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Pirckheimer-Blog

Mi, 20.11.2019

Roland R. Berger (August)

Widerdruck-Kalender für 2020

Thema des vierundzwanzigsten Widerdruck-Kalenders von Schwarzdruck ist diesmal das Zitat von Victor Otto Stomps: „Nur gute Bücher haben gute Druckfehler“. Gesagt haben soll er das, als man ihn darauf aufmerksam machte, dass unter der Abbildung eines liegenden Aktes die Bildunterschrift einen liegenden Abt titulierte.

Das wunderschöne Thema im 50. Todesjahr des Meisters haben original(typo)grafisch bearbeitet: Annegret Frauenlob (Januar), Undine Schneider (Februar), Marc Berger (März, Titelblatt und Vorspannblatt), Julienne Jattiot (April), Werner Hiebel (Mai), Oskar Bernhard (Juni), Birgit Reichert (Juli), Roland R. Berger (August), Machtelt van Thiel und Anna Houwen (September), Daniel Kunz (Oktober), Jürgen Meyer Jurkowski (November) und Thomas Siemon (Dezember).

Es wurden wie immer 100 Exemplare im Format von 58 x 21 cm gefertigt. Besucher der artbook.berlin können am 22. bis 24. November auch am Stand von Annegret Frauenlob und Julienne Jattiot einkaufen …

Di, 19.11.2019

Plakat zur Kay-Voigtmann-Ausstellung in Magdeburg
Plakat zur Kay-Voigtmann-Ausstellung in Magdeburg | © R. Wege

»Kay Voigtmann - Grafik, Exlibris, Illustration«

Ausstellung im Literaturhaus Magdeburg | Vernissage am 20. November um 19 Uhr

Es ist das erste Mal, dass Arbeiten des Geraer Künstlers Kay Voigtmann in Magdeburg in einer Einzelausstellung zu sehen sind. Gezeigt werden sie in der Ausstellung „Kay Voigtmann – Grafik, Exlibris, Illustration“, die am Mittwoch, 20. September, um 19 Uhr im Literaturhaus der Landeshauptstadt eröffnet wird. Organisiert wir die Schau vom Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. »Willibald Pirckheimer«.

Die Ausstellung umfasst etwa 40 Werke und zeigt vor allem Zeichnungen, Grafiken, Exlibris und Pressendrucke. Die Arbeiten stammen vorwiegend aus den Beständen der Vereinsmitglieder oder sind Leihgaben von Pressen und befreundeten bibliophilen Gesellschaften. Darüber hinaus hat Kay Voigtmann extra für die Magdeburger Ausstellung zehn Zeichnungen geschaffen, die nun erstmals öffentlich ausgestellt werden.

Die Kunsthistorikerin Manuela Dix schreibt: »Kay Voigtmann hat doch über die Jahre seine ganz eigene Bildsprache entwickelt, die scheinbar ohne Vorbilder und Anleihen auskommt. Doch darf man gern an Gerhard Altenbourg, Albrecht von Bodecker oder auch an Alfred Kubin denken, wenn man die Eigentümlichkeit und Eigensinnigkeit des zunächst als hermetisch verschlossen vermuteten Kosmos der Voigtmannschen Personnage erkundet.«

(Ralf Wege)

Ausstellung: 21. November 2019 bis 31. Januar 2020

Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg

Di, 12.11.2019

Theodor Fontane - Gedichte

Aus Anlass des 200. Geburtstages von Th. Fontane am 30. Dezember 2019 erscheint ein Künstlerbuch von Mathias Roloff. Es ist durchgängig von Hand auf 230g Bütten Hahnemühle weiß gedruckt, die sieben Illustrationen als ganzseitige Radierungen, der handschriftliche Text als Serigraphie von Cornelius Brändle
Das Buch wird auf der Buchmesse artbook.berlin im Künstlerhaus Bethanien neben anderen Publikationen des Künstlers präsentiert.

Theodor Fontane - Gedichte, Original-Radierungen von Mathias Roloff
33,5 x 27,5 cm, 20 Seiten
Halbgewebeeinband (grün) mit weißer Prägung auf dem Buchrücken, Buchbinderei Markus Scholle, Heiligenstadt
Bucheinband bezogen mit einer Originalserigraphie auf 100g lngres Bütten
Schuber. Fadenheftung. Buchblock mit Büttenrändern
Auflage 10 nummerierte und vom Künstler im Impressum signierte Exemplare, sowie zwei Künstlerexemplare
650 EUR

1001 Nacht zwischen Orient und Europa

Die Tausendundeine Nacht gilt als eines der einflussreichsten Werke der Weltliteratur. Mehr als 300 Erzählungen gehören zum Umkreis von Tausendundeiner Nacht, die nie ein abgeschlossenes literarisches Werk darstellten. Es ist eine offene Sammlung von Geschichten, Fabeln und Märchen, auf deren Zusammensetzung mündliche Erzähltraditionen des Orients ebenso gewirkt haben wie spätere europäische Übersetzungen und Bearbeitungen.

Aus Indien und über Iran kommend, gab es eine erste arabische Version der Erzählsammlung im 8. Jahrhundert. Über die Zeit wurden viele weitere Geschichten in die Rahmenhandlung eingefügt, z.B. legendäre Ereignisse um den Bagdader Kalifen Harun ar-Raschid oder fantastische Geschichten aus Ägypten. Für einige der in Europa populärsten Geschichten, etwa die von Aladdin oder Ali Baba, stellt die französische Ausgabe des Antoine Galland (erschienen zwischen 1704-1717) das älteste bekannte schriftliche Zeugnis überhaupt dar. Ausgelöst durch Gallands französische Adaption prägten im Europa des 18. Jahrhunderts die Erzählungen von Tausendundeiner Nacht wohl kein anderes Werk die Vorstellungen des Abendlandes vom Orient und inspirierten unzählige Autoren und Buchkünstler.

Eine multimedialen Ausstellung In Kooperation mit der Uni-Bibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und der Kunstbibliothek Berlin in der Staatsbibliothek zu Berlin veranschaulicht die vielfältigen Überlieferungswege und Erscheinungsformen der Erzählsammlung. An rund 200 Objekten werden die orale Erzähltraditionen in der arabischen Welt ebenso verdeutlicht wie die orientalische Schriftkultur sowie die facettenreiche europäische Rezeption in Übersetzungen, literarischen Werken und Buchkunst.

Im Foyer der Staatsbibliothek zu Berlin wird der Besucher von eindrucksvollen Video- und Audioinstallationen des Filmkünstlers Thomas Ladenburger empfangen, die ihn in die phantastische Welt der Gaukler und Geschichtenerzähler in Marrakesch hineinziehen.
Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband im Insel-Verlag: 184 Seiten, 78 farbige Abbildungen, Preis: 18 € (Insel-Bücherei 2038), ISBN 978-3-458-20038-3.

Ausstellung: 20. November 2019 - 18. Januar 2020

Staatsbibliothek zu Berlin, Dietrich-Bonhoeffer-Saal
Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin

Quelle: https://artbookberlin2019.blogspot.com

Jens Ziegler im Gespräch mit Claudia Berg

Das Programm auf der artbook.berlin, der Messe für Künstlerbücher und Editionen, ist auch 2019 prall gefüllt und vielseitig. 

Unter anderem findet am Eröffnungstag eine Podiumsdiskussion mit der Grafikerin Claudia Berg aus Halle mit dem Vorsitzenden des Berliner Bibliophilen-Abend, Dr. Jens Ziegler, statt.

Claudia Berg (Jahrgang 1976) ist allen Pirckheimern und Bibliophilen als renommierte Künstlerin mit dem Schwerpunkt Kaltnadelradierung bekannt. Sie hat zahlreiche originalgrafische Bücher geschaffen und ist mit ihrem vielfältigen Werk in vielen Sammlungen und Museen vertreten.

