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Matthias Frohl

Pirckheimer-Blog

Matthias Frohl

Fr, 12.06.2020

30 Jahre Sonnensegel

Aus naheliegenden Gründen muss die Galerie Sonnensegel viele Aktivitäten rund um ihren 30. Geburtstag verschieben, abändern und neu denken.

Trotzdem soll an das anstehende Jubiläum in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Deshalb  haben die "Sonnensegler" einen "Plan P" (kein Schreibfehler) und zeigen in der Sommerausstellung 2020 Plakate aus drei Jahrzehnten Galeriegeschichte. Die zumeist originalgrafischen Plakate verweisen auf Ausstellungen und Projekte mit Künstlerinnen und Künstlern von A wie Atak bis Z wie Zwirnmann, Katja (augen:falter).

Letzte Exemplare der im Druckladen der Galerie entstandenen Raritäten können auch erworben werden, darunter ein Plakat mit allen Unterschriften der Künstlerfamilie Metzkes /Hann.

(Matthias Frohl)

Ausstellung: 18. Juni - 18. September 2020

Sonnensegel e.V.
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg a.d. Havel

Sa, 14.03.2020

Rainer Henze (lks.) und Matthias Frohl vor dem Blatt "Arche", 1988
Blick in die Ausstellung
Rainer Henze, "Der große Vogel", Radierung und Prägedruck, 2011
Rainer Henze beim Signieren der Ausstellungsplakate, Fotos © ad

Frühjahrsempfang und Vernissage bei „Sonnensegel“

"Die ganze Kultur dieses Landes ist von Corona besetzt. Die ganze Kultur? Nein! Ein von unbeugsamen Kunstfreunden bevölkerter Ort im Land Brandenburg hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten ..."

Heute fand als vermutlich letzte kulturelle Veranstaltung für eine ungewisse Zeit der Frühjahrsempfang zum 30jährigen Bestehen der Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie Sonnensegel“ und die Vernissage einer Ausstellung mit Ätzradierungen und Metalskulpturen von Rainer Henze im Beisein des Hallenser Künstlers statt. Damit vollendete sich, was mit der Erwerbungen einer Radierung des Künstlers im Jahre 1988, damals hieß dieses Projekt für Kinder und Jugendliche noch „Arche", seinen Anfang nahm.

In seinen einführenden Worten des Leiters der Galerie Matthias Frohl hieß es:
... Künstlerinnen und Künstler, die eine klar erkennbare Motivwelt aus ihrem eigenen Erleben schöpfen, den dargestellten Inhalt als Kommentar zu konkreten Wirklichkeitserfahrungen verstehen, gelten als Realisten.
Dieser Art künstlerischen Erzählens fühlt sich der Grafiker und Metallbildhauer Rainer Henze verpflichtet. In seinen filigranen Ätzradierungen und Metallschnitten dominiert eine expressiv-realistische Bildsprache mit surrealen Einflüssen. Wenige charakteristische Bildfiguren entwickeln ein vielvieutiges Beziehungsgeflecht, das (oft unterstützt durch den Bildtitel) menschliche Verhaltensweisen in Frage stellt oder über das Wechselverhältnis zwischen Individuum, Gesellschaft und Natur Auskunft gibt.
Die zumeist kleinformatigen Grafiken entwickeln in ihrer Mischung aus surrealen Momenten und Realitätsnähe nicht selten eine monumentale Wirkung. Gewohnte Perspektiven werden aufgelöst, metrische Reihungselemente entfalten in Kombination mit einer archaisch anmutenden Vereinfachung der Darstellung eine Klarheit bzw. Eindringlichkeit, welche u.a. an babylonische Rollsiegel oder an mittelalterliche Bildteppiche denken lässt. Rainer Henze zeigt den Menschen als einsamen Ruderer gegen den sich stets erneuernden Strom von Konflikten und Widersprüchen, als modernen Sisyphus, der sich nicht nur im Laufrad des sogenannten Fortschritts behaupten, sondern sich auch mit einem mitunter selbstzerstörerischen Handeln Seinesgleichen auseinander setzen muss. Erfindungsreich nutzt er das Bildgedächtnis vergangener Generationen und transformiert Motive, die schon bei Hieronymus Bosch, Pieter Brueghel und anderen auftauchen in den eigenen bildnerischen Duktus. ...

Die Gäste des Frühjahrsempfangs und der Vernissage bekamen Gelegenheit, die traditionelle Glückwunschkarte der Galerie zum chinesischen Neujahr, diesmal zum Jahr der Ratte, am Boston- Tiegel zu drucken und konnten darüber hinaus im, der Galerie angeschlossenen „Gutenberg DruckLaden“ von Sven Märkisch, ein Plakat zur Ausstellung drucken und von Rainer Henze signieren lassen.

Ausstellung: 14. März - 5. Juni 2020

Galerie "Sonnensegel"
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg

Fr, 06.03.2020

Rainer Henze, Paar und blauer Elefant

Rainer Henze: "FIGUREN-THEATER"

Grafik und Skulpturen in der Galerie "Sonnensegel"

Für den Grafiker und Metallbildhauer Rainer Henze stellt das Wechselverhältnis zwischen Individuum, Gesellschaft und Natur ein unerschöpfliches Reservoir dar, aus dem er Ideen und Metaphern für seine Bilderfindungen schöpft.

In filigranen Aquatinta- Radierungen und Plastiken aus Stahlblechen zeigt der  in Leipzig geborene Künstler Menschen und Tiere als Akteure in seinem ganz persönlichem „Figuren-Theater“. Die künstlerischen Kommentare  zur großen und kleinen  Welt haben sehr unterschiedliche Klangfarben.  Manchmal  mahnend kritisch, nicht selten aber auch lyrisch heiter bzw. surreal fallen die grafischen und  plastischen Reflexionen des Rainer Henze aus.

Was alle Darstellungen eint, sind die prägnanten  Formfindungen mit hohem Wiedererkennungswert und die handwerkliche Präzision mit der sie umgesetzt werden.

(Matthias Frohl)

Eröffnung: 14. März 2020, 16 Uhr, Rainer Henze wird zur Vernissage anwesend sein und druckt mit den Ausstellungsgästen ein originalgrafisches Ausstellungsplakat und signiert die Drucke.
Ausstellung: 14. März - 5. Juni 2020

Galerie "Sonnensegel"
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg

So, 29.12.2019

PF 2020

Auch wenn sich die Gelehrten streiten, wann genau ein neues Jahrzehnt beginnt - fest steht, die 20er werfen ihre Schatten voraus.
Ob es "Goldene" werden, bleibt abzuwarten.
Trotz gesunder Skepsis allen Freunden und Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft die besten Wünsche für das neue Jahr!

(Matthias Frohl)

So, 29.09.2019

Fotos: Abel Doering

Vielfalter in der Galerie Sonnensegel

In der Ausstellung "Vielfalter" stellen sich seit gestern in der Galerie Sonnensegel in Brandenburg an der Havel die augen:falter vor, ein Künstlerinnenkollektiv, bestehend aus Nadine Respondek, Julia Penndorf, Petra Schuppenhauer, Katja Zwirnmann, Urte von Maltzahn-Lietz, Franziska Neubert, Gerlinde Meyer, sowie die den Pirckheimern als Schöpferin der Graphik des letzten Jahrestreffens bekannte Inka Grebner.

Neben den Mappenwerken der augen.falter wie "Die Gedanken sind frei", "Waldrand" und "Einübung ins Paradies" ist der Graphikzyklus "Imaginäre Islandreise", der aus Anlass der Frankfurter Buchmesse 2011 mit dem Gastland Island entstand, sind Drucke in unterschiedlichsten Formaten bis hin zu originalgraphische Postkarten zu sehen, geschaffen in den unterschiedlichsten Techniken und variationsreichen Bildfindungen. Eine Ausstellung, die den Betrachter fordert.

Die einführenden Worte anläßlich der Vernissage sprach Matthias Frohl, Pirckheimer und Leiter der Galerie. Wie immer zu Ausstellungseröffnungen in der Galerie Sonnensegel konnten die Besucher in der angeschlossenen Druckwerkstatt unter sachkundiger Anleitung von Sven Märkisch das Ausstellungsplakat drucken und sich von den anwesenden augen:faltern Nadine Respondek, Franziska Neubert, Urte von Maltzahn-Lietz und Julia Penndorf signieren lassen.

Hier einige Eindrücke von der Eröffnung.

Ausstellung: 28. September 2019 - 21. Februar 2020

Galerie „Sonnensegel“
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg a.d. Havel

Mo, 16.09.2019

Urte von Maltzahn-Lietz, Katja Zwirnmann, Gerlinde Meyer, Julia Penndorf und Nadine Respondek werden zur Vernissage anwesend sein. Sie drucken mit den Ausstellungsgästen ein originalgrafisches Ausstellungsplakat – die Chance sich gleich fünf Unterschriften auf dem mehrfarbigen Linolschnitt zu ergattern.

Sonnensegel zeigt augen:falter

VIELFALTER – Grafik von augen:falter in der Galerie „Sonnensegel“

Seit 2009 arbeiten die Grafikerinnen bzw. Illustratorinnen Katja Zwirnmann, Petra Schuppenhauer, Franziska Neubert, Nadine Respondek, Inka Grebner, Urte von Maltzahn-Lietz, Julia Penndorf und Gerlinde Meyer, fast alle Absolventinnen der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, unter dem Namen „augen:falter“ mindestens einmal im Jahr an einem gemeinsamen Projekt.
 „Nonsens“, „Waldrand“,  „Die Gedanken sind frei“ oder „Einübung ins Paradies“ sind die durchaus mehrdeutig gemeinten Titel von derartigen Gemeinschaftsarbeiten aus den letzten Jahren. Durch die vielschichtige Interpretation solcher selbstgewählten Sinnklammern und durch das Ausfüllen der thematischen Zusammenhänge mit hintersinnigen, überraschenden Bildlösungen erweisen sich die „augen:falter“ - Frauen nicht nur als ausgesprochen vielseitige Künstlerinnen, sondern eben im besten Sinne des Wortes als echte „VIELFALTER“.

(Matthias Frohl)

Ausstellungseröffnung: 28. September 2019, 16 Uhr, in Anwesenheit einiger Künstlerinnen
Ausstellung: 28. September 2019 - 21. Februar 2020

Galerie „Sonnensegel“
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg a.d. Havel

Mi, 20.03.2019

Frieder Heinze – Arbeiten auf Papier

‚Über Paul Klee hieß es einst, er sei ein Träumer, der aus geheimnisvollen Abgründen einen Schwarm kleiner lyrischer Läuse befreit. "Lyrische Läuse" - ein schönes Synonym für die Geschöpfe, die unsere zwei großen Räume erobert haben. Ein Guckloch in die Welt des Frieder Heinze.‘ So beschreibt die Galerie Ei eine Ausstellung Heinzes auf ihrer website.

Für mich sind Frieder Heinzes Bilder ein eigener Sprachraum, chiffrenartig finden sich in jedem Blatt isolierte Figuren zusammen, die Platzhalter für ganze Geschichten zu sein scheinen, sozusagen ein Buch auf einem Blatt., man könnte sofort mit Träumen und Erzählen beginnen.

Eingebettet sind diese Zeichen und Symbole in ein reich nuanciertes GrauSchwarz. Eine lebendige Fläche, die nicht Hintergrund sein möchte, sondern Zusammenhalt bewerkstelligt. Wunderbar offene, rauhe Striche scheinen daraus hervor, Muster und vielfältige Strukturen. Die eingebetteten Figuren muten kindlich verspielt an, präkulturelle Formen, universell verständlich, zeigen eine ebensolche Farbenfreude, gern starke Kontraste wie gelb-lila, klares grün oder blau. Technisch handelt es sich um handkolorierte Lithographien, irgendwo zwischen Zeichnung und malerischer Haltung, das Ausstellungsplakat ist ein vielschichtiger Holzschnitt.

Doch nochmal ganz von vorn: Frieder Heinze, 1950 in Leipzig geboren, strahlt an diesem verregneten Eröffnungsnachmittag eine große Ruhe und Gelassenheit aus. Er wird von  Hendrikye Hüneke als Weltreisender und offener Mensch vorgestellt, der gern Kooperationen eingeht, zB. mit Olaf Wegewitz in Form eines Künstlerbuches, er organisiert Ausstellungen, bestreitet Crossover in andere Techniken wie Porzellanmalerei, erarbeitet Badkeramik mit Duravit oder die Ausgestaltung architektonischer Räume vornimmt.

Die Galerie Sonnensegel hat jeden ihrer freien Plätze mit Werken Heinzes bestückt, insgesamt 60 Bilder hängen an den Wänden und viele Teller sind in zwei Vitrinen zu besichtigen. Hingehen und sich zu Fantasieentdeckungsreisen anregen lassen!

(Constanze Kreiser)

16. März -31. Mai 2019

Gotthardkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg

Fr, 08.03.2019

FRIEDER HEINZE – Arbeiten auf Papier

Mystisch und geheimnisvoll wirken die Malereien und Grafiken des in Leipzig geborenen Künstlers Frieder Heinze. Der Schüler von Bernhard Heisig und Werner Tübke, Mitinitiator und -gestalter des 1. Leipziger Herbstsalons (1984)  kehrte sich schon früh von einer Darstellungsart ab, für die u.a. seine Lehrer exemplarische Gestaltungskonzeptionen entwickelten. Frieder Heinze verwarf die figürlich-illusionistische Malerei mit einem starken narrativen Bezug und entwickelte einen formel- und flächenhaften Malstil. Ornamenthafte Zeichen, kalligraphische Elemente, urtümliche Gestalten, auch Zitate mittelalterlicher religiöser Kunst verbreiten sich labyrinthartig über die Fläche, bevölkern in großer Dichte die gemalten bzw. gezeichneten Bildteppiche. Nicht von ungefähr wurde oft und richtig auf die Nähe der Bildsprache des Künstlers zu prähistorischen Darstellungen verwiesen. Frieder Heinze gefällt das Diktum von Picasso, der nach Besichtigung neu entdeckter Höhlenmalereien der Steinzeitmenschen mit Blick auf die eindrucksvollen Tierdarstellungen gesagt haben soll, dass die Künstler nichts dazugelernt hätten. Aber nicht nur Prähistorisches bzw. die sogenannte Kunst der Naturvölker bieten Inspirationsquellen. Die ausgestellten Lithografien, die in Teilen handkoloriert wurden, weisen auch deutliche Bezüge zu surrealistischen Strömungen auf. Der schier unerschöpfliche Erfindungsreichtum Frieder Heinzes schlägt eine Brücke von den phantastischen und seltsam verstörenden Figuren eines Hieronymus Bosch hin zu Bildschöpfungen von Klassikern der Moderne wie Paul Klee und Miró.

(Matthias Frohl)

Ausstellungseröffnung: 16. März 2019, 16.00 Uhr, Frieder Heinze wird mit den Ausstellungsgästen ein originalgrafisches  Ausstellungsplakat drucken und auf Wunsch signieren.
Ausstellung: 16. März - 31. Mai 2019

Galerie „Sonnensegel“
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg a.d. Havel

Fr, 11.01.2019

Wer kann helfen?

Ich suche schon länger nach Sammlern, die Grafiken des Illustratoren-Ehepaars Elfriede und Eberhard Binder Staßfurt (er ist 1998 in Magdeburg verstorben) besitzen bzw. wissen, wo der künstlerische Nachlass abgeblieben ist.

Konkretes Interesse besteht an den Linolschnitten zu Fühmanns "Das hölzerne Pferd" (siehe nebenstehend) und "Nibelungenlied", weil Thema und Technik (Hochdruck) gut zu Projekten im "Sonnensegel"-Haus passen würden.

Wer kennt eine Spur?

Hinweise bitte an Sonnensegel e.V..

(Matthias Frohl, Galerie "Sonnensegel")

So, 30.12.2018

pf 2019

Allen Bücherfreunden die besten Wünsche für das neue Jahr - und sollte in den kommenden Monaten mal wieder nur ein Platz zwischen den Stühlen übrig bleiben - das ist manchmal genau der richtige Ort...

Matthias Frohl
Galerie "Sonnensegel"

Sa, 03.11.2018

Jens Harder - Es lebe die Evolution!

Wenn Künstler auf ihr Publikum treffen, interessiert die Rezipienten sehr oft, wie lange der bildnerisch Tätige für sein Werk gebraucht habe. Diese Frage ist bei Malern, Grafikern und Bildhauern nicht sehr beliebt. Sagt doch die Antwort selten etwas über künstlerische Qualitäten und Inhalte aus. Im Falle des Illustrators Jens Harder, dessen Arbeiten demnächst in der Galerie „Sonnensegel“ zu sehen ist, sind derartige Angaben schon sinnvoll, um die Dimensionen seines Tuns zu begreifen.

Auch wenn man mittlerweile weiß, dass der Comic bzw. die graphic novel ein Medium ist, dass so gut wie jedes Thema erzählen und vertiefen kann, erscheint das sein Vorhaben sehr ambitioniert. Nicht weniger als 14 Milliarden Evolutionsgeschichte, vom Urknall bis zur Gegenwart, inklusive eines Ausblicks auf die Zukunft des Menschen will er in vier Comic- Bänden darstellen. Zwei Alben sind schon erschienen („Alpha“  und „Beta I“) und es zeichnet sich ab, dass der Illustrator nach Fertigstellung des Projektes mehr als 1000 Seiten mit über 7000 Panels (Einzelzeichnungen) gefüllt haben wird. 2004 hat Jens Harder sein  Magnum Opus begonnen, 2021 will er mit dieser Arbeit fertig sein, aber schon jetzt gibt es für das Brandenburger  Publikum die Gelegenheit, die (fast) gesamte Geschichte der Welt mittels Originalzeichnungen aus den Bänden „Alpha“ und „Beta I“ zu erleben. Ergänzt wird die Bilderschau durch Zeichnungen aus zwei weiteren Veröffentlichungen des Berliner Künstlers. Zu sehen sind Bleistiftzeichnungen  zum jüngst erschienenem „Gilgamesch“- Epos und Blätter aus dem Album „Leviathan“. 

Die ausgestellten Illustrationen aus den mit mehreren internationalen Preisen bedachten Büchern dokumentieren nicht nur den handwerklich eindrucksvollen Zeichenstil des Grafikers, sondern zeigen auch die lange Entstehungsphase eines Comicalbums vom handflächengroßen Layout- Skript bis zur digital kolorierten fertigen Buchseite.

(Matthias Frohl)

Ausstellung: 13. Oktober 2018 - 22. Februar 2019

Galerie Sonnensegel
Gotthardtkirchplatz, Brandenburg

So, 11.03.2018

Am MAGAZIN-Tisch, Foto © Armin Schubert

Kat Menschik in der Galerie "Sonnensegel"

Gestern in Brandenburg: Die Galerie "Sonnensegel" erwies sich wieder einmal als zu klein - der Pirckheimer Matthias Frohl hatte zur Eröffnung einer Ausstellung geladen, die das Schaffen der Illustratorin Kat Menschik vorstellt. 
Der Pirckheimer-Gesellschaft ist Sonnensegel e.V. eng verbunden, entstand doch hier unter (An)leitung unseres Mitglieds Armin Schubert das Klemke-Buch der Bücherkinder Brandenburg, auch im DRUCK-Laden des Vereins steht ein Pirckheimer an der Maschine, Sven Märkisch, und so ließ es sich auch Ralph Aepler nicht nehmen, bei der Vernissage anwesend zu sein.
Matthias Frohl würdigte Kat Menschik unter anderem als Tierschützerin, hatte sie doch zum Überleben eines wichtigen Tieres beigetragen, des Klemke-Katers auf dem Titel des Magazins. Musikalisch wurde die Vernissage am Cello durch Jens Naumikat begleitet, zum Abschluss mit einem Stück von Mikis Theodorakis. Anschließend konnte man neben Gesprächen bei Saft und Sekt, Gebäck und Kanapees die Ausstellung besuchen und als Highlight gemeinsam mit Kat Menschik und Sven Märkisch das Ausstellungsplakat drucken und von der Künstlerin signieren lassen.

... einige Fotos von der Vernissage (© Abel Doering)

Ausstellung: 10.März - 22. Juni 2018

Galerie „Sonnensegel“
Brandenburg/Havel, Gotthardtkirchplatz

Fr, 02.03.2018

Kat Menschik In der Galerie „Sonnensegel“

In der aktuellen Frühjahrs-Ausstellung der Brandenburger Galerie „Sonnensegel“ wird ein repräsentativer Querschnitt aus dem Illustrationswerk von Kat Menschik gezeigt. Neben den genannten Buchillustrationen sind u.a. Siebdrucke und Originalzeichnungen zu nordischen Sagen sowie die Bilder aus dem erfolgreichen Garten-Buch „Der Goldene Grubber“ zu sehen.

Internationale Bestseller-Autoren wie Haruki Murakami (Japan) lassen ihre Erzählungen von der Künstlerin illustrieren oder schreiben extra für die Künstlerin ganz und gar neue Texte als Basis für Bildnerisches. So handhabte es Volker Kutscher als er im Vorfeld der Verfilmung seiner Berlin-Krimis Kat Menschik eine Geschichte widmete, in der die Vorgeschichte der Protogonisten aus der preisgekrönten Serie „Babylon“ erzählt wird.

Im Galiani-Verlag gestaltet die Grafikerin eine Buchreihe mit selbst ausgesuchten Texten zu denen nicht nur kongeniale Bilderwelten geschaffen werden, sondern auch die von Kat Menschik besorgte Ausstattung aus jedem Exemplar auch eine gedruckte Liebeserklärung an das Medium Buch macht - am 12. April erscheint in dieser Reihe der Band „Unheimliche Geschichten“ von Edgar Allan Poe, ausgewählt von Fjodor Dostobjewski.
Die Grafikerin arbeitet für bekannte Zeitschriften und ist den Lesern des MAGAZINs aus Gestalterin des Titels bekannt..

Zur Vernissage wird Kat Menschik mit den Ausstellungsgästen ein „frühlingshaftes“ Plakat drucken.

Ausstellungseröffnung: 10. März 2018, 16 Uhr
Ausstellung: 10.März - 22. Juni 2018

Galerie „Sonnensegel“
Brandenburg/Havel, Gotthardtkirchplatz

Sa, 30.12.2017

Neujahrsgraphik: Matthias Frohl

pf 2018

Allen Freunden und Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft die besten Wünsche für das neue Jahr (neben dem Dreiklang Gesundheit - Freude- Kraft vor allem ein Quäntchen Glück, damit in wichtigen Momenten immer das passende Ass im Ärmel vorhanden ist) und herzliche Grüße von

Matthias Frohl
Galerie "Sonnensegel", Brandenburg