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Pirckheimer-Blog

So, 27.09.2020

Seraphim (hebräisch saraph=brennen) sind alttestamentliche Geistwesen, in der Vision des Jesaja haben sie sechs Flügel und eine feurige Beschaffenheit. In der »Hierarchie der Engel« von Dionysius Areopagita werden feurige Räder und Throne geschildert, die Seraphim bilden den höchsten der neun Engelchöre. Sie stehen Gott am nächsten, als »die in Gottesliebe glühenden« umschweben sie seinen Thron und singen und preisen seine Herrlichkeit. In der byzantinischen Kunst wird das Feuer durch ihre Purpurgewänder symbolisiert, auf manchen russischen Ikonen durch rote Flügel. Saraph bedeutet zugleich auch »feurige Schlange«, diese wurden von Gott dem murrenden Volk Israel während der Wanderung in der Wüste als Strafe gesandt (4. Mose, 21).

Kleines Pandämonium als Quartettspiel

Nahezu alle Kulturkreise und Völker imaginierten übernatürliche Wesen, mit denen ihre Umwelt bevölkert ist. Dämonen galten als Mittlerwesen, welche die göttlichen Gaben und das Schicksal den Menschen zu­teilen. Sie begleiten die Menschen als Schutzgeister, sind aber auch verantwortlich für Unglück, Krankheit, Laster oder allerlei Übel. Kein Teil des Kosmos ist unbeseelt, die Dämonen leben in jedem Element und jedem Lebewesen. Ein Pandämonium bezeichnet die Gesamtheit aller Dämonen und ihren Aufenthaltsort.

Katja Zwirnmann, Graphikerin und Buchgestalterin aus dem Künstlerinnen-Kollektiv augen:falter, schuf mit ihrer Graphikmappe »Kleines Pandämonium« mit 32 Linolschnitten (Auflage 100 Exemplare) die Vorlagen zum gleichnamigen Quartettspiel , das in der Spielkartenfabrik Stralsund, einem gemeinnützigen Projekt des Jugendkunst e.V., welches als lebendige Museum und Werkstatt-Labor alte und neue Kartenblätter an historischen Maschinen druckt, produziert wird.
Im Begleitheft erfährt man mehr über die Kulturgeschichte der Dämonologie und allerlei Wissenswertes und Erstaunliches zu den Wesenheiten der versammelten Dämonen.

Für dieses Quartettspiel läuft vom 3. September - 15. Oktober 2020 unter startnext.com ein Crowdfunding, welches hiermit allen Pirckheimern und Freunden der Druckgraphik zur Unterstützung ans Herz gelegt wird.

Quartettspiel »Kleines Pandämonium«
32 Spielkarten + 1 Titelkarte + 3 Beschreibungskarte
Druck: Hochdruck auf dem Original Heidelberg Druckzylinder
Produktion: gestanzt auf dem Original Heidelberg Tiegel

Coronavirus Updates Beijing

Im Hybriden-Verlag erschien ein Text und Foto-Leporello von Christian Y. Schmidt sowie ein Aerosol (Originalzeichnung) von Hartmut Andryczuk mit dem Titel "Coronavirus Updates Beijing".

Als Christian Y. Schmidt am 12. Februar 2020 mit dem letzten Direktflug aus Peking nach Berlin zurückkehrte, um sein Buch Der kleine Herr Tod zu promoten, fühlte er sich wie auf einem fremden Planeten. Im Januar und Februar hatte er bereits die konsequenten Pandemie-Maßnahmen in Peking miterlebt. Mit diesem Wissensvorsprung versuchte er seine zahlreichen virtuellen Freunde und Follower in den sozialen Netzwerken und die Öffentlichkeit in verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen vor Covid 19 zu warnen. Coronavirus Updates Beijing ist ein sehr persönlicher Bericht über die Seuchenmonate in China und enthält einen umfangreichen Epilog.

Christian Y. Schmidt - Coronavirus Updates Beijing
Edition, zweisprachig (deutsch/englisch)
140 Seiten, gebunden, Ausgabe: 100 Expl., signed & numbered
100 €, Versandkosten: 7 €

Sa, 26.09.2020

Signierstunde mit Thomas M. Müller, Foto © ad

mixtape

Heute wurde in der Brandenburgischen Gotthardtkirche von Matthias Frohl die Ausstellung der Galerie Sonnensegel "mixtape" mit Arbeiten des Prof. für Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Thomas M. Müller eröffnet.