Der Eintritt zur artbook berlin ist kostenlos, Gäste sind gern willkommen.

Podiumsgespräch: 22. November 2019, 20 Uhr
artbook.berlin: 22. - 24. November 2019

Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Di, 05.11.2019

Party bei der Tabor Presse

Es gibt die Freunde der Druckgraphik scheinbar immer noch, denn der neue Grafik-Kalender verkauft sich gut. Wenn das kein Grund ist, jetzt eine Ausstellung zu veranstalten. Mitte November ist es soweit. Um 18 Uhr öffnet die Tabor Presse Berlin die Tür zur "Party" und zeigt alle Blätter des neuen Kalenders, das Bonusblatt von Thomas Huber und zahlreiche Grafiken, die im laufenden Jahr entstanden sind. Unter anderem von Jorinde Voigt, Fritz Bornstück, Philipp Grözinger, Charlie Stein, Katharina Arndt, Wasja Götze, Francoise Petrovitch und Sven Drühl. Komplettiert wird diese Ausstellung mit Grafiken von Tal.R und Thomas Hornemann, sowie einigen kleinen Originalarbeiten und Vorstudien. Zu einer "Party" gehören selbstverständlich auch das Freigetränk und salziges Knabberglück. In diesem Sinne herzlich willkommen!

(Klaus Büscher, Jan Pelkofer, Paul Klös)

15. November 2019

TABOR PRESSE BERLIN
Taborstrasse 22 10997 Berlin

Mo, 04.11.2019

edition wasser im turm und artbook.berlin

In der Büchergilde - Buchhandlung am Wittenbergplatz wird die edition wasser im turm.berlin von corne.elius vorgestellt.

Cornelius Brändle ist Buchkünstler und Verleger von Künstlerbüchern in seiner edition wasser im turm.berlin. Seine Bücher werden in kleinen Auflagen und in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, Illustratoren und Schriftstellern im Siebdruck hergestellt. Die Basis der Zusammenarbeit zwischen einem Künstler, dem Verleger und dem Drucker ist das Vertrauen in die handwerklichen Fähigkeiten und die Wertschätzung der Arbeit des anderen.

Der Verlag ist seit 1998 im Bereich der Künstlerbücher aktiv, sodass eine Vielzahl von Werken vorgestellt werden kann. Einige Bücher, die zusammen mit der niederländischen Zeichnerin und Schriftstellerin Hanneke van der Hoeven entstanden sind, werden im Mittelpunkt der Präsentation stehen.

Seit 2012 veranstalten corn.elius und Hanneke van der Hoeven die Messe für Künstlerbücher und Editionen artbook.berlin, die dieses Jahr wie immer am letzten Novemberwochenende, diesmal im Kunstquartier Bethanien stattfindet. Auf dieser Kunstbuch-Veranstaltung werden ca. 100 internationale Buchkünstler ihre neuesten Werke dem Berliner Publikum präsentieren, unter den Ausstellern auch wieder die Pirckheimer-Gesellschaft.

Verlagsvorstellung: 7. November 2019, 19.30 Uhr
artbook.berlin: 22. - 24. November 2019

Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz
Welserstr. 28, 10777 Berlin

Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, Berlin-Kreuzberg

Matthias Gubig & Martha-Luise Gubig

Martha-Luise & Matthias Gubig

Halbzeit

Am 19. November findet in der Bohnsdorfer Kulturküche in der derzeit laufenden Ausstellung ein Gespräch mit den beiden Künstlern Martha-Luise und Matthias Gubig über ihre grafischen Arbeiten und die sich gewandelten Arbeitsweisen in fünf Jahrzehnten statt. Der Laudator der Eröffnung, Grafikerkollege und Freund Hans-Eberhard Ernst, wird dieses Gespräch begleiten.
Zu den ausgestellten Bildern werden auch die zugehörigen und andere Bücher präsentiert.

