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Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Sa, 22.09.2018

Grundstock einer Grafiksammlung: drei signierte und nummerierte Originalgrafiken, immer in drei verschiedenen grafischen Techniken, zum Beispiel Radierung, Lithografie und Holzschnitt. Zu jeder Grafik gibt es einen „Waschzettel", in dem die Künstlerin bzw. der Künstler vorgestellt und die angewendete Technik genau beschrieben wird. Das Ganze befindet sich in einer handgefertigten Grafikmappe im Format 60 x 80 cm, in deren Deckel auf Wunsch der Name der oder des zu Beschenkenden blindgeprägt werden kann.

Einsteigerpaket für Grafiksammlerinnen und -sammler

"[...] Wie bekommt ein junger Mensch heute [...] Gelegenheit, mit der Kultur der Originalgrafik konfrontiert zu, werden? In der Schule leider in der Regel wenig oder gar nicht, und an die Bilder, die bei Eltern oder Großeltern an den Wänden hängen, hat man sich schon so gewöhnt, dass sie nicht mehr in Rede stehen. (Mal wechseln?) Die Büchergilde, die sich seit ihrer Gründung 1924 der Idee verschrieben hat, Menschen an Literatur und Kunst heranzuführen, möchte die anstehende Verschenk-Jahreszeit nutzen, um ein paar trojanische Kunstpferde in Jugendzimmer zu schmuggeln. 

Dazu stellen wir den Grundstock einer Grafiksammlung zusammen [...] 

Es spricht natürlich auch nichts dagegen, dass Sie - obschon bereits erwachsen - sich selbst mit einer Einsteigermappe für eine Grafiksammlung beschenken. Sie können dabei gern auch einen Motiv-Schwerpunkt, z.B. Landschaft oder Akt, angeben, nach dem wir versuchen, eine entsprechende Mappe zusammenzustellen." 

... kompletter Artikel hier. Bitte auch die letzte Seite beachten.

(Wolfgang Grätz im Artclub Journal 87 der Büchergilde)

Do, 20.09.2018

Fotos: Abel Doering, Abb. © Anja Seidel

bei Anja Seidel im Milchhof

War heute zu einen letzten Besuch bei Anja Seidel in der PrenzlBerger Ateliergemeinschaft Milchhof  eingeladen, sie muss sich leider auf die Suche nach neuen Räumlichkeiten begeben. Erst zur artspring berlin wurde ich auf diese Künstlerin aufmerksam, die in ihren Graphiken Text und Bild, mitunter auch mit musikalischem Bezug, in häufig morbiden und gleichzeitig skurilen Bildfindungen mit phantasievollen Schriftbildern vereint. Diese Darstellungen erschließen sich dem Betrachter nicht sofort und erfordern gründliches Sehen.

Die obere Abbildung zeigt Arbeiten von 2016 mit eigenen Texten, von denen sie in späteren Graphiken Zitate aufnahm und mit umfassender Symbolik verarbeitete. Die untere Abbildung zeigt einen aus ihre Kindheitserinnerung immer wieder dargestellten Maulwurf, hier auf dem Operationstisch in einer Figurenkonstellation, die an Rembrandts Anatomie des Dr. Tulp erinnert, derartige Zitate an Gemälde anderer Künstler kann man immer wieder bei ihr finden.

Pirckheimer werden gern zur Kenntnis nehmen, dass das Kollektiv Tod gemeinsam mit Anja Seidel ein Künstlerbuch plant, über dieses Projekt kann vermutlich erst Ende November nach der Teilnahme der Künstlerin an Ausstellungen, u.a. in Chemnitz und Paris genaueres berichtet werden.

Hier kann man sich weiter über Anja Seidel informieren: seidel-malerei.de.

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Sa, 15.09.2018

© Brigitte Iseli-Neustäbler

Zwiebelfisch

Unser Schweizer Mitglied Brigitte Iseli-Neustäbler bereitet die Herausgabe eines Künstlerbuches unter dem Titel Zwiebelfisch mit Gedanken zur Wortbedeutung für den Schriftsetzer und als Speise vor. Geplant ist eine Auflage von 15 Exemplaren. Das Buch, das gerade von Stefan Cseh gebunden wird, enthält Originalholzschnitte im Handabzug. Der nebenstehend abgebildete Titel des Künstlerbuchs zeigt eine Darstellung des gleichnamigen Restaurants am Savignyplatz in Berlin.

