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Pirckheimer-Blog

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Sa, 16.06.2018

Steindruck von lrmela Ehrmann, gedruckt auf der Steindruckschnellpresse

Steindruck trifft Literatur trifft Steindruck

In der neuen Ausstellung zeigt das Kunsthaus Müller graphische Blätter im Steindruck, die zur Literatur entstanden sind, aber auch Blätter, die zuerst da waren und dann hat die Literatur zu ihnen gefunden. Es sind Einzelblatteditionen, Mappenwerke und Bücher, die präsentiert werden und bei Auflagen auch erworben werden können. In loser Reihe begegnen wir Grass, Bukowski, Christensen, Mueller-Stahl, Panizza, Schenkel, Heisig, Naumann, Ehrmann, Koch u.v.a. 

Zur Ausstellung erscheint eine Vorzugsgraphik von lrmela Ehrmann, ohne Titel, Inspirationsquelle „Das Schmetterlingstal" der Dänischen Schriftstellerin lnger Christensen ( 1935 - 2009), Steindruck, Blattgröße 53 x 37 cm, Motivgröße 33 x 24 cm, Auflagenhöhe 40 Exemplare, signiert und limitiert, Drucker Christian Müller. Vorzugspreis 60 € nach der Ausstellung 180 €. Reservierungen nehmen wir gerne entgegen. 

Am Samstag wird zu einem Literaturcafe eingeladen. Elmar Schenkel aus Leipzig liest Reisetexte von Hugo Kükelhaus, Künstler und Philosoph. Im Anschluß an die Lesung eine Führung mit dem Steindruckmeister Christian Müller durch die aktuelle sowie ständige Ausstellung des Museums erleben. 

(Christian und Bärbel Müller)

Ausstellung: 14. Juni - 29. Juli 2018
Lieraturcafe: 16. Juni 2018, 14 Uhr

Kunsthaus Müller & Galerie für zeitgenössische Kunst
Markt 6, 07343 Wurzbach/Thüringen

Fr, 15.06.2018

Reclams Universal-Bibliothek im Wandel der Zeiten

Am 10. November 1867 erschien mit Goethes „Faust. Eine Tragödie. Erster Theil“ im Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig das erste Heft von „Reclams Universal-Bibliothek“, der ältesten noch existierenden deutschsprachigen Taschenbuchreihe. Sie wurde im vorigen Jahr 150 Jahre alt. Die Ausstellung gibt einen kleinen Überblick über die Vorgeschichte und die Geschichte dieser weltberühmten Buchreihe von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Sie dokumentiert den Wandel im äußeren Erscheinungsbild der Reihe und gibt Einblick in deren thematische Vielfalt. Auch weniger bekannte Varianten der Universal-Bibliothek und ihre Nebenreihen werden in den Blick genommen, dazu Kataloge, Werbemittel, gebundene Ausgaben und einige Besonderheiten, wie zum Beispiel Reclams tragbare Feldbücherei, sogenannte Tarnschriften (Antikriegsschriften, illegal getarnt im Reclam-Umschlag) oder die berühmten Automaten-Bücher und eine Wochenend-Bücherei in tropensicherer Blechkassette. Die Ausstellung beschreibt auch die rechtlichen Voraussetzungen zur Gründung der Universal-Bibliothek.

Kurator der Ausstellung ist der Reclam-Sammler und Vorsitzende des Reclam-Vereins „Literarisches Museum e.V.“, PD Dr. phil. habil. Hans-Jochen Marquardt (Halle / Saale). Weitere Informationen: Dr. Susanne Rothe.

Eröffnung: 25.Juni 2018, 18 Uhr
Ausstellung: 25. Juni - 24. August 2018

Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, Foyer
Garystr. 39, 14195 Berlin-Dahlem

Di, 12.06.2018

Druck machen

Die nächste Ausstellung in der Eremitage Gransee des Druckers und Verlegers Marc Berger zeigt Arbeiten von Günter Böhme

Ein Schwerpunkt im vielseitigen Schaffen des Kunsterziehers und Künstlers Günter Böhme sind dessen Grafiken, vor allem die Holzschnitte.
In ihnen überrascht eine erfrischend eigenwillige Bildhaftigkeit zwischen realistischen Rätseln und symbolischen Träumen mit einer bemerkenswerten Gegenwärtigkeit und Lust am Fabulieren. Weitere Informationen finden Sie unter: artboehme.de

Vernissage: 23. Juni 2018, 16 Uhr. Der Künstler ist anwesend.
Einführende Worte: Prof. Roland R. Berger
Ausstellung: 23. Juni - 19. August 2018

EREMITAGE GRANSEE
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4A, 16775 Gransee

Fr, 08.06.2018

Anja Harms / Eberhard Müller-Fries

» … sind Sie die Flüstergalerie? «

Diese Zeile aus einem Text von Ernst Jandl gibt den Titel der Installation von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries im Neuen Gießener Kunstverein. Die Literatur ist der ständige Begleiter der Künstler Anja Harms und Eberhard Müller-Fries. Gedichte u. a. von Paul Celan, Ingeborg Bachmann, Johannes Bobrowski, altenglische Elegien, aber auch die Gesänge aus dem finnischen Nationalepos »Kalevala« stoßen bei ihnen etwas an, was sie in Farben, Formen und Strukturen übersetzen. In ihren Werken vereinigen sie zwei Künste. Anja Harms ist Buchkünstlerin, Eberhard Müller-Fries Bildhauer. Es entstehen raumgreifende, lesbare Skulpturen, Installationen, Buchskulpturen, und Künstlerbücher. Ihre gemeinsam erschaffenen Arbeiten leben von der künstlerischen und handwerklichen Aneignung des jeweils anderen. Sie denken zusammen, was sich ausschließt und eröffnen damit neue Perspektiven.

Künstlergespräch: 7. Juli 2018, 15 Uhr. Zur Ausstellung erscheint eine Edition.

Eröffnung: 16. Juni 2018, 18 Uhr, Einführung: Erhard Waschke
Ausstellung: 16. Juni – 21. Juli 2018

NEUER KUNSTVEREIN GIESSEN e.V.
Ecke Licher Str./Nahrungsberg

Mi, 06.06.2018

Arno Mohr – Das druckgraphische Werk

In einer Woche wird in der Galerie der Berliner Graphikpresse eine Ausstellung mit dem druckgraphischen Werk von Arno Mohr eröffnet. Andreas Wessel spricht einführende Worte, musikalisch begleitet wird die Vernissage von Ilse Klein, Oboe.

Zur Finissage der Ausstellung lädt Sabine Ulber herzlich ein zu einem Gespräch mit Andreas Wessel, dem Herausgeber des Werkverzeichnisses der Druckgraphik, und Dieter Béla, dem langjährigen Drucker des Künstlers. Ab diesem Abend wird es dann auch die Möglichkeit geben, die Vorzugsausgabe des Werkverzeichnisses zu subskribieren.

Aufgrund der begrenzten Platzzahl wird um Reservierung per Telefon oder Mail gebeten.

Vernissage: 13. Juni 2018, 19 Uhr 
Ausstellung: 13. Juni - 20. Juli 2018
Finissage:  20. Juli 2108, 18 Uhr

Galerie der Berliner Graphikpresse
Silvio-Meier-Str. 6
10247 Berlin

Do, 31.05.2018

Staying Alive

Bilderzählungen von Merav Salomon

Merav Salomon wurde 1967 in Tel Aviv geboren und wuchs in den 70er Jahren in Jerusalem auf. Ihr Grafikdesign-Studium absolvierte sie an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem. Hier leitet sie derzeit die Abteilung Illustration. Ihre Arbeiten erhielten zahlreiche Auszeichnungen wie den Sharet Foundation Prize sowie den Distinguished Award der Israeli Council for Art and Culture. Merav Salomons Illustrationen erschienen unter anderem in der New York Times und dem New York Magazine.
Die frühkindlichen Erfahrungen der lllustratorin prägten die Großeltern, die noch zur Zeit der Weimarer Republik nach Palästina auswanderten.
Obwohl Merav Salomon die deutsche Sprache nicht verstand, vertiefte sie sich dennoch in die Bilder von »Struwwelpeter« oder »Max und Moritz«. Bild-Geschichten blieben seither ihre große Liebe und ließen sie zu einer der wichtigsten Vertreterinnen der israelischen lllustrationsszene werden. Der Stilmix aus klassischer Illustration, Karikatur und Satire ermöglicht es ihr dabei, Themen wie Tod, Krieg, Emigration und Holocaust auf eine grafisch und inhaltlich besondere Weise darzustellen. 

Zur Ausstellung erscheinen Kataloge in englischer und deutscher Sprache. 

Eröffnung: 10. Juni 2018, 11 Uhr, Einführung: Prof. Dr. Jens Thiele AusstelIungskuraor, Merov Solomon wird anwesend sein. Musikalische Begleitung:ltoy Dvori, Dozent an der Hochschule für Musik Dresden
Ausstellung: 10. Juni - 2. September 2018

Burg Wissem, Bilderbuchmuseum | Burgallee | 53840 Troisdorf

Sa, 26.05.2018

Vergänglichkeit

Am 8. Juni wird im Stift Lilienfeld die Ausstellung "Vergänglichkeit" eröffnet, in der Künstlerbücher und Grafiken aus der Werkstatt der Neuhauser Kunstmühle gezeigt werden. 

Um 16.00 Uhr würde das Stift Lilienfeld bei Interesse eine Sonderführung für Besucher der Vernissage veranstalten. Alle Interessierten werden gebeten, sich per E-Mail bei Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin anzumelden, sie werden die Anmeldungen weiterreichen.

Für alle, die dem schönen Traisental einen Nachmittag widmen möchten, veranstaltet die Neuhauser Kunstmühle ab 14.00 Uhr Führungen durch die Werkstatt.

(Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin)

Vernissage: 8. Juni 2018, 19 Uhr
Ausstellung: 8. Juni - 1. Oktober 2018

Stift Lilienfeld
Österreich

Do, 24.05.2018

Objekt-Magazine im Kunsttempel in Kassel

Exponate aus dem Archive Artist Publications in München

Mit der Ausstellung „Objekt-Magazine“ präsentiert die Galerie Kunsttempel erstmals 40 herausragende Titel mit ca. 200 Ausgaben von Objekt-Zeitschriften, die von 1965 bis 2016 publiziert wurden. Die Ausstellung gibt mit dieser Bandbreite an Titeln aus 13 unterschiedlichen Ländern (Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz, Spanien, USA, Zypern) einen repräsentativen Überblick über diese Sonderform künstlerischen Verlegens. Einige der ausgestellten Magazine sind raumgreifend und regelrechte Skulpturen, andere zeigen sich in ungewöhnlichen Verpackungen wie Dosen, Mützen, Kleidungsstücken oder Flaschen. Es werden auch Magazine gezeigt, die noch dem herkömmlichen Zeitschriftenformat ähneln, jedoch sind auch diese mit Materialien durchsetzt und zeigen oftmals auf dem Cover applizierte Gegenstände.

Die ausgestellten Objekte lassen sich den Kunstrichtungen Mail Art, Neo-Dada, Post-Fluxus und neueren Stilrichtungen zuordnen. Die Spanne der präsentierten Objekt-Magazine reicht von Klassikern wie dem Aspen Magazine (USA) von 1965, das von Künstlern wie Andy Warhol und Quentin Fiore gestaltet wurde und Produktionen von Roland Barthes, Susan Sontag, John Cage, Robert Rauschenberg, Yoko Ono und John Lennon enthält, bis zu weiteren internationalen neueren Magazinen wie zum Beispiel Tau/ma (Italien), toi et moi pour toujours (Frankreich), Achse Kassel-Bern (Deutschland und Schweiz), AXE (Belgien), La Más Bella (Spanien), Landjäger (Österreich), Normal, NO News, artfusion, Tiegel & Tumult (Deutschland) und DOOS (Niederlande).

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation als Normal- und als Sonderausgabe im icon Verlag, 244 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Texen von Rainer Resch, Jürgen O. Olbrich und Béatrice Hernad: ObjektMagazineObject

Ausstellung: 4. Mai - 10. Juni 2018
Führungen mit Jürgen O. Olbrich 25. Mai, 1. u nd 8. August 2018, 17 Uhr

Kunsttempel
Friedrich-Ebert-Straße 177, 34119 Kassel

Behmer: Der Fischer un syne Fru
Behmer: Vorsatz in Salome

Die Delphine aus Offenbach

Das Klingspor Museum widmet seine Sommer-Ausstellung dem grandiosen Illustrator Marcus Behmer (1879 - 1958).

Behmer war als Künstler Autodidakt. Während einer Ausbildung als Dekorationsmaler in München fand er in der damaligen Kunstmetropole Anschluss an Künstlerkreise und lernte unter anderen Bruno Paul, Richard Riemerschmid und Thomas Theodor Heine kennen. Er wurde Mitarbeiter der Zeitschriften „Simplicissimus“ und „Die Insel“. 1903 wurde er mit seinen Illustrationen zu Oscar Wildes „Salome“ innerhalb kürzester Zeit zu einem äußerst gefragten Künstler des Jugendstils. Sein Markenzeichen wurde der Delphin, der in immer neuen Variationen im Werk auftaucht und häufig Portraitzüge des Künstlers selbst aufweist. Behmers Vorliebe galt dem kleinen Format, dabei zeigen seine miniaturhaften Illustrationen eine überbordende Erzählfreude. Neben seinem großen illustrativen Werk war er auch als Buchgestalter und Schriftkünstler tätig. Arbeiten für den Insel-Verlag, die Maximilian-Gesellschaft und die Officina Serpentis belegen das hohe Niveau seines typographischen Werkes. Seine Illustrationen zu Oscar Wildes „Salome“ und zu Philipp Otto Runges Märchen „Vom Fischer un syner Frau“ sind seit über hundert Jahren immer noch lieferbar. Behmer schuf ein umfangreiches graphisches Œuvre, dessen Schwerpunkt die Radierung bildet, daneben entstanden aber auch Holzschnitte und Lithographien. Durch die Präsentation aller Schaffensbereiche des Künstlers beleuchtet die Ausstellung Leben und Werk Behmers. Zu sehen sind ebenso zahlreiche Originalzeichnungen zu Buchillustrationen, darunter Arbeiten zu der nicht realisierten „Petronius“-Ausgabe der Cranach-Presse. Eine weitere Facette zeigen die homoerotischen Zeichnungen des bekennenden Homosexuellen. Eine Zäsur bildete Behmers Verhaftung wegen homosexueller Handlungen im Jahr 1936. Eine 19 Monate lange Haft und ein anschließendes Berufsverbot zerstörten die Karriere des einstmals gefragten Künstlers. Behmer konnte nach 1945 nicht wieder an alte Erfolge anknüpfen. Aufträge blieben aus und der Künstler starb 1958 völlig verarmt in Berlin.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung: 11. Juli, 19 Uhr
Ausstellung: 12. Juli – 02. September 2018

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mi, 23.05.2018

Rencontre du 9e art, Aix-en-Provence Wagenbreth Henning Deutschland, 2016 Format: CLP (City Light Poster) Siebdruck

100 BESTE PLAKATE 17

Seit dem Jahr 2006 wird der Wettbewerb 100 BESTE PLAKATE. Deutschland Österreich Schweiz im MAK (Österreichisches Museum für angewandte Kunst /Gegenwartskunst) und an weiteren Orten präsentiert.

Von humorvollen Werbebotschaften bis zu gesellschaftskritischen Statements bietet die Ausstellung zum Wettbewerb 100 BESTE PLAKATE ein facettenreiches Spektrum an zeitgenössischem Plakatdesign. Die jährlich von einer internationalen Fachjury gekürten einhundert gleichberechtigten Gewinnerplakate reichen von studentischen Projekten bis zu Auftragsarbeiten etablierter GrafikdesignerInnen und Werbeagenturen. Im Jahr 2017 zeigt sich bei den Siegerprojekten ein starker Trend zu seriellen Plakatkombinationen und unkonventionellen grafischen Lösungsansätzen.

Der fünfköpfigen Jury des traditionellen Grafikdesignwettbewerbs lagen 2.293 Plakate von 657 Teilnehmern vor. Im Zuge des zweistufigen Auswahlverfahrens wurden 45 Sujets aus Deutschland, 50 aus der Schweiz, eine deutsch-schweizerisch Kooperation und vier Einsendungen aus Österreich prämiert.

Zur Ausstellung erscheint der Katalog 100 Beste Plakate 17. Deutschland Österreich Schweiz/100 Best Posters 17. Germany Austria Switzerland im Verlag Kettler, Dortmund 2018. 

Details zu den Ausstellungsstationen sowie zu den SiegerInnen der Jahre 2001 bis 2017 finden sich auf der Seite des Vereins Beste Plakate e.V..

Ausstellung: 27. Juni - 23. September 2018
MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst /Gegenwartskunst
Stubenring 5, 1010 Wien

Eröffnung: 14. Juni 2018, 19 Uhr
Ausstellung: 15. Juni - 8. Juli 2018
Kulturforum am Potsdamer Platz, Obere Ausstellungshalle
Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Di, 22.05.2018

Gerhard Lahr - Die Schenkung

Im Januar 2018 wäre Gerhard Lahr (1938 - 2012) achtzig Jahre alt geworden. Ende Juni wird in Reichenbach posthum "Die Schenkung. Der Kinderbuchillustrator Gerhard Lahr" vorgestellt.

Gerhard Lahr besuchte von 1944 bis 1952 die Weinholdschule in Reichenbach. Nach seiner Schulzeit begann er 1953 eine 2-jährige Lehre als Plakat- und Schriftmaler (Gebrauchswerber) in der Werbeabteilung des Kaufhauses am Graben in Reichenbach. und studierte von 1956 bis 1959 an der Fachschule für Angewandte Kunst Magdeburg/Fachrichtung Gebrauchsgrafik. 1962 folgte ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 1963 lebte er freischaffend  in Berlin und widmete sich Illustrationen, vorwiegend für Kinder- und Jugendbuchverlage, aber auch für Zeitschriften. Über 150 Kinder-, Jugend- und Schulbücher werden von ihm illustriert. In den Jahren 1969, 1972, 1973 und 1979 erhielt er den Preis „Schönstes Buch" zur Internationalen Buchkunst-Ausstellung Leipzig. 1982 nahm er den "Hans-Baltzer-Preis" des Kinderbuchverlages Berlin entgegen.

Ausstellung: 1. Juli - 9. September 2018

Neuberin-Museum Reichenbach
Johannisplatz 3 • 08468 Reichenbach 

Sa, 19.05.2018

hoch hinaus

Anläßlich des Ortstermins Moabit 2018 wird der Pirckheimer Michael Ley gemeinsam mit Martin Gietz in der Galerie Würtenberger ausstellen.

Der Turm zu Babel reichte bis in die Wolken.
(Darf denn das sein? Wie hoch bauen wir heute?)

Zur Ausstellung "hoch hinaus" werden von Martin Gietz große Holzschnitte zu sehen sein, er arbeitet u.a. mit einer Straßenwalze. Michael Ley wird Holzschnitte und Video-Intellationen zeigen.

Vernissage: 1. Juni 2018, 19 Uhr
Ortstermin: 1. - 3. Juni 2018 (Galerie Würtenberger 15 - 20 Uhr)

Galerie Würtenberger
Elberfelder 10, Berlin Moabit

Do, 17.05.2018

Stich-Wort: BABEL

Zur Vernissage und während der Pfingstfeiertage wird es zur Ausstellung "Stich-Wort: BABEL" mit Kupferstichen von Falk Geißler in Rochlitz ein spannendes Programm geben.

Eröffnung: 19. Mai 2018, 19 Uhr, Musik von Kristina und Lars Fiedler (Geige u. Gitarre), einführende Worte durch den Künstler
20. Mai 2018, 17 Uhr: Theater von Sprachwerk "The Tower Today", anschließend Tanz "Bubble on"
21. Mai 2018, 15 Uhr: mehrsprachige Lesung bei Kaffee/Kuchen
Ausstellung: 19. Mai - 31. August 2018

Vielfalter, Bismarckstr. 3, 09306 Rochlitz

Do, 10.05.2018

Staying Alive. Bilderzählungen von Merav Salomon

Die Ausstellung des Bilderbuchmuseums umfasst Zeichnungen, Illustrationen, Künstlerbücher und Plakate von Merav Salomon. Das illustrative Werk der israelischen Künstlerin entfaltet seine Kraft und Intensität zwischen verschiedenen Formen des Erzählens und Erinnerns. Ihre meist textlosen Bildgeschichten siedelt sie zwischen klassischer Illustration, Karikatur und Satire an. Vor allem ein karikaturhafter Stil ermöglicht ihr, Themen wie Tod, Krieg, Emigration und Holocaust auf eine grafisch besondere Weise darzustellen: Zum einen stehen ihre Bildgeschichten in der Tradition der Warn- und Moralgeschichten des 19. Jahrhunderts, zugleich sind sie in der Gegenwartskunst der Graphic Novel beheimatet. Auch inhaltlich verbindet Salomon Gegenwart und Vergangenheit. Ihre Erzählungen greifen Alltagserfahrungen auf, aber immer wieder scheinen auf indirekte Weise die Erinnerungen an die Großeltern und deren Schicksal durch Holocaust und Emigration durch. Diese Zusammenführung von eigener und erinnerter jüdischer Geschichte über mehrere Generationen hinweg, dargestellt in einem  reduzierten Illustrationsstil, stellt für die deutsche Illustrationsszene sowohl Herausforderung als auch Impuls dar. Denn für die Auseinandersetzung mit dem Holocaust gibt es in der deutschen Illustrationskultur bisher kaum eine Sprache.

10. Juni bis 2. September 2018

Burg Wissem, Bilderbuchmuseum | Burgallee | 53840 Troisdorf

Deutsche Buchkunst im frühen 20. Jahrhundert

Seit gestern ist in Heidelberg eine Ausstellung zur Buchkunst des frühen 20. Jahrhunderts in Deutschland zu sehen.

Im Zentrum der von Jürgen Franssen (einem neuen Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft) kuratierten Ausstellung stehen die Drucke der deutschen Privatpressen, zu der Wolfram Benda unter anderem mit der Bibel der Doves Press und dem Hamlet der Cranach-Presse wichtige Leihgaben beigesteuert hat. Auch Eckehart SchumacherGebler, der zur Eröffnung anwesend war, beteiligte sich mit Leihgaben an der Ausstellung, genau wie das Mainzer Gutenberg-Museum, welches verschiedene Drucke der Kelmscott Press zur Verfügung stellte und die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart mit Exponaten zu Ernst Schneidler.
Die Ausstellung stellt jedoch nicht nur die ›Privatpressen‹ vor, sondern beleuchtet auch deren Kontext, wie das Aufkommen der Buchkunstbewegung in den Jahren um 1900, die Diskussion um eine Erneuerung der Schrift- und Buchgestaltung sowie den Umbruch gleichsam mit Hilfe der ›Kultur-Verlage‹ wie dem Insel- und dem Eugen Diederichs Verlag.

Weitere Informationen finden sich auf der Website der Universitätsbibliothek und in der ›Virtuellen Ausstellung‹. Über die Hintergründe und mit der Ausstellung verbundenen Anliegen informiert auch ein mit Jürgen Franssen geführtes Interview im Blog der UB.

Ausstellung: 9. Mai 2018 – 10. Februar 2019

Universitätsbibliothek Heidelberg
Plöck 107-109, 69117 Heidelberg