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Ralf Wege

Pirckheimer-Blog

Ralf Wege

Fr, 04.01.2019

Wandelhalle 2018-2

Das 2. Heft der Wandelhalle für Bücherfreunde der Gesellschaft der Bibliophillen 2018 wird morgen ausgeliefert. Neben einem umfangreichen Bericht über das Jahrestreffen dieser Gesellschaft 2018 in Freiburg enthät das Heftchen auch einen Bericht über das Treffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Frankfurt/O von Ralf Wege und die Jahrbücher der Deutschen Exlibris-Gesellschaft, sowie einen interessanten Exkurs in die Welt der Exlibris "Zeichen, die die Welt verändern" von Daniel Theveßen, Mönchengladbach.

Die Wandelhalle ist ab sofort auch für Nichtmitglieder erhältlich. Das kleine Jahresabo (Frühjahrs- und Herbstausgabe) kostet inkl. Versand insgesamt 10 € (Schutzgebühr). Bestellbar hier:

Gesellschaft der Bibliophilen e.V.
Geschäftsstelle
Rindermarkt 17
80331 München
Telefon: 089 / 54 50 42 10
E-Mail

Mo, 19.11.2018

artbook.berlin 2018

Zum siebenten Mal sind 3 Tage artbook.berlin zu Ende gegangen.

Am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft fanden sich zu dieser Künstlerbuchmesse, an der die Pirckheimer sich jetzt das sechste Mal beteiligten, Beispiele unserer Publikationen und Arbeiten unserer Mitglieder, darunter einige Jahresgaben, verschiedene Hefte der Marginalien und graphische Beilagen, Künstlerbücher von Brigitte Iseli-Neustäbler und von XAGO, die Jahresgabe von Harald Kretzschmar, Ausstellungskataloge und vieles mehr.
Der Stand wurde von Till Schröder und Abel Doering betreut und von weiteren Pirckheimern besucht, wie Sigrid und Ralf Wege, Albrecht von Bodecker, Matthias Gubig, Jutta Osterhof, Klaus Ensikat, Jürgen Wilke ... Andere Pirckheimer taten das ihre, auf das Wirken der Gesellschaft am eigenen Stand hinzuweisen, wie Hanfried Wendland, Christian Ewald, miley, Rainer Ehrt, Johanna Binger und Wolfgang Grätz, Claus Lorenzen, sowie Udo Haedicke. Nach nicht so gut besuchten ersten Tagen gab es dann doch noch einen Besucherrekord am Sonntag und natürlich kamen sie alle bei uns vorbei: Jens Ziegler, Zoppe Voskuhl, Hendik Liersch, Ulrich Goerdten, Petrus Akkordeon und und und ... Es wäre auch nicht zu verstehen, wenn sich dieser Besucherrekord nicht zu guter Letzt doch noch eingestellt hätte, denn die Messe war hochkarätig besetzt, wie man hier nochmals nachlesen kann.

Hier gehts zu einer kleinen Fotostrecke zur artbook.berlin 2018, © Abel Doering

Mo, 19.03.2018

Pirckheimer jetzt auch in Norwegen

Trotz Schneeschauer, die den Verkehr zum Erliegen brachten und dem Messeveranstalter willkommener Anlass waren, ein gesunkenes Aussteller- und Besucherinteresse zu begründen, war zumindest der Auftritt der Pirckheimer auf der Leipziger Buchmesse ein voller Erfolg.

Der Vorstand hatte verschiedene Veranstaltungen organisiert, die Anliegen und Engagement der Pirckheimer erfolgreich vorstellten, so wie das neueste Projekt der Bücherkinder Brandenburg. Armin Schubert merkte allerdings an: "Sehr beeinträchtigend fanden wir alle, dass wir dieses Jahr durch die Nazi-Verlage umzingelt und damit eingemauert waren. So fehlte das staunende Zufallspublikum.
Auf jeden Fall werde ich bei der Messeleitung protestieren. Angela Hampel, Henry Günther und viele Künstler waren ebenfalls entsetzt, dass in der Künstlerhalle soetwas passiert. Es wurden ja sogar die kleinen Imbissanbieter angehalten, bald zu schließen und die Polizie war massiv vor Ort.
"

