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Pirckheimer-Blog

Mo, 05.03.2018

Grillparzerhaus / Literaturmuseum

Jahresversammlung der Maximilian-Gesellschaft

Die Jahresversammlung 2018 der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst wird vom 3. und 5. Mai in Wien stattfinden.

Auf dem Programm stehen der Besuch der Wien-Bibliothek im Rathaus, die Österreichiche Nationalbibliothek, die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, die Präsentation ausgewählter Maximiliana im Albertina, das Dorotheum, der Schottenstift, das Österreichische Museum für Angewandte Kunst, das Sigmund Freud Museum und die Galerie Druck & Buch Susanne Palberg.

Am Freitagden 4. Mai findet um 14 Uhr im Grillparzerhaus die 95. Ordentliche Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstandes statt.

AdA 1/2018

In der soeben ausgelieferten Ausgabe "Aus dem Antiquariat" berichtet Roland Jaeger über die Reihe "Das Weltbid" (1927 - 1930) und Patrick Rössler über Fritz Kahns "Das Leben des Menschen". Martin Hollender würdigt 50 Jahre "Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung" von Eric Malpass.
Selbstverständlich enthält das Heft wie gewohnt die Kategorien Antiquariat, Katalognotizen, Rezensionen sowie allgemeine Nachrichten.

24. Leipziger Antiquariatsmesse

Fische, Pferde, Pyramiden und seltene Ausgaben der Edition Maldoror bilden einen Schwerpunkt der diesjährigen, in bewährter Weise von von Detlef Thursch (abooks.de, Lissendorf) ausgerichteten Leipziger "Verkaufsausstellung für Bücher, Graphiken und Autographen". Genauer: im Angebot ist eine über 5.000 Einheiten umfassende ichthyologische Spezialsammlung bei Matthias Hill (Wiesbaden), einen hippologisches Angebot von Dr. Torsten Sander (Dresden) und  eine in vier Jahrzehnten bis 2015 zusammengetragene private Ägypten-Diasammlung.

Mit Ausnahme eines österreichischen Kollegen kommen alle in Leipzig ausstellenden Antiquariate aus Deutschland, darunter auch die Pirckheimer Riewert Q. Tode und das Rote Antiquariat. Die GIAQ wird mit einem Inf-Stand vertreten sein.
Und ein Trend setzte sich leider fort - die in Leipzig teilnehmenden Antiquariate ist auf 39 abgesunken, 2017 waren es noch 48 Aussteller, im Jahr davor 50. Damit hat sich innerhalb eines Jahrzehnts die Ausstellerzahl der Leipziger Antiquariatsmesse halbiert.

Der Katalog der 24. Leipziger Antiquariatsmesse kann hier heruntergeladen werden.

Geöffnet ist die von Detlef Thursch (abooks.de, Lissendorf) in Kooperation mit der Leipziger Buchmesse ausgerichtete "Verkaufsausstellung für Bücher, Graphiken und Autographen" vom 15. bis einschließlich 18. März täglich von 10 bis 18 Uhr.

So, 04.03.2018

Verrückt nach Büchern?

Den Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft stehen einige Freikarten für einem Besuch der Leipziger Buchmesse zur Verfügung.
Leider nicht unbegrenzt, deshalb werden diese Tageskarten unter allen Interessierten verlost. Es nimmt jeder an der Verlosung teil, der sich bis zum 7. März per E-Mail oder postalisch unter "Pirckheimer-Gesellschaft, Driesener Str. 13, 10439 Berlin" anmeldet.

Und, das wird alle Leser dieses Blogs interessieren: Wer sich schon immer für die Pirckheimer-Gesellschaft begeisterte, sich aber noch nicht für eine Mitgliedschaft entscheiden konnte, kann wie ein Vollmitglied an der Verlosung teilnehmen. Der Gewinn einer Freikarte sollte zwar in diesem Fall Motivation sein, eine Mitgliedschaft zu beantragen, das ist aber keinesfalls Bedingung! Hier kann man sich über die Vorteile einer Mitgliedschaft informieren und in Halle 3 am Stand 508 beantworten wir gern alle weiteren Fragen dazu.

Die Gewinner werden hier am 8. März mit Vorname, Initiale des Nachnamens und Stadt veröffentlicht - falls das nicht gewünscht wird, bitte im Wunsch auf eine Freikarte angeben.

 

16. Internationale Ausstellung für Künstlerbücher und Handpressendrucke 2007 Leipziger Buchmesse © Foto Jost Braun

27. IAKH & 8. Triennale des Künstlerbuches

Auf der Leipziger Buchmesse 2018 erwartet die 27. Internationale Ausstellung für Künstlerbuecher und Handpressendrucke Freunde und Kenner der Buchkunst und Graphik. Neben weiteren Sonderausstellungen innerhalb der 27. IAKH wird die Leipziger Startpräsentation der 8. Internationalen Triennale des Künstlerbuchs Vilnius eingerichtet, welche anschließend in Litauen, Italien, Dänemark und in den USA gezeigt wird. Zudem stellen Verlage und Künstler des In- und Auslandes neue Editionen vor, darunter der Verlag Jost Braun / Edition Lebensretter mit Goethes Ballade "Der Totentanz" und Radierungen von Prof. Herwig Zens oder die Pegasus Presse Peter J. Moosbrugger mit Puschkins "Die Pique-Dame" und Lithographien von Boris Zabirokhin, welche jeweils zeitgenössische Originalgraphik mit spannenden Texten ausgewählter Autoren in bibliophilen Buchausgaben verbinden.

Abgerundet wird die vielfältige Schau mit dem Spezialbereich "art culinaire", welcher eßbare Kunst und kunstvoll-kommunikatives Verzehren verbjndet, u.a. mit der Neuveröffentlichung des (eßbaren) "Schönen Käsebuches" - diesmal unter dem Titel "Aktuelle Leipziger Rauchwaren".

Nicht zuletzt erscheint aus Anlaß der 27. IAKH die 27. Jahresschrift für Künstlerbuecher und Handpressendrucke mit interessanten Aufsätze/Essays zu Buchkunst, Buchhandwerk, über Sammlungen, Künstler und Verlage sowie eingebundenen Originalgraphiken.

15.-18. März 2018

Leipziger Buchmesse
Halle 3 Stand H 501

Fr, 02.03.2018

Kat Menschik In der Galerie „Sonnensegel“

In der aktuellen Frühjahrs-Ausstellung der Brandenburger Galerie „Sonnensegel“ wird ein repräsentativer Querschnitt aus dem Illustrationswerk von Kat Menschik gezeigt. Neben den genannten Buchillustrationen sind u.a. Siebdrucke und Originalzeichnungen zu nordischen Sagen sowie die Bilder aus dem erfolgreichen Garten-Buch „Der Goldene Grubber“ zu sehen.

Internationale Bestseller-Autoren wie Haruki Murakami (Japan) lassen ihre Erzählungen von der Künstlerin illustrieren oder schreiben extra für die Künstlerin ganz und gar neue Texte als Basis für Bildnerisches. So handhabte es Volker Kutscher als er im Vorfeld der Verfilmung seiner Berlin-Krimis Kat Menschik eine Geschichte widmete, in der die Vorgeschichte der Protogonisten aus der preisgekrönten Serie „Babylon“ erzählt wird.

Im Galiani-Verlag gestaltet die Grafikerin eine Buchreihe mit selbst ausgesuchten Texten zu denen nicht nur kongeniale Bilderwelten geschaffen werden, sondern auch die von Kat Menschik besorgte Ausstattung aus jedem Exemplar auch eine gedruckte Liebeserklärung an das Medium Buch macht - am 12. April erscheint in dieser Reihe der Band „Unheimliche Geschichten“ von Edgar Allan Poe, ausgewählt von Fjodor Dostobjewski.
Die Grafikerin arbeitet für bekannte Zeitschriften und ist den Lesern des MAGAZINs aus Gestalterin des Titels bekannt..

Zur Vernissage wird Kat Menschik mit den Ausstellungsgästen ein „frühlingshaftes“ Plakat drucken.

Ausstellungseröffnung: 10. März 2018, 16 Uhr
Ausstellung: 10.März - 22. Juni 2018

Galerie „Sonnensegel“
Brandenburg/Havel, Gotthardtkirchplatz

Das DDR-Filmplakat

Zur Veröffentlichung  des Sammelbandes "Mehr Kunst als Werbung. Das DDR-Filmplakat 1945 bis 1990" zeigt  das Filmmuseum Potsdam in einer Foyerausstellung eine Auswahl dieser Plakate.

Zwischen 1945 und 1990 schufen ca. 400 Grafiker rund 6.400 Filmplakate für Filme, die in der SBZ bzw. DDR zur Aufführung kamen. Damit liegt erstmalig ein komplettes Kompendium aller zum Einsatz gekommener Filme vor. Die Ausstellung bietet aus Anlass der Buchpublikation nicht nur einen Gang durch 45 Jahre Filmgeschichte, sondern auch einen Überblick über die visuelle Vielfalt künstlerischer Plakatgestaltung. Sichtbar wird, dass Filmwerbung in der DDR eine autonome künstlerische Gattung war, deren Reichtum Cineasten erstaunen und Grafiker begeistern wird.
Detlef Helmbold, Autor des gleichnamigen, in der Schriftenreihe der DEFAStiftung erscheinenden Buches und Kurator der Ausstellung, arbeitet als freiberuflicher Grafiker in Berlin und war von 1986 bis 1990 beim PROGRESS Film-Verleih als Grafiker tätig. Ab den 90er Jahren schuf er freiberuflich über 50 Filmplakate.

Eröffnung: 8. März 2018, 19.30 Uhr
Filmvorführung: 21 Uhr Treffpunkt Erasmus - Die Kriegsjahre von Werner Klemke
Ausstellung: 9. März - 1. Juli 2018
Buchpräsentation: 6. Mai 2018, 11 Uhr

Filmmuseum Potsdam

Do, 01.03.2018

Emils blaue Augen

Sabine Golde und Christiane Baumgartner, heute beide arrivierte Künstlerinnen, schufen für ihre Diplomarbeit 1994 ein raumgreifendes Buchobjekt von Kurt Schwitters‘ grotesker Erzählung „Emils blaue Augen“. Die Geschichte von Verlust und Wiedererhalt des blauen Auges, in der die zänkische Ehefrau und ein bildschönes Mädchen Akzente setzen, ist als „kleiner MERZ-Raum“ inszeniert.

2. März 2018, 16 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Hubert Wilm für Frank Wedekind

Hubert Wilm (1887–1953) für Frank Wedekind (1864–1918), Radierung mit Remarquen, 1913

Das bekannteste Theaterstück Frank Wedekinds trägt den Titel „Frühlings Erwachen“, und es kommt einem in diesen Tagen Ende Februar gelegentlich in den Sinn, wenn man genug von der Dunkelheit und Kälte des Winters hat. Im März wird uns das klimatische „Frühlings Erwachen“ hoffentlich häufig in den Wetterberichten erfreuen, aber ganz sicher wird uns ein literarisches „Frühlings Erwachen“ auf den Feuilletonseiten der Zeitungen begegnen. Denn am 9. März wird des 100. Todestags des Verfassers dieser tragisch endenden „Kindertragödie“, in der der Titel sich symbolisch auf die erwachende Sexualität junger Menschen bezieht, gedacht.

Hubert Wilm hat für Wedekind ein wunderschönes, ernstes, fast weihevolles Blatt radiert; dem tun auch die etwas heitereren Remarquen keinen Abbruch. Das Blatt eröffnet allerdings keinen direkten Zugang zu dem Dichter-Kabarettisten, der zum Beispiel dadurch berühmt wurde, dass er in einem Lied erzählt, wie er seine Tante geschlachtet hat. Warum Wilm, der Wedekind ja auch persönlich und aus beruflichen Zusammenhängen kannte, auf einen individuelleren zugespitzten Blick auf den Schriftsteller verzichtet hat, ist mir nicht bekannt. Aber ich finde es ein wenig schade...

(Ulrike Ladnar)

Kompletter Beitag

Di, 27.02.2018

Künstlerplakate aus der DDR

In der Galerie der Berliner Graphikpresse wird eine Ausstellung mit Künstlerplakaten aus der DDR gezeigt, darunter Arbeiten von Harald Metzkes, Gerhard Altenbourg, Klaus Dennhardt, Carlfriedrich Claus, Hans Ticha, Norbert Bisky, Dieter Goltzsche, Wolfgang Leber, Lothar Sell, Uwe Pfeiffer, Max Uhlig und vielen anderen. 

Nähere Informationen in Kürze unter berliner-graphikpresse.de

Vernissage: 8. März 2018, 19 Uhr, Einführende Worte: Sabine Ulber, Musik: Brigitte Breitkreutz, Gitarre
Ausstellung: 8. März - 13. April 2018

Galerie der Berliner Graphikpresse
Silvio-Meier-Str. 6
10247 Berlin

 

Mo, 26.02.2018

Ein Stück DDR-Kindheit im Schloßbergmuseum

Unter dieser Überschrift berichtet Jeannine Pohland heute in "Freie Presse" über die aktuelle Klemke-Ausstellung mit rund 300 Arbeiten des Künstlers aus der Sammlung des Pirckheimers Matthias Haberzettl im Chemnitzer Schlossbergmuseum:

[...] "Werner Klemkes Illustrationen sind herausragend in Qualität und Quantität", sagt der Augsburger, der den 1994 verstorbenen Künstler nie persönlich kennenlernte. Lachend fügt er hinzu: "Der Nachteil ist, mein ganzes Haus ist damit voll."
[...]
Die Ausstellung findet im Rahmen der Tage der jüdischen Kultur statt. Denn was erst 2011 ans Licht kam: Mithilfe seines Talentes bewahrte Werner Klemke viele Menschen vor dem Tod. Als er im Zweiten Weltkrieg zur Wehrmacht eingezogen war, fälschte er für holländische Juden Lebensmittelmarken und Ausweispapiere. "Damit konnte er geschätzt 300 Juden das Leben retten", sagt Klemke-Experte Haberzettl. [...]

... gesamten Artikel lesen auf freiepresse.de

Ausstellung: 25. Februar bis 15. April 2018

Schloßbergmuseum (Großer Saal)
Schloßberg 12, 09113 Chemnitz

Otto Rohse. Grafiker und Buchgestalter

In einer Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg werden im Mai und Juni die zentralen Werkkomplexe des Künstlers Otto Rohse (1925 - 2016) - seine Pressendrucke, seine Kupferstiche und Holzstiche, seine Gebrauchsgrafik - in repräsentativer Auswahl vorstellen. Dank großzügiger Leihgaben seiner beiden Töchter kann zudem auch erstmals die Oldenburger Zeit Rohses ins Licht der Öffentlichkeit gestellt werden.

Otto Rohse genießt als meisterhafter Typograf, Holz- und Kupferstecher, Buchgestalter und Illustrator weit über die Grenzen Deutschlands hinaus einen hervorragenden Ruf. Zu seinen international bekannten Arbeiten gehören u.a. der 1966 von ihm gestaltete Katalog für den Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung 1969 in Montreal/Kanada und die seit 1959 für die Deutsche Bundespost entworfene Briefmarken-Dauerserie “Deutsche Bauten aus 12 Jahrhunderten”. Besondere künstlerische Wirksamkeit hat Rohse als Typograph und Illustrator moderner Pressendrucke entfaltet. 1962 begründete Rohse eine eigene Presse: die Otto Rohse Presse in Hamburg. Herausragende Editionen sind Griechische Lyrik, Andreas Gryphius, Goethe und Kleist, Lasker-Schüler und Benn, Ansichten von Venedig, toskanische Blumen und seit 1969 die Zeitschrift „Sigill: Blätter für Buch und Kunst“.

Was wenig bekannt ist: 1967 bis 1968, also vor 50 Jahren, verbrachte Otto Rohse mit seiner Familie ein ganzes Jahr im Oldenburger Land. Rohse arbeitete in dieser Zeit nicht nur an einer Auftragsarbeit für Rolf Bölts, den damals größten Enten- und Putenzüchter Europas, sondern entwickelte in den zauberhaften "Oldenburger Landschaften" seine Technik des mehrfarbigen Kupferstichs weiter und ließ sich u.a. von Marionetten des Landesmuseums zu den Illustrationen in seinem berühmten Pressendruck Kleists "Marionettentheater" inspirieren.

Ausstellung: 3. Mai - 30. Juni 2018

Landesbibliothek Oldenburg
Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg

So, 25.02.2018

echt scharf | Der Spiegel als Spielfeld

Mit einer Ausstellung rückt die Eberhard Schlotter Stiftung erstmals ein Einzelmotiv aus dem Repertoire des Künstlers in den Fokus der Präsentation. Losgelöst von der klassischen Chronologie seiner Stilphasen werden somit neue und wenig bekannte Aspekte in Eberhard Schlotters Werk aufgedeckt und zusammengeführt. Die pointierte Auswahl an Grafiken und Gemälden lädt ein, den Spiegeln und Be-Spiegelungen nachzuspüren und macht ein Grundthema Eberhard Schlotters deutlich: Sein unersättliches Bedürfnis, in das Wesen der Dinge einzudringen und die beharrliche Suche nach einer Antwort auf die unlösbare Frage: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

"Überall Spiegel. Auch der eigenen Seele" - Eberhard Schlotters Grafiken und Gemälde machen sichtbar: Der Spiegel ist für den Künstler wichtiges Motiv und wertvolles Gestaltungsinstrument. Inspiriert von Verzerrung, Unschärfe, Brechung und Bewegung des Spiegelbildes erforscht er reizvolle Nuancen sichtbarer und unsichtbarer Erscheinungen. Mit meisterhafter Darstellungslust widmet er sich dem Facettenreichtum des Spiegels: Als optisches Phänomen, als poetisches Sinnbild oder als subtile Bildmetapher.

Ausstellung: noch bis 1. Juli 2018
Daphne Mattner führt durch die Ausstellung: 1. März | 12. April | 27. Mai | 1. Juli 2018

Bomann-Museum Celle

Eberhard Hartwig, BRIEF, 2006-07, Rohrfeder, Fett-Tusche, Pigmente auf Papier, 3,25 x 1.33 m; Foto © E. Hartwig

Skriptuale malerei und Graphik

Ein Stasi- oder FBI-Archiv? Bibliothek von Alexandria? Eberhard Hartwig nimmt Bezug auf über 6000 Jahre Schrift-/Kommunikationsgeschichte, von den ersten Bilderschriften über fernöstliche bis zu Geheimschriften. Mit seinen BRIEFEN in Schrift-/Buchrollenform zitiert er ebenso chiffrierte Berichte wie für Fremde nicht lesbare TagebuchAUFZEICHNUNGEN. Was ist aufzeichnungswert und damit bewahrenswert? Wie geht es uns z.B. bei Beschriftungen in Japanisch? Wie fühlen sich Immigranten in Deutschland dabei? Wie kommunizieren wir? Sprache und Schrift formen die Wahrnehmung der Welt jedes Individuums und prägen gleichzeitig seine Verortung darin. In Sprache und Schrift sind Denken und Tun, Autonomie und Kollektivität miteinander verwoben. Als Instrument für Teilhabe und Herrschaft ermöglichen sie Emanzipation und Unterdrückung gleichermaßen.

Eröffnung: 4. März 2018, 15 Uhr
Ausstellung: 5. März - 13. Mai 2018

Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz
Schloßsttr. 12/13, 17235 Neustrelitz

Rainer Ehrt in Leipzig und Hamburg

In Leipzig wird die Pirckheimer-Gesellschaft ihren Stand in unmittelbarer Nähe zu Rainer Ehrt aufbauen - eine Woche später werden Pirckheimer, die es nicht nach Leipzig schafften, dann Gelegenheit haben, die Präsentation seiner neuesten Werke in Hamburg zu besuchen.

  • Druckfrisch: Bildkalender "FONTANORAMA 2019" zum Fontane-Jahr 2019 (Dahlemer Verlagsanstalt)
  • NEU: das aufwändige originalgrafische Künstlerbuch "Über Vergänglichkeit" nach Versen von Hugo von Hofmannsthal (Edition Ehrt 2018. 28 Seiten, Farbradierungen, Auflage 15 Ex)
  • NEU: das Malerbuch-Unikat "Walpurgisnacht" nach Goethe (80 Seiten, Tusche/Acrylmalerei)

Leipziger Buchmesse 15 - 18. März 2018, Halle 3 Stand Nr. E506
BuchDruckKunst Hamburg 24./25. März 2018 Museum der Arbeit Hamburg