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Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

Pirckheimer-Gesellschaft

Fr, 10.06.2016

Einladung zur Mitgliederversammlung

bitte anklicken ...

Do, 02.06.2016

eine Antwort an alle Besucher des Pirckheimer-Blogs

Jeder Bücher- oder Graphikfreund, jeder mit dem Wunsch, mit anderen Bibliophilen in freundschaftlichen Austausch zu treten, kann bei der Pirckheimer-Gesellschaft Mitglied werden.
Einfach den Antrag herunterladen, ausfüllen und ab in die Post oder an info@pirckheimer-gesellschaft.org.

2 Anmerkungen:

Und Die Postkarte an uns muss niemand frei machen ist sie schon ...
(Ralph Aepler)


Ein Mitglied erhält viermal im Jahr kostenlos die Marginalien, eine Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie mit einer typografisch hochwertigen Beilage und (nur als Mitglied) häufig eine  speziell angefertigten Graphik namhafter Künstler. Und außerdem in unregelmäßigen Abständen eine besondere Jahresgabe.
Die Einträge in das Sammlerverzeichnis der Pirckheimer-Gesellschaft, die Vorstellung des Sammelgebietes und die Aufnahme eines Links zur eigenen Homepage (sofern von bibliophilem Interesse) ist für Mitglieder kostenlos. Es ist kein Geheimnis, dass für Sammler wie für Anbieter bibliophiler Raritäten das Sammlerverzeichnisses von speziellem Interesse ist, um mit anderen Sammlern oder Interessenten in Kontakt zu treten.
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Mi, 01.06.2016

neues Erscheinungsbild für die Pirckheimer-Gesellschaft auf Facebook

Do, 26.05.2016

Literaturkabinett in Bad Saarow mit Becher-Ausstellung eröffnet

Grafikmappe der Pirckheimer-Gesellschaft als Geschenk

Am 21. Mai wurde in Bad Saarow zum Abschluss der zusammen mit dem Kulturbund Brandenburg e. V. als Partner vom 1. bis 22. Mai veranstalteten Tage der Poesie ein Literaturkabinett im SaarowCentrum, dem Alten Moorbad, eröffnet. Sein Träger ist im Auftrag der Gemeinde Bad Saarow der Förderverein „Kurort Bad Saarow“. Anlass war der 125. Geburtstag von Johannes R. Becher.
Dessen 1981 eingerichtete Gedenkstätte in Bad Saarow, sein einstiges „Traumgehäuse“ am See, in dem er von 1948 bis zu seinem Tod 1958 unbeschwerte Erholung fand, war 1991 wie auch die Gorki-Gedenkstätte leergeräumt und später veräußert worden. Das Archivgut blieb die Jahre hindurch unbeachtet bei der Gemeinde eingelagert. Nun werden in der ersten Ausstellung des Literaturkabinetts Teile davon gezeigt. In einer Vitrine sind unter anderem Gegenstände, wie eine Keule, ein Samowar und ein Schachspiel, zu sehen. In einem Regal befinden sich frei zugängliche Bücher zum Durchblättern. An den Wänden hängen Grafiken zum Werk von Johannes R. Becher. Darunter befinden sich Arbeiten von Karl-Georg Hirsch, Joachim John, Carlfriedrich Claus, Bernhard Heisig und Herbert Sandberg. Die Pirckheimer-Gesellschaft, deren Vorsitzender Dr. Ralph Aepler persönlich anwesend war, steuerte eine von Heinz Hellmis (1935 – 2014) gestaltete Mappe mit 21 Blättern von Fotis Zaprasis zu Variationen zu Liebesgedichten von Johannes R. Becher (Abb.) als Geschenk bei.
Absicht des Saarower Fördervereins ist es, die Archivbestände zu erweitern, und zwar vor allem durch Leihgaben und Spenden. Das bezieht sich auch auf Maxim Gorki sowie alle 53 Autoren und Literaten, die in Bad Saarow und dem Scharmützelseeumland gelebt haben einschließlich der 19 Gäste im ehemaligen Kulturbundheim Eibenhof. Sie sollen nacheinander ebenfalls im Literaturkabinett gewürdigt werden. Es wird weiterhin die Gründung eines Freundeskreises Literaturkabinett vorbereitet. Zur Eröffnung rezitierten und lasen Schüler der Maxim-Gorki-Gesamtschule aus Gedichten und Briefen des Dichters.
Jens-Fietje Dwars, Fotos © Elke Lang
Am Abend wurde in Anwesenheit von Jens-Fietje Dwars, einem der beiden Autoren des Films, der Streifen „Über den Abgrund geneigt – Leben und Sterben des Johannes R. Becher“ von 2000 gezeigt, der Johannes R. Bechers als Dichter und Kulturpolitiker darstellt. Im anschließenden Gespräch schilderte Jens-Fietje Dwars, welche nicht in jedem Punkt erfolgreiche Mühe bei der Produktion aufgewendet werden musste, um Schiefstellungen in der Sichtweise auf die Persönlichkeit Bechers zu verhindern. Auch am Sonntag im Eibenhof, wo von 10 bis 15.30 Uhr Vorträge und Diskussionen auf dem Programm standen, war der Autor zu Gesprächen vor Ort.
(Elke Lang)

di, do, sa: 10 - 15 Uhr 

Mi, 25.05.2016

Harry Graf Kessler und die Weimarer Cranach-Presse

Harry Graf Kessler, dem eine Ausstellung am Brandenburger Tor gewidmet ist, galt als scharfer Beobachter seiner Zeit, der seine tiefgreifenden Betrachtungen kontinuierlich, über sechs Jahrzehnte hinweg in Tagebüchern festhielt. 
Diese Tagebücher – innerhalb von 57 Jahre entstanden 57 Bände auf mehr als 15.000 beschriebenen Seiten – geben tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt. Mithilfe von medialen Inszenierungen im Raum setzt eine Schau das vielschichtige Kaleidoskop in Gang, das für Kesslers Tagebücher so charakteristisch ist. In Bild und Ton unternimmt der Besucher eine Zeitreise in eine hochinteressante Umbruchszeit und spürt dabei einzelnen Leitmotiven nach: Wie nahm Kessler die aufkommende Moderne wahr? Wie reagierte er auf den Krieg und die politischen Umwälzungen? Welche Bedeutung hatte die Kunst für ihn? Und wie definierte er Schönheit und Glück?
Wer diesen verschiedenen Fragestellungen folgt, versteht einmal mehr, warum Kessler in der von ihm gegründeten Weimarer Cranach-Presse zum Verleger hochbibliophiler Bücher wurde, in denen das Haptische und Geistige zu einem Gesamtkunstwerk verschmolzen. Die Bücher der Cranach-Presse zählen – neben den Tagebüchern – zum wichtigsten Vermächtnis Kesslers und werden in der Ausstellung im Original zu sehen sein.
Harry Graf Kessler hat das kulturelle Leben um 1900 als Museumsleiter, Kunstvermittler, Sammler und Förderer zeitgenössischer Kunst maßgeblich mitgeprägt und vor allem die Impressionisten und Neo‐Impressionisten in Deutschland bekannt gemacht. Er liebte die Kunst, das Haptische, die Schönheit und glaubte Zeit seines Lebens an die charakterformende Kraft der Kunst. Kunst war für ihn der Weg zur Erlösung des modernen, in sich zerrissenen Menschen. Seine eigene, in der Kaiserzeit aufsehenerregende Kunstsammlung war dieser Auffassung verpflichtet. Kessler nutzte seine Sammlung im Sinne eines erzieherischen Ideals einer Neuen Kunst in der Moderne.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (Nicolai-Verlag, 24.95 €)

Ausstellung: 21. Mai bis 21. August 2016

Max Liebermann Haus
Pariser Platz, Berlin-Mitte

siehe auch: Buch, Kultur und Gesellschaft, eine Veranstaltungsreihe der Initiative Buchkultur und der Pirckheimer-Gesellschaft, 27. September 2016

Studenten proben den Aufstand

Ein bewegtes Kapitel hallescher Studentengeschichte aus dem 18. Jahrhundert wird Prof. Dr. Hans-Joachim Kertscher in seinem Vortrag unter dem Titel „Studenten proben den Aufstand“ bei der Regionalgruppe Halle (Saale) und Umgebung der Pirckheimer-Gesellschaft beleuchten.
Prof. Dr. Hans-Joachim Kertscher ist assoziiertes Mitglied am interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung an der Martin-Luther-Universität Halle. Die Veranstaltung ist öffentlich und alle Kunst- und Kulturinteressierten sind dazu herzlich eingeladen.

Vortrag: 31. Mai 2016, 17:30 Uhr

Artothek der Stadtbibliothek Halle
Salzgrafenstraße 2, 06108 Halle (Saale)

Di, 24.05.2016

Joachim John grüßt die Pirckheimer

Nachdem wir vor kurzem an dieser Stelle einen Kartengruß von Egbert Herfurth als Marginalien-Lesers veröffentlichen konnten, können wir jetzt gezeichnete Grüße vom „alten PirckheimerfreundJoachim John an „alle Pirckheimer und ihre Freunde und deren Freunde der Freunde“ weitergeben. Als der Maler, Grafiker und Autor Joachim John diese Zeilen schrieb, herrschte noch „tröpfelnder Mecklenburger Frühling“. Inzwischen dürften auch in Mecklenburg die Sonnenstrahlen immer mehr die Oberhand gewinnen. Vielleicht inspiriert dies ja den Künstler demnächst zu einem sommerlichen Gruß. Die Pirckheimer wird es mit Sicherheit freuen.

Mi, 18.05.2016

die erste Ausstellung der Pirckheimer-Gesellschaft

Meine Suche im Internet zur Geschichte bibliophiler Gesellschaften ergab einen Treffer ..., dachte ich.
Die NBI von 1956, Heft 3 sollte entsprechend der Artikelbeschreibung einen Bericht über die Gründung der Pirckheimer-Gesellschaft enthalten - es handelte sich jedoch um einen Bericht über die Ausstellung "Don Quijote in der internationalen Buchkunst", die von der Pirckheimer-Gesellschaft in der Karl-Marx-Buchhandlung ausgerichtet wurde, nur wenige Schritte vom heute nicht mehr existierenden Café Budapest entfernt, in welchem am 29. Januar 1956 die Gründungsveranstaltung stattfand.
Im Text heißt es: "Wir veröffentlichen diese Blätter mit der freundlichen Genehmigung der Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands, die mit dieser Don-Quijote-Ausstellung zum ersten Mal an die Öffentlichkeit tritt. Ihr Ziel ist die 'Wahrung in der Tradition der deutschen Buchpflege, die Nutzbarmachung persönlicher Büchersammlungen für das gesellschaftliche Leben bei Erhaltung ihres privaten Charakters, die Förderung aller Bestrebungen für die Herstellung schöner, inhaltlich wertvoller Bücher in der DDR' ..."
Die Dokumentation kann hier aufgerufen werden. Die Zeitung werde ich, da darin die erste Ausstellung der Pirckheimer-Gesellschaft dokumentiert wird, trotz des fehlenden Artikels über die Gründungsveranstaltung in unser Archiv einstellen.
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Buch, Kultur & Gesellschaft

zum Anschauen bitte anklicken
Die Termine der Veranstaltungsreihe Buch, Kultur & Gesellschaft 2016 der Initiative Buchkultur und der Pirckheimer-Gesellschaft stehen fest, immer Dienstags 19:00 Uhr:

21. Juni 2016
Michael Baade - „Von Moskau nach Worpswede. Jan und Heinrich Vogeler

27. September 2016
John Dieter Brinks - „Die Cranach-Presse: Harry Graf Kesslers Meisterwerk

25. Oktober 2016
Sabine Knopf  - „Rilke nannte sie »Verehrte Insel-Herrin«. Katharina Kippenberg. Verlegerin mit Format

29. November 2016
Dr. Philipp Gutbrod - „Ein deutsches Seitenstück zu den englischen Private Presses. Die Ernst Ludwig Presse im Rahmen der Künstlerkolonie Darmstadt 1899-1914

2017 wird die Reihe fortgesetzt. Dann werden die Russen nach Mannheim kommen und die Hörer auf eine Reise in das strahlende, russisch-deutsche Kulturleben von Berlin in den 1920er Jahren bis heute entführen. Die Programmplanung ist bereits nahezu abgeschlossen!

(um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon (0621) 293-31 50 oder per
E-Mail wird gebeten) 

Museum Bassermannhaus
C 4, 9, 68159 Mannheim

Mo, 16.05.2016

"Verpflichtung zu unerbitterlicher Wahrhaftigkeit"

Die Berlin-Brandenburger Regionalgruppe lädt unter dieser Überschrift ein zu einem Vortrag von Klaus Völker über Gottfried Benn – ein großer Dichter und eine problematische Person der Zeitgeschichte.

Vortrag: 19. Mai 2016, 19:00 Uhr

Zentral- und Landesbibliothek zu Berlin
Kleiner Säulensaal

So, 15.05.2016

Wolfram Benda - William Morris und die Kelmscott Press

Am 26. April 2016 fand die im letzten Jahr durch die Initiative Buchkultur, Ludwigshafen und die Pirckheimer-Gesellschaft e.V. initiierte Veranstaltungsreihe „Buch, Kultur und Gesellschaft“ ihre Fortsetzung.
Im Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst, einem der vielen Museen des REM hier in Mannheim, starteten wir in 2016 mit dem Bayreuther Pirckheimer-Mitglied Dr. Wolfram Benda, Literaturwissenschaftler, Übersetzer und Verleger (The Bear Press).
Es war eine fulminante Auftaktveranstaltung, denn unser Gast gab nicht nur Einblicke in das Leben und die Werke des William Morris, den Begründer der modernen Buchkunst, sondern faszinierte das fachkundige Publikum mit vielen Anekdoten aus seinem Verlags- und Sammlerleben. Aber nicht nur unser Intellekt wurde an diesem Abend in unterhaltsamer Weise angesprochen. Als Höhepunkt durften alle Gäste einen Blick auf die Kostbarkeiten werfen, die unser Referent eigens für die Veranstaltung mitgebracht hatte. Buchkunststücke, von denen wir mit Fug und Recht behaupten können, dass man sie selten so nah sehen und förmlich anfassen kann. Darunter Geoffrey Chauser, Kelmscott Press 1896, - eine wahre Kostbarkeit nicht nur unter Buchkunstliebhabern.
Aber auch die ganz in Handarbeit und in der Tradition eines Morris hergestellten Pressendrucke der Bear Press zogen das Publikum in ihren Bann. Hier wird der „harmonische Zusammenklang von literarischem Gehalt, geistiger Durchdringung und künstlerischer Ausformung in jeder Edition aufs neue erstrebt“ (Zitat der Bear Press) und nach einhelliger Sicht des Publikums sichtbar. Nach zwei Stunden konnten sich die Gäste nur schwer von unserem Referenten und den wunderschönen Werken trennen.
Herr Benda erhielt als kleines Geschenk für sein Kommen von der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. die Nr.002/300 der DVD von unserem Klemke Film „Treffpunkt Erasmus“.

Mi, 11.05.2016

Periodika für Bibliophile

Der Lexikasammler und Liebhaber von Periodika bibliophiler Art Ralph Aepler wird die Periodika der drei überregionalen bibliophilen Gesellschaften von ihren Anfängen bis in die Gegenwart näher vorstellen. In der Veranstaltung der Regionalgruppe Rhein-Main-Neckar der Pirckheimer-Gesellschaft werden das legendäre Philobilon, die Imprimatur und natürlich die Marginalien – die Zeitschrift der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. – im Mittelpunkt stehen.
Gerade die frühen Anfänge und Veränderungen der Zeitschriften im Laufe der Zeit werden Gegenstand des Vortrages sein. Die mitunter seltenen Exemplare, gerade aus den Kriegszeiten, können in Augenschein genommen werden. Dabei sind auch Beigaben berühmter Künstler zu sehen. Künstler, die sich immer schon zu Arbeiten in diesen Periodika verpflichtet gefühlt haben und von Bücherfreunden zur Mitarbeit gewonnen werden konnten. Die Periodika sind ein Spiegelbild unserer gesellschaftlichen Entwicklung. Der Vortrag wird zeigen, dass sich die „Probleme“ und „Fragestellungen“ der bibliophilen Gesellschaften eigentlich seit 100 Jahren nicht wirklich verändert haben, nur die Antworten auf die damit einhergehenden Herausforderungen.

Vortrag: 12. Mai 2916

Wintergarten des Hotels Krone
Hirschberg-Großsachsen
Landstraße 9-11

Fr, 29.04.2016

Osteuropa in der Staatsbibliothek - die Staatsbibliothek in Osteuropa

Osteuropa in der Staatsbibliothek – die Staatsbibliothek in Osteuropa – unter diesem Titel stand der Vortrag des Leiters der Osteuropaabteilung der Staatsbibliothek, Olaf Hamann, vor ca. 20 Mitgliedern und Gästen der Berlin-Brandenburger Pirckheimer am 21. April im Simon-Bolivar-Saal des Hauses Potsdamer Straße der Staatsbibliothek. Die Anwesenden erfuhren interessante Details über osteuropäische Literatur in der Staatsbibliothek, die nicht erst seit der Gründung der Abteilung gesammelt wird. Bereits bei der Gründung der Churfürstlichen Bibliothek zu Cölln an der Spree 1661 gab es eine Osteuropa-Sammlung, die u.a. durch Ankauf verschiedener privater Sammlungen ergänzt wurde. Ab 1923 gab es Tauschbeziehungen mit Sowjetrussland, ab 1949 dann in der späteren DSB Tauschbeziehungen mit allen osteuropäischen Staaten auf der Basis von Regierungsabkommen und in der SPK in Marburg bzw. West-Berlin wurde ab 1950 die Osteuropaabteilung aufgebaut. Bemerkenswert ist, dass sich die osteuropäischen Bestände der beiden nach 1990 vereinigten Bibliotheken zur SBBPK durch die unterschiedlichen Erwerbungsschwerpunkte gut ergänzen.
Die Osteuropaabteilung ist für die Erwerbung sowie Katalogisierung der Literatur aus den osteuropäischen Ländern zuständig und organisiert die Informationsvermittlung über einen eigenen Lesesaal. Die einschlägigen Bestände werden aber in den allgemeinen Magazinen bzw. in den zuständigen Sonderabteilungen aufbewahrt und für die Benutzung bereitgestellt. Einige Beispiele dafür zeigt die Abbildung (oben). Seit 2016 ist die Abteilung verantwortlich für den Fachinformationsdienst Slawistik, der aus dem von 1998 bis 2015 bearbeiteten Sondersammelgebiet hervorging, und betreut die virtuelle Fachbibliothek Slavistik-Portal.
Enge Arbeitsbeziehungen unterhält die Abteilung zu den Nationalbibliotheken und zu weiteren wissenschaftlichen Bibliotheken in Osteuropa und sie arbeitet in zahlreichen Vereinigungen und verschiedenen Gremien mit, u.a. organisiert sie in Kooperation mit der Allrussischen Staatsbibliothek für ausländische Literatur in Moskau den Deutsch-Russischen Bibliotheksdialog.
Ergänzend zu seinem Vortrag hatte Herr Hamann eine Reihe von Büchern in osteuropäischen Sprachen ausgelegt, die mit großem Interesse begutachtet wurden.
(Ninon Suckow)

Do, 28.04.2016

Exkursion nach Gransee und Bergsdorf

Anfang Juli unternimmt die Regionalgruppe der Berlin-Brandenburger Pirckheimer ihre jährliche Exkursion - diesmal ist neben einer Stadtführung in Gransee ein Besuch in der dortigen Eremitage (Abb.) und Druckwerkstatt des Pirckheimers Marc Berger und ein Besuch der Saalpresse von Jürgen Zeidler und dem Pirckheimer-Mitglied Angela Schröder in Bergsdorf geplant.
Für weitere Auskünfte steht Rüdiger Schützzur Verfügung.

Exkursion: 2. Juli 2016

Gransee und Bergsdorf

Sa, 02.04.2016

April, Apr...

Selbstverständlich war der gestrige Post über die Fusion von Pirckheimer- und Maximilian-Gesellschaft ein Aprilscherz, bei dem nichts stimmte, bis auf die Tatsache, dass sich die Pirckheimer-Gesellschaft am 15. Februar 1990, fast nicht mehr existent, über ihre Perspektive verständigte und im März eine, bereits vor der Wende geplante, gemeinsame Veranstaltung mit der Maximilian-Gesellschaft durchführte. Inzwischen haben die Pirckheimer wieder fast 500 Mitglieder und sind natürlich wie von Anbeginn der Maximilian-Gesellschaft, bei der es viele Doppelmitgliedschaften gibt, eng zugetan. Und richtig ist, dass sich die Pirckheimer alternierend in den alten und neuen Bundesländern zum Jahrestreffen zusammen finden und dass alle Mitglieder die Marginalien und in der Regel eine bibliophil gestaltete Jahresgabe erhalten.
Richtig ist auch die Höhe des Mitgliedsbeitrages, der beträgt derzeit für Mitglieder aus dem Inland 90 € (und bei der Maximilian-Gesellschaft 120 €). Die Pirckheimer bestehen also als eigenständige bibliophile Gesellschaft weiter und wir treten wie die Maximilian-Gesellschaft und die Gesellschaft der Bibliophilen gemeinsam für das Bibliophile, die Druckkunst und die Graphik ein!
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