Sie sind hier

Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Mi, 03.06.2020

Sonderheft der Einbogendrucke

Die Einbogendrucke des Pirckheimers Harald Kugler wurden erstmals um ein Sonderheft als Zeitzeugnis erweitert, welches beim Autor zum Preis von 4 € zu erwerben ist, siehe nebenstehende Abbildung.

Und für den Sammler dieser Reihe mit Erzählungen und Betrachtungen zu bibliophilen Themen ist es bestimmt interessant zu erfahren, dass von der Kassette mit den Heften 1-12, sowie von den anderen Einbogendrucken bis zur Nummer 24 noch Einzelexemplare zu beziehen sind, näheres findet sich auf der Homepage des Autors.

Harald Kugler
01796 Pirna, Gartenstr. 3

Di, 02.06.2020

Auf der Abb.: Henry Günther mit "Ton der Demut", dem neuen Künstlerbuch zu Klee/Feininger

Kunstwerke und Schutzmasken

"Schutzmasken, Desinfektionsmittel, Begrenzung der Besucherzahl, weniger Teilnehmer: Bei der beliebten Aktion Kunst offen, bei der Künstler in Mecklenburg-Vorpommern ihre Ateliers und Galerien öffnen, ließen sich die Werke der Künstler nur bedingt genießen. Dennoch waren Teilnehmer wie Gäste froh und dankbar, dass nach Wochen des Stillstands wieder eine etwas größer angelegte Veranstaltung stattfinden konnte. 

"Viele trauen sich offenbar nicht raus". sagte der Buchkünstler, Lyriker und Maler Henry Günther. Am Samstag fand niemand den Weg in sein Atelier in einem Wohnblock am Koch-Gotha-Platz in Ribnitz. Am Sonntag dagegen kamen Besucher im Halb-Stunden-Takt, um zu schauen, wie die Kunstbücher Günthers entstehen. An seinem ehemaligen Arbeitsort in Willershagen seien zu Kunst offen am Tag bis zu 100 Menschen vorbeigekommen.
Die Corona-Krise habe ihn wirt schaftlich schwer getroffen. Für ihn wichtige Messen wie in Frankfurt oder New York fallen weg. Ich lebe von bestehenden Kontakten", so der 70-Jährige. Kunst offen sei für ihn vor allem eine Möglichkeit, für sich zu werben."

(Ostseezeitung, 2.6.2020)

Die Vernissage ist noch virtuell, die Ausstellung aber real

Die Galerie der Berliner Graphikpresse eröffnet mit einer virtuellen Vernissage eine Ausstellung mit Arbeiten des Künstlerpaares Antje Fretwurst-Colberg und Friedrich Wilhelm Fretwurst. Das Video zur Ausstellungseröffnung kann hier angeschaut werden.
Ab morgen ist diese Ausstellung dann auf galerie-berliner-graphikpresse.de und auch real in den Ausstellungsräumen zu bewundern.

Der Katalog zur 3. Sonderauktion mit Werken aus der Sammlung des Pirckheimers Wolfgang Windhausen befindet sich nun auch in der Post. Den Online-Katalog und alle Informationen zur Auktion sind hier zu finden.

Ausstellung: 3. Juni - 17. Juli 2020

Galerie der Berliner Graphikpresse
Silvio-Meier-Str. 6, 10247 Berlin-Friedrichshain

Mo, 01.06.2020

Mascha Kaléko - Liebesgedichte

Der 47. Druck der NeueKleiderDrucke enthält Liebesgedichte von Mascha Kaléko, versehen mit handkolorierten Linolschnitten von Hanfried Wendland.

Mascha Kaléko kam als Tochter eines russischen Vaters und einer österreichischen Mutter 1907 in Chrzanów, Westgalizien, zur Welt. Aus Furcht vor Progromen gegen die jüdische Bevölkerung floh die Familie nach Deutschland, zunächst nach Marburg und später nach Berlin.
Mascha Kaléko veröffentlichte schon früh in Berliner Zeitungen und Zeitschriften ihre Gedichte - heitere und melancholische. 1935 erhielt sie Berufsverbot. Als der politische Druck für Mascha Kaleko als Jüdin in Deutschland lebensgefährlich wurde, wanderte sie 1938 mit ihrem Mann und ihrem Sohn nach New York aus. Ihrem Mann, dem Dirigenten und Komponisten Chemjo Vinaver, zuliebe übersiedelte sie 1959 nach Jerusalem. Dort litt sie sehr unter der sprachlichen und kulturellen Isolation. 1968 starb ihr Sohn. Nachdem 1973 auch Vinaver starb, fand sie im letzten Lebensjahr wieder Kraft zu schreiben.
1974 besuchte sie ein letztes Mal Berlin. Auf dem Weg zurück nach Jerusalem machte sie 1975 einen Zwischenhalt in Zürich, wo sie verstarb.

