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Pirckheimer-Blog

So, 25.02.2018

stebü: "K. M.", 23.02.2018, Linolschnitt, 15cm x 10cm

Ein Beitrag zum Karl-Marx-Jahr 2018

Am 5. Mai 2018 jährt sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal, Grund genug für Philosophen, Ökonomen und auch viele Künstler, sich intensiver mit diesem großen Denker zu beschäftigen.

So auch der Dresdener Steffen Büchner, dessen Linolschnitt "K. M." hier vorgestellt wird.

(Eine Anmerkung: Nur Facebook kennt den Porträtierten K. M. nicht und bat nach Aufruf der Graphik "Gib einen Namen ein ...")

Eberhard Hartwig, BRIEF, 2006-07, Rohrfeder, Fett-Tusche, Pigmente auf Papier, 3,25 x 1.33 m; Foto © E. Hartwig

Skriptuale malerei und Graphik

Ein Stasi- oder FBI-Archiv? Bibliothek von Alexandria? Eberhard Hartwig nimmt Bezug auf über 6000 Jahre Schrift-/Kommunikationsgeschichte, von den ersten Bilderschriften über fernöstliche bis zu Geheimschriften. Mit seinen BRIEFEN in Schrift-/Buchrollenform zitiert er ebenso chiffrierte Berichte wie für Fremde nicht lesbare TagebuchAUFZEICHNUNGEN. Was ist aufzeichnungswert und damit bewahrenswert? Wie geht es uns z.B. bei Beschriftungen in Japanisch? Wie fühlen sich Immigranten in Deutschland dabei? Wie kommunizieren wir? Sprache und Schrift formen die Wahrnehmung der Welt jedes Individuums und prägen gleichzeitig seine Verortung darin. In Sprache und Schrift sind Denken und Tun, Autonomie und Kollektivität miteinander verwoben. Als Instrument für Teilhabe und Herrschaft ermöglichen sie Emanzipation und Unterdrückung gleichermaßen.

Eröffnung: 4. März 2018, 15 Uhr
Ausstellung: 5. März - 13. Mai 2018

Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz
Schloßsttr. 12/13, 17235 Neustrelitz

Marktplatz Druckgrafik

Die Übersicht über die Beteiligten am Marktplatz Druckgrafik der Leipziger Buchmesse wurde gedruckt und wird Interessierten gern zugeschickt.
Wer eines dieser gelungenen kleinen Hefte haben möchte, erhält es (unter anderem) in der Halle 3, in der Buchkunst und Grafik zu finden ist, am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft E 508 abholen oder per E-Mail anfordern.

Schweipolt Viol

Gemeinsam mit Christian Ewald Katzengraben-Presse setzten und druckten die Lettertypen sein neues Buch "Schweipolt" auf dem Heidelberger Cylinder. Für das Buch fotografierte Christian Ewald Eisflächen, die Bilddaten wurden in ein in ein Linienraster umgewandelt. Die Vorzugsausgabe enthält ein Faksimile des Kolophons aus "Octoechos" des Schweipolt Viol, gedruckt 1491 in Krakau. Dafür wude Lagerpapier aus dem Offizin der Lettertypen verwendeten, welches hier seit mindestens 30 Jahren schlummerte.
Format des Buches: 23,0 x 17,5 cm, 32 Seiten, japanische Blockbindung, in einer bedruckten und genähten Papier-Tüte. Einmalige Auflage von 999 Exemplaren in zweifarbigem Buchhochdruck, nummeriert, signiert und mit genähtem Faden (VERSTEHT SICH!) im Impressum.

Christian Ewald beschreibt das Buch so: Die neueste Edition der Katzengraben-Presse, gedruckt bei den Lettertypen, hat es in sich: Gusel Jachina (Guzel Yakhina), 2015 mit dem wichtigsten russischen Literatur-Preis ausgezeichnet, erzählt mit dramatischer Wucht das Glück einer schicksalhaften Entdeckung ... und ihres unwiederbringlichen Verlustes in einem Atemzug!

echt scharf | Der Spiegel als Spielfeld

Mit einer Ausstellung rückt die Eberhard Schlotter Stiftung erstmals ein Einzelmotiv aus dem Repertoire des Künstlers in den Fokus der Präsentation. Losgelöst von der klassischen Chronologie seiner Stilphasen werden somit neue und wenig bekannte Aspekte in Eberhard Schlotters Werk aufgedeckt und zusammengeführt. Die pointierte Auswahl an Grafiken und Gemälden lädt ein, den Spiegeln und Be-Spiegelungen nachzuspüren und macht ein Grundthema Eberhard Schlotters deutlich: Sein unersättliches Bedürfnis, in das Wesen der Dinge einzudringen und die beharrliche Suche nach einer Antwort auf die unlösbare Frage: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

"Überall Spiegel. Auch der eigenen Seele" - Eberhard Schlotters Grafiken und Gemälde machen sichtbar: Der Spiegel ist für den Künstler wichtiges Motiv und wertvolles Gestaltungsinstrument. Inspiriert von Verzerrung, Unschärfe, Brechung und Bewegung des Spiegelbildes erforscht er reizvolle Nuancen sichtbarer und unsichtbarer Erscheinungen. Mit meisterhafter Darstellungslust widmet er sich dem Facettenreichtum des Spiegels: Als optisches Phänomen, als poetisches Sinnbild oder als subtile Bildmetapher.

Ausstellung: noch bis 1. Juli 2018
Daphne Mattner führt durch die Ausstellung: 1. März | 12. April | 27. Mai | 1. Juli 2018

Bomann-Museum Celle

Rainer Ehrt in Leipzig und Hamburg

In Leipzig wird die Pirckheimer-Gesellschaft ihren Stand in unmittelbarer Nähe zu Rainer Ehrt aufbauen - eine Woche später werden Pirckheimer, die es nicht nach Leipzig schafften, dann Gelegenheit haben, die Präsentation seiner neuesten Werke in Hamburg zu besuchen.

  • Druckfrisch: Bildkalender "FONTANORAMA 2019" zum Fontane-Jahr 2019 (Dahlemer Verlagsanstalt)
  • NEU: das aufwändige originalgrafische Künstlerbuch "Über Vergänglichkeit" nach Versen von Hugo von Hofmannsthal (Edition Ehrt 2018. 28 Seiten, Farbradierungen, Auflage 15 Ex)
  • NEU: das Malerbuch-Unikat "Walpurgisnacht" nach Goethe (80 Seiten, Tusche/Acrylmalerei)

Leipziger Buchmesse 15 - 18. März 2018, Halle 3 Stand Nr. E506
BuchDruckKunst Hamburg 24./25. März 2018 Museum der Arbeit Hamburg

Fr, 23.02.2018

Foto © Ursula Saile-Haedicke

3. Braunschweiger Antiquariatsmarkt

Nach dem gelungenen Auftakt der Veranstaltungsreihe 2016 und dem sehr gut besuchten zweiten Termin 2017 freuen sich zehn Braunschweiger AntiquarInnen und drei Gastaussteller darauf, im Rahmen des Literaturfestivals BS//LIEST - Braunschweiger Buchwochen wieder im Forum und auf der Galerie des Braunschweigischen Landesmuseums eine Auswahl aus ihren vielfältigen Schätzen zu präsentieren.Bücher unterschiedlichster Art, jahrhundertealt, zeitlos und modern, künstlerisch ausgestattet, inhaltlich faszinierend, wertvoll, selten und kurios, werden hier den Bibliophilen, wissenschaftlich Interessierten und Literaturbegeisterten präsentiert. Dazu laden die Antiquariate der Löwenstadt sowie drei auswärtige Kollegen mit ihrem vielfältigen Angebot, das Raritäten, alte und neuere Bücher aus fast allen Gebieten, Karten und Graphik einschließt, alle Buchliebhaber herzlich ein. Besucher können stöbern, um Rat fragen, eigene Bücher schätzen lassen und Suchwünsche äußern - und natürlich das Angebotene erwerben.

Als Gastaussteller mit dabei: der Pirckheimer Hermann Wiedenroth aus Bargfeld (Das Bücherhaus).

Das Landesmuseum, Kooperationspartner, ergänzt den Markt mit einer Präsentation von Büchern aus dem traditionsreichen Vieweg-Verlag.

Die Antiquariate beteiligen sich außerdem mit weiteren Veranstaltungen am Literaturfestival BS//LIEST, unter anderem mit einem literarisch-antiquarischen Streifzug durch Braunschweig am 14. März, dazu Näheres hier.

Messe: 3. März 2018, 10 bis 17 Uhr

Braunschweigisches Landesmuseum im Vieweg-Haus
Burgplatz 1, 38100 Braunschweig

Do, 22.02.2018

Eckhard Froeschlin, Reinhold Frank, Radierung

Ein unbehäb Maul

Dichterporträts

Seit inzwischen 40 Jahren sind Porträts von Dichtern und Auseinandersetzung mit ihren Texten in Form von Radierungen und Buchkunst ein Arbeitsschwerpunkt für Eckard Froeschlin (Edition Schwarze Seite). 

Es begann mit etwa 20 Radierungen, die 1977-78 zu Leben und Werk seines mutmaßlichen Vorfahren Nicodemus Frischlin. Der unbequeme württembergische Hofdichter der Renaissancezeit, ein "unbehäb Maul", hat seine Kritik an Adel und Hofkanzlei mit Kerkerhaft auf der Festung Hohenurach bezahlt.
Die Radierungen aus den Mappen FRAGMENTE zu Friedrich Hölderlin und 10 DICHTER werden komplett gezeigt. Neben Künstlerbüchern werden auch die großformatigen, vollfigurigen Porträts von u.a. Hölderlin, Borges und Artaud zu sehen sein. Die jüngsten Arbeiten beziehen sich auf den Widerstandskämpfer Reinhold Frank (siehe Abb.).

Eröffnung: 4. März 2018, 11.30 Uhr
Ausstellung: 4. März - 1. April 2018

Galerie im Rathaus Aalen,
Marktplatz 30, 73430 Aalen

23. Antiquariats-Messe Zürch

Der Pirckheimer Christian Bartsch nimmt mit seinem Roten Antiquariat an der 23. Antiquariats-Messe Zürich teil, auf der neben drei Vertretern aus Deutschland, einem Niederländer und einem Antiquar aus Spanien 20 Schweizer Antiquariate ihre Pretiosen anbieten.

Veranstalter der Messe ist seit 2015 die Vereinigung der Buchantiquare und Kupferstichhändler in der Schweiz (VEBUKU). Für die Messeorganisation sind Gerhard Becker (Stans), Marcus Benz (Zürich), Dr. Peter Bichsel (Zürich), Daniel Thierstein (Biel und Bern) und André Viard (Frauenfeld) verantwortlich.

Eine Online-Version des Messekatalogs (Druck-Version 10 €) kann hier eingesehen werden. Wie üblich gehen die im Katalog enthaltenen Objekte frühestens eine Stunde nach Messeeröffnung im freien Verkauf - bei mehreren Interessenten entscheidet das Los.

Messe: 23. - 25. Februar 2018

Kunsthaus Zürich, Großer Vortragssaal
Heimplatz 1, 8001 Zürich

Mi, 21.02.2018

"FREIGÄNGER". dreifarbige Holzdrucke von der verlorenen Form, gedruckt auf Bütten BFK Rives, Bildformat: 1o x 38 cm

Henry Günther auf der Leipziger Buchmesse

Von den Pirckheimern wird auch Henry Günther auf der Leipziger Buchmesse vertreten sein. Er ist ganz in der Nähe der Gesellscht am Stand E 502 anzutreffen.

Mit dabei die neuesten Drucke aus der Edition BuchKunstBalance:

  • "Sylter Medaillons", Malerbuch von Helge Leiberg
    zu neuen Gedichten von Uwe Kolbe.
    Zeichnungen von Helge Leiberg.
    Einband: Halblederausgabe, BuchKunstBalance, 2o17
    34 Seiten, Format: 33 x 5o cm, Unikatexemplar, Euro 4.8oo
  • Malerbuch von Miro Zahra
    zu neuen Gedichten von Uwe Kolbe.
    Zeichnungen von Helge Leiberg.
    Einband: Halblederausgabe, BuchKunstBalance, 2o17
    34 Seiten, Format: 33 x 5o cm, Unikatexemplar, Euro 3.2oo
  • POETISCHE MINIATUREN IX Uwe Kolbe / Wolkenzug mit farbigen Originalzeichnungen von Miro Zahra. Diese Ausgabe erscheint als Ganzgewebeband mit Vorstoß in einer limitierten Auflage von 15 Unikatexemplaren.
    Buchfomat: 17,5 x 19 cm, 22 Seiten
    BuchKunstBalance, Gelbensande 2o17, Euro 275
Paul Stein, SkizzBuch 50, Moselkern 2000 © Klingspor Museum Offenbach

Paul Stein - SkizzBücher

Paul Stein (1949 bis 2004) ist mit 90 SkizzBüchern im Klingspor Museum zugegen – einer der wichtigsten Erwerbungen des Museums für Buch und Schrift der vergangenen Jahre.

Die Universitätsbibliothek Gießen hat, dank des Zuspruchs ihres Direktors Peter Reuter, dieses einzigartige Konvolut vollständig digitalisiert. Zudem wurde unter der Regie der Germanistik-Dozentin Kirsten Prinz eine Ausstellung im Internet „Zwischen Seiten und Pfosten“ (Stein war auch Torwart!) erarbeitet. Und von einem neuen Textbuch, das Martina Helffenstein mit Auszügen aus den SkizzBüchern bestückt hat, ist zu berichten.

All das ist Grund genug, im Klingspor Museum die neuen Errungenschaften und die Werke des Künstlers selber in Augenschein zu nehmen, Ausstellung und Buchseiten anzuschauen, Geschichten zu hören ... Blättern erlaubt!

4. März 2018, 16 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mo, 19.02.2018

Das Buch »Der Nix« von Pierre Sanoussi-Bliss
Das Buch »Der Nix« von Pierre Sanoussi-Bliss ist im Inselkinder Verlag erschienen.

Veranstaltungen der Pirckheimer-Gesellschaft in Leipzig

  • 15. März 2018 / 15:00 – 15:30 Uhr

Buchkunst im quartus-Verlag II: Die Marginalien – Deutschlands Zeitschrift für Buchkunst
Ralph Aepler, Jens-Fietje Dwars, Matthias Gubig, Till Schröder: Wohin steuert Deutschlands einzige Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie?
Leseinsel Halle 3 Stand H504

  • 16. März 2018 / 11:00 – 11:30 Uhr

„Stets erlebe ich das Falsche. Der alternative Künstlerreport“
(Verlag für Berlin-Brandenburg)
Harald Kretzschmar: Die künstlerische Bilanz eines zeitlebens kritischen Zeichners
Forum Literatur Halle 5 Stand K600

  • 17. März 2018 / 11:00 – 12:00 Uhr

Du liebe Hühnerkastanie – Bücherkinder Brandenburg auf den Spuren von Jurek Beckers Postkartenpoesie
Ralph Aepler, Christine Becker, Bücherkinder Brandenburg: Kinder schreiben, gewinnen Künstler und Politiker, drucken Linolschnitte und stellen nun ihr Buch vor
Moderation: Armin Schubert
Leseinsel Halle 3 Stand H504

  • 17. März 2018 / 13:00 – 13:30 Uhr

Der Nix: Eine Geschichte für Kinder und Erwachsene, gelesen von Pierre Sanoussi-Bliss
Pirckheimer-Gesellschaft in Kooperation mit dem Inselkinder Verlag/ Janet Lindemann & dem Kurznachzehn Verlag GmbH DAS MAGAZIN Die Kulturzeitschrift. Seit 1924,
Mitwirkende: Pierre Sanoussi-Bliss/ Ralph Aepler
"Der Nix" ist eine bezaubernde Geschichte für Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene. Die Geschichte handelt von Kaulquappe Kauli, die in einem kleinen See in der Nähe eines Dorfes lebt. Sie möchte kein Frosch werden und träumt davon, eine aus Schaumkronen geborene Nixe zu sein. Bis eines Tages plötzlich ein Sturm über ihrem Teich aufzieht und wundersame Dinge geschehen. In dem Buch geht es um Vorurteile, um Schubladendenken und Anderssein.
Die Botschaft: Egal, wie anders man ist, zusammen ist es zu schaffen.
Anschließend Autogrammstunde auf der Leseinsel und am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. Halle 3 | Stand E 508
Halle 3, Leseinsel H 504

  • 18.03.2018 / 11.00 - 11.30 Uhr

Briefwechsel von Christa und Gerhard Wolf mit Carlfriedrich Claus
Zum 90. Geburtstag von Gerhard Wolf und zum 20. Todestag von Carlfriedrich Claus soll der Briefwechsel zwischen den beiden erscheinen. Jörg Seifert, Kunstkeller Annaberg, stellt das Projekt vor.
Halle 3, Leseinsel H 504 oder am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. Halle 3 | Stand E 508

Mi, 14.02.2018

Soncino-Gesellschaft der Freunde des jüdischen Buches

Der Autor Bernhard Jensen und der Verleger Thedel von Wallmoden stellen das Buch »Ein Kanon der jüdischen Renaissance. Soncino-Gesellschaft der Freunde des jüdischen Buches« vor.

