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Pirckheimer-Blog

Do, 17.09.2020

MIXTAPE – Arbeiten von THOMAS M. Müller

MIXTAPE“ war die Antwort von Thomas M. Müller auf die Frage wie seine Ausstellung in der Galerie „Sonnensegel“ heißen soll. Dieser Titel macht  Sinn, weil die Bilderschau in geeigneter Weise die unterschiedlichen Facetten und Themen des aus Gera stammenden  Illustrators beschreibt. Kinderbücher, Klassiker der Weltliteratur, Krimis und Werke angesagter amerikanischer Autoren, nicht zu vergessen die legendären „Tollen Hefte“ hat Thomas M. Müller im besten Sinne des Wortes bebildert und einer eigenen Deutung unterworfen.

Unterhaltung und gedanklicher Tiefgang – der bildnerische Soundtrack des Thomas M. Müller bietet beides, lässt auf keinen Fall den gefürchteten Herbstblues aufkommen.

(Matthias Frohl)

Eröffnung: 26. September 2020, 16 Uhr, Thomas M. Müller wird zur Vernissage anwesend sein. Er druckt mit den Ausstellungsgästen das traditionelle originalgrafische Ausstellungsplakat und signiert Drucke sowie Bücher.
Ausstellung: 26. März 2020  - 26. Februar 2021

Galerie "Sonnensegel"
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg

So, 13.09.2020

EINLADUNG ZUR FINISSAGE

Wenn schon die Vernissage und auch der Besuch der Ausstellung den Umständen zum Opfer fiel, besteht jetzt wenigstens die Möglichkeit, die Finissage der Ausstellung des Pirckheimers Bernd Friedrich "EXPERIMENTELLE DRUCKKUNST UND ZEITGEMÄSSES" in Gosen bei Berlin zu besuchen.

Die ersten 15 Besucher erwartet eine zeitgemäße Überraschung! 

Finissage: 25. September ab 17 Uhr ein. 

Kunstgalerie ANIMUS
15537 Gosen, Am Müggelpark 31 
Busverbindung ab Erkner Bus Nr.424 Abfahrt 16:43 Uhr,
Bus 369 ab Müggelheim/Dorf Abfahrt 16:36 17:06 usw.

Sa, 12.09.2020

Foto © Gisbert Amm

Satire am Abend

Eine kulturelle Alternative für alle Berlin-Brandenburger, die nicht zum Jahrestreffen kommen können, bietet das Lyrikkhaus Joachimsthal des Pirckheimers Gisbert Amm eine kulturelle Alternative: ein Satireabend mit Thomas Gsella, Gerhard Henschel, Toni Mahoni und Benno Koloska. Gsella und Henschel werden lesen, Mahoni und Koloska musizieren. Es kann aber auch anders kommen.

Thomas Gsella, von dem Robert Gernhardt schon Anfang des Jahrtausends sagte, er sei längst kein Gsella mehr, sondern ein Meista, dürfte in den vergangenen Monaten mit seinen zahlreichen satirischen Corona-Gedichten aufgefallen sein, die vor allem in überregionalen Tageszeitungen abgedruckt waren. Er ist ein vielseitiger und -stimmiger Satiriker, der u.a. alle möglichen Berufe durchgenudelt und die legendären Papa-a?-Fragegedichte verfasst hat.

Gerhard Henschel geistert seit Jahrzehnten als in der Badewanne Tom Waits singender „Martin Schlosser“ durch die deutsche Romanlandschaft, sammelt daneben Zungenbrecher aus aller Welt, die er auch in Buchform herausgebracht hat und schreibt gemeinsam mit anderen Dichtern satirische Gedichte.

Toni Mahoni ist spätestens seit seinem „Brunhilde“-Auftritt beim Gundermann-Tribute-Konzert 2008 in der Columbiahalle ein Begriff, wird aber vor allem eigene Lieder vortragen, in denen sein und unser aller Alltag hoppgenommen wird – begleitet von Benno Koloska.

19. September 2020, 19:30 Uhr
Eintritt 15 Euro. Tickets bitte im Vorfeld online erwerben.

Heidekrug
Brunoldstraße 1, Joachimsthal

Fr, 11.09.2020

Dampfbetriebene Schnellpresse mit Bogenmagazin. Kolorierte Lithographie um 1865.

