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Pirckheimer-Blog

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Mo, 16.03.2020

© Ralf Wege

Ranft-Ausstellung in Magdeburg verschoben

Aufgrund der gegenwärtigen Einschätzungen der Gefährdung durch das Corona-Virus verschiebt der Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt „Willibald Pirckheimer“ in Abstimmung mit dem Literaturhaus Magdeburg und dem Künstler Thomas Ranft die für Mittwoch, den 25. März 2020 vorgesehene Ausstellungseröffnung "Thomas Ranft - Radierungen zu Hölderlins Hyperion" auf einen späteren Zeitpunkt.

Die ursprünglich für den 25. März 2020 geplante Vernissage findet nicht statt. Sobald ein neuer Termin für die Ausstellung feststeht, werden die Leser des Pirckheimer-Blogs an dieser Stelle informiert.

(Ralf Wege)

Di, 04.02.2020

Wolfgang Leber: Stehender Akt, Holzschnitt 1977, originalgraphische Beilage zu den Marginalien 221 (1/2016)

Wolfgang Leber - Malerei und Steindrucke

Die Galerie der Berliner Graphikpresse wird bis Ende März Malerei von Wolfgang Leber und Steindrucke des Künstlers aus der Werkstatt von Klaus Wilfert zeigen.

"Als Wolfgang Leber Ende der 70er Jahre in mein Atelier für künstlerischen Handpressendruck kam, ahnte er wohl nicht, welchen prägenden Einfluss das Medium des Steindrucks, speziell der Farblithographie, auf sein graphisches Œuvre haben würde.
In über 20 Jahren gemeinsamer, ambitionierter Arbeit entstanden aus den kraftvollen, konturenreichen SchwarzWeiß-Steindrucken imposante Farblithographien, die in ihren fast monochrom wirkenden Farbvarianten das Verstehen, Beherrschen und Kultivieren dieser klassischen Drucktechnik offenbaren. Innerhalb seiner Malerei und Graphik kam es so zu einer Win-win-Situation, einem profitablen und ausgewogenen Spiel künstlerischer Mittel. Es war eine Freude miterleben zu können, wie sich Wolfgang Leber über die Jahre die Kunst des Steindrucks eroberte. Stets mit „sicherer Hand" und fester Vorstellung für seine Bild- und Farbkomposition.
Beim Bezeichnen der Steine wurden Farbwerte akzentuiert in Szene gesetzt und ließen allmählich - durch das Übereinanderdrucken der Farbsteine - strukturierte, gestaffelte räumliche Illusionen - einem Bühnenbild ähnlich- entstehen. Seine experimentellen Ideen, Wagnisse und Versuche, die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der Lithographie auszureizen, fanden auch meine Begeisterung und kamen meiner Intension einer Erneuerung der Farblithographie als meisterliche Handwerkskunst entgegen.
Die in der Werkstatt entstandenen Lithographien haben mit dazu beigetragen, dass es ab den 80er Jahren zu einem qualitativen Aufschwung in der Berliner Druckgraphik kam, der nicht zuletzt der ostdeutschen Graphik-Kunst insgesamt neue Impulse gab, und im Weiteren eine künstlerische Anerkennung über Grenzen hinweg mit sich brachte."

(Klaus Wi!fert, Meister des Steindrucks)

Vernissage: 20. Februar 2020, 19 Uhr, einführende Worte Jens Meinrenken
Ausstellung: 20. Februar - 27. März 2020

Galerie der Berliner Graphikpresse
Silvio-Meier-Str. 6, 10247 Berlin-Friedrichshain

Do, 16.01.2020

Neujahrsempfang der Magdeburger Bibliophilen

Ausstellung bis 28. Februar 2020 verlängert | Neujahrsempfang am 22. Januar im Literaturhaus Magdeburg

Die aktuelle Ausstellung im Literaturhaus Magdeburg mit Arbeiten des Geraer Künstlers Kay Voigtmann bildet den Rahmen für den Neujahrsempfang am Mittwoch, 22. Januar, ab 19 Uhr. Dazu laden ein der Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. »Willibald Pirckheimer« und der Literaturhaus-Verein.

Als Gast wird der Künstler in Magdeburg erwartet. Er bringt neue Arbeiten mit, welche die bereits jetzt rund 40 Werke umfassende Schau ergänzen werden. Die Dauer der Ausstellung wird verlängert. Sie ist bis zum 28. Februar zu sehen. Kay Voigtmann wird zum Neujahrsempfang von Michael Schlutter (Gera) begleitet, der den Abend mit einem Vortrag zum Thema „Freimaurerei – eine königliche Kunst?“ bereichern wird. Musikalisch wird der Neujahrsempfang von Frank Schöpke aus Magdeburg gestaltet.

(Ralf Wege)

Ausstellung
Kay Voigtmann "Grafik, Exlibris, Illustration"
bis 28. Februar 2020
Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7

Di, 19.11.2019

Plakat zur Kay-Voigtmann-Ausstellung in Magdeburg
Plakat zur Kay-Voigtmann-Ausstellung in Magdeburg | © R. Wege

»Kay Voigtmann - Grafik, Exlibris, Illustration«

Ausstellung im Literaturhaus Magdeburg | Vernissage am 20. November um 19 Uhr

Es ist das erste Mal, dass Arbeiten des Geraer Künstlers Kay Voigtmann in Magdeburg in einer Einzelausstellung zu sehen sind. Gezeigt werden sie in der Ausstellung „Kay Voigtmann – Grafik, Exlibris, Illustration“, die am Mittwoch, 20. September, um 19 Uhr im Literaturhaus der Landeshauptstadt eröffnet wird. Organisiert wir die Schau vom Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. »Willibald Pirckheimer«.

Die Ausstellung umfasst etwa 40 Werke und zeigt vor allem Zeichnungen, Grafiken, Exlibris und Pressendrucke. Die Arbeiten stammen vorwiegend aus den Beständen der Vereinsmitglieder oder sind Leihgaben von Pressen und befreundeten bibliophilen Gesellschaften. Darüber hinaus hat Kay Voigtmann extra für die Magdeburger Ausstellung zehn Zeichnungen geschaffen, die nun erstmals öffentlich ausgestellt werden.

Die Kunsthistorikerin Manuela Dix schreibt: »Kay Voigtmann hat doch über die Jahre seine ganz eigene Bildsprache entwickelt, die scheinbar ohne Vorbilder und Anleihen auskommt. Doch darf man gern an Gerhard Altenbourg, Albrecht von Bodecker oder auch an Alfred Kubin denken, wenn man die Eigentümlichkeit und Eigensinnigkeit des zunächst als hermetisch verschlossen vermuteten Kosmos der Voigtmannschen Personnage erkundet.«

(Ralf Wege)

Ausstellung: 21. November 2019 bis 31. Januar 2020

Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7, 39104 Magdeburg

So, 06.10.2019

Fotos © Abel Doering

Thomas Siemon und Stefan Körbel in der Eremitage

Seit dem 3. Oktober läuft die 27. Ausstellung der Galerie Eremitage Gransee. Präsentiert werden Arbeiten des Leipziger Druckers Thomas Siemon. Neben ambitionierten Handpressendrucken, Typo- und sonstige Grafiken und der in Blei gedruckte Literaturzeitschrift carpe plumpum hat der V. O.-Stomps-Preis-Träger, u.a. gemeinsam mit Julienne Jattiot, an diversen Gemeinschaftsproduktionen mitgewirkt, bei denen auch immer wieder Namen von Pirckheimern auftauchen.

Die Ausstellung bot 2 Tage nach der Eröffnung den Rahmen einer bemerkenswerten Buchpremiere der Edition Schwarzdruck mit der 100sten Edition dieses Verlages von Marc Berger. Der Autor Stefan Körbel, bekannt als einer von Karls Enkeln und der Bolschewistischen Kurkapelle, las und sang aus seinem ersten Roman Wendekreis oder Die Vollendung der deutschen Einheit im Südpazifik.

Ausstellung: 3. Oktober - 24. November 2019

EREMITAGE GRANSEE
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4A, 16775 Gransee

Stefan Körbel, Wendekreis oder Die Vollendung der deutschen Einheit im Südpazifik
Edition Schwarzdruck, Gransee 2019
13 x 21 cm, Hardcover mit Lesebändchen, 560 Seiten, 29 Euro  
ISBN 978-3-96611-002-0
 

  1. Kommentar | Abel Doering | 6.10.2019: Habe mich zum ersten Mal darüber gefreut, dass ein Regionalzug Verspätung und ich damit mehr Zeit zum Lesen hatte und trotzdem verpasste ich fast das Aussteigen, weil mich das Buch, welches genau zwischen dem 3. und dem 7. Oktober erschien, derart gefesselt hat.
    Ein Buch, das ich allen meinen Freunden empfehlen werde, denen, für die sich vor 30 Jahren das Land nach Westen öffnete und jenen, die das als Osterweiterung erlebten und bereit sind zu begreifen, was das für uns bedeutet. Ein Buch, auf das ich lange gewartet habe, es spricht mir aus der Seele.

Mo, 02.09.2019

Foto © Friedenauer Presse

250. Geburtstag von Alexander von Humboldt

Am 14. September ist der 250. Jahrestag von Alexander von Humboldts Geburt. Aus diesem Anlass findet ab heute in der Humboldt-Bibliothek in Berlin eine Ausstellung mit einer Auswahl der Tierzeichungen Alexander von Humboldts statt. 

Seekühe, Kraterfische, Jaguare - von seiner großen Südamerikareise brachte Alexander von Humboldt Aufzeichnungen über Tiere mit, von denen man in Europa bis dahin kaum gehört hatte. Seine anschaulichen Beschreibungen und realitätsgetreuen Illustrationen brachten den Zeitgenossen die Neue Welt näher, die für die meisten unerreichbar war. Die Tiertexte waren ein Meilenstein für die Zoologie - und ein exotisches Vernügen für das breite Publikum.
Die Forschungsergebnisse, die Alexander von Humboldt von seiner großen Amerikareise in den Jahren von 1799 bis 1804 mitbrachte, revolutionierten das damalige Wissen und den Blick der Alten auf die Neue Welt. Seine Texte über die exotischen Tiere, die zuvor kein Europäer gesehen, geschweige denn beschrieben hatte, waren ein Meilenstein für die Zoologie und wurden auch in Zeitungen für ein großes Publikum nachgedruckt. Nachdem sie lange Zeit in Vergessenheit geraten waren, bietet vorliegende Band mit einer Auswahl von sechszehn Tiertexten- und zeichnungen einen Einblick in Alexander von Humboldts Tierleben und illustriert das Wissenschaftsideal des großen Naturforschers.

Nach Humboldts Tod trat seine zoologische Arbeit hinter anderen Aspekten seines Werks zurück, die Tiere gerieten in Vergessenheit. »Tierleben«, erschienen in der Friedenauer Presse, ermöglicht zum ersten Mal seit Alexander von Humboldts Zeiten wieder einen umfassenden Blick auf sie.

Ausstellung: 2. September - 26. Oktober 2019

Humboldt-Bibliothek
Berlin-Reinickendorf 

Alexander von Humboldt - Tierleben
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Sarah Bärtschi
Friedenauer Presse, Berlin 2019
184 S. / Gebunden
ISBN 978-3-932109-90-4
24,00 €

Mi, 28.08.2019

Das Grundgesetz typografisch

Seit dem 24. Mai 1949 bildet das Grundgesetz die Basis unserer demokratischen Gesellschaft. Eine Präsentation im Museum für Druckkunst Leipzig zeigt aus Anlass dieser 70 Jahre des Bestehens des GG eine Auswahl von 12 Blättern einer Serie, mit der der Typograf und Grafiker Oskar Bernhard vor mehr als 20 Jahren auf 14 Blättern die typografische Inszenierungen ausgewählter Grundgesetz-Artikel zu interpretieren begann..

Oskar Bernhard - Grundgesetz-Artikel
Rehlensche Handpresse, Nördlingen 1995 – 2005
gesetzt aus der Vendôme halbfett in 5 Cic., gedruckt auf 220g/m² Bütten-Karton als Handabzug
14 Blätter, 48 x 64 cm, Auflage: 10 Exemplare

Präsentation: 1. September - 27. Oktober 2019

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

Sa, 24.08.2019

George Grosz, Rudolf Omansen und ein Huhn, Büchergilde Gutenberg 2019

George Grosz – Das Huhn im Kopf

Verfemung, Trauma und Entschädigung

Das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin präsentiert in Zusammenarbeit mit der Büchergilde Gutenberg eine besondere künstlerische Trouvaille: die letzte Illustrationsfolge von George Grosz (1893–1959).
Die Geschichtensammlung von Rudolf Omansen mit den Grosz-Illustrationen wurde in diesem Jahr erstmalig von der Büchergilde Gutenberg veröffentlicht.

Als einer der ersten Künstler wurde George Grosz bereits im März 1933 von den Nationalsozialisten ausgebürgert. Obwohl er in den USA hochgeschätzt wurde, litt der Künstler sehr unter der Verfemung seines Werkes in der Heimat. Ende der 1950er Jahre entschloss sich der gesundheitlich schwer angeschlagene Grosz zur Rückkehr nach Berlin.
Im Rahmen der sogenannten „Wiedergutmachungspolitik“ der jungen Bundesrepublik wurde Grosz an seinem Lebensende für die Verunglimpfung seines Werks während des „Dritten Reiches“ finanziell entschädigt. Maßgeblichen Anteil hieran hatte der Mediziner Rudolf Omansen, der das entscheidende Gutachten über die körperlichen und seelischen Folgeschäden des Künstlers verfasste.
Bald verband Grosz und Omansen eine enge Freundschaft, die in der schöpferischen Zusammenarbeit um die Geschichte eines imaginierten Huhns mündete, das einen renommierten Professor in den Wahnsinn treibt: eine Parabel auf psychologische Traumata, unter denen Grosz nach der Ächtung und Teilzerstörung seines Werks durch die Nationalsozialisten selbst litt.

Ausstellung: 26. August - 27. Oktober 2019

Lesung: 10. Oktober 2019, 19 Uhr

George Grosz, Rudolf Omansen und ein Huhn. Wie es zur letzten Illustrationsfolge von George Grosz kam.
Hg. v. Juerg Judin und Pay Matthis Karstens. Mit einem Essay von Ralph Jentsch;
leinengebundenes Hardcover, 76 Seiten; Büchergilde Gutenberg 2019

Do, 15.08.2019

Blick in die Ausstellung vom Vorjahr, © Museum für Druckkunst Leipzig

Let's print in Leipzig 2

Kulturerbe Drucktechnik erleben - Künstlerworkshop und Ausstellung 

Let’s print in Leipzig 2“ ist die Fortsetzung einer Kooperation dreier künstlerischer Druckwerkstätten aus Leipzig (stein_werk. Werkstatt für Lithografie und Buchdruck / Thomas Franke, Atelier für Radierung Leipzig / Maria Ondrej, atelier carpe plumbum / Thomas Siemon) mit dem Museum für Druckkunst. Die von den Akteuren eingeladenen Künstler werden an den historischen Pressen des Museums für Druckkunt ihre grafischen Arbeiten umsetzen, in diesem Jahr Marcin Dymek (Kraków, PL), Marlet Heckhoff (Leipzig), Elisabeth Howey (Leipzig), Éléonore Litim (Lyon, F), Selma van Panhuis (Leipzig), Jan Vičar (Telč, CZ), Steve Viezens (Nürnberg und Leipzig), Matthias Weischer (Leipzig), Christina Wildgrube (Leipzig)

Das Besondere des Workshops ist das experimentelle Format. Nur in den historischen Werkstätten des Museums für Druckkunst können gleichzeitig drei verschiedene Drucktechniken, der Hoch-, Tief- und Flachdruck, künstlerisch genutzt werden und ermöglichen somit neue grafische Ausdrucksformen. Unterstützt werden die Künstler von den Leitern der drei Druckwerkstätten. Der Druckworkshop ist im Rahmen der 7. Tage der Industriekultur Leipzig vom 22. bis 25. August öffentlich.

Künstlerworkshop:19. - 30. August 2019
Eröffnung: 30. August 2019, 19 Uhr
Ausstellung: 1. September - 20. Oktober 2019

Museum für Druckkunst Leipzig

Di, 13.08.2019

Ein Blick zurück ...

Einen Blick zurück in das Jahr 2018 kann man am kommenden Wochenende tun, wemm die Lettertypen in ihrer Offizin in Adlershof noch einmal "Die schönsten deutschen Bücher 2018" der Stiftung Buchkunst ausstellen. 

Zu sehen gibt ee neben 20 weiteren Titeln anderem aus dem Bereich Belletristik:
Giovanni Frazzetto, Nähe. Wie wir lieben und begehren
Carl Hanser Verlag, München
Irene Dische, Schwarz und Weiß, Holzschnitt von Frans Masereel
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg
Niklas Maak, Leanne Shapton, Durch Manhattan
Carl Hanser Verlag, München
Heinrich Böll, Man möchte manchmal wimmern wie ein Kind. Kriegstagebücher
Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln (ein Titel übrigens, der sich nicht verkaufte und bei dem deswegen bereits die Preisbindung aufgehoben wurde)
Stephan Eicher, Martin Suter
Diogenes Verlag, Zürich

17. / 18. August 2019, jeweils von 12 Uhr -17 Uhr

Druckerei Lettertypen
Büchnerweg 92, Berlin-Adlershof

Sa, 10.08.2019

Prof. Roland Berger (lks.) im Gespräch mit Besuchern vor Graphiken aus seiner Sammlung, Fotos © Abel Doering

Vernissage 7 x M

Der Pirckheimer Roland Berger stellt in der Eremitage Gransee Druckgraphik aus seiner Sammlung aus, von DDR-Künstlern geschaffen, die eines gemeinsam haben: ihre Namen beginnen alle mit einem M.

Eine ebenso willkürlich anmutende wie aussagekräftige und repräsentative Auswahl von Graphikern, deren Werke man (fast) alle kennt, die man aber in dieser Komplexität vermutlich noch nicht gesehen hat. Zu sehen sind 69 Drucke, angefangen von Arno Mohr über Harald Metzkes, Wolfgang Mattheuer, Michael Morgner, Armin Münch, Rolf Münzer bis zu Helmut Müller.

In seinem einleitenden Vortrag ging Roland Berger auch auf den Unterschied des Sammelns in beiden Deutschlands ein und zeigte nicht zuletzt durch seine zusammengetragenen Graphiken, wie auch die Pirckheimer-Gesellschaft in vergangenen Zeiten das ihrige zum sinnvollen Sammeln beitrug. Und er verwies auf die Wiederbelebung, das Sammeln von Graphik vom Monitären abzukoppeln, wie z.B. mit der jW-Kunstedition.

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Ausstellung: 10. August - 15. September 2019

EREMITAGE GRANSEE
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4A, 16775 Gransee

Fr, 09.08.2019

Sophie Esslinger (Ausschnitt)

Unter Druck

Zeitgenössische Druckgrafik und Monotypie

von

Heinrich Bethke, Anja Billing, Martin Enderlein, Sophie Esslinger, Dieter Goltzsche, Annette Gundermann, Cornelia Gutsche, Paul T. Hahn, Eberhard Hartwig, Matthias Heidenreich, Dorothee Helena Jakobs, Jürgen Köhler, Michael Kutzner, Wolfgang Leber, Cathleen Meier, Liz Mields-Kratochwil, Philip Oeser, Michael Otto, Gudrun Poetzsch, Christian Ulrich

Vernissage: 9. August 2019, 19:30 Uhr, Begrüßung: Christian Ulrich, Musik: Phlegmatische Brownies, Köln, anschliessend Matthias Heidenreich als Plattenjockey
Ausstellung: 10. August - 14. September 2019

Galerie Forum Amalienpark
Verein Kunst und Literatur Forum Amalienpark e. V.
Breite Str. 2a, 13187 Berlin

So, 21.07.2019

Foto © Ulrich Goerdten

EDITION AUGENWEIDE in Dessau

Bücherfreunde und Bibliophile erlebten gestern in Dessau die Eröffnung einer Ausstellung, die zu Teilen schon in Halle gezeigt wurde -  "EDITION AUGENWEIDE, Jörg Kowalski und Ulrich Tarlatt, 30 Jahre Künstlerbücher-Almanach COMMON SENSE, 1989-2018", wir berichteten u.a. hier.

