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Herbert Kästner

Pirckheimer-Blog

Herbert Kästner

Do, 01.11.2018

IB-Treffen in Leipzig

Schon zum 20. Mal haben die Freunde der Insel-Bücherei am 22./23.9.2018 ihr nationales Treffen abgehalten. Über 90 Teilnehmer folgten der Einladung nach Leipzig, dessen Rolle als Musikstadt den Veranstaltungsschwerpunkt setzte. Dr. Herbert Kästner referierte zu den Leipziger Musikverlagen, Dr. Michael Maul zu Aspekten von Bachs Wirken in Leipzig. Nach einer Lesung der renommierten Insel-Autorin Sigrid Damm (Goethes letzte Reise), die auch in der IB mit mehreren Titeln vertreten ist, rundete ein Besuch des Schillerhauses in Gohlis (Entstehungsort der "Oder an die Freude") den ersten Veranstaltungstag ab. Am Sonntag führte die Sammlergemeinde noch ein Rundgang durch die DNB mit dem angeschlossenen Deutschen Buch- und Schriftmuseum. Traditionell wurde zum Treffen wieder eine IB-Sonderausgabe (R. Walser: Der Spaziergang, Illustrationen: Christian Thanhäuser) gefertigt, deren Ledervariante ein Originalholzschnitt beilag. Eine Fortsetzung der Treffen ist geplant.

(Gerd Zimmermann)

Mi, 18.10.2017

Ada 3/2017

Heute wurde Heft 3/2017 der Zeitschrift "Aus dem Antiquariat" ausgeliefert.

Das Heft enthält unter anderem einen grundlegenden Beitrag von Hans Altenhein über den Musarion Verlag in München, ein Interview mit Sibylle Wieduwilt, Antiquarin in Frankfurt am Main und Vorsitzende des Verbands Deutscher Antiquare, sowie einen Bericht von Daniel Osthoff über Ernst Rowohlts ersten Verlag und Max Dauthendey. Herbert Kästner und Stefanie Jacobs informieren über die Schenkung des Archivs des Leipziger Bibliophilen Abends an das Deutsche Buch-und Schriftmuseum, die am 6. Dezember 2016 von der Mitgliederversammlung beschlosssen wurde
Für Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst lag dem Heft eine Einladung für die Jahresversammlung 2018 bei, die vom 3. - 5. Mai in Wien stattfinden wird. 

Das vollständige Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe findet sich hier.

Ein Probeabonnement "2 für 1" kann hier bestellt werden.

Do, 10.11.2016

Subskriptionsangebot Leipziger Bibliophilen-Abend

Der langjährige Verleger unserer Drucke Herbert Kästner hat seine erfolgreiche Tätigkeit für den Leipziger Bibliophilen-Abend beendet. Für die künftige Publikationstätigkeit konnten wir als neuen Herausgeber den ehemaligen Literaturredakteur des MDR, Michael Hametner gewinnen. Mit seinem hohen literarischen Anspruch und seinen Kontakten zu Schriftstellern und Künstlern ist er prädestiniert, das Niveau bibliophiler Editionen des LBA fortzuführen. Die einmalige limitierte Auflage von 120 Exemplaren (davon 30 als Vorzugsausgabe) wird beibehalten, sämtliche Drucke werden weiterhin nur mit signierten Originalgrafiken ausgestattet und nummeriert. Selbstverständlich werden auch in Zukunft alle Drucke sorgfältig gestaltet und mit hochwertigen Materialien hergestellt.
Zur Leipziger Buchmesse 2017 beginnt die neue Reihe unter dem Titel »Paradiesische Dialoge«. Im Band 1 erscheinen unveröffentlichte Lyrik und Liedtexte von Hans-Eckhard Wenzel mit Grafiken von Johannes Heisig. Beiliegen wird eine CD mit neuen Liedern von Wenzel.
 
unter Verwendung eines Fotos © Gaby Waldek
Im Herbst 2017 erscheinen als Band 2 Lyrik und Prosatexte von Anja Kampmann mit Grafiken des Leipziger Künstlers Frank Berendt. Die weiteren Drucke sind in der konkreten Planung, die Ankündigungen für Band 3 und Band 4 (Erscheinungsjahr 2018) erfolgen Anfang 2017.
Bezüglich der Preise für die kommenden Ausgaben werden Sie davon profitieren, dass ein Großteil der Kosten durch ehrenamtliche Tätigkeit abgedeckt wird. Der Preis setzt sich aus den reinen Herstellungskosten zusammen und wird sich auch in Zukunft auf dem gleichen vergleichsweise niedrigen Stand bewegen wie bei den bisherigen Ausgaben. Für die Vorzugsausgabe gibt es leider keine freien Subskriptionsplätze mehr, für die Normalausgabe sind altersbedingt einige Plätze frei geworden.
Bei Interesse schreiben Sie an den LBA, Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig oder schicken eine E-Mail.
(Thomas Glöß)

Mo, 07.11.2016

Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft in der Pirckheimer-Gesellschaft an Herbert Kästner übergeben

Der Leipziger Bücher- und Grafiksammler Herbert Kästner wurde anlässlich seines 80. Geburtstages zum Ehrenmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft ernannt. Die Ehrenmitglieds-Urkunde überreichte der Pirckheimer-Vorsitzende Ralph Aepler am heutigen Montag, 7. November, im Rahmen eines Empfangs im Leipziger Hotel „Fürstenhof“.
 
Als Gäste waren neben dem gesamten Pirckheimer-Vorstand unter anderen Dr. Thomas Glöß anwesend, Vorsitzender des Leipziger Bibliophilen-Abends, der Typograf Prof. Gert Wunderlich, der Grafiker Egbert Herfurth, der Verleger Elmar Faber, der Schriftsteller Prof. Helmut Richter sowie weitere langjährige Weggefährten von Herbert Kästner.
Mit der Ehrenmitgliedschaft würdigt die Pirckheimer-Gesellschaft Herbert Kästners „langjährige außerordentlichen Verdienste um die Entwicklung der Bibliophilie in Deutschland, sein unermüdliches Wirken für die Pirckheimer-Gesellschaft und seinen wegweisenden und tatkräftigen Einsatz im Redaktionskollegium der Marginalien.
Herbert Kästner ist seit 1972 Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft. 1980 wurde er in den Vorstand der Leipziger Pirckheimer-Gruppe gewählt und übernahm die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden, ab 1988 des Vorsitzenden. Am 1. August 1990 schlug Herbert Kästner die (Wieder-)Gründung des Leipziger Bibliophilen Abends vor, die am 8. Januar 1991 erfolgte. Als Förderer der Buchkunst, überzeugter Freund des Buches und der Grafik engagiert sich Herbert Kästner weiterhin in der Pirckheimer-Gesellschaft. Als Mitglied des Redaktionskollegiums der Mitglieder-Publikation „Marginalien“ prägt er bis heute das Gesicht der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, die die Pirckheimer-Gesellschaft viermal im Jahr herausgibt.
(Ralf Wege)

Di, 27.09.2016

Auktion der Sammlung Herbert Kästner

Herbert Kästner, Ehrenmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, der vor wenigen Tagen seinen 80sten Geburtstag feierte, ist einer weiteren Öffentlichkeit durch sein vielfältiges bibliophiles Engagement bekannt geworden.
Georg Heym – »Umbra vitae« mit den Holzschnitten von Ernst Ludwig Kirchner,
verlagsfrisches Exemplar aus der Sammlung Kästner
Im November werden nun in Hamburg Teile der Sammlung Herbert Kästners versteigert. Mit Verweis auf Stefan Zweig, der sich schon im sechsten Lebensjahrzehnt von Teilen seiner Autographen-Sammlung trennte, begründet Herbert Kästner nun seinen Entschluss, selbst Teile seiner Privatbibliothek versteigern zu lassen: "Objekte, die einst dem antiquarischen Kreislauf entzogen wurden, nun wiederum in den antiquarischen Kreislauf zurückfließen zu lassen – in der Hoffnung, dass sie in einer anderen Bücherwelt willkommen sind." Der Sonderkatalog, den Christian Hesse für die Sammlung Kästner erstellt (er kann bereits jetzt bestellt werden(Schutzgebühr 10 Euro, zusammen mit dem allgemeinen Auktionskatalog 15 Euro), verzeichnet mehr als 600 Titel in etwas mehr als 300 Katalognummern.

Fr, 09.09.2016

Herbert Kästner ist Ehrenmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Neben interessanten Begegnungen, Gesprächen und Besuchen der bibliophilen Hotspots Münchens brachte das Jahrestreffen natürlich auch einige konkrete Ergebnisse, die für alle Bücherfreunde von Interesse sind.
Herbert Kästner im Interview "100 Jahre Insel-Bücherei, 2012, © Zeitzeugen TV
Herbert Kästner, langjähriger Vorsitzender des Leipziger Bibliophilen-Abend und Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, wurde mit starkem Beifall aus Anlass seines 80. Geburtstages am 1. September zum Jahrestreffen zum Ehrenmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft ernannt. Die Mitgliederversammlung in München fand zum selben Zeitpunkt wie eine Ehrung zu seinem 80. Geburtstag in Leipzig statt. Herbert Kästner wurde per Handy zur Pirckheimer-Mitgliederversammlung in der juristischen Bibliothek München zugeschaltet und auf diese Weise über die beschlossene Ehrenmitgliedschaft informiert.

Die Mitgliederversammlung diskutierte ein neues Beitragsmodell, dem die Mitglieder unter der Voraussetzung zustimmten, dass der Vorstand die Juniormitgliedschaft auf Gesetzeskonformität prüft und diese gegebenenfalls herstellt.
Als Ort für das Jahrestreffen 2017 wurde Potsdam bestätigt. Es wird federführend durch Gerhard Rechlin organisiert, der die Mitglieder bereits über den bisherigen Planungstand informierte. Für 2018 wurde von Ralf Parkner und Elke Lang die Region um Beeskow vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung beschlossen.

Di, 23.02.2016

Pirckheimer – schließt die Lücken!

Reisen bildet ja bekanntlich. Diese Erfahrung durfte ich kürzlich im schönen Leipzig machen. Unser Pirckheimer-Freund Herbert Kästner führte Matthias Haberzettl und mich durch das Archiv des Leipziger Bibliophilen Abends – sehr beeindruckend. Dabei lernte ich die Nummer 0 der Marginalien kennen, die auf den 29. Januar 1956 datiert ist. Also ich kannte dieses Heft Nummer 0 bis zu dieser Reise nicht. Inhalt ist ein Text von Friedrich Schiller: „Herzog von Alba bei einem Frühstück auf dem Schlosse zu Rudolstadt im Jahre 1547“. Natürlich besitzt diese Ausgabe Vignetten unseres Gründungsmitgliedes Werner Klemke. Und folgerichtig besitzt Matthias Haberzettl als bekannter Klemke-Sammler dieses Heft. Nun besitze ich davon eine Dublette aus der Haberzettlschen Sammlung, und konnte so die hoffentlich letzte Lücke in meiner Marginalien-Reihe schließen.
Von diesem Heft haben wir zwar keines in unserem Pirckheimer-Archiv, auch nicht von den Nummern Eins (dieses Heft ist jedoch noch als Reprint zu haben) bis Zwölf, dafür aber von neueren Heften noch manches Exemplar. Also, liebe Pirckheimer-Mitglieder, welche(s) Heft(e) fehlt in Ihrer Sammlung? Schicken Sie uns einfach Ihre Liste mit den Lücken. Wir werden versuchen, sie zu schließen.
Am einfachsten senden Sie Ihre Wunschliste per E-Mail an aepler(at)pirckheimer-gesellschaft.org. Es geht aber auch traditionell per Brief an Pirckheimer Gesellschaft e.V., Postfach 640114, D-10047 Berlin.
Bitte den Absender nicht vergessen. Was die Preise angeht, bitte lassen Sie sich überraschen. Eines ist jetzt schon sicher: Das leidige Porto zahlt der Empfänger. Aber für die Hefte unterbreiten wir Ihnen ein Angebot, das Sie einfach nicht ablehnen können.
Viele Grüße Ralph Aepler

So, 10.01.2016

25 Jahre LBA - Ein festlicher Abend in Leipzig

 
Speisekarte
25 Jahre nach Neugründung des Leipziger Bibliophilen Abend feierten gestern diesen Jahrestag Mitglieder und Gäste in Leipzig. Im imposanten Salles de Pologne trafen sich fast 200 Freunde des schönen Buches, um dem LBA die Ehre zu erweisen und gemeinsam dieses Ereignis zu feiern. Umrahmt von erstklassiger Musik, der Schwester der Bibliophilie, wie wir gestern erfuhren, wurde der LBA in mehreren Reden natürlich ausgiebig gewürdigt. Thomas Glöß, der Vorsitzende des LBA, begrüßte seine Gäste. Michael Faber, Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig, erinnerte an die Anfänge und würdigte das Erreichte.
Herbert Kästner zog eine Bilanz, die ihres gleichen in der Bundesrepublik sucht. Der LBA hat es geschafft, über die lokalen Grenzen nachhaltig zu wirken und Freunde zu gewinnen.
Das Ziel von vor 25 Jahren haben die Mitglieder, allen voran Herbert Kästner, wirklich erreicht. Die Buchstadt Leipzig darf sich geehrt fühlen, solche Enthusiasten zu seinen Einwohnern zählen zu dürfen.
Wolfgang Grätz (Büchergilde artclub, Frankfurt/ Main) entführte die Anwesenden in einen historischen Abriß zur Büchergilde und deren Verbindung zur Buchdruckerstadt Leipzig und endete mit Anekdoten aus seinem ganz persönlichen Leipzig Tagebuch.
 
„Leipzig ist fürchterlich bei grauem Regen“ - stimmt - aber heute war der Wettergott gnädig! - „Ein launiger Gruß Wider das Vergessen“ zu Ehren Thomas Theodor Heine - anlässlich dieses Jubiläums erhielten die Mitglieder diese wunderschöne Aquatintaradierung (Abb.) von Rainer Schade, gedruckt in einer Auflage von 100 Exemplaren von Jeanette Rößler, Künstlerhaus Hohenossig.
Allen fleißigen Organisatoren dieses wunderbaren Abends sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.
(Ralph Aepler)

1 Kommentar:

Henry Günther hat gesagt...
...alle besten Grüsse an den LBA und weiter gutes Gelingen in Eurer Arbeit.

Henry Günther
Edition Balance

Mo, 21.09.2015

Fotos vom Pirckheimer-Treffen

Herbert Kästner im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Arlt, der das Treffen organisierte
Ralf Parkner hat die ersten Fotos vom Jahrestreffen 2015 der Pirckheimer-Gesellschaft in Meißen und Staucha in seinem Facebook-Konto zur Verfügung gestellt, darunter auch die oberen hier abgebildeten.
Ralf Parkner im Gespräch mit Peter Sodann
Auch Peter Arlt hatte seine Kamera dabei - hier eine Aufnahme anlässlich des Festvortrags von Elmar Faber mit Peter Sodann am Rednerpult in der Bibliothek.

Fr, 20.03.2015

Marginalien 217

Heute wird das erste Heft des Jahres 2015 der von der Pirckheimer-Gesellschaft herausgegebenen Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie ausgeliefert.
Die Gestaltung und den Satz übernahm mit diesem Heft Matthias Gubig und das zeigt sich nicht nur in einem moderneren, jungen Titel, sondern auch bei der Satzgestaltung, wobei neben einer neuen Darstellung der Überschriften insbesondere die graphisch ansprechende Anordnung der Angaben zu den Abbildungen hervorzuheben ist. Aber überzeugen Sie sich selbst! Auch die Zusammensetzung des Redaktionskollegium hat sich leicht geändert. Ihm gehören jetzt neben Carsten Wurm als Chefredakteur an: Ulrich Goerdten, Herbert Kästner, Wolfram Körner, Wolfgang Schmitz und Hans-Georg Sehrt.
Neben bewegenden Worten des Abschieds von Heinz Hellmis durch Gotthard Erler, Richard Pietraß und Hans-Jürgen Willuhn und einem Text von Wolfgang Schmitz In memoriam Friedhilde Krause berichtet Jürgen Engler über 30 Jahre Die Andere Bibliothek und Hans-Rudolf Landbecker findet Worte der Würdigung zum 70. Geburtstag von Giesela Klostermann. Weitere Themen sind Paul Burghardt und der Schieferstich (Sebastian Hennig), Der Buchbinder Theophil Zwang und Die Gurke (Ute Maria Etzold) und Dieter Gleisberg schreibt Zu meinen Briefen von Karl-Georg Hirsch. Selbstverständlich fehlen die bekannten Rubriken Rezensionen und Nachrichten nicht.
Die von Matthias Gubig gestaltete typografische Beilage widmet sich unter dem Titel Schall und Rauch dem Lob der Buchstaben mit Gedichten von Arthur Rimbaud (dtsch. Stefan George), Josef Weinheber und Karl Kraus.
(ad)

Mi, 06.11.2013

RAAMIN-PRESSE (1973–2003). Ein Bücherleben

Der Vorsitzende des LBA Herbert Kästner
bei der Ausstellungseröffnung
Das Museum für Druckkunst Leipzig lädt am Mittwoch, 27. November 2013, um 19 Uhr ein zu einem literarischen Abend mit Roswitha Quadflieg und Josef Haslinger.
Im Rahmen der seit September laufenden Ausstellung »Roswitha Quadflieg. Ein Bücherleben« (noch bis 5. Januar 2014) lesen Roswitha Quadflieg (Autorin, Berlin) und Josef Haslinger (Deutsches Literaturinstitut Leipzig, Präsident des PEN Deutschland) aus eigenen Werken und sprechen im Anschluss über ihren Umgang mit Literatur und Buchkunst. Einige Impressionen von der Ausstellung mit buchkünstlerischen Werken von Roswitha Quadflieg finden sich auf der Homepage des Museums unter "aktuelle Ausstellung".
 
Lesung: 27. November 2013

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

Do, 25.04.2013

Palmbaum zum Thema Buchkust

Das 56. Heft der Zeitschrift Palmbaum, welche ihren 20. Geburtstag begeht, ist der Buchkunst gewidmet. Das Heft enthält Antworten zu einer Umfrage, worin denn ein schönes Buch besteht, u.a. von unseren Mitgliedern Herbert Kästner, Carsten Wurm, Peter Arlt, Elmar Faber, sowie von Gerd Sonntag, Baldwin Zettl, Peter Gosse, Wilhelm Bartsch und Alexandra Sender. Im Heft finden sich Beiträge zur Geschichte der Thüringer Buchkunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart u.a. zu Titelblättern von Barock bis van de Velde von unserem Mitglied Jens-Fietje Dwars. Matthias Hageböck schreibt über Bucheinbände der Reformation, unser Mitglied Jens Henkel über Max Thalmann, Matthias Biskupek zum Greifenverlag und Johannes Mangei über den DDR-Untergrund. Karl-Georg Hirsch verrät, was er unter Buchkunst versteht. Er schuf für den Einband des Heftes einen Holzschnitt nach Peter Gosses Gedicht "Todin" und stach als Vorzugsgraphik zum Jubiläum der Zeitschrift das Blatt "Am Palmbaum".

Palmbaum

Do, 14.03.2013

Sammeln in der DDR

Diskurs | 14.03.2013 | 22:00 Uhr | Sammeln in der DDR: Die Pirckheimer-Gesellschaft
 
Herbert Kästner erzählt im MDR von seiner Leidenschaft für Bücher, die mit der Begeisterung für klassische Literatur begonnen hat. Bis heute steht er dem Leipziger Bibliophilen-Abend vor.
Herbert Kästner ist von Haus aus Mathematiker. Für ihn hat seine Sammelleidenschaft mit der Liebe zur schönen Literatur begonnen.
Die Werke der Klassiker, die moderne deutschsprachige Literatur, die Franzosen, die er durch seine Vorlesungsbesuche bei Hans Mayer kennen- und schätzen lernte, hatten es ihm angetan. Um seine erste bibliophile Erwerbung finanzieren zu können, ging er als Student zwei Wochen lang in einem Braunkohletagebau Gleise mit Schotter befüllen.
Was folgte, mündete unter anderem in der 2012 von ihm im Insel-Verlag publizierten Bibliographie der Insel-Bücherei zu deren 100. Geburtstag.
Wie es war, jenseits von Internet mit antiquariat.de oder anderen Plattformen Bücher zu sammeln und was es in diesem Zusammenhang mit Schuhen der Marke Salamander auf sich hatte - unter anderem davon erzählt der Büchersammler Herbert Kästner aus Leipzig in der Sendung.
 
Der Titel "Sammeln in der DDR" ist eventuell etwas unglücklich gewählt. Die Pirckheimer-Gesellschaft wurde zwar im siebenten Jahr des Bestehens der DDR gegründet, vereint aber seit 1990, also derzeit zu einem Drittel ihres Bestehens, Bibliophilen, also nicht unbedingt nur Sammler, aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Der Leipziger Bibliophilen-Abend besteht mit Unterbrechung seit 1904.

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Do, 06.09.2012

Sa, 10.03.2012

100 Jahre Insel-Bücherei

Zur Gründung der Insel-Bücherei vor 100 Jahren erscheint in den nächsten Tagen im Suhrkamp-Verlag die von unserem Mitglied und Vorsitzenden des Leipziger Bibliophilen Abend bearbeitete und herausgegebene Bibliographie sämtlicher in dieser legendären Reihe erschienenen Bände: alle Varianten, alle in Leipzig, in Wiesbaden bzw. Frankfurt am Main erschienenen Bücher, alle bibliophilen Ausgaben. Ein Register nennt alle Autoren, Herausgeber, Illustratoren, Übersetzer, Verfasser von Vorworten und Nachworten. Die in Übereinstimmung mit den ästhetischen und buchdrucktechnischen Standards der Insel-Bücherei hergestellte Bibliographie ist somit ein unverzichtbares Kompendium für die Literatur- und Geistesgeschichte der letzten 100 Jahre und zugleich ein unentbehrliches Nachschlagewerk für Sammler und Freunde der Insel-Bücherei.

Leinen, 312 Seiten, 29,00 €
ISBN: 978-3-458-17540-7