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Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Do, 15.04.2021

Constanze Kreiser, Gemälde, Monoprints, 29,7 x 21 cm, Unikat (Galerie East, Perth, Australien)

Constanze Kreiser zum Welttag des Buches

Die Pirckheimerin Constanze Kreiser wird rund um den Welttag des Buches auf 4 Ausstellungen vertreten sein.

Ab dem 23. April 2021, dem Welttag des Buches, ist sie mit 2 kleinen Buchskulpturen an einer Gemeinschaftsausstellung in der Bower Ashton Library zum Thema 'Flowers' beteiligt.

Ab dem 30. April 2021 zeigt die Gallery East in Perth, Australien, ebenfalls 2 Künstlerbücher der Buchkünstlerin: Seestücke II und BWL 9, also Landschaftsthemen. Es erscheint ein Katalog.

Zwei weitere Ausstellungen sind Bestandteil der 2. Tage des offenen Brandenburgischen Buches 2021, die im ganzen Land Brandenburg Literatur und Buch feiern.
Ab dem 23.4.2021 wird in den Fouqué Bibliothek Brandenburg die Einzelausstellung von Constanze Kreiser 'Schrift Bild Körper' gezeigt. Ob sie besuchbar sein wird oder nur ein Film entsteht, steht noch nicht fest.
Mit der Ausstellung verbunden ist eine Aktion, die über versteckte Lesezeichen an die Zerstörung der berühmten Bücherstrasse in Bagdad am 5. März 2007 erinnert. Initiator vielfältiger Aktionen ist der Amerikaner Beau Beausoleil.

Ab dem 28. April 2021 bis Ende Mai zeigt Constanze Kreiser in Radlow Diensdorf bei Bad Saarow ihre Druckgraphiken. Holz- und Linolschnitte zu Landschaften am Wasser.

Mi, 14.04.2021

© Foto: Google

Google-Doodle zu Johannes Gutenberg

Auf dem heutigen Google-Doodle ist Johannes Gutenberg zu sehen, welcher als Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern sowie der Druckerpresse gilt und damit die moderne Buchproduktion begründete. Später wird das Buchdruckverfahren auch als ein Kernelement der Renaissance aufgefasst.

Das Google-Doodle für Johannes Gutenberg, übrigens erst das 8. in diesem Jahr, besteht aus einem an zeitgenössischen Darstellungen orientierten Porträt, der Druckerpresse und einem Schriftzug von Google. Dieser ist spiegelverkehrt dargestellt, so wie er gesetzt wird, um im Druck richtig herum zu erscheinen.

Warum für das Doodle der heutige Tag gewählt wurde, ist unklar, in der Beschreibung heißt es: “Das heutige Doodle feiert Gutenberg anlässlich des Jahrestages im Jahr 2000, als das Gutenberg-Museum zu seinen Ehren eine retrospektive Ausstellung startete.

Der Erfinder Johannes Gutenberg im Porträt (Augsburger Allgemeine)

Mo, 12.04.2021

Katalog der ausgefallenen Leipziger Antiquariatsmesse 2020

Katalog der Leipziger Antiquariatsmesse

Liebe Freund*innen der Leipziger Antiquariatsmesse,

gerne hätten wir Sie am 27. Mai in der Halle 3 der Buchmesse als Besucher begrüßt, aber auch dieses Jahr ist das aus bekannten Gründen nicht möglich. Als kleinen Ersatz haben sich 48 Antiquare an einem Gemeinschaftskatalog beteiligt, in dem Autographen, antiquarische Bücher und Graphiken zum Verkauf angeboten werden. Der Katalog wird ab dem 10. Mai hier veröffentlicht.

Auch die Verleger bibliophiler Editionen, Graphiker und Einbandkünstler hatten sich auf Ihren Besuch gefreut. 19 Pressendrucker haben sich am Katalog beteiligt und werden ab dem 10. Mai ihre neuesten Publikationen vorstellen. Darunter auf einer Doppelseite auch die Pirckheimer-Gesellschaft.

Der gedruckte Katalog ist kostenlos und kann bei der Pirckheimer-Gesellschaft oder beim Veranstalter angefordert werden.

