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Harald Kretzschmar

Pirckheimer-Blog

Harald Kretzschmar

Mo, 23.09.2019

Das Falsche im richtigen Leben

Unter diesem Titel liest Harald Kretzschmar neue Texte mit Seitengedanken zu "Stets erlebe ich das Falsche". Dieser Titel, im 2017 Quintus-Verlag erschienen, war in einer Teilauflage Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft 2018. Er bietet ein Kaleidoskop der deutschen Kunst- und Karikaturszene, ein absolutes Muss für alle Liebhaber von Satire und Humor.

25. September 2019, 19 Uhr

Karl-Liebknecht-Haus
Kleine Alexanderstraße 28, Berlin

So, 15.09.2019

Ausstellungseröffnung: Gerd Gruber (rechts) mit Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Foto © Stadtverwaltung Lutherstadt Wittenberg

Kunst nach 1945

Am 10 September wurde an drei Standorten in Lutherstadt Wittenberg die unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Dr. Reiner Haseloff, stehende Ausstellung „Kunst nach 1945“ aus der Sammlung Gerd Gruber eröffnet. Damit gewährt der Pirckheimer nach 2008 und 2011 das dritte Mal Einblicke in seine Sammlung, diesmal werden die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene Arbeiten gezeigt.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher, 400seitiger Katalog. Im Katalog finden sich auch zahlreiche Briefzitate, die die engen und freundschaftlichen Kontakte des Sammlers zu Künstlern in aller Welt bekunden. Der Katalog mit ca. 1150 Abbildungen kostet 20 Euro und ist zu beziehen bei WittenbergKultur e.V., Markt 4, 06886 Lutherstadt Wittenberg.
(Von den beiden vorherigen Katalogen „Aufbruch in die Moderne“ [Kunst der 1920er Jahre, 300 Seiten, ca. 1200 Abbildungen] und „Zwischen Bedrängnis und Widerstand“ [als „entartet“ verfemte und internationale antifaschistische Kunst 1933-1945, 400 Seiten, ca. 1300 Abbildungen] sind noch Restexemplare zu je 10 Euro zu beziehen bei: Cranach-Stiftung Wittenberg, Markt 4, 06886 Lutherstadt Wittenberg.)

Die Ausstellung im Alten Rathaus, Markt 26, zeigt unter dem Titel „Internationale Positionen“ Arbeiten internationaler Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung verdeutlicht die globale Vernetzung, bei der nicht nur Künstler in Europa und den USA zu ähnlichen Ergebnissen kommen, sondern auch in Südamerika, Asien oder Afrika. Gezeigt werden Arbeiten von Künstlern wie Alberto Beltran, Georgio de Chirico, Eduardo Chillida Max Ernst, Johnny Friedlaender, Alberto Giacometti, Lea Grundig, Renato Guttuso, Jean Hélion, Alfred Hrdlicka, Anatoli Kaplan, Toshi Maruki, Giacomo Manzù, Marino Marini, Frans Masereel, Joan Miró, Henry Moore, Rolf Nesch, Alexander Rodtschenko, David Alfaro Siqueiros, Antonio Tapies, Wladimir Tatlin, Emilio Vedova u.v.m. Die Pirckheimer sind mit Elke Rehder und Harald Kretzschmar auch vertreten.

Unter dem Titel „Neues Bauhaus“ werden im Cranach-Hof, Markt 4, Werke der Bauhausmeister und -schüler gezeigt, die nach 1945 entstanden. Nach Schließung des Bauhauses duch durch die Nationalsozialisten emigrierten die Bauhausschüler weltweit. Nach 1945 lehren Bauhausmeister wie Georg Muche und Gerhard Marcks an Werk- und Hochschulen der jungen BRD. Auch in der DDR wurden die Bauhausideen, allerdings 1950 unterbrochen durch die Formalismus-Diskussion, ab den späten 1960er-Jahren wieder aufgegