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Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

Pirckheimer-Gesellschaft

Fr, 21.04.2017

Exkursion zur Friedrich-Wolf-Gedenkstätte in Lehnitz

Die diesjährige Exkursion der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft wird nach Oranienburg gehen und Friedrich Wolf gewidmet sein.
Ablauf:
10.35 Uhr: Treffpunkt am S-Bahnhof Lehnitz (Linie 1)
11.00 Uhr: Begrüßung in der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte, danach Filmdokumentation über Friedrich Wolf: "Verzeiht, dass ich ein Mensch bin". (Regie Lew Hohmann)
12.30 Uhr: Mittagspause mit Imbiss (Getränke auf eigene Kosten)
13.00 Uhr: Führung durch das Haus, in dem Friedrich Wolf von 1948-1953 lebte und das auch seine Bibliothek beherbergt
15.00 Uhr: Kaffee-Pause
Anschließend Rückfahrt oder auch ein Spaziergang durch die Waldsiedlung Lehnitz oder an den nahegelegen Lehnitzsee.

Anmeldungen werden bis 30. April erbeten: per E-Mail bei Frau Suckow, persönlich während der Veranstaltungen der Regionalgruppe am 18. Mai. Unkostenbeitrag (Mittagsimbiss; Kaffee u. Kuchen) ca. 15 bis 20 Euro.
Weitere Informationen durch Klick auf die Abb.

Alter Kiefernweg 5 | 16515 Oranienburg OT Lehnitz

So, 09.04.2017

sola scriptura

Anlässlich des Evangelischen Kirchentages 2017 öffnet die Staatsbibliothek die erfolgreiche, bis zum 2. April laufende, Reformationsausstellung „BIBEL – THESEN – PROPAGANDA“, erneut.
Aus diesem Anlass lädt Andreas Wittenberg zum Vortrag »SOLA SCRIPTURA« (lateinisch für „allein durch die Schrift“) ein. Er arbeitet in der Abteilung »Historische Drucke« der Staatsbibliothek und wird über die Luther-Sammlung der Bibliothek sprechen und damit sicher auch über manchen Druck, der in der Ausstellung zu sehen war. Die Abteilung Historische Drucke bewahrt in ihren Sammlungen seltene und kostbare historische Druckschriften für künftige Generationen.
Ausschnitt aus dem Nürnberger Plakatdruck der 95 Thesen, 1517
Mit rund 265 000 Bänden handelt es sich hierbei um die umfangreichsten Sammlungen dieser Art in einer deutschen Bibliothek. Darüber hinaus ist die Abteilung für die Erwerbung und Erschließung der zwischen 1501 und 1912 erschienenen historischen Druckschriften verantwortlich.

Vortrag: 18. Mai 2017, 19 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Unter den Linden
Treffpunkt Rotunde, Dorotheenstraße 27

So, 02.04.2017

April, April

Natürlich werden Sammler und Anbieter auch auf künftigen Messen nicht die Rollen tauschen, Leser werden auf einer Buchmesse nicht auf die Seite des Tisches wechseln, die traditionell den Autoren, Graphikern und Verlegern zusteht und Besucher einer Buchmesse werden nicht zu dessen Akteuren. Es ist also derzeit keine Bibliophilen-Messe geplant - interessant ist dieses Gedankenspiel vom Rollentausch aber allemal.
Und ein Konzept, das bei den Pirckheimern gar nicht so abwegig ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn diese Gesellschaft hat es sich bereits in §1 ihrer Satzung sozusagen auf die Fahnen geschrieben:
"Die Gesellschaft will das Sammeln von schönen und wertvollen Büchern, von Graphik und Exlibris fördern und unterstützen, Kenntnisse über Geschichte und Gegenwart des Buches verbreiten, Mitglieder und Öffentlichkeit mit Werken der Buchkunst und Graphik vertraut machen, zur Entwicklung der graphischen Künste beitragen ..."
Und das zeigt sich in den vielfältigen Aktivitäten ihrer Mitglieder, die sich mit ihren "Schätzen" und ihrem Wissen um das Buch, um Buchkunst- und Illustration nicht in die eigenen vier Wände zurückziehen, sondern sich in Ausstellungen, Vorträgen, durch eigene Publikationen, sowie über die von der Pirckheimer-Gesellschaft herausgegebene Zeitschrift, die Marginalien, für das gutgemachte Buch einsetzen und in der Öffentlichkeit präsentieren. So wie gerade in Leipzig zur Buchmesse, was u.a. mit Beitritten von 21 neuen Bücherfreunden und Mitstreitern belohnt wurde.
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Sa, 01.04.2017

Pirckheimer organisieren eine Bibliophilen-Messe

Drucker, Kleinverlage, Graphiker haben ihre Messen und Ausstellungen und es gibt große Buchmessen in Frankfurt/M und Leipzig. Nach 1990 erstmals war in Leipzig auch die Pirckheimer-Gesellschaft wie zuvor schon der LBA unter den Ausstellern und vertrat die Sammler und Buchliebhaber, eine »Entscheidung, die goldrichtig war«, wie Ralph Aepler, Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft, rückblickend resümierte.
Aber der Bibliophile selbst, der Sammler von guten Büchern, Pressendrucken und Graphiken, der Bücherfreund, war bislang immer nur Besucher dieser Messen und die Pirckheimer verständigten sich darauf, dass es Zeit wird, auch diesen eine Plattform zu schaffen.
"Immerhin ist der bislang Angesprochene derjenige, um den es sich eigentlich dreht, derjenige, der bestimmen sollte, was auf einer Buchmesse präsentiert wird", so der Vorstand in einer Pressemitteilung am heutigen Tag.
"Aus diesem Grund hat der Vorstand der Pirckheimer-Gesellschaft in Leipzig beschlossen", so heißt es weiter, "eine Bibliophilen-Messe auszurichten. Vorgespräche in Leipzig signalisierten ein großes Interesse. Voraussichtlich in Berlin, im Gespräch ist aber auch Leipzig oder Hamburg, wird in genau einem Jahr, am Sonntag, den 1.4.2018 die erste Deutsche Bibliophilen-Messe (DBM2018) stattfinden. Neben der Gesellschaft der Bibliophilen, der Maximilian-Gesellschaft, der Pirckheimer-Gesellschaft und den wichtigsten regionalen Bibliophilen-Gesellschaften wird 42 bedeutenden Sammlern die Möglichkeit geboten, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Interessenten können sich ab sofort bewerben, es entscheidet das Los über die Teilnahme. Die Bewerbung sollte neben einer ausführlichen Biographie detaillierte Angaben über das Sammelgebiet beinhalten und ist zu richten an dbm2018(at)pirckheimer-gesellschaft.org."
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Mi, 22.03.2017

Relaunch: Pirckheimer-Gesellschaft.org

Die Pirckheimer-Gesellschaft geht pünktlich zum Beginn der Leipziger Buchmesse mit neuer Webseite und neuem Erscheinungsbild an den Start. Gern geben Mitglieder dieser Bibliophilen-Organisation auf der Buchmesse in Halle 3, Stand 532 weitere Auskünfte zu dieser Seite und nehmen Anregungen und Kritik zur Neugestaltung der Internetpräsenz entgegen.
Soviel sei bereits gesagt: Vorgesehen ist ein umfangreiches Marginalien-Archiv, Sammlerportraits und vieles mehr – kontinuierlich Lücken füllend, Sammler vernetzend und Wissen anregend.
Der neue Auftritt versteht sich als Angebot an alle Pirckheimer, diese mit weiteren Inhalten mitzugestalten.

Di, 21.03.2017

Fr, 10.03.2017

And the winner is ...

Die Gewinner der Freikarten zu einem Tagesbesuch der Leipziger Buchmesse sind:

Nora D. / Potsdam
Falk G. / Rochlitz
Natalie K. / Potsdam
Andrea Sch. / Dresden
Michel W. / Bad Freienwalde

Die Gewinner wurden per E-Mail benachrichtigt und erhielten einen Code zum Ausdrucken ihrer Tageskarte. Aber auch diejenigen, die nicht in den Genuss einer Freikarte kamen, können gern am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft in Halle 3 Stand 532 vorbeikommen und sich auf eine kleine Überraschung freuen.

So, 26.02.2017

Einladung zur Leipziger Buchmesse

Verrückt nach Büchern?
Auf der Suche nach Gleichgesinnten?