Auf engstem Raum vorgestellt konnte man u.a. seine Illustrationen zu Wunderbare Reisen des Freiherrn von Münchhausen (Faber und Faber) und zu Ausgaben, z.B. von Raymond Chandler, Charles Bukowski und Wladimir Nabokow, den Tollen Heften der Büchergilde Gutenberg im Original bewundern und auch die Bücher betrachten, sowie zur Vernissage in der angeschlossenen Druckerei bei Sven Märkisch das Ausstellungsplakat drucken und signieren lassen.

Brandenburg-Besucher und Freunde der Illustration sollten sich diese Ausstellung, für die übrigens auch Führungen mit altersgerechten Projekten und Aktionen für Schulklassen angeboten werden, nicht entgehen lassen.

Ausstellung: 26. September 2020 - 26. Februar 2021

Galerie "Sonnensegel"
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg an der Havel

Michel Fingesten

Die Cranach-Stiftung Wittenberg zeigt im Oktober und November Ex-Libris und Gelegenheitsgrafik von Michel Fingesten aus der Sammlung Klaus-Jürgen Tischer.

Michel Fingesten, 1884 in Galizien geboren, führte ein unbändiges, von Legenden umranktes Leben: Er heuerte auf Schiffen nach Amerika an, jobbte in Australien, wanderte quer durch Europa. Vermutlich studierte er im Umkreis der Wiener und Münchener Akademie Kunst. In seinen frühen Arbeiten orientierte er sich am Jugendstil und an den symbolistischen Grafiken Klingers und Stucks. 

Ab 1913 lebte Fingesten in Berlin. Seit dieser Zeit konzentrierte er sich vor allem auf die Technik der Radierung, die er virtuos beherrschte. Fingesten wurde Mitglied der Berliner Seeession und galt als einer der talentiertesten Grafiker der 192oer-Jahre. Handwerkliches Können verband sich bei ihm mit überbordender Fantasie und dem Hang zu groteskem Humor, auch in seinen erotischen Grafiken. 

1922 schuf er die Kulissen für die Stummfilme Die Schuhe einer schönen Frau und Don Juan der Vera-Filmwerke. Mit der Weltwirtschaftskrise brachen jedoch die großen Aufträge weg und Michel Fingesten zog sich auf die Gebrauchsgrafik im wirtschaftlich weniger riskanten kleinen Format zurück. Es entstanden vor allem Exlibris. Bei Fingesten sind diese Bucheignerzeichen Improvisationen im kleinen Format, in denen er die Tagesereignisse, auch den aufkommenden Nationalsozialismus, kommentierte. Die Themen Krieg und Tod kehren immer wieder. 1935 ging er mit seinem Sohn, dem Bildhauer Peter Fingesten (1916-1987), nach Italien. Es begannen produktive Jahre. Er radierte um die 500 Exlibris, viele für seinen Förderer, den italienischen Architekten Gianni Mantero. 1940 wurde Fingesten, der Sohn jüdischer Eltern, verhaftet und in Süditalien interniert. Erst nach der Befreiung durch alliierte Truppen im Jahr 1943 konnte er das Lager verlassen. Im Oktober 1943 starb Michel Fingesten an einer Infektion in der Folge eines chirurgischen Eingriffs. 

Neben Grafik aus der Sammlung Tischer werden in der Ausstellung zwei Landschaftsgemälde aus der Sammlung Deeken zu sehen sein. 

Ausstellung: 10. Oktober - 29. November 2020

Cranach-Stiftung Wittenberg
Markt 4, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Fr, 25.09.2020

Uta Schneider (lks.) und Ulrike Stoltz, Foto © ad

<usus> stellt sich vor

„Wie wir zusammen zur See fuhren ...“ war das Thema der September-Veranstaltung der Pirckheimer-Gesellschaft Berlin/Brandenburg [...]. Angereist waren Uta Schneider [...] und Ulrike Stoltz mit ihren Arbeiten. Beide haben an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach studiert und begreifen ihre langjährige Zusammenarbeit als Besonderheit. Es entstehen Titel in gemeinsamen Denkprozessen und auch individuell. Erster Titel bei <usus> war „DENKmal“, eine Wortcollage. [...] Schon hier zeigten sich die Intentionen der Buchgestalterinnen, das Medium Buch als Fragestellung zu sehen. Was kann das Medium, wie unterscheidet es sich von anderen Medien. Das Buch muss sich neu erfinden, experimenteller werden. Auch ein bibliophiles Buch muss nicht unbedingt edel sein. [...]
Wasser war [...] Anregung für je ein Künstlerbuch, das von einer Gestalterin allein produziert wurde. Ulrike Stoltz [...] fotografierte [...] und machte sich [...] kurze Wortnotizen. Aus diesen entstand 2006 in 10 Exemplaren das Buch „Fahrten über den Rhein“, 174 Seiten, Handsatz mit Wortprotokollen und Fotos, Palmblattbindung. Für Uta Schneider waren Aufenthalte in Ahrenshoop wichtig. „Wasserwärts“ [...] ist dort in 20 Exemplaren entstanden. Die genannten und weitere Publikationen waren zur Ansicht ausgelegt und wurden von beiden Gestalterinnen ausführlich erläutert. [...]

(Gerhard Rechlin, kompletter Text in Marginalien 239)

Do, 24.09.2020

Familiensternbilder

Das Haus des Pirckheimers Dr.-Ing. Robby Fröhlich in Dresden ist jetzt leichter zu finden, schmückt es doch seit Kurzem das Wandbild "Die Familiensternbilder" des Malers, Plastikers und Aktionskünstlers Volker Lenkeit.

Der Künstler wurde 1959 in Dresden geboren und absolvierte ab 1976 ein Abendstudium an der HfBK Dresden, ab 1982 dann im Direktstudium bei H. Giebe, J. Heisig, Prof . G. Kettner, U. Rzodeczko, wo er 1987 bei Prof. G. Kettner sein Diplom machte. Seitdem arbeitet er freischaffend als Maler/Grafiker/Plastiker und Aktionskünstler in Dresden, war 1990 Mitgründer der Musik-Performance Gruppe „Russischer Indianer“ später RuIn, 1991 Mitgründer des Kunstverein „Alte Feuerwache“ Loschwitz e.V. und baute gemeinsam mit Günter Torges die Lithographie Werkstatt im Kunstverein auf. Seit 1991 übt er eine Lehrtätigkeit an der Volkshochschule Dresden in Akt – Tanz – Zeichnen / Aquarell / Lithographie aus und zahlreche Studienreisen führten ihn nach Argentinien, Kolumbien, Ecuador, Süd-Frankreich, Griechenland, Peru, Toskana, und in die USA (Ohio, New York).

»Ich mag die Vielfalt.«

In einer Veranstaltung des Leipziger Bibliophilen-Abends spricht der Pirckheimer Matthias Haberzettl über den Gebrauchsgrafiker Werner Klemke.

Es gab in der DDR wohl keinen Haushalt, der nicht über Drucksachen aus der Feder von Werner Klemke verfügte. Von den beliebten Kinder- und Märchenbüchern über Briefmarken und das monatlich erscheinende »Magazin« mit dem ständig neuen Kater als Markenzeichen auf der Titelseite war Werner Klemke wie kaum ein anderer Grafiker omnipräsent. Doch über Illustrationen, Zeichnungen und Holzstiche für unzählige Ausgaben illustrierter Bücher hinaus war sein grafischer Kosmos viel weiter gespannt, wie auch sein Credo »Ich mag die Vielfalt« deutlich macht.
Matthias Haberzettl ist dem Werk von Werner Klemke in mehrfacher Hinsicht eng verbunden. Er ist Vorstandsmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft - deren Mitbegründer Klemke 1956 war - und als einer der wichtigsten Klemke-Sammler  auch einer der besten Kenner seines Œuvres. Matthias Haberzettl bringt seinem Publikum das nahe, was viele von Werner Klemke in großen Teilen noch nicht kennen: die enorme Vielfalt.