Ausstellung: 14. Oktober - 5. Dezember 2019
Gespräch mit den Künstlern: 19. November 2019, 15 Uhr

Bohnsdorfer Kulturküche
Dahmestraße 33 / 12526 Berlin

© Anja Harms

Die Bilder der Buchkünstler IX

Anja Harms und Eberhard Müller-Fries

Am Mittwoch, den 20. November 2019, wird in Offenbach die Ausstellung "Die Bilder der Buchkünstler IX" eröffnet.

Mit dieser Ausstellungsreihe richten die Stadtwerke Offenbach und das Klingspor Museum Offenbach den Blick auf die Malerei, Grafik und Druckgrafik von Künstlerinnen und Künstlern, deren hochkarätige Buchkunst das Klingspor Museum Offenbach sammelt. Die Ausstellungen sind jeweils für ein Jahr zu sehen.

Bücher haben zwei Seiten. Warum dann nicht zwei Künstler, die ein um das andere Buch schaffen. Die ihre besonderen Fähigkeiten für Zeichnen, Radierung, Linolschnitt, Holz formen, Texte zu Bildern und umgekehrt zu finden, immer neu zu akzentuieren wissen. All das verbindet sich in dem immer jungen Aggregat Buch. Dabei kommt es aber auch zu Bildern. Gezeichneten wie gedruckten.
Viel ist vom Wasser und überhaupt den Elementen die Rede – und anschaulich gemacht. Bildsprache, die von Sorgfalt und handwerklicher Finesse bestimmt ist. 

Eröffnung:20. November 2019, 18 Uhr

Stadtwerke Offenbach Holding GmbH
Senefelderstraße 162, 63069 Offenbach am Main

E.T.A Hoffmann Konferenz | CC BY-NC-SA

Abschluss des Projekts E.T.A. Hoffmann Portal 2

Am 28. November 2019 veranstaltet die Staatsbibliothek zu Berlin in Kooperation mit der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft eine kleine Konferenz unter dem Titel Von Steampunk über Graphic Novel zu Disney – Der intermediale Kosmos der aktuellen E.T.A. Hoffmann-Rezeption. Anlass ist der Abschluss des Projekts E.T.A. Hoffmann Portal 2 zum Jahresende 2019. Auf der Konferenz werden die beiden Arbeitsschwerpunkte des dreijährigen Projekts in zwei Sektionen gewürdigt: Die Digitalisierung von Hoffmanniana aus der Staatsbibliothek zu Berlin und weiteren Einrichtungen am Vormittag und die Ausweitung der Portalinhalte auf die Bereiche Einflüsse und Rezeption am Nachmittag.

28. November 2019, 10.30 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Simón-Bolívar-Saal, Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin

weitere Informationen
Anmeldung

Sa, 26.10.2019

FREIHEIT - KUNST - GEMEINSCHAFT

Bauhaus-Ideen als Fragen an die Gegenwart

Das Bauhaus interessierte sich nicht nur für Grundfarben, rechte Winkel und weiße Wände, sondern auch für Gesellschaftsmodelle, politische Utopien und soziale Reformen. In einer Tagung zum Abschluss des Bauhaus-Jubiläumsjahres in Sachsen fragen wir, was uns das Bauhaus für unsere eigene politische Gegenwart heute noch zu sagen hat. 

Wenn sich Mitte November 2019 zahlreiche Museen, Galerien, Bibliotheken, Theater und Kunsthäuser in Deutschland in Hunderten von Veranstaltungen und Publikationen der Geschichte und dem »Erbe« des längst mythisch überhöhten Bauhauses mal bewundernd, mal kritisch angenähert haben, stellen wir nochmals andere Fragen an das Bauhaus: 

Das Bauhaus war politisch höchst unterschiedlich aufgeladen und wurde von seinen Gegnern zumeist mit politischen Argumenten bekämpft. Das geriet im Jubiläumsjahr nur sehr selten in den Blick. Damit verblasste eine basale Intention der historischen Kunstschule und ihrer Nachfolge-Institutionen: Galt es doch, die Freiheit und die Individualität von Künstlern und Kunstschülern radikal zu entfalten, um am Ende zu »neuer Gemeinschaft« zu finden. 

Wie verstehen wir die Botschaften, Experimente, ideale und Hoffnungen der historischen Bauhäusler-Generationen heute? 

Wo bleibt das »Erbe« der avantgardistischen Kunstschule in unserer eigenen ästhetischen Praxis? Welche politischen Utopien der Zwischenkriegszeit sind verblasst - oder regen uns zum Weiterdenken an? 

Tagung: 14./15. November 2019

Deutsches Buch- und Schriftmuseum
der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Schöne Bücher aus Brandenburg

15 der kreativsten Büchermacher Brandenburgs werden, bereits zum zweiten mal, auf der Messe "Schöne Bücher aus Brandenburg" in Potsdam ihre Arbeiten vorstellen.

Als unabhängige Einladungsmesse will als Leistungsschaufenster der Verlags- und Buchkunstszene des Landes neben dem großen Nachbarn Berlin ein scharfes Profil zeichnen. Wer sich hier die Zeit nimmt, nach schönen Büchern und besonderen Drucken aus Brandenburg zu suchen, wird Feines und Eigenes jenseits der Massenware entdecken. Aus Brandenburg kommt Literatur und Buchkunst, die Zeit für Wahrnehmung einfordert und somit Kraft zum Entschleunigen geben kann. Bücher für Bibliophile also, für Sammler, für Genießer, für jene, die Bücher mit allen Sinnen wahrnehmen.

30. November 2019

Stadt- und Landesbibliothek Potsdam


 

Mi, 23.10.2019

Hans Fallada in Neuenhagen

Beim Neuenhagener Bücherbrunch wird neben Neuerwerbungen und Schätze der Bibliothek unter anderen in diesem Jahr das Miniaturbuch „Hans Fallada in Neuenhagen – Sein Leben in Bildern und Zitaten“ vorgestellt.

Das Miniaturbuch darf im Buchblock die Größe von 100 x 100 Millimetern nicht überschreiten, dieses Büchlein ist 95 x 60 Millimeter klein. Es versetzt uns in die Zeit der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, und der eine oder andere alteingesessenen Neuenhagener Bürger wird einige Gebäude oder Institutionen, die im Büchlein abgebildet sind, noch kennen. Wer sich für die Geschichte Neuenhagens und seinen damaligen Bewohner Hans Fallada interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Es entstand in einer Auflage von 1.500 Stück als Gemeinschaftswerk der Gemeinde Neuenhagen (inbesondere Frau Jutta Skotnicki, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Tourismus und Herr Gunter Kirst, Fachbereichsleiter Bürgerdienste und Einrichtungen), der Anna-Ditzen-Bibliothek (Leiterin Frau Stefanie Reich und Herr Thomas Mees)  und dem Freundeskreis Miniaturbuch Berlin e. V. (insbesondere Herr Udo Haedicke als Vorsitzender). Das Buch wird an diesem Sonnabend in der Bibliothek vorgestellt und kann vor Ort erworben werden.

Resultierend aus der Zusammenarbeit zu diesem Buch führt der Freundeskreis Miniaturbuch Berlin e. V. an diesem Sonnabend seinen Miniaturbuch-Kauf- und Tauschbörse in der Neuenhagener Bibliothek im 1. OG durch. Hierzu  sind Leser und Sammler, Interessierte und Neugierige sowie kleine und große Leseratten herzlich eingeladen.