Normalausgabe
20 arabisch numerierte Exemplare mit 6 Gedichten und 6 handkolorierten Linolschnitten,
gedruckt auf 170 g/qm Natural Line,
Broschur, Fadenheftung 240 € (Subskription bis 30.6.2020 190 €)

Vorzugsausgabe
10 römisch numerierte Exemplare mit 9 Gedichten und 10 handkolorierten Linolschntten,
gedruckt auf 230 g/qm Alt-Lünen-Bütten,
Halblederband mim bedruckten Schuber 480 € (Subskription bis 30.6.2020 420 €)

NeueKleiderDrucke
Hanfried Wendland
Teltower Straße 11, 14109 Berlin

Sa, 30.05.2020

Variations on Paper

Mit verschobenem Eröffnungstermin findet bei unserem Mitglied Erik Seidel aus Annaberg die eigentlich seit Mitte Mai laufende Ausstellung Variations on Paper mit Werken von Ursèl Ritter & Christian Jacob jetzt an Ende Juni statt. 

Eröffnung: 20. Juni 2020
Ausstellungsdauer: ca. 1 Monat

Kunstkeller Annaberg
Willischstraße 11, 09456 Annaberg-Buchholz

Fr, 29.05.2020

ARNO MOHR – ZUM 110. GEBURTSTAG

Folgendes Schreiben ging an die Bücherkinder Brandenburg, die sich 2019 mit Arno Mohr beschäftigten, woraus das nebenstehende Buch "Arno Mohr von hinten oder Nichts geht verloren" entstand:

"Der so bescheidene wie geniale Berliner Grafiker und Zeichner Arno Mohr wäre im Sommer 110 Jahre alt geworden. Ein triftiger Anlass, seine Arbeiten in Erinnerung zu rufen.
Online können Sie ab sofort die gesamte Ausstellung zu den Themen Lebenslauf, Berlin, Theater und Kleine Szenen anschauen.

Im Frühjahr 1994 führte Doris Leo ein bisher unveröffentlichtes Interview mit Arno Mohr. Zu Beginn sagte er: "Was soll ich Ihnen erzählen? Wir haben früher gesagt: Erzähl doch mal aus deinem Leben, es braucht nicht unbedingt wahr zu sein." Lesen Sie im Folgenden Ausschnitte aus diesem ganz und gar wahrhaftigen Interview, thematisch ausgewählt zu Radierungen aus seinem bekannten Zyklus "Mein Lebenslauf".
Wenn Sie die Stimme von Arno Mohr hören möchten, klicken Sie bitte hier. Im Gespräch liest Arno Mohr einen Text von Paul Holz über die Rolle des Zeichners. Die ersten beiden Sätze sind der veralteten Aufnahmetechnik zum Opfer gefallen. Sie lauten: "Der Zeichner hat es schwer. Er bleibt oft im Dunkeln..."

Sandau & Leo Galerie GbR
Tucholskystraße 38, 10117 Berlin

Samuel William Reynolds | Elizabeth Landgräfin von Hessen-Homburg | Schabkunst | 1831

Her Royal Highness Princess Elizabeth

In der Sonderausstellung aus Anlass des 250jährigen Geburtstages der Prinzessin wird ein repräsentativer Querschnitt aus dieser königlichen Collection vorgestellt. 

Bei ihrer Geburt am 22. Mai 1770 trug Elizabeth den Titel einer Königlichen Prinzessin von Großbritannien und Irland, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg. Ihr Vater König George III. stammte aus dem Hause Hannover, ihre Mutter Charlotte war eine geborene Prinzessin von MecklenburgStrelitz. Mit 14 Geschwistern wuchs Elizabeth in Buckingham House, in Windsor, in Frogmore House und anderen Schlössern auf, wo sie früh mit den Kunstsammlungen ihrer Vorfahren in Berührung kam und die Interessen ihrer Eltern für Architektur, Malerei und Gartenkunst aufnahm. 

Elizabeth galt als das begabteste der Königskinder, die alle eine gediegene künstlerische Ausbildung erhielten. Von ihrer Familie wurde sie die »Muse« genannt, denn sie kannte sich nicht nur mit allen malerischen und graphischen Techniken aus, sie war auch eine der bedeutendsten Silhouettenschneiderinnen ihrer Zeit. Nicht zuletzt war sie architektonisch und innenarchitektonisch tätig. 

Schon in früher Jugend legte Elizabeth den Grundstock für ihre umfangreiche und vielfältige Sammlung, die sie 1818 im Zuge der Eheschließung mit dem Landgrafen Friedrich VI. von Hessen-Homburg nach Homburg überführte und erweiterte. Nach ihrem Tode überließ sie ihren Besitz testamentarisch dem Hause Hessen-Homburg. Die letzte Erbin, ihre Nichte Caroline, verheiratete Fürstin Reuß älterer Linie (1819-1872), erhielt viele Jahre nach Elizabeths Tod einen Teil ihrer ehemals umfangreichen Graphiksammlung sowie einige Zimelien ihrer Bibliothek. Seit der Gründung der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung im Jahr 1922 wird der Nachlass zusammen mit der Fürstlich Reußischen Sammlung im Sommerpalais bewahrt. 

Eine Eröffnungsveranstaltung wird wegen der aktuellen Risiken nicht stattfinden.
Ausstellung: 21. Mai - 4. Oktober 2020

Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung
Beletage des Sommerpalais Greiz

Mi, 27.05.2020

Peter Labuhn gestorben

Das Exlibris „Der alte König“ hat sich Dr. Peter Labuhn im Jahr 1998 von Karl-Georg Hirsch für die Folge „Hofstaat“ stechen lassen. In diesem Blatt finden sich einige seiner vielen Interessen- und Sammlergebiete wieder: Es sind zum einen Exlibris, dort besonders mit dem Schwerpunkt Antike und „Urteil des Paris“, die er von vielen verschiedenen Künstlern anfertigen ließ. Und es sind die Grafiken von Karl-Georg Hirsch, die er leidenschaftlich sammelte. Sein immenses Wissen in beiden Sachgebieten hat er auch gern und engagiert geteilt: Unter anderem als wiederkehrender Autor für die MARGINALIEN der Pirckheimer-Gesellschaft und in verschiedenen Periodika der Deutschen Exlibris-Gesellschaft. Auch einige Bücher Hirschs wie „Hofstaat“ , „Kleinstaat“ und andere sind durch die Initiative des Stendalers Labuhn entstanden. Verschiedene Ausstellungen (z. B. 1998 Schloß Burgk, 2015 Stendal, 2018 Wolfenbüttel) waren möglich, weil er sie entweder selbst organisiert oder mit Leihgaben aus seiner Sammlung bestückt hat.

Uns wird dieser aufgeschlossene, vielseitig interessierte und kompetente Pirckheimer-Freund fehlen. Am 26.5.2020 hat der schwarze Mann den „Alten König“ zu sich geholt.

(Gerhard Rechlin)

Do, 21.05.2020

44. Kongress der ILAB fällt aus, Frankfurter Buchmesse in der Schwebe

Begründete mit Unsicherheiten infolge Corona fallen der für den Herbst geplante 44. Kongress der International League of Antiquarian Booksellers (ILAB) und die daran anschließende Amsterdamer Antiquariatsmesse aus.

Boersenblatt.net fasste gestern auch Stimmen zur Diskussion darüber, ob und gegebenenfalls wie die Frankfurter Buchmesse im Oktober stattfinden kann, zusammen. Das Meinungsbild unter Verlagsleuten in Deutschland bleibt uneinheitlich. Der Pirckheimer Schumacher-Gebler sagt dazu: „Auch ich würde mir eine altbewährte Messe wünschen. Aber wir müssen uns vermutlich, so bedauerlich das ist, von der Vorstellung lösen, dass wir unser Publikum dieses Jahr durch Messehallen wandern sehen."

Mi, 20.05.2020

Engel der Geschichte

Das Kunstmuseum in Reutlingen hat Armin Schubert gebeten, Material zum Projekt "Engel der Geschichte. Ein Jugendengel" zum 43.Internationalen Museumstag zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 1999 hat die Galerie Sonnensegel mit Jugendlichen aus Brandenburg den berühmten Holzschneider und Drucker der Klassischen Moderne, HAP Grieshaber, zu seinem 90. Geburtstag geehrt. Diese Holzschnitte der Jugendlichen waren bisher in über 20 Städten zu Gast. Damit ist das Projekt das nachhaltigste, das in dieser Jugendkunstschule Galerie Sonnensegel durchgeführt wurde. Christa Wolf, Friedrich Schorlemmer, Volker Braun, Margarete Hannsmann, Margot Fuerst als Schrimherrin u.a. haben sich an dem Projekt beteiligt. Publiziert wurden Text und Bild in einer Mappe als 27. Engel der Geschichte mit einem Text von Walter Benjamin. Dazu gab es viele Gespräche mit Jugendlichen. Auf dem nebenstehenden Foto mit Regine Hildebrandt, Antje Vollmer, Petra Faderl und dem Schulreformer Otto Herz.

Di, 05.05.2020

keine Buchdruckertaufe 2020

Seit 1968, dem 500. Todestag von Johannes Gutenberg, findet währende der Mainzer Johannisnacht wieder das "Gautschen" statt, eine bis in das 16. Jahrhundert zurückreichende Zeremonie, in der Buchdruckergesellen in ein großes, mit Wasser gefülltes Holzfass eingetaucht und damit symbolisch von den Sünden der Lehrjahre und dem Bleistaub befreit werden. Bei den Lehrlingen handelt es sich allerdings inzwischen hauptsächlich um Mediengestalter, die ihre Ausbildung frisch beendet haben.

Die Stadt Mainz hält damit die Erinnerung an ihren größten Sohn, den Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, wach, mit dem größten antiquarischen Büchermarkt Deutschlands, Ausstellungen und Vorführungen im Gutenberg-Museum und im Druckladen, Kreativ-Aktionen für Kinder rund um die Themen Druck und Kalligraphie.

2020 muss dieses, für den 19. bis 22. Juni 2020 geplante traditionelle Fest leider ausfallen.

2 Kataloge und 1 Ausstellung

Aus dem Roten Antiquariat und der Galerie Meridian Berlin/Zürich erreichte uns die Liste Mai 2020 - Kunst und Literatur, eine Liste Kataloge, Plakate, Ephemera von und zu max bill, sowie ein gut bebildeter Flyer zur Ausstellung Willi Goetz - Ein Schweizer Konkreter. 

Die Liste aus der Berliner Dependance enthält Offerten einer Tuschfederzeichnung und von 5  Kaltnadelradierungen des Berliner Spätimpressionisten Hans Gabriel, sowie 330 Angebote aus den Themen Kunst, Literatur, Exil und signierte Bücher/Autografen. Im Katalog "max bill" finden sich 63 Positionen zum Künstler zweischen 20 € und 200 €, aber auch ein signierter Siebdruck aus dem Jahre 1974 der als Ausstellungsplakat geschaffen wurde.

Do, 30.04.2020

GRAPHISCHE KUNST 1/2020

Den Titel der gerade ausgelieferten, vom Pirckheimer Jürgen Schweitzer herausgegebenen "Graphischen Kunst" ziert diesmal das "Ariadne-Tryptichon" von Rainer Ehrt. Seinen "Bildwelten" ist dann auch der erste Artikel dieser Zeitschrift von Jürgen Bönig gewidmet und die Ausgabe A enthält zusätzlich die Aquatinta-Radierung des Künstlers "Drei Grazien und Affe".

In weiteren Beiträgen des Heftes beschäftigt sich Michael Durgin mit dem "Eldorado von Désirée Wickler", Jürgen Zink schreibt über den Künstler Stephan Klenner-Otto, von dem hier die Radierung "Angsthase" als Ostergruß vorgestellt wurde, Georg Drescher spricht unter dem Titel "Spuren, Schrammen, Wunden" über das druckgraphische Werk von Helmut Anton Zirkelbach, von dem der Zeitschrift an der A- und B-Ausgabe die Aquatinta-Radierung auf Bütten "Schwemmland" beiliegt und Paul Engel äußert sich unter dem Titel "Kritischer Zeitgenosse mit spitzer Feder" zum seinerzeitigen Pirckheimer Joachim John, auf dessen Ausstellung in der jW-Ladengalierie hier ebenfalls kürzlich verwiesen wurde.

Der Ausgabe A liegt weiterhin der (in Koproduktion mit den Fränkischen Bibliophilen geschaffene) Farbholzschnitt "Knittels Vers" von Frank Eißner bei, ein Künstler, der auch schon für die Mitgliederausgabe der Marginalien eine Originalgraphik beisteuerte und den Ausgaben A und B liegt noch der Siebdruck "Januar" von Alexandra Frohloff und der Holzschnitt unseres Mitglieds Elke Rehder "An die Nachgeborenen IV" bei, deren Originalgraphiken ja ebenfalls bereits die Pirckheimer mit den Marginalien erhielten. 

Edition Curt Visel (Graphische Kunst)
An der Mauer 9½, 87700 Memmingen

Di, 28.04.2020

Peter Meinfelder zum Gedenken

Vor Ostern konnte seine Frau Martel mit beiden Töchtern den in die Einsamkeit verbannten Peter besuchen und ihm am 21. April 2020 bis zum Schluss seine Hände halten.

Die Pirckheimer schätzten Dr. phil. Peter Rudolf Meinfelders Geselligkeit und sein immenses Wissen mit historischen, philosophischen, politischen und buchkünstlerischen Kenntnissen, ein Mensch, der in aller politischen Welt einherging und über so ziemlich alles Bescheid wusste.

Seine besondere Leistung für die Pirckheimer-Gesellschaft war unser Jahrestreffen 1999 in Saalfeld und Rudolstadt, das mit den Angeboten fast überquoll. An allen Jahrestreffen nahm er aktiv teil und spendete aus seinem Sammlungsbestand, in dem manches mehrfach war, wertvolle Bücher.

Seit 1990 organisierte Peter Meinfelder Veranstaltungen für unsere Thüringer Pirckheimer-Gruppe. Diese Regionaltreffen, zwei-drei Veranstaltungen im Jahr, konzentrierten sich vor allem auf seine Aktivität und die seiner Stellvertreterin mag. art. Diana Trojca.

Nicht nur für das Jahre 2019 gilt Peter Meinfelders Wunsch: „Viele biblio(v)phile Erlebnisse, Freude an allen schönen Dingen, am Buch, der Graphik, an kulinarischen Genüssen und an einem guten Schluck.“ Er wandte sich an uns, sollten wir doch ein „einig Volk von Bücherfreunden sein, wenn es im Sinne unserer Gesellschaft ist.“

 (Peter Arlt)

Diese phantasievollen Schriftzeichen sind Zier-Versalien in der kleinen Sabon (72 Punkt), die erst kürzlich zum Vorschein kamen. Leider sind sie nicht ganz vollständig und waren es wohl auch nie. Dafür ist das Versal E zweimal vorhanden. Die Schrift stammt aus dem Fundus der ehemaligen Reichsdruckerei, der heutigen Bundesdruckerei und ist um das Jahr 1880 entstanden. Sie wurde vor wenigen Jahren Eckehart SchumacherGebler, bekannt als Bewahrer solch seltener Kostbarkeiten, zu treuen Händen übergeben.

Schriftenfest auf 2021 verschoben

Das 8. Schriftenfest in Dresden wird auf das nächste Jahr vertagt, vorgesehen ist das Wochenende vom 11. bis 13. Juni 2021.

Damit niemand bis dahin auf interessante Neuigkeiten aus der Offizin Haag-Drugulin, oder ganz generell aus der Welt der Typographie, verzichten muß, wollen wir unsere Website künftig in kürzeren Abständen aktualisieren, um laufend über wissenswerte Ereignisse berichten zu können. Dabei sind wir für Anregungen sehr dankbar.

(Prof. h. c. Eckehart SchumacherGebler)