Sie sind hier

Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

Pirckheimer-Gesellschaft

Mi, 19.02.2014

Subskriptionansangebot für Teilnehmer am Jahrestreffen

The Bear Press des Pirckheimers Dr. Wolfram Benda unterstützt das Jahrestreffen 2014 in Bamberg und Schweinfurt, indem den Teilnehmern für einen der bekannten Einblattdrucke (komplett in Handarbeit hergestellt) bei der Subskription Vorzugskonditionen gewährt werden. Eine Passage aus E.T.A. Hoffmanns Elixieren des Teufels wird, mit einer Farbradierung von Stephan Klenner-Otto illustriert, in einer Auflage von insgesamt 120 Exemplaren bis zum Spätsommer erscheinen. Wer bis zum Anmeldeschluss (21.07.2014) bei The Bear Press oder beim Organisator des Jahrestreffens, Ernst Reif, subskribiert, erhält die Edition zu einem Preis von 70 € anstatt des Verkaufspreises von 120 €. Anlässlich unseres Jahrestreffens wird der Einblattdruck den Teilnehmern persönlich übergeben.

Mi, 29.01.2014

Jahrestreffen 2014

Das Jahrestreffen 2014 der Pirckheimer-Gesellschaft wird gemeinsam mit den Fränkischen Bibliophilen vom 19. bis 21.September 2014 in Bamberg und Schweinfurt stattfinden.

Die 1003 gegründete Altstadt Bambergs, eins der größten unversehrt erhaltenen Altstadtgebiete Europas, zählt zum Weltkulturerbe. Mehr als 2.400 denkmalgeschützte Häuser bilden ein Gesamtensemble, das seinesgleichen sucht. Zahlreiche Monumentalbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert gestalten im historischen Stadtkern eine lebendige Mischung aus mittelalterlichen Kirchen und barocker Bürgerlichkeit. Freitag und Samstag wird dieser Ort das Zentrum des Jahrestreffens sein. Der Sonntag ist dann Schweinfurt mit den Schwerpunkten der Geschichte der deutschen Buchillustration im Museum Otto Schäfer und der einzigartigen Sammlung deutscher Gemälde des 19. Jahrhunderts im Museum Georg Schäfer gewidmet.
Tagungshotel ist das Center Hotel MainFranken, An der Breitenau 2, 96052 Bamberg, Tel.: 0951/30920, Fax.: 0951/3092200, in dem auch die Mitgliederversammlung stattfinden wird.
Es wird um Anmeldung bis zum 30.06.2014 bei dem Organisator des Jahrestreffens Ernst Reif oder bei der Pirckheimer-Gesellschaft gebeten. Der Tagungsbeitrag beträgt 65 €. Herrn Georg Drescher vom Vorstand der Fränkischen Bibliophilen sei für die gute und angenehme Zusammenarbeit bedankt, ohne die dieses Treffen so nicht stattfinden könnte. Mögen sich aus diesem gemeinsamen Jahrestreffen für die Pirckheimer viele interessante und beflügelnde Kontakte mit den Fränkischen Bibliophilen ergeben.

Weitere Informationen im Bereich Internes auf pirckheimer-gesellschaft.org.

Fr, 24.01.2014

Poesiealbum

Am heutigen Abend trafen sich Mitglieder und Gäste der Regionalgruppe Berlin/Brandenburg der Pirckheimer-Gesellschaft im Kleinen Säulensaal der Stadtbibliothek Berlin, um von Richard Pietraß interessante Hintergründe zur Lyrikreihe Poesiealbum und seine Erfahrungen als Herausgeber zu hören.
Richard Pietraß, Foto © Ralf Parkner
Die Lyrikreihe, begründet von Bernd Jentzsch, der infolge der Biermann-Ausbürgerung von einer Dienstreise nicht mehr in die DDR zurückkahm, erschien ab 1967 monatlich im Verlag Neues Leben Berlin. Von 1977 bis zu seinem erzwungenem Ausscheiden als Lektor im Jahr 1979 wurde sie von Richard Pietraß herausgegeben. In ihr wurden in einer Auflage zwischen 9 und 14 Tsd. Heften Lyriker der DDR und junge Poeten, Klassiker und internationale Dichter aus Ost und West vorgestellt, immer illustriert mit einer sorgfältig zum Autor ausgesuchten Graphik. Das letzte Heft (275 - August von Platen) wurde von Dorothea Oehme herausgegeben, teilte jedoch das Schicksal der DDR und wurde nicht mehr ausgeliefert. Seit 2007 erscheint das Poesiealbum nach 17 Jahren ab Nummer 277 (Peter Huchel) wieder, zur Zeit mit 4 Heften im Jahr.
Streng chronologisch stellte Richard Pietraß vor allem die von ihm herausgegebenen Hefte vor, gewürzt nicht nur durch interessante Anekdoten, sondern auch mit Informationen zu Hintergründen und hausgemachten Problemen der Arbeit staatlicher Verlage, wobei er deutlich machte, wie die Kulturpolitik und die Ost-West-Auseinandersetzungen auf die Editionsgeschichte des Poesiealbums wirkte. Richard Pietraß beschränkte sich dabei nicht nur auf die notwendige und komplizierte Gratwanderung zwischen Poesie und Politik während seiner Zeit als Lektor, sondern machte auch die Zwiespältigkeit und Schwierigkeit bei der Einschätzung dieser Arbeit deutlich, die eben auch, verglichen mit der heutigen Situation, ihre Vorteile hatte. So konnte er mit 29 Jahren als Student der Psychologie nach einigen ersten eigenen Texten bereits als Lektor unter teilweise besten Bedingungen arbeiten, musste aber auch bereits nach 4 Jahren eine mit "ideologischer Unzuverlässigkeit" begründete Kündigung hinnehmen.
(ad)


weitere Fotos, aufgenommen von Ralf Parkner, durch Klick auf das obere Foto oder hier

Fr, 06.12.2013

Eine Jahresgabe als Déjà-vu

Vor genau einem viertel Jahrhundert gab es das schon einmal. Als Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft konnten die Mitglieder unserer Gesellschaft Pirckheimers Verteidigungsrede oder Selbstlob der Gicht in den Händen halten. Unser Mitglied Gertraude Clemenz-Kirsch hat eine neue Ausgabe dieses nach wie vor gefragten Titels, der seinerzeit im Aufbau-Verlag illustriert von Baldwin Zettl erschien, beim Dingsda Verlag veranlasst.
Anlass genug, dieses Büchlein mit dem von Wolfgang Kirsch pointiert und mit feinsinniger Eleganz aus dem Lateinischen ins Deutsche übertragenen Text allen "alten" und neuen Mitgliedern unserer Gesellschaft, erweitert um Pirckheimers Elegie auf den Tod Albrecht Dürers in neuer deutscher Nachdichtung von Rudolf Scholz, erneut zur Verfügung zu stellen. Eine würdige Ehrung unseres 2010 verstorbenen Mitglieds Wolfgang Kirsch.


Eine Rezension von Konrad Hawlitzki folgt in den MARGINALIEN 213.

siehe auch: Verteidigungsrede oder Selbstlob der Gicht.

Fr, 20.09.2013

Bibliophilie und Medienkunst

Mitglieder und Freunde der Pirckheimer Regionalgruppe Berlin/Brandenburg hatten heute Abend im Säulensaal der ZLB Gelegenheit zu einem Gespräch über Bibliophilie und Medienkunst mit Hartmut Andryczuk, der, mit Wurzeln bei der Künstlergemeinschaft Solypse - Charmante Schamanen, seit 1993 den Hybriden-Verlag betreibt. Für viele war erst einmal fremd, mit welcher Selbstverständlichkeit Andryczuk die Koexistenz von elektronischen Medien und Buchkunst betrachtet und betreibt. Im Laufe der amüsanten und gleichzeitig tiefgehenden Schilderungen wurde jedoch schnell deutlich, dass beide Bereiche des künstlerischen Schaffens keineswegs einen Gegensatz bilden und im Gegenteil sogar neue Medien einen Impuls für traditionelle Bibliophilie darstellen können. Andryczuk bewies das durch die Vorstellung seiner Verlagsprodukte und überzeugte. Das Künstlerbuch, beim Hybriden-Verlag in Auflagen von 10 bis 25 Exemplaren, selten mehr, mitunter auch als Einzelstück gefertigt, hat seinen Freunde und diese Bücher stellen, wie kürzlich auch in einer Gesprächsrunde über die Zukunft des Buches vom Schriftsteller Thomas Hettche dargestellt, nicht nur einen privaten Rückzugsort dar, haben sogar selbst, wie Andryczuk betonte, immer etwas streng Privates. Die im Hybriden-Verlag in einer Auflage von 50 oder mehr herausgegebenen elektronischen Medien bringen demgegenüber einer größeren, sowie jüngeren und auch weniger finanzkräftigen Klientel Kunst näher. Und keines von beiden muss dilettantisch sein, sondern kann und sollte durchaus künstlerisch überzeugen.
(ad)
Und ein P.S.: Daten-Messie

Do, 27.06.2013

weitere Fotos zur Exkursion nach Brandenburg

Von Michael Ley hatte ich heute weitere Fotos und ein Videoschnipsel in Form einer CD im Briefkasten, wovon ich wieder einige Aufnahmen für das Album zur Exkursion auswählte - viel Spaß beim Betrachten. Das Album kann durch Klick auf das oben angezeigte Panorama Lehnins aufgerufen werden.
(ad)

So, 23.06.2013

Exkursion nach Brandenburg und Lehnin

Dieses Jahr führte die Jahresexkurion die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg nach Brandenburg zu einer Besichtigung des Doms und des Dommuseums, geführt durch Herrn Dr. v. Schnurbein und des Domarchivs, vorgestellt von Dr. Czubatinski. Nach einem Mittagessen im Restaurant An der Dominsel und einem Besuch der Brandenburger Kirche St. Katharien erlebten die Teilnehmer und Gäste das Eröffnungskonzert des Lehniner Musiksommers in der Klosterkirche und eine sachkundige Führung durch Herrn Beyer durch die Klosteranlage. Ein Klick auf das nebenstehende Foto zeigt einige Fotoimpressionen von Abel Doering zur Exkursion. Sollten andere Teilnehmer ebenfalls allseits interessierende Aufnahmen haben, geben Sie diese bitte an info@pirckheimer.org, sie werden dann dem Album hinzugefügt.

Di, 11.06.2013

Speisekarte zum Jahrestreffen

Zum Jahrestreffen wurde für alle Teilnehmer eine Speisekarte von Horst Hussel gestaltet. In einer Auflage von jeweils 30 Exemplaren erschienen 3 Motive, die durch Klick auf nebenstehende Abbildung betrachtet werden können. (Bei dieser Abb. wurden alle drei Motive auf eine Unterlage montiert.)
Für Sammler und Freunde von Graphik dieses Künstlers stehen noch einige wenige Exemplare zum Preis von 20 € zur Verfügung, die beim Schatzmeister bestellt werden können.

Fotos vom Jahrestreffen in Gera und Greiz

Durch Klick auf das nebenstehende Foto gelangen Sie zu einigen Fotoimpressionen unseres Jahrestreffens von Abel Doering. Sollten Sie ebenfalls allseits interessierende Aufnahmen haben, geben Sie diese bitte an info@pirckheimer.org, sie werden dann dem Album hinzugefügt.

Mo, 10.06.2013

Orges welttheater

Foto © Vogtlandspiegel
Georg "Orge" Zurawski (r.) und Volkmar Häußler demonstrieren am Rande der Vernissage zu Horst Sakulowskis "Non Finito" eine der Gaben der Pirckheimer-Gesellschaft zum Jahrestreffen in Gera und Greiz. Der Einblattdruck mit dem Text "Orges welttheater" der Lyrikerin und Direktorin der Forschungs - und Gedenkstätte Heinrich Schütz, Ingeborg Stein, enthält einen Holzschnitt von Erik Buchholz, Maler und Ortsteilbürgermeister in Gera, und wurde im Bleisatz und Handpressendruck von Harald Weller, Berlin, in einer nummerierten Auflage von 90 - 30 h.c. Exemplaren gedruckt.

So, 09.06.2013

Totentanz der Ästhetik

Horst Sakulowski bei der Vernissage in der Stadtkirche St. Marien, Foto A. Doering
Am 28. August 2013 begeht der in Saalfeld geborene und seit 1967 in Weida bei Gera lebende Künstler Horst Sakulowski seinen 70. Geburtstag. Sechs Expositionen werden im Jubiläumsjahr von und über den Künstler gezeigt, was die hohe Wertschätzung des Künstlers unterstreicht.
Die am 8. Juni in der Stadtkirche Greiz unter dem Titel „Non finito“ (unvollendet) eröffnete Ausstellung ist die umfangreichste ...
(Gerhard R. Zeuner )

gesamten Ariikel lesen ...

Die Teilnehmer des Jahrestreffens der Pirckheimer-Gesellschaft nahmen nach einer Führung durch die Ausstellung durch Horst Sakulowski und einem Künstlergespräch an der Ausstellungseröffnung teil.

Di, 04.06.2013

Die Kollegen sind am Boden zerstört

Die Pirckheimer-Gesellschaft beabsichtigte zum Jahrestreffen unter anderem den Besuch der Orangerie und des Otto-Dix-Hauses in Gera, sowie des Sommerpalais in Greiz. Das ist der Flut zum Opfer gefallen.

"... Seit dem Wochenende ist der komplette Park vom Hochwasser der Weißen Elster geflutet und auch im Gartensaal des Palais, im Küchenhaus und in der Orangerie steht das Wasser. „Es ist eine Katastrophe", beschreibt Stiftungssprecherin Dr. Susanne Rott den Zustand in Greiz. „Die Kollegen, unser Parkgärtner Christian Lenz mit seinem Team und Schlossverwalterin Pia Büttner, sind am Boden zerstört." Wo es möglich war, wurden Ausstellung und Mobiliar ausgeräumt und die Kübelpflanzen in die Parkgärtnerei geschafft. „Wir versuchen, Vorsorge zu treffen. Eine Bestandsaufnahme ist aber erst möglich, wenn das Wasser abgepumpt ist, wenn die Räume entfeuchtet werden konnten und die Wege vom Schlamm befreit sind", erläutert Susanne Rott. ... Schon jetzt aber sei absehbar, dass an dem als national bedeutsam eingestuften Denkmalensemble mit Schäden im sechsstelligen Bereich gerechnet werden muss. Während die Vogtlandhalle in der Schloss- und Residenzstadt Greiz ebenfalls geflutet ist, bezeichnete gestern Nachmittag Museumschef Rainer Koch die Lage am Unteren Schloss in Greiz als „noch entspannt". Obwohl er selbst aufgrund des Hochwassers noch nicht im Museum eingetroffen war und die Informationen per Handy einholen musste, geht er davon aus, dass die Ausstellung „Non Finito" mit Werken von Horst Sakulowski planmäßig am Samstag eröffnet werden kann.
Die Orangerie in Gera vor der Flut - Foto: © Stadtverwaltung
Für Besucher geschlossen sind seit Sonntag die Museen im Geraer Stadtteil Untermhaus, der gestern zum Teil evakuiert werden musste. ... Unermüdlich im Einsatz, um ihre Kunstschätze vor dem Hochwasser zu retten, waren am Sonntag und gestern auch Mitarbeiter und Helfer am Otto-Dix-Haus und der Orangerie in Gera. „Wir haben sämtliche Dix-Werke aus dem Erdgeschoss nach oben ins Depot gebracht und auch den Nord- und Südflügel der Orangerie von den Ausstellungsobjekten beräumt", sagte gestern Astrid Lindinger, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunstsammlung Gera. Die Gebäude wurden mit Sandsäcken gesichert. ..."
(Sabine Wagner und Angelika Bohn, Ostthüringischen Zeitung)

gesamten Artikel lesen ...

Mo, 03.06.2013

... unser Jahrestreffen in Gefahr?

2. Juni 2013: Gera löst Katastrophenalarm aus / Greiz ist zehn Zentimeter von Rekordhoch entfernt
 
Focus online: "... Wegen des unaufhaltsam steigenden Wassers der Weißen Elster hat nun auch Gera ... Katastrophenalarm ausgelöst. Der Wasserspiegel steige dramatisch, so dass in einigen Stadtteilen Evakuierungen nötig werden könnten, sagte eine Sprecherin am Sonntagabend. .... Bedroht ist auch der Stadtteil Untermhaus, wo das Geburtshaus des Malers Otto Dix steht. Dort ist die Kunstsammlung der Stadt beheimatet. ..."
Die Welt online: "... Im thüringischen Greiz stieg der Wasserstand der Weißen Elster am späten Abend stetig weiter ... Beim Krisenstab war von 5,40 Metern die Rede, nur 10 Zentimeter unter dem Rekordhoch von 1954. ... Ob die betroffenen Stadtteile evakuiert werden müssen, ist noch unklar. Am Nachmittag hatte der Krisenstab des Landratsamtes mitgeteilt, dass ab einem Wasserstand von 5 Metern eine Überflutung der Greizer Neustadt nicht mehr verhindert werden könne. ... "

Hoffen wir, natürlich in erster Linie für die von der drohenden Katastrophe direkt Betroffenen, dass die Fluten nicht unser Jahrestreffen gefährden.

3. Juni 2013, 11:00: Die Anfahrt zum Tagungshotel in Gera ist möglich, das Hotel wird für uns zur Verfügung stehen und die Versorgung ist gesichert. Dass die Führungen wie geplant stattfinden können, ist jedoch unwahrscheinlich und kann noch nicht beantwortet werden. Zumindest die Orangerie steht im Erdgeschoß unter Wasser und auch das Otto-Dix-Haus ist stark gefährdet.
In Greiz ist das Sommerpalais und der Park geflutet, das Obere und das Untere Schloss ist zwar derzeit zugänglich und auch der Catering-Service kann liefern, ob aber die Ausstellungseröffnung Sakulowski stattfinden wird, ist noch fraglich. Es gibt nur noch eine Zufahrt nach Greiz und es ist nicht ausgeschlossen, dass auch diese Brücke gesperrt wird.
(ad)


3. Juni 2013, 19:00: Die Stadtinformation Gera hat infolge der Unpassierbarkeit durch Überflutung alle Führungen abgesagt. Da in Greiz ebenfalls nicht gewährleistet werden kann, dass wir zum Oberen oder Unteren Schloss, den einzigen nicht überfluteten Zielen unserer geplanten Veranstaltungen kommen, hat der Vorstand beschlossen, dass wir das Jahrestreffen nur am Freitag, den 7. Juni durchzuführen und am Sonnabend, den 8. Juni vormittags nach einem gemeinsamen Frühstück die Heimreise anzutreten. Es können nur die Programmpunkte Ateliergespräch mit Gerda Lepke, sowie im Tagungshotel die Mitgliederversammlung, das Festessen und die Auktion durchgeführt werden. Näheres morgen Vormittag, nachdem letzte Details mit dem Hotel geklärt werden konnten.
(ad)


4. Juni 2013, 16:00: Soeben wurde die Absage der Veranstaltungen in Greiz zurückgenommen, so dass diese, mit Ausnahme der Führungen im Sommerpalais, jetzt doch wie geplant durchgeführt werden können. Die Jahrestagung findet somit mit den Abstrichen des Rahmenprogramms in Gera wie geplant vom 7. - 9. Juni statt.
(ad)

NON FINITO - Horst Sakulowski

Horst Sakulowski begeht am 28. August 2013 seinen siebzigsten Geburtstag. Die Teilnehmer unseres diesjährigen Jahrestreffens werden einer feierlichen Eröffnung der Ausstellung aus diesem Anlaß in Greiz in der Stadtkirche St. Marien am Unteren Schloss werden beiwohnen.
"UNVOLLENDET" ist der vieldeutige Ausstellungstitel, der die Bedeutung des künstlerischen Schaffens im persönlichen sowie sozialen Kontext und eine ständige Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Facetten des Lebens betont.
Als Non-finito werden in der Bildenden Kunst einerseits äußerlich unvollendete Skulpturen und Plastiken bezeichnet. Andererseits wird diese Bezeichnung für Handzeichnungen verwendet, die durch die zeichnerische Komponente der Linienführung einer gewissen Abstraktion bedürfen.
Der Betrachter vollendet durch seine Wahrnehmung das Gesehene und wird somit aktiver Bestandteil des Kunsterlebnisses.
Horst Sakulowski lässt in seinen Werken dem Rezipienten viel Platz, diese mit eigenen Gefühlen, Gedanken, Bezügen und Interpretationen zu beleben.

Ausstellung: 8. Juni bis 8. September 2013

Oberes Schloss und Unteres Schloss Greiz

Fr, 24.05.2013

Charlotte E. Pauly (1886 - 1981)

Am heutigen Abend sprach die Leiterin der Sammlung Grafikdesign der Kunstbibliothek Berlin, Dr. Anita Kühnel, im gut gefüllten Studiensaal am Matthäikirchplatz vor der Regionalgruppe Berlin/Brandenburg zum Thema "Charlotte E. Pauly: Eine Berliner Künstlerin in Selbstzeugnissen".
Frau Kühnel, die damit ihren jüngsten Titel zu dieser vielseitigen Künstlerin vorstellte, kam nach anfänglichen Bemerkungen zur Editionsgeschichte dieses Buches und dem Verlesen einer erklärenden Passage aus dem Vorwort auf das vielseitige Erleben und das umfangreiche Schaffen von Charlotte E. Pauly zu sprechen - ... indem Sie sie selbst sprechen ließ. Wir kennen Charlotte E. Pauly sicher vor allem als Zeichnerin, Graphikerin und Malerin und konnten uns davon überzeugen, dass sich diese Künstlerin, von der neben Reiseaufzeichnungen nur ein Roman erschien, durch einen bedeutenden Briefwechsel und andere Aufzeichnungen, also auch mit umfangreichen und durchaus literarischen Schriften auszeichnet.
Schade an diesem anregenden Abend war eigentlich nur, dass es die zur Verfügung stehenden anderthalb Stunden nicht zuließen, neben den interessanten Schilderungen aus ihrer Zeit in Nazaré, Portugal und später ab 1938 Agnetendorf (heute Jagniątków, Polen), wo sie sich u.a. mit Gerhard Hauptmann und dessen Frau Margarete anfreundete, näher auf die angestrebte Umsiedlung in die Sowjetische Besatzungszone und vor allem auf ihr Wirken in der DDR einzugehen, denn hier gehörten zu ihren Freunden Bildende Künstler wie Dieter Goltzsche, Egmont Schaefer und vor Allem Sella Hasse oder der Schriftsteller Johannes Bobrowski. Das hatte aber sicher auch etwas Gutes - der Abend war auf jeden Fall Angeregung, sich näher mit dem Leben der Charlotte E. Pauly und damit auch mit der Edition von Anita Kühnel zu beschäftigen.
(ad)
 
Ein schlesisches Fräulein wird Weltbürgerin
Die Malerin und Schriftstellerin Charlotte E. Pauly in Selbstzeugnissen
Herausgegeben von Anita Kühnel
2012 ISBN 978-3-942476-36-2