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Pirckheimer-Blog

Do, 23.05.2019

Johannes Bobrowski: Mäusefest, Neue Kleider Druck 1989

46. Neue Kleider Druck

Der 46. Druck der Neue Kleider Drucke von Hanfried Wendland mit vier Erzählungen von Johannes Bobrowski mit neun mehrfarbigen Original-Holzschnitten vom Künstler illustriert.wird erstmals zur 25. Mainzer Minipressen-Messe vorgestellt. Es enthält die Erzählungen:

Lipmanns Leib (1962)
In Fingals Haus (1962)
Unordnung bei Klapat (1962)
Der Tänzer Malige (1965). 

Johannes Bobrowski wurde 1917 in Tilsit geboren. Aufgewachsen ist er auf beiden Seiten der Memel in einem Landstrich, wo Deutsche in engster Nachbarschaft mit Litauern, Polen und Russen lebten und in dem der jüdische Bevölkerungsanteil sehr hoch war. Sein Prosawerk hat das schwierige und schuldhafte Verhältnis der Deutschen zu ihren östlichen Nachbarvölkern bis in die jüngste Vergangenheit zum Gegenstand. Ab 1939 Soldat, kehrte Bobrowski zehn Jahre später aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurück. Er starb 1965 in Ostberlin. 

Das Buch im Format 39 mal 29,5 cm ist auf 140g/qm Werkdruckpapier gedruckt. Es umfaßt 64 Seiten und ist von Christian Klünder, Berlin, von Hand gebunden. Der Text ist in der 14 p Magere Times-Antiqua gesetzt. Den Druck besorgte Peter Rensch, Berlin. 

Ausgabe A
Normalausgabe (Nummern 5/24 bis 24/24), 20 Exemplare im Halbleineneinband und im Schuber, 580 Euro.
Vorzugsausgabe im bedruckten Schuber mit einer Suite aller Grafiken im Halbledereinband, (Numme~ 1/24 bis 4/24), 4 Exemplare. Die Grafiken der Suite sind separat nummeriert und signiert, 730 Euro. 

Ausgabe B
Fünf römisch nummerierte Exemplare im Halbledereinband, im bedruckten Schuber und mit einer Suite aller Grafiken, zusätzlich zwei farbige, signierte Entwurfsmalereien, 880 Euro. 

Alle Bezieher erhalten bei Bestellung bis zum 15. Juni 2019 beide Ausgaben zum Einführungspreis:
Ausgabe A, Normalausgabe 490 Euro
Ausgabe A, Vorzugsausgabe 640 Euro
Ausgabe B 790 Euro. 

Eine sehr kalligraphische Kursiv, die heute als Handsatzschrift nur noch selten anzutreffen ist. Sie wurde vor rund 110 Jahren von Walter Tiemann, dem feinsinnigen Schriftkünstler, Typographen, Lehrer und, zusammen mit Carl Ernst Poeschel, Herausgeber der janus-Presse, entworfen.

7. Dresdener Schriftenfest

Inhaltlich knüpft das Schriftenfest an die Themen des Vorjahres an. Es geht um die Formen der Schriften, deren Lesbarkeit, Erkennbarkeit, aber auch deren individuellen Charakter.

Den Auftakt machen Artur Dieckhoff und Jürgen Bönig mit einem Bericht und einem Film über ihre Funde in der bereits 1632 (!) gegründeten Druckerei J. J. Augustin in Glückstadt, die wie die Offizin Haag-Drugulin ein Hort an exotischen, also nicht-lateinischen Schriften war. Einen kleinen Eindruck vermitteln Schriftproben beider Firmen in unserer Ausstellung. Gezeigt wird eine kleine Zahl seltener Proben, darunter auch solche von Jean Midolle

Zwei Persönlichkeiten, die auf den Gebieten Typographie, Schriftentwurf, Kalligraphie wie auch als Dozenten geradezu Bewundernswertes geleistet haben, wollen wir hier gedenken: Hildegard Korger und Axel Bertram

Mit Indra Kupferschmid und dem Schriftdesigner Dan Reynolds zwei versierte und sehr kompetente Referenten für die Schriftvorträge gefunden zu haben. Darin geht es einmal um die >Forrna<, eine verhältnismäßig junge Grotesk, die zwischen 1966 und 1970 unter der Leitung von Aldo Novarese von einem Designerteam entworfen wurde und bei der Schriftgießerei Nebiolo als Bleisatzschrift herausgekommen ist. 