Die jüdische Renaissance entwickelte seit der Jahrhundertwende ein kulturelles Selbstbewusstsein jenseits von Religion und Assimilation. Als Ausläufer dieser vom Zionismus inspirierten Bewegung gründete sich 1924 die Soncino-Gesellschaft, um die Impulse der deutschen Buchkunstbewegung auf die jüdische Buchkultur zu übertragen. Sie integrierte orthodoxe, liberale und zionistische Juden und gehörte mit 650 Mitgliedern schon bald zu den großen bibliophilen Vereinen der Weimarer Republik. Bis zu ihrer Auflösung 1937 hatte sie von der hebräischen Bibel bis zur modernen Literatur über hundert Publikationen aus allen Gebieten der jüdischen Geschichte und Kultur herausgegeben.
Bernhard Jensen fragt nach den Motiven dieser Textauswahl. Die erste Monografie über die Soncino-Gesellschaft gibt einen Überblick über sämtliche Publikationen, analysiert exemplarische Titel und begreift sie als Kanon einer Epoche, die zugleich das Ende des deutschen Judentums bedeutete. Vera Bendt beleuchtet zudem die Überlieferung und den bibliophilen Charakter der Sammlung Soncino-Gesellschaft im Jüdischen Museum Berlin, die 2016 digitalisiert wurde und online zugänglich ist.

22.02.2018, 18.30 Uhr

Jüdisches Museum Berlin, Auditorium
Buchpräsentation mit dem Autor Bernhard Jensen und dem Verleger Thedel von Wallmoden

Bernhard Jensen: Ein Kanon der jüdischen Renaissance. Soncino-Gesellschaft der Freunde des jüdischen Buches
Wallstein Verlag
228 S., 20 z.T. farb. Abb., geb., Schutzumschlag
ISBN: 978-3-8353-3154-9
€ 29,00

Di, 13.02.2018

Til Mette in Greiz

Für die nächsten 3 Monate wird Til Mette mit der Ausstellung "Cartoons für die moralische Elite mit Bildung, Geld & gutem Geschmack" im Sommerpalais Greiz einziehen.

Gotthard-Tilmann Mette, allseits bekannt als Til Mette, wurde 1956 in Bielefeld geboren. Von 1980 bis 1985 studierte er Kunst und Geschichte in Bremen. Seine Zeichnungen wurden zu dem Zeitpunkt bereits in der Süddeutschen Zeitung und in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht. In der Bremer taz, deren Mitbegründer er im Jahr 1985 ist, erschienen seither regelmäßig seine Cartoons. Außerdem publizierte er unter anderem im englischen Punch und in den amerikanischen Funny Times. Seit 1991 sein erstes Buch mit Cartoons veröffentlicht wurde, riss die Bücherfolge nicht ab. Von 1995 an zeichnet Til Mette exklusiv für den stern. Til Mette lebte von 1992 bis 2006 mit seiner Frau in New York und New Jersey. Heute lebt der Künstler zusammen mit seiner Familie in Hamburg.

Ausstellung: 17. Februar - 13. Mai 2018

SATIRICUM Sommerpalais Greiz
Greizer Park 07961 Greiz

Mo, 12.02.2018

Abb. links: Thomas Baumhekel (*1963), 飛白 — fei bai — Überflogenes Weiß, 2018, Tusche auf Papier; rechts: Josef Hegenbarth (1884—1962), Waldinneres (Detail), 1952/53, Pinselzeichnung, Hegenbarth Sammlung Berlin, © Josef-Hegenbarth-Archiv, Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Das Überflogene Weiß (I) — Der östliche Hegenbarth

Im Jahre 1957 kam es aller Wahrscheinlichkeit nach in Dresden zu einer Begegnung zwischen den beiden Pinselzeichnern Josef Hegenbarth (1884—1962) und Guan Liang (1900—1986). Der berühmte chinesische Künstler und Zeichner der Pekingoper befand sich in Begleitung des nicht minder bekannten Tuschmalers Li Keran auf einer Studienreise durch die DDR. Zu diesem Zeitpunkt blickte Hegenbarth bereits auf eine lange und intensive Auseinandersetzung mit chinesischer Maltechnik zurück. Im ersten Teil der Ausstellungsreihe ‚Überflogenes Weiß‘ wird dieser bisher wenig beachtete Aspekt erstmals gezeigt. Die Reihe wird im Laufe des Jahres mit zeitgenössischer Kunst auf Papier aus Dresden, Paris und Berlin fortgesetzt.

Eine Ausstellung  Überflogenes Weiß (I) — der östliche Hegenbarth  präsentiert ausgewählte Werke aus dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin und dem Josef-Hegenbarth-Archiv, Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in der Hegenbarth Sammlung Berlin.

Eröffnung: 21. Februar 2018, 19 Uhr
Ausstellung: 22. Februar - 19. Mai 2018

Hegenbarth Sammlung Berlin
Nürnberger Straße 49, 10789 Berlin