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Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Mo, 15.07.2019

Kunst zwischen Deckeln

Vor eineinhalb Jahren hat Dr. Lilian Landes die Künstlerbuchsammlung der Bayerische Staatsbibliothek von ihrer Vorgängerin Béatrice Hernad übernommen.

Das Faltblattt, anlässlich der ersten Münchner Künstlerbuchmesse (Super Books im Haus der Kunst) erstellt, welches die Existenz der Sammlung und deren Profil beschreibt, kann hier angeschaut werden.

Ein Grundgedanke, der in den 1960er Jahren die Etablierung des Genres Künstlerbuch trug, nämlich Kunst als druckfähige, leicht verbreitbare Botschaft für jeden Interessierten niederschwellig zugänglich zu machen, fand jetzt auch den Weg ins Internet als Blog mit dem Titel "Kunst zwischen Deckeln". Lilian Landes, die Initiatorin des Blogs schreibt dazu: "Die Künstlerbuch-Szene ist bunt und lebendig, der Vernetzungsbedarf wächst. Das Blog will Schlaglichter auf Erwerbungen und skurrile Funde werfen, abgelegene Verlage, Handpressen und Projekte in den Blick nehmen, Künstlerinnen und Künstler zu Wort kommen lassen, kurz: die Lebendigkeit der internationalen Szene dokumentieren."

Was den Antrieb zur Gründung des Blogs gab, beschreibt die Betreiberin, die Kunst zwischen Deckeln ausdrücklich als  Gemeinschaftsblog verstanden wissen möchte und betont, dass es sich nicht allein um einen Blog der Bayerische Staatsbibliothek handelt, hier.

So, 14.07.2019

Eva

Vom Pirckheimer stebü erschien ein Künstlerbuch mit elf signierten Linolschnitten und acht Gedichten von Gesa Elsner auf 24 Seiten im Buchdruck bei Hendrik Liersch in der Corvinus Presse. Die Handbindung und Box übernahm wie gewohnt Stefan Cseh. Das Buch enthält in der Kassette ein signiertes Lesezeichen mit einem zusätzlichen Linolschnitt von stebü.

Weitere Informationen und Bestellung: Corvinus Presse.

Sa, 13.07.2019

Sommerkatalog: Rotes Antiquariat

Knapp 250 Positionen aus Kunst, Literatur, Buchgemeinschaften der Arbeiterbewegung und Exil auf 70 Seiten, durchweg farbig illustriert und umfangreich beschrieben umfasst der aktuelle Katalog des Roten Antiquariats von Christian Bartsch, welches inzwischen neben zwei Läden in Berlin mit je einem Geschäft in Wien und in Zürich vertreten ist.
Und die Preise sind, im Gegensatz zu früheren Katalogen?, erschwinglich, von 10 € bis zu selten 500 €, in einem Fall 1.200 € (Rober tSeitz u. Paul Hindemith: Wir bauen eine Stadt. Spiel für Kinder, Schott, Mainz 1930. Mit 11 ganzs. Lithografien von R. W. Heinisch, kollorierte Deckillustration, sign. Exemplar der Vorzugsausgabe).

Mi, 10.07.2019

Beisetzung Prof. Dr. Wolfram Körner

Am 9. Juli 2019 wurde Prof. Dr. Wolfram Körner beerdigt.

Die Trauerfeier und anschließende Beisetzung, an der neben der Familie und Weggefährten von Prof. Wolfram Körner auch viele Pirckheimer teilnahmen, fand auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof Berlin statt. In der Trauerrede zeichnete Dr. Wolfgang Kaiser die zwei wichtigsten Lebenslinien des Verstorbenen nach, die als Mediziner und die als Sammler.

Das Leben von Prof. Körner, er erreichte das stolze Alter von 98 Jahren, umfasste immerhin vier Gesellschaftsformationen und seine Tätigkeit als Chirurg und in der Tropenmedizin, zuletzt am Regierungskrankenhaus, war geprägt von einer grundlegenden Wandlung des medizinischen Verständnisses. Für die Pirckheimer-Gesellschaft war jedoch sein Leben als Sammler und vor allem sein Engagement für die Bibliophilie, nicht nur während seiner Zeit als Vorsitzender dieser Gesellschaft von 19981 bis 1994, von Bedeutung.
Prof. Körner, mit dem einer der letzten Gründungsmitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft verstarb, war niemand, der seine Sammlung vor der Öffentlichkeit verbarg, er verstand sich immer als jemand, der andere dafür zu begeistern suchte, der bestrebt war, den Gedanken der Bibliophilie und des sinnvollen Sammelns, wach zu halten. So zeigte er seine Sammlungen in Ausstellungen und aus seiner Feder stammen diverse Publikationen zu Themen seiner Leidenschaft. Die Trauerrede würdigte darüber hinaus auch sein Vorgehen gegen Versuche der Staatsmacht in den letzten Jahren der DDR, in die Rechte der Sammler einzugreifen und sich wertvolle Sammlungen unter konstruierten Vorwänden anzueignen, wie auch den Einsatz von Prof. Wolfram Körner beim Umschiffen der behördlichen Riffe, denen sich die Pirckheimer-Gesellschaft in der BRD nach 1990 plötzlich gegenüber sah.

Das kommenden Heft der Marginalien wird die Lebensleistung unseres ehemaligen Vorsitzenden ausführlich würdigen.

Mo, 08.07.2019

neue Kalender der Büchergilde Gutenberg

Für das Jahr 2020 hat die Büchergilde Gutenberg zwei exklusive Wandkalender mit Illustrationen für Bücher aus ihrem Programm vorbereitet.

Einer davon enthält ausschließlich Illustrationen von Hans Ticha. Dieser gilt als einer der produktivsten Illustratoren Deutschlands. Er hat bereits viele Bücher für die Büchergilde illustriert, zum Beispiel von Ernst Jandl, Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Karel Čapek. Für den "Hans Ticha Wandkalender" 2020 der Büchergilde wurden zwölf seiner Illustrationen aus Joachim Ringelnatz' "Und auf einmal steht es neben dir" ausgewählt, das 2007 bei der Büchergilde erschienen ist.

Der zweite Büchergilde Gutenberg Wandkalender 2020 zeigt 12 herausragende Illustrationen aus diesem Verlag. Zu sehen sind Drucke von Franziska Neubert, Annika Siems, Christine Nippoldt, Thomas M. Müller, Christian Schneider, Chrigel Farner, Hans Ticha und vielen mehr.

(Wolfgang Grätz)

So, 07.07.2019

Ausriss mit der Abb.: Marc Gröszer, o.T. (2019), dreifarbige Serigraphie auf Zerkall-Bütten

jW-Kunstedition

Vor einigen Monaten besann sich die Pirckheimer-Gesellschaft mit der Edition Pirckheimer oder die Büchergilde Gutenberg mit dem Einsteigerpaket wieder auf die Tradition bereitgefächerter Editionen zeitgenössischer Druckgraphik und jetzt auch die junge Welt, die sich bereits in den 1970ern damit hervortat: Die seinerzeit auflagenstärkste Publikation der DDR bot schon damals regelmäßig, wie auch der dortige staatlichen Kunsthandel, kostengünstig signierte Originalgraphiken in limitierten Auflagen an, u.a. neben dem Kupferstich "Lehrblatt" von Baldwin Zettl auch den Linolschnitt "Hochdrucklehrblatt" des Pirckheimers Roland Berger (siehe Kunst für alle).

Die neu ins Leben gerufene neue Graphikreihe der Tageszeitung eröffnet der Berliner Künstler Marc Gröszer mit einem dreifarbigen Siebdruck. Marc Gröszer wurde 1973 geboren und datiert den Beginn seines Werkes auf 1987. Nach einer eine Steinmetzlehre ab 1990 folgte 1994 ein Studium der Bildhauerei an der Kunsthochschule Weißensee, er erlangte 2001 ein Diplom für Freie Kunst und war bis 2003 Meisterschüler bei Inge Mahn und Berndt Wilde.

Der von Marc Gröszer geschaffene Siebdruck hat wie alle anderen Werke der Edition eine Auflage von 250 Exemplaren, von denen 200 in den freien Verkauf gehen. Alle Blätter der Edition erhalten einen Stempel im Blinddruck und das Blattmaß wird mit einer für den Wechselrahmen handhabbaren Größe von 20 x 29 cm einheitlich sein. Falls der Künstler nicht selbst druckt, entsteht die Graphik in enger Zusammenarbeit mit einem Drucker, für das erste Blatt der Kunstedition mit dem Berliner Siebdrucker Reiner Slotta.

Kurator der Edition ist der Pirckheimer und ausgewiesene Experte für Druckgraphik Andreas Wessel. Auf einer, in der Wochenendausgabe erscheinenden Doppelseite der Zeitung, werden der Künstler, sein Werk und das Vorhaben insgesamt vorgestellt. Geplant ist zunächst die Veröffentlichung von drei Blättern pro Jahr, die, ohne Gewinnerzielungsabsicht, zum Einzelpreis von 28 Euro (+ Porto) angeboten werden und auch im Abonnement zu beziehen sind.

Bestellung des Blattes "Marc Gröszer, o.T."
Abo-Bestellung der Graphikedition

So, 30.06.2019

Katrin Stangel, Die Riesin , Farblithografie von 4 Steinen gedruckt, Bütten 59,4×42 cm, Auflage: 30 Exemplare, signiert, nummeriert

Katrin Stangl – Grafik und Buchkunst

Die Berliner Büchergide Buchhandlung zeigt Original-Grafik und Buchkunst von Katrin Stangl.

Katrin Stangl, Meisterin der Druckgrafik, geboren 1977, studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und war dort Meisterschülerin von Volker Pfüller. Für die Büchergilde entwarf sie zahlreiche Buchcover, gestaltete das Tolle Heft 26 und illustrierte Fahrenheit 451 – wofür sie beim Wettbewerb „Schönste Bücher aus aller Welt“ mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde – und „Bonjour Tristesse“ von Francoise Sagan. Außer den eindrucksvollen Grafiken, die im Artclub erschienen sind, entwarf Katrin Stangl für die Büchergilde zahlreiche Buchcover und illustrierte Bücher. Katrin Stangl erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Hans-Meid-Förderpreis und den Birkner-Preis für Illustration. Seit 2009 unterrichtet sie an der Fachhochschule Mainz. Ihre Arbeiten sind in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

(Johanna Binger)

Ausstellung: 8. Juli - 28. September 2019

:Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz
Welserstr. 28, 10777 Berlin

fra_gil - Henry Günther & Antje Rabe

Farbholzdrucke & Rakukeramik

Ausstellungseröffnung in der Stadtkirche Ribnitz mit Buchpremiere des Künstlerbuches "pina - der tanz" und der Grafikmappe "schwesterglocken" zu Lars Mytting, erschienen bei BuchKunstBalance des Pirckheimers Henry Günther.
Zur Eröffnung werden die Berliner An Boekman und Iris Sputh (Tanz und Choreografie) in einer Tanzperformance Pina Bausch, der diese Ausstellung zu ihrem 10. Todestag gewidmet ist, würdigen.

Vernissag: 30. Juni 2o19, 15 Uhr
Konzert: 7. August 2019, um 19 Uhr, es spielt der Pianist Chris Jarrett
Ausstellung: 30. Juni - 31. August 2019

Stadtkirche St. Marien in Ribnitz

Sa, 29.06.2019

save the date

Ausstellung großformatiger Druckgrafik, Zeichnung, Retabel und Skulpturen zur Antike von Rainer Ehrt in Stendal

1. September - 30. November 2019

Winckelmann - Museum Stendal
Winckelmannstr. 36- 38, 39576 Stendal

Wolfram Körner, Frontispiz "Patienten und Bücher, Kunst und ferne Länder. Aus meinem Leben", Berlin 2011, Foto © Manfred Gössinger

Wolfram Körner (1920 - 2019)

Prof. Dr. med. Wolfram Körner, von 1981 bis 1994 Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft und deren Gründungsmitglied, ist wenige Monate vor Vollendung seines 99sten Lebensjahres am 22. Juni gestorben.

Das kommende Heft der Marginalien wird sich ausführlich dem Verstorbenen und seiner Leistung, unter anderem für die Pirckheimer-Gesellschaft, widmen.

Die Beisetzung findet am 9. Juli um 11 Uhr auf dem  Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin statt.

Fr, 28.06.2019

Zu viele alte Leute und zu wenig Parkplätze

MMM-DIARIUM 4/2018 Künstlerische Arbeiten von Patricio Álvarez AragónFreddy Flores Knistoff, José EstevāoHartmut Andryczuk und Hartmut Geerken (Beilage).

Landhotel Burg (Spreewald) mit Rasenroboter und Ziegen-Streichelzoo. Eine Dampfsauna wie ein Lehrerzimmer. Mojave-Sanddüne auf dem Mac Book Pro. Planetenschreiber 1, Woelk-Stipendium auf dem Merkur. Heidegger-Index. Zeichnungen für Herrn M. mit philosophischen Zitaten. Narkosewahlen. Vornamen des Monats: JAKOB FJODOR KAHU. Baudrillard, die neuen Rechten und Manchester United. LWS-Gymnastik. Heines Harzreise. Massagestühle im Boulevard Berlin. Marbach, Kutteln, Schiller und Wallenstein. Caspar Siegmund Köppe in Wolgast.

Hybriden-Verlag
Series: MMM-DIARIUM
Edition: 30 copies
300 €

Dita Moser, Kalenderblatt Freitage 1910 © Klingspor Museum Offenbach

Kästchen und Quadrate

Die Wiener Moderne

Die Künstlergruppe der Wiener Secession feierte große Erfolge mit Ausstellungen voller streng geometrischer Formen. Die Vorliebe für das Quadrat ist kennzeichnend für diese Wiener Variante des Jugendstils. Neben den vielen Kästchen kommen auch Dreiecke, Kreise und Spiralen vor. Der Secessionsstil in Österreich lebt weniger von Natureinflüssen und mehr von Strukturen. Selbst die Signete der Kunstschaffenden wie der Wiener Werkstätte haben geometrische Formen und die Zeitschrift „Ver Sacrum“ erscheint im ungewöhnlich quadratischen Format.
Ein Vortrag im Klingspor Museum zum Buch des Monats von von Annina Schubert.

5. Juli 2019, 14 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Do, 27.06.2019

Blickfang-Serie von der Schriftgießerei Gebrüder Butter Dresden, Foto © Museum für Druckkunst Leipzig

Druckkunst 1919

Das Bauhaus und seine Vorläufer im grafischen Gewerbe

Mit einem Querschnitt durch das Jahr 1919 zeigt die Ausstellung am Beispiel von Plakaten, Werbedrucksachen, Firmenlogos, (Fach-)Zeitschriften, Büchern, Schriftmustern und Produktdesigns, wie innovativ das Druckgewerbe und die Gebrauchsgrafik in Deutschland kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs waren. Schon vor der Gründung des Bauhauses hat die Druckkunst die Sichtweisen auf moderne Gestaltung geprägt und maßgeblich beeinflusst.

Durch den Ersten Weltkrieg wurde die rasante Entwicklung des grafischen Gewerbes, vor allem in Leipzig, jäh unterbrochen. Die auf der Bugra (Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Grafik) in Leipzig 1914 gezeigten Innovationen konnten erst mit dem Jahr 1919 wieder Raum greifen. Das Vakuum des Ersten Weltkriegs löste sich auf, ein Nebeneinander von Tradition und Moderne in der Gestaltung wurde im öffentlichen Raum sichtbar und machte Mut für viele Neuentwicklungen.

In vielen Bereichen wie der Typografie, der Buchgestaltung, in der Werbung für Konsumgüter, Messen und Maschinen gab es neue Ansätze, die vom Bauhaus begierig aufgegriffen und weiterentwickelt wurden. Nicht zu vergessen ist dabei auch die technische Entwicklung, z.B. im grafischen Maschinenbau, der moderne Formgestaltung erst möglich machte. Die Zusammenschau von gestalterischer und technischer Machbarkeit um 1920 ist dabei ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung und gleichzeitig ein Beitrag zu Industriekultur und Designgeschichte.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft.

Eröffnung: 28. Juni 2019
Ausstellung: 30. Juni - 27. Oktober 2019

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

VOILÁ

Der Bund Bildender Künstler Leipzig e.V. präsentiert als größte Künstlervereinigung der Region im Juli in einer Ausstellung mit über 100 Werken aktuelle Positionen Leipziger Kunst. Unter dem Titel „VOILÁ!“ beteiligen sich Künstler*innen aus Leipzig und dem Leipziger Kulturraum mit Beiträgen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Handzeichnung, Fotografie, Skulptur, Objekt und Installation, darunter Harald Alff, Axel H. Bertram, Julienne Jattiot, Susann Hoch, Stephanie Marx, Barbara Mäder-Ruff, Petra Natascha Mehler, Franziska Neubert und Erik Seidel,

Der BBK LEIPZIG e.V. begeht im nächsten Jahr sein dreißigjähriges Jubiläum; im städtischen Bewußtsein ist er fest mit seinen druckgrafischen Symposien, interdisziplinären Workshops, international ausgeschriebenen Ausstellungen, Interventionen im öffentlichen Raum, dem Atelier-Atlas und zahlreichen Bildungsangeboten verankert.

Im Verein sind drei Generationen und verschiedene Nationen miteinander vernetzt. Diese Vielfalt bildkünstlerischer Ausprägungen wird der Ausstellung einen besonderen Reiz verleihen.

Vernissage: 5. Juli 2019, 19 Uhr
Ausstellung: 6. - 27. Juli 2019

UG14
Halle 14 | Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

Fotos: Armin Schubert

Ja, von den alten Dichtern kann man was lernen

Das ist eines der Worte aus dem Mund der Bücherkinder Brandenburg bei der Arbeit an ihrem aktuellen Buchprojekt "Ensikat unter der Lupe" mit Texten zu den vier von Klaus Ensikat illustrierten Büchern: "Knecht Ruprecht" von Theodor Storm, Schillers "Die Räuber", Goethes "Osterspaziergang" und das im Kindermann-Verlag erschienene Buch "Faust für Kinder".
Hier weitere Worte aus Kindermund, von Armin Schubert gesammelt:

Ich suche in jedem Winkel, welche Botschaft in den Bildern steckt.
Die Windrose auf dem Handschuh bei Knecht Ruprecht verrät, dass er noch weiter muss.
Es schneit und die Tränen der Götter scheinen gefroren.

Franz Mohr ist ein Betrüger, aber das Leben hätte ich ihm geschenkt.
Franz tut traurig und innen ist er ganz heiter.
An Basecap und Brille erkenn ich den Gangster.
Der Typ mit den grünen Haaren, den gab es schon immer.
Das Gute hat sich durchgesetzt, das kann man an Ensikats Bildern sehn.
Der Blaue Planet ist doch etwas Besonderes.

Der Zeichner hat die Sache durchschaut, wenn er Goethe mit Eckermann wie Faust mit Wagner spazieren gehen lässt.
Mutter Erde hat Fieber.
Doch was können wir Kinder dafür?
Es gibt einen Weihnachtsspaziergang.
Wenn man klug ist, kann man von diesem Bild eine Menge lernen.
Der Erdgeist war der gescheiteste Geist.
Da gibt es die Nachricht zum Nachweis vom Schwarzen Loch, das für die Erkenntnis von Faust wichtig wäre.
Es wird gewarnt vor dem Geist, der alles verneint. Wir wollen Erkenntnis nicht scheuen.
Was aber ist des Pudels Kern?
Zufrieden jauchzet die Menge und schiebt sich ins Touristengedränge.