370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig

Mit der nächsten Kabinettausstellung greift die Deutsche Nationalbibliothek das Thema Tageszeitung auf, ein Medium, das aktuell von großen Umbrüchen geprägt ist und bei dem sich ein rückversichernder Blick in die Vergangenheit lohnt. Aus welchem historischen Kontext heraus entstand vor nun fast 4 Jahrhunderten die Idee, einer damals rasant wachsenden Leserschaft täglich portionierte Informationshäppchen anzubieten? Welchen Bedarf an Wissen sollte das Format decken? Wie unterscheiden sich die verschiedenen technischen Phasen der Zeitungsgeschichte? Und was bedeutet die Zeitung für den intellektuellen Horizont einer Gesellschaft, was bewirken zensorische Eingriffe in das Massenmedium?  

Am „Tag der Zeitung“ am 20. September zwischen 11 und 16 Uhr bietet die DNB ein reiches Angebot: Von druckhistorischen Führungen in allen Ausstellungen – z.B. „Spinning Jenny und die Folgen“, „Druck in der DDR-Subkultur“ u.a. – über interaktive Aktionen an der Druckerpresse bis hin zu Lesungen aus alten Tageszeitungen und einer Präsentation von Flugblättern als Vorläufer der Tageszeitung – und noch viel mehr. Ein besonderer Höhepunkt des Programm ist sicherlich die „Maschinenmusik“ von und mit Christoph Schenker.

Ausstellung: 20. September 2020 - 30. Mai 2021

Deutsche Nationalbibliothek
Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

Do, 10.09.2020

Grafik-Kalender 2021 der Tabor Presse

"Normal ist etwas anderes. Wir leben doch zurzeit in einer seltsamen Blase, die wir beim besten Willen nicht verlassen können, ohne uns selbst ganz aufzugeben. Wie viel schwieriger war es deshalb, in diesem Jahr wieder 12 Künstlerinnen und Künstler zusammenzubringen, um den nun vorliegenden Kalender zu produzieren. Es war ganz schön kompliziert und ungewohnt, mit maskierten Artisten zu arbeiten. Stefan Marx hat das Motto vorgegeben, obwohl ja fast das ganze Jahr sehr seltsam ist. Die anderen haben sich mehrheitlich nicht daran gehalten, sieht man mal von Helge Leibergs amerikanischem Jongleur ab. Der Puttenwirbel von Sonja Alhäuser und der Liebestaumel bei Werner Liebmann kontrastieren zu den Grafiken von Henning Wagenbreth und Gabriela Jolowicz in so starkem Maße, dass man annehmen könnte, es existieren zwei Welten. Paul Pretzer verschlingt ein Tier und einen Menschen zum Menschenschwan und im kleinen Holzschnitt von Angela Hampel schmiegt sich ein Panther an die Brust einer Frau. Beide schauen wachsam, sind aber weit weg von einer Symbiose. Rosa Wolken, blauer Himmel, vertikal gestreift von Michelle Jezierski, lassen an schwerelose Sommerabende denken und der Ritt auf dem Delphin unter Wasser wird zu einer Variation des Undine-Themas. Oder ist es gar ein Selbstportrait der Künstlerin Nschotschi Haslinger Und dann zieht ein Mann einen anderen an den Beinen aus dem Sumpf. Im Gegensatz zur Grafik von Moritz Schleime, in der der schwarz-rot-goldene Haarschopf auf dem Totenschädel vor einer Wand mit Punk-Graffitis eher programmatisch angelegt ist, ruft der Dreiklang dieser Farben in der Figur des Retters bei Emmanuel Bornstein eher eine ästhetische Note hervor. Als Bonusblatt haben wir eine Grafik im Format 56x76cm von Stephan Balkenhol ausgesucht, auf der der dargestellte Mensch mit Argusaugen diese verrückte Welt beäugt, die ihm in der Person des Betrachters vor die Linsen kommt (50 Exemplare). Der Kalender 2021 ist äußerlich genauso gestaltet wie der vorige Kalender, er kostet aber etwas mehr als im letzten Jahr. Es gibt auch nur noch 125 Exemplare. Das Bonusblatt hat eine Auflage von 50 Exemplaren. Wir hoffen, dass Ihnen die Auswahl der Grafiken gefällt und freuen uns über Reaktionen und natürlich auch über viele Bestellungen."

(Klaus Büscher, Jan Pelkofer, Paul Klös)

Biografien der vertretenen Künstler: Kalenderprospekt (.pdf)

466,00 € (inkl. 5 % MwSt. Kostenloser Versand)

Tabor Presse Berlin
Klaus Büscher, Jan Pelkofer, Paul Klös
Taborstraße 22, 10997 Berlin

Mi, 09.09.2020

Verstreute Blätter

"Welch gesundes Gemüt käme schon auf die Idee, sich Blatt um Blatt ein Buch anzuschaffen? [...] Fast vierzig Jahre hat es gedauert, 326 über die ganze Welt verstreute Blätter eines vor 500 Jahren erschienenen Buches zusammenzutragen und sie [...] wieder zu einem kompletten Werk zu vereinen."
Was beginnt wie eine Fiktion über einen Buchbesessenen ist tatsächlich jedoch der Anfang einer Beschreibung Wolf von Lojewskis über seine Bücherjagd nach einem, unter Bibliophilen sicher zu den bekanntesten Büchern zählenden: die Schedelsche Weltchronik.

"Verstreute Blätter" heißt dann auch diese "spannende Reise durch mehr als 500 Jahre Geschichte des Buches und des Sammelns" (Klappentext), die auf Anregung von Detlef Thursch anlässlich der Rare Books & Fine Art Frankfurt 2020 in der ASKU-PRESSE des Pirckheimers Sven Uftring erscheint.

Nähere Informationen und Leseprobe hier.

Wolf von Lojewski - Verstreute Blätter / Scattered Leaves
Mit 30 farbigen Reproduktionen von Blättern der Schedelschen Weltchronik aus der Sammlung des Autors
Deutsch/Englisch (übersetzt von Stephan Holt)
Format (BxH): 21 x 28 cm, 60 Seiten. Broschur
ISBN 978-3-930994-33-5
15 €

Gruß nach Sachsen-Anhalt

Mit nebenstehendem Linolschnitt grüßt miley alle Teilnehmer des diesjährigen Jahrestreffens der Pirckheimer-Gesellschaft in Halberstdt, Aschersleben und Quedlinburg vom 18.- 20. September 2020 und bedauert, in diesem Jahr an unserem Treffen nicht teilnehmen zu können.

Di, 08.09.2020

© FBM

Frankfurter Buchmesse de facto abgesagt

Lt. Definition ist eine Messe eine "Veranstaltung mit Marktcharakter, die ein umfassendes Angebot bietet; i.Allg. in regelmäßigem Turnus einmal oder mehrmals am gleichen Ort." (Gabler Wirtschaftslexikon)

Nach dieser Definition muss die Frankfurter Buchmesse 2020 als abgesagt gelten, da Aussteller in diesem Jahr auf der sogenannten "Messe" nicht anwesend sein werden, wie Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, heute mitteilte. Denn eine klassische Hallenausstellung wird in diesem Jahr nicht stattfinden: "Aufgrund der aktuell geltenden Reisebeschränkungen können zahlreiche Länderstände nicht wie geplant umgesetzt werden. Erschwerend hinzu kommt die ab 1. Oktober geltende Quarantäneverordnung für europäische Aussteller und Fachbesucher."
Ein Ausfallen der Frankfurter Buchmesse sei das nicht. Das begründet Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins, so: "Die Frankfurter Buchmesse ist [...] ein sich ständig weiterentwickelndes Unternehmen. Lebendig, agil und anpassungsfähig. [...] in diesem Jahr [sind] Veranstaltungen in Frankfurt am Main und anderen Städten Buchbegeisterung sowohl live vor Ort als auch digital und jederzeit abrufbar erlebbar“. Und der Direktor der Buchmesse ergänzt: „Jetzt liegt der Fokus auf unserem virtuellen Angebot und den Veranstaltungen in der Festhalle und in der Stadt. In den letzten Monaten haben wir aus unseren zahlreichen, bereits vorhandenen Services zu einem stimmigen virtuellen Gesamtkonzept ausgebaut.".

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Die Geschichte der Bremer Presse

...erlauchten Gästen ein würdiges Haus zu bereiten.

Alle, die sich je für schöne Bücher in ihrem Leben interessiert haben, wissen, wen Josef Lehnacker 1963 mit diesem Buchtitel gemeint hat: Die Bremer Presse. In dem Zusammenspiel der Buchgestaltung mit Text, Papier, Typographie, Illustration, Druck und Einband war sie mit ihren Idealen von exzellenten Handpressen-Erzeugnissen ein Kind ihrer Zeit in der Hochblüte bibliophiler Kostbarkeiten. Diesen Idealen ist eine gerade erschienene Monographie von Helmut Steffens verpflichtet, der damit ein sehr persönliches Ergebnis der Beschäftigung mit der Bremer Presse vorlegt.

Helmut Steffens wurde durch die Sammlung der Bremer-Presse-Bücher seines Schwiegervaters in die Welt der schönen Bücher eingeführt. Die Sammlung dieser Bücher war der Einstieg zuerst in die Typographie der Bremer Presse, später dann in deren Geschichte und letzlich in die Biographien der Menschen, welche die Presse formten.

Helmut Steffens, Die Geschichte der Bremer Presse
Books on Demand, 2020
Hardcover, 584 Seiten
ISBN-13: 9783751971881
81,99 €

Mo, 07.09.2020

© André Letria

Wenn ich ein Buch wäre

In der Reihe Kinderbuch im Gespräch der Staatsbibliothek zu Berlin wird im Rahmen des internationalen literaturfestivals berlin André Letria im Gespräch sein unter dem Titel „Wenn ich ein Buch wäre“.

André Letria wurde 1973 in Lissabon geboren und arbeitet seit 1992 als Illustrator. Er gewann mehrere Auszeichnungen wie den Gulbenkian Award, den Portuguese Illustration Award, Silber- und Bronzemedaillen in der 3x3 Children es Books Annual oder einen Award of Excellence for Illustration der Society for News Design (USA). Seine Bücher erscheinen unter anderem in den USA, England, Spanien oder Italien. Er hat an internationalen Ausstellungen wie der Biennale von Bratislava, der Bologna Illustrators Exhibition, Sarmede oder Ilustrarte teilgenommen. 2010 gründete er Pato Légico.

14. September 2020, 18 Uhr, Anmeldung erforderlich

Eintritt frei

Staatsbibliothek zu Berlin
Dietrich-Bonhoeffer-Saal
Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin

So, 06.09.2020

Jens Henkel

Der Band 6 der Reihe Die Kunst des Sammelns, aus dem Hybriden-Verlag des Pirckheimers Hartmut Andryczuk ist dem Sammler, Historiker und Verleger Jens Henkel gewidmet.

Themen: Kindliche Sammlungen: Der Findling auf dem Vogelbaum, Museologen-Fachschule in Leipzig, Insel-Bücherei, Leipziger Grafikbörse, Heidecksburg Rudolstadt, Ministerium für Staatssicherheit, Helge Leiberg, Ullrich Panndorf,, Galerie Weißer Elefant, Deutsche Bücherei Leipzig, UNAULUTU (Olaf Wegewitz und Frieder Heinze), Produzentengalerie Clara Mosch, Gerhard Altenbourg, Galerie Oben, Sascha Anderson, Thomas Günther, Die phantastische Bibliothek des Jens Henkel, Victor Klemperer und LTI, Greifenverlag Rudolstadt, Originalgrafische Künstlerplakate, Getty Museum, Druckhaus Galrev, Tag des freien Buches 1981, 1. Leipziger Herbstsalon, Carlfriedrich Claus, Wolfgang Henne, Willi Sitte, Originalgrafische Künstlerzeitschriften, Judy Lybke, Galerie Eigen + Art, Egmont Hesse, Künstlerbücher aus der DDR und ihre Preisentwicklung, Ein Staat als Sammelobjekt, burgart presse, Deutsche Sepsis-Gesellschaft

34 Seiten mit 12 Originalzeichnungen von Hartmut Andryczuk zu Städte- und Gemeindewappen rund um die Heidecksburg (Rudolstadt, Gräfenthal, Cursdorf, Katzhütte, Probstzella, Rohrbach, Meura, Saalfeld/Saale, Unterwellenborn, Lehesten, Kaulsdorf, Bad Blankenburg). 

Edition: 30 copies,
signed & numbered
650 €

Fr, 04.09.2020

© Uwe Loesch

Buch- und Plakatkunst

In der kommenden Ausstellung zeigt das Klingspormuseum in Offenbach Buch- und Plakatkunst von Barbara Fahrner, Frans Masereel, Ernst Ludwig Kirchner, Jean Dubuffet, Andrew Castrucci und Gérard Paris-Clavel.

Je größer und reicher die Stadt, desto eher Menschen, die an ihr scheitern. Immer wieder erweist sich die Isolierung des Einzelnen gegenüber der Weite der Stadt und der Menge Mensch. Gegen diesen Sog behauptet sich die kleine Szene, im Glück oder Unglück, das Besondere im verfliegenden Augenblick und bietet Reibung für künstlerische Wahrnehmung. 

Die Ausstellung kontrastiert Ansichten aus dem frühen 20. Jahrhundert und der Gegenwart. Im Mittelpunkt steht das Album "ebenso" (2014-2017) mit Texten und Fotografien der Buchkünstlerin Barbara Fahrner.

Zur Eröffnung der Ausstellung kommt aus New York Marshall Weber, Buchkünstler, Kurator und Mitbegründer des Künstlerbuchzentrums "Brooklyn", Träger des Künstlerbuchpreises der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel 2019. Marshall Weber wird über Corona und black lives matter in New York berichten und seine Bücher dazu zeigen.

Ausstellung: 26. September - 22. November 2020

Klingspor Museum
Herrnstraße 80, 63065 Offenbach

Do, 03.09.2020

© Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz

HIMMEL & HÖLLE

Zum 70. Geburtstag von Andreas J. Mueller zeigt das SATIRICUM | Sommerpalais Greiz im September eine Ausstellung.

1950 in Leipzig geboren, studierte Andreas J. Mueller von 1970 bis 1975 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. 1972 bis 1976 zeichnete er u. a. für Eulenspiegel und Leipziger Volkszeitung, danach wirkte er als Buchillustrator, Autor, Comic- und Trickfilmzeichner. 1977 initiierte er die Ausstellungsreihe Karicartoon in Leipzig (bis 1987) und war von 1981 bis 1987 Vorsitzender der Sektion Karikatur und Pressezeichnung DDR-Süd im Verband Bildender Künstler.

Nach seiner Republikflucht arbeitete er von 1988 bis 1995 als freischaffender Künstler in München. Danach kehrte er zurück nach Leipzig, war von 1995 bis 2013 Kurator im Kamera- und Fotomuseum Leipzig und ab 2014 Direktor des Deutschen Fotomuseums. Zudem war er 1997 Gründer und bis 2013 Kurator der Biennale der satirischen Zeichnung Leipzig – Karicartoon. Diverse Buchpublikationen. Mehrere Ausstellungen. Preisträger. Lebt in Leipzig.

Eröffnung: 5. September 2020, 11 Uhr, der Künstler ist anwesend
Ausstellung: 5. September - 29. November 2020

Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz
Sommerpalais im Fürstlich Greizer Park, 07973 Greiz

Di, 01.09.2020

Leipziger Buchmesse doch verschoben

Am 17. Juli konnte man hier nachlesen, dass Buchmesse-Direktor Oliver Zille eine zeitliche Verschiebung für das kommende Jahr ins Gespräch brachte, gleichzeitig gab es dazu ein klares Dementi von Messe und Stadt: "Am Termin im März 2021 soll nicht gerüttelt werden".

Nunmehr ist einer Presserklärung zu entnehmen, dass die Leipziger Buchmesse doch auf Ende Mai 2021 verschoben wird. Damit könne „im Hinblick auf die pandemische Situation zusätzlich das Außengelände genutzt werden und es werden mehr Möglichkeiten für das Lesefest ,Leipzig liest’ und die Manga-Comic-Con gewonnen werden.

Messe: 27. bis 30. Mai 2021

Messegelände Leipzig

Mo, 31.08.2020

© Carola Willbrand

Carola Willbrand - Schutzmantel und Lebensfaden

Carola Willbrands Arbeiten umkreisen immer wieder Textiles, sei es als Performation, Installation oder im Buch. Dabei symbolisieren Textilien und Nähmaschine die tradierte weibliche Handarbeit und bilden die Basis für die Auseinandersetzung mit der weiblichen Identität. Konsequent thematisiert Carola Willbrand in ihrem Arbeiten die weiblichen Vorbilder, die den Quellgrund ihrer künstlerischen Arbeit bilden. Besonders deutlich wird das in den Installationen „KünstlerinnenSchutzmantel“ und „Der Faden hält die Welt zusammen. Chapeau Anni Albers“. Im Rahmen der Ausstellung „Bedeckt und unbedeckt. Körper und Identität“ spricht die Künstlerin über ihre Arbeit.

Buch des Monats: 4. September, 14 Uhr
Anmeldung erforderlich, Tel. 069 / 80652164

Klingspor Museum Offenbach
Büsing Palais, Herrnstrasse 8, 63065 Offenbach