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Pirckheimer-Blog

Do, 12.04.2018

Ein Gruß der Bücherkinder Brandenburg

Am 15. April findet in Mainz ein Bürgerentscheid zum Bibelturm statt. Heute findet dazu die letzte öffentliche Informationsveranstaltung im Gutenberg-Museum statt.

"... Die Pirckheimer-Gesellschaft e.V. sagt Ja zum Bibelturm in Mainz. Für uns gibt es kein Für & Wider. Für uns ist eine zeitgemäße und zukunftsfähige Präsentation des Lebens, Wirkens und Erbes von Johannes Gutenberg längst überfällig. Eine Präsentation, die der international unbestrittenen historischen Rolle Gutenbergs gerecht wird. Mit den jetzigen Gegebenheiten im Gutenberg-Museum ist das nicht möglich. Deshalb unterstützen wir die Anstrengungen von Museums-Direktorin Anette Ludwig und ihrem Team, dies zu ändern. Dabei sehen wir aber auch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Rheinland-Pfalz in der Pflicht, dieses nationale und internationale kulturelle Erbe so zu fördern, dass eine würdige Präsentation dauerhaft in Mainz möglich ist. ..."
(gesamten Text lesen)

Der Druck-Laden in der Seilergasse von Mainz mit Dr. Martin war für Armin Schubert Inspiration, in der Galerie Sonnensegel unbedingt auch eine Gutenberg-Druckerei haben zu wollen. Das war um 2000 eine gute Idee. Nebenan abgebildet ein Druck, der von den Bücherkindern für HAP Grieshaber gemacht wurde.

Mi, 11.04.2018

Endinger Büchermarkt

Am Sonntag nach „Christi Himmelfahrt“ wird Endingen am Kaiserstuhl, wie traditionell seit 2006, für einen Tag zur „Bücherhauptstadt“ im deutschen Südwesten und dem Dreiländereck und Bücherfreunde, Sammler, Entdecker und Bibliophile in der historischen Altstadt treffen sich beim schon legendären „Endinger Büchermarkt“.

Dann wird sich im autofreien „Städtli“ wieder alles um gebrauchte und antiquarische Bücher, Schallplatten, CDs und Schellack-Raritäten drehen und über 10.000 Besucher bummeln in den Gassen der Stadt, wo bis zu 200 Händler aus Baden-Württemberg, dem Elsass und der Schweiz ihre Stände aufgeschlagen haben.

Antiquariatsmarkt: 13. Mai 2018

Endingen am Kaiserstuhl

 

Lothar Reher (1932 - 2018)

Lothar Reher ist im Alter von 85 Jahren in Berlin verstorben. Er wurde am 29. Juni 1932 in Marienburg/Westpreußen geboren.

Jeder, dem neben dem Inhalt eines Buches auch die Gestaltung wichtig war, liebte die von Lothar Reher designte und bei "Volk und Welt" erschienene Reihe "Spektrum". Bis auf zwei Ausnahmen erschien diese Reihe mit Erstveröffentlichungen in der DDR internationaler Autoren jeweils mit einer Fotocollage auf schwarzem Untergrund, weshalb sie auch schnell den Namen Schwarze Reihe erhielt. "Bei 'Spektrum'... immer eine Collage mit Foto, häufig morbid, drastisch, tief. Das hat natürlich den Vorteil, dass dann jedes Buch besonders ist und nicht nur Teil der Reihe.", sagte Matthias Dell (Deutschlandfunk). Und ergänzend: "Ganz im DDR-Stil hatte er das Berlinernde, Proletarische gepflegt."
In Partnerschaft mit Horst Hussel gestaltete Lothar Reher auch die ebenfalls bei "Volk und Welt" erscheinende Weiße Reihe mit internationaler Lyrik, bibliphil mit Pergamentumschlag mit Blick auf die von Hussel geschaffene Vignette.

Reher, Autodidakt und, wie er selbstironisch immer betonte "Siebenklassenschüler",  begann seine berufliche Laufbahn 1951 als Typograf bei "Volk und Welt" und war dort von 1964 bis 79 Künstlerische Leiter, danach war er freiberuflich als Buchgestalter, Graphiker und Fotograf tätig.
1988 erhielt er den Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig.

Bücherfreunde verlieren einen, nicht nur für die Buchgestaltung der DDR wichtigen, Graphiker.

Di, 10.04.2018

Katalog Frühjahr 2018

Der Frühjahrskatalog des Roten Antiquariats (Berlin) von Christian Bartsch widmet sich der Avantgarde. Unter den Rubriken Expressionismus und Umfeld, Kubismus, DADA und Umfeld, Bauhaus, Konstuktivismus und Umfeld, sowie Wiener Werkstätten werden auf 52 Seiten 44 Positionen angeboten, darunter das auf dem Titel des Katalogs abgebildete nebenstehende Plakat "section allemande", eine Lithografie für die Werkbundausstellung im Grand Palais, Paris, 1930 zum Preis von 25.000 €.
Gleichzeitig wird die Teilnahme des Roten Antiquariats auf der Pariser Antiquariatsmesse angekündigt, auf der es am Messestand am 14. April eine Signierstunde mit dem Schriftsteller und Filmemacher Georg Stefan Troller zu seinem Buch "Der Traum von Paris. Frühe Texte und Fotografien" geben wird.

Messe: 13. - 15. April 2018

Grand Palais, Paris

 

Frühe Druckgrafik von Arno Mohr 1947-1955

Die kommende Ausstellung in der jW-Ladengalerie widmet sich der frühen Druckgrafik von Arno Mohr (Posen 1910 – 2001 Berlin). Die nebenstehende Einzeichnung von Arno Mohr für seinen Nachbarn, den Pirckheimer Wolfram Körner, wird also auf der Ausstellung nicht zu sehen sein.
Eröffnet wird die Ausstellung von Michael Mäde (jW), Andreas Wessel, der Herausgeber des Werkverzeichnisses der Druckgrafik von Arno Mohr, wird in die auf der Ausstellung gezeigte Graphik einführen. Musik: Annegret Enderle..

Eröffnung: 12. April 2018, 19 Uhr, um Anmeldung wird gebeten unter mm@jungewelt.de
Ausstellung: 12. April -12. Juni 2018

jW-Ladengalerie, Torstr. 6, 10119 Berlin

Mo, 09.04.2018

links: X. Scherenberg Farret, „Berlin 1“, 2017, Aquatinta and punta seca, 28 x 19 cm rechts: E. Hartwig, ADLIBITUM, 03/2018, Kaltnadel, 15,4 x 19,2 cm

Schnittpunkte

Lithographien, Radierungen und Monotypien von Xavier Scherenberg Farret und Eberhard Hartwig.

Xavier Scherenberg Farret (geb. 1973 in Oaxaca, Mexiko, Mathematiker) vereint seit 23 Jahren vereint Tausende von Linien, um seine Arbeiten: Aquatinten, Kaltnadeln, Lithographien und Monotypien, zu beleben. Der Künstler geht von einer Technik zur anderen, von einem Fraktal zum  anderen, nur mit dem alleinigen Wunsch,  Dinge zu lösen.
Zu den „Schnittpunkten“, die er im Druckgraphik-Atelier präsentiert, zeigt er Arbeiten aus rund zwei Jahrzehnten.

Eberhard Hartwig hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur als Drucker, Werkstattleiter, Galerist und Herausgeber, sondern auch als bildender Künstler einen Namen gemacht, sowohl als Maler als auch in besonderem Maße als Graphiker. Dabei dominieren auch in seiner Malerei graphische Elemente. ...
In allen Bildern wird sie spürbar, die sich bemühende ordnende Hand, in der kreativen Zuordnung der Flächen, aber besonders in der oft darübergelegten Zeichnung, sei es nun mit dem Pinselstrich oder den radierten Linien. Diese setzen einen eigenen Akzent, oft aber sollen sie die Flächen konturieren, sie bändigen.
(aus: „Eberhard Hartwig – Maler, Graphiker, Buchgestalter, Drucker, Dozent, Galerist“ von Volkhard Böhm, 2011)

Eröffnung: 14. April 2018, 17-20 Uhr, Hinrich Beermann, Saxophon

Druckgraphik-Atelier
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3, 10407 Berlin

So, 08.04.2018

Julienne Jattiot - Bestiarium

Mit dem Frühling beginnt auch die Ausstellungssaison in der Eremitage Gransee. Den Anfang macht Julienne Jattiot mit Graphiken unter dem Titel "Bestarium".

Die gebürtige Französin Julienne Jattiot lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig. Nach einem Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee gründete sie (gemeinsam mit Kollegen) eine Druckwerkstatt für Hoch- und Siebdruck in Berlin.
Dort produziert sie sehr eigenwillige und häufig sehr farbintensive Druckgrafik, die sie gelegentlich auch mit typografischen Elementen aus der Bleisetzerei verbindet. Solch eine intensive Verbindung von Bild und Schrift findet man selten und muß natürlich (nach vielen anderen Ausstellungen im In- und Ausland) nun endlich auch in der Eremitage Gransee gezeigt werden.

Eröffnung: 21. April 2018, 16 Uhr, die Künstlerin ist anwesend, einführende Worte: Prof. Roland R. Berger
Ausstellung: 21.April - 10. Juni 2018

EREMITAGE GRANSEE
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4 A · D-16775 Gransee

Rolf Schneider in der „Erfurter Herbstlese“ im Frühjahr

Eine Wiener Kunsthistorikerin tritt in Berlin ein unerwartetes Erbe an und infiziert sich mit dem Virus „Ost-Deutschland“ ...
Der Berlinier Stilist Rolf Schneider liest in Erfurt.

Die Presse urteilt: „Wie in einer Waage wird das zwanzigste Jahrhundert gewogen. (...) Einmal mehr erweist sich Rolf Schneider als einfühlsamer Erzähler und Porträtist, dessen Figuren man nicht so schnell vergisst. Jenseits jeglicher Effekthascherei repräsentiert seine tiefwurzelnde Sprache unbeirrt zugleich eine ganze Kultur.
Rolf Schneider ist einer der letzten großen deutschen Erzähler.“
(Torsten Unger, MDR)

Lesung: 8. Mai 2018, 19.30 Uhr

Haus Dacheröden, Anger 37, 99084 Erfurt,

Rolf Schneider. Ebereschenfeuer. Roman
Edition Ornament
224 S. 22,90 €

Sa, 07.04.2018

Zwei Vorzugsausgaben der Pirckheimer-Jahresgabe

Von unserer Jahresgabe Harald Kretzschmar: Stets erlebe ich das Falsche  gibt es auch zwei Vorzugsausgaben, eine in einer Auflage von 15 Exemplaren mit einer signierten Einzeichnung auf dem Titelblatt zum Preis von 99 € und eine in einer Auflage von 45 Exemplaren, die ebenfalls auf dem Titelblatt signiert ist. Beide Vorzugsausgaben wurden mit einer zusätzlichen signierten Original-Radierung "Leonard Bernstein" versehen.

Hier werden beide Vorzugsausgaben vorgestellt. Bestellung bitte an Matthias Haberzettl.

Fr, 06.04.2018

Harald Kretzschmar, Abb. aus »Stets erlebe ich das Falsche«, Quintus-Verlag 2017

Harald Kretzschmar. Zeichner und Sammler

Ab dem 14. April zeigt das Museum Wilhelm Busch die Ausstellung »Harald Kretzschmar. Zeichner und Sammler«.

Harald Kretzschmar (*1931) hat begleitend zu seinem über 60-jährigen Schaffen eine Sammlung historischer Karikaturen aufgebaut und sich in einem zeichnerischen Dialog wiederholt damit auseinandergesetzt. Die Ausstellung gibt mit 89 Blättern einen Einblick in dieses Lebenswerk.

Der heute 87-Jährige veröffentlichte seine ersten Karikaturen in der Leipziger Volkszeitung, zeichnete rund 35 Jahre für die satirische Zeitschrift Eulenspiegel und engagierte sich im Verband Bildender Künstler der DDR für die Karikatur. Seine Begabung wurde früh entdeckt, mit 13 Jahren zeichnete er seine erste Hitler-Karikatur. Das war 1944. Ob Erich Mielke, Janosch, Loriot, F. K. Waechter oder Ronald Searle – viele bekannte Zeitgenossen hat er seitdem porträtiert.

Die aus seiner Sammlung historischer Karikaturen für die Ausstellung ausgewählten Blätter französischer Karikaturisten wie Honoré Daumier oder Leopold Boilly sowie von Künstlern der revolutionären Zeit um 1848 übereignet Harald Kretzschmar dem Museum als Schenkung.

Ausstellung: 14. April - 1. Juli 2018

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst
Georgengarten, 30167 Hannover

 

Marginalien # 228

Lang erwartet, häufig nachgefragt und heute endlich im Briefkasten: Heft 228 der Marginalien, welches hier bereits seit der Leipziger Buchmesse mit einigen Leseproben vorgestellt wird und welches Messebesucher am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft schon mal in einer kleinen Teilauflage in die Hand nehmen konnten. Die Auslieferung der gesamten Auflage verzögerte sich leider durch eine Krankheitswelle in unserer Buchbinderei, so dass die beiliegende Information zur 13. BuchDruckKunst in Hamburg keine Vorfreude, sondern nur noch angenehme Erinnerungen hervorrufen kann. Da Bücherfreunde sich jedoch nicht dem Nachteiligen, sondern dem Schönen verschrieben haben bleibt der Trost, dass man dieses Heft nun auf einer Parkbank oder im Garten bei endlich frühlingshaftem Sonnenschein lesen kann.

Zornige Gedichte von Wilhelm Bartsch

"Zornigen Gedichte" von Wilhelm Bartsch hat in Halle und Sondershausen Premiere. Ein frech-gekonnter Rundumschlag gegen den Zeitgeist. Mit Seumes Knotenstock und der Schützenhilfe illustrer Geister von Walther von der Vogelweide über Luther bis zu Brecht und Joyce teilt der Hallenser Autor kräftig aus – gegen Deutschtümler und Wichtigtuer aller Art, illustriert mit Farbzeichnungen von Gerd Mackensen.

Tags darauf wird eine Ausstellung mit Bildern von Daniel Koch und Lesung mit Wilhelm Bartsch eröffnet. Das ist dann die Premiere der Vorzugsausgabe mit einer kolorierten Radierung von Mackensen.

Lesung: 6. April 2018, 19 Uhr
Literaturhaus Halle im Kunstforum der Saalesparkasse, Bernburger Straße 8, 06108 Halle (Saale)
Vernissage: 7. April 2018, 17 Uhr
Kunsthaus unter den Linden, Margaretenstr. 22a, 99706 Sondershausen,

Wilhelm Bartsch. Gotische Knoten. Gedichte
mit Farbzeichnungen von Gerd Mackensen,
Edition Ornament
144 S., 24,90 €

Do, 05.04.2018

Holzbuchstaben © Museum für Druckkunst Leipzig

Learning Type Design

Jährlich veranstaltet die Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e.V. die Konferenz „Leipziger Typotage“. In diesem Jahr findet die Veranstaltung zum 24. Mal und unter dem Thema „Learning Type Design“ statt. Sieben Referenten richten in ihren Vorträgen einen Blick auf Schrift damals, heute und in der Zukunft und setzen sich mit Lehrkonzepten im Type Design sowie dessen Wirkung auseinander. Welche Konzepte gab und gibt es? Wohin geht die Entwicklung und wozu überhaupt noch neue Schriften gestalten, angesichts der Fülle an Optionen, die bereits zur Verfügung stehen? Welche Trends zeichnen sich ab und was bewegt Gestalter heute, wenn sie neue Schriften zeichnen?

28. April 2018, 10-18 Uhr

Museum für Druckkunst Leipzig

 

Di, 03.04.2018

Walpurgisnacht in Potsdam

"Walpurgisnacht" ist das neueste Künstlerbuch von Rainer Ehrt, welches neben seinen kraftvollen Illustrationen einen kalligrafischen gestalteten Text von Goethe enthält, der in Selbstzensur des Dichterfürsten aufgrund der deftigen erotischen Darstellungen nicht in den Faust aufgenommen wurde. Dieses Unikatbuch ist nur eines der Stücke einer Ausstellung mit Kunstbüchern und Grafik zur Literatur und Zeichnungen von Rainer Ehrt, die im Mai und Juni in Potsdam unter dem Titel „GRAPHOMANIA“ zu sehen sein werden.
Im Rahmen der Ausstellung wird Rainer Ehrt bislang unveröffentlichte erotische Texte lesen, in denen Goethe die Walpurgisnacht schildert.

Eröffnung: 28. April 2018, 15 Uhr, Begrüßung: Dr. Hinrich Enderlein, einführende Worte Richard Rabensaat, am Akkordeon Cathrin Pfeifer
Lesung: 6. Mai 2018, 21 Uhr, Rainer Ehrt
Ausstellung: 29. April - 24. Juni 2018

Museumshaus "Im güldenen Arm"
Hermann-Elflein-Str. 3, 14467 Potsdam

Exlibris: Karl Michel für Walter von Zur Westen, Kupferstich, 1922

Walter von Zur Westen

Am 19. April 2018 jährt sich zum 70. Mal der Todestag Walter von Zur Westens (1871–1948), der die deutsche organisierte Exlibris-Bewegung 26 Jahre lang (1906–1912, 1919–1938) als Vorsitzender leitete – länger als jeder andere vor und nach ihm. Er war ein Großsammler von Gebrauchsgrafik aller Art; seine riesige Kollektion umfasste insbesondere Abertausende von Gelegenheitsgrafiken, d.h. Besuchskarten, Umzugs- und Familienanzeigen, Patenbriefe, Dankkarten, Briefköpfe, Gedenkblätter, Glückwunsch- und Festkarten, Tafelkalender, Reklamekunst, Theaterprogramme, Speisekarten, Spiele, Urkunden, Bruderschaftsdiplome und Wallfahrtsblätter, Verbandszertifikate, Thesenblätter, Musiktitel, Buchtitel und Seitenumrahmungen, Drucker- und Verlegerzeichen, Buchumschläge, Lesezeichen, Vorsatzpapiere, Verlegereinbände und nicht zuletzt: Exlibris.

Über seine Sammlertätigkeiten hinaus war von Zur Westen trotz seiner starken beruflichen Belastung (u.a. als Richter und Senatspräsident am Reichsversicherungsamt in Berlin) als unermüdlicher Autor tätig, u.a. war er Herausgeber, Schriftleiter und Verfasser der meisten Schriften des Deutschen Exlibris-Vereins zwischen 1907 und 1938. Mehrere seiner einschlägigen Buchveröffentlichungen gehören noch immer zur Standardliteratur des Fachs, u.a. der zwischen 1901 und 1924 in drei Auflagen bei Velhagen & Klasing erschienene Band „Exlibris“.

(Henry Tauber auf Facebook: Exlibris des Monats April 2018)