Interessiert an den Aktivitäten der Pirckheimer-Gesellschaft?
Oder einfach am Besuch der Leipziger Buchmesse?
Die Pirckheimer-Gesellschaft, in Leipzig in Halle 3 am Stand E532 zu finden, verlost Freikarten. Durch E-Mail (Klick: Pirckheimer-Gesellschaft.org) mit dem Betreff "Pirckheimer in Leipzig" sind Sie in der Auslosung. Gewinner werden am 10. März benachrichtigt, können dann online eine Tageskarte nach Wunsch bestellen und werden hier mit Vornamen, Initiale des Nachnamens und Stadt bekannt gegeben.

Leipziger Buchmesse: 23. - 26. März 2017

Fr, 17.02.2017

Elke Lang und Till Sailer bei den Magdeburger Pirckheimern

Viele Erinnerungen wurden bei den Magdeburger Pirckheimern wach, als Elke Lang am 15. Februar im Literaturhaus das Buch Lothar Lang: „Begegnung und Reflexion. Kunstkritik in der Weltbühne“, vorstellte. Von den anwesenden Gästen konnte sich so mancher an den Besuch des in der DDR wohl bekanntesten und vielleicht einflussreichsten Kunstkritikers in Magdeburg erinnern. Historische Fotos von diesem Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Magdeburg im November 1973, hatte Elke Lang mitgebracht. Sie ist die Witwe des 2013 verstorbenen Pirckheimers, Kritikers, Wissenschaftlers und Publizisten Lothar Lang. Er war von 1956 bis 1981 Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft, aus deren Regionalgruppe Magdeburg sich 1990 der Verein der Bibliophilen und Grafikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. „Willibald Pirckheimer“ (kurz Magdeburger Pirckheimer) wiedergründete.
Elke Lang, Foto Ralf Wege
Diese Erinnerung an das Jahrestreffen 1973 sorgte für viel Diskussionsstoff und für angenehme Rückblicke. Im Mittelpunkt des Abend standen jedoch die Kunstkritiken, die Lothar Lang in der traditionsreichen „Weltbühne“ veröffentlicht hatte und die 2016 gesammelt als Buch erschienen.
Der Schriftsteller Till Sailer las Passagen aus dem Buch, während Elke Lang mehr aus dem persönlichen Umfeld ihres Mannes plauderte und so einen kleinen aber höchst interessanten Einblick in das Kunst-und damit auch Alltagsleben von Lothar Lang ermöglichte.

Mo, 09.01.2017

Wandelhalle für Bücherfreunde

Silvia Werfel hat der Wandelhalle ein neues Gesicht gegeben – die Wandelhalle wandelt sich! Neues Layout, verändertes Format und mit Ringösen zum Sammeln.
Das verspätete Erscheinen oder der ein oder andere Zahlendreher bei Daten, sind online korrigiert und völlig unerheblich, angesichts der Fortschritts.
Hervorzuheben ist, dass nun auch andere bibliophile Gesellschaften Erwähnung finden, neben den Pirckheimern, auch der LBA oder unsere Freunde vom Hannoverschen Bibliophilenabend.
Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Heft.
Durch Klick auf die Abbildung des Titels der
Wandelhalle für Bücherfreunde der Gesellschaft der Bibliophilen, Herbst 2016, kann ein Bericht über das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in München aufgerufen werden.
Leser der Marginalien können diesen Beitrag von Ralf Wege, der für die Wandelhalle für Bücherfreunde gekürzt wurde, in Heft 223 in voller Länge nachlesen.

So, 11.12.2016

„Bruder Luther“ und eine Speisekarte zum Jahrestreffen

Viel beschäftigt. Julia und Rainer Ehrt in ihrem Atelier. Foto: Manfred Thomas
»Ein offenes Atelier zur Adventszeit, so außerhalb der regulären Anlässe? Ein Schalk, wer Grobes dabei denkt! Das Kleinmachnower Künstler-Ehepaar Julia und Rainer Ehrt öffnete am Wochenende die ihren, und das war selbstverständlich gut so, denn sie haben viel zu zeigen und zu bieten. Beide sind ja so bekannt wie auch so präsent, dass man sie nicht mehr vorstellen muss, die Dame mehr in der Welt des Holzes, der Herr mehr bei der Produktion von Bildern und kunstvoll gearbeiteten Büchern, die auch schon mal Raum für eigene Texte finden.
[...] bei Rainer Ehrt, ja was erwartet man denn – Bilder an Wänden, in Regalen, Tische mit Mappen und seiner Buchproduktion, vom fast noch druckfrischen Kalender zum Lutherjahr 2017 über seine Preußenbücher bis zu Heiner Müllers „Mommsenblock“, eine Bestellliste zu „Bruder Luther“ aus der Edition Ehrt (16 Titel seit 1994) liegt gleich daneben. Das ganze Spektrum, er ist sozusagen ein vielseitig ausgebildeter und auch vielseitig interessierter Künstler, dazu ein bekennender „Menschenmaler“ mit ungewöhnlichem Fleiß. Und hat auch Ansichten zu Politik und Weltgerechtigkeit. Dies alles sind heute beinahe schon Extratugenden, „alte Schule“ eben, er ist eben ein „Giebichensteiner“ der 80er-Jahre, das heißt immer „Qualität“. Alles in allem eine hervorragende Grundlage, beim offenen Werkatelier mit ihm zu plaudern, zu fragen, warum er Luther zum Wahlbruder nimmt, weshalb ihn der Alte Fritz einfach nicht loslässt. Warum die Welt so ist, wie sie ist. Und wie er sie in seiner gründlichen Belesenheit abbildet, vorgeformt durch Kafka, Rilke, Müller, Friederich, Brecht und eben Luther, den großen Weltveränderer, den er durchaus kritisch sieht, dessen „religiösen Rigorismus“ er aber durchaus zu schätzen versteht. Wer hat ihm die Figuren „vorgemacht“? – „Mein Kollege Cranach!“
[...] Eine Ausstellung nächstes Jahr in Potsdam wird gerade konzipiert, er ist in zwei guten Galerien Dauergast, er hat sogar aus dem Reich der Pirckheimer-Gesellschaft Aufträge bekommen, unter anderem die Gestaltung einer Speisekarte. „So so,“ sagte sein Kollege Alfred Hrdlicka „nicht, alle Kunst ginge vom Fleische aus?“ Wenn das kein „gefundenes Fressen“ ist, für einen wie Ehrt...«» «
(Gerold Paul PNN, 05.12.2016 Seite 10)

Mi, 30.11.2016

Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe

Mit der Ernst Ludwig Presse, Darmstadt beendete die Initiative Buchkultur und die Pirckheimer-Gesellschaft für 2016 ihre Veranstaltungsreihe "Buch, Kultur und Gesellschaft".
Dr. Philipp Gutbrod, Direktor des Instituts Mathildenhöhe Darmstadt war gestern Abend Gast in Mannheim. Er beschränkte sich in seinem Vortrag nicht nur auf Bücher und die Ernst Ludwig Presse selbst, sondern präsentierte die Unternehmungen von Ernst Ludwig (1868-1937) in ihrer ganzen Breite. Der letzte Großherzog von Hessen-Darmstadt hat auf der Mathildenhöhe eine Künstlerkolonie von internationalem Rang errichtet. Die Verknüpfung der Künste gelang in den wegweisenden Gebäuden und eben in den Büchern. Die Leitung der Presse oblag den Brüdern Friedrich Wilhelm und Christian Heinrich Kleukens. Gutbrod berichtete von jüngsten Zugängen im Bereich der Bücher, das verspricht noch viele neue Erkenntnisse im Bereich der Buchkunst. "Die Einladung für Beiträge in unseren Marginalien steht, lieber Philipp Gutbrod." betonte Ralph Aepler.
Das letzte Bild im Vortrag zeigte die russische Kapelle auf der Mathildenhöhe, was ein Blick nach 2017 gestattet, wo die Veranstaltungsreihe "Buch, Kultur und Gesellschaft" sich mit den Russen in den 20er Jahren beschäftigen wird. Neben der Buchkunst werden auch Zeitschriften und die bildende Kunst im kommenden Jahr sich in unserem Programm finden.
Marita Hoffmann, Dr. Philipp Gutbrod

Mo, 28.11.2016

Ernst-Ludwig-Presse

Der 5. Vortrag der Initiative Buchkultur und der Pirckheimer-Gesellschaft im Rahmen der Vortragsreihe "Buch, Kultur & Gesellschaft" widmet sich einem deutschen Seitenstück zu den englischen Private Presses:
Die Ernst-Ludwig-Presse im Rahmen der
Künstlerkolonie Darmstadt 1899 - 1914
Die Gebäude und Kunstwerke der Künstlerkolonie Darmstadt auf der Mathildenhöhe bilden ein einzigartiges Gesamtkunstwerk, das zwischen 1900 und 1914 geschaffen wurde. Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein, Enkel der britischen Königin Victoria, verfolgte mit der Gründung der Künstlerkolonie Darmstadt im Jahr 1899 gleich mehrere Ziele: zum einen wollte er in Darmstadt, der Hauptstadt seines Großherzogtums, ein Zentrum des neuen modernen Stils in Architektur und Kunstgewerbe auf-bauen und zum anderen die vielen Firmen in Hessen durch die Entwürfe der Künstlerkolonie fördern. Ernst Ludwig war bereits in England mit der „Arts and Crafts”-Bewegung in Berührung gekommen und sah hierin einen Ausgangspunkt für die Hinwendung zur materialgerechten und „soliden” modernen Gestaltung. Als Wirkungsort seiner Künstlerkolonie in Darmstadt wählte der Großherzog die Mathildenhöhe, die von den insgesamt 23 Mitgliedern der Künstlerkolonie Darmstadt im Rahmen von vier großen Ausstellungen zwischen 1901 und 1914 in der heute sichtbaren Form gestaltet wurde. Im Vortrag wird die Entwicklungsgeschichte der Ernst Ludwig Presse beleuchtet werden, die 1907 von dem Großherzog als erste Privatpresse in Deutschland gegründet wurde und von den Brüdern Friedrich Wilhelm Kleukens und Christian Heinrich Kleukens geleitet wurde. In der Presse wurden nicht nur aufwendig gestaltete Bücher, sondern auch Plakate, Einladungen, Briefpapier und vieles mehr entworfen, das durch eine weltweite Verbreitung auf die Künstlerkolonie aufmerksam machte.
Dr. Philipp Gutbrod, geboren 1971 in Rochester, New York, studierte an den Universitäten in Heidelberg und München Kunstgeschichte, Öffentliches Recht und Klassische Archäologie.

29. November 2016, 19 - 21 Uhr

Museum Bassermannhaus, C 4, 9
Mannheim

Do, 24.11.2016

Bildvortrag über Michael Mathias Prechtl

M. M. Prechtl: Wolf und Schaf, Zeichnung, 1985
Buchillustration zu "Thomas Morus, Utopia"
Die Regionalgruppe Halle und Umgebung der Pirckheimer-Gesellschaft lädt zu einem Bildvortrag anlässlich des 90. Geburtstages des Nürnberger Künstlers Michael Mathias Prechtl (1926 - 2003) ein. Referentin ist Dr. Ute Willer, Schriftführerin der Regionalgruppe. Sie weiß, worauf sich die Gäste an diesem Abend freuen können:
Das Werk des Malers, Graphikers und vielschichtigen Bildsatirikers wurde vor allem durch seine Buchillustrationen, Plakate und Titelseiten so bekannter Zeitschriften wie der Spiegel oder in den USA die New York Times einem Millionenpublikum bekannt. In geistvollen und doppelbödigen Persiflagen hat er sich bis zu seinem Tode immer wieder mit den Problemen der Menschheitsgeschichte und denen seiner und unserer Zeit auseinander gesetzt.

29. November 2016, 17.30 Uhr

Artothek der Stadtbibliothek am Hallmarkt
Halle (Saale)

Di, 15.11.2016

4. Berliner Antiquariatstag

Bereits sieben Tage nach Beendigung der artbook.berlin wird sich die Pirckheimer-Gesellschaft bereits wieder an einer Veranstaltung in Berlin beteiligen und sich zum 4. Berliner Antiquariatstag präsentieren. An dieser Antiquariatsmesse, die von Detlef Thursch ausgerichtet wird, nehmen 29 Aussteller teil, darunter das Antiquariat Ballon & Wurm, Volker Riepenhausen und Riewert Q. Tode, die Pirckheimer-Gesellschaft ist, wie übrigens auch der BBA, das dritte mal dabei. Einige wenige Teilnehmer haben aus Anlass des Berliner Antiquariatstages einen Online-Katalog ins Netz gestellt, der hier einzusehen ist.
Pirckheimer und BBA auf dem 3. Berliner Antiquariatstag 2012:
Konrad Hawlitzki, Manfred Funke, Abel Doering, Foto © R.F. Meyer
Antiquariatstag: 27. November (1. Advent) von 11 bis 18 Uhr

Hotel Ellington
Berlin, Nürnberger Straße