Aber die eigentlichen Höhepunkte spielten sich am Stand E 508 ab, dem diesjährigen Zentrum des Pirckheimer-Auftritts auf der Buchmesse, der von Katrin und Ralph Aepler, Matthias Haberzettl, Abel Doering, Ralf Wege, Till Schröder und weiteren Pirckheimern betreut wurde.
So erklärten ihr Interesse an einer Mitgliedschaft (schon lang erwartet!) Marc Johne vom Buchwerk Bodoni, Roman Goldhahn, der Galerist Udo Würtenberger, Gisbert Amm, über dessen Lyrikhaus hier bereits mehrfach berichtet werden konnte, Udo Haedicke, Vorsitzender des Freundeskreises Miniaturbuch Berlin, der Antiquar Olaf Drescher und H.-Rainer Rausch, in dessem Atelier filigran gestalteten Künstlerbücher entstehen, um nur einige der Neueintritte aufzuführen. Und seit Leipzig haben die Pirckheimer auch ein Mitglied in Norwegen!
Fast schon aufgegeben hatten wir unsere Hoffnung, auf der Buchmesse das 500ste Mitglied begrüßen zu können - wenige Stunden vor Messeende war es dann soweit: unser Standnachbar Bodo W. Klös von der edition noir unterschrieb diesen bedeutenden Mitgliedsantrag.

Fotostrecke Pirckheimer auf der Leipziger Buchmesse 2018

Di, 14.11.2017

DDR-Bürger auf der Leipziger Buchmesse 1986 | Bildrechte: dpa

Buchmessen in der DDR

Der Verein der Bücher- und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt "Willibald Pirckheimer" lädt ein zu einem Abend mit Patrica F. Blume über »Buchmessen in der DDR«.

Durch ihre langjährigen Recherchen ist Patricia F. Blume eine profilierte Kennerin der Geschichte der Internationalen Leipziger Buchmesse, die das Gesicht der Buchstadt in der DDR deutlich prägte. Sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Buchwissenschaft der Universität Leipzig und arbeitete außerdem zu ungelesenen Büchern und Breslauer Verlegern. Im Zuge ihrer Forschung zu diesem vielschichtigen Kapitel der Leipziger Vergangenheit hat Patricia F. Blume bereits veröffentlicht, u. a. diverse Aufsätze in Zeitschriften wie dem Deutschland Archiv und in Sammelbänden zu Medien in der DDR und zum Heimlichen Lesen sowie einen mehrteiligen Artikel (Patricia F. Zeckert) in der Leipziger Volkszeitung.
(Ralf Wege)

Näheres unter Buchmessen in der DDR

15. November 2017

Literaturhaus Magdeburg, Thiemstraße 7

 

Mo, 04.09.2017

Foto: Ralf Wege

Fotos vom Pirckheimer-Jahrestreffen

Das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft wurde von vielen Fotoapparaten begleitet - einige der Fotos (von Abel Doering) finden sich auf Google, auf unerer Homepage (von Ralf Wege) und weitere (von Ralf Parkner) auf Facebook

Gern können weitere Aufnahmen zur Veröffentlichung an den Blogbetreiber gesendet werden.

Di, 28.03.2017

Neu bei den Pirckheimern seit der Leipziger Buchmesse

Till Kaposty-Bliss (lks.) und Ralph Aepler, Foto © Ralf Wege
Einer weiteres Mitglied, neu bei den Pirckheimern seit der  der Leipziger Buchmesse, kannte die Pirckheimer zuvor aus dem beruflichen Umfeld: Der Verleger und Herausgeber der Zeitschrift »Das Magazin« Till Kaposty-Bliss. Damit ist er den Pirckheimern aus der Tradition des »Magazins« heraus schon sehr nahe, gestaltete doch das Gründungsmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, Werner Klemke, von 1954 bis 1991 insgesamt 423 Cover des Magazins.
»Ich freue mich, jetzt bei den Pirckheimern dabei zu sein«, sagt Till Kaposty-Bliss, »nicht nur aufgrund der Verbindung zu Werner Klemke. Der frische Wind, der seit kurzem in der Gesellschaft weht und der sich auch in der neuen Webseite zeigt, passt gut zum Magazin. Denn das wird inzwischen von einer neuen Autoren- und Lesergeneration entdeckt und geliebt. Wir sind eine ungewöhnliche Kulturzeitschrift, und die Pirckheimer sind keine gewöhnliche Gesellschaft.«