Atelier Neustäbler
Burgfelder Str. 25, CH 4055 Basel

Fr, 14.09.2018

1. Pirckheimer-Abend nach dem Jahrestreffen

Gestern fand im Säulensaal der ZLB der erste Treff der Berlin/Brandenburger Pirckheimer nach dem Jahrestreffen statt.
Dr. Fritz Jüttner hielt seinen Vortag "Vom Saale- an den Pleißestrand - ein bibliophiler Ritt mit Zachariäs "Renommisten", einem Sauf- und Raufbold des 18. Jahrhunderts", anhand zahlreicher mitgebrachter Bücher aus seiner eigenen Bibliothek anschaulich dargebracht.

(Fotos: Ralf Parkner)

Jüttners Bibliothek umfasst sämtliche Ausgaben des "Renommisten" vom ersten Druck 1744 in den "Belustigungen des Verstandes und des Witzes", der ersten belletristischen Zeitschrift Deutschlands, bis zur von Detlef Ignasiak herausgegebenen Ausgabe des quartus-Verlags 1998, darunter alle von Zachariä besorgten Ausgaben seiner Werke und die Nachdruck-Ausgaben des 18. Jahrhunderts, den ersten Separatdruck 1840 mit Erstveröffentlichung der Illustrationen von Theodor Hosemann und die prächtige Ausgabe 1909 des Verlags Eugen Diederichs. Natürlich fehlte auch nicht der Band 700 der Insel-Bücherei mit seiner speziellen Ausgabe für die Teilnehmer des Leipziger Pirckheimer-Jahrestreffens 1989.

Do, 13.09.2018

Handschrift von Christine Hartmann zu einem Text von Federico Garcia Lorca, 1991, © Klingspor Museum Offenbach

Hommage à Christine Hartmann

Am 18. September wäre die renommierte Offenbacher Schriftkünstlerin Christine Hartmann 80 Jahre alt geworden. Doch die Schriftkünstlerin, die sich so großer Bekanntheit in Offenbach und weit darüber hinaus erfreute, starb am 24. Juli 2014. An ihrem Geburtstag möchte das Klingspor Museum ihrer gedenken. Es werden Arbeiten aus ihrem umfangreichen Oeuvre im Museum ausliegen, Erläuterungen dazu gibt Museumsleiter Stefan Soltek. Christine Hartmann gehört zu jenen wenigen ProtagonistInnen ihres Faches, die aus der Meisterschaft klassischer Schriftkunst schrittweise eine ganz eigene Kunst des Schreibens von Hand entwickelt haben, durchaus unter Einbeziehung vieler Stilelemente, wie sie in der Bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts sich herauskristallisiert haben. Besonders der expressive Gestus hat in Hartmanns Werk eine besondere Bedeutung, unterstützt von einer kühnen Experimentierfreude sowohl im Form- wie im Farbkompositorischen.

18. September, 17.30 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

So, 09.09.2018

Harald Kretzschmar in Bergholz-Rehbrücke

Harald Kretzschmar liest, spricht und zeigt Bilder in Bergholz-Rehbrücke zu seinem neuen Buch Stets erlebe ich das Falsche -  Der alternative Künstlerreport. Aus persönlichem Erleben entsteht ein völlig neuer Blick auf ein einzigartiges Panorama kritischer Weltsicht.

Harald Kretzschmar ist seit 1956 in Kleinmachnow bei Berlin ansässig. Er war jahrzehntelang als Karikaturist und Porträtist des „Eulenspiegel“ unübersehbar in der Kunst-und Medienszene aktiv. Ihre prominentesten Vertreter porträtiert er nun im Rückblick als zeichnender und schreibender Buchautor.

An diesem Abend würdigt er besonders den langjährigen Rehbrücker Einwohner und Jahrhundertzeichner Karl Holtz im Umfeld von Zeichnern wie Schaefer-Ast, Hegenbarth oder Herbert Sandberg. Zusätzliche nicht im Buch abgebildete Farbabbildungen runden sein Bildprogramm ab. Das im Quintus Verlag Berlin 2017 erschienene Buch , welches als Teilauflage als Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft ausgereicht wurde, ist am Abend für 20 Euro zu haben – signiert und mit Porträtskizze der erwerbenden Person versehen.

Eine weitere Lesung kann man am 13. September in der Galerie der Berliner Graphikpresse erleben.