(Detlef Thursch)

Mi, 07.04.2021

Ferdinand Puhe auf dem Bronzesessel "Dem ungelesenen Buche" von Liesel Metten vor dem Gutenberg Museum Mainz, Foto: privat

Bronzesessel "Dem ungelesenen Buche"

"Liesel Metten, 1938 in Recklinghausen geboren, studierte nach der Schulzeit an der Münchener Akademie Bildhauerei, war aber immer auch als Grafikerin tätig. Sie illustrierte zudem mehrere Bücher. Henry Moore, den sie in seinem Haus Hoglands besuchen konnte, ermunterte sie, dem eingeschlagenen Weg als Bildhauerin zu folgen. Für ihre Bildhauerarbeiten – meist Bronzeguss – erhielt sie nationale und internationale Preise. Ihre Großplastiken sind in mehreren Städten auf öffentlichen Plätzen zu finden [...].
Im Herbst gestaltete Metten zusammen mit den Kindern der Liesel-Metten-Schule in Nieder-Olm zu Ehren des Schriftstellers
Wilhelm Holzamer einen Büchersessel in Originalgröße, dessen Rohform von den Schülern aus zusammengetragenen Büchern geschichtet wurde. Der erste Bronzeguss wurde vor der Pfarrkirche im Wohnort der Künstlerin aufgestellt, und er wird gern als Sitzgelegenheit genutzt, manchmal wohl auch zum Lesen. Ein weiterer Guss wurde [in Mainz vor der Universitätsbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität und vor] dem Gutenberg-Museum aufgestellt."

(Ferdinand Puhe, in Marginalien 236, S. 124)

Di, 06.04.2021

ALLES FÜR DIE KATZ, 49. Druck der burgart-presse von Jens Henkel, Teilauflage als Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft 2020 mit beigelegter Graphik von Klaus Ensikat

BURGART-PRESSE

Im Kabinett zeigt die Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt am Main ab heute für 6 Wochen die Ausstellung: Die burgart presse Rudolstadt

"Man schaut auf die perfekten Künstlerbücher der burgart presse und nimmt sie wie selbstverständlich, aber wie kam es denn dazu, dass ein gewisser Jens Henkel in der thüringischen – pardon – Kleinstadt Rudolstadt (25.000 Einwohner) 1990 einen der bedeutendsten Pressendruck-Verlage des jungen Gesamtdeutschland gründeten und 30 Jahre lang eine bibliophilen Kostbarkeit nach der anderen vorlegte, daneben Werkverzeichnisse und Monografien? Dem es zudem gelingen konnte, Autor/inn/en wie Walter Jens und Christa Wolf, Friederike Mayröcker und Adolf Endler für Klein(auflagen)-Editionen mit überschaubarem Honorar-Ertrag zu gewinnen.

Henkel, Jahrgang 1953, ist von Haus aus akademisch ausgebildeter Museologe – ein Studiengang, den es nur in der DDR gab, und man muss kein Prinz sein, um zu konstatieren: Es war nicht alles schlecht –, und Historiker, und arbeitete als solcher neben seiner Verlegertätigkeit immer auch im Thüringer Landesmuseum Heidecksburg in Rudolstadt.

Er war in der DDR ein interessierter Sammler von Drucken der alternativen Kunst- und Literaturszene, die zwar von der Stasi akribisch überwacht wurde, aber ihre oft original-grafischen Hefte und Bücher bei Auflagen unter 100 Exemplaren ohne Druckgenehmigung produzieren durfte. Bald entstand in Henkel der Wunsch, auch selbst wider den Stachel zu löcken und Widerständiges als Ausdruck des eigenen Lebensgefühls zu publizieren.

Da er die eigenen bildnerischen wie poetischen Fähigkeiten als nicht genügend einschätzte, wurde er zum Ideenproduzent, Anreger und Organisator. Bücher wie „Türen“ von Jörg Kowalski mit Grafiken von Steffen Volmer, dessen Türen keine Klinken aufwiesen, erschienen unter dem Dach der Bibliophilen-Vereinigung Pirckheimer-Gesellschaft oder der Karl-Marx-Städter Galerie Oben, die erfolgreich Abstand zu staatlichen Institutionen hielt und in der auch Klaus Süß groß wurde, von dem später sechs Pressendrucke in der burgart presse erscheinen sollten." ... weiterlesen

(Wolfgang Grätz, 236. Frankfurter Grafikbrief)

Kabinett-Ausstellung: 6. April - 16. Mai 2021

Büchergilde Buchhandlung & Galerie
An der Staufenmauer 9, 60311 Frankfurt am Main

Mo, 05.04.2021

500 Jahre Buchdruckerkunst, 1440 - 1940, Tunnelbuch, hrsg.: Bauersche Gießerei in Frankfurt, Illustration: Fritz Kredel
Fritz Otto, "Assistent" des Buchbinders Peter D. Verheyen stellt das Buch "500 Jahre Druckkunst" vor: "ohne die Buchdruckerei gäbe es viel weniger Buchkunst." (Fotos © Peter D. Verheyen)

Buchbinden ist immaterielles Kulturerbe

Das Buchbinder-Handwerk gehört seit dem 1. April 2021 zu den in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommenen lebendigen Traditionen.
Wir sind stolz, dass das Buchbinder-Handwerk diese besondere Würdigung erfährt“, erklärt Maik Beckmann, Vorsitzender des Bundes Deutscher Buchbinder, Aachen. „So wird unterstrichen, dass das Buchbinder-Handwerk historisch und gegenwärtig ein wesentlicher Teil unserer Kultur ist. Bucheinbände bewahren und schützen den auf Papier geschriebenen Inhalt; über die Jahrhunderte kommen unterschiedliche Materialien und Werkstoffe zur Anwendung. Letztendlich gilt es für das Buchbinder-Handwerk in besonderer Weise, historische und gleichzeitig traditionelle Bindetechniken nicht nur zu bewahren, sondern auch im Rahmen einer qualifizierten Ausbildung weiterzugeben. Die Anerkennung [...] unterstreicht einmal mehr die gesellschaftliche Bedeutung, Individualität und Einzigartigkeit des Handwerks – im Kontrast zur industriellen Massenproduktion“, unterstreicht Maik Beckmann.

Fr, 02.04.2021

© Constanze Kreiser

SchriftBildKörper

Innerhalb der Veranstaltungsreihe der 2. Brandenburgischen Tage des offenen Buches wird in Brandenburg am Welttag des Buches die Ausstellung SchriftBildKörper mit Künstlerbüchern von Constanze Kreiser eröffnet.

Gezeigt werden Arbeiten zum Thema Lesen und Schreiben aus den letzten 8 Jahren. Dabei sind einige Lesenotizbücher, die sich wunderbar für eigene Kommentare zu dem vorgestellten literarischen Text und anschließendem Austausch mit anderen Lesern eignen.
Weitere Buchobjekte untersuchen die Schnittstelle von analoger zu digitaler Schrift bzw. auch das damit sich verändernde Leseverhalten.
SchriftBildKörper setzt sich mit der Körperlichkeit des Schreibens auseinander. Text ist etwas Amorphes, das Platz nimmt auf Oberflächen, sich von dort in uns hineinschlängelt, sammelt, neu mischt und wieder nach draußen befördert wird: wir schaffen Spuren.
Monotypien, Siebdrucke, Linolschnitte, Digitaldrucke und Risographien, aber auch Cuttings und Zeichnungen auf Transparenten sind die dafür verwendeten sehr unterschiedlichen Techniken.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog 'Schreiben, Denken, Lesen' á 3 €.

Ausstellung: 23. April - 12. Juni 2021

Fouqué Bibliothek
Brandenburg/Havel, Altstädtischer Markt
(voraussichtlich auf der Website der Bibliothek als filmischer Aufbaurundgang)

Hamburger Bothe 3

Mit einem „Frohe Ostern“ versenden wir den Hamburger Bothen, das Nest prall gefüllt mit frischem Lesenachschub für die coronabedingten kontaktarmen und zurückgezogenen Stunden.

Beginnend mit dieser Ausgabe 3 erweitern wir unseren Standardverteiler um die Pirckheimer-Freunde in Niedersachsen.
Herzlich willkommen in unserem wachsenden Leserkreis!

Bereits nach der Erstausgabe konnten wir uns über ein großes Interesse freuen. Mehr Pirckheimer Mitglieder im Norden und mehr "Gast-Leser" versprechen für die Zukunft breitgefächerte Themen und Inhalte. Der Bothe "lebt" von den Beiträgen der Leserschaft; diese sollen immer den Schwerpunkt bilden.
Wie immer, bitten wir alle Leser um Zuschriften mit persönlichen Vorstellungen, Berichten über Sammelleidenschaften und künstlerischen Aktivitäten. Das wachsende Netzwerk der Bibliophilen wird uns allen viel Freude bringen.

Wir wünschen wieder viel Freude und entspanntes Lesen bei der Lektüre!

Herzlichst aus Hamburg
(Rudolf Leonardo Angeli und Peter Engel)

Do, 01.04.2021

Gegen Verführung

Im April 2021 starten die 2. Tage des offenen Brandenburgischen Buches. Dieser Neustart für die Tage der Literatur und Buchkunst in Brandenburg, die im letzten Jahr nach einer erfolgreichen Premiere 2019 ausfallen mussten, finden vom 17. April - 2. Mai und vom 28. Mai - 20. Juni statt. Wie auch die Buchkünstlerin und Pirckheimerin Constanze Kreiser wird sich auch der Pirckheimer Rainer Ehrt an den Tagen des offenen brandenburgischen Buches beteiligen.

Aus diesem Grund wird als "Bibliophiles des Monats April" das 2017 entstandene originalgrafische Künstlerbuch des Pirckheimers Rainer Ehrt »Gegen Verführung« nach den Schlussversen aus der »Hauspostille« von 1925 von Bertolt Brecht präsentiert. In diesem Künstlerbuch werden in opulente, sinnliche Bilder die Verse voll von poetischer Energie von Provokation, Lebenslust, Todesahnung und prophetische Krisenstimmung umgesetzt.

28 x 37 cm, 24 S.
Druck: dreifarbiger Hand-Siebdruck auf schwerem Karton von corn.elius (Cornelius Brändle, Wasser im Turm, Berlin)
Einband: Siebdruck auf grobem Naturleinen
Buchbinder: Marcus Saturna, Berlin
Aufl.: 30 Expl.

Homepage Rainer Ehrt
Homepage Constanze Kreiser

Mi, 31.03.2021

Marginalien 240

Pünktlich vor Ostern kam Heft 240 der Marginalien (Heft 1/2021), diesmal für Pirckheimer mit einem Faksimile aus der Sammlung Gleimhaus Halberstadt als Erinnerung an das Jahrestreffen 2020, im Heft ausführlich beschrieben von Ute Pott im Artikel "Emphase in der Briefkultur des 18. Jahrhunderts – eine Bildergeschichte von Johann Georg Jacobi für Johann Wilhelm Ludwig Gleim". Angelehnt auch die von Matthias Gubig gestaltete und kommentiert typografische Beilage Postalische Gedichte.
Till Schröder schreibt im Prolog des Heftes: "Die Marginalien tauchen in dieser Ausgabe ab in ganz unterschiedliche Sammelzusammenhänge. André Schinkel berichtet nicht nur von Coco, dem wahrscheinlich einzigen Papagei mit eigenen Exlibris, sondern auch dessen Besitzern, dem Sammlerpaar Brigitte und Gerhard Hartmann und ihren in Bibliotheken gestifteten Grafiken und Kassettenunikate. Leopold von der Gabelentz erzählt von einem Phantom der Forschung, einem Sammler, der eine der hochwertigsten Maseerel-Sammlungen der Welt besaß – und Zeit seines Lebens in der Buchhaltung eines Golf-Clubs in Beverly Hills arbeitete. Ferdinand Puhe schaut auf das buchgrafische Werk Fritz Mösers und dessen Beziehung zu einem Sammlerpaar, dem er als einzige erlaubte, seine Grafiken zu vertreiben. Ich plaudere mit Wolf von Lojewski über seine Sammelleidenschaft der Schedelschen Weltchronik von 1493, und warum er sie 40 Jahre lang aus weltweit verstreuten Einzelblättern wieder zu einem Buch zusammenfügte."
Mehr zum Inhalt und Leseproben hier.
Für Pirckheimer dürfte darüber hinaus interessant sein, neben beigelegten Schreiben des Vorstandes, dem Jahresprogramm der BB-Regionalgruppe und neuen Informationen zu unserem gemeinsam mit der BuchDruckKunst in Hamburg stattfindenden Jahrestreffen im September, dass wir auch mit diesem Heft wieder 29 neue Mitglieder in der Pirckheimer-Gesellschaft begrüßen können.

Einladungskarte mit dem Motiv Nr. 198 aus dem Besitz des Klingspor Museums

Marc Chagall -DIE BIBEL

EIN MEISTERWERK DES FRANZÖSISCHEN MALERBUCHS

Die Bebilderung der Bibel lag Marc Chagall wie kaum einem anderen Künstler des 20. Jahrhunderts am Herzen. Sie begann nicht erst mit seinen farbigen Bildern und Glasfenstern in späteren Phasen seines Schaffens, sondern bereits in den 1930er Jahren. Beauftragt von dem Initiator des französischen Malerbuchs, dem Verleger Ambroise Vollard, nahm der Maler die Arbeit auf, bis er 1939 vor den Nationalsozialisten aus Paris fliehen musste. Das Werk drohte unvollendet zu bleiben, wurde aber von dem Verleger Teriade Anfang der 50er Jahre wieder aufgenommen. Chagall vollendete seinen Zyklus von 100 Radierungen. Daraus zeigt die Ausstellung die erste Hälfte. Die übrigen Blätter können im Lesesaal des Klingspor Museums eingesehen werden. Es bedeutet für Offenbach einen Glücksfall, dass das Klingspor Museum das Exemplar, Nr. 198 von 275, besitzt.
Die beiden Museen freuen sich, zum Festjahr Jüdisches Leben ein so hochrangiges Werk einbringen und an Hand der exquisiten Radierungen ihre gemeinschaftliche Bemühung um das Feld der Druckkunst erneuern können. - Die Ausstellung wird begleitet von vier Fahnen im Rathausfoyer, deren Bibel-Motive Chance und Krise der geistigpolitischen Führung veranschaulichen.
Am 14. April, 19 Uhr, hält Kerstin Appelshäuser-Walter den Vortrag: »Chagalls Lithographien zu Szenen aus dem Alten Testament«. Führungen zur Ausstellung (Rathaus und Haus der Stadtgeschichte) durch Annina Schubert werden zeitnah kommuniziert.

28. März- 23. Mai 2021, es besteht die Möglichkeit von Änderungen

Foyer im Rathaus und Haus der Stadtgeschichte
Offenbach

Sa, 27.03.2021

Fritz Kuhr, Radierung, 1939, Fritz und Erna (Kirchner)

kuhrkreis 6

Der kuhrkreis 6 ist erschienen

Ursprünglich trafen sich Freunde des Bauhäuslers Fritz Kuhr unter dem Namen Kuhrkreis. Nun lebt dieser Name in einer unregelmäßig erscheinenden Publikation weiter.

Heft Nr. 6 beschäftigt sich mit dem Ulenspiegel von 1947 und der Funktion von Fritz Kuhr als Typograf dieser Zeitschrift.

Stichworte sind: E. L .Lirchner, Josef Hegenbarth und Frans Masereel.

Der kuhrkreis 6 kann hier heruntergeladen werden.

Fr, 26.03.2021

MARIKA VOSS, Jahreszeiten, 3 Faltbücher mit je 3 Lithografien, Bleisatz, auf Karton kaschiert, Einband: schwarzes Leinen auf Pappelsperrholz kaschiert; 40 x 30 cm; Bronzemedaillon 9,5 cm, Aufl. 21 Expl.

Ein Künstlerbuch für die Staatsbibliothek zu Berlin

Mit der Berliner Künstlerin Marika Voss verbindet unser Mitglied Neuhauser Kunstmühle eine langjährige Zusammenarbeit. Die Neuhauser Kunstmühle hat im Jahr 2009 mit ihr ein Künstlerbuch editiert, das eigentlich das zentrale Stück Ihrer grafischen Arbeit ist.

Ein solches Buch sollte wohl in zentralen Bibliotheken vertreten sein. Die Staatsbibliothek zu Berlin hat auch großes Interesse am Erwerb eines Exemplars, verfügt aber über kein oder nur ein so minimales Budget, dass ihr ein Ankauf nicht möglich ist.

Um die Übergabe eines Exemplars des Buches an die Bibliothek zu ermöglichen, wurde ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen. Die Neuhauser Kunstmühle wendet sich nun hiermit an die Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft und bittet, dieses Projekt durch einen frei gewählten Beitrag zu unterstützen. Unterstützer können unter vielen Druckgrafiken von Marika Voss als „Dankeschön“ wählen. Diese Blätter wurden aus den Beständen der Neuhauser Kunstmühle in das Projekt eingebracht. Nur wenn die gewünschte Finanzierungssumme von 3.150 € erreicht ist, werden die Beträge abgebucht.

Finanzierungszeitraum: 26. März - 25. April 2021

Unterstützen

Mi, 24.03.2021

Herbert Holzing: Krabat, Arena -Verlag, Würzburg 1971

HERBERT HOLZING

EINE SAMMLUNG VON BILDERN IM BUCH

Die erste Krabat-Ausgabe von Otfried Preußler erschien 1971 und wurde aufgrund der großen Nachfrage 1976 als Prachtausgabe neu aufgelegt. 2005 legte der Thienemann Verlag eine weitere Ausgabe des Erfolgsromans auf und setzte damit auf ein Buch, das sich bereits als Klassiker im Kinder- und Jugendbuchbereich etabliert hatte. Dabei war es nicht nur der Text, der die kleinen und großen Leser begeisterte. Vielmehr beeindruckten auch die Illustrationen, die der Künstler und Illustrator Herbert Holzing den Buchzeilen hinzugefügt hatte.

Tatsächlich hatten Otfried Preußler und Herbert Holzing schon für das Buch Die Abenteuer des starken Wanja, das 1968 publiziert wurde, zusammengearbeitet. Seit dieser Zeit verband die beiden Männer eine innige Freundschaft, aus der zahlreiche gemeinsame Buchpublikationen entstammten. Das bis heute bekannteste ist sicherlich Krabat.

Im Dezember 2008 übernahm das Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf große Teile des Bildnachlasses Herbert Holzings. Dazu zählen viele Illustrationen, die Herbert Holzing in Zusammenhang mit den Texten Otfried Preußlers schuf, aber auch zahlreiche weitere Bilder, die Texte herausragender Autoren begleiteten. Zu nennen sind hier u.a. Willi Fährmann oder Lloyd Alexander. In einer Überblicksschau werden diese Illustrationen zum ersten Mal zusammenhängend der Öffentlichkeit präsentiert.

Ausstellung: März - August 2021, Anmeldung erforderlich

Burg Wissem - Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf
Burgallee 1, 53840 Troisdorf

Di, 23.03.2021

OTFRIED PREUßLER - HOTZENPLOTZ & CO.

Wer kennt sie nicht? Der Räuber Hotzenplotz, Die kleine Hexe, Der kleine Wassermann oder Krabat – Bücher verfasst von Otfried Preußler, der mit seinen Figuren und Geschichten Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur schuf, die seit über einem halben Jahrhundert sehr erfolgreich auf dem Buchmarkt bestehen. Seine mehr als 35 Bücher mit einer Gesamtauflage von mehr als 50 Millionen Exemplaren begeistern auch heute noch kleine und große Leserinnen und Leser weltweit.

Zu Otfried Preußler als Autor und seinem literarischen Schaffen wurde über die Jahre hinweg viel geschrieben. Die Bilder zu seinen Geschichten blieben jedoch immer im Hintergrund. Diesen widmete sich die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen erstmalig im Herbst 2020. In unmittelbarer Folge übernahm das Bilderbuchmuseum Troisdorf große Teile dieser Ausstellung.

Zu sehen sind in Europas einzigartigem Museum für künstlerische Bilderbuchillustration Originale von F.J. Tripp, der dem Räuber Hotzenplotz sein unverwechselbares Aussehen verlieh, aber auch Illustrationen zu dem Buch Das kleine Gespenst schuf. Die Zeichnerin Winnie Gebhardt ist mit Bildwerken rund um Die kleine Hexe oder Der kleine Wassermann vertreten. Moderner wird es mit den Illustrations-Kolorierungen von Daniel Napp oder Mathias Weber. Jan Peter Tripp schuf u.a. freie Arbeiten zum Thema „Hotzenplotz“ ebenso wie Julian Sonntag, der eine Street-Art- und Fotografie-Serie im Ruhrgebiet zu dem berühmten Räuber entwickelte.

Zahlreiche Mitmachstationen begleiten die Ausstellung und machen sie zu einem besonderen Erlebnis.

Ausstellung: März - August 2021, Anmeldung erforderlich

Burg Wissem - Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf
Burgallee 1, 53840 Troisdorf