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Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

Pirckheimer-Gesellschaft

Fr, 21.09.2012

Barbara Beisinghoff

Vor der Regionalgruppe Berlin/ Brandenburg der Pirckheimer-Gesellschaft stellte die Künstlerin, Papierschöpferin und Graphikerin Barbara Beisinghoff im kleinen Säulensaal der Stadtbibliothek Berlin Künstlerbücher mit Radierungen und Wasserzeichen vor und informierte über Hintergründe zu den Projekten und ihr Wirken, häufig gemeinsam mit internationalen Künstlern oder im Ausland. Die teilnehmenden Pirckheimer und Gäste, darunter auch die US-Künstlerin Susan Goethel-Campbell, welche vom 16.8.-16.9. als artist in residence im Atelierhaus Beisinghoff in Diemelstadt–Rhoden arbeitete, wurden mit den von Barbara Beisinghoff (weiter)entwickelten und praktizierten Techniken vetraut gemacht und konnten sich ausführlich unter anderem mit ihren Arbeiten "Klavierkindheit, Die Finger zur Schnur verflochten", "Song of Paper", "Mit Goethe den Farbenkreis durchlaufen oder wenn Farben verrückt werden" oder "Der Engel ist mein Wasserzeichen" auseinandersetzen.
Ein inspirierender Abend mit einer inspirierenden Künstlerin.
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... weitere Fotos
... siehe auch Die gläserne Libelle

Mi, 19.09.2012

Pirckheimer-Gesellschaft-Fetischisten

© Suhrkamp
In der FAZ wurde neulich (Ausg. vom 12.9.2012) eine Gewinnerin eines "Schönsten Deutschen Buches des Jahres 2011" der Stiftung Buchkunst, die Autorin und Buchgestalterin Judith Schalansky, interviewt. Sie outete sich als wirkliche Kennerin unserer Gesellschaft: "... Zu meinem „Giraffen“-Roman höre ich manchmal, dass die Buchstaben auf dem Umschlag sich ablösen. Das finde ich toll; ich bin keine von diesen Pirckheimer-Gesellschaft-Fetischisten, die sich bei der Lektüre weiße Handschuhe anziehen ...".
Leider denken noch immer viele Mitglieder und Freunde unserer Gesellschaft, dass das Buch gerade nicht in Archive verbannt oder wenigstens hinter Glas in Galerien gehört, sondern als ein zu nutzendes Kunstgut in die Hände von Lesern und Kunstinteressenten und auch betrachtet und gelesen werden sollte. Und noch immer sind die Ziele und Aufgaben der Pirckheimer-Gesellschaft in unserer Satzung gegenteilig festgelegt, aber diese stammen auch noch aus der Gründerzeit der Pirckheimer.
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Fr, 14.09.2012

Kanonen in Leder für eine Spezialeinheit

Unter der Überschrift Die schönsten Schlachten in Leinenerwähnt der Journalist Christian Silvester am 8. September in einem Artikel über die Bayrische Armeebibliothek auch unser Jahrestreffen in Ingolstadt und unseren Besuch eines Dublettenverkaufs anläßlich der Langen Nacht der Museen:
"Samstag rückt übrigens eine bibliophile Spezialeinheit an: die Pirckheimer-Gesellschaft. (Der Bibliothekar) Bayer empfängt sie mit Bücherschätzen. Kanonen in Leder, Schlachten in Leinen. So was. Er hat ja genug davon."
aus Gründen des Urheberschutzes muss die Seite leider unlesbar abgebildet werden

Di, 11.09.2012

Neuburger Rundschau

Dieser Artikel auf der Internetseite der Augsburger Allgemeinen lesen.

Mo, 10.09.2012

neuer Vorstand

Die Mitgliederversammlung der Pirckheimer-Gesellschaft hat am Wochenende in Ingolstadt turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt.
 
Dem neuen Vorstand gehören an: WK - Vorstandsvorsitzender, Peter Arlt (Gotha), Abel Doering (Berlin) - Schatzmeister, sowie Ferdinand Puhe (Eltville) - Stellv. Vorsitzender und – als neues Vorstandsmitglied – Ernst Reif (Reichertshofen) - Schriftführer. Konrad Hawlitzki (Berlin) stand aus Altersgründen für eine Wiederwahl in den Vorstand nicht mehr zur Verfügung.

Außerdem beschloss die Mitgliederversammlung, dass das Pirckheimer-Jahrestresffen 2013in Gera und Greiz stattfinden wird. Die Organisation wird in den Händen von Udo Wittkowski liegen.

Do, 06.09.2012

Die Welt der Bibliophilen

Donaukurier | Sie lesen viel, vor allem schätzen sie schön und künstlerisch gestaltete Bücher, Druckgrafiken oder sammeln diese: Bibliophile, Bücherfreunde, gibt es auch noch in Zeiten von Taschenbüchern und E-Books. Morgen kommt die Pirckheimer-Gesellschaft, eine der drei (überregionalen) bibliophilen Vereinigungen in Deutschland, zum Jahrestreffen nach Ingolstadt.
Ihr Vorsitzender ... erklärt im Interview mit ... (der) Redakteurin Barbara Fröhlich (vom Donaukurier) die Welt der Bibliophilen.


... Wer ist bei Ihnen Mitglied, sind das nur Fachleute?
Kaiser: Da bis 1990 nur DDR-Bürger Mitglieder werden konnten, haben wir aus dieser Tradition heraus vor allem ältere Bücherfreunde aus den neuen Bundesländern, die Freude am Lesen und an schön gestalteten Büchern haben. Wir haben weniger Sammler als die beiden anderen (großen) Gesellschaften, die Gesellschaft der Bibliophilen und die Maximilian-Gesellschaft. Wobei wir in unserer Zeitschrift MARGINALIEN auch Themen rund ums Sammeln aufgreifen. Übrigens ist unsere Zeitschrift die einzige für Bibliophilie. Und unsere Mitglieder kommen aus allen Berufen.
Wurde in der DDR so viel Wert auf schön gestaltete Bücher gelegt?
Kaiser: Aber ja! Es war üblich, dass sich Künstler mit Grafiken und Buchgestaltung ihren Lebensunterhalt verdienten. Die Illustration hat in der Belletristik eine große Rolle gespielt. Auch das Gestalten von Grußkarten zu Neujahr war Tradition. Wer es sich leisten konnte, ließ Karten drucken. In dieser Tradition lassen wir zur Jahrestagung die Menü-Karte unseres Festessens jedes Mal von einem Künstler gestalten, mit einem Motiv, das die Tagungsstadt zeigt.
Wie sieht die Zukunft der Buchkunst aus?
Kaiser: Realistisch gesehen muss ich pessimistisch sagen: schlecht. Es gibt nur noch sehr wenige Verlage, die Wert auf die Gestaltung von Büchern legen und auf die Illustration von literarischen Texten. Illustration ist ein Kostenfaktor, ...

gesamten Artikel lesen ...

Mi, 05.09.2012

Neuburger Rundschau



1 Kommentar:
Abel Doering hat gesagt…
Wie ich soeben erfuhr, kommt „der Tatort-Kommissar“ doch nicht - Herr Sodann ist leider verhindert. Aber 95 weitere Pirckheimer-Freunde werden am Wochenende zum Jahrestreffen nach Ingolstadt kommen.
05 September, 2012

So, 26.08.2012

Pressemitteilung

Die Pirckheimer-Gesellschaft trifft sich vom 7. bis 9. September zu ihrem Jahrestreffen 2012 in Ingolstadt.

è Pressemitteilung

So, 24.06.2012

Jahresexkursion der Berlin-Brandenburger Pirckheimer

Im Atelier mit Hermann Naumann (4. von links)
Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein (andere sagen: Pirckheimer-Wetter) führte 26 Mitglieder und Gäste der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe am heutigen Tag die Jahresexkursion nach Dresden.
Bei unserem Mitglied, der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek, konnten die Teilnehmer in der Schatzkammer das 800 Jahre alte Maya-Manuskript "Codex Dresdensis" betrachten und sich aus erster Hand über den bevorstehenden Weltuntergang am 21.12.2012 informieren. Anschließend erhielten sie einen gründlichen Einblick in die Architektur und Arbeitsweise dieser Bibliothek.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden die Pirckheimer in der Galerie des Hofmannschen Gutes von Helga Luzens durch eine Ausstellung Dresdener Künstler aus einer Privatsammlung geführt und erlebten danach im Atelier von Hermannn Naumann eine anregende, durch viele Anekdoten gewürzte Darstellung seines künstlerischen Lebensweges und einen detaillierten Einblick in dessen, von ihm entwickelte Technik des Punzenstichs, die er vermutlich als Graphiker als einziger ausübt.
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Mo, 21.05.2012

3. Berliner Antiquariatstag

Konrad Hawlitzki, Manfred Funke, Abel Doering, Foto © R.F. Meyer
Riewert Q. Tode, Foto © A. Doering
Nachdem wir aufgrund unseres Jahrestreffens am 1. Berliner Antiquariatstag nicht teilnehmen konnten, war auf dem 3. Antiquariatstag im Hotel Ellington neben dem Berliner Bibliophilen Abend auch wieder die Pirckheimer-Gesellschaft präsent. Es gab mit 29 Ständen zwar 6 teilnehmende Antiquariate weniger als beim letzten Mal und auch von unseren Mitgliedern waren nur noch Christian Bartsch, Riewert Q. Tode und Uwe Domke (auch BBA) unter den Ausstellern vertreten, aber wir konnten dennoch an unserem Informationsstand einigen bibliophil Interessierten die Arbeit und Ziele unserer Gesellschaft näher bringen, obwohl es, vermutlich aufgrund des herrlichen Sommerwetters, weniger Bücherfreunde in die schwüle Halle der Messe zog. Das kann auf dem nächsten Berliner Antiquariatstag am 11. November 2012 nur besser werden!
Foto © A. Doering
Übrigens: einige weitere Fotoimpressionen finden sich auch im Blog des Kollegen Rainer Friedrich Meyer.
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Fr, 04.05.2012

Französische und englische Gebrauchsgraphik um 1900

Dr. Anita Kühnel mit einem Programmtitel des Théâtre libre,
Paul Signac, Lithographie, 1889
Unter diesem Titel referierte heute vor der Berlin/Brandenburger Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft Frau Dr. Anita Kühnel über Gebrauchsgrafik, vornehmlich zwischen 1890 und 1900. Ausgehend von Programmheften des Théâtre Libre und Titelblättern zu Notenschriften über englische Veranstaltungsplakate und Buchumschläge bis zu einem Schokolade-Werbekalender und Akzidenzien wurden uns grundsätzliche nationale Unterschiede deutlich gemacht und wir konnten viele Originale von "Von Auriol bis White" (so der Untertitel des Vortrags), aber auch u.a. von Henri Toulouse-Lautrec und Alfons Mucha aus dem Fundus der Kunstbibliothek Berlin bewundern. (ad)

stehend: Robert Wolf, Dr. Anita Kühnel (Fotos: Abel Doering)

Fr, 20.04.2012

Künstlergrüße und Künstlerbriefe


in unseren Sammlungen, Beispiele und Beiträge, so lautete das Thema des heutigen Abends der Regionalgruppe Berlin/Brandenburg in der Galerie Ostdeutsche Kunstauktionen, Baenschstr. 35.
(weitere Angaben in Kürze)

Do, 22.03.2012

Left Book Club

Heute sprach André Welters M.A. aus Köln vor der Regionalgruppe der Berlin/Brandenburger Pirckheimer im Säulensaal der Stadtbibliothek Berlin über den Left Book Club. Diese, zu besten Zeiten 57tausend Mitglieder zählende politische Buchgemeinschaft der 1930ger und 1940ger Jahre in Großbritannien, geleitet von Victor Gollancz unter wesentlicher Mitarbeit von John Strachey und Harold Laski, hatte einen großen Einfluss nicht nur auf die Verbreitung linken Denkens und antifaschistischer Haltung sowie das Interesse an der UdSSR, sondern auch auf die Entwicklung des Verlagswesens und an der Verbreitung des Buches. Anders als überparteiliche Buchgemeinschaften z.B. in Deutschland funktionierte der LBC als eine Gemeinschaft politisch interessierter Leser und weniger als Gesellschaft des bibliophilen Schöngeistes - gemeinsam haben diese Clubs von Buchfreunden dennnoch, den Wert des Buches als Kulturgut zu stärkerer Beachtung verholfen zu haben.
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Fr, 17.02.2012

Ich, ein zerrissenes Meer

In einer Lesung mit anschließender Diskuussion stellte der uns allen bekannte Kritiker, Publizist und promovierte Philosoph Gunnar Decker den Mitgliedern der Berlin/Brandenburger Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft in der Zentral- und Landesbibliothek aus Anlass des 100. Todestages des Dichters am 17. Januar 2012 seinen biographischen Essay über Georg Heym vor. Dessen "Leben stiftet Legende, aber eine, wie sie im Tempo der Großstadt aufblitzt. Weltende, Zerfall des Alten und Wiedergeburt eines unerhörten Neuen das war das Credo dieser expressionistischen Bewegung, die mehr als eine bloß literarische war, sondern die erstmals das fiebrige Tempo des modernen Großstadtlebens ins öffentliche Bewusstsein brachte.
Dieser Aufbruch einer Generation spiegelt sich bei Heym in einer nur mit anderen Jungverstobenen wie Georg Büchner oder Heinrich von Kleist vergleichbaren Sprachgewalt. Georg Heym gehört zu jenen Künstlern, auf die der Tod eine unheimlich erscheinende, geradezu erotische Anziehungskraft ausübte. Sein schmales Werk, das den Leser nicht schont, ist unverdientermaßen in Vergessenheit geraten. ... Ein Autor, ... Gottfried Benn, Georg Trakl oder Johannes R. Becher in jeder Hinsicht ebenbürtig."
(Zitat aus dem Klappentext)

Gunnar Decker - Ich, ein zerrissenes Meer
Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2011
ISBN-10 3942476185
ISBN-13 9783942476188

Fr, 10.02.2012

Jahresversammlung der Maximilian-Gesellschaft

Unsere Mitglieder und die des Leipziger Bibliophilen Abend sind ausdrücklich zur Teilnahme am diesjährigen Treffen der Maximilian-Gesellschaft eingeladen, welches vom 19. bis 21. April in Leipzig stattfindet. Das gilt ganz besonders für das Abendessen am 20. April in Auerbachs Keller. Auf dem Programm der Jahresversammlung steht außerdem ein Besuch der Ausstellung "Eine Buchstadt entsteht. Leipzigs Buchwesen um 1500" und die eigens für die Maximilian-Gesellschaft ausgerichtete Ausstellung des LBA, eine Führung durch das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek durch Dr. Stephanie Jacobs sowie ein Ausflug zur Burg Giebichenstein in Halle mit einer Führung durch Prof. Sabine Gold.
Am 20. April findet im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina im Rahmen des Jahrestreffens die 89. ordentliche Mitgliederversammlung statt.

è Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst