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Pirckheimer-Blog

Mi, 03.01.2018

Come to Finland, © Heikki Athiala, 1950

Auf nach Finnland

Mit „Auf nach Finnland. Finnische Plakate seit 1853“ zeigt das Museum für Druckkunst Leipzig ab Ende Januar einen Querschnitt durch finnisches Grafikdesign der letzten 150 Jahre.

Rund 80 Plakate in druckgrafischer Meisterleistung spiegeln das Selbstverständnis eines Landes, das besonders für seine unberührte Natur bekannt ist. Die grafische Gestaltung übernahmen dabei Künstler aus Finnland, aber auch aus Deutschland, wie Adolf Bock, Alfred Mahlau und Wilhelm Hanken. Gestaltet im jeweiligen Stil der Zeit und gedruckt in Techniken der Farblithografie oder dem Offsetdruck laden die gezeigten Arbeiten der Ausstellung zu einer Reise in die Geschichte des Plakats und des finnischen Grafikdesigns ein. Leihgeber der Ausstellung ist der finnische Sammler Magnus Londen. Als er eines Tages durch Helsinki spazierte, sah er an einem Schaufenster ein Originalplakat aus den 1930er Jahren. Das Motiv: Eine Dame, die an einem Champagnerglas nippt, im Hintergrund die Stadt Helsinki. Dieses Plakat war Anstoß für ihn, finnische Reiseplakate zu sammeln. Ursprünglich nur als Buch geplant, ist seine Sammlung nun Grundstein für die Wanderausstellung „Come to Finland“.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung: Freitag, 26. Januar 2018, 18 Uhr, Magnus Londen ist zur Eröffnung anwesend.
Ausstellung: 28. Januar - 15. April 2018

Museum für Druckkunst Leipzig · Nonnenstraße 38 · 04229 Leipzig-Plagwitz

pf 2018

Liebe Kunstfreunde,
mit einer Abbildung aus dem gerade wachsenden Künstlerbuch "Midgardzormr" (zu den Themen Edda und Klimawandel) sende ich beste Wünsche für ein friedvolles, heiteres und lebendiges 2018!
Atelier Tina Flau

Di, 02.01.2018

Harald Kretzschmar, Abb. aus »Stets erlebe ich das Falsche«, Quintus-Verlag 2017

Viele Beulen am Helm

[ ...] In seinem neuen Buch sagt der inzwischen 86jährige Harald Kretzschmar, [...] tatsächlich alles anders, als es dem Mainstream genehm ist, und bringt es so auch mit dem Filzstift aufs Papier. »Stets erlebe ich das Falsche. Der alternative Künstlerreport« ist der Titel. [...]
Kaum ein Karikaturist war und ist so eng mit den Entwicklungen seines Faches im Osten Deutschlands verbunden. Kretzschmar war nicht nur Lieferant frischer Einfälle, sondern vor allem Förderer neuer Talente; meist nahm er sich selbst zurück. Die Grundfrage, ob nach der »Wende« auch für den Bereich der Karikatur eine »Neubewertung« notwendig sei, wird im Buch eindeutig verneint. Bis in die Gegenwart dominieren Vorurteile, Unwissenheit, Verblendung und Ignoranz gegenüber Künstlern aus der DDR. Dass die Karikaturisten mit kritisch-politischem und künstlerischem Anspruch arbeiteten, also selbstverständlich auch Künstler waren (und sind, soweit sie noch leben), dass sie sich oft gegen Widerstände durchzusetzen hatten und dennoch bei ihrer Haltung blieben, spielt heute keine Rolle mehr. Das geistige Klima, das die Jahre nach 1989 prägte, in manchen Fällen zu blindem Hass gesteigert, ist noch nicht überwunden. Kretzschmars Karikaturen fand man auch auf dem Müll des ausgeräumten Kulturhauses Potsdam-Babelsberg. »Vereinigen durch Ausgrenzen, wie geht das?« fragt er. Und schreibt dagegen an, verbeißt sich nicht, bleibt bei den Tatsachen: »Wie vieles habe ich anders erlebt, als heute … publi­zierte Erlebnisberichte suggerieren wollen.«
[...] Das Buch vermittelt eine Sicht von innen auf die nationale und internationale Karikaturistenszene und andere Kunstbereiche. Kretzschmar erlebte in sieben Jahrzehnten das Richtige, das heute als falsch verdammt wird. »Gibt es in unserer Erinnerungskultur nur blankgeputzte positive oder trübe verfinsterte negative Biografien?« fragt er an einer Stelle: »Dürfen sie vielgestaltig widersprüchlich sein?« Und konstatiert später: »Ich habe viele Beulen am Helm, und nicht alle stammen vom Klassenfeind.« [...]
Kretzschmar ist ein Insider par excellence. Neben seinem Zeichentisch steht heute noch die Staffelei von George Grosz und Carl Stutzkopf. Sein Buch kann der historischen Wahrheit auf die Sprünge helfen.
(Peter Michel, Junge Welt, 2. Januar 2018, S. 11)

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Mo, 01.01.2018

Nurgül Arikan: PF 2018 der DEG, Computer generated design

PF 2018 der DEG

Die PF-Grafik 2018 der Deutschen Exlibris-Gesellschaft zeigt einen bunten Mappen- und Bücherberg in Form eines Weihnachtsbaums. Der Weihnachtsbaum (meistens eine immergrüne Tanne) gilt als Sinnbild des Lebens, er steht für Glück und Fruchtbarkeit. Auf den Vorderdeckeln der Mappen und Bücher ist der Wunsch für ein gutes neues Jahr in den elf Hauptsprachen der zurzeit in insgesamt 21 Ländern lebenden DEG-Mitglieder eingeschrieben. Zentral platziert, neben dem Signet der DEG, sind unter anderem die „DEG-Mitteilungen“, das zweimal jährlich erscheinende Exlibris-Magazin der Gesellschaft, mit Künstler- und Sammlervorstellungen, Bildbetrachtungen und Werklisten, Rezensionen, Biografien und Nachrufen, Tagungs- und Ausstellungsberichten. Auf der Spitze des Baums sitzt, noch oberhalb des Sterns, ein weißer Vogel als Symbol des Friedens. Die exponierte Position nutzt er zur Einladung an alle (im Fond skizzierte) Welt zur Teilhabe an den köstlichen „geistigen“ Früchten, aus denen der Baum besteht.
Das Blatt hat die türkische Künstlerin Nurgül Arikan entworfen. [ ... ] Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit lehrt sie als Dozentin an der Kunst-Fakultät einer Privatuniversität in Istanbul. Für ihre Arbeiten erhielt Nurgül Arikan zahlreiche internationale Auszeichnungen. [...]

Der Vorstand der DEG wünscht allen seinen Mitgliedern und darüber hinaus den Freundinnen und Freunden des Exlibris in der ganzen Welt alles Gute für das kommende Jahr, Glück, Gesundheit und Frieden!
Herzlichst
Dr. Henry Tauber
für den DEG-Vorstand

So, 31.12.2017

Neujahrsgraphik: Jürgen Höritzsch

PF 2018

ein gesundes und  glückvolles Jahr 2018

Neujahrsgraphik: Hélene Habbot Bautista, "Entrez!", Linolschnitt, 2017

PF 2018

Allen Pirckheimern, Buch- und Graphikfreunden, Sammlern, Bibliophilen und auch Bibliomanen: ein papierreiches und druckergeschwärztes frohes 2018!

Bonne Année - Happy New Year - Frohes neues Jahr - Gullukkig Niuw Jaar - L'Shannah Tovah Tikatevu - Yeni Yiliniz Kutlu Olsun - Feliz Año Nuevo - Eftecheezmaenos o Kaenooryos hronos - Godt Nytt År - Buon Capodanno - Onnellista Uutta Vuotta

Sa, 30.12.2017

Zwei Publikationen zum Jahreswechsel

Wie jedes Jahr schuf Matthias Haberzettl auch 2017 zwei limitierte Schriften über seine Sammelgebiete "Werner Klemke" und "Eduard Prüssen", die er mit seinen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen Pirckheimer-Freunden schickte - Vielen Dank!

Entdeckungen 2017. Meine schönsten Funde im Klemke-Jahr lautet diesmal seine in 100 nummerierten Exemplaren aufgelegte Publikation zu Werner Klemke. Und es ist dort erstaunliches zu lesen, nicht nur über die erworbenen Graphiken und Bücher von Werner Klemke, sondern z.B. auch über das unerwartete Ende einer Auktion, in der der Bieter Haberzettl unterlag und trotzdem das nicht ersteigerte Exemplar seiner Sammlung hinzufügen konnte.
Eine zweites, in einer nummerierten Auflage von 30 Exemplaren erschienenes Heft behandelt unter dem Titel Eduard Prüssen ... und die Medizin Illustrations-Arbeiten des Künstlers in populär-medizinischen Zeitschriften 1973 - 1992, ein eher seltenes und deshalb besonders hoch zu schätzendes Betätigungsfeld für gefragte Illustratoren.

© Barbara Wrede Letterpress.Berlin

Ein Gruss zum Jahresende aus der Letterpress

Von Ralph und Katrin Aepler fand sich eine Klappkarte in der Post mit einer von der Künstlerin Barbara Wrede gezeichneten Schreibmaschine, in die durch Martin Z. Schröder (Letterpress.Berlin) von einem alten Bleidruckstock eine rote Kerze eingedruckt wurde.

Neujahrsgraphik: Matthias Frohl

pf 2018

Allen Freunden und Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft die besten Wünsche für das neue Jahr (neben dem Dreiklang Gesundheit - Freude- Kraft vor allem ein Quäntchen Glück, damit in wichtigen Momenten immer das passende Ass im Ärmel vorhanden ist) und herzliche Grüße von

Matthias Frohl
Galerie "Sonnensegel", Brandenburg

Fr, 29.12.2017

Neujahrsgraphik: Ulrich Tarlatt

PF 2018

Gesundheit und Wohlergehenfür das Neue Jahr

Ulrich Tarlatt: oh noah, du hast pegasus vergessen, Dez. 17

Neujahrsgraphik: Rainer Ehrt

Karl-Marx-Jahr 2018

Skeptisch, kritisch, unverzagt durchs Karl-Marx-Jahr 2018!

Rainer Ehrt: Marx in Paris, Tusche und Acryl auf Zeichenkarton, 30 x 43 cm, 2016
v.l.n.r.: Robespierre, Fourier, Marat, Marx, Proudhon, Danton, Saint-Simon, Blanqui
 

© Österreichische Nationalbibliothek

Besucherrekord in der ÖNB

Die Österreichische Nationalbibliothek verzeichnet in ihren musealen Einrichtungen mit Jahresende 2017 ein Besucherplus von 25 Prozent. Damit wird das letzte Rekordjahr 2016 – mit einem Plus von 23 Prozent – kräftig überboten. Insgesamt besuchten 2017 mehr als 670.000 Personen die Einrichtungen der Österreichischen Nationalbibliothek.

Do, 28.12.2017

Hélene Habbot Bautista

Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft können sich auf die graphische Beilage zum Heft 228 der Marginalien freuen, welche diesmal von der französischen Graphikerin Hélene Habbot Bautista geschaffen wurde.

Für das gerade erschienene Body & Soul 29 (Landscape with), welches 13 signierte Gedichte. 4 Originalzeichnungen / Aquarelle. eine Radierung. 11 mehrfarbige Druckgraphiken und 6 einfarbige Graphiken, sowie eine Collage enthält, gestaltete Hélene Habbot Bautista die Titelgraphik (Abb. oben). Nach derzeitigem Stand sind noch 2 Exemplare bei der Corvinus Presse zu haben.

Mitte Januar gibt es dann in Halle eine Buchpremiere des Titels von Andreas Montag "Paradies" (Abb. unten) in der Ausstellungseröffnung von Hélene Habbot Bautista mit Lesung des Autors.

Vernissage mit Lesung: 19 Januar 2018 in Halle/Saale 
Lesung: 20. Januar 2018 in Berlin (geschlossene Veranstaltung)

ZEITKUNSTGALERIE
Jutta Wittenbecher
Kleine Marktstraße 4 | 06108 Halle (Saale)

Neujahrsgraphik: Roland R. Berger

PF MMXVIII

Fliegen geht nich´
aber alles dreht sich ...
2018
Schwindelfrei bleiben!

PF 2018

Harald Kretzschmar wünscht alles Gute für 2018