6. Oktober 2020 / 19.30 Uhr, Eintritt frei. Anmeldung unter 0341 30 85 10 86 oder tickets@literaturhaus-leipzig.de

Literaturhaus Leipzig e.V. /  Literaturcafé
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Mi, 23.09.2020

Reiseaquarell aus Matagalpa/Nicaragua, © Eckhard Froeschlin

ECKHARD FROESCHLIN – REISE.REISE

Reisen, freiwilliges und unfreiwilliges, ist seit vielen Jahren ein Hauptthema für Eckard Froeschlins Arbeit. Beim freiwilligen eigenen Reisen entstehen zunächst kleine Aquarelle und Fotos vor Ort, der sich oft in den USA oder in Nicaragua befindet. Im Atelier werden daraus Reisebilder, also Pastellmalereien oder Farbradierungen, die sich auf bestimmte Orte oder Landschaften beziehen. Daneben gibt es Arbeiten über das Reisen, die das Unterwegs- und Unbehaustsein angehen, die Überfahrt ins Ungewisse. Das sind oft auch Antworten auf große Bilder der Kunstgeschichte wie Géricaults ‚Floß der Medusa‘ oder das Historienbild ‚Washington Crossing The Delaware‘. Reisen ist eben auch Überfahrt, Ausgesetztsein, Emigration oder Kriegsfahrt in den Abgrund: Es ist ziemlich viel reales Leben.

Ausstellungseröffnung: 1. Oktober, 19:30 Uhr, nur mit Anmeldung
Ausstellung: 1. Oktober -  26. -november 2020

Kunstklinik Eppendorf
Martinistraße 44a, 20251 Hamburg

Di, 22.09.2020

Robert Rehfeldt, Collage (Ausschnitt) 1984, 67 x 51 cm

Die Rehfeldts – eine Künstlerfamilie aus Pankow

Der Familie Rehfeldt – Robert Rehfeldt (1931–1993), Ruth Wolf-Rehfeldt (* 1932) und ihrem gemeinsamen Sohn René (* 1956) ist die neue Ausstellung der Berliner Galerie Wolf & Galentz gewidmet – zum ersten Mal überhaupt werden hier Werke von allen drei Rehfeldts zusammen präsentiert.

Robert und Ruth sind beide besonders für ihre Bedeutung in der Mail Art bekannt; von etwa 1970 bis 1990 – kurz nach der Wende – bildeten sie einen der Knotenpunkte der Mail-Art-Szene in der DDR und – der Natur der Sache Postkunst gemäß – weltweit.

Von der Fluxus-Bewegung in den 1960er-Jahren initiiert, ist die Mail Art eine Kunstform, die etablierte Institutionen und Wertmaßstäbe der Kunstdistribution unterläuft und ihrem Wesen nach integrativ und egalitär ist. Die Kunst liegt mehr im Prozess der Verteilung, im Teilen und Mitteilen der Werke, im Netzwerk selbst als im einzelnen Werk: Die Vernetzung und der Austausch mit anderen Künstler*innen stehen im Mittelpunkt.

Im großen Raum der Galerie Wolf & Galentz werden Werke von Robert Rehfeldt gezeigt: ein großformatiges Bild (3 x 2 m) aus Malerei und Collage, das die Mail Art thematisiert; eine Auswahl von Mail Art und Stempelbildern füllt eine weitere Wand, die dritte Wand zeigt eine mittelformatige Assemblage und einige kleinere Werke; im Raum steht ein Kastenbild mit einer weiteren Assemblage.

Von Ruth Wolf-Rehfeldt sind im hinteren Raum der Galerie zwei der seltenen Gemälde der Künstlerin zu sehen, neben einer Auswahl von Typewritings, der Kunstform, für die die Künstlerin berühmt geworden ist, die schließlich auch auf der documenta 14 zu sehen waren: mit Schreibmaschine aus Lettern „gemalte“ Bilder.
Im kleinen Raum zwischen seinen beiden Eltern zeigt René Rehfeldt (* 1956) druckgrafische Arbeiten.
Ergänzt wird die Ausstellung um mehrere Skulpturen eines Freundes von Robert Rehfeldt, dem Bildhauer Rolf Winkler (1930–2001).

Joachim Pohl, ein profunder Kenner der Kunst in der DDR und der Familie Rehfeldt seit vielen Jahrzehnten freundschaftlich verbunden, hielt die Eröffnungsrede.

Ausstellung: 14. September bis 25. Oktober 2020, wegen der aktuellen Situation ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich.

Wolf & Galentz
Kunsthandlung • Sammlungsbetreuung
Wollankstraße 112a, 13187 Berlin

Mo, 21.09.2020

Fotos © ad

Jahrestreffen - Tag 3


Ferdinand Puhe


Rudolf Angeli


Matthias Koloßa


Prof. Peter Arlt


Till Schröder


Gerhard Rechlin


Dr. Thilo Berkenbusch


Jutta Osterhof (Mitgliederbetreuung), Matthias Haberzettl (Mitgliederbetreuung), Dr. Thilo Berkenbusch (Schatzmeister), Dr. Ralph Aepler (Vorsitzender des Vorstandes), Ralf Wege (Presse und Medien), Till Schröder (Stellv. Vorsitzender des Vorstandes)


Matthias Haberzettl und Dr. phil. Jens-Fietje Dwars

Fotos © ad

Jahrestreffen - Tag 2


Moscowitische und Persianische Reisebeschreibung von Adam Olearius, 1647

  


Herbert Kästner

 


Matthias Haberzettl


Dr. Fritz Jüttner


Klopstockhaus

Titel und Fotos 1-3 © Stefanie Volmer, Fotos 4ff © ad

Jahrestreffen - Tag 1


Prof. Peter Arlt

 

Fr, 18.09.2020

Graphik zum Jahrestreffen 2020

Die Graphik zum Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft wurde vom Hallenser Künstler Sven Großkreutz geschaffen. Die Kaltnadelradierung in einer Auflage von 80 Exemplaren hat den Titel "Pst - dein Schweigen wird noch gebraucht" und erschien exklusiv für die Teilnehmer des Jahrestreffens.

Sven Großkreutz wurde 1970 in Luckenwalde geboren und machte 1988 in Aschersleben, userem Tagungsort sein Abitur. Von 1991-1993 studierte er Malerei/Grafik an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle bei Gudrun Brüne und diplomierte 1993-2000 Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Rolf Kuhrt. 1997-1998 war er DAAD-Jahresstipendiat in Rom und 2003-2004 Liverpool. Von 2000-2004 Meisterschüler an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Prof. Ulrich Hachulla ist er seit 2004 freischaffend in Halle tätig. 2007 gründete er mit Nancy Jahns dort die Galerie „Raum Hellrot“, erhielt 2009 ein Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. 2011 war er als Kurator im Europäisches Kunstprojekt in Bernburg und 2012 beim European Network for Applied Landart in Rural Areas and Cultural Landscapes (ENALA) in Lindstedt tätig.
U.a. hatte Sven Großkreutz am Tagungsort Aschersleben 1997 eine Ausstellung im ansässigen Kunst- und Kulturverein.

Do, 17.09.2020

MIXTAPE – Arbeiten von THOMAS M. Müller

MIXTAPE“ war die Antwort von Thomas M. Müller auf die Frage wie seine Ausstellung in der Galerie „Sonnensegel“ heißen soll. Dieser Titel macht  Sinn, weil die Bilderschau in geeigneter Weise die unterschiedlichen Facetten und Themen des aus Gera stammenden  Illustrators beschreibt. Kinderbücher, Klassiker der Weltliteratur, Krimis und Werke angesagter amerikanischer Autoren, nicht zu vergessen die legendären „Tollen Hefte“ hat Thomas M. Müller im besten Sinne des Wortes bebildert und einer eigenen Deutung unterworfen.

Unterhaltung und gedanklicher Tiefgang – der bildnerische Soundtrack des Thomas M. Müller bietet beides, lässt auf keinen Fall den gefürchteten Herbstblues aufkommen.

(Matthias Frohl)

Eröffnung: 26. September 2020, 16 Uhr, Thomas M. Müller wird zur Vernissage anwesend sein. Er druckt mit den Ausstellungsgästen das traditionelle originalgrafische Ausstellungsplakat und signiert Drucke sowie Bücher.
Ausstellung: 26. September 2020  - 26. Februar 2021

Galerie "Sonnensegel"
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg

So, 13.09.2020

EINLADUNG ZUR FINISSAGE

Wenn schon die Vernissage und auch der Besuch der Ausstellung den Umständen zum Opfer fiel, besteht jetzt wenigstens die Möglichkeit, die Finissage der Ausstellung des Pirckheimers Bernd Friedrich "EXPERIMENTELLE DRUCKKUNST UND ZEITGEMÄSSES" in Gosen bei Berlin zu besuchen.

Die ersten 15 Besucher erwartet eine zeitgemäße Überraschung! 

Finissage: 25. September ab 17 Uhr ein. 

Kunstgalerie ANIMUS
15537 Gosen, Am Müggelpark 31 
Busverbindung ab Erkner Bus Nr.424 Abfahrt 16:43 Uhr,
Bus 369 ab Müggelheim/Dorf Abfahrt 16:36 17:06 usw.