Sonnensegel"-Haus passen würden.

Wer kennt eine Spur?

Hinweise bitte an Sonnensegel e.V..

(Matthias Frohl, Galerie "Sonnensegel")

55. Antiquariatsmesse 2016, © Ursula Saile-Haedicke

58. Stuttgarter Antiquariatsmesse

Antiquare aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz garantieren auf der 58. Stuttgarter Antiquariatsmesse Ende Januar ein hochkarätiges und vielfältiges Angebot. Es umfasst alte Handschriften und ausgefallene Bücher zu jedem erdenklichen Thema, Grafiken, Zeichnungen, Fotografien – kurz: Alles, was das Herz bibliophiler Sammler begehrt.

Die Sonderausstellung ist in diesem Jahr der »Auswanderung nach Brasilien im 19. Jahrhundert« gewidmet, in der 70 außergewöhnliche Bände aus den Beständen der Brasilien-Bibliothek der Robert Bosch GmbH mit Beteiligung der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart gezeigt werden. Kuratiert wird sie von Susanne Koppel, Antiquarin in Hamburg und seit über 40 Jahren wissenschaftliche Betreuerin der Brasilien-Bibliothek.

Antiquariatsmesse: 25. - 27. Januar 2019

Württembergischen Kunstverein
Stuttgart, Schloss­platz 2