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Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

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Mo, 14.06.2021

Buchvorstellung des BODONI-Vielseithof

Der BODONI-Vielseithof stellt das Buch "Buskow – Die Geschichte eines Brandenburger Dorfes" vor.

Die Historikerin Dr. Christa Kouschil, seit Jahren der Bodoni-Community auf dem Bodoni-Vielseithof in Buskow verbunden, erschloss auf der Basis reicher und vielfältiger Archivalien, wohlwollend von Dorfbewohnern unterstützt, die Geschichte des Brandenburger Dorfes Buskow im Weichbild der Stadt Neuruppin. Es ist die Geschichte vor allem der Bauern, die Land und Hofwehr bis 1818 zu Lass-Besitz hatten, die Geschichte ihrer wachsenden feudalen Ausbeutung in einem zunehmend durch Gutswirtschaft geprägten Gemeinwesen. Bewusst stehen nicht die honorigen Adelsgeschlechter im Mittelpunkt der Untersuchungen, ungewollt aber auch nicht die wenig oder nichts besitzenden Kossäten, Büdner und Einlieger sowie die große Anzahl des Gesindes und der Tagelöhner − die Archivalien erwiesen sich darüber als unergiebig.
Geschehnisse der jüngeren und jüngsten Geschichte sucht der Leser nahezu vergebens. Das Buch ist eine Hommage an das kleine Dorf und seine Bewohner.

Buchvorstellung: 30. Juni 2021, 18 Uhr
Tickets, Eintritt frei

BODONI-Vielseithof, Buchwerk Bodoni e.V.
Buskower Dorfstraße 22
16816 Neuruppin

Christa Kouschil, Buskow – Geschichte eines Brandenburger Dorfes1800 - 1933
144 Seiten | Paperback
20,00 €

Detlef Thursch auf der letzten realen Antiquariatsmesse Leipzig 2019, Foto © Ursula Saile-Haedicke

Detlef Thursch (1952 - 2021)

"Heute erreichte mich die furchtbare Nachricht vom Tod meines lieben Kollegen Detlef Thursch.

Er war Veranstalter der Antiquariatsmessen von Düsseldorf, Frankfurt, Leipzig und vieler weiteren großer und kleiner Veranstaltungen. Bei ihm habe in Düsseldorf das erste mal an einer Antiquariatsmesse teilgenommen und noch vor kurzen sprachen wir darüber, dass es mit dem Antiquariatstag in Hamburg bald endlich wieder losgeht. Man konnte prächtig mit ihm zechen und streiten und ich werde ihn, dem unseren Branche, aber auch ich persönlich vieles verdanke, sehr vermissen.

Du hast „deinen Stand viel zu früh abgebaut“ lieber Detlef.

Mein Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Söhnen und allen denen er Freund war."

(Michael Solder)

So, 13.06.2021

Den Grafikbrief gibt es auch in der gedruckten Version

Der 237. Frankfurter Grafikbrief

Bezugnehmend auf die aktuelle Ausstellung in der Frankfurter Büchergilde-Buchhandlung "Junge Kunst aus alten Mauern: Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle" widmet sich der 237. Grafikbrief den Studenten und Alumni dieser Kunsthochschule.

Wolfgang Grätz ‚An dieser Hochschule hätte ich auch gern studiert‘, entfuhr es mir bei meinem ersten Nicht-Winter-Besuch der ‚Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle‘ vor einigen Wochen. Der Blick aus dem von schweren alten Holzbalken gehaltenen Werkstattsaal fällt durchs offene Fenster in einen als Park gestalteten Campus, auf dem zahlreiche Bronzeplastiken stehen, überragt vom mittelalterlichen Burgturm und hohen Wehrmauern.
Diese ‚Unterburg‘ wurde in den Jahren 1445 bis 1464 errichtet, auf die heute nicht mehr existierende Vorgänger- (‚Ober‘)burg berief Friedrich I. Barbarossa 1157 die Fürstenversammlung ein. 1921 wurde die Stadt Halle Eigentümerin der Burg und verlagerte ihre 1915 gegründete Kunstgewerbeschule dorthin. Diese verstand sich als Alternative zum Bauhaus, war zum Teil stärker kunsthandwerklich ausgerichtet, kooperierte beispielsweise aber auch mit der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin, die in Halle ein Experimentalstudio einrichtete...
"

Dem folgt Neues aus Leipzig mit Beiträgen über Petra SchuppenhauerAugen:falter erforschen die PfaueninselFranziska Neubert illustriert Faber & Faber, sowie Subskriptionsbeginn für Fabers Leipziger Liebhaberdruck

Und ganz nebenbei steht dann noch der Satz "Unsere Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt ist nach 2018 und 2019 jetzt zum dritten Mal mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet worden!"
Wir wissen warum und gratulieren.

Frankfurter Grafikbrief online

Ausstellung: 7. Juni - 17. Juli 2021

Frankfurter Büchergilde & Galerie
An der Staufenmauer 9

Fr, 11.06.2021

Jutta Osterhof 2012 bei einem Vortrag beim BBA über Eberhard Schlotter, Foto © Abel Doering

Jutta Osterhof zum 80.

Ein herzlicher Glückwunsch zum heutigen Geburtstag geht auch an das Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft Jutta Osterhof.

Jahrzehntelang sorgte sie sich in der Revisionskommission um die korrekte Verwendung unserer finanziellen Mittel, hatte trotzdem immer eine helfende Hand, z.B. beim Umzug unseres Archivs und bei seiner Pflege und ist seit einem Jahr im Vorstand für die Mitgliederbetreuung tätig.

Wie sie dabei noch Zeit fand und noch immer findet für ihr Sammelgebiet Eberhard Schlotter, das aus einer persönlichen Freundschaft mit dem Künstler erwuchs, oder für ihr Wirken im Berliner Bibliophilen-Abend, sowie als Vorsitzende des Kuratoriums der Eberhard Schlotter Stiftung Celle, ist nur mit dem allgemeingültigen Slogan der Pirckheimer zu erklären: "Bücherstaub hält jung".

Blick in die Ausstellung "Am Wasser" von Constanze Kreiser, April 2021 am Scharmützelsee östlich von Berlin, Foto © Konstanze Kreiser

Constanze Kreiser zum 60.

Die in Berlin und Brandenburg arbeitende Künstlerin Constanze Kreiser ist den Pirckheimern nicht nur durch ihre Buchobjekte und Installationen oder ihre Beteiligung an nationalen und internationalen Ausstellungen und Messen bekannt, sie betreibt auch seit 4 Jahren erfolgreich einen Blog zum Entstehen von Künstlerbüchern, sowie mit Ausstellungs- und Lesetipps, siehe Künstlerbücher und Buch Objekte.

Die Künstlerin wurde auf der artbook.berlin vor vier Jahren auf die Pirckheimer-Gesellschaft aufmerksam, ist seitdem Mitglied unserer Gesellschaft und veröffentlicht auch Beiträge hier im Pirckheimer-Blog.

Heute feiert sie ihren 60. Geburtstag und wir Pirckheimer gratulieren!

Mi, 09.06.2021

Henry Günther bei Friederike Mayröcker
Foto und Abb. © Henry Günther, BuchKunstBalance

Friederike Mayröcker (1924 - 2021)

Am 4.Juni verstarb Friederike Mayröcker im Alter von 96 Jahren.

Der Pirckheimer Henry Günther hatte eine besondere Beziehung zu der Schriftstellerin. Seit ihrem ersten Arbeitskontakt Anfang der 80er Jahren blickt er auf immer wieder schöne und imposante Begegnungen mit ihr zurück und es entstanden in der BuchKunstBalance eine Reihe von Künstlerbücher mit Friederike Mayröcker.

Auch für das Malerbuch von Ernst Jandl "Versuch, zu einem Gedicht von Friederike Mayröcker etwas zu sagen" bekam er große Anerkennung. Mit diesem Buch im Gepäck besuchte Henry Günther im September 1996 Friederike Mayröcker in Wien. (Abb.)

Mo, 07.06.2021

10. TRIENNALE der Karikatur

Unter dem Titel »Das ist jetzt nicht wahr, oder?« greift die Ausstellung im Satiricum Greiz ein Thema auf, das in den letzten Jahren mehr und mehr Anhänger fand – die Infragestellung von Realität, von  wissenschaftlichen oder mathematischen Erkenntnissen.
Die vielfältigen Möglichkeiten, die Wirklichkeit zu sehen oder sie anders zu sehen oder sie irgendwie zu interpretieren ist Gegenstand der Karikaturen, die Künstlerinnen und Künstler zur 10. Triennale der Karikatur einsandten.

Die Ausstellung öffnete gestern ihre Pforten!

Wie zu den vergangenen neun Triennalen erscheint zur Ausstellung im Schaltzeit Verlag ein Katalog.

Ausstellung: 5. Juni bis zum 3. Oktober 2021

Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz
SATIRICUM des Sommerpalais Greiz
Fürstlich Greizer Park, 07973 Greiz

So, 06.06.2021

Druckstock für einen Blockdruck aus dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek © Museum für Druckkunst Leipzig

Ton - Holz - Blei

Die Anfänge der Schriftherstellung in Ostasien und Europa

Johannes Gutenberg erfand um 1450 die bewegliche Letter und löste damit eine europäische Medienrevolution aus. Doch in Asien wurde lange vorher mit Lettern aus Ton und später aus Holz und Metall experimentiert. Dennoch dominierte dort bis ins späte 19. Jahrhundert der Holztafeldruck. Die Ausstellung vergleicht die Schriftherstellung auf beiden Kontinenten und verdeutlicht, wie bedeutend Gutenbergs Ingenieursleistung war. Denn sein Handgießinstrument ermöglichte erstmals eine präzise Serienproduktion, die mit den asiatischen Techniken nicht zu erreichen war.

Zur Ausstellung erschien bereits ein Begleitheft:
Philip Clart, Elisabeth Kaske, Ulrich Johannes Schneider (Hg.): Buchkultur aus China – Leipziger Spuren (Schriften aus der Universitätsbibliothek, Band 46)
Leipziger Universitätsverlag 2021
Broschur, 116 Seiten, 22 €
ISBN: 978-3-96023-389-3

Eröffnung: 18.06.2021, 17 Uhr
Dauer: 20. Juni - 12. September 2021

Museum für Druckkunst Leipzig
Kabinett-Ausstellung
Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

Sa, 05.06.2021

LIT:Potsdam

Nach den langen Monaten ohne Präsenzveranstaltungen findet 2021 wieder das Literaturfestival Potsdam Brandenburg statt.

In entspannter Atmosphäre kann man sich über die Entdeckungen des Lesewinters austauschen und über Neuerscheinungen informieren. Lesungen, Musik, Talks und Mitmach-Aktionen: Ob Flanieren oder Verweilen, beim Bücherfest ist für jeden etwas dabei. An den Tischen präsentieren sich Verlage, Autoren, literarischen Initiativen und anderen Akteure der lokalen Buchszene, darunter auch Pirckheimer, wie z.B. Catharine Nicely (PalmArtPress).
Oder man lauscht gemütlich den zahlreichen Beiträgen auf den beiden Bühnen, wird sogar selbst kreativ und beteiligt sich am Aktionsprogramm.

Einlass nur für Personen mit aktuellem Negativ-Test oder dem Nachweis, genesen bzw. vor mindestens 14 Tagen vollständig geimpft zu sein. Auf dem Bücherfest gelten Maskenpflicht und Abstandsregeln. Es wird eine Einlass-Liste unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Grundsätze geführt.

6. Juni 2021, 12 - 18 Uhr

Potsdam
Schiffbauergasse zwischen T-Werk und Uferweg

Fr, 04.06.2021

Klaus Waschk, Zeichnung zur Ausstellung "150 Jahre Kapital" im Hamburger Museum der Arbeit

Klaus Waschk zum 80.

Wir gratulieren dem Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft Prof. Klaus Waschk herzlich zu seinem heutigen 80. Geburtstag.

Bücherfreunden brauch man diesen in Hamburg lebenden Künstler nicht mehr vorzustellen, schon häufig konnten hier und in den Marginalien aus der Vielzahl der von ihm illustrierten Bücher einzelne Titel präsentiert werden, so zu Matthias Claudius, Peter Rühmkorf, Karl Marx und Joseph Roth, seine "Biographische Bilderbogen" und zuletzt als "Bibliophiles des Monats" der in Kürze erscheinende, ursprünglich als Werkverzeichnis gedachte und ausgeuferter Titel "Vor&Nachbilder".

Über seinen künstlerischen Werdegang gibt Klaus Waschk in der letzten Nummer des "Hamburger Bothen" Auskunft.

Matthias Gubig sagt über unseren Jubilar: "Stets demonstriert Klaus Waschk in den von ihm illustrierten Büchern, daß er ein aufmerksamer, fein differenzierender Menschenbeobachter ist. Dies gilt für die Darstellung der einzelnen Charaktere, wie auch für deren Verwicklung in die zumeist misslichen Verhältnisse." (Marginalien 234) Ein Lob für das zeichnerische Schaffen von Klaus Waschk, dem anlässlich seines heutigen Ehrentags nur voll zuzustimmen ist.

Do, 03.06.2021

© Brigitte Iseli-Neustäbler

Kleine Geheimnisse

Die Pirckheimerin Brigitte Iseli-Neustäbler zeigt in ihrer ersten Ausstellung nach dem Log-Down in Basel «Kleine Geheimnisse».

Frech, spannend und provokativ versteht es die Künstlerin, das Thema Erotik in ihren Holzschnitten hochkarätig umzusetzen.
Im Jahr 2018 flog die Künstlerin zweimal ins Druckatelier nach Barcelona zu Jordi Rosés Pou. Unter dem Arbeitstitel «The screts behind the curtains» entstand eine Konzeptarbeit mit fünf großen Holzschnitten, sowie «Little secrets» als Kleinformat, im Folgeaufenthalt.
Die Galerie Brigitta Leupin in Basel realisierte nun die Ausstellung, sowie einen Arbeitsaufenthalt von Brigitte Iseli-Neustäbler in den Räumen. Dort wird sie an den Wochentagen während der Ausstellung an diversen Holzschnitten arbeiten und auch auf Ihrer mobilen Druckpresse erarbeitete Druckstöcke abziehen.

Preview: 12. Juni 2021, 13 - 17 Uhr
Vernissage: 19. Juni 2021, 15 Uhr, die Künstlerin ist anwesend
Ausstellung: 22. Juni - 11. Juli 2021

GALERIE.BRIGITTA LEUPIN
Münsterberg 13, CH 4051 Basel

Mi, 02.06.2021

HAMBURGER BOTHE 4

... "Aus dem als Notbehelf gedachten „Bothen“ ist binnen eines halben Jahres ein richtiger Buchverlag erwachsen, der unter dem Namen Angeli & Engel im Juni seinen ersten Titel vorlegt.
In der Rubrik „Pirckheimer Freunde stellen sich vor“, lernen wir
Matthias Haberzettl, Professor Klaus Waschk und Norbert Köppe näher kennen.
Unser „Korrespondent“ aus Thailand liefert den Beweis, wie assoziativ Lektüre sein kann und dass Friedensreich Hundertwasser auch in Thailand kein Unbekannter ist.
Unsere Reihe mit Beiträgen von zeitgenössischen Schriftstellern setzen wir mit Gedichten des Hamburger Erzählers und Lyrikers
Wolfgang Denkel fort, der sich zudem Gedanken über das „Schreiben in der Corona-Krise“ gemacht hat und auch eine Lesung zu dieser Ausgabe beisteuert." ...

(aus: Editorial von Peter Engel)

Hamburger Bothe 4

Di, 01.06.2021

Hanna Nagel (1907 – 1975), „Ich kann nicht abstrakt“, Tuschfederzeichnung, Abb. © Peter Engel

„Ich kann nicht abstrakt“

Aus der umfangreichen Sammlung von Selbstporträts des Hamburger Schriftstellers und Publizisten Peter Engel zeigt Schloss Reinbek die weibliche Seite, Künstlerinnen aus ganz Deutschland. Die Gemälde, Zeichnungen und Graphiken stammen von 1920 bis zur Gegenwart und umspannen einige der bedeutendsten Positionen aus diesem Zeitraum. Die Hamburger Kunstszene ist mit Werken der Altmeisterin Gretchen Wohlwill und mit wichtigen Malerinnen wie Charlotte Hilmer, Gisela Bührmann, Margrit von Spreckelsen und Meike Lipp vertreten. Aus Norddeutschland ist zudem die Eutiner Malerin Louise Wagner zu nennen. Gisela Breitling, Corinna Rosteck, Cornelia Schleime, die auch als Schriftstellerin hervorgetreten ist, und Angelika von Schwedes gehören zu den Berliner Vertreterinnen. Besonders reich sind Künstlerinnen aus der ehemaligen DDR repräsentiert, darunter neben der Dresdener Sezessionistin Hildegard Marion Böhme und der Bildhauerin Sabina Grzimek etwa die Malerinnen Gudrun Brüne, Angela Hampel und Sibylle Leifer. Zu sehen sind auch Werke der jüngeren Generation, zu der Nicole Kegel, Susanne Theumer und der Shootingstar Lydia Thomas gehören. Weitere herausragende Positionen markieren Selbstdarstellungen der Heidelberger Zeichnerin Hanna Nagel, der Bildhauerin Emy Röder, der Fotokünstlerin Annegret Soltau aus Darmstadt oder von Elvira Bach, die den „neuen Wilden“ nahestand. Selbsterforschung, Selbstdarstellung, Selbsterfindung, künstlerisches Experiment – was heute als „Selfie“ ein Massenphänomen ist, hat Kunstschaffende immer schon beschäftigt.

Ausstellung: 9. Juni - 15. August 2021
Die Ausstellung und ein Film mit einem Gespräch zwischen Thomas Sello, ehem. Museumspädagoge der Hamburger Kunsthalle, und dem Sammler Peter Engel ist auch digital zu besuchen
Finissage: 15. August 2021, 16 Uhr

Kulturzentrum Reinbek
Schloßstr. 5, 21465 Reinbek

Klaus Waschk: Vor&NachBilder

"Bibliophiles des Monats" ist im Juni die Sonderausstattung der „Vor&NachBilder – Zeichnungen zur Literatur 1971 – 2021“ des Pirckheimers Klaus Waschk, die in dem von den Pirckheimern Rudolf Angeli und Peter Engel in Hamburg neu gegründeten Verlag Angeli & Engel im Juli als erster Titel erscheinen wird.

Darin lässt der Hamburger Maler sein bisheriges buchkünstlerisches Schaffen aus 50 Jahren Revue passieren, versammelt die wichtigsten Illustrationen daraus noch einmal und publiziert darüber hinaus in Auszügen mehrere bisher unveröffentlichte Projekte. Vor allem aber legt der Künstler Rechenschaft darüber ab, warum und unter welchen Umständen er sich mit den entsprechenden Werken überhaupt beschäftigt hat. So wird diese „Summe seiner Zeichenkunst“ zugleich zu einem Lebensbericht, einer zeichnerisch akzentuierten Autobiographie. Staunenswert die thematische Bandbreite der von Klaus Waschk aufgegriffenen Werke, denen er sich erst als engagierter Leser näherte und die er dann mit seinem eigenen Zeichenstil in eine bildkünstlerische Ebene hob, so dass sie auch für nachempfindende Literaturenthusiasten zu einem Erlebnis für Kopf und Augen zugleich werden. Das reicht von den Fragmenten der Vorsokratiker über die Carmina Burana bis hin zum „Kapital“ des Karl Marx, von der Erzählkunst Vladimir Nabokovs bis zu der von Johannes Bobrowski oder Joseph Roth. Der ersten Gedichtsammlung „Irdisches Vergnügen in g“ seines Övelgönner Nachbarn Peter Rühmkorf hat Waschk ebenso zeichnerische Interpretationen gewidmet wie etwa dem „Wandsbeker Bothen“ des Matthias Claudius. Wer einige bedeutende Werke unserer Literatur und unseres Bildungskanons aus der Perspektive eines Künstlers neu- oder wiederentdecken möchte, der findet in diesem „Bilderbogen“ reichhaltige Anregung dazu und mag durch die vielen, teils auch farbig abgebildeten zeichnerischen „Appetithappen“ dazu verführt werden, zu den von Klaus Wasch illustrierten Originalausgaben zu greifen.

Klaus Waschk: Vor&Nachbilder Zeichnungen zur Literatur 1971 - 2021
Angeli & Engel, Hamburg Juli 2021 
Format 24X30, Fadenheftung, Einband Gewebepapier, 87 Seiten, ill.
ISBN: 978-3-9815836-4-9
Aufl. 200 Expl., davon 50 Expl. mit bibliophiler Sonderausstattung: Nummeriert von 1-50, sign. mit Beil. einer für das Buch geschaffenen Originalgraphik
Standardausstattung: 28 €
bibliophile Sammlerausstattung: 48 €
Für verbindliche Bestellungen (E-Mail) bis 1.7.2021 wird ein Vorbestellerrabatt von 25% gewährt.

Mo, 31.05.2021

Bunt ist meine Lieblingsfarbe

Der Kunstkeller Annaberg lädt ein zur Ausstellungseröffnung "Bunt ist meine Lieblingsfarbe" mit Exponaten seiner Mitglieder.

Innerhalb der Ausstellung wird es aus Anlass des 80. Geburtstages von Wolfgang Hilbig (31. August 1941) eine Lesung gebe.

Vernissage: 12. Juni 2021, 17 Uhr
Ausstellung: 12. Juni - 15. August 2021
Lesung: 10 Juli 2021, 19 Uhr

Kunstkeller Annaberg
Willischstraße 11, 09456 Annaberg-Buchholz