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Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Sa, 20.01.2018

Neues von einem neuen Mitglied

Die Pirckheimer-Gesellschaft hat seit heute ein neues Mitglied: Helmut Schulze (offizin parvus) und ebenfalls seit heute finden sich auf der Seite der Edition vier Neuerscheinungen in der Rubrik Künstlerbücher/Unikate. Das aktuellste Werk ist "Marie O´Kennedy / Helmut Schulze, OHNE WORTE".

Das Buch „Inventare de ma chambre“ von O´Kennedy, 1887 erschienen, nimmt das Thema „Zimmerreisen“ auf (siehe auch Xavier de Meister „Die Reise um mein Zimmer“ und „Die nächtliche Reise um mein Zimmer“).
Maries minutiöser Beschreibung ihres Zimmers und der damit verbundenen Absicht, hinter der sichtbaren Welt der Erscheinungen eine unbekannte Welt zu erkunden, wurde die gegenwärtige Erfahrungs- und Erlebniswelt des Buchkünstlers gegenübergestellt.
Die Seiten des Buches wurden zusammengeklebt oder übermalt, so dass der Text nicht mehr lesbar ist und nur noch einzelne Illustrationen zu sehen sind. Diese wurden durch eingeklebte Zeichnungen und Bilder ergänzt.
Der Originaleinband – rotes Leder mit echten Bünden und goldenen Zier- sowie Schriftprägungen – wurde mit schwarzer, roter und weißer Acrylfarbe bemalt.

Besucher der artbook.berlin haben die offizin parvus dort kennengelernt - die offizin parvus lernte dort die Pirckheimer kennen und schätzen.

Buchkunst
Bucheinband und Buchdruck
Buchdesign und Buchgraphik, Fotos © Elke Rehder

Wie ein Buch gedruckt wird

Grafiker und Drucker in Buenos Aires 1936–1950

Die Stiftung Luis Seoane in A Coruña in Spanien veröffentlichte im November 2017 einen umfangreichen Ausstellungskatalog zum Thema Grafikdesign und Buchkunst in Buenos Aires. Die Pirckheimerin Elke Rehder hat David Carballal, den Kurator der Ausstellung, bei Recherchen unterstützt. Insbesondere ging es dabei um Material zu dem 1890 in Lemberg geborenen Kunstverleger Jakob Hermelin und der 1904 in Elberfeld geborenen Fotografin Grete Stern.
 
Jakob Hermelin gab 1924 in Ulm ein Jahrbuch mit dem Titel Situation 1924. Künstlerische und kulturelle Manifestationen heraus. Es enthält Beiträge über Max Beckmann, Rudolf Großmann, George Grosz, Willi Habl, Karl Hofer, Alfred Kubin, Karl Rössing, Edwin Scharf u. a. In Berlin betrieb Hermelin ab 1925 eine Kunsthandlung und organisierte Ausstellungen mit Werken von Lovis Corinth, Oskar Kokoschka und der Künstlergruppe Der Fels. In seinem Verlag erschienen Grafiken und Mappenwerke von Max Beckmann, Otakar Kubín, Willi Geiger, Boris Grigorjew, Friedrich Heubner, Karl Hofer, Georges Kars, Rolf Nesch, Max Pechstein u. a. Jakob Hermelin emigrierte im August 1936 nach Buenos Aires.

Grete Stern gründete um 1930 mit Ellen Rosenberg, die später Walter Auerbach heiratete, das Fotostudio ringl + pit für innovative Porträt- und Werbefotografie. Grete Stern fotografierte u. a. Karl Korsch, Bert Brecht und Helene Weigel. 1935 heiratete sie in London den Fotografen Horacio Coppola, der zuvor mit ihr am Bauhaus bei Walter Peterhans studierte. Beide emigrierten nach Argentinien, wo sie 1937 in Buenos Aires ein Fotostudio eröffneten. Dort trafen sich Schriftsteller wie Pablo Neruda und Jorge Luis Borges. Grete Stern starb 1999 und Horacio Coppola 2012 in Buenos Aires.

Die Kuratoren David Carballal und Silvia Longueira suchen Kontakt zu Institutionen in Deutschland, welche die Ausstellung oder Teile davon übernehmen möchten. Interessenten können sich gern an Elke Rehder wenden oder an David Carballal.

Karl-Georg Hirsch zum 80.

Zum 80. Geburtstag des Leipziger Künstlers Karl-Georg Hirsch präsentiert die Herzog August  Bibliothek Wolfenbüttel ab Februar die Ausstellung "... Friß die Reste des Vergessens", die sein künstlerisches Schaffen über Jahrzehnte  darstellt.

Hirsch gehört zu den bedeutendsten deutschen Holzschneidern der Gegenwart und hat insbesondere im Bereich des Holzstichs Herausragendes geleistet. Der emeritierte Professor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 2011 den Gutenberg Preis der Stadt Leipzig.
Seine Buchillustrationen wurden in der DDR und von der Stiftung Buchkunst in der BRD mehrfach mit dem Titel "Schönstes Buch" ausgezeichnet.

Das Ausstellungsgut stammt vorwiegend aus der Sammlung Dr. Beate und Dr. Peter Labuhn (Stendal), das durch Material der Malerbuchsammlung der Bibliothek ergänzt wurde. Als Laudator in der Eröffnungsveranstaltung konnte Peter Gosse (Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste) gewonnen werden.

Ausstellung: 2. Februar - 27. Mai 2018

Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Mi, 10.01.2018

Irene Wedell. Maria Sybilla Merian © Klingspor-Museum

Quantensprung

Naturwissenschaftliches im Künstlerbuch

Naturwissenschaft und Künstlerbuch – wie geht das zusammen? Sehr gut, wie die Ausstellung des Klingspor Museums beweist. Dazu sind entsprechende Werke aus dem Bestand ausgewählt. Sie zeigen auf, wie Künstler Aspekte der Naturwissenschaft aus ihrem Blickwinkel zu Gunsten visueller und inhaltlicher Aussagen zur Darstellung bringen. Es sind Bücher gänzlich eigener Art.

Biologie, Physik, Astronomie, Medizin, die Mathematik als naturwissenschaftliche Hilfswissenschaft aber auch fachübergreifende wissenschaftliche Themen - all dies findet seinen Niederschlag im Künstlerbuch. Nicht nur als Themenstellung finden naturwissenschaftliche Erkenntnisse ihren Eingang in die Buchkunst, auch künstlerische Konzepte bedienen sich ihrer: chemische Prozesse, die das Kunstwerk geplant verändern, z. B. durch dauerhafte Belichtung verschwinden lassen.

Die Exponate stammen alle aus dem reichhaltigen Fundus des Museums. Die Zusammenstellung der Ausstellung versteht sich exemplarisch. Sie zeigt beispielhaft die dem Künstlerbuch eigene Lesart auf, Sachverhalte in Augenschein zu nehmen und sie auszuloten auf den beiden Standbeinen des Wissen schaffenden Mediums Buch einer- und der visuell-gestalterischen Einlassung des Künstlerischen andererseits.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Eröffnung 15. März 2018, 19 Uhr
Ausstellung: 16. März – 20. Juni 2018

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80 | 63065 Offenbach

Di, 09.01.2018

Stuttgarter Antiquariatsmesse 2018

64 An­ti­qua­re aus Deutsch­land, Großbri­tan­ni­en, Ita­li­en, Ös­ter­reich, den Nie­der­lan­den und der Schweiz werden ein hochka­rä­ti­ges und viel­fäl­ti­ges An­ge­bot bei die­ser be­deu­tends­ten an­ti­qua­ri­schen Ver­an­stal­tung in Deutsch­land garantieren: al­te Hand­schrif­ten und aus­ge­fal­le­ne Bü­cher zu je­dem er­denk­li­chen The­ma, Gra­fi­ken, Zeich­nun­gen, Fo­to­gra­fi­en – kurz: Al­les, was das Herz bi­blio­phi­ler Samm­ler be­gehrt.

Die Son­der­aus­stel­lung ist in die­sem Jahr Pe­ter Paul Ru­bens als Buch­künst­ler ge­wid­met: »Sinn­bild – Bild­sinn«.

