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Pirckheimer-Blog

So, 15.09.2019

Ausstellungseröffnung: Gerd Gruber (rechts) mit Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Foto © Stadtverwaltung Lutherstadt Wittenberg

Kunst nach 1945

Am 10 September wurde an drei Standorten in Lutherstadt Wittenberg die unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Dr. Reiner Haseloff, stehende Ausstellung „Kunst nach 1945“ aus der Sammlung Gerd Gruber eröffnet. Damit gewährt der Pirckheimer nach 2008 und 2011 das dritte Mal Einblicke in seine Sammlung, diesmal werden die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene Arbeiten gezeigt.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher, 400seitiger Katalog. Im Katalog finden sich auch zahlreiche Briefzitate, die die engen und freundschaftlichen Kontakte des Sammlers zu Künstlern in aller Welt bekunden. Der Katalog mit ca. 1150 Abbildungen kostet 20 Euro und ist zu beziehen bei WittenbergKultur e.V., Markt 4, 06886 Lutherstadt Wittenberg.
(Von den beiden vorherigen Katalogen „Aufbruch in die Moderne“ [Kunst der 1920er Jahre, 300 Seiten, ca. 1200 Abbildungen] und „Zwischen Bedrängnis und Widerstand“ [als „entartet“ verfemte und internationale antifaschistische Kunst 1933-1945, 400 Seiten, ca. 1300 Abbildungen] sind noch Restexemplare zu je 10 Euro zu beziehen bei: Cranach-Stiftung Wittenberg, Markt 4, 06886 Lutherstadt Wittenberg.)

Die Ausstellung im Alten Rathaus, Markt 26, zeigt unter dem Titel „Internationale Positionen“ Arbeiten internationaler Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung verdeutlicht die globale Vernetzung, bei der nicht nur Künstler in Europa und den USA zu ähnlichen Ergebnissen kommen, sondern auch in Südamerika, Asien oder Afrika. Gezeigt werden Arbeiten von Künstlern wie Alberto Beltran, Georgio de Chirico, Eduardo Chillida Max Ernst, Johnny Friedlaender, Alberto Giacometti, Lea Grundig, Renato Guttuso, Jean Hélion, Alfred Hrdlicka, Anatoli Kaplan, Toshi Maruki, Giacomo Manzù, Marino Marini, Frans Masereel, Joan Miró, Henry Moore, Rolf Nesch, Alexander Rodtschenko, David Alfaro Siqueiros, Antonio Tapies, Wladimir Tatlin, Emilio Vedova u.v.m. Die Pirckheimer sind mit Elke Rehder und Harald Kretzschmar auch vertreten.

Unter dem Titel „Neues Bauhaus“ werden im Cranach-Hof, Markt 4, Werke der Bauhausmeister und -schüler gezeigt, die nach 1945 entstanden. Nach Schließung des Bauhauses duch durch die Nationalsozialisten emigrierten die Bauhausschüler weltweit. Nach 1945 lehren Bauhausmeister wie Georg Muche und Gerhard Marcks an Werk- und Hochschulen der jungen BRD. Auch in der DDR wurden die Bauhausideen, allerdings 1950 unterbrochen durch die Formalismus-Diskussion, ab den späten 1960er-Jahren wieder aufgegriffen. Die Ausstellung zeigt u. a. Werke von T. Lux Feininger, Werner Graeff, Johannes Itten, Max Bill, Ida Kerkovius, Gerhard Marcks, Georg Muche, Fritz Winter, Wolf Hildebrandt und Petra Petitpierre.

Die Stiftung Christliche Kunst Wittenberg, im Schloss Wittenberg, stellt unter dem Titel „Pazifismus trifft Religion“ religiöse Arbeiten aus ihrem Sammlungsbestand den pazifistischen Arbeiten der gleichen Künstler aus dem Bestand der Sammlung Gruber gegenüber. Diese Gegenüberstellung zeigt, dass das Eine das Andere in der modernen Kunst nach 1945 nicht ausschließt, sondern sich beide Themen in ihren sozialen und politischen Aussagen gegenseitig ergänzen und bestärken. Die Ausstellung zeigt u.a. Werke von Pablo Picasso, Marc Chagall, Oskar Kokoschka, Max Pechstein, Otto Dix, Theo Balden, HAP Grieshaber Toshi Maruki, Horst Strempel, Makoto Ueno und Wolfgang Mattheuer.

Blick in die Ausstellungsräume

Die Sammlung Gerd Gruber ist als erste Privatsammlung des Landes Sachsen-Anhalt in das „Gesamtverzeichnis national wertvollen Kulturgutes“ aufgenommenen worden.

Ausstellung: 11. September 2019 - 6. Januar 2020

Lutherstadt Wittenberg

Sa, 14.09.2019

Kurt Buchwald, Säuberung, 1990, Fotografien, übermalt, (Performance "Stalingraben" mit Joerg Waehner im Januar1990 in Paris) ©VG Bild-Kunst Bonn 2019

Spurensuche. 1990

Grafik, Fotografie und Malerei aus dem Kunstarchiv Beeskow in einer gemeinsamen Ausstellung mit der Galerie der Burg Beskow.

Spurensuche“ sollte der Titel einer Grafikmappe lauten, die der Kulturbund der DDR zum 100. Geburtstag des Dichters und Kulturpolitikers Johannes R. Becher (1891-1958) herausgeben wollte. Der gesellschaftliche Umbruch von 1989/90 führte nicht dazu, das Projekt abzubrechen, sondern regte die beteiligten Künstler*innen vielmehr an, sich besonders intensiv mit der ambivalenten Persönlichkeit Bechers zu beschäftigen. Sie schufen Grafiken und Fotografien, in denen sie sowohl Becher als auch die eigene Umbruchsituation kritisch, sarkastisch und melancholisch reflektierten. Die Ausstellung präsentiert zum ersten Mal alle Werke der geplanten Grafikmappe und zeigt zudem Gemälde aus dem Bestand des Kunstarchivs Beeskow, die ebenfalls im Jahr 1990 entstanden sind. 

Mit Werken von Ingo Arnold, Falko Behrendt, Kurt Buchwald, Helmut Brade, Dieter Gantz, Konstanze Göbel, Lutz Grumbach, Ulrich Hachulla, Ingrid Hartmetz, Sabine Herrmann, Gerhard Hillich, Karl-Georg Hirsch, Joachim John, Annette Messig, Horst Peter Meyer, Bernhard Michel, Otto Möhwald, Christine Perthen, Uwe Pfeifer, Volker Pfüller, Manfred Pietsch, Thomas Rug, Ursula Strozynski, Norbert Wagenbrett, Ulrich Wüst, Mohsin Zaidi, Fotis Zaprasis

Eröffnung 5. Oktober 2019, 16 Uhr 
Ausstellung 6. Oktober 2019 - 1. März 2020

Kunstarchiv Beeskow Burg Beeskow
Einrichtungen des Landkreises Oder-Spree
Frankfurter Str. 23, 15848 Beeskow

Fr, 13.09.2019

Buchbinden im japanischen Stil

Das 2019 im Schweizer Haupt-Verlag erschienene Buch Buchbinden im japanischen Stil bietet mehr, als der Titel verspricht, denn es vermittelt anhand von ideenreichen Vorschlägen und konkreten Anleitungen, die das Buchbinden genauso berücksichtigen wie Aufbau und Form des Buches in Japan, die Einbandgestaltung und auch das verwendete Papier, generell ein Gefühl für das Buch dieses Inselstaates als Kulturgut.