(Udo Haedicke)

Bücherbrunch und Miniaturbuch-Börse: 26. Oktober 2019, 10 Uhr, bzw. 10:30 Uhr

Anna-Ditzen-Bibliothek
Hauptstraße 2, 15366 Neuenhagen bei Berlin

Dr. Wilk-Mincu, Foto: Jon Mincu

80. Geburtstag: Dr. Barbara Wilk-Mincu

"Am 29. Oktober wird die Berliner Kunsthistorikerin und Kleist-Forscherin Dr. Barbara Wilk-Mincu 80 Jahre alt.
43 Jahre ihres Lebens hat sie an einem Buchprojekt gearbeitet. Ihre Arbeit wurde nicht subventioniert, sie hat auch keine Preise dafür bekommen, jetzt liegt das Ergebnis in drei großformatigen Leinenbänden vor: Heinrich von Kleist in der bildenden Kunst. Catalogue raisonné. Der Textteil ist soeben erschienen; ein Tafelband soll folgen.
Wir gratulieren unserer Autorin und wünschen ihr die für ihr Lebenswerk gebührende Anerkennung!"

(Günther Emig)

Dr. Barbara Wilk-Mincu wurde 1939 kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges in Berlin geboren. Seit 1942 lebte die Familie Wilk in Potsdam und ging 1951 nach West-Berlin.
Die Autorin studierte zunächst an der Freien Universität Berlin und dann an der Universität Tübingen Kunstgeschichte, Ägyptologie und Völkerkunde und promovierte 1969. Von 1969 bis 1971 folgte die Bibliotheksausbildung an der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart und an der Bibliotheksschule Frankfurt am Main. Ab 1971 arbeitete sie als Fachreferentin für Kunstgeschichte an der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Künstler Jon Mincu, in Berlin.
Ihr Interesse für Heinrich von Kleist und die Kunst zu Kleist entstand durch die Mitarbeit an der Jubiläumsausstellung der Staatsbibliothek mit der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft zum 200. Geburtstag des Dichters 1977. Nach ihrer Pensionierung 2004 konnte sie die Arbeit an diesem Thema intensivieren.

Barbara Wilk-Mincu: Heinrich von Kleist in der bildenden Kunst (1801-2000) Catalogue raisonné
Günther Emigs Literatur-Betrieb, Niederstetten 2019
3 Bände, 28 x 20 cm, Leinen. Zusammen 144, 1818 Seiten
322,90 Euro

Saslaya Pupiro, MI CAMINO - MEIN WEG

LA LIBERTAD - DIE FREIHEIT

Der Titel ist Programm und Kommentar zur Lage im Land, und das gilt für die Graphiken wie für die Gedichte. Wegen der bürgerkriegsähnlichen Situation in Nicaragua und der darauf folgenden, immer noch anhaltenden Friedhofsruhe mußte der eigentlich für Januar 2019 geplante Workshop in Matagalpa abgesagt werden. Gut die Hälfte der Gruppe TALLERCONTIL war nicht vor Ort, sondern im Exil, im Versteck oder verletzt. Dennoch konnte die Gruppe die Farbholzschnitte für den Graphik-Kalender im Sommer erarbeiten und drucken, und jetzt kann er bestellt werden.
Der Kalender kostet 110.- €  zzgl. 8.- € Versand; Postauslieferung ab 26. November 2019. Vom Verkaufserlös wird eine Hälfte an die Autoren in Matagalpa ausgezahlt, die andere geht in die Projektfinanzierung, um z.B. einen Graphik- und Malerei- Workshop 2021 zu ermöglichen.

Zu sehen ist der Kalender in Wuppertal in der Matagalpa-Graphik-Ausstellung oder bei mir in Scheer zum Wochenende der Offenen Ateliertür.

(Eckhard Froeschlin)

Ausstellungseröffnung: 26. November 2019, 19 Uhr
Universitätsbibliothek Wuppertal

Wochenende der Offenen Ateliertür: 9./10. November 2019

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