Der Pirckheimer Ralf Wege schrieb auf Facebook: "Kann die Ausstellung nur empfehlen. Unbedingt ansehen!!!!"
Und Ulrich Goerden machte mit dem Handy einige Fotos von der Vernissage, manche eventuell weniger gelungen, für die ich trotzdem dankbar bin. Für das nebenstehende allemal.

Die Ausstellung ist bis Mitte September in Dessau in der Orangerie der Anhaltischen Gemäldegalerie zu bewundern und zeigt einen Querschnitt der von den beiden Künstlern herausgegebenen 50 Künstlerbücher der edition augenweide, darunter 30 Almanache Common Sense.

Die Ausstellung wird weiterwandern, in die Universitäts- und Landesbibliothek Dresden und ins Romantikerhaus Jena.

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Mo, 01.07.2019

Neues aus der Edition Einstein

Zum 30jähriger Geburtstag der Edition Einstein von Hans Witte, der am 1. September in der hauseigenen Galerie gefeiert wird, erscheint eine Festschrift, die zum ersten Mal eine komplette Bibliographie der bis dahin erschienenen 32 Ausgaben der Reihe "Das andere Kinderbuch" enthält.
Zuvor wird noch der 32. Band dieser Reihe erscheinen. Dabei handelt es sich um ein Panoptikum von 21 Varianten der Struwwelpeter-Figur mit dem Titel "Das Struwwelpeter-Panoptikum" und dem Innentitel "Ein Panoptikum neuester Struwwelpeter - erdacht und zu Papier gebracht von Hans Witte". Die Collagen, die mit einem Sechszeiler versehen sind, basieren auf der klassischen Struwwelpeter-Figur, bei der Haare und Fingernägel variiert wurden.
Die Vorzugsausgabe enthält eine zusätzliche beigelegte Figur.

Der Anlass für die Neuerscheinung ist allerdings nicht das Jubiläum der Edition Einstein, sondern die in Vorbereitung befindliche große Struwwelpeter-Ausstellung in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen - an dieser Ausstellung ist Hans Witte mit einer größeren Zahl historischer Struwwelpeter-Bilderbücher aus seiner Sammlung, zwei früher erschienene Ausgaben (Das andere Kinderbuch Bd. 11 und Bd. 23) und etlichen zusätzlichen Materialien (Skizzen, Entwürfe, Andrucke usw.) beteiligt.
Neben dem "Panoptikum" erscheint zudieser Ausstellung ein auf der Handpresse gedrucktes Plakat.

Festakt der Edition Einstein: 1. September 2019
Ausstellung: 22. September 2019 - 12. Januar 2020

Edition Einstein
Galerie für Buchdruckkunst
Deitlevsen 1, 31860 Emmerthal - Deitlevsen

Ludwiggalerie Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen

So, 30.06.2019

fra_gil - Henry Günther & Antje Rabe

Farbholzdrucke & Rakukeramik

Ausstellungseröffnung in der Stadtkirche Ribnitz mit Buchpremiere des Künstlerbuches "pina - der tanz" und der Grafikmappe "schwesterglocken" zu Lars Mytting, erschienen bei BuchKunstBalance des Pirckheimers Henry Günther.
Zur Eröffnung werden die Berliner An Boekman und Iris Sputh (Tanz und Choreografie) in einer Tanzperformance Pina Bausch, der diese Ausstellung zu ihrem 10. Todestag gewidmet ist, würdigen.

Vernissag: 30. Juni 2o19, 15 Uhr
Konzert: 7. August 2019, um 19 Uhr, es spielt der Pianist Chris Jarrett
Ausstellung: 30. Juni - 31. August 2019

Stadtkirche St. Marien in Ribnitz