So, 26.03.2017

Bücherkinder begeistern das Messepublikum

Der dritte Tag der Leipziger Buchmesse war für die Pirckheimer ein Tag der Veranstaltungen.
Foto 1 und 2: Ralph Aepler
Zuerst hieß es: "E-Book ist wie schlechter Sex!". Hartmut Andryczuk und Birgit Eichler berichten über die vielen Möglichkeiten, sich dem Thema Sammeln von Büchern zu nähern, moderiert von Jens-Fietje Dwars. Danach waren die Bücherkinder aus Brandenburg an der Havel, Galerie Sonnensegel, mit Armin Schubert heute Gäste auf der Lesebühne in Halle 3. Konkurrenzlos gut zogen sie mit ihren Texten und Bildern und natürlich mit dem Rap zu ihrem Buch "Klemke 100" Besuchermassen an. Sie lieferten eine grandiose Performance!
Zu gleicher Zeit wurde im Haus des Buches mit einführenden Worten von Matthias Haberzettl eine Ausstellung mit Zeichnungen von Werner Klemke zu Hans Christan Andersen eröffnet, die mit seinem Nachlass ins Klingspor-Museum gelangten und die jetzt ein Kinderbuch aus dem Beltz-Verlag illustrieren.
Und selbstverständlich war auch am heute vermuteten Höhepunkt des Besucheransturms der Messestand der Pirckheimer wieder gut besucht und Ralf und Sigrid Wege, Marita Hoffmann, Matthias Haberzettl und Katrin und Ralph Aepler, sowie Abel Doering konnten viele Pirckheimer am Stand begrüßen. Auch Mitgliedsanträge flatterten wieder ins Haus und wurden in noch größerer Zahl angefordert. Der Tag machte darüber hinaus deutlich, dass die Vernetzung der Bibliophilen, der Buchkünstler, Illustratoren und Pressendruckern mit dieser Messe große Fortschritte machte.
Jürgen Höritzsch und corn.elius brändle, Organisator der artbook.berlin
Einige Fotos finden sich auf Facebook, klick hier, weitere werden folgen.

Sa, 04.02.2017

Was hat eine Tankstelle mit Druckgrafik zu tun?

Auf den ersten Blick gibt es nur in seltenen Fällen eine Verbindung. Am wahrscheinlichsten dann, wenn der Eigentümer der Tankstelle Liebhaber von Druckgrafik ist und den Verkaufsraum mit Grafiken gestaltet. Eher wahrscheinlich: Die Tankstelle dient auch als Paket-Station und man darf dort sein Päckchen mit den Broschüren „Marktplatz Druckgrafik“ abholen, versendet von der Leipziger Buchmesse. So geschehen gestern Abend in Magdeburg. Dort kam ein Karton mit rund 150 dieser Broschüren an. Darin auch ein Eintrag über die Pirckheimer-Gesellschaft, die dieses Jahr erstmals mit einem eigenen Stand auf der Buchmesse vertreten ist. Die Pirckheimer sind zu finden in Halle für Buchkunst und Grafik direkt neben der 20. Antiquariatsmesse - und in besagtem Katalog. Davon gehen in den nächsten Tagen etliche Exemplare zu den Regionalgruppen der Pirckheimer, um möglichst viele Buchliebhaber über die Messeteilnahme zu informieren und zu einem Besuch des Pirckheimer-Standes zu motivieren. Egbert Herfurth zum Beispiel, soll dort anzutreffen sein ...
(Ralf Wege)

Messe: 23. - 26. März 2017

Leipziger Buchmesse,
Halle 3 (Buchkunst und Grafik), Stand E 532

Mo, 09.01.2017

Wandelhalle für Bücherfreunde

Silvia Werfel hat der Wandelhalle ein neues Gesicht gegeben – die Wandelhalle wandelt sich! Neues Layout, verändertes Format und mit Ringösen zum Sammeln.
Das verspätete Erscheinen oder der ein oder andere Zahlendreher bei Daten, sind online korrigiert und völlig unerheblich, angesichts der Fortschritts.
Hervorzuheben ist, dass nun auch andere bibliophile Gesellschaften Erwähnung finden, neben den Pirckheimern, auch der LBA oder unsere Freunde vom Hannoverschen Bibliophilenabend.
Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Heft.
Durch Klick auf die Abbildung des Titels der
Wandelhalle für Bücherfreunde der Gesellschaft der Bibliophilen, Herbst 2016, kann ein Bericht über das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in München aufgerufen werden.
Leser der Marginalien können diesen Beitrag von Ralf Wege, der für die Wandelhalle für Bücherfreunde gekürzt wurde, in Heft 223 in voller Länge nachlesen.