Ein weiterer Vortrag ist Jean Midolle gewidmet, diesem Tausendsassa, dessen schier unerschöpfliche Phantasie und Vorstellungsgabe die kuriosesten Alphabete hervorbrachte. Er hinterließ ein umfangreiches Schriftenwerk, das einzigartig, doch heute selbst Kennern vielfach unbekannt ist. 

Johann Gottlob Immanuel Breitkopf wurde im November vor 300 Jahren in Leipzig geboren. Anlaß, Person und Gießerei hier zum Thema zu wählen. Breitkopf war ein ideenreicher Mann, er befaßte sich mit dem Notensatz und hat Versuche unternommen, Landkarten mit typographischem Material zu erstellen. Nicht ganz spannungsfrei war das Verhältnis zu seinem Kollegen Johann Friedrich Unger in Berlin. 

Die veränderten Drucktechniken - Bleisatz und Buchdruck gibt es heute fast nicht mehr - werfen die Frage auf, wie sich die handwerklichen Berufe - Schriftgießer, Bleisetzer, Buchdrucker - erhalten lassen. Eine ausführliche Diskussion dazu am Sonntag vormittag.

Schriftenfest Dresden: 15./16. Juni 2019

Offizin Haag-Drugulin Dresden
Großenhainer Str. 11a, 01097 Dresden (im Gebäude der früheren Schriftgießerei Typoart

Formular für Anmeldung

Mi, 22.05.2019

urban - sozial - normal

Der Pirckheimer Jörg Seifert und der Kunstkeller Annaberg lädt ein zu einem Gespräch mit Katja Schwalenberg (Leipzig) und Osmar Osten (Chemnitz) zur Buchvorstellung ‹urban - sozial - normal›.

"Wo passiert das Leben und wie tut es dies? Wie leben wir heute und in welchen Wohnformen? Wie sind Lebensführung, soziale Strukturen, Gemeinschaften, Milieus. Wie passiert Leben auf dem Land, im Gegensatz zu Leben in der Stadt? Gibt es eine Krise der Stadt mit ihrer Verödung der Innenstädte? Im Gegenzug eine Landflucht?"

Diese Fragen beschäftigten Nina Kummer und die beiden Künstler, was zu einem Fund im Museum Olbernhau führte. Dort waren Messekataloge aus dem 19Jh. ausgestellt, welche in phantastischer Weise ihre Produkte, Holzspielzeuge in verschiedensten Ausführungen, auf querfomatigen Seiten gezeichnet und kolloriert zeigen.

Lesung: 14. Juni 2019, 19 Uhr

Kunstkeller Annaberg e. V.
Wilischstraße 11, 09456 Annaberg-Buchholz

urban - sozial - normal
Pappband, 72 Seiten, Querformat 32×20,7cm
Zeichnungen, Malerei, Druckgrafik: Osmar Osten
Zeichnungen: Katja Schwalenberg
Texte: Nina Kummer
17 €

screenshot Thüringer Allgemeine <http://bit.ly/2Wb8euv>

Harald Kretzschmar: „UNartig“

"Einen kleinen Querschnitt durch sein reichhaltiges Lebenswerk zeigt Eulenspiegel-Zeichner Harald Kretzschmar seit dem Wochenende in der Galerie „UNartig“.
Freie Handzeichnungen, Landschaftsskizzen, Erotika, Druckgrafik, Cartoons, politische Satireblätter und seine legendären Por­trätkarikaturen. Die Gäste der Vernissage an der Windischen­straße hörten aber auch Passagen aus seinem Buch „Stets erlebe ich das Falsche“. Für die Freunde seiner Kunst war es die Krönung, das Buch bei ihm zu erwerben und auf besondere Weise signiert zu bekommen: Kretzschmar versah es auf Wunsch mit einer Porträtskizze.
"

(TA in  "Thüringer Allgemeine")

Ausstellung: 17. Mai - 15. Juni 2019

Galerie "UNartig"
Steubenstr. 10, 99423 Weimar

Die Künstlerin Andrea Lange begrüßte die Gäste zur Eröffnung ihrer Ausstellung

Hinter geschlossenen Lidern

Knapp 50 Gäste waren in das Literaturhaus Magdeburg gekommen, um bei der Eröffnung der Ausstellung "Hinter geschlossenen Lidern" mit mit 50 Grafiken und einer Auswahl an Künstlerbüchern der in Kemberg lebenden Künstlerin Andrea Lange dabei zu sein. Vor dem Rundgang durch die Ausstellung hielt Dr. Gisela Albrecht eine sehr persönliche und berührende Laudatio. ...

... weiterlesen: Bibliophile und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer"

Ausstellung: 17. April - 29. Juni 2019

Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg

 

Di, 21.05.2019

Wegspur Fontane

Wie interessierte Pirckheimer beim Literarischen Gartenfest in Spreewerder im August 2018 bereits erfuhren, reizte es den Pirckheimer Till Sailer nicht erst im Jahr seines 200sten Geburtstages zu erfahren, was aus Fontanes Heimatlandschaft geworden ist und auch, was andere Autoren auf Fontanes Spuren berichtenswert fanden. Zeugnisse von Andrew Hamilton, Kurt Tucholsky, Günter de Bruyn, Gisela Heller, Georg Lentz und vielen anderen fügen sich zu einer Langzeitbeobachtung, wie sie kaum einer anderen Region zuteilwurde.
Breits vor fünfzig Jahren gingen Wanderer in die Spur. Die Schriftsteller Franz Fühmann und Joachim Seyppel sowie der Kunstwissenschaftler Lothar Lang erforschten Fontanes Land in den Farben der DDR. Zwanzig Jahre später strömten Gäste aus westlichen Gefilden zu den Erinnerungsstätten preußischer Heroen.

All die Wanderer auf der „Wegspur Fontane“ suchten auch nach Poeten, die im Ruppiner Land zur Literatur gefunden hatten, wie Georg Heym, Erich Arendt und Eva Strittmatter, deren Lyrik das Bild einer faszinierenden Kulturlandschaft vervollständigt. Till Sailer reizte es, die fiktive Langzeitbeobachtung fortzuschreiben und Elke Lang ergänzte diese Beobachtungen mit dem Fotoapparat. Im Vordergrund der Nachlese steht die Frage: Was wurde aus der Region, der Fontane einst öffentliche Aufmerksamkeit verschaffte? Till Sailer wird das druckfrische Buch im Geburtsort des Dichters vorstellen.

Lesung: 24. Mai 2019, 19 Uhr

Stadtbibliothek
Am Alten Gymnasium 1-3, 16816 Neuruppin

Till Sailer: Wegspur Fontane. Eine Nachlese im Ruppiner Land
vbb verlag für berlin-brandenburg 2019
mit Fotos von Elke Lang, 168 Seiten, 23 Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-947215-43-0, € 19,90

Mo, 20.05.2019

vor 220 Jahren wurde Honoré de Balzac geboren

Der große französische Romancier Honoré de Balzac wurde heute vor 220 Jahren geboren.

Die Pirckheimerin Friederike Jacob lädt aus diesem Anlass zu Balzacs letztem großen Abenteuer ein: zu seiner Reise im Spätsommer 1847 in das Russische Reich, um Hand und Herz der Gräfin und schwerreichen Großgrundbesitzerin Ewelina Hańska zu gewinnen. In 8 Tagen überquerte er dabei 4 Landesgrenzen und legte rund 2500 Kilometer zurück: Mit dem Zug, ab Gleiwitz mit Postpferden und Mietkutschen, brachte er die Strecke in sagenhafter Geschwindigkeit hinter sich, um endlich sein Begehren zu erfüllen. In seinem Reisebericht und seinen Briefen verbinden sich köstliche Reiseszenen mit Gedanken zu Russlands Reichtum und den ungeahnten Möglichkeiten des Landes, farbige Schilderungen des Alltags auf dem Landsitz der Gräfin Hańska und kühne Geschäftsideen.

Übertragen von Nicola Denis, erschien 2018 der Reisebericht erstmals in deutscher Sprache, ausführlich kommentiert und ergänzt durch Briefe, die Balzac aus der Ukraine schrieb. Mit Freude liest man das Nachwort, die Herausgeberin Brigitte van Kann wirft einen Blick hinter die Kulissen der temporeichen Reise und beleuchtet eine wenig bekannte Seite von Balzacs Leben.

Honoré de Balzac: Ein Abglanz meines Begehrens. Bericht einer Reise nach Russland 1847
Friedenauer Presse 2018
200 S. / 12,0 x 18,0 cm / fadengeheftete Broschur, 18 €
ISBN 978-3-932109-85-0

So, 19.05.2019

Am John-Heartfield-Haus, Foto © Abel Doering
Krejsa, Michael: John Heartfield in Waldsieversdorf (1953 bis 1968), Frankfurter Buntbücher 52, © verlag berlin-brandenburg
Gustav Seitz Museum, Foto © Abel Doering
Gustav Seitz: Bertolt Brecht, Bronze, 1967, Foto © Abel Doering

Exkursion zu John Heartfield und Gustav Seitz

Bei strahlendem Sonnenschein, also bestem "Pirckheimer-Wetter", begab sich die Berlin-Brandenburger Regionalgruppe gestern in das östlich von Berlin in der Märkischen Schweiz gelegene Waldsieversdorf und Trebnitz zu einem Besuch des John-Heartfield-Hauses und des Gustav Seitz Museums.

John Heartfield, bekannt als Gründer, gemeinsam mit seinem Bruder Wieland Herzfelde, des Malik-Verlages und einer der Initiatoren der Berliner Dada-Bewegung, der u.a. an der Reinhardt-Bühne für Erwin Piscator arbeitete, gab 1929 gemeinsam mit Kurt Tucholsky das viel beachtete Buch "Deutschland, Deutschland über alles" heraus und war seit 1956 Mitglied der Deutschen Akademie der Künste (in der DDR).
Heartfield, der auf Anraten von Bertolt Brecht seit 1953 seine freien Wochenenden in der Märkischen Schweiz verbrachte, pachtete 1957 in Waldsieversdorf ein Waldgrundstück, auf dem er ein Sommerhaus errichtete und bis zu seinem Tod im Frühjahr 1968 gemeinsam mit seiner Frau Gertrud die Sommermonate verbrachte.

Bevor der Busausflug weiterführte nach Trebnitz, konnten sich die Pirckheimer an einem umfangreichen warmen und kalten Buffet stärken, ausgerichtet vom Freundeskreis John Heartfield Waldsieversdorf e.V.

Gustav Seitz, gemeinsam mit Bertolt Brecht und Heinrich Mann Gründungsmitglied der Deutschen Akademie der Künste (in der DDR) übersiedelte 1958 nach Hamburg, ohne jedoch seinem Leben in der DDR, wie von der Adenauer-Regierung gewünscht, abzuschwören. Als Grenzgänger zwischen den Welten erhielt er den Nationalpreis in Weimar, den Großen Niedersächsischen Kunstpreis und war 1968 einer der drei Vertreter der BRD auf der Biennale in Venedig. 1961 wurde in Prenzlauer Berg auf dem gleichnamigen Platz sein Denkmal "Käthe Kollwitz" aufgestellt.

Zu sehen bekamen die Pirckheimer nicht nur die aktuelle Ausstellung im Museum mit Reisezeichnungen, die insbesondere 1952 in Paris und in Südfrankreich entstanden sind, sondern erlebten auch eine sachkundige Führung durch den 25 ha großen Schlosspark, abgerundet mit einer Kaffeetafel im internationalen Juniorcafé.

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Sa, 18.05.2019

© Hartmut Andryczuk

Alfred-Döblin-Preis für Ulrich Woelk

Ulrich Woelk, von dem u.a. im Hybriden-Verlag von Hartmut Andryczuk seit über 10 Jahren Künstlerbücher erscheinen, hat den Alfred-Döblin-Preis, der "für ein längeres, noch unabgeschlossenes Prosamanuskript" vergeben wird, gewonnent. Glückwunsch!

Die Begründung Jury: „Der Alfred-Döblin-Preis 2019 geht an den Berliner Schriftsteller Ulrich Woelk. Sein Romanprojekt ‚Für ein Leben’ erzählt am Beispiel zweier Frauen aus unterschiedlichen sozialen Milieus rund ein halbes Jahrhundert Berliner und europäischer Geschichte. Detailgenau, lebensnah, tragisch und komisch geht Ulrich Woelk den großen Fragen des Lebens nach: Liebe und Tod.

Ulrich Woelk, 1960 in Bonn geboren und in Köln aufgewachsen, promovierte 1991 in Physik. Von 1988 bis 1995 arbeitete er als Astrophysiker an der Technischen Universität Berlin. Sein erster Roman, Freigang, erschien 1990 im S. Fischer Verlag und wurde mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Sein erstes Theaterstück, Tod Liebe Verklärung, erschien 1992 und wurde 1993 am Schauspielhaus Köln uraufgeführt. Seit 1995 lebt Ulrich Woelk als freier Schriftsteller und Dramatiker in Berlin. Sein Werk wurde in viele Sprachen übersetzt und umfasst neben Romanen zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele, Reportagen und Essays. 2005 erhielt Woelk den Thomas-Valentin-Literaturpreis.

Zuletzt erschien im Hybriden-Verlag der erste von sieben geplanten Bänden unter dem Titel PLANETENSCHREIBER. Dieses, von bei Hartmut Andryczuk illustrierte Künstlerbuch beschreibt einen Aufenthalt auf dem Planeten MERKUR.

Bäume

Der Pirckheimer miley stellte heute eine neue Arbeit vor, das 18seitige Künstlerbuch "Bäume" (im Innentitel "Trees") mit teilweise mehrfarbigen Holzschnitten.

Das Büchlein aus starkem Karton ist als Heft fadengebunden, die Auflage beträgt 10 Exemplare.
Die nebenstehende Abb. zeigt auf einer Doppelseite im Mittelteil die Graphik "Sturmbaum". Weitere Abbildungen im Facebookkonto von Abel Doering (Anmeldung erforderlich). 

Fr, 17.05.2019

Franz Kafka, Die Sorge des Hausvaters, © EDITION SCHWARZE SEITE, Eckhard Froeschlin
Edgar Allan Poe, The Ravens, © EDITION SCHWARZE SEITE, Eckhard Froeschlin

Edition Schwarze Seite auf der MMPM

Auch die EDITION SCHWARZE SEITE von Eckhard Froeschlin wird nach langer Zeit wieder mit einen Stand auf der Mainzer Minipressenmesse vertreten sein.

Zu sehen sein werden: 

  • Franz Kafka, DIE SORGE DES HAUSVATERS, mit Hochdruck-Zinkätzungen von mir, auf Japanpapier
  • Ernst Meister, SAGE VOM GANZEN DEN SATZ, Gedichte mit englischer Übersetzung und Holzschnitten von Anne Büssow
  • BOB DYLAN 1965, Eine Mappe mit 15 Radierungen von Ulrich Brauchle
  • Mark Twain, THE AWFUL GERMAN LANGUAGE, mit Radierungen von mir
  • Edgar Allan Poe, THE RAVEN, mit Steinlithographien von Jim Reed (USA)
  • Robert Lax, WHAT HAVE YOU TO SAY TODAY?, mit Holzschnitten von Anne Büssow
  • neue Bücher aus dem Graphikprojekt in Matagalpa/Nicaragua.

(Eckhard Froeschlin)

MMPM: 30. Mai - 2. Juni 2019

Gutenbergfoyer der Rheingoldhalle

wichtiger Hinweis!

Trotz Brand: Minipressen-Messe findet statt!

Wir möchten Sie darüber informieren, dass es am 16. Mai 2019 einen Brand im alten Teil der Rheingoldhalle Mainz gab. Ein Teil, welcher sich aktuell in der Sanierung befindet. Das tangiert nicht den Bereich, in dem die Minipressen-Messe stattfinden wird. Nach Rücksprache mit der Leitung der Rheingoldhalle sind die Räumlichkeiten der Minipresse davon nicht betroffen. Die Minipressen-Messe wird stattfinden.

(Landeshauptstadt Mainz)

Eröffnung: 30. Mai 2019, 14 Uhr 
Verleihung des 21. V. O. Stomps-Preises: 30. Mai 2019, 20 Uhr (Gutenberg-Museum)
Messe: 30. Mai - 2. Juni 2019

Mainzer Rheingoldhalle

Büchermarkt am Kaiserstuhl

Das 14. Mal wird Endingen am Kaiserstuhl wie gewohnt am Sonntag nach „Christi Himmelfahrt“ zur Bücherstadt im deutschen Südwesten und damit zum Treffpunkt für Bücherfreunde, Sammler, Entdecker und Bibliophile.

In der historischen Altstadt beim Endinger Büchermarkt.dreht sich dann alles um gebrauchte und antiquarische Bücher, Schallplatten, CDs und Schellack-Raritäten.

Erwartet werden über 10.000 Besucher und bis zu 200 Händler aus Baden-Württemberg, dem Elsass und der Schweiz. Begleitet wird der Büchermarkt  durch einen verkaufsoffenen Sonntag.

2. Juni 2019

79346 Endingen am Kaiserstuhl
Historische Altstadt

Das Grundgesetz, Ill. Markus Lüpertz, 2012

70 Jahre Grundgesetz

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig erinnert am 23. Mai an die Geburtsstunde des Grundgesetzes, eine der wichtigsten Publikationen des vergangenen Jahrhunderts in Deutschland.

Das Deutsche Buch- und Scvhriftmuseum nimmt In einer Veranstaltung, das Grundgesetz und dessen ganz unterschiedliche historische Erscheinungsweisen in den Blick. Zugleich wird auch aktuelle Fragen an den Text gestellt. Denn vier Jahre nach Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft legten die Mütter und Väter des Grundgesetzes Ende der 1940er-Jahre besonderes Augenmerk auf die Begrenzung der Staatsmacht: »Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus«. Das war ein Befreiungsschlag, der die unterschiedlichen Verfassungstraditionen in Deutschland – von der Paulskirche bis zur Weimarer Verfassung – berücksichtigte.

Was bedeutet das heute? Zu einzelnen Artikeln des Grundgesetzes werden die Veranstaltungsteilnehmer mit einem Juristen des Bundesverfassungsgerichtes Karlsruhe ins Gespräch kommen und es wird eine kleine Auswahl der unzähligen, auch außergewöhnlichen und skurrilen Ausgaben des Grundgesetzes aus den Beständen der DNB vorgestellt.

23. Mai 2019, 17 Uhr

Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Museumsfoyer
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

Do, 16.05.2019

Paul Heimbach - Nach Daten

Neues aus der Galerie Druck & Buch

In der Wiener Galerie Druck & Buch wird noch bis Ende des Monats die Ausstellung  "ALLES WAS FARBE IST" gezeigt mit Künstlerbüchern von Paul Heimbach, Katsumi Komagata, Edition Parvus, Carola Willbrand, Karin Sander/Dieter Roth, Russell Maret, Warja Lavater, Bernhard Villers  u.a.m.

Am 16.Mai 2019 um 19 Uhr findet die Buchvorstellung mit Georg Lebzelter - Ausreiseanhaltung statt. "Geboten werden exklusiv an diesem Abend die Erstpräsentation des Leporellos AUSREISEANHALTUNG (ein typischer pejorativer Begriff der derzeitigen österreichischen Regierung) – Anagramme, Radierungen, Siebdrucke –, eine Anagrammlesung – auftretend u.a. Sir Uhu, Haugeraet-Lisa und lustige Ananas –, ein Druck- und Buchgespräch zwischen Susanne Padberg und Georg Lebzelter, sowie die Möglichkeit des Blätterns in weiteren neuen Lebzelterzeichenbüchern."

Am 4. Juni um 19 Uhr wird die Ausstellung von Veronika Schäpers "Won’t know right from wrong” in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet.

Zwei Tage später, am 6. Juni ist die Galerie Druck & Buch die erste Station der Dichtermeile mit einer Lesung von Christoph Brändle.

(Susanne Padberg)

Alles was da Farbe ist: 6. - 31. Mai: 2019
Veronika Schäpers: 4. - 31. Juni 2019

Galerie DRUCK & BUCH
Berggasse 21/2, 1090 Wien