Zur ge­mein­sa­men Auf­takt­ver­an­stal­tung der 57. Stutt­gar­ter An­ti­qua­ri­ats­mes­se und der An­ti­qua­ria Lud­wigs­burg spricht der Lei­ter des Kling­spor Mu­se­ums Of­fen­bach, Ste­fan Sol­tek, am 22. Ja­nu­ar, 20 Uhr im Li­te­ra­tur­haus zum The­ma »Was taugt dem Künst­ler das Buch? Sle­vogt, Pi­cas­so, Gries­ha­ber …«.

Messe: 26. - 28. Januar 2018

Württembergischer Kunstverein
Schloss­platz 2  •  70173 Stutt­gart 

So, 07.01.2018

1979 · Carlfriedrich Claus für Christa Wolf zum Geburtstag

Schenken und Gedenken

Der Pirckheimer Jörg Seifert plant mit weiteren Initiatoren den Briefwechsel zwischen Christa und Gerhard Wolf einerseits und Carlfriedrich Claus als Buch herausgeben. "Gelingt [ ... das, kann man ] lesen und sehen, in welchen Denk- und Bildwelten sich die Wolfs und Claus bewegten. [ ... ] Der Briefwechsel begann am 15. Juni 1971, dauerte bis 1998 an und umfasst etwa 1.000 Briefe. Die Wolfs – es schreibt hauptsächlich Gerhard Wolf – und der Künstler Claus diskutieren literarische und künstlerische Projekte, reflektieren ihre Lektüre, tauschen sich über Utopien, Künstler, Politik und Gesellschaft aus, über den Kulturbetrieb in der DDR und in Deutschland."

Die Initiatoren laden ein, sich an diesem besonderen Buchprojekt und Geschenk finanziell zu beteiligen, nur dann kann das Projekt realisiert werden. Der Chemnitzer Verlag wird das Buch in Programm und Vertrieb aufnehmen, Matthias Zwarg die Redaktion und Martin Hoffmann die Gestaltung übernehmen.

Um den Band bis zu Gerhard Wolfs Geburtstag am 16. Oktober 2018 realisieren zu können, müsste die Finanzierung bis Ende Februar 2018 gesichert sein. Für ihren Beitrag werden Unterstützer im Buch genannt und erhalten Freiexemplare bzw. eine Spendenbescheinigung.

Näheres hier.

Do, 04.01.2018

Foto © Constanze Kreiser

Die Sammlung Hartmann in Hannover

Kaum eine Kunstsammlung widmet sich so intensiv dem Zusammenhang zwischen Literatur und bildender Kunst wie die des Ehepaars Brigitte und Gerhard Hartmann aus Lindau am Bodensee. Seit über zehn Jahren bauen sie gezielt und mit großem Geschick eine neue, spezielle Sammlung auf, die handschriftliche Texte mit bildnerischen Arbeiten verknüpft. Zunächst werden Schriftsteller um handgeschriebene Blätter gebeten. Geeignete Künstler erhalten die Autografen mit der Aufforderung ausgehändigt, zu diesen Blättern korrespondierende Arbeiten herzustellen. 
Neben 1.500 Arbeiten auf Papier bilden die von den besten Buchbindern des Landes gestalteten Kassetten einen Schwerpunkt der Sammlung. Die Kassetten geben den unterschiedlichsten Materialien und Dokumenten, die bei der Produktion von Literatur und Kunst entstehen, ein Hort für Manuskripte, Druckstöcke, Keramiken, Briefe, Granitblöcke, Tanzschuhe, Bücher, Skizzen, Radierungen und vieles andere mehr. Jede Kassette ist so zugleich Schmuckstück, Schatzkästchen und sicheres Archiv für Dokumente von so unterschiedlichen Schriftstellern und bildenden Künstlern wie Norbert Beilharz, Brüder Grimm, Anne Büssow, Hans Georg Bulla, Georg Oswald Cott, Eugen Gomringer, Hermann Heintschel, Madeleine Heublein, Peter Marggraf, Klaus Olbert, Peter Piontek, Gisela Plümicke, Anne und Günther Rossipaul oder Kathrin Schmidt.

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek zeigt in Kooperation mit der Vorarlberger Landesbibliothek eine Auswahl aus der Sammlung, ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf niedersächsischen Schriftstellern und Künstlern.

Ausstellung: verlängert bis zum 29. März 2018

Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek
Hannover, Waterloostr. 8

(Nach einer Information von Constanze Kreiser)

Henry Günther, "pina - der tanz", Farbholzdruck, © BuchKunstBalance@online.de, Henry Günther

pina - der tanz

Für das Neue Jahr 2018
senden wir allen Freunden, Kollegen
und Sammlern,
aus unserer neuen Wohnung
in Ribnitz-Damgarten,
die besten Wünsche.

Leonard & Henry Günther

Mi, 03.01.2018

Come to Finland, © Heikki Athiala, 1950

Auf nach Finnland

Mit „Auf nach Finnland. Finnische Plakate seit 1853“ zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig ab Ende Januar einen Querschnitt durch finnisches Grafikdesign der letzten 150 Jahre.

Rund 80 Plakate in druckgrafischer Meisterleistung spiegeln das Selbstverständnis eines Landes, das besonders für seine unberührte Natur bekannt ist. Die grafische Gestaltung übernahmen dabei Künstler aus Finnland, aber auch aus Deutschland, wie Adolf Bock, Alfred Mahlau und Wilhelm Hanken. Gestaltet im jeweiligen Stil der Zeit und gedruckt in Techniken der Farblithografie oder dem Offsetdruck laden die gezeigten Arbeiten der Ausstellung zu einer Reise in die Geschichte des Plakats und des finnischen Grafikdesigns ein. Leihgeber der Ausstellung ist der finnische Sammler Magnus Londen. Als er eines Tages durch Helsinki spazierte, sah er an einem Schaufenster ein Originalplakat aus den 1930er Jahren. Das Motiv: Eine Dame, die an einem Champagnerglas nippt, im Hintergrund die Stadt Helsinki. Dieses Plakat war Anstoß für ihn, finnische Reiseplakate zu sammeln. Ursprünglich nur als Buch geplant, ist seine Sammlung nun Grundstein für die Wanderausstellung „Come to Finland“.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung: Freitag, 26. Januar 2018, 18 Uhr, Magnus Londen ist zur Eröffnung anwesend.
Ausstellung: 28. Januar - 15. April 2018

Museum für Druckkunst Leipzig · Nonnenstraße 38 · 04229 Leipzig-Plagwitz

Di, 02.01.2018

Harald Kretzschmar, Abb. aus »Stets erlebe ich das Falsche«, Quintus-Verlag 2017

Viele Beulen am Helm

[ ...] In seinem neuen Buch sagt der inzwischen 86jährige Harald Kretzschmar, [...] tatsächlich alles anders, als es dem Mainstream genehm ist, und bringt es so auch mit dem Filzstift aufs Papier. »Stets erlebe ich das Falsche. Der alternative Künstlerreport« ist der Titel. [...]
Kaum ein Karikaturist war und ist so eng mit den Entwicklungen seines Faches im Osten Deutschlands verbunden. Kretzschmar war nicht nur Lieferant frischer Einfälle, sondern vor allem Förderer neuer Talente; meist nahm er sich selbst zurück. Die Grundfrage, ob nach der »Wende« auch für den Bereich der Karikatur eine »Neubewertung« notwendig sei, wird im Buch eindeutig verneint. Bis in die Gegenwart dominieren Vorurteile, Unwissenheit, Verblendung und Ignoranz gegenüber Künstlern aus der DDR. Dass die Karikaturisten mit kritisch-politischem und künstlerischem Anspruch arbeiteten, also selbstverständlich auch Künstler waren (und sind, soweit sie noch leben), dass sie sich oft gegen Widerstände durchzusetzen hatten und dennoch bei ihrer Haltung blieben, spielt heute keine Rolle mehr. Das geistige Klima, das die Jahre nach 1989 prägte, in manchen Fällen zu blindem Hass gesteigert, ist noch nicht überwunden. Kretzschmars Karikaturen fand man auch auf dem Müll des ausgeräumten Kulturhauses Potsdam-Babelsberg. »Vereinigen durch Ausgrenzen, wie geht das?« fragt er. Und schreibt dagegen an, verbeißt sich nicht, bleibt bei den Tatsachen: »Wie vieles habe ich anders erlebt, als heute … publi­zierte Erlebnisberichte suggerieren wollen.«
[...] Das Buch vermittelt eine Sicht von innen auf die nationale und internationale Karikaturistenszene und andere Kunstbereiche. Kretzschmar erlebte in sieben Jahrzehnten das Richtige, das heute als falsch verdammt wird. »Gibt es in unserer Erinnerungskultur nur blankgeputzte positive oder trübe verfinsterte negative Biografien?« fragt er an einer Stelle: »Dürfen sie vielgestaltig widersprüchlich sein?« Und konstatiert später: »Ich habe viele Beulen am Helm, und nicht alle stammen vom Klassenfeind.« [...]
Kretzschmar ist ein Insider par excellence. Neben seinem Zeichentisch steht heute noch die Staffelei von George Grosz und Carl Stutzkopf. Sein Buch kann der historischen Wahrheit auf die Sprünge helfen.
(Peter Michel, Junge Welt, 2. Januar 2018, S. 11)

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Sa, 30.12.2017

Neujahrsgraphik: Matthias Frohl

pf 2018

Allen Freunden und Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft die besten Wünsche für das neue Jahr (neben dem Dreiklang Gesundheit - Freude- Kraft vor allem ein Quäntchen Glück, damit in wichtigen Momenten immer das passende Ass im Ärmel vorhanden ist) und herzliche Grüße von

Matthias Frohl
Galerie "Sonnensegel", Brandenburg

© Barbara Wrede Letterpress.Berlin

Ein Gruss zum Jahresende aus der Letterpress

Von Ralph und Katrin Aepler fand sich eine Klappkarte in der Post mit einer von der Künstlerin Barbara Wrede gezeichneten Schreibmaschine, in die durch Martin Z. Schröder (Letterpress.Berlin) von einem alten Bleidruckstock eine rote Kerze eingedruckt wurde.

Zwei Publikationen zum Jahreswechsel

Wie jedes Jahr schuf Matthias Haberzettl auch 2017 zwei limitierte Schriften über seine Sammelgebiete "Werner Klemke" und "Eduard Prüssen", die er mit seinen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen Pirckheimer-Freunden schickte - Vielen Dank!

Entdeckungen 2017. Meine schönsten Funde im Klemke-Jahr lautet diesmal seine in 100 nummerierten Exemplaren aufgelegte Publikation zu Werner Klemke. Und es ist dort erstaunliches zu lesen, nicht nur über die erworbenen Graphiken und Bücher von Werner Klemke, sondern z.B. auch über das unerwartete Ende einer Auktion, in der der Bieter Haberzettl unterlag und trotzdem das nicht ersteigerte Exemplar seiner Sammlung hinzufügen konnte.
Eine zweites, in einer nummerierten Auflage von 30 Exemplaren erschienenes Heft behandelt unter dem Titel Eduard Prüssen ... und die Medizin Illustrations-Arbeiten des Künstlers in populär-medizinischen Zeitschriften 1973 - 1992, ein eher seltenes und deshalb besonders hoch zu schätzendes Betätigungsfeld für gefragte Illustratoren.

Fr, 29.12.2017

Neujahrsgraphik: Rainer Ehrt

Karl-Marx-Jahr 2018

Skeptisch, kritisch, unverzagt durchs Karl-Marx-Jahr 2018!

Rainer Ehrt: Marx in Paris, Tusche und Acryl auf Zeichenkarton, 30 x 43 cm, 2016
v.l.n.r.: Robespierre, Fourier, Marat, Marx, Proudhon, Danton, Saint-Simon, Blanqui
 

Do, 28.12.2017

PF 2018

Viel Glück wünscht Matthias Gubig