Sa, 31.12.2016

Die Pirckheimer wünschen ein gutes, friedvolles 2017

Mit diesem С Новым годом! wünschten Freunde aus der UdSSR noch 1973 etwas zum neuen Jahr - in einer Zeit, als der Krieg noch kalt war und real nur noch in Vietnam tobte, als man den "Krieg gegen den Terror" noch nicht kannte und Terroranschläge ein nationales Problem hauptsächlich in der damaligen BRD und in Nordirland waren, als Russland (zumindest im Osten des heutigen Deutschlands) noch als Freundesland und Befreier vom Faschismus galt.
Nicht nur den Postkartensammlern der Pirckheimer-Gesellschaft, sondern allen Freunden von Buch, Kunst und Kultur wünscht der Vorstand und der Blogbetreiber einen ähnlichen optimistischen Blick auf das Jahr 2017 und vor allem, dass sich dieser Optimismus endlich bestätigen wird.

Sa, 24.12.2016

Allen Pirckheimer-Freunden frohes Festtage!

Mit dieser Abb. aus Bd. 2, S. 97 aus "Pflanz, Josef Anton: Die Natur in Bildern. Ein belehrendes und unterhaltendes Bilderbuch zum Behufe einer naturgemäßen Entwicklung und Bildung des Verstandes und Gemüthes der Kinder. Mit sehr vielen Scenen aus der Natur, und 350 Abb. einzelner naturhistorischer Gegenstände, 2 Bd., Hallberg 1850" wünschen wir allen Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft und natürlich allen Bibliophilen und Freunden des gedruckten, gebundenen oder buchkünstlerischen Gestaltetem geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch und ein erfolgreiches und friedliches 2017.
(Der Vorstand & ad)

Sa, 12.11.2016

Annette Vogel

Heute konnten im Pirckheimer-Archiv die Exemplare 45 und 47 einer Graphik und die Speisekarten eingestellt werden, welche traditionsgemäß zu jedem Jahrestreffen gestaltet und die exklusiv nur an die Teilnehmer des Jahrestreffens ausgereicht werden. 2016 übernahm die Ausfertigung die Münchener Pressendruckerin Annette Vogel (Vogelpresse).
Ralf Wege schrieb zur Graphik, einem Farblinolschnitt, in den Marginalien 213: "Darauf könnte sich der typische (?) Pirckheimer entdecken: Der Sammler (Fuchs), der seinem Erzfeind (Hase) nichts tut, da er nur Augen für die »servierten« Bücher hat. Vielleicht verweist die Grafik auch hintergründig auf die Haltung der Öffentlichkeit (kläffender Hund), für die Sammler »Verrückte« sind."

Do, 10.11.2016

Klang der Sphären

Die Einladungen zur Eröffnung der Ausstellung „Klang der Sphären“ am kommenden Mittwoch sind gedruckt und verteilt. Rund 500 Exemplare sind auf den Weg zu Freunden von Kultur, Grafik, Malerei, Fotografie und schönen Büchern. Vielen Dank an die Künstler Viktoria Veil und Alexander Suslow, die das Bildmaterial dafür zur Verfügung gestellt haben sowie an die Druckwerkstatt, die nicht nur die Einladungsflyer sondern auch das Plakat zur Ausstellung gefertigt hat. An dieser Stelle ebenso ein Dankeschön an das Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg als Kooperationspartner, ohne dessen Unterstützung der Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer" eine so umfangreiche Ausstellung nicht auf die Beine stellen könnten.
Wer die Werke nicht nur auf Flyer und Plakat sehen will, kommt am 16. November um 19 Uhr ins Literaturhaus Magdeburg. Die Künstler werden auch dort sein.
(Ralf Wege)

Vernissage: 16. November 2016
Ausstellung: 16. November 2016 - Februar 2017

Literaturhaus Magdeburg, Thiemstraße 7

Mo, 07.11.2016

Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft in der Pirckheimer-Gesellschaft an Herbert Kästner übergeben

Der Leipziger Bücher- und Grafiksammler Herbert Kästner wurde anlässlich seines 80. Geburtstages zum Ehrenmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft ernannt. Die Ehrenmitglieds-Urkunde überreichte der Pirckheimer-Vorsitzende Ralph Aepler am heutigen Montag, 7. November, im Rahmen eines Empfangs im Leipziger Hotel „Fürstenhof“.
 
Als Gäste waren neben dem gesamten Pirckheimer-Vorstand unter anderen Dr. Thomas Glöß anwesend, Vorsitzender des Leipziger Bibliophilen-Abends, der Typograf Prof. Gert Wunderlich, der Grafiker Egbert Herfurth, der Verleger Elmar Faber, der Schriftsteller Prof. Helmut Richter sowie weitere langjährige Weggefährten von Herbert Kästner.
Mit der Ehrenmitgliedschaft würdigt die Pirckheimer-Gesellschaft Herbert Kästners „langjährige außerordentlichen Verdienste um die Entwicklung der Bibliophilie in Deutschland, sein unermüdliches Wirken für die Pirckheimer-Gesellschaft und seinen wegweisenden und tatkräftigen Einsatz im Redaktionskollegium der Marginalien.
Herbert Kästner ist seit 1972 Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft. 1980 wurde er in den Vorstand der Leipziger Pirckheimer-Gruppe gewählt und übernahm die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden, ab 1988 des Vorsitzenden. Am 1. August 1990 schlug Herbert Kästner die (Wieder-)Gründung des Leipziger Bibliophilen Abends vor, die am 8. Januar 1991 erfolgte. Als Förderer der Buchkunst, überzeugter Freund des Buches und der Grafik engagiert sich Herbert Kästner weiterhin in der Pirckheimer-Gesellschaft. Als Mitglied des Redaktionskollegiums der Mitglieder-Publikation „Marginalien“ prägt er bis heute das Gesicht der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, die die Pirckheimer-Gesellschaft viermal im Jahr herausgibt.
(Ralf Wege)

Sa, 05.11.2016

Frank Walter Steinmeier und Ralph Aepler bei den "Bücherkindern"

Wer die „Bücherkinder Brandenburg“ am 4. November in der Domaula in Brandenburg an der Havel erlebt hat, ist mit mindestens einer Gewißheit nach Hause gegangen: Bücher machen Spaß - und selbst Bücher zu machen, macht noch viel mehr Spaß!
Diesen Spaß erlebten die Gäste des Nachmittages hautnah mit dem Buch „Klemke 100 - Kinder kennen Klemkes Kater“. Eingeladen hatte Armin Schubert, Initiator, treibende Kraft und guter Geist der Bücherkinder. „Klemke 100 - Kinder kennen Klemkes Kater“ ist das jüngst vollendete Buchprojekt der Bücherkinder, für das sie sich den Grafiker, Illustrator, Buchkünstler und Mitbegründer der Pirckheimer-Gesellschaft, Werner Klemke, als Leitfigur und Thema auserkoren haben, und mit ihm seinen legendären Magazin-Kater.
Pirckheimer-Gesellschaft und Werner Klemke - beides ergibt einen harmonischen Klang. Klemke ist Pirckheimer der ersten Stunde. Er schuf das Signet, das bis heute das Erscheinungsbild der Pirckheimer-Gesellschaft ist und das Cover der MARGINALIEN, der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, ziert. Und so ist es nur folgerichtig, dass die Pirckheimer die Schirmherrschaft über dieses Projekt übernommen haben. Daher war es für den Vorsitzenden Ralph Aepler selbstverständlich, der Präsentation des Buchprojektes beizuwohnen, zumal die Pirckheimer-Gesellschaft jedem ihrer Mitglieder das Vergnügen schenken will, dieses Buch, und die Idee dahinter, als Jahresgabe 2017 in den Händen zu halten.
Spaß mit den Bücherkindern und ihrer Lesung der selbst geschriebenen Texte und der Vorstellung der dazu entstandenen grafischen Arbeiten hatte offensichtlich auch Dr. Frank-Walter Steinmeier. Er war sehr gerne der Einladung von Armin Schubert gefolgt. Er nahm sich die Zeit, alle Signierwünsche der Kinder zu erfüllen. Diese hatten zuvor von Ralph Aepler je ein Exemplar des Lexikons „Von Anton bis Zylinder“ geschenkt bekommen und nutzten die Chance, dies mit einer Unterschrift des Außenministers der Bundesrepublik Deutschland zu verschönern.
Zu den Gästen gehörte auch Werner Klemkes Sohn Christian. Gemeinsam mit seiner Familie war er nach Brandenburg gekommen und hatte offensichtlich viel Spaß an diesem Nachmittag. Besonders an dem Rap auf Werner Klemke, den zwei Brandenburger Bücherkinder vorgetragen haben. Das dürfte auch Till Kaposty-Bliss gefallen haben, der an diesem Nachmittag von Berlin nach Brandenburg gereist war, um die Bücherkinder zu erleben. Till Kaposty-Bliss ist der Verleger des Magazins „Das Magazin“, in dem Klemkes Kater nicht nur die Welt erblickte, sondern auch eroberte.
(Ralf Wege)