Lesung:11. September 18 Uhr im

Mehrgenerationenhaus Nuthetal
Bergholz-Rehbrücke, Schlüterstraße 46

Sa, 08.09.2018

Autor und Illustratorin: Till Sailer und Gertrud Zucker präsentieren in der Bad Saarower Gemeindebibliothek ihr gemeinsames neues Kinderkunstbuch „Die Zauberflöte“. Foto: Ruth Buder
Foto: Elke Lang

Die Zauberflöte

Es ist das Buch von drei Enthusiasten: Schriftsteller Till Sailer, Illustratorin Gertrud Zucker und Elke Lang, der Herausgeberin. Mozarts berühmte Oper „Die Zauberflöte“ präsentierten sie mit ihrem gleichnamigen Buch für Kinder, um ihnen das 200 Jahre alte Werk näher zu bringen. Am Donnerstagabend stellten die Macher das Kunstbuch während einer gut besuchten und kurzweiligen Veranstaltung in der Bad Saarower Bibliothek vor. Dazu hatte Sailer, der sowohl Musik als auch Literatur studiert hat, mehrere Flöten und ein Xylophon mitgebracht, um Stücke aus der Oper zu Gehör zu bringen. Wer wusste schon, dass die Melodie von dem bekannten Kinderlied „In einem kleinen Apfel“ aus der Zauberflöte“ stammt?

Schon lange haben er sich mit dem Gedanken getragen, ein Kinderbuch über die „Zauberflöte“ zu schreiben, sagte Sailer. Illustrationen von Gertrud Zucker lagen bereits in der Schublade. Doch es scheiterte an Verlagen, die es herausbringen wollten. Elke Lang entwickelte dann ein Finanzkonzept, um ähnlich wie in der Bildenden Kunst eine limitierte, bibliophile Ausgabe – jedes der 40 Bücher ist handgemacht und ein Unikat – herauszugeben. Lediglich der Landkreis beteiligte sich mit 1500 Euro. Gedruckt wurde es von dem viel gelobten Sven Märkisch im Gutenberg-Druck-Laden der Kinder- und Jugendkunstgalerie „Sonnensegel“ Brandenburg. Jedem Buch liegt ein anderer Linolschnitt von „Sonnensegel“-Kindern“ bei. Das aber hat seinen Preis: 160 Euro. „Wir hoffen auf finanzkräftige und mildtätige Interessenten“, sagte Sailer. Mit den Einnahmen soll die Printausgabe, die wahrscheinlich zu Weihnachten herauskommen und 15 Euro kosten soll, finanziert werden.

Sailer hat das von Emanuel Schikaneder stammende Libretto von einer dramatischen in eine epische und für Kinder verständliche Form gebracht, ohne die Story zu verändern. Herausgekommen ist eine märchenhafte Liebesgeschichte mit Gutem und Bösem. Die lustigen, teils auch etwas gruseligen Illustrationen sind schwarz, wirken aufgrund der Schabtechnik wie Holzschnitte. „Es gibt schon so viel Buntes für Kinder“, sagte Till Sailer, und bei Gertrud Zucker „hat sich noch kein einziges Kind über Schwarz-Weiß-Technik beschwert“.

Elke Lang würdigte das Kunstbuch als „einen guten Einstieg für Kinder in die Welt der Oper, die heute von der Populärkultur beeinflusst sind. Ich finde es ganz wichtig, dass Kinder an solche Sachen herangeführt werden.“

(Ruth Buder in MOZ, 8./9. September 2018)

Mi, 05.09.2018

druckgrafische Highlights in Gransee

Dieses Wochenende boxt bekanntlich der Papst im Kettenhemd in der Granseer Mauerstraße … hier findet anlässlich des "Tages des offenen Denkmals" ein Kunst- & Handwerkermarkt statt.

Dabei gibt es ein paar Highlights aus druckgrafischer Sicht: Katja Labedzki aus Halle veranstaltet hier „Drucken mit Kindern“, die Grafiker Ralf Hentrich und der Pirckheimer Roland R. Berger bieten Originalgrafik zum Kauf an, die Ausstellung mit Arbeiten von Stephane de Schrevel ist zu bewundern (und wird auch gelegentlich erklärt) und die Schwarzdruckwerkstatt kann betreut besichtigt werden. Natürlich können auch ein paar Erzeugnise von Schwarzdruck erworben werden. Daneben gibt es jede Menge (für unsere Verhältnisse) interessante Stände mit Handwerk (teilweise zum Selbermitmachen), Kunst, Regionalem, funktionierenden Oldtimern und einem handverlesenem kulinarischen Angebot. 

Das nebenstehende Plakat verweist auf eine Veranstaltung in der Eremitage Gransee, die eine Woche später stattfindet.

8./ 9. September 2018

Gransee

 

Mo, 03.09.2018

Foto: Elke Lang

Buchkunstfreunde im Kunstarchiv

Ganz regional auf den Tagungsort Frankfurt [/Oder] sowie auf den Kreis Oder-Spree ausgerichtet, fand am Wochenende das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft [...] statt. Von den rund 550 Mitgliedern nahmen 60 an einer Exkursion nach Beeskow, Eisenhüttenstadt und Neuzelle teil. In Beeskow besuchten sie die Ausstellung von Plakaten aus Frankreich, Polen und der DDR und das Kunstarchiv. Hier führte dessen Gründer Herbert Schirmer in die Aufgaben und die Zukunft dieser Sammlung von sogenannter Auftragskunst der DDR ein.
(Oder-Spree Journal, 3.9.2018, S. 13)

Bilder vom 43. Jahrestreffen ...

Das hier aufzurufende FotoalbumAbel Doering, mit Aufnahmen von Gisela Klostermann, Martel Meinfelder und Elke Lang) kann durch die Teilnehmer des Treffens gern erweitert werden und es können weitere Fotoalben im Netz hier verlinkt werden. Einfach durch E-Mail an Pirckheimer-Blog.
Bei Wunsch, auf einem Foto unkentlich gemacht zu werden (#DSGVO), sollte das bitte dem Blogbetreiber mitgeteilt werden.

Weitere Fotos können im Profil von Ralf Parkner (Anmeldung erforderlich) und (ohne Anmeldung) auf der Seite der Pirckheimer-Gesellschaft auf facebook eingesehen werden.

screenshot: www.moz.de/landkreise/oder-spree/frankfurt-oder/artikel9/dg/0/1/1678554/

Verblüfft von Luthers Kritzeleien

Sammler und andere Verrückte – so nennen sich die Mitglieder der Pirckheimer Gesellschaft in ihrem Slogan. Ihr Frankfurter Mitglied Ralf Parkner hatte die Liebhaber von Büchern und Illustrationen für das Wochenende zum Jahrestreffen nach Frankfurt eingeladen. Rund 80 folgten der Einladung und kamen unter anderem aus Stralsund, Mannheim, Augsburg und Dresden. Mit einem dichten Kulturprogramm erntete Parkner erstaunte Bewunderung für die Stadt.

„Ich bin total überrascht, wie wunderschön die Stadt ist und welche beeindruckende Kulturgeschichte sich hier verbirgt“, zog Ralph Aepler, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft kurz vor der Abreise am Sonntag sein persönliches Fazit. ...

(Frauke Adesiyan in der MOZ, 3.9.2018)

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Do, 30.08.2018

Gerhard Lahr in der Bücherstadt Wünsdorf

Zu den Jubiläen 20 Jahre Bücherstadt und 15 Jahre NEUE GALERIE wird Wünsdorf die dritte Station, diesmal in einer Gruppenausstellung, mit Werken von Gerhard Lahr (1938 - 2012), der Im Januar 2018 achtzig Jahre alt geworden wäre. Gezeigt werden Original-Illustrationen des Künstlers, die als Leihgaben der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz; Kinder- und Jugendbuchabteilung zur Verfügung gestellt werden.

Gerhard Lahr begann 1953 eine 2-jährige Lehre als Plakat- und Schriftmaler (Gebrauchswerber) und studierte von 1956 bis 1959 an der Fachschule für Angewandte Kunst Magdeburg/Fachrichtung Gebrauchsgrafik. 1962 folgte ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 1963 lebte er freischaffend  in Berlin und widmete sich Illustrationen, vorwiegend für Kinder- und Jugendbuchverlage, aber auch für Zeitschriften. Über 150 Kinder-, Jugend- und Schulbücher werden von ihm illustriert. In den Jahren 1969, 1972, 1973 und 1979 erhielt er den Preis „Schönstes Buch" zur Internationalen Buchkunst-Ausstellung Leipzig. 1982 nahm er den "Hans-Baltzer-Preis" des Kinderbuchverlages Berlin entgegen.

