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Klingspor-Museum

Pirckheimer-Blog

Klingspor-Museum

Mi, 28.04.2021

© Simon Malz

AEPM – Konferenz der europäischen Druckmuseen 2021

Seit einigen Jahren sind das Haus der Stadtgeschichte und das Klingspor Museum für Buch- und Schriftkunst Mitglieder in der Vereinigung der Europäischen Druckmuseen. Diese Organisation mit über 100 Mitgliedern bildet ein Forum, auf dem Austausch zur Geschichte und zu Themen der Technik und der Kunst des Druckens, den Erhalt des Wissens und die Pflege dieses zentral bedeutsamen Bereichs der Kulturgeschichte pflegen will. Es zeigt sich zunehmend ein vermehrtes Interesse daran, parallel zu der rasanten Entwicklung der digitalen Kommunikation die tradierte Technik des Druckens im Auge zu behalten. Das Wissen um die Technik wird ebenso wertgeschätzt wie die künstlerischen Ergebnisse, die bis heute und absehbar auch in der Zukunft den Anreiz beweisen, der von der Nutzung der originalgrafischen Drucktechniken ausgeht. Museen einerseits und nicht (mehr) an Organisationen gebundene Experten finden sich in der AEPM, um deren Ziele gemeinschaftlich und im Blick auf verschiedenste thematische Facetten zu erörtern.
Die AEPM ist als Dachverband aktiv, der da unterstützen will, wo das nachhaltige Aufrechterhaltender Thematik Drucken und Drucktechniken in Rede steht.
Die Konferenz bietet mit zahlreichen Fachvorträgen und Filmen ein digitales Forum für alle Menschen, die sich heute mit den Themen Drucken und Druckgrafik verbunden fühlen.

20.05.2021 – 22.05.2021, Anmeldung bei Dorothee Ader
Programm

per Zoom

Mo, 26.04.2021

© Klingspor Museum

Künstlerbuch

Künstlerbuch – und was geht mich das an?

Gespräch mit Dr. Stephanie Jacobs (Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Leipzig), Dr. Elke Purpus (Kunst- und Museumsbibliothek, Köln) und Prof. Dr. Peter Burschel (Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel)

Künstlerbuch: Was so selbstverständlich klingt, deckt begrifflich in Wirklichkeit eine enorme Spannweite der Konzeption und Machart von Buch ab. Völlig unterschiedlich sind die Inhalte und Konzepte, dazu die Materialien und deren Verwendung und Bearbeitung zum jeweiligen Buch. Die laufende Ausstellung „Born in the USA“ zeigt die ganze Spannbreite des zeitgenössischen Künstlerbuches. Begleitend zur Ausstellung sprechen nun drei Hauptverantwortliche renommiertester Bibliotheken über diese besonderen Rara in ihren riesigen Sammlungen verschiedenster Gattungen von Buch.
"Künstlerbuch - was geht mich das an?" - mit der zugespitzten Formulierung will Dr. Stefan Soltek, Leiter des Klingspor Museums, seine Kolleginnen und Kollegen „aus der Reserve“ locken. Welche Verbundenheit haben die Gesprächsteilnehmenden mit dem Künstlerbuch und welchen Platz nimmt es in den verschiedenen Institutionen ein. Wie sind die Erwartungen, wie sich das Künstlerbuch gegen die Änderungen der Kultur und Medienwelt seinen Platz sichern kann.

Freitag, 7. Mai, 14 Uhr, Anmeldung bei Dorothee Ader

per Zoom und zeitversetzt auf dem youtube-Kanal des Museums

Mi, 31.03.2021

Einladungskarte mit dem Motiv Nr. 198 aus dem Besitz des Klingspor Museums

Marc Chagall -DIE BIBEL

EIN MEISTERWERK DES FRANZÖSISCHEN MALERBUCHS

Die Bebilderung der Bibel lag Marc Chagall wie kaum einem anderen Künstler des 20. Jahrhunderts am Herzen. Sie begann nicht erst mit seinen farbigen Bildern und Glasfenstern in späteren Phasen seines Schaffens, sondern bereits in den 1930er Jahren. Beauftragt von dem Initiator des französischen Malerbuchs, dem Verleger Ambroise Vollard, nahm der Maler die Arbeit auf, bis er 1939 vor den Nationalsozialisten aus Paris fliehen musste. Das Werk drohte unvollendet zu bleiben, wurde aber von dem Verleger Teriade Anfang der 50er Jahre wieder aufgenommen. Chagall vollendete seinen Zyklus von 100 Radierungen. Daraus zeigt die Ausstellung die erste Hälfte. Die übrigen Blätter können im Lesesaal des Klingspor Museums eingesehen werden. Es bedeutet für Offenbach einen Glücksfall, dass das Klingspor Museum das Exemplar, Nr. 198 von 275, besitzt.
Die beiden Museen freuen sich, zum Festjahr Jüdisches Leben ein so hochrangiges Werk einbringen und an Hand der exquisiten Radierungen ihre gemeinschaftliche Bemühung um das Feld der Druckkunst erneuern können. - Die Ausstellung wird begleitet von vier Fahnen im Rathausfoyer, deren Bibel-Motive Chance und Krise der geistigpolitischen Führung veranschaulichen.
Am 14. April, 19 Uhr, hält Kerstin Appelshäuser-Walter den Vortrag: »Chagalls Lithographien zu Szenen aus dem Alten Testament«. Führungen zur Ausstellung (Rathaus und Haus der Stadtgeschichte) durch Annina Schubert werden zeitnah kommuniziert.

28. März- 23. Mai 2021, es besteht die Möglichkeit von Änderungen

Foyer im Rathaus und Haus der Stadtgeschichte
Offenbach

Do, 11.03.2021

Das Faultier im Pop-up-Wald. Anouck Boisrobert und Louis Rigaud. Jacoby & Stuart, Berlin. Foto: © Klingspor Museum.

Das Faultier im Pop-up-Wald

Corina Bremm vom Klingspor Museum liest das Pop-up-Buch "Das Faultier im Pop-up-Wald" von Anouck Boisrobert und Louis Rigaud.

"Im Faultierwald ist alles grün, überall ist Leben." Doch leider bleibt es nicht so friedlich, denn schon bald kommt der Mensch mit Baggern und Sägen in den Wald. Wer wissen möchte, wie es mit dem Faultier weitergeht, kann sich die Lesung auf dem Youtube-Kanal des Klingspor Museums ansehen. Den Film drehte Simon Malz, das Buch erschien im Verlagshaus Jacoby & Stuart, Berlin.

Der Link zum Video findet sich hier.

Sa, 27.02.2021

Eberhard Hartwig: Faszination Druckkunst. Holzschnitt, 29,7 x 42 cm

Tag der Druckkunst

Zum Tag der Druckkunst, der aus Anlass der Aufnahme die traditionellen Drucktechniken in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission am 15. März 2018 sind auch in diesem Jahr wieder verschiedene Veranstaltungen geplant, der allgemeinen Situation geschuldet häufig nur als Schaufensterveranstaltung oder im Internet.

Das Haus der Stadtgeschichte Offenbach und das Klingspor Museum planen eine Veranstaltung, bestehend aus zwei Videoaufzeichnungen mit den renommierten Künstlern und Druckgrafikern Philipp Hennevogl und Eckhard Gehrmann.
Philipp Hennevogl wird dabei Linolschnitte an einer FAG Andruckpresse drucken. Eckhard Gehrmann, der auch Mitglied im Vorstand der Internationalen Senefelder Stiftung ist, druckt Lithographien auf einer historischen Kniehebelpresse der Leipziger Maschinenfabrik Karl Krause.
Beide Druckpressen befinden sich in der neu eingerichteten "Druckwerkstatt im Bernardbau", die ein Gemeinschaftsprojekt des Hauses der Stadtgeschichte Offenbach und des Klingspor Museums ist.
Beide Videos werden am Tag der Druckkunst veröffentlicht.

Weitere Veranstaltungen aus anderen Werkstätten werden hier angekündigt.

Tag der Druckkunst: 15. März 2021

Haus der Stadtgeschichte Offenbach
Klingspor Museum Offenbach

Fr, 26.02.2021

Die Mater ist eine Negativform im Hochdruck, die zum Guss in der Stereotypie verwendet wird. Foto © Simon Malz

Fast vergessenes Handwerk

Das Klingspor Museum hat auf seinem YouTube-Kanal fünf kleine Filme von Simon Malz gestellt, die die Schriftgießerei von Rainer Gerstenberg dokumentieren und damit einen kleinen Blick auf die untergegangene Welt der Schriftgießerei erlauben.

Diese Schriftgießerei in Darmstadt ist einer der letzten Orte, an dem Bleilettern wie vor 100 Jahren gegossen werden. In den Räumen des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, Abteilung Schriftguss, Satz und Druckverfahren lebt (noch) ein uraltes Handwerk weiter und auch die letzten Matern (Gießformen) der Schriftgießerei Klingspor befinden sich vor Ort.

Di, 23.02.2021

Victoria Bean, Helvetia Poems, 2008

Born in the USA

Eine Hommage an die Codex Foundation, Berkeley 

Es sollte alles ganz anders kommen: 
Eine gemeinsame Ausstellung des Klingspor Museums mit dem Titel „Materialia Lumina" sollte es werden, von der Codex Foundation initiiert als Überblick über ihre 15jährige einzigartige Förderung des Künstlerbuchs. Ein gemeinsam erarbeiteter Katalog wird das Projekt festhalten. Aber die Ausstellung verzögert sich wegen der weltweiten Pandemie. Nichtsdestotrotz zeigt das Klingspor Museum zusammen mit der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel ausgesuchte Werke, die das Genre des Künstlerbuchs vielgestaltig repräsentieren. Es kommen Künstlerinnen und Künstler zur Geltung, deren Bücher auf den CODEX-Buchmessen präsentiert wurden.

Ausstellung: 12. März - 23. Mai 2021

  • 12. März, 15 Uhr Künstlerbuch - und was geht das mich an? Anstelle einer Eröffnung interviewen Martina Weiß und Stefan Soltek Protagonistinnen. Angefragt: Susanne Padberg Galeristin in Wien, Riccarda Rau, Buchbinderin in Darmstadt, Monika Jäger, Buchkünstlerin und Doktorandin im Bereich Künstlerbuch.
  • 21. März, 18 Uhr Friedrich Hölderlin 250. Geburtstag, Erstvorführung des Films zur Künstlerbuch-Ausstellung
  • 7. Mai, 14 Uhr Diskussion über aktuelle Buchkunst mit: Dr. Elke Purpus, Kunst-und Museumsbibliothek Köln, Dr. Stephanie Jacobs, Deutsches Buch- und Schriftmuseum Leipzig, Prof. Dr. Peter Burschel, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Die Teilnahme ist abhängig von den zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Corona-Regeln. Die Veranstaltungen werden im Internet angeboten, näheres auf der Homepage.

Mi, 17.02.2021

Marc Simons Fantastische Welten. Foto: Klingspor Museum Offenbach. Ausschnitt

Fantastische Welten - virtuell

Leider konnte die schöne Ausstellung des Klingspor Museums mit Marc Simons fantastischen Welten und aktuellen internationalen Kinderbüchern nun gar nicht mehr öffnen.
Doch es gibt ein Trostpflaster: Das Museum beschloss, die komplette Schau auf den nächsten Winter zu verschieben und durch Bilderbücher aus dem Jahr 2021 zu ergänzen.

Einen kleinen Einblick in Marc Simons Bildwelten gibt es jetzt schon im Film.

Mi, 13.01.2021

© Klingspor Museum

Helfried Hagenberg / Buch 76

Diesem Buch gab sein Autor den Titel seines Entstehungsjahrs: 76. es begeht somit seinen 45. Geburtstag; und es steht seinem sehr glücklichen Eigentümer - dem Klingspor Museum - gut zu Gesicht, dankbar für den Erwerb zu sein. Helfried Hagenberg überraschte auf der 6 documenta mit diesem und anderen Büchern - im Handel erworbenen Kladden, denen er, so auf seine Art schreibend, den Text als minutiöses Arrangement von Linien und Kanten in den Leib seiner Seiten schnitt. Wortlos. Grandios. Nicht ein reißerisches Kunststück, sondern ein Kunstwerk von jener Weise der Innewerdung, wie die sich aus einem sinnlich-gedanklichen Anliegen ausbildet, das jenseits der Schrift eine Beredtheit des Grafischen formt.

Dass es zeitlos ist, beweist, wie es in die Zeit passt. In die der Reduktion, der Schließung, der Wendung ins Tieferliegende, wie es der Virus verschreibt. Nein, seine Umstände lösen nicht nur - wenn auch viel zu viel - Leid aus. Er gibt die Chance, im Weniger ein bestimmtes Mehr auszumachen. Buch 76 - so leise, so filigran, so vielsagend ins Papier flüsternd, in der Flachheit von Nichts den Raum für Alles eröffnend - dieses Buch gerät, an seinem 45. Geburtstag zum Kind dieser, unserer Tage. Es sagt: nicht alles ist stumm, weil uns die Worte fehlen. Gerade so schräg, wie es erscheint, weist es geradlinig nach vorne. Ausblick in ein Jahr un/erwartbarer Einsichten.

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mi, 16.12.2020

© Marc Simon. (Ausschnitt)

Frohe Weihnacht aus Offenbach

Da unser Museum mindestens bis zum 10. Januar geschlossen bleibt, möchten wir uns heute schon mit einem Motiv aus der kommenden Ausstellung in die Weihnachtsferien verabschieden.
Wir hoffen, dass Ihnen dieses Bild von Marc Simon ein bisschen Ruhe und Leichtigkeit nach Hause bringen kann!

Ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes neues Jahr wünscht

das Team des Klingspor Museums

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Do, 19.11.2020

© Marc Simon

65. Internationale Kinderbuch-Ausstellung

Bücher öffnen Welten - mal kommen sie uns bekannt vor, mal leben sprechende Tiere, Monster oder lila Bäume darin. In einem Buch kann die Welt sein. wie wir sie haben wollen oder auch ganz anders. Zur diesjährigen Kinderbuch-Ausstellung betrachten wir diese fantastischen Welten und ihre Formen besonders genau. Neben ca. 200 ausgesuchten Kinderbüchern aus dem Jahr 2020, träumen wir uns mit fantastischen Büchern aus der Sammlung des Museums in andere Zeiten, Gesellschaften und Umgebungen. Fantastisch bunt wird es daneben nicht nur zwischen den Seiten der Bücher. sondern auch an den Wänden der Ausstellungsräume. Die farbigen Schöpfungen des Offenbacher Malers Marc Simon ermöglichen eine spannende Reise in die eigene Fantasie. In seiner 43-jährigen internationalen Ausstellungserfahrung hat der Künstler bereits vielen Menschen beim Betrachten der Bilder Freude geschenkt, die man als visionär, spirituell, surreal und magisch bezeichnen kann. Farben und Formen verschmelzen in den teils großformatigen Gemälden zu fantastischen Welten, die den Betrachter auf dem Wege der Emotion ansprechen. Marc Simon lädt mit seinen ‚Seelenbildern‘ ein zum Nachspüren, Entdecken und Verknüpfen.

5. Dezember 2020 - an der Eröffnung muss noch die Ausstellungskulisse fertig bemalt werden, zwischen 11 und 17 Uhr könnt ihr helfen!
Ausstellung: 5. Dezember 2020 - 21. Februar 2021

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mi, 18.11.2020

© Rosa Lachenmeier

Rosa Lachenmeier, Bücher sind Brücken - Brücken in Büchern

2020 ist ein besonderes Jahr, stellt es doch für die meisten Gewohnheiten und als selbstverständlich erachtete Freiheiten in Frage. Gleichzeitig rückt die Bedeutung von Büchern verstärkt ins Bewusstsein – zumal von solchen, die quasi den Museumsbesuch ersetzen, buchstäblich die Lücke überbrücken.
Vor diesem Hintergrund sind die Bücher zu Brücken von Rosa Lachenmeier in mehrfacher Sicht aktuell: The Sound of New York Bridges wurde während der Kunsttage in Basel im Schaulager erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Es zeigt die Brücken von New York. Die Konstruktionen der verschiedenen Brücken offenbaren zugleich ein Stück Kulturgeschichte. Schließlich belegen Brücken nicht nur das Können von Ingenieuren, sondern ermöglichen zugleich Verbindungen, die Kommunikation und Handel befördern.
Gänzlich ohne Text erzählt Rosa Lachenmeier die Geschichte der Brücken – neben New York auch die der Brücken über den Main bei Frankfurt und Offenbach.

Buch des Monats: 4. Dezember 2020, 14 Uhr, vorbehaltlich der aktuellen Coronalage, Anmeldung erforderlich

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mo, 02.11.2020

"kein" Buch des Monats

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen bleibt das Klingspor Museum voraussichtlich bis Ende November 2020 geschlossen.
In dieser Zeit finden keine Veranstaltungen statt.

Fr, 02.10.2020

Gedankenbuch. © Karl H. Thiel. VG Bild-Kunst. Foto: Klingspor Museum

Karl H. Thiel: Bücher ErLeben…

Karl H. Thiel ist ein seit vielen Jahren etablierter Künstler mit Wohn- und Arbeitsort in Offenbach. Er gehört zu jenen Protagonisten, die das Buch zum Terrain einer Arbeitsweise machen, die abseits der klassischen Lektüre liegt. Farbe steht im Mittelpunkt, dabei verleiht der Gestus dieser Farbe ein vielgestaltiges Erscheinungsbild. Was bewegt und was treibt ihn an? Woher erwachsen seine Inhalte und Inspirationen? Das Gespräch mit dem Künstler soll Einblicke in sein Schaffen ermöglichen.

Buch des Monats: 2. Oktober 2020, 14 Uhr

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach,

Fr, 04.09.2020

© Uwe Loesch

Buch- und Plakatkunst

In der kommenden Ausstellung zeigt das Klingspormuseum in Offenbach Buch- und Plakatkunst von Barbara Fahrner, Frans Masereel, Ernst Ludwig Kirchner, Jean Dubuffet, Andrew Castrucci und Gérard Paris-Clavel.

Je größer und reicher die Stadt, desto eher Menschen, die an ihr scheitern. Immer wieder erweist sich die Isolierung des Einzelnen gegenüber der Weite der Stadt und der Menge Mensch. Gegen diesen Sog behauptet sich die kleine Szene, im Glück oder Unglück, das Besondere im verfliegenden Augenblick und bietet Reibung für künstlerische Wahrnehmung. 

Die Ausstellung kontrastiert Ansichten aus dem frühen 20. Jahrhundert und der Gegenwart. Im Mittelpunkt steht das Album "ebenso" (2014-2017) mit Texten und Fotografien der Buchkünstlerin Barbara Fahrner.

Zur Eröffnung der Ausstellung kommt aus New York Marshall Weber, Buchkünstler, Kurator und Mitbegründer des Künstlerbuchzentrums "Brooklyn", Träger des Künstlerbuchpreises der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel 2019. Marshall Weber wird über Corona und black lives matter in New York berichten und seine Bücher dazu zeigen.

Ausstellung: 26. September - 22. November 2020

Klingspor Museum
Herrnstraße 80, 63065 Offenbach