Sie sind hier

Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Mi, 20.01.2021

Kater Klemke

Wie man es von Matthias Haberzettl, Sammler und ausgewiesener Kenner von Werner Klemke (1917 - 1994) kennt, erschien zum Jahresbeginn gemeinsam mit einem Neujahrsgruß ein Heftchen mit einem Einblick in seine Sammlung.

Klemkes "Kater-Unikate" lautet in diesem Jahr das Thema seiner 12seitigen Publikation, vorgelegt in 125 Exemplaren. Darin findet man Widmungen und Einzeichnungen, gezeichnete Vorlagen für Wandkalender, u.a. für den Leipziger Verleger Karl Quarch und fünf Blätter mit Skizzen zu seinem wohl am weitesten verbreiteten Werk "Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm". Aber auch Bilder von Ausstellungen in Kyoto und Tokyo, sowie Zeichnungen seiner Tochter Christine Klemke, was die weltweite Verehrung und Lebendigkeit der Arbeiten dieses beliebten Illustrators zeigt.

Di, 19.01.2021

Wiedereröffnung der Staatsbibliothek

Das im Jahr 1914 eröffnete Gebäude Unter den Linden 8 war im Zweiten Weltkrieg von Bombentreffern teils schwer beschädigt worden. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands und der damit einhergehenden Zusammenführung der beiden Standorte der Staatsbibliothek zu Berlin (Potsdamer Straße, Unter den Linden) nahm der Bund sich der gewaltigen Aufgabe an, das denkmalgeschützte Gebäude mit hohem planerischen und finanziellen Einsatz instand zu setzen, zu ergänzen und es auf einen modernen technischen Stand zu bringen.
Seit dem Jahr 2005 wurde das Haus bei laufendem Bibliotheksbetrieb umfassend saniert, erweitert und modernisiert. Im November 2019 wurde das Gebäude der Staatsbibliothek an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz übergeben. Danach folgten die Umzüge der umfangreichen Bestände und der Büros sowie diverse Rückbauarbeiten. Unter anderem war der Eingang dieses größten historischen Baukomplexes im Zentrum Berlins an den Boulevard Unter den Linden zurückzuverlegen.

Nun ist alles bereit. Sobald es die Pandemie-Bestimmungen erlauben, werden die Tore zum Gebäude geöffnet, um in den sechs Sonderlesesälen, im Allgemeinen Lesesaal und in Gruppenarbeitsräumen die Leserinnen und Leser an 663 Arbeitsplätzen zu empfangen. Vorerst sind alle Freunde der Staatsbibliothek ganz herzlich eingeladen zur Teilnahme am Livestream der Eröffnungsfeier

Im Anschluss an Begrüßungs- und Festreden nehmen wir Sie mit auf einen kurzen virtuellen Rundgang durch das Gebäude.

25. Januar 2021 um 13 Uhr, YouTube-Kanal der Staatsbibliothek Berlin
Der Stream ist danach permanent aufrufbar unter dieser Adresse.

Mo, 18.01.2021

Radierung von Peter Padubrin-Thomys

LOCKERUNG DES LOCKDOWNS AN HITLERS GEBURTSTAG

Unter diesem Titel ist als MMM-Diarium 1/2020 im Hybriden-Verlag das Tagebuch von Hartmut Robert Andryczuk vom 1. Februar bis 30. April 2020 erschienen. Es enthält Originalarbeiten von 

Peter Padubrin-Thomys
Jorge Herrera Fuentealba,
Thomas Glatz,
Hartmut Andryczuk,
Wolfgang Henne

Themen: Besuch bei Sam Fuller und seiner Sammlung. Knet-Pinguine und Lautgedichte von Artaud. Fitnessstudio Aspria und „Weltbilder“ aus Wuhan. Ulrich Woelk – Mars. Keine Maskenschutz in den Apotheken. Leipziger Buchmesse – abgesagt. Ferienreise nach Usedom – ebenfalls abgesagt. Börsenkurse Richtung Süden. Geisterspiele nach Bergamo. Alle auf die Raumstation? Was machen wir nach dem Krieg? Boris Palmer! Merkel: „You can´t send astronauts to the sun, because they would burn!“ Trump: „What if I send them at night?“

LOCKERUNG DES LOCKDOWNS AN HITLERS GEBURTSTAG
Series: MMM-DIARIUM
30 copies
300 €

Fr, 15.01.2021

BWL-Reihe der Edition Schwarzdruck

Die BWL-Reihe, in der auch schon eine Jahresgabe des Berliner Bibliophilen-Abend erschien, ist eine bibliophile Taschenbuchreihe mit anspruchsvoller neuer und wiederentdeckter Lyrik und Prosa bekannter und weniger bekannter deutschsprachiger Autoren, man sollte nicht auf den Namen der Reihe hereinfallen! Alle Bücher erscheinen im Format von 12 x 20 cm und haben einen handgesetzten und buchgedruckten Schutzumschlag mit einem originalen Linolschnitt des Pirckheimers Roland Berger, teilweise von ihm illustriert. Jede Auflage umfaßt 333 von Hand nummerierte Exemplare.

In der Reihe erschienen unter anderem Titel von Michael Mäde, Günther Rücker, Wolfgang Kohlhaase, Waltraud Lewin, Arthur West, Steffen Mensching und Ulrich Goerdten. Die öffentliche Buchpremiere des zuletzt erschienenen Bandes 25 aus Anlass des 80. Geburtstages Bernd Schirmers im März 2020 war eine der ersten durch die Pandemie-Auflagen verhinderte Veranstaltung.

Die Reihe BWL erscheint bei der Edition Schwarzdruck, Gransee.

(ad)

Mi, 13.01.2021

© Klingspor Museum

Helfried Hagenberg / Buch 76

Diesem Buch gab sein Autor den Titel seines Entstehungsjahrs: 76. es begeht somit seinen 45. Geburtstag; und es steht seinem sehr glücklichen Eigentümer - dem Klingspor Museum - gut zu Gesicht, dankbar für den Erwerb zu sein. Helfried Hagenberg überraschte auf der 6 documenta mit diesem und anderen Büchern - im Handel erworbenen Kladden, denen er, so auf seine Art schreibend, den Text als minutiöses Arrangement von Linien und Kanten in den Leib seiner Seiten schnitt. Wortlos. Grandios. Nicht ein reißerisches Kunststück, sondern ein Kunstwerk von jener Weise der Innewerdung, wie die sich aus einem sinnlich-gedanklichen Anliegen ausbildet, das jenseits der Schrift eine Beredtheit des Grafischen formt.

Dass es zeitlos ist, beweist, wie es in die Zeit passt. In die der Reduktion, der Schließung, der Wendung ins Tieferliegende, wie es der Virus verschreibt. Nein, seine Umstände lösen nicht nur - wenn auch viel zu viel - Leid aus. Er gibt die Chance, im Weniger ein bestimmtes Mehr auszumachen. Buch 76 - so leise, so filigran, so vielsagend ins Papier flüsternd, in der Flachheit von Nichts den Raum für Alles eröffnend - dieses Buch gerät, an seinem 45. Geburtstag zum Kind dieser, unserer Tage. Es sagt: nicht alles ist stumm, weil uns die Worte fehlen. Gerade so schräg, wie es erscheint, weist es geradlinig nach vorne. Ausblick in ein Jahr un/erwartbarer Einsichten.

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Di, 12.01.2021

© Brigitte Iseli-Neustäbler

PF 2021

Ich stand etwas länger im Atelier - aus diesem Grunde komme ich erst jetzt dazu, Euch ein gesundes 2021 zu wünschen. Ein wenig mehr Frieden und etwas mehr Weisheit würde ich mir im 2021 von manchen Entscheidungsträgern wünschen. Unter diesem Aspekt habe ich meinen Holzschnitt-Jahresgruss gedruckt . Die Karten werden Mitte nächster Woche versandfertig sein und in den nächsten Tagen aus Basel eintreffen. Rückblickend bedanke ich mich, für die Unterstützung, welche ich trotz Lockdown erfahren habe. Vielleicht sehen wir uns im Juni 2021 zu einer geplanten Einzelausstellung in Basel, wenn Chorona dies zulässt. Ich arbeite unerschocken weiter, denn Kreativität bleibt erhalten.

(Brigitte Iseli-Neustäbler)

Sa, 09.01.2021

Alice Kaprolat, die schlesische Spottdrossel, plaudert über Kerfe

Der auch als Autor in den Marginalien schon hervorgetretene Maler, Graphiker, Publizist und Büchermacher aus Leidenschaft Sebastian Hennig empfiehlt sich mit einer reizenden Neuerscheinung.

"Die Herausgabe dieser Gedichtsammlung zu fördern, beweist einmal mehr, daß und wie helle die Sachsen sind. Wenn Sie wollen. Die Dichtungen von Alice Helene Kaprolat (1920–2016) gehören nämlich einer Gattung an, deren Vertreter man gewöhnlich in Anthologien mit so dezent geringschätzigen Titeln wie Lustige Lyrik (Stuttgart 2003) oder Die komischen Deutschen (Ffm 2004) zusammenfaßt. Aber gerade heute hätten die Deutschen viel mehr Humor nötig, als sich aus den rund 500 Jahren ihrer Literaturgeschichte zusammenkratzen läßt. ..."
(aus dem Vorwort, komplett hier)

Alice Kaprolat: Plaudereien über Kerfe. Gedichte.
Mit einer Einleitung von Bernd-Ingo Friedrich und sechzehn Federzeichnungen von Sebastian Hennig.
Auf sechsundneunzig Exemplare limitierter Handpressendruck
gesetzt aus der Petit Candida, am Handtiegel gedruckt auf 120 g Carta Pura
sechsundfünfzig Seiten, 13 x 20 cm
Fadengeheftete Klappenbroschur
Verlag C. C. Meinhold & Söhne Dresden 2020
ISBN 978-3943721-02-7
46 Euro

Fr, 08.01.2021

Pamphlet 4

In den Poem Pamphlets, einer unabhängige Verlagsinitiative zu Text, Typografie und Typografie, erschien vom Pirckheimer Dan Reynolds das Essay „Louis Hoell and the making of the Eckmannschrift”. 

Louis Hoell schnitt die Stempel für die einzige veröffentlichte Schrift, die Otto Eckmann je entworfen hat. Die Entstehungsgeschichte der Eckmannschrift wurde oft erzählt. Rückblickend war es diese Schrift, die Karl Klingspors Ruf als Schriftgießer begründete. Doch anstatt die Eckmannschrift aus Klingspors oder Eckmanns Sicht zu betrachten, lenkt Dan Reynolds Essay mit seltenem und unveröffentlichtem Material aus dem Klingspor-Archiv den Fokus auf das, was Hoells Gestaltbeiträge zu dem Projekt gewesen sein könnten.

In der von Jérôme Knebusch und Alice Savoie herausgegebenen Reihe Poem Pamphlet erschienen bislang „About the Blumenbuch” von Jérôme Knebusch, „Robert Thorne and the origin of the ´modern´ fat face” von Sébastien Morlighem und „Ratdolt´s Index characterum, the earliest know type specimen” von Riccardo Olocco.

Dan Reynolds, Louis Hoell and the making of the Eckmannschrift, engl. 
Poem-Editions, Frankfurt a.M., 2020
brosch., 20 Seiten, 12 × 20 cm, Klammerheftung
Offsetdruck auf unbeschichtetem Papier
8 €

Mo, 04.01.2021

NACHKLANG

Ulrich Tarlatt stellt in der Edition Augenweide vor: NACHKLANG

Die Hefte 1 - 4 liegen vor, die letzten Hefte 5 + 6 und 7 + 8 sind in Vorbereitung. NACHKLANG 5 + 6 vermutlich im Februar und 7 + 8 im Sommer ... das dann der AUSKLANG.

