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Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

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Do, 24.09.2015

Menükarte zum Jahrestreffen

Heute brachte die Post die Belegexemplare der Tagungsmappe zum Jahrestreffens für das Archiv der Pirckheimer-Gesellschaft, deren Inhalt hier bereits zum Teil vorgestellt werden konnte.
Damit kann nunmehr auch der Umschlag (aufgeklappt) der originalgraphischen Menükarte gezeigt werden. Diese Algrafie wurde, wie auch die bereits vorgestellte Graphik zum Treffen, ebenfalls von der Dresdener Künstlerin Angela Hampel gestaltet.

Mo, 21.09.2015

Fotos vom Pirckheimer-Treffen

Herbert Kästner im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Arlt, der das Treffen organisierte
Ralf Parkner hat die ersten Fotos vom Jahrestreffen 2015 der Pirckheimer-Gesellschaft in Meißen und Staucha in seinem Facebook-Konto zur Verfügung gestellt, darunter auch die oberen hier abgebildeten.
Ralf Parkner im Gespräch mit Peter Sodann
Auch Peter Arlt hatte seine Kamera dabei - hier eine Aufnahme anlässlich des Festvortrags von Elmar Faber mit Peter Sodann am Rednerpult in der Bibliothek.

Mo, 23.02.2015

AdA 1/2015

Heute erscheint das erste Heft des Jahres Aus dem Antiquariat. Es enthält u.a. Artikel von Hans Altenhein zum Wilhelm Heyne Verlag in Dresden (1934 bis 1944), den Spartakus-Buchversand und der Verlag Association (1968 bis 1979) von Klaus Körner, einen Nachbericht zu den Antiquariatsmessen in Stuttgart und Ludwigsburg von Wolfgang Rieger unter dem Titel Das eckige Ei und Björn Biester stellt das Handbuch des Verbandes Deutscher Antiquare 2015/16 vor, welches diemal mit dem Schwerpunkt "Bibliophile Gesellschaften in Deutschland" erschien.
Weitere Informationen hier.

Sa, 21.02.2015

VDA-Handbuch

Seit 3 Wochen ist die Ausgabe 2015/16 des Handbuchs des Verbandes Deutscher Antiquare erhältlich.
Schwerpunkttheman dieses alle zwei Jahre erscheinenden Handbuchs waren in den vergangenen Ausgaben z.B. "Bibliotheken" und "Sammler und ihre Sammlungen". In der neuen Ausgabe werden diesmal neben einem aktuellen Verzeichnis mit den Namen und Adressen der Mitglieds-Antiquare in Deutschland, Österreich und der Schweiz die "bibliophilen Gesellschaften in Deutschland" vorgestellt. Reinhard Wittmann schreibt über die 1899 gegründete Gesellschaft der Bibliophilen, bereichert durch Auszüge aus einem „bibliophilen Drama“ aus dem Jahr 1913, Wulf D. v. Lucius stellt mit der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst die heute größte Vereinigung ihrer Art im deutschsprachigen Raum vor, Ulrich Goerdten und Abel Doering informieren über die 1956 in der DDR gegründete Pirckheimer-Gesellschaft, Bernt Ture von zur Mühlen beschäftigt sich in seinem Beitrag mit Regionalen Bibliophilen-Gesellschaften in Deutschland und Bettina Wagner stellt die Association Internationale de Bibliophilie (AIB) und ihrer Aktivitäten vor.
Die Gestaltung des Tafelteils und des Umschlags haben die Buchkünstler der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle, unter der Leitung von Frau Professor Sabine Golde übernommen.
Das Handbuch ist auch in seiner neuen Ausgabe 2015/2016 kostenlos auf den Antiquariatsmessen, über die Mitglieder des Verbands Deutscher Antiquare und über die Geschäftsstelle des VDA erhältlich.

Do, 04.12.2014

Neues zum Pirckheimer-Jahrestreffen 2015

Liebe Pirckheimer-Freunde,
im Mitgliederbereich (Button internes, Passwort hier anfordern) der Seite der Pirckheimer-Gesellschaft finden sich neue Informationen zum Jahrestreffen vom 18. bis 20. September 2015 in Meißen und Staucha, u.a. zur Anmeldung und Teilnahme. Ebenso kann dort ab sofort das von Prof. Dr. Peter Arlt gemeinsam mit der Peter-Sodann-Bibliothek organisierte Programm des Treffens im Detail eingesehen werden.
Am 18. September 2015 wird im großen Saal des historischen Rathauses Meißen von 17:20 Uhr bis voraussichtlich 19:00 Uhr die Mitgliederversammlung stattfinden.
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Mi, 26.11.2014

Jahrestagung der Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft Nürnberg

Die Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft zur Erforschung von Renaissance und Humanismus e.V hat die Pirckheimer-Gesellschaft e.V. zu ihrer Jahrestagung 2014 mit dem Thema Hartmann Schedel Leben und Werk eingeladen. Das ist gerade für die Pirckheimer in Bayern interessant, sind sind sie doch dem Thema sowohl vom Sujet als auch regional verbunden. Durch Klick auf die Abbildung kann das Faltblatt zum Jahrestreffen mit dem Tagungsprogramm aufgerufen werden. Der Besuch wäre mit Sicherheit für alle ein Gewinn, die sich für die angesprochenen Themen interessieren. Es wäre sicher begrüßenswert, wenn sich aus diesem Anfang ein dauernder gegenseitiger Konntakt ergeben würde, zumal das alte Buch in den Aktivitäten der Pirckheimer-Gesellschaft etwas unterrepräsentiert ist.
(nach einer Information von Ernst Reif)

Tagung: 28. und 29. Novemer 2014

Germanisches Nationalmuseum
Nürnberg

Dank für eine Spende

In der Mitgliederversammlung wurde dazu aufgerufen, die finanzielle Grundlage der Pirckheimer-Gesellschaft neben der Zahlung des Mitgliedsbeitrags weiter auch durch Spenden zu stabilisieren. Mit diesem Eintrag möchte der Schatzmeister nun den Eingang einer großzügigen und dringend benötigten Spende von 5.000 Euro bekannt geben, wobei der Spender anonym bleiben möchte. Dem Spender wurde im Namen der Mitglieder mitgeteilt, dass wir ihm alle zutiefst zu Dank verpflichtet sind!

Di, 11.11.2014

Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft 2015

Das Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft 2015 wird in Meißen und Staucha vom 18. bis 20. September stattfinden. Es wird von Prof. Dr. Peter Arlt gemeinsam mit der Peter-Sodann-Bibliothek organisiert. Bislang ist vorgesehen, dass am Freitag Nachmittag Führungen durch die Altstadt in Meißen und danach die Mitgliederversammlung und unsere tradítionelle Auktion stattfinden. Am Sonnabend ist eine Busfahrt nach Staucha geplant, wo die Teilnehmer unter verschiedenen Aspekten wie Buchproduktion ausgewählter Verlage oder Buchaustattung durch die Peter-Sodann-Bibliothek geführt werden, verbunden mit einem Besuch der Ausstellung der Dresdener Malerin und Illustratorin Angela Hampel. Anschließend ist ein Festvortrag, vermutlich ebenfalls zum DDR-Buchschaffen und die Aufführung eines Stückes von Peter Sodann und Schauspielkollegen vorgesehen. Abends geht es dann mit dem Bus zurück nach Meißen zum Festessen in der Winzergenossenschaft. Am Sonntag sind Führungen durch die Stätten der Porzellanproduktion, eine Fahrt mit dem Shuttle-Bus zum Burgberg und der selbstständiger Besuch des Domes, der Albrechtsburg, der Kirche St. Afra, Wanderung auf dem Burgweg oder in der Stadt geplant. Bis auf den Termin sind diese Angaben noch vorläufig.

Do, 18.09.2014

Heinrich Zille im Nationalsozialismus

Schon auf gepackten Koffern sitzend - in wenigen Stunden gehts zu unserem Jahrestreffen gemeinsam mit den Fränkischen Bibliophilen - hier noch rasch eine kurze Information über den Bibliophilen-Abend der Berlin-Brandenburger Pirckheimer im Kleinen Säulensaal der ZLB:
Pay Matthis Karstens, der vor einem Jahr eine Ausstellung zum Thema kuratierte, berichtete eindrucksvoll und mit umfassender Sachkenntnis über die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte und das Schaffen von Heinrich Zille, dessen Aneignung und Erfolg auch durch Selbstvemarktung und Gespür für den Publikumswunsch bestimmt war, aber mehr noch durch Vereinnahmung durch linke wie konservative Kräfte gleichermaßen betrieben und forciert wurde und anfangs von Verfehmung bis zum Verbot, nach 1936 von Umdeutung und Verfälschung geprägt wurde. Der Referent machte damit auf eine äußerst interessante und auch widersprüchliche Rezeptionsgeschichte eines Künstlers aufmerksam, von dem zwar sozialkritische Anschauungen und die Auseinandersetzung mit sozialistischen und kommunistischen Ideen bekannt sind, dessen eigene politische oder ideologische Haltung jedoch bis heute weitgehend im Dunkeln geblieben ist und die dennoch, weil sein Werk nicht zu unterdrücken war, von den Nationalsozialisten ausgenutzt wurde.
Die Veranstaltunngs war gut besucht, auch wenn viele der Hörer so wie ich schon fast auf dem Weg nach Bamberg waren. Für diese lohnte sich der Abend aber allemal!
(ad)

siehe auch "Verboten und verfälscht. Heinrich Zille im Nationalsozialismus"

So, 14.09.2014

Werkstattfest der Lettertypen

Man könnte die heutige Veranstaltung in der Druckerei der Lettertypen in Berlin Adlershof auch Werkstattvorstellung und Buchfest nennen – beides gehört zusammen.
Die "Lettertypen" Ralf Fischer und Daniel Klotz übernahmen vor Jahresfrist die Druckerei des Pirckheimers Lutz Nessing, die, in der 3. Generation geführt, durch diesen nicht mehr betrieben werden konnte und retteten sie damit vor dem Aus. Vorgeführt wurde in der traditionellen Buchdruckwerkstatt die bedeutende Sammlung an Schrifttypen, Geräten und Maschinen, Kinder konnten selbst drucken und es wurde das Drucken auf einer Schnellpresse und das Setzen auf einer Linotype-Setzmaschine demonstriert.
Danach stellte Matthias Gubig sein neues Buch Typograf & Grafotyp vor, welches typografische und grafische Arbeiten aus fünf Jahrzehnten kommentiert. Der Titel erschien im vacat verlag potsdam und wurde im Auftrag der Pirckheimer-Gesellschaft und der Stiftung Plakat Ost herausgegeben. Einige der darin abgebildeten Plakate und Buchgrafiken wurden in dieser Werkstatt von den Originaldruckstöcken gedruckt.
Im Anschluss wurden originale Holzschnittgrafiken auf einer Kniehebelpresse gedruckt und das Werkstattfest endete mit einer "Feier zum Feierabend".

© Abel Doering (8), Cornelius Brändle (2)
durch Klick auf die Abb. können die Fotos betrachtet werden

Do, 11.09.2014

Hinweis zum Jahrestreffen 2014

Das Programm zum gemeinsamen Jahrestreffen 2014 der Pirckheimer-Gesellschaft und den Fränkischen Bibliophilen vom 19. bis 21.September 2014 in Bamberg und Schweinfurt ist ab sofort auf pirckheimer-gesellschaft.org oder durch Klick auf das nebenstehende Logo einzusehen. Unter "internes" findet sich darüber hinaus auch die Teilnehmerliste.

Mi, 10.09.2014

Das Elixir des Medardus

E.T.A. Hoffmann (1776 – 1822), der bedeutendste Autor der deutschen Romantik, lebte von 1808 bis 1813 in Bamberg. Hier konzipierte er seinen ersten Roman, Die Elixiere des Teufels, der 1815/16 in zwei Teilen in Berlin erschien. In der Tradition des Schauerromans und mit Anklängen an eines der Meisterwerke der gothic novel, M. G. Lewis, Ambrosio, or the Monk (London 1795), beleuchtet Hoffmann über seinen Ich-Erzähler, den verbrecherischen Mönch Medardus, die Abgründe und Zerrissenheit der menschlichen Seele, die, mit sich selbst entzweit, wie später Robert Louis Stevensons Dr. Jekyll, einen Ausweg aus den Zwängen eines von der Gesellschaft determinierten Lebens sucht. Dies gelingt ihm, indem er ein zweites Ich erschafft, seinen Doppelgänger, wodurch die Thematik von Sein und Schein, innerer Verfasstheit und äußerlichem Auftreten exponiert wird. Medardus´ verzweifelte Selbsterkenntnis gipfelt in dem Satz: „Ich bin das, was ich scheine, und scheine das nicht, was ich bin, mir selbst ein unerklärlich Räthsel, bin ich entzweit mit meinem Ich!
Wie vor ihm Hugo Steiner-Prag (1880 – 1945), der sich mit Hoffmannschen Texten auf kongeniale Weise im Medium der Graphik auseinandersetzte (Elixire, 1907; Majorat, 1922; Ritter Gluck/Don Juan, 1925; Sandmann, 1925; im Exil The Tales of Hoffmann, 1945), ist auch Stephan Klenner-Otto (* 1959), ein Schüler Caspar Walter Rauhs (1912 – 1983) und legitimer Erbe Alfred Kubins (1877 – 1959) von Hoffmanns dämonischem Kosmos fasziniert. So schuf er u.a. zu Rath Krespel (Berlin 2004) und Der Sandmann (Berlin 2008) großartige Farbradierungen und zu den Elixiren einen Zyklus von 50 herausragenden Farbradierungen. Vgl. hierzu Traumbilder – Bilderträume. Kubin/Rauh/Klenner-Otto. Drei Generationen phantastischer Kunst, herausgegeben von Wolfram Benda, Hannover 2009.
Zur Tagung der Pirckheimer-Gesellschaft veröffentlicht The Bear Press einen komplett in Handarbeit hergestellten Einblattdruck mit einem Schlüsseltext aus den Elixiren, Das Elixir des Medardus, für den Stephan Klenner-Otto eine meisterliche Farbradierung schuf. Die Auflage beträgt 120 Exemplare, statt des Verkaufspreises von € 120.- können ihn die Mitglieder während der Tagung zum Sonderpreis von € 70.- erwerben.
 
The Bear Press • Dr. Wolfram Benda
Schleiermacherstraße 7
95447 Bayreuth
E-Mail

Do, 19.06.2014

Matthias Gubig - Typograf & Grafotyp

Grafik und Typografie aus fünf Jahrzehnten
 
Buchdruckerlehrling, Schriftsetzer, Typografiker, Buch- und Plakatgestalter, Illustrator, Hochschullehrer, Druckgrafiker und Pressendrucker – mit diesen Bezeichnungen ist ein Berufsleben skizziert, welches in einer Zeit radikaler Veränderungen stattfindet. Ein altes Handwerk wandelte sich in kurzer Zeit zur Industrie, das Handwerkzeug wurde digitalisiert.
In dem reich bebilderten Buch lassen Matthias Gubigs grafische Arbeitsproben aus fünf Jahrzehnten diese gestalterischen und künstlerischen Entwicklungen nachvollziehen.
Vom typografischen Begleiten / Vom Suchen, Finden und Montieren / Vom Handdruck und vom Massendruck / Von großen und von kleinen Formaten / Vom spät Drucken / Vom Beobachten und Kommentieren – Gubig führt in seinen einführenden Texten Leser und Betrachter in die Bleisetzerei, in Verlage, zur Druckmaschine und an den Computer.
Textbeiträge von Prof. Axel Bertram, Dr. Jürgen Engler, Hans-Eberhard Ernst, Dr. Anita Kühnel, Prof. Nanne Meyer, Dr. Sylke Wunderlich und Dr. Carsten Wurm gelten verschiedenen Aspekten der Arbeiten Matthias Gubigs.
Das Buch erscheint im vacat verlag potsdam.
Es wird herausgegeben im Auftrag der Pirckheimer Gesellschaft und der Stiftung Plakat Ost.
30 Exemplare werden als nummerierte und signierte Vorzugsausgaben im Futteral mit einem beigefügten Leporello angeboten. Darauf befinden sich zwei originale Holzstich-Bleisatz-Grafiken und ein Text von Pablo Neruda aus seiner Ode an die Typografie.
Deren Preis beträgt 120,– Euro.
Der Normalpreis beträgt 48,– Euro.
Für die Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft und Leser der MARGINALIEN gilt der Subskriptionspreis von 38,– Euro, wenn die Bestellung bis zum 15. Juli eintrifft. Die Auslieferung geschieht in der Reihenfolge der Bestellungen. Bitte versehen Sie die Bestellung mit dem Kennwort ›Pirckheimer‹.

Bestellungen nehmen entgegen :
vacat verlag potsdam, Sauerbruchstraße 6
14482 Potsdam, E-Mail
Telefon: 0331 70 59 98 Fax: 0331 70 54 66
Matthias Gubig, Bayrischer-Wald-Straße 13,
15827 Blankenfelde, Telefon 033 79/37 23 44, E-Mail

So, 15.06.2014

Ehrung für Bibliophilen und Graphikfreunde

Aus Anlass des 50jährigen Bestehens dieser Vereinigung überreicht der Bürgermeister Magdeburgs Dr. Rüdiger Koch die Stadtplakette in Bronze an den Vorstand der Bibliophilen und Grafikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e. V. „Willibald Pirckheimer“. Der stellv. Vorsitzende Dr. Peter Labuhn und der Schriftsteller Manfred Jendryschik halten Festvorträge.
Der Kulturbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg Dr. Koch überreicht dem
Vorsitzenden Helmut Heinrich die Stadtplakette Magdeburgs in Bronze
Foto © Dr. Beate Labuhn
Im Oktober 1964 fanden sich Graphikfreunde des Bezirks Magdeburg zum „Graphikkreis Magdeburg im Kulturbund der DDR“ zusammen und wurden 1973 als Regionalgruppe Magdeburg in die bereits seit 1956 beim Kulturbund der DDR bestehende Pirckheimer-Gesellschaft aufgenommen. 1989, als mit dem Ende der DDR auch das Überleben der Pirckheimer-Gesellschaft gefährdet war, trennte sich diese Regionalgruppe von der Muttergesellschaft, beschloss 1994 ihre Neugründung als Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. „Willibald Pirckheimer“ und fand ihre neue Heimat im 2005 gegründeten Verein Literaturhaus Magdeburg. Genau wie die inzwischen im gesamten deutschsprachigen Raum wieder erstarkte Pirckheimer-Gesellschaft pflegen die "Magdeburger Pirckheimer", allerdings begrenzt auf das Bundesland Sachsen-Anhalt, die Buchkultur, die Förderung des Sammelns und Erschließens von Büchern und Werken der graphischen Künste und organisieren den Austausch mit Interessierten über die gemeinsame Liebe zu Büchern und Graphiken.
Seit 1996 wird die Stadtplakette der Landeshauptstadt Magdeburg an Firmen, Körperschaften, Verbände und andere Einrichtungen, die ihren Sitz in Magdeburg haben, vergeben - in Bronze bei 50jährigen, in Silber bei 75jährigen Jubiläen und in Gold, wenn diese seit mindestens 100 Jahren besteht.
2010 gab der Magdeburger Designer Ernst Albrecht Fiedler der Plakette ihr heutiges Design mit einer Sicht auf das Rathaus und die Johanneskirche.

Di, 13.05.2014

Deutsche Freiheitsbibliothek / Exilliteratur

Die Eröffnung der Ausstellung im Stadtmuseum Ludwigshafen der Initiative Buchkultur mit verschiedenen Installationen, die die ›Deutsche Freiheitsbibliothek‹ zum Thema haben, hat geradezu überschwengliche Kommentare ausgelöst: nicht nur Ausstellung und Programm, sondern auch das anwesende Publikum haben beeindruckt. „Dieses ist nicht nur interessant, sondern interessiert, und zwar außerordentlich und vielseitig, offen, belesen, informiert, unprätentiös, wesentlich, positiv, freundlich, geradeaus. Wo findet man sonst noch so eine Anhäufung von ausgeprägten Leuten?” (M.R.) Möchten Sie auch zu diesem erlesenen Kreis gehören? Dann kommen Sie zu unseren nächsten Veranstaltungen. Wir können versichern, daß es bei den Referenten genauso spannend weitergeht.
Am kommenden Mittwoch finden wir uns im Ernst-Bloch-Zentrum wieder, das als Kooperationspartner zu einer Führung mit Sofie Sonnenstatter über Leben und Werk von Ernst Bloch einlädt und im Anschluß zum Vortrag ›Verbrannte Bücher 1933. Mit Feuer gegen die Freiheit des Geistes‹ von Dr. Werner Treß. Treß (Humboldt-Universität zu Berlin) gilt als der Experte für das Thema Bücherverbrennung, er beleuchtet die Vorgeschichte der Freiheitsbibliothek und ordnet die Gegengründung historisch ein.

Führung Sofie Sonnenstatter: 14. Mai 2014, 18 Uhr,
Vortrag Dr. Werner Treß im Anschluß 19 Uhr

Ernst-Bloch-Zentrum
Walzmühlstraße 63
67061 Ludwigshafen
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Gleichzeitig laden wir schon ein zum ›Internationalen Museumstag‹ am kommenden Sonntag, der passenderweise unter dem Motto ›Sammeln verbindet‹ steht. Zur Matinee haben wir Dr. Wolfgang Kaiser (Berlin) eingeladen. Von 2000 bis 2013 Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft (die lebendigste Bibliophilen-Gesellschaft der Republik) ist er ein ausgewiesener Experte für Exilliteratur, Buchillustration und Grafik, außerdem einer der Leihgeber unserer Ausstellung.
(Marita Hoffmann)

Sonntag, 18. Mai 2014, 11 Uhr ›Sammeln von Exilliteratur‹ Vortrag von Dr. Wolfgang Kaiser,
im Anschluß Gang durch die Ausstellung mit anwesenden Leihgebern
Unser ›Café Arago‹ ist anläßlich des Museumstages den ganzen Sonntag geöffnet

Stadtmuseum Ludwigshafen
Im Rathauscenter
Rathausplatz 20
67059 Ludwigshafen