Die Autorin Petra Paffenholz, die an der Werkkunsthochschule Köln studierte und als Dozentin für Kunst- und Kreativitätsprojekte an Schulen tätig ist, legt damit mit ihrer Anleitung und Inspiration für dekorative Einbände und Bindungen, so der Untertitel, ein Buch vor, welches nicht nur die Lust am Buch und der japanischen Kultur weckt, sondern inspiriert, sich intensiver mit dem japanischen Bücherhandwerk zu beschäftigen. Das kann man dann auch im dritten Teil des Buches, der treffend mit »Inspiration Japanreise« betitelt ist und an Orte führt, in denen das Büchermachen und das Umfeld des Buches auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblickt. So beispielsweise nach Nara, wo eine der wenigen noch existierenden Firmen Tusche in Handarbeit herstellt oder Kyoto mit dem Shibori-Museum, das einen Eindruck von der Kunst des Papierfärbens bietet. Aber auch der in Tokio beheimatete Buchkünstler Yo Yanazaki und seine Kranichbücher, deren Flexibilität und skulpturalen Eigenschaften sie zu dreidimensionalen Objekten machen, werden neben weiten Künstlerbüchern vorgestellt. Und natürlich führt der imaginäre Rundgang durch Japan als Hort des Buches auch in die Jimbō-chō, die Straße der antiquarischen Bücher in Tokio, die als das größte Bücherviertel des Welt gilt, sowie zu Buchbindereien, Büchercafés und Buchläden.

Mein Resümee: Das Buch ist geeignet, nicht nur erste Schritte zu einem selbst gefertigten Buch zu unternehmen, sondern erlaubt mit seiner Vielzahl gut reproduzierter Abbildungen, sich auch einen Eindruck der japanischen Buchkultur im Ganzen zu verschaffen.

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Paffenholz: Buchbinden im japanischen Stil
Haupt Verlag, Bern 2019
224 Seiten, gebunden, 23,5 x 26 cm
ISBN 978-3-258-60211-0
34 EUR / 39 SFR

Do, 12.09.2019

Fotos aus dem Facebook-Profil von Hanne Knickmann

Marginalien 234

Das Heft 234 der Marginalien wurde dieser Tage ausgeliefert, Teilnehmer am Jahrestreffen in Mainz hatten es bereits am 6. September in den Händen.

Wieder rundum gelungen, wie der Redaktion um Till Schröder von vielen Seiten bestätigt wird. Zu den ansprechendsten Inhalten gehört für mich die Graphische Beilage, eines von 3 Motiven eines Holschnitt von Frank Eißner, die wie gewohnt von Matthias Gubig gestaltete Typografische Beilage "Julius Zeitler - Der Buchkünstler und der Verlagspropagandist", sowie Gedanken von Silvia Werfel zum Thema "Letterpress" (Leseprobe). Und, nicht zu vergessen, der Auftaktbeitrag des ABC der Druckkunst von Thomas Glöß zum "Hochdruck".

Aber, darauf verweist das Editorial, diese Marginalien-Ausgabe ist "unverhofft eine Erkundung der Beharrlichkeit in verschiedenste Ecken der Buchwelt" und sicher findet jeder dort "Nischen seiner Wahl".

... zum Inhalt der Marginalien 234

Mi, 11.09.2019

Blick in die Ausstellung mit zwei Plakaten von A.M. Cassandre und einigen Schautafeln von Lásló Moholy-Nagy
Kinoplakate von Jan Tschichold

Wohin geht die typographische Entwicklung?

Unter diesem Titel stand im Mai 1929 ein Ausstellungsraum des Bauhaus-Künstlers László Moholy-Nagy, der in Berlin innerhalb der  Ausstellung „Neue Typographie“ präsentiert wurde. Die Kunstbibliothek rekonstruierte anläßlich der Bauhauswochen diesen historischen Ausstellungsraum mit den erhalten gebliebenen 78 Schautafeln und zeigt ergänzend eine Auswahl berühmter Plakate und Reklamedrucke der „Neuen Typografie“ u.a. von Willi Baumeister, A. M. Cassandre, Walter Dexel, Johannes Molzahn, Kurt Schwitters und Jan Tschichold aus der Sammlung der Kunstbibliothek.

Gleichzeitig wird einer Neuerscheinung zu dieser historischen Ausstellung von Moholy-Nagy in gemeinsamer Herausgeberschaft mit dem Designlabor Gutenberg, Hochschule Mainz präsentiert.

Der Berliner Bibliophilen Abend ließ sich heute durch Michael Lailach fachkundig durch die Ausstellung führen.

Ausstellung: 29. August - 15. September 2019

Kunstbibliothek Berlin
Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin

Di, 10.09.2019

Grafik-Kalender 2020

Der Jubiläumskalender der Tabor-Presse Berlin ist gedruckt. Beteiligt sind in diesem, dem 30sten Jahr, die Künstler Tatjana DollKlaus SüßFrancoise PetrovitchTamina AmadyarSebastian MeschenmoserKatharina ArndtAdam SaksKatharina ZiemkeReinhard StanglHanna HennenkemperFides Becker und Maik  Wolf. Das Bonusblatt schuf Thomas Huber. Alle Blätter sind nummeriert und signiert. Im Moment werden die Grafiken montiert. Schon jetzt kann er auf tabopresse.de betrachtet und auch bestellt werden. („Der frühe Vogel fängt die niedrige Nummer“).

"Wir hoffen, dass Ihnen die neue Form und die Grafiken gefallen. Ende September können Sie ihren Kalender dann abholen, oder wir schicken ihn zu. Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen zu den Künstlern, bzw. den einzelnen Grafiken. Im November werden u.a. die Kalenderblätter in einer Ausstellung in der Werkstatt gezeigt."

(Jan Pelkofer, Paul Klös und Klaus Büscher)

 

Rainer Ehrt Antike

Jetzt ist im Michael-Imhof-Verlag das Katalogbuch zur laufenden Ausstellung Rainer Ehrt Antike erschienen. Es kann über den Buchhandel, das Winckelmann-Museum oder - signiert - über den Künstler bezogen werden.

Die Ausstellung im Winckelmann-Museum, Stendal läuft noch bis zum 30. November 2019. Sie nimmt Rainer Ehrts augenfällige Hinwendung zu den Themen der griechisch-römischen Antike in den Fokus. Dargestellt ist die ganze Palette griechisch-römischer Mythen, darunter bekannte Themen wie Ikarus, Odysseus oder Orpheus. Die Ausstellung zeigt zudem originalgrafische Künstlerbücher, so zu Ovids Metamorphosen, Heinrich von Kleists Penthesilea oder Charles Baudelaires Klagen eines Ikarus. Zu Ehrts Œuvre zählen aber auch Skulpturen aus Holz, teils kombiniert mit anderen Materialien, von denen einige – darunter ein „Antikes Trio“ mythischer Mischwesen – in Stendal zu sehen sind. Rainer Ehrt setzt die mythische Bilderwelt in Beziehung zu unserer Lebenswirklichkeit.

130 Seiten, 110 Bilder, Fadenheftung,
24,95 €
ISBN 9 783731 909224

Mo, 09.09.2019

Goethe-Museum Düsseldorf Inv. Nr.: 1916/1985

Ginkgo biloba in der FU Berlin

Goethes eigenhändige Reinschrift des Gedichtes aus dem Buch der .Suleika" aus dem "West-oestlichen Divan"

Dieses Baums Blatt, der, von Osten, 
Meinem Garten anvertraut, 
Gibt geheimen Sinn zu kosten, 
Wie's den Wissenden erbaut. 

Ist es Ein lebendig Wesen? 
Das sich in sich selbst getrennt; 
Sind es Zwei? Die sich erlesen, 
Daß man sie als Eines kennt. 

Solche Fragen zu erwidern 
Fand ich wohl den rechten Sinn; 
Fühlst Du nicht an meinen Liedern, 
Daß ich Eins und doppelt bin? 

zu sehen in der Ausstellung "Goethe und der West-östliche Divan": 9. September - 24.Oktober 2019

Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
Garystr. 39, 14195 Berlin

So, 08.09.2019

Jahrestreffen 2019 in Mainz

Mit der Mitgliederversammlung endete heute das diesjährige Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Mainz.

Fotos der vergangenen 3 Tage können auf Facebook angesehen und heruntergeladen werden. Dort wurde eine Auswahl der von cross-effect gemachten Fotos eingestellt, wobei von mehrfach fotografierten Motiven jeweils nur eines ausgewählt wurde.
Darunter z.B. das nebenstehende, es zeigt unseren Redakteur der Marginalien Till Schröder in symbolischem bibliophilen und typografischen Umfeld - eine der vielen wirklich gelungene Aufnahmen.

Bei Interesse von Pirckheimern an diesen oder weiteren Fotos zur privaten Verwendung genügt eine Mail an den Blogbetreiber.

Sehr, sehr einfache Porträts

Die Collagen von Rudi Klein "Sehr, sehr einfache Porträts" entstanden in den Jahren 2018 und 2019. Die verwendeten Textpassagen stammen aus der in den 80er Jahren herausgegebenen, aber seltsamerweise noch immer aktuellen Edition "Wie schaffen unsere bildenden Künstler ihre Werke".
In einer Kartonkassette im A6 Format befanden sich Postkarten, Kleber und Briefmarkenbögen mit Aussagen zur bildenden Kunst von Adorno quer durch den Gemüsegarten bis zu Bhagwan Shree Rajneesh. Da jedoch die Aussagen nicht den Autoren zugeordnet waren, entstand ein durchaus unterhaltsames Gemisch aus kunsthistorischer und/oder simpler Bemühtheit. Die neuen Arbeiten orientieren sich unter anderem auch an antiken afrikanischen Masken, deren Wert des Öfteren mit Reduktion steigen kann. Andererseits stellen Gesichter starke Stimuli dar, nicht ausschließlich nur bei Säuglingen, sondern natürlich auch bei Erwachsenen. Die Größe der Augen stellt hier ein wesentliches Element dar. Hypnotische Effekte sind nicht auszuschließen....

Die gesammelten Bilder gibt es jetzt in einem auf 100 Stk limitierten, signierten Katalog dessen Umschlag je ein Original ziert - wohlfeil um 100€ !

(Susanne Padberg)

Buchpräsentation: 9.9.2019, 19 Uhr, Master of Ceremonies: Dirk Stermann

Galerie DRUCK & BUCH
Berggasse 21/2, 1090 Wien

Sa, 07.09.2019

Jahrestreffen 2019 in Mainz

Unterhaltsamer Buchabend am zweiten Tag des Pirckheimer-Treffens in Mainz.

"Das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. brachte Denis Scheck und Karin Schmidt-Friderichs zusammen, die über das schöne Buch und seine Zukunft diskutierten. Der Büchertisch wurde gestaltet von Erlesenes & Büchergilde!"
(Börsenverein - Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz)

Hier gibt es ein paar Fotos.

Fr, 06.09.2019

Inka Grebner, Die Schmetterlingskundlerin, Aufl. 70 Expl., Format: 40 x 30 cm, Linolschnitt: 23 x 14 cm

Jahrestreffen 2019 in Mainz

Heute begann das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Mainz. In den Tagungsunterlagen fanden die Teilnehmer eine Graphik zum diesjährigen Treffen, die 2019 von Inka Grebner, Augenfalter, gestalttet wurde (siehe nebenstehende Abb.).

"Zur Eröffnung der Jahresversammlung der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. in Mainz sprach Verleger Matthias Rötzer und Gestalterin Pauline Altmann vom Matthes & Seitz Verlag im Gutenberg Museum über Buchgestaltung und das Verlegen an sich.
Großartig! Ein sehr spannender und sympathischer Verlag, der vom lauten Marketing weg will und deshalb jede Verlagsvorschau einer "Adjektiv- und Superlativwäsche" unterzieht. Bescheidenheit und Ehrlichkeit kommen bei Buchhändler*Innen und Leser*Innen gut an. Aber vor allem sind es die außergewöhnlichen Bücher, die begeistern.
"
(Erlesenes & Büchergilde)

 

Do, 05.09.2019

Michael Mäde, jW-Ladengalerie und die Pirckheimer Andreas Wessel und Roland R. Berger (von lks. nach rechts), Foto © Abel Doering

Reverenzen eines Pirckheimers 2.0

Heute wurde die Ausstellung "Reverenzen" des Pirckheimers Roland R. Berger, gegenüber der Präsentation in der Eremitage um einige Linolschnitte erweitert, in der jW-Ladengalerie eröffnet. Kuratiert wird die Ausstellung durch unser Mitglied Andreas Wessel.
Da aufgrund des morgen in Mainz startenden Jahrestreffens nur wenige Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft dabei sein konnten ist geplant, der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg einen geführten Besuch der Ausstellung anzubieten.

5. September - 8. November 2019

jW-Ladengalerie
Torstr. 6, 10119 Berlin

Di, 03.09.2019

Das Schweigen des Schäfers

Zum Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Mainz werden Produzenten, welche bibliophil arbeiten, ihre Arbeiten präsentieren. Eine Gelgenheit, Fachleuten zu begegnen und auch Erfahrungen auszutauschen.
Eines der vorgestellten Bücher wird ein gerade erschienenes bibliophiles Bändchen mit Gedichten von Ingo Cesaro und Original-Holschnitten von Brigitte Neustäbler zum Thema Wolf sein, ihr erstes gemeinsames Projekt. Es erscheint in einer Auflage von 33 nummerierten und signierten Exemplaren zum Vorzugspreis von 40 Euro.

07. September 2019, 19:30 Uhr

Kurfürstliches Schloss Mainz
Forstersaal

Ingo Cesaro, Das Schweigen des Schäfers, ill. Brigitte Neustäbler
Neustäblerverlag, August 2019
Papier: Werkdruck 100 g/qm 1,75faches Volumen Japanblock
Umschlag: handgeschöpft aus Nepal mit Wolleinschüben, Bleisatz, Buchdruck
Durchstichbindung
Verarbeitung: Gisela Gülpen
ISBN 978-3-9820255-l-3 

Mo, 02.09.2019

Sarah Settgast: Der Junge und die kleine Blume, Deutsche Pappebuch Gesellschaft Potsdam 2019, ISBN 978-3-947979-00-4, 24 Seiten

Kinderbücher von Sarah Settgast

Die Designerin, Kinderbuchautorin und Illustratorin Sarah Settgast und der Kommunikationswissenschaftler Sven Slazenger stellen in ihrem Verlag Deutsche Pappebuch Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Daniel Klotz und den „Lettertypen“ bei der letzten Pappebuch-Fabrik Deutschlands, bei Sachsendruck Plauen, ganz besondere, geradezu bibliophil zu nennende Kinderbücher her, hochwertige Pappebücher auf ökologischem Papier mit Farben nach Spielzeugnorm. Bislang erschienen zwei Titel:

"Der Junge und die kleine Blume", die Geschichte einer Freundschaft eines Jungen zu seiner Blume, einem Löwenzahn. Sie erleben die Welt gemeinsam und verspüren eine tiefe Verbundenheit zueinander... Es kommt jedoch der Tag, an dem die Schirmchen des Löwenzahn in den Himmel aufsteigen, um so wieder neue Blümchen entstehen zu lassen....
Sarah Settgasts zweites Buch knüpft stilistisch an ihr erstes Buch an, ist aber auch für größere Kinder interessant.
"Das Mädchen und die kleine Wolke" ist die Geschichte einer Freundschaft, die auch vom Festhalten und Loslassen erzählt. Liebe und Freundschaft sind unvergänglich, wie die Beziehung der Wolke zu dem kleinen Mädchen, doch auch eine Wolke muss einmal weiterziehen, da sie an einem anderen Ort gebraucht wird.