NACHKLANG 1

Gil Schlesinger - Jörg Kowalski - Veit Hofmann - Peter Angermann - Annerose Kirchner - Cees Andriessen - Frieder Heinze - Hans Eichhorn - Anette Groschopp - Timm Kregel - Klaus Süß

NACHKLANG 2

Dietrich Schön - Ergon - Friederike Mayröcker - Bela Chekurishvili - Franz Mon - Renate Langgemach - Heinz Jahn - Uta Zaumseil - Wolfgang Henne - Raymond Waydelich - Wilhelm Bartsch

NACHKLANG 3

Michael Morgner - Ralf Meyer - Susann Hoch - Osmar Osten - Oskar Manigk - Wieland Krause - Thomas Böhme - Moritz Götze - Reinhard Bufler - Uljana Wolf - Thomas Virnich

NACHKLANG 4

Madeleine Heublein - Jan Wagner - Hans Scheib - Sigrid Sigurdsson - Dieter Goltzsche - Heike Pillemann - Christoph Wilhelm Aigner - Holger Bunk - Bodo Korsig - Heino Naujoks - Angela Hampel

Beiträge für die nächsten Hefte liegen bereits vor von Jürgen Brodwolf - Richard Pietraß - Wolfram Adalbert Scheffler - Peter Wawerzinek - Hartwig Ebersbach - Felix Droese - Jan Kuhlbrodt - Max Uhlig - Helge Leiberg - Michael Augustin - Leiko Ikemura - Birgit Kreipe - Eun Nim Ro - Hartmut Andryczuk - Charly Loth - Friedemann Hahn - Bernd Zimmer - Markus Daum - Thomas Rosenlöcher - Volker Braun - André Schinkel - Lutz Seiler - Wolfgang Troschke - Peter Bömmels - Walter Libuda - Reinhard Stangl - Volker Lehnert - Werner Liebmann - Andreas Maier - Christian Lehnert - Thomas Florschuetz - Franz Erhard Walther - Bettina van Haaren, zugesagt haben noch Olaf Martens - Timm Ulrichs - Via Lewandowsky - Gerhard Rühm - Falko Behrendt - Michael Lentz - Hans Peter Adamski - Olaf Wegewitz.

Sa, 02.01.2021

Manifest-Illustrationen von Lea Grundig

Auf der letzten stattgefundenen Leipziger Antiquariatsmesse (2019) machte der Verlag 8. Mai beim Antiquariat Walter Markov einen besonderen Fund, einen grauen Umschlag, rot beschriftet: »Manifest der KP 1969 / – nicht veröffentlicht – « mit Andrucken des Dietz-Verlags für Illustrationen von Lea Grundig (1906 - 1977) zum »Manifest der Kommunistischen Partei«.

Der Pirckheimer Andreas Wessel forschte zu den Hintergründen der teilweise bislang unbekannten Tafeln von Lea Grundig und dieser Mappe aus dem Keller des Bonner Antiquariats:
1966 trat der Dietz-Verlag an Lea Grundig mit dem Vorschlag heran, Illustrationen für diese Ausgabe des Manifests zu schaffen. Dem Vertrag ist zu entnehmen, dass diese »Sonderausgabe« mit »12 farbige Zeichnungen« 1968 erscheinen sollte. Lea Grundig konzentrierte sich auf diese Arbeit, stellte andere Projekte in den Hintergrund: »Ich wollte die Wahrheit des Kommunistischen Manifestes darstellen an den Ereignissen unseres Jahrhunderts. Es sollten also keine Illustrationen des Textes sein, der 1848 geschrieben wurde, sondern die künstlerische Beweisführung für seine Gültigkeit in unserer Gegenwart.« Die großformatigen Blätter waren, wie man es bei Lea Grundig weniger kennt, ungewöhnlich farbig, in zwei Fällen sogar mit Blattgold, ein Blatt entstand mit Collageelementen, eine Technik, mit der Lea Grundig offensichtlich der damaligen Formalismus-Aburteilung trotzte.
Bislang konnte nicht geklärt werden, woran die Veröffentlichung dieser Publikation scheiterte, was im Februar 1970 im ZK der SED endgültig besiegelt wurde. Sicher war auch der bewusste Bruch mit der damals herrschenden Kunstauffassung dafür maßgeblich oder auch eine 1967 erschienene (weitere) Ausgabe des Manifests mit Illustrationen von Frans Masereel, aber auch die seinerzeitigen drucktechnischen Möglichkeiten, so die Einarbeitung von Blattgold und die damit verbundenen Kosten können für das Scheitern des Projekts den Ausschlag gegeben haben.

Umso mehr ist es zu begrüßen, dass im Jahr des 200. Geburtstages von Friedrich Engels diese Ausgabe nun doch noch erschien, 52 Jahre nach der aus Anlass des 120. Jahrestag der Erstveröffentlichung des Manifests geplanten Edition. Die Illustrationen von Lea Grundig werden damit erstmals und in bester Qualität komplett veröffentlicht (nur bei Volk und Wissen gab es in den 70gern den ungeschickten Versuch, einige Tafeln für Schulen zu publizieren). Damit schließt der Verlag 8. Mai nicht nur eine Lücke der Verlagstätigkeit der DDR, sondern hält mit dieser bemerkenswerten Publikation die international beachtete Künstlerin und langjährige Präsidentin des VBKD in würdiger Erinnerung.

(ad)

Lea Grundig, Elfteiliger Bildzyklus zum Manifest der Kommunistischen Partei von Karl Marx und Friedrich Engels,
Einl.: Dietmar Dath, Nachwort: Andreas Wessel
128 S., Fadenheftung, Lesebändchen
Verlag 8. Mai, Berlin 2020
Nummerierter Sonderdruck für Subskribenten, 100 Expl., Ln. mit SchU., vergriffen
Normalausgabe, gebunden, 22,90 €
ISBN 978-3-931745-41-7

Do, 31.12.2020

Rüdiger Giebler: Engel, Lithografie, 2020

Marginalien 239

Buchstäblich auf die letzte Minute fiel im virengepeinigten Jahr 2020 die Auslieferung des 4. Heftes der Marginalien.

"... Traditionell liegt im November das »Wochenende der Grafik«. Es hätte dieses Jahr zum zwölften Mal den Grafischen Sammlungen, Ateliers, Druckereien und Kleinverlagen im deutschsprachigen Raum eine Bühne bereitet. Die Pandemie grätschte dazwischen. Alle Veranstaltungen fielen aus. Als tröstende Handreichung wurde so die aktuelle Ausgabe der Marginalien eine Art Hilfs-Event zum Blättern – auf das wir uns in den Ateliers im nächsten November hoffentlich wieder selbst tummeln dürfen.
Die Künstlerin
Jannine Koch beschreibt für uns, wie sie den Tiefdruck für sich entdeckte, die Radiergemeinschaft Aquatinta im Rheinland und Verständnis für die divergierenden Traditionslinien ost- und westdeutscher Grafikauffassungen. Im Interview erzählt Cosima Schneider, warum die Büchergilde Gutenberg die Tradition des Bilderbogen wiederbelebt. Ekkehard Schulreich blickt auf die originalgrafischen Städte-Mappen des Karl Quarch Verlags, während Heinz Decker Fallstricke der Kleingrafik in Form der Exlibris imaginaires erkundet. [...] Gerhard Steidl erklärt uns in der Typografischen Beilage seine Sicht aufs Büchermachen zwischen Dalí und Lagerfeld. Elke Lang besucht Hendrik Liersch und seine Corvinus Presse, ..."

(aus dem Editorial von Till Schröder)

Die Graphische Beilage schuf Rüdiger Giebler, vom Künstler direkt auf den Stein gezeichnet und im Kunsthaus Müller (Wurzbach) von Christian Müller in 650 Exemplaren gedruckt.

Inhalt und Leseproben

* Salute Barbaren, Volker Braun & Thomas Offhaus, 2. Druck der Balance Press, 2oo1, © BuchKunstBalance.de / Henry Günther

PF 2021

... alles erdenklich Gute für das neue Jahr 2o21 ...

Henry Günther

PF2021

2020 mit all seinen Turbulenzen ist vorbei.
Möge 2021 Leichtigkeit und Schönheit in unsere Leben zurückbringen.
Herzliche Neujahrsgrüssse von
Constanze Kreiser

Rainer Ehrt, Traumtänzer IX, Farbholzschnitt 180x60 cm

P.F. 2021

Ein angstfreies 2021

wünscht herzlich
Rainer Ehrt

PF 2021

Solltest Du Dich einsam wähnen,
vergieße keine Quarantränen.
Es finden sich eventuell
zweitbeste Freunde virtuell.

Viele weitere
gute Wünsche für 2021
sendet
Matthias Gubig