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Klingspor-Museum

Pirckheimer-Blog

Klingspor-Museum

Do, 13.09.2018

Handschrift von Christine Hartmann zu einem Text von Federico Garcia Lorca, 1991, © Klingspor Museum Offenbach

Hommage à Christine Hartmann

Am 18. September wäre die renommierte Offenbacher Schriftkünstlerin Christine Hartmann 80 Jahre alt geworden. Doch die Schriftkünstlerin, die sich so großer Bekanntheit in Offenbach und weit darüber hinaus erfreute, starb am 24. Juli 2014. An ihrem Geburtstag möchte das Klingspor Museum ihrer gedenken. Es werden Arbeiten aus ihrem umfangreichen Oeuvre im Museum ausliegen, Erläuterungen dazu gibt Museumsleiter Stefan Soltek. Christine Hartmann gehört zu jenen wenigen ProtagonistInnen ihres Faches, die aus der Meisterschaft klassischer Schriftkunst schrittweise eine ganz eigene Kunst des Schreibens von Hand entwickelt haben, durchaus unter Einbeziehung vieler Stilelemente, wie sie in der Bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts sich herauskristallisiert haben. Besonders der expressive Gestus hat in Hartmanns Werk eine besondere Bedeutung, unterstützt von einer kühnen Experimentierfreude sowohl im Form- wie im Farbkompositorischen.

18. September, 17.30 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mo, 30.07.2018

Behmer: Der Fischer un syne Fru

Behmer: Von dem Fischer un syner Fru

Marcus Behmer (1879 – 1958) zählt zu den bedeutendsten Buchillustratoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Außerdem war er als Buchgestalter und Schriftkünstler tätig. Bekannt geworden durch seine Illustrationen zu Oscar Wildes Salome gestaltet er wenige Jahre später im Insel Verlag Leipzig die Ausgabe zum Fischer un syner Fru. Von den Illustrationen, über die selbst gestaltete und auch durch ihn von Hand gesetzte Schrift bis hin zum Einband gelingt Behmer das Märchen von Phillip Otto Runge als buchkünstlerisches Gesamtkunstwerk.

Allein in der Ausstellung „Delphine in Offenbach. Die Marcus Behmer Sammlung des Klingspor Museums“ können zwei kolorierte Serien der detailreichen Radierungen zu diesem sozialkritischen Märchen bewundert werden. Daneben bieten verschiedene Ausgaben der Inselbücherei vielseitige Beobachtungsmöglichkeiten dazu, wie die einzelnen Gestaltungselemente miteinander in Dialog treten.
Dieser Dialog wird von den Buchseiten Behmers ausgehend in die Sammlung des Klingspor Museums fortgesetzt. Wo schwimmen hier noch weitere Fische im Wasser?

3. August 2018, 14 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Do, 28.06.2018

Abb. © Büchergilde Buchhandlung & Galerie Wolfgang Grätz

Graphic Novels

In der Reihe "Buch des Monats" beschäftigt sich in Offenbach Anna-Fee Neugebauer mit dem Thema "Graphic Novels – nur Bilderbücher für Erwachsene?"

Das Genre der „Graphic Novels“ boomt, nicht nur in Deutschland. Doch was sind Graphic Novels eigentlich? Wo haben sie ihren Ursprung? Gibt es Unterschiede zur Gattung Comics? Was sind ihre erzählerischen Möglichkeiten? Und nicht zuletzt: Wie spielen sie mit unserer Wahrnehmung? Anhand ausgewählter Werke aus der Sammlung des Klingspor Museums (z.B. von Helena Bochořáková-Dittrichová, Frans Masereel, Otto Nückel, Lynd Ward) und aus Privatbesitz, versucht Anna-Fee Neugebauer vom Amt für Kultur- und Sportmanagement eine Annäherung an diese noch recht junge Kunstform und ihre wachsende Bandbreite.

6. Juli 2018, 14 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Do, 24.05.2018

Behmer: Der Fischer un syne Fru
Behmer: Vorsatz in Salome

Die Delphine aus Offenbach

Das Klingspor Museum widmet seine Sommer-Ausstellung dem grandiosen Illustrator Marcus Behmer (1879 - 1958).

Behmer war als Künstler Autodidakt. Während einer Ausbildung als Dekorationsmaler in München fand er in der damaligen Kunstmetropole Anschluss an Künstlerkreise und lernte unter anderen Bruno Paul, Richard Riemerschmid und Thomas Theodor Heine kennen. Er wurde Mitarbeiter der Zeitschriften „Simplicissimus“ und „Die Insel“. 1903 wurde er mit seinen Illustrationen zu Oscar Wildes „Salome“ innerhalb kürzester Zeit zu einem äußerst gefragten Künstler des Jugendstils. Sein Markenzeichen wurde der Delphin, der in immer neuen Variationen im Werk auftaucht und häufig Portraitzüge des Künstlers selbst aufweist. Behmers Vorliebe galt dem kleinen Format, dabei zeigen seine miniaturhaften Illustrationen eine überbordende Erzählfreude. Neben seinem großen illustrativen Werk war er auch als Buchgestalter und Schriftkünstler tätig. Arbeiten für den Insel-Verlag, die Maximilian-Gesellschaft und die Officina Serpentis belegen das hohe Niveau seines typographischen Werkes. Seine Illustrationen zu Oscar Wildes „Salome“ und zu Philipp Otto Runges Märchen „Vom Fischer un syner Frau“ sind seit über hundert Jahren immer noch lieferbar. Behmer schuf ein umfangreiches graphisches Œuvre, dessen Schwerpunkt die Radierung bildet, daneben entstanden aber auch Holzschnitte und Lithographien. Durch die Präsentation aller Schaffensbereiche des Künstlers beleuchtet die Ausstellung Leben und Werk Behmers. Zu sehen sind ebenso zahlreiche Originalzeichnungen zu Buchillustrationen, darunter Arbeiten zu der nicht realisierten „Petronius“-Ausgabe der Cranach-Presse. Eine weitere Facette zeigen die homoerotischen Zeichnungen des bekennenden Homosexuellen. Eine Zäsur bildete Behmers Verhaftung wegen homosexueller Handlungen im Jahr 1936. Eine 19 Monate lange Haft und ein anschließendes Berufsverbot zerstörten die Karriere des einstmals gefragten Künstlers. Behmer konnte nach 1945 nicht wieder an alte Erfolge anknüpfen. Aufträge blieben aus und der Künstler starb 1958 völlig verarmt in Berlin.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung: 11. Juli, 19 Uhr
Ausstellung: 12. Juli – 02. September 2018

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mo, 30.04.2018

© Nina Mößle / Petra Ober

Künstlerbücher von Petra Ober

In Farben träumen – Künstlerbücher von Petra Ober

Die farbintensiven Unikat-Bücher der Künstlerin Petra Ober laden zum Träumen ein. Kaum geöffnet, taucht man mit allen Sinnen in ein Meer aus Farben ein und spürt Fragmenten lyrischer Texte nach. Farben, Papiere und Texte fügen sich in Petra Obers Büchern zu einem harmonischen Zusammen-klang, der im Auge des Betrachters sanft nachschwingt.

Das Buch des Monats findet diesmal in der SOH Offenbach statt und betrachtet Künstlerbücher von Petra Ober im Kontext ihres künstlerischen Schaffens, das neben Büchern auch Malerei, Zeichnung und Objekte umfasst. Die Künstlerin präsentiert im Dialog mit Nina Mößle einige neue Unikat-Bücher und führt anschließend durch ihre Ausstellung „Die Bilder der Buchkünstler VII“.

