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Jens-Fietje Dwars

Pirckheimer-Blog

Jens-Fietje Dwars

So, 04.11.2018

HOMMAGE AN SCHWITTERS

Zum ersten Todestag von Horst Hussel (18. November) erschien beim Pirckheimer Jens-Fietje Dwars in der Edition Ornament das Heft "BEGEGNUNGEN MIT KURT SCHWITTERS". 
Horst Hussel (1934-2017) war einer der letzten Dadaisten. Das Heft enthält seine Geschichten um Kurt Schwitters, der Lisbeth, Martha und anderen Damen als der fabelhafte Herr Kuwitter aus Revon erscheint. Nur zwei der neun „Doten“ sind zu Hussels Lebzeiten erschienen, alle anderen stammen aus seinem Nachlaß, ebenso die beiden Radierungen der Vorzugsausgaben sowie neun Fotografien von Dada-Objekten, von denen eine auch der Normalausgabe beiliegt.

350 num. Exemplare, 40 S., 14/20,5 cm, Handfadenheftung von Silke Steinhagen.
Eine montierte Zeichnung und neun Fotografien von Dada-Objekten.
Separat beiliegend das Hussel-Foto „100 000 000 Dada-Grüße“.
ISBN 978-3-943768-99-2
Normalausgabe: 19,90 EUR
Drei Vorzugsausgaben:
A = 10 Expl. mit beiden Radierungen und allen drei Fotografien: 170 EUR
B = 20 Expl: mit der Radierung „Herr Kuwitter“ + dem Foto „Hahn“ mit Phantasiegedicht: 80 EUR
C = 20 Expl. mit der Radierung „Lisbeth & Martha“ + dem Foto „Fisch“: 80 EUR
Die Radierungen wurden von Manfred Wolf (Berlin) gedruckt und mit Hussels Stempel versehen.

Weitere Informationen: edition-ornament.de/...

Do, 02.08.2018

Foto und Video © Ralph Aepler

25 Jahre Palmbaum

Zur Eröffnung der Ausstellung "25 Jahre Palmbaum"  im Haus Dacheröden (Erfurt) las der Hallenser Lyriker und Romancier Wilhelm Bartsch, begleitet vom Jazz-Posaunisten Frieder W. Bergner aus seinem neuen Gedichtband „Gotische Knoten“ (siehe untenstehendes Video). Selbstverständlich ließen sich das die Thüringischen Pirckheimer, darunter Matthias Koloßa, Peter Arlt mit Gattin und Ralph Aepler aus Mannheim nicht entgehen, auch Matthias Biskupek war angereist.

Auf dem nebenstehenden Foto der Chefredakteur Jens-Fietje Dwars, der die einführenden Worte sprach.

 

So, 29.07.2018

Cover mit der Zeichnung von Horst Hussel

Im Zeichen der Palme

Die Zeitschrift „Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen“ feiert ihr 25-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung der 25 Andrucke der Zeitschrifteneinbände seit 2005 und der besten ihrer originalgrafischen Vorlagen. Gezeigt werden u.a. Arbeiten von Gerhard Altenbourg, Gerd Mackensen, Walter Sachs, Moritz Götze, Ulrike Theusner, Karl-Georg Hirsch, Kay Voigtmann und Klaus Süß.

Zur Eröffnung liest der Hallenser Lyriker und Romancier Wilhelm Bartsch aus seinem neuen Gedichtband „Gotische Knoten“ – ein furioser Rundumschlag gegen den Zeitgeist mit expressiven Zeichnungen von Gerd Mackensen. Musikalisch begleitet wird er mit satten Klängen, die der Jazz-Posaunist Frieder W. Bergner einem halben Dutzend Blasinstrumenten entlockt, als spiele eine ganze Band.

Zum Abschluss der Ausstellung liest Wulf Kirsten, der wichtigste Autor Thüringens, aus seinem reichen Werk und stellt neue, noch unveröffentlichte Gedichte vor. Außerdem wird er im Gespräch mit Jens-Fietje Dwars, Chefredakteur der Zeitschrift, zu Entdeckungen in der Thüringer Literaturlandschaft einladen.

Eröffnung: 2. August 2018, 19 Uhr
Ausstellung: 2. August - 10. Oktober 2018

Haus Dacheröden | Anger 37 | 99084 Erfurt

Do, 19.07.2018

Lichtung im Unterholz

Die Rettung jener Phänomene, die Rettung verdienen, vollzieht sich mittels Ideen - so sagte es Walter Benjamin. Welche Idee zum Beispiel? Dass nicht jede Anpassung an die fragmentierten Verhältnisse als Lebenskunst zu preisen sei. Und: dass es die Schönheit gibt, die Feinheit, die Kostbarkeit. Worunter freilich sehr Verschiedenes verstanden werden darf. So meinte der Verleger Elmar Faber, an einer Autobahnraststätte in Thüringen gebe es die besten Bratwürste - während sein Autor Christoph Hein behauptete, die schmeckten ein bisschen nach Bitumen und röchen nach Diesel. Was also ist schön und fein? Immer sind es die Fragen, die uns binden - die Antworten trennen uns.

Diese Antwort allerdings schafft Einigkeit: »Marginalien«, die Zeitschrift für Buchkunst und Bibliographie, herausgegeben im Auftrag der Pirckheimer-Gesellschaft, ist ein Kleinod, das sich mit seiner Hinwendung zum schönen Buch sinn- und formbewusst weiter durch die Gegenwart des Schnelldrucks, der papiernen Billigprodukte und der Verfallsdaten rettet. Nun setzt eine verjüngte Redaktion das Werk des langjährigen Kollegiums um Carsten Wurm fort, neuer Chefredakteur ist Till Schröder. Im ersten Heft nach dem Wechsel [# 228] werden eine Ausstellung von Klaus Ensikat betrachtet, Jurek Beckers Postkartenpoesie sowie Druckgrafiken von Hélène Habbot Bautista. Die traditionelle typographische Beilage bietet acht Wald-Gedichte (so Charles Baudelaire, Oskar Loerke, Heiner Müller, Nico Bleutge), gesetzt in der Joanna italic, einer Schrift, »steil und in behutsamer Schräglage« (Matthias Gubig). Peter Gosse hält eine Laudatio auf den Grafikkünstler Karl-Georg Hirsch: »Ethos kommt nicht umhin, vom Ästhetischen hinterschimmert zu werden.«

Bewegung ist Gegenläufigkeit: Neues Redaktionsleben öffnete sich neuen Buchwelten - der Tod schlägt Lebensbücher zu. Im Heft zu lesen: die Grabrede Christoph Heins für den 2017 verstorbenen Präger des Aufbau-Verlages, Elmar Faber. Darin die anfangs erwähnte Bratwurst - die überhaupt kein Gegensatz ist zur Tiefe, mit der hier ein Verleger-Leben genau, grandios heiter und hellsichtig erzählt wird. Einen »tapferen Husaren« nennt Hein diesen Draufgänger im Zweckkostüm des listigen Kunst-und-Kultur-Diplomaten. Hermann Wiedenrot betrauert den ebenfalls 2017 verstorbenen Buchdruck-Meister Wolfgang Tiessen, und verabschiedet wird auch Horst Hussel - von Jens-Fietje Dwars, letzter, in Sorgfalt und Unermüdlichkeit so zugeneigter Verleger des Bild- und Zeichenzauberers: »Hussels Kunst bleibt Nicht-Kunst, um ihrer selbst einzugreifen, und sei es als Irritation.« »Marginalien«, 1957 ins Leben gerufen, ist seit jeher eine Art Lichtungsfreiheit im »Unterholz« des wechselnden Blätterwaldes, wie es die Redaktion betont. Ein Auftrag, der Zukunft hat: die Beharrlichkeitscourage der Büchersammler und -gestalter gegen »Bunt, Laut, Marktschreierisch«.

(Hans-Dieter Schütt in neues deutschland / 19.07.2018 / S.15)

Mo, 19.02.2018

Das Buch »Der Nix« von Pierre Sanoussi-Bliss
Das Buch »Der Nix« von Pierre Sanoussi-Bliss ist im Inselkinder Verlag erschienen.

Veranstaltungen der Pirckheimer-Gesellschaft in Leipzig

  • 15. März 2018 / 15:00 – 15:30 Uhr

Buchkunst im quartus-Verlag II: Die Marginalien – Deutschlands Zeitschrift für Buchkunst
Ralph Aepler, Jens-Fietje Dwars, Matthias Gubig, Till Schröder: Wohin steuert Deutschlands einzige Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie?
Leseinsel Halle 3 Stand H504

  • 16. März 2018 / 11:00 – 11:30 Uhr

„Stets erlebe ich das Falsche. Der alternative Künstlerreport“
(Verlag für Berlin-Brandenburg)
Harald Kretzschmar: Die künstlerische Bilanz eines zeitlebens kritischen Zeichners
Forum Literatur Halle 5 Stand K600

  • 17. März 2018 / 11:00 – 12:00 Uhr

Du liebe Hühnerkastanie – Bücherkinder Brandenburg auf den Spuren von Jurek Beckers Postkartenpoesie
Ralph Aepler, Christine Becker, Bücherkinder Brandenburg: Kinder schreiben, gewinnen Künstler und Politiker, drucken Linolschnitte und stellen nun ihr Buch vor
Moderation: Armin Schubert
Leseinsel Halle 3 Stand H504

  • 17. März 2018 / 13:00 – 13:30 Uhr

Der Nix: Eine Geschichte für Kinder und Erwachsene, gelesen von Pierre Sanoussi-Bliss
Pirckheimer-Gesellschaft in Kooperation mit dem Inselkinder Verlag/ Janet Lindemann & dem Kurznachzehn Verlag GmbH DAS MAGAZIN Die Kulturzeitschrift. Seit 1924,
Mitwirkende: Pierre Sanoussi-Bliss/ Ralph Aepler
"Der Nix" ist eine bezaubernde Geschichte für Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene. Die Geschichte handelt von Kaulquappe Kauli, die in einem kleinen See in der Nähe eines Dorfes lebt. Sie möchte kein Frosch werden und träumt davon, eine aus Schaumkronen geborene Nixe zu sein. Bis eines Tages plötzlich ein Sturm über ihrem Teich aufzieht und wundersame Dinge geschehen. In dem Buch geht es um Vorurteile, um Schubladendenken und Anderssein.
Die Botschaft: Egal, wie anders man ist, zusammen ist es zu schaffen.
Anschließend Autogrammstunde auf der Leseinsel und am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. Halle 3 | Stand E 508
Halle 3, Leseinsel H 504

  • 18.03.2018 / 11.00 - 11.30 Uhr

Briefwechsel von Christa und Gerhard Wolf mit Carlfriedrich Claus
Zum 90. Geburtstag von Gerhard Wolf und zum 20. Todestag von Carlfriedrich Claus soll der Briefwechsel zwischen den beiden erscheinen. Jörg Seifert, Kunstkeller Annaberg, stellt das Projekt vor.
Halle 3, Leseinsel H 504 oder am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. Halle 3 | Stand E 508

Sa, 28.10.2017

Palmbaum #65

Am 24. August 1617 wurde in Weimar die »Fruchtbringende Gesellschaft« gegründet - die erste deutsche Literaturvereinigung. Das Erstaunliche daran: Fürsten der protestantischen Höfe erheben die Pflege der deutschen Sprache und Literatur quasi zu ihrem gemeinsamen Regierungsprogramm. Eine real gelebte Utopie? Diese wurde "Vorbild" der »Thüringischen Literaturhistorischen Gesellschaft Palmbaum« e.V.: In der Tradition der »Fruchtbringenden Gesellschaft« stehend, dient der Verein der streitbaren Erschließung des literarischen Erbes sowie der Förderung gegenwärtiger Literatur und Sprache in Thüringen.

Der Pirckheimer Jens-Fietje Dwars und der quartus Verlag geben unter dem Titel Palmbaum im Auftrag der Thüringischen Literaturhistorischen Gesellschaft  gemeinsam mit dem Thüringer Literaturrat zweimal im Jahr ein Literarisches Journal für Thüringen heraus.

Das aktuelle Heft 65 beschäftigt sich mit dem Jubiläum der Fruchtbringenden Gesellschaft. Das Cover ist genial, wie auch alle 64 davor... 

So, 26.03.2017

Bücherkinder begeistern das Messepublikum

Der dritte Tag der Leipziger Buchmesse war für die Pirckheimer ein Tag der Veranstaltungen.
Foto 1 und 2: Ralph Aepler
Zuerst hieß es: "E-Book ist wie schlechter Sex!". Hartmut Andryczuk und Birgit Eichler berichten über die vielen Möglichkeiten, sich dem Thema Sammeln von Büchern zu nähern, moderiert von Jens-Fietje Dwars. Danach waren die Bücherkinder aus Brandenburg an der Havel, Galerie Sonnensegel, mit Armin Schubert heute Gäste auf der Lesebühne in Halle 3. Konkurrenzlos gut zogen sie mit ihren Texten und Bildern und natürlich mit dem Rap zu ihrem Buch "Klemke 100" Besuchermassen an. Sie lieferten eine grandiose Performance!
Zu gleicher Zeit wurde im Haus des Buches mit einführenden Worten von Matthias Haberzettl eine Ausstellung mit Zeichnungen von Werner Klemke zu Hans Christan Andersen eröffnet, die mit seinem Nachlass ins Klingspor-Museum gelangten und die jetzt ein Kinderbuch aus dem Beltz-Verlag illustrieren.
Und selbstverständlich war auch am heute vermuteten Höhepunkt des Besucheransturms der Messestand der Pirckheimer wieder gut besucht und Ralf und Sigrid Wege, Marita Hoffmann, Matthias Haberzettl und Katrin und Ralph Aepler, sowie Abel Doering konnten viele Pirckheimer am Stand begrüßen. Auch Mitgliedsanträge flatterten wieder ins Haus und wurden in noch größerer Zahl angefordert. Der Tag machte darüber hinaus deutlich, dass die Vernetzung der Bibliophilen, der Buchkünstler, Illustratoren und Pressendruckern mit dieser Messe große Fortschritte machte.
Jürgen Höritzsch und corn.elius brändle, Organisator der artbook.berlin
Einige Fotos finden sich auf Facebook, klick hier, weitere werden folgen.

Sa, 25.03.2017

... und Leipzig antwortet

Der zweite Tag in Leipzig war weniger gut besucht als der gestrige, aber keineswegs weniger erfolgreich für die Pirckheimer-Gesellschaft.
Felix M Furtwängler (lks.) signiert Graphiken für neu gewonnene Mitglieder
Ein Podiumsgespräch, moderiert von Ralph Aepler und Jens Fietje Dwars mit Helmut Richter, dem Autor von "Über sieben Brücken musst du gehn" und der Präsentation des Acrylstich zu diesem Text von Egbert Herfurth, der Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft mit den letzten Marginalien überreicht wurde, lenkte viele Interessenten an den Stand 532, wo heute Marita Hoffmann, Jutta Osterhof, Matthias Haberzettl und Abel Doering zu Antworten bereit standen ...
... und nicht nur Rede und Antwort standen, sondern auch Vergessenes über die Pirckheimer-Gesellschaft erfuhren, so über einen Pirckheimer-Graphikmarkt, der diesen Namen noch immer trägt, obwohl kein Pirckheimer mehr daran beteiligt ist oder über aktuelle Forschungen zur Geschichte der Pirckheimer, in der Gesellschaft selbst unbekannt, oder vom Wunsch einer Künstlerin, die Arbeit ihres Vaters und Mitglieds der Pirckheimer weiterzuführen, die mit dessen Ableben vor Jahrzehnten abbrach.
Harald Kugler​ (rechts) schaute kurz vor seiner Lesung vorbei, wie auch Klaus Ensikat (2. von lks.)
Der Andrang am Stand 532 in Halle 3 ließ nicht einmal zu, eine Lesung des Pirckheimers Harald Kuglers in einer anderen Messehalle zu besuchen.
Einige Fotos finden sich auf Facebook, klick hier, weitere werden folgen.

Di, 21.03.2017

Do, 16.03.2017

Cover mit der Zeichnung von Horst Hussel

Palmbaum # 64

Zur Leipziger Buchmesse wird das neue Heft Palmbaum, Literarisches Journal aus Thüringen erschienen.
"Eigentlich wollten wir ein Heft über den Spracherneuerer Luther machen. Aber die Lutherei allerorten nervt, da bringen wir lieber ein Heft zum Lachen - oder vielmehr zum Thema "Lachen", d.h. zum Komischen vom Humor über Satire, Parodie und Groteske bis zum Absurden. Warum und worüber lachen wir? Was ist romantische Ironie? War Goethe, der Kleists Kömödie "Der zerbrochene Krug" auf der Weimarer Bühne ruiniert hat, ein Spielverderber? Was kann, was darf Satire? Um solche Fragen kreisen die Beiträge des Heftes, für das Horst Hussel den Einband schuf."

So, 12.02.2017

Marginalien # 224

Im kommenden Heft findet sich auch ein Beitrag zu untenstehendem Thema, für den durch Klick auf das Pirckheimer-Logo eine Leseprobe aufgerufen werden kann.

Bergung eines Schatzes
Roland Krischke über Altenbourg in Altenburg und das Lindenau-Museum
Im Gespräch mit Jens-Fietje Dwars

Anke Polenz  Digitale Metamorphosen
Über den Exlibriskünstler, Buchgestalter und Schriftsteller Krzysztof Marek Bąk

Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft erhalten das Heft kostenlos, für diese wird dem Heft 224 zusätzlich eine Originalgraphik beiliegen.
Abo pro Jahr (4 Hefte) 74 € zzgl. Versandkosten. Bestellung bitte per E-Mail.

Do, 19.01.2017

Rote Nelken. Erinnerungsbilder / Red Carnations. Memories

Unter diesem Titel erschien ein zweisprachiger Band in Englisch und Deutsch bei der Edition Ornament von Susanne Hess.
Wieder einmal arbeiten Klaus Süß und Jens-Fietje Dwars meisterhaft zusammen. Die zwei Sprachen sind jeweils entgegengesetzt angeordnet.
Für beide Frontispize schuf Klaus Süß einen roten und einen schwarzen Holzschnitt, die als Originalabzüge vom Stock in das Buch eingebunden wurden und sich beide zu einem zweifarbigen signierten Holzschnitt vereinen, der in der Mitte lose beiliegt. Eine überraschende Vereinigung!
Wie immer bei der Edition Ornament ist das Buch in einem unverwechselbaren schwarzem Karton von Silke Steinhagen handgeheftet. Die Etiketten werden hier noch von Hand montiert! Kirschrote Vor- und Nachsatzpapiere lassen den 64 Seiten umfassenden Band förmlich strahlen.
Zum Inhalt, nur soviel sei verraten es geht um ein Patenkind Hemingways der täglich eine frische Nelke am Revers trug. Selber Lesen!
Das Buch erscheint in einer einmaligen Auflage von 100 Exemplaren, die von der Autorin vertrieben werden. 70 davon mit dem zweifarbigen Holzschnitt als Reproduktion und nur 30 mit dem Originalabzug.
Neun römisch nummerierte Künstlerexemplare und fünf e.a.-Drucke können für 90 EUR über die Edition Ornament erworben werden:

Camsdorfer Str. 10, D-07749 Jena 03641-82 02 39

Do, 12.01.2017

Andreas Reimann - Poeten-Museum

Jahrmarkt vor dem Goethehaus
am Frauenplan
Gipskopf von Wieland aus der
Anna Amalia Bibliothek

Aus Anlass des 70. Geburtstages des Leipziger Dichters Andreas Reimann verlegte der Pirckheimer Jens Fitje Dwars im quartus Verlag dessen Weimar-Gedichte.
Im Versmaß der Klassik geschult nimmt Andreas Reimann den Leser mit auf eine heitere, oft auch sehr ironische Reise mit nach Weimar.
Richtig rund werden die Verse durch die grandiosen Zeichnungen von Rainer Ilg, ob Goethe, der Elephant, Anna Amalia oder Nietzsche. Alle sind sie vertreten und wenn Goethe/Reimann dichten und Ilg illustriert – na dann bleiben eigentlich keine Wünsche mehr offen.
(Ralph Aepler)

Mo, 28.11.2016

Marginalien 223

Eine freudige Nachricht für alle Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft: Den nächsten Marginalien wird eine Radierung von Strawalde in einer der hier abgebildeten Versionen beiliegen.
Aber auch ohne beiliegender Graphik, die traditionell eben nur Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft erhalten*, lohnt sich der Blick in das Heft 223, welches Anfang Dezember 2016 ausgeliefert wird. Jens-Fietje Dwars nimmt den 85. Geburtstag von Strawalde zum Anlass für eine ausführliche Würdigung des graphischen Schaffens dieses Berliner Malers und Filmregisseurs und Peter Arlt den 90. Geburtstag von Ursula Mattheuer-Neustädt für einen Artikel unter der Überschrift Bilder zur Literatur und zur Heimat. Claudia Fabian gewährt mit seinen Gedanken aus der Bayerischen Staatsbibliothek Einblick in die Sammelleidenschaft – Wissenschaftliche Bibliotheken und ihr Blick auf Sammlungen. Und in einem weiteren Artikel berichtet unter anderem Jürgen Engler unter dem Titel Von Fortschritt und Fortschnitt über Dreißig Jahre Künstlerbücher von Hanfried Wendland.
Strawalde signiert im Beisein des Druckers Dieter Bela die Radierungen für die Pirckheimer, Foto: Hendrik Liersch
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*um eine Mitgliedschaft bei der Pirckheimer-Gesellschaft zu beantragen, bitte hier klicken ...

Sa, 12.11.2016

Die Ästhetik des Widerstandes

Foto © Ralph Aepler
Der Pirckheimer Jens-Fietje Dwars stellte heute Abend Peter Weiss und sein Buch "Die Ästhetik des Widerstandes" anlässlich des 100. Geburtstages des Autors vor. Jens-Fietje Dwars bekam den Grimme Preis 2004 für den Film "Der Unzugehörige" über Peter Weiss und schrieb 2007 "Und dennoch Hoffnung. Peter Weiss: Eine Biografie".
Der Thüringer Autor Jens-Fietje Dwars ist freier Autor und Ausstellungsmacher aus Jena. Edition Ornament oder die Thüringer Literaturzeitschrift "Palmbaum" oder ein Film über Johannes R. Becher sind nur einige Beispiele seiner Arbeit.