Eröffnung: 1. September 2018, 15 Uhr
Es sprechen: Karsten Dornquast, Amtsleiter Amt für Bildung und Kultur des Landkreises Teltow-Fläming
Margitta Wünsche, Vorsitzende der Kunstfördergemeinschaft des Fördervereins “Freunde der Bücherstadt Wünsdorf” e. V.
Werner Borchert, Geschäftsführer der Bücherstadt-Tourismus GmbH.
Die Laudatio hält der Pirckheimer Rainer Ehrt
Musik: Joachim Gies, Saxophon, Percussion, Sprecher, Komposition mit der Uraufführung JEDER MENSCH TRÄGT EIN ZIMMER IN SICH mit Texten von Franz Kafka.
Ausstellung vom 1. September - 7. Oktober 2018

NEUE GALERIE, Bücherstadt Wünsdorf-Waldstadt

Mi, 29.08.2018

Vier Tage in Dixie

In der Patera Presse aus Österreich des Pirckheimers Hannes Obermüller erschein in diesen Tagen Ambrose Bierce' autobiografischer Prosatext »Vier Tage in Dixie« als deutsche Erstausgabe, übersetzt von Paul-Celan-Preisträger Rainer G. Schmidt. Der Text wurde handgesetzt von Bettina Haller ((Sonnenberg-Presse) und von ihr auf Zerkall-Bütten gedruckt. Als Schrift diente die neugegossene Trajanus halbfett. Für die Ausgabe schuf Bettina Haller einen Acrylstich, den sie vom Originalstock eindruckte. Die Buchbindearbeiten lagen in den Händen von lreen Kranz

Dieser Pressendruck umfasst 40 Seiten und hat ein Format von 14,5 x 23,2 cm. Die einmalige Auflage beträgt 55 nummerierte Exemplare in Leinen und Schubern. 

Der Preis bis 31. Dezember 2018 ist 280 Euro, hernach 330 Euro.

Patera Presse, Hannes Obermüller
Im Weizenfeld 27 A-4072 Alkoven

So, 26.08.2018

Cyanotypie und Gummidruck

Der Ludwigshafener Künstler Günther Wilhelm, Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, stellt die Techniken Cyanotypie und Gummidruck aus der Pionierzeit der Fotografie anhand von eigenen Beispielen vor. Jedes Bild entsteht in einem spezifischen Verfahren durch direkte Belichtung auf dem Papier und erhält so den Charakter eines Unikats. Günther Wilhelm wird die Entstehung anhand von Vorstufen, Zwischenprodukten und fertigen Originalen darstellen. Zum Vergleich werden auch damit illustrierte, im Offsetverfahren gedruckte Bücher gezeigt.

Das Treffen der Pirckheimer-Regionalgruppe Rhein-Main-Neckar ist öffentlich und kostenfrei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

30. August 2018, 19.00 Uhr

Hotel Krone, Sepp-Herberger-Stube
Landstraße 9—11, Hirschberg-Großsachsen

 

Sa, 25.08.2018

Ralf Parkner hat sich die richtige Bank für eine Verschnaufpause ausgesucht. Sie steht vor der Bibliothek vis-á-vis vom Rathaus. Fotos: Jörg Kottorba

Pirckheimer im "Märkischen Markt"

Annähernd 70 Büchersammler aus ganz Deutschland, die Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft sind, kommen vom 31. August bis zum 2. September zum Jahrestreffen nach Frankfurt. Den Aufenthalt vorbereitet hat der Frankfurter Ralf Parkner, tatkräfig unterstützt von Elke Lang aus Storkow. ...
Der heute 65-jährige Parkner sammelt unter anderem Exlibris, Handzeichnungen und Grafiken - so von Günter Kunert, Peter Sottmeier, Manfred Bofinger und Ulrich Karlkurt. Parkner, der mit seiner Vielzahl von Schallplatten, Filmprogrammen, Autogrammen und einer kompletten Sammlung zum Thema Jazz längst Einzug in ein Rekordbuch halten könnte, besitzt auch eine umfangreiche Büchersammlung. ...
Seit 36 Jahen hat Parkner seine geistige Heimstatt in der Pirckhelmer-Gesellschaft. Zumindest, was das Sammeln von Büchern, Grafiken und Exlibris betrifft. "Die Pirckbeimer Gesellschaft wurde mein zweites Zuhause", erzählt er und zeigt stolz einige seiner Veröffentlichungen ...

(Jörg Kotterba, Märkischer Markt, 22./23. August 2018)

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