4. Mai 2018, 14 Uhr

Stadtwerke Offenbach Holding GmbH
Offenbach, Senefelderstraße 162

Di, 27.03.2018

Karl Klingspor (Photographie von Frank Eugene, 1916)

Ein Leben für das Buch

Zum 150. Geburtstag von Karl Klingspor stellt Martina Weiß den großen Bibliophilen vor und präsentiert Highlights aus seiner Sammlung. Klingspor trug als Inhaber der Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach maßgeblich zu einer Erneuerung der Schrift Anfang des 20. Jahrhunderts bei. Seine bibliophile Leidenschaft führte zu einer beachtlichen Sammlung zeitgenössischer Buchkunst, die später den Grundstock des Klingspor Museums bildete. Er initiierte den Wettbewerb „Schönste Bücher“ und war als Mitglied mehrerer bibliophiler Vereinigungen bestens vernetzt mit anderen großen Sammlern seiner Zeit. Zahlreiche Stücke seiner Sammlung besitzen kostbare Einbände. Besonders die über 80 Einbände, die der führende Buchbinder der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Ignatz Wiemeler für Klingspor fertigte, gehören zu den besonderen Zimelien des Museums.

6. April 2018 14 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Do, 01.03.2018

Emils blaue Augen

Sabine Golde und Christiane Baumgartner, heute beide arrivierte Künstlerinnen, schufen für ihre Diplomarbeit 1994 ein raumgreifendes Buchobjekt von Kurt Schwitters‘ grotesker Erzählung „Emils blaue Augen“. Die Geschichte von Verlust und Wiedererhalt des blauen Auges, in der die zänkische Ehefrau und ein bildschönes Mädchen Akzente setzen, ist als „kleiner MERZ-Raum“ inszeniert.

2. März 2018, 16 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mi, 21.02.2018

Paul Stein, SkizzBuch 50, Moselkern 2000 © Klingspor Museum Offenbach

Paul Stein - SkizzBücher

Paul Stein (1949 bis 2004) ist mit 90 SkizzBüchern im Klingspor Museum zugegen – einer der wichtigsten Erwerbungen des Museums für Buch und Schrift der vergangenen Jahre.

Die Universitätsbibliothek Gießen hat, dank des Zuspruchs ihres Direktors Peter Reuter, dieses einzigartige Konvolut vollständig digitalisiert. Zudem wurde unter der Regie der Germanistik-Dozentin Kirsten Prinz eine Ausstellung im Internet „Zwischen Seiten und Pfosten“ (Stein war auch Torwart!) erarbeitet. Und von einem neuen Textbuch, das Martina Helffenstein mit Auszügen aus den SkizzBüchern bestückt hat, ist zu berichten.

All das ist Grund genug, im Klingspor Museum die neuen Errungenschaften und die Werke des Künstlers selber in Augenschein zu nehmen, Ausstellung und Buchseiten anzuschauen, Geschichten zu hören ... Blättern erlaubt!

4. März 2018, 16 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Sa, 27.01.2018

Mots d´animaux. Virginia Arraga de Malherbe. Lyon 2015 © Klingspor Museum Offenbach

Das erzählende Material

PARATEXTUALITÄT IM AKTUELLEN KINDERBUCH

Das Bilderbuch nutzt die verschiedensten Arten der Mitteilung. Oft ist etwas zu lesen, daneben ist aber auch ebenso viel zu schauen, zu fühlen, zu bewegen oder gar zu riechen. Viele Ebenen der Rezeption spielen zusammen zu einem Verständnis des Ganzen. Die Gesamtheit der Signale, die einen literarischen Text begleiten, bezeichnet Gèrard Genette in seiner Publikation ‚Palimpseste. Die Literatur auf zweiter Stufe‘ (1982) als Paratext. Damit sind verbale Begleiterscheinungen wie Titel, Fußnoten, Anmerkungen ebenso gemeint wie nonverbale, also Illustration, Typografie und Materialität eines Buches. Am Beispiel neuer Bilderbücher zeigt Dorothee Ader im Buch des Monats Februar die vielgestaltigen Möglichkeiten auf, paratextuelle Elemente als Schlüssel zum Verständnis zu begreifen. In einer bunten Auswahl aktueller Bilderbücher wird die Freude am Material und der Gestaltung aufgezeigt, die das Kinderbuch auf unterschiedlichsten Ebenen des Verstehens zugänglich macht.

2. Februar 2018, 14 Uhr

Klingspor Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Mi, 10.01.2018

Irene Wedell. Maria Sybilla Merian © Klingspor-Museum

Quantensprung

Naturwissenschaftliches im Künstlerbuch

Naturwissenschaft und Künstlerbuch – wie geht das zusammen? Sehr gut, wie die Ausstellung des Klingspor Museums beweist. Dazu sind entsprechende Werke aus dem Bestand ausgewählt. Sie zeigen auf, wie Künstler Aspekte der Naturwissenschaft aus ihrem Blickwinkel zu Gunsten visueller und inhaltlicher Aussagen zur Darstellung bringen. Es sind Bücher gänzlich eigener Art.

Biologie, Physik, Astronomie, Medizin, die Mathematik als naturwissenschaftliche Hilfswissenschaft aber auch fachübergreifende wissenschaftliche Themen - all dies findet seinen Niederschlag im Künstlerbuch. Nicht nur als Themenstellung finden naturwissenschaftliche Erkenntnisse ihren Eingang in die Buchkunst, auch künstlerische Konzepte bedienen sich ihrer: chemische Prozesse, die das Kunstwerk geplant verändern, z. B. durch dauerhafte Belichtung verschwinden lassen.

Die Exponate stammen alle aus dem reichhaltigen Fundus des Museums. Die Zusammenstellung der Ausstellung versteht sich exemplarisch. Sie zeigt beispielhaft die dem Künstlerbuch eigene Lesart auf, Sachverhalte in Augenschein zu nehmen und sie auszuloten auf den beiden Standbeinen des Wissen schaffenden Mediums Buch einer- und der visuell-gestalterischen Einlassung des Künstlerischen andererseits.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Eröffnung 15. März 2018, 19 Uhr
Ausstellung: 16. März – 20. Juni 2018

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80 | 63065 Offenbach

Di, 09.01.2018

Stuttgarter Antiquariatsmesse 2018

64 An­ti­qua­re aus Deutsch­land, Großbri­tan­ni­en, Ita­li­en, Ös­ter­reich, den Nie­der­lan­den und der Schweiz werden ein hochka­rä­ti­ges und viel­fäl­ti­ges An­ge­bot bei die­ser be­deu­tends­ten an­ti­qua­ri­schen Ver­an­stal­tung in Deutsch­land garantieren: al­te Hand­schrif­ten und aus­ge­fal­le­ne Bü­cher zu je­dem er­denk­li­chen The­ma, Gra­fi­ken, Zeich­nun­gen, Fo­to­gra­fi­en – kurz: Al­les, was das Herz bi­blio­phi­ler Samm­ler be­gehrt.

Die Son­der­aus­stel­lung ist in die­sem Jahr Pe­ter Paul Ru­bens als Buch­künst­ler ge­wid­met: »Sinn­bild – Bild­sinn«.

Zur ge­mein­sa­men Auf­takt­ver­an­stal­tung der 57. Stutt­gar­ter An­ti­qua­ri­ats­mes­se und der An­ti­qua­ria Lud­wigs­burg spricht der Lei­ter des Kling­spor Mu­se­ums Of­fen­bach, Ste­fan Sol­tek, am 22. Ja­nu­ar, 20 Uhr im Li­te­ra­tur­haus zum The­ma »Was taugt dem Künst­ler das Buch? Sle­vogt, Pi­cas­so, Gries­ha­ber …«.

Messe: 26. - 28. Januar 2018

Württembergischer Kunstverein
Schloss­platz 2  •  70173 Stutt­gart 

Do, 21.12.2017

Lederkassette von Ignatz Wiemeler, Foto © Rosita Nenno

Ignatz Wiemeler, Meister der Einbandkunst

Ein Schatzkästlein. Vortrag von Helga Horschig

Ignatz Wiemeler (1885 – 1952) war einer der großen Meister der Einbandkunst. 1921 wurde er an die Kunstgewerbeschule Offenbach berufen. Er gehörte zu den Begründern der Vereinigung Meister der Einbandkunst und hatte von 1925 - 1945 eine Professur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig inne, im Anschluss wechselte er an die Landeskunstschule Hamburg, wo er bis zu seinem Tod blieb. Zu den besonderen Preziosen gehört eine Lederkassette mit Beiträgen der Lehrkräfte der Leipziger Hochschule zum 50. Geburtstag von Walter Tiemann.

5. Januar 2018, 14 Uhr

Klingspor Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Fr, 15.12.2017

Das Klingspor-Museum ist Pirckheimer

Das Klingspor-Museum in Offenbach am Main, einer der wichtigsten Deutschen Sammlungs- und Ausstellungsorte der internationalen Buch- und Schriftkunst des 20. und 21. Jahrhunderts, ist Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft - für viele Pirckheimer ein lange erwarteter Schritt!

Am 7. November 1953 öffnete das Klingspor-Museum zum ersten Mal für seine Besucher die Türen. Die Stadt Offenbach am Main hatte in den Nachkriegsjahren ein kleines Museum zur modernen Buch- und Schriftkunst gegründet. Den Grundstock dieses Museums bildete die kostbare Privatsammlung von Dr. h.c. Karl Klingspor (1868 - 1950), der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Offenbach am Main mit seinem Bruder eine Schriftgießerei betrieb. Nur kurze Zeit nach der Museumsgründung kamen die ersten bedeutenden Schenkungen ins Haus. Auch Werner Klemke übergab sein gesamtes künstlerisches Lebenswerk mit allen Büchern, seinen originalen Zeichnungen bis hin zu seinem umfangreichen Briefwechsel dem Museum.

Die Pirckheimer-Gesellschaft unterstützte das Wirken des Klingspor-Museums, seit sich 1990 die Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit eröffneten, eine Zusammenarbeit, die mit Darstellungen in den Marginalien begann und sich später durch stärkere Vernetzung über die modernen Medien fortsetzte.

Mi, 22.11.2017

Petra Ober, © Mina Lößle / Petra Ober

Die Bilder der Buchkünstler VII – Petra Ober

Eine Ausstellung des Klingspor-Museums Offenbach stellt die Buchkünstlerin Petra Ober vor.

Geboren in Oberbayern, studierte sie Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit den 1980er Jahren gestaltet sie farbintensive Unikatbücher mit ausgesprochen sinnlicher Anmutung, einige davon sind in die Sammlung des Klingspor Museums Offenbach eingegangen. Die Eigenschaften des Buches – Blätterabfolge, Doppelseite, räumliche Entfaltung – prägen die Bilder der Künstlerin, die oftmals seriell angelegt sind und dem Betrachter ihren Entstehungsprozess vor Augen führen. Die Ausstellung bei der SOH präsentiert erstmals Arbeiten, in denen Selbstbegegnung und Spurenziehen ihren Ausgang in der Handschrift finden. Bei der Eröffnung ist auch eine Buchpräsentation der Künstlerin zu erleben.

Mit der Ausstellungsreihe "Die Bilder der Buchkünstler" richten die Stadtwerke und das Klingspor Museum den Blick auf die Malerei, Grafik und Druckgrafik von Künstlerinnen und Künstlern, deren hochkarätige Buchkunst das Klingspor Museum sammelt.

Vernissage: 22. November 2017, 18 Uhr
Die Ausstellung ist ein Jahr zu sehen.

Stadtwerke Offenbach Holding GmbH | Senefelderstraße 162 | Offenbach

Mo, 30.10.2017

Kinderbücher, ill. von Werner Klemke, © Klingspor Museum Offenbach

Kinderwelten

62. internationale Kinderbuchausstellung

Die Ausstellung internationaler Kinderbücher am Jahresende in Offebnbach ist bereits zur festen Institution geworden. Die Vielfalt der Themen und Bildsprachen fasziniert kleine und große Bilderbuchliebhaber in jedem Jahr aufs Neue. Einen Schwerpunkt der diesjährigen Kinderwelten bilden Bücher aus Frankreich, eine Sonderschau ist dem Illustrator Werner Klemke zum 100. Geburtstag gewidmet. Ein umfangreiches Begleitprogramm rundet die Ausstellung ab.

Eröffnung der Ausstellung mit Musik und Kinderaktion:.25. November, 15 Uhr
Ausstellung vom 26. November 2017 - 04. Februar 2018

Klingspor Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach