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Pirckheimer-Blog

Do, 14.03.2019

Hokkei, Stillleben: Ukifune, Abbn. © MKG Hamburg

Surimono?

Surimono (japanisch „Drucksachen“) stellen eine besondere Form des japanischen Farbholzschnitts dar. Der Begriff bezeichnet Grußkarten mit kurzen Dichtungen wie Haiku oder Kyoka, die von Einzelpersonen, Dichtervereinigungen, Unternehmen wie Restaurants oder Theatern in Auftrag gegeben und zu verschiedenen Anlässen an Freunde und Bekannte verschenkt wurden. Im Unterschied zu den handelsüblichen Farbholzschnitten waren Surimono nicht für den Verkauf bestimmt. Produziert wurden sie über einen Zeitraum von annähernd 150 Jahren zwischen 1730 und 1880.

Die Formate der Drucke reichen von kleinen Blättern mit den Maßen 6 x 8 cm bis hin zu Großformaten mit den Abmessungen 36 x 58 cm. Viele der heute noch erhaltenen Surimono wurden in aufwendigen und kostenintensiven Druckverfahren hergestellt, die auch Prägungen, Gold- und Silbereffekte einschließen konnten. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie bei Sammlern japanischer Farbholzschnitte aus Europa und den USA zu begehrten Objekten, seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden sie auch in Japan hoch geschätzt. (Nach: Wikipedia.)

Zu den Künstlern, die sich dieser intimen Graphik widmeten, gehörten beispielsweise Katsushika Hokusai (1760–1849), dessen Einfluß auf europäische Künstler wie Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Egon Schiele und Gustav Klimt allgemein bekannt ist; sein Schüler Totoya Hokkei (1780–1850), oder der hier mit einem „in seiner graphischen Gestaltung und seinen Farbkontrasten besonders exquisiten Blatt“ vorgestellte Hokuga Yamadera, von dem man wohl nur weiß, daß er um 1830 bis 1853 tätig war.

Mit dem dreibändigen, im OSTASIEN Verlag in Gossenberg erschienenen Katalog Warten auf das Neujahrslicht werden alle bis einschließlich 2006 in den Bestand des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKGH) gekommenen Surimono vorgelegt. Er führt dem Leser jedes der 173 Einzelblätter und ein Album der Sammlung mit farbigen Abbildungen sowie Übersetzungen und Interpretationen der Gedichte in deutscher und japanischer Sprache vor Augen, erklärt die angewandten Drucktechniken und bettet die Surimono in ihren kulturellen Hintergrund ein. Detailaufnahmen bieten Einblicke in bemerkenswerte Techniken und Arbeitsweisen.

Ein ausführliches Glossar, in dem für das Verständnis der Graphiken und Gedichte wichtige Begriffe aus der japanischen Geschichte, dem Theater, der Fauna und Flora oder anderen Bereichen erläutert werden; Verzeichnisse der Surimono-Künstler und ihrer Siegel; der Dichter sowie der Dichterclubs, in deren Auftrag viele der Surimono entstanden, und deren Marken und Embleme runden die Darstellung ab.

Die Katalogbände werden auf der entsprechenden, informativ verlinkten Webseite des OSTASIEN Verlags in Text und 17 Bildern anschaulich vor- und dargestellt. Hervorhebenswert ist die Rezension in den Hamburger China-Notizen.

Der in dieser Ausführlichkeit und opulenten Bebilderung seinesgleichen suchende Katalog dürfte nicht nur die Liebhaber von Japonica, sondern auch Bibliophile begeistern, die sich dem Sammeln von Gelegenheitsgraphik verschrieben haben.

(Bernd-Ingo Friedrich)

Warten auf das Neujahrslicht. Japanische Grußblätter (Surimono) aus dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Herausgegeben von Ursula Lienert, Hannelore Dreves und Mizuki Wildenhahn. Gossenberg: OSTASIEN Verlag 2011. (Deutsche Ostasienstudien 5.)

Di, 12.03.2019

Die Neuhauser Kunstmühle präsentiert Remigio

Die Neuhauser Kunstmühle präsentiert an gewohnter Stelle auf der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr vor allem ihr Projekt „Remigio“ (Näheres auch auf facebook) und die Tapete von Markus Krön (die nebenstehende Abb. zeigt einen Ausschnitt). Und wie alljährlich zeigt die Neuhauser Kunstmühle mit Thomas Franke an der Steindruck-Presse, wie eine Lithografie entsteht!

21. - 24. März 2019

Leipziger Buchmesse
Halle 3, Stand H 402

Thomas Reinecke "Entdeckerfreuden - Der Wehrhahn Verlag", Marginalien #232, S. 41ff

Der Wehrhahn Verlag kommt nach Leipzig

Aufmerksamen Lesern der Marginalien wird nicht entgangen sein, dass der Wehrhahn Verlag aus Hannover in der Vergangenheit nicht auf den Messen in Leipzig und Frankfurt vertreten war. Diese Information von Thomas Reinecke in den Marginalien wurde, kaum erschienen, von der Realität eingeholt: In wenigen Tagen werden wir Matthias Wehrhahn auf der Leipziger Buchmesse an seinem Verlagsstand in Halle 5, E 405a. finden.

Mo, 11.03.2019

AdA 1/2019

Das soeben ausgelieferte neueste Heft "Aus dem Antiquariat" enthält unter anderem Beiträge von Hans Altenhein (Der Kritiker Adolph Müllner. Eine Aktualisierung), Frank-Rutger Hausmann (Die Verlagsbuchhandlung der Gebrüder Henninger in Heilbronn) und Roland Stark (Buchkunst im frühen S. Fischer Verlag, 1889 bis 1906).

In der Rubrik Antiquariat findet sich ein ausführlicher Bericht von den Antiquariatsmessen in Ludwigsburg und Stuttgart.

Es gibt außerdem einen Terminkalender (Messen, Auktionen, Ausstellungen) sowie eine Übersicht über neue Antiquariatskataloge und -listen.

So, 10.03.2019

Jan Tschichold – ein Jahrhunderttypograf?

Blicke in den Nachlass

Obwohl selbst nie am Bauhaus tätig gewesen, gilt der in Leipzig geborene Typograf, Plakatdesigner und Buchgestalter Jan Tschichold (1902–1974) als einer der wichtigsten Vertreter der funktionalen Typografie. Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums zeigt das Deutsche Buch- und Schriftmuseum in seiner neuen Wechselausstellung die Meilensteine seines typografischen Lebenswerkes.

Der 176 Kisten umfassende Nachlass Tschicholds gewährt Einblick in alle Schaffensperioden und Meilensteine seiner typografischen Arbeit: Beginnend mit den ersten Skizzenbüchern des 16-Jährigen über zahlreichen Schriftentwürfe, Studien zu Buchcovern und Arbeiten im Umfeld der „Neuen Typographie“ bis hin zu seinen pädagogischen Schriften und den Arbeiten für die gestalterischen Gesamtauftritte großer Unternehmen. Anhand einer Auswahl von ca. 200 Objekten führt die Ausstellung durch die Biografie dieses Jahrhunderttypografen, dessen Leben von zahlreichen, auch exilbedingten Brüchen und Neuanfängen geprägt ist. Dieses „Zick-Zack“ durch das Jahrhundert der Typografie bettet Tschicholds berühmte Arbeiten aus den 1920er-Jahren in den Kontext seines Gesamtwerkes. Dass die „Neue Typographie“ im Umfeld des Bauhauses, die Tschicholds Ruhm begründet hat, dabei nur eine Facette des Werkes darstellt, wirft auch ein neues Licht auf 100 Jahre Rezeption des Bauhauses.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch, knapp 400 Seiten, Wallstein Verlag, 24,00 Euro.

Ausstellungseröffnung: 18. März 2019, 19:30 Uhr
Ausstellung: 19. März - 8. September 2019

Deutsches Buch- und Schriftmuseums / Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig
in Kooperation mit der Universität Erfurt

Sa, 09.03.2019

Heinrich Stieglitz, ein Denkmal

Bernd-Ingo Friedrich veröffentlichte jetzt bei Arnshaugk, Neustadt den zweiten Teil seiner Forschung zu Heinrich Stieglitz.

Heinrich Stieglitz (1801-1849) gehört zu den Persönlichkeiten, deren Bild sich durch interessengeleitete Wahrnehmung, Deutung und Bewertung schon zu Lebzeiten weitgehend verfestigt hat. Ein solches auf verschlungenen Pfaden tradiertes und durch die Macht steter Wiederholung erstarrtes Bild infrage zu stellen, gehört zu den vorrangigen Aufgaben biographischer Forschung, wie sie sich der Pirckheimer Bernd-Ingo Friedrich bereits zu Gottlob Leopold Immanuel Schefer (1784–1862) und Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871) verschrieb.

Der zweite Band des Denkmals für Heinrich Stieglitz ist seinem Werk gewidmet.
In einem ersten Teil werden „Der Dichter Heinrich Stieglitz“, seine Bilder des Orients und die im vierten Band derselben enthaltene Tragikomödie „China“ in Beziehung zur Gesamtheit der deutsch-orientalischen Dichtung des 19. Jahrhunderts gesetzt. Ein Verzeichnis der Publikationen und nachgelassenen Produktionen runden die Bestandsaufnahme ab. Dem Anhang „Heinrich Stieglitz als Texter“ folgt eine ausführlich kommentierte Bibliographie der Vertonungen seiner Gedichte. Der zweite Teil besteht aus rund 90 „Nachklängen“, also „einer kritischen Sichtung und Neubewertung überlieferter Interpretationen und bekannter Quellen“, sowie einer kurzen Zusammenfassung. Ein dritter Teil enthält die Register für beide Bände der Monographie.

Eine Rezension on U.E.G. Schrock erschien in Marginalien, # 229, S. 96f

Friedrich, Bernd-Ingo: Heinrich Stieglitz, ein Denkmal.
Erster Teil: Biographie und Exkurse. Arnshaugk Verlag 2018. ISBN 3-944064-88-7. 58,– €
Zweiter Teil: Anhänge, Nachklänge und Register. Arnshaugk Verlag 2019. ISBN 3-944064-89-5. 58,– €

Janosch - zurück im Bilderbuchmuseum

Endlich ist es soweit! Nach langen Reisen zu unterschiedlichen Ausstellungshäusern und -orten sind die Originalarbeiten von Janosch wieder im Bilderbuchmuseum Burg Wissem eingetroffen.

Ein guter Grund, den „Vater der Tigerente“ mit einer großen Schau willkommen zu heißen. Lieblinge wie Tiger und Bär, die nach Panama reisen, werden dabei ebenso zu sehen sein wie Märchenillustrationen, Originale zu Kasper Mütze oder Postkartenentwürfe.

Janosch, sowohl Maler, Zeichner als auch Autor, ist einer der erfolgreichsten deutschen Bilderbuchillustratoren, der seit 1960 Kinder wie Eltern begeistert. Er veröffentlichte bis heute fast 400 Bücher, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden. Das Bilderbuchmuseum in Troisdorf verfügt über den weltweit größten Bestand an Janosch-Illustrationen aus der Dauerleihgabe der Janosch-Film & Medien AG Berlin.

Ausstellung: 17. März - 30. Juni 2019

Fr, 08.03.2019

FRIEDER HEINZE – Arbeiten auf Papier

Mystisch und geheimnisvoll wirken die Malereien und Grafiken des in Leipzig geborenen Künstlers Frieder Heinze. Der Schüler von Bernhard Heisig und Werner Tübke, Mitinitiator und -gestalter des 1. Leipziger Herbstsalons (1984)  kehrte sich schon früh von einer Darstellungsart ab, für die u.a. seine Lehrer exemplarische Gestaltungskonzeptionen entwickelten. Frieder Heinze verwarf die figürlich-illusionistische Malerei mit einem starken narrativen Bezug und entwickelte einen formel- und flächenhaften Malstil. Ornamenthafte Zeichen, kalligraphische Elemente, urtümliche Gestalten, auch Zitate mittelalterlicher religiöser Kunst verbreiten sich labyrinthartig über die Fläche, bevölkern in großer Dichte die gemalten bzw. gezeichneten Bildteppiche. Nicht von ungefähr wurde oft und richtig auf die Nähe der Bildsprache des Künstlers zu prähistorischen Darstellungen verwiesen. Frieder Heinze gefällt das Diktum von Picasso, der nach Besichtigung neu entdeckter Höhlenmalereien der Steinzeitmenschen mit Blick auf die eindrucksvollen Tierdarstellungen gesagt haben soll, dass die Künstler nichts dazugelernt hätten. Aber nicht nur Prähistorisches bzw. die sogenannte Kunst der Naturvölker bieten Inspirationsquellen. Die ausgestellten Lithografien, die in Teilen handkoloriert wurden, weisen auch deutliche Bezüge zu surrealistischen Strömungen auf. Der schier unerschöpfliche Erfindungsreichtum Frieder Heinzes schlägt eine Brücke von den phantastischen und seltsam verstörenden Figuren eines Hieronymus Bosch hin zu Bildschöpfungen von Klassikern der Moderne wie Paul Klee und Miró.

(Matthias Frohl)

Ausstellungseröffnung: 16. März 2019, 16.00 Uhr, Frieder Heinze wird mit den Ausstellungsgästen ein originalgrafisches  Ausstellungsplakat drucken und auf Wunsch signieren.
Ausstellung: 16. März - 31. Mai 2019

Galerie „Sonnensegel“
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg a.d. Havel

Do, 07.03.2019

am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft zur Leipziger Buchmesse 2018

Freikarten zur Leipziger Buchmesse

Den Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft stehen auch in diesem Jahr wieder Freikarten für einem Besuch der Leipziger Buchmesse zur Verfügung. Leider nicht unbegrenzt, deshalb werden diese Tageskarten verlost. Es nimmt jeder Pirckheimer an der Verlosung teil, der sich bis zum 14. März per E-Mail oder postalisch unter "Pirckheimer-Gesellschaft, Driesener Str. 13, 10439 Berlin" anmeldet.

Auch Nichtmitglieder können mit einer Bewerbung um eine Freikarte in die Lostrommel kommen, müssen dabei aber den Namen des Künstlers nennen, von dem die Originalgraphik, die (für Mitglieder) den Marginalien beiliegt, aus Heft 232 stammt. Die Antwort findet sich auf unserer Homepage. Auf der Messe kann man übrigens diese Graphik, wie auch viele weitere, die den Marginalien exklusiv für Mitglieder beilagen, bewundern.
(Psst: und sogar erstehen, als Begrüßungsgeschenk einer neuen Mitgliedschaft.)

Die Gewinner werden hier am 15. März mit Vorname, Initiale des Nachnamens und Stadt veröffentlicht - falls das nicht gewünscht wird, bitte im Wunsch auf eine Freikarte angeben.

Mi, 06.03.2019

Tamara Ivanova (MTM), Rekonstruktion des Universums Teil 1 – Umänderung. Auflage 5 Exemplare. 2017

Rekonstruktion des Universums

Zeitgenössische russische Künstlerbücher

Eine Ausstellung in Köln zeigt Künstlerbücher und Buchobjekte russischer Künstlerinnen und Künstler vorwiegend aus den Jahren 2000 – 2018. Die Auswahl der Künstlerbücher und Buchobjekte von 16 russischen Künstlerinnen und Künstlern wurde von Elisabeth Broel (Mitbegründerin der EDITIONALE) zusammengestellt. Dabei war es Broel wichtig, ein möglichst breit gefächertes Spektrum von Themen, Techniken, sowie Auflagen und Unikaten zu zeigen. Die Künstlerinnen und Künstler der ausgestellten Werke leben heute in Russland und Deutschland, wo sie schon an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen haben. Die in der Ausstellung in der Kunst- und Museumsbibliothek gezeigten Arbeiten, sind jedoch zum größten Teil zum ersten Mal in Deutschland zu sehen.

Der Titel der Ausstellung ist dem Titel des Künstlerbuches „Rekonstruktion des Universums“ von Tamara Ivanova entlehnt. Ihr Künstlerbuch hat die Künstlerin den Künstlerinnen und Künstlern der Avantgarde gewidmet, die vor ca. hundert Jahren neue Wege bestritten und mittels der Kunst versuchten haben, die Lebenswelt neu zu gestalten. Tamara Ivanova hat ihr Künstlerbuch als Stoffmusteralbum gestaltet. Es wurde für die Ausstellung komplett fotografiert, so dass es nicht nur im Original ausgestellt ist, sondern in einem „Digitalen Bilderrahmen“ alle Seiten in einer Endlosschleife geblättert werden.

Ausstellungseröffnung: 15. März 2019, 19.00 Uhr, Einführung Elisabeth Broel im Gespräch mit Tamara Ivanova und Vladimir Sitnikov
Ausstellung: 16. März - 5. Mai 2019

Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln
Heinrich-Böll-Platz/Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln

Oscar Jolles zum 90. Todestag

Zur Erinnerung an einen Buchliebhaber, Förderer der Gutenbergschen Kunst und hebräischer Lettern, Oscar Jolles, findet im Forum Gneisenaustar. in Berlin eine Veranstaltung des Arbeitskreises Berthold AG statt.

Oscar Jolles war jüdischer Herkunft und von 1900 bis zu seinem Tod am 11. März 1929 leitender Direktor der Schriftgießerei H. Berthold AG, in dem Gebäude des jetzigen Mehringhofes. Dass uns heute eine Vielzahl von aufwändig gestalteten Druckwerken über das Schriftgießereigewerbe zur Verfügung steht ist zu einem bedeutenden Teil das Verdienst Oscar Jolles. Und dass das Gießen von Bleilettern keine Nebensächlichkeit war, dafür legt eine Vielzahl schöner Druckwerke der Berthold AG ein beredtes Zeugnis ab. Ein Meisterwerk ist das von Joseph Tscherkassky gestaltete Musterbuch hebräischer Schriften, welches ohne das Engagement Oscar Jolles nicht denkbar gewesen wäre. Mit diesem Musterbuch, der Frank-Rühl-Hebräisch aus dem Hause Berthold und der Mitgliedschaft Jolles in der Soncino-Gesellschaft verbindet sich das Gedenken an Oscar Jolles auch mit dem Erinnern an einen Teil der glanzvollen deutsch-jüdischen Kultur der Kaiserzeit und Weimarer Republik.

 11. März 2019, 18 Uhr

Schule für Erwachsenenbildung/Forum
Gneisenaustr. 2a, Berlin

Di, 05.03.2019

Hits! No.2 – Präsentation zur Leipziger Buchmesse

Zehn Lieder – Zehn Drucker*innen – Zehn Einblattdrucke

Annegret Frauenlob präsentiert die zweite Ausgabe der Hitbox – ein musikalisch-grafisches Gemeinschaftsprojekt – am Messestand von Friederike von Hellermann.

Die Top Ten der Buchdrucker*innen 2018 wurden gedruckt von Alexandra Frohloff, Julienne Jattiot (carpe plumbum), Thomas Siemon (carpe plumbum), Marc Berger (edition schwarzdruck), Nadine Respondek (augen.falter), Thomas Konietschke (kaefertalpresse), Annegret Frauenlob, Friederike von Hellermann, Markus Färber und Sven Märkisch (edition sand)

Marktplatz Druckgrafik, Halle 3 – Stand C525

Mo, 04.03.2019

Bucheinbände & Gästebücher

In der Rostocker Hugendubel-Filiale werden Bucheinbande, Gästebücher und graphische Arbeiten von Henry Günther aus Ribnitz-Damgarten ausgestellt, darunter auch die Einbände zu den Buchprojekten der Bücherkinder Brandenburg.

1. März - 30. April 2019

Hugendubel
Kröpeliner Straße 41, 18055 Rostock

So, 03.03.2019

ausgewählt schön

Eine Ausstellung in Berlin widerspiegelt mit etwa 100 Titeln die Vielfalt und Breite des Büchergilde-Programms: Klassiker finden sich darunter ebenso wie illustrierte Bücher und Graphic Novels, Sachbücher sowie aktuelle Romane und die Edition Weltlese.
Begleitend zur Ausstellung werden in einer Lesung auf einem Büchergilde-Abend in den Räumlichkeiten der Philipp-Schaeffer-Bibliothek mit einem moderierten Gespräch Jana Hensel und Wolfgang Engler den Band "Wer wir sind" vorstellen.

Ausstellung: 4. März - 18. April 2019
Lesung: 12. März 2019, 20 Uhr

Philipp-Schaeffer-Bibliothek
Brunnenstr. 181, Berlin-Mitte 

Sa, 02.03.2019

Bernd Friedrich in der Eremitage

Nach dem - leider weitestgehend erfolglosen - Versuch, auch im Winter in der Eremitage Gransee eine Ausstellung zu zeigen und weil im Weihnachtsstress eine Eröffnung terminlich sehr unpassend war, wird es diesmal zum ertsen Mal eine Finissage geben. Bis dahin zu sehen ist dann die Ausstellung mit Drucken von Bernd Friedrich noch zu sehen.
Zur Finissage wird der Künstler und Berliner Pirckheimer jedem Besucher die Teilnahme mit einem geschenkten Druck versüßen. Außerdem zeigt er an diesem Tag seine selbstgedruckten Bücher. Das gastronomische Konzept ist wie immer: für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
Für alle, die vorher vorbei schauen wollen: am 7. und 10. März bleibt die Eremitage geschlossen, weil die Belegschaft an der GrafikBörse Borken teilnimmt.

Ausstellung: 11. Dezember 2018 - 23. März 2019
Finissage: 23. März 2019, 16 Uhr

EREMITAGE GRANSEE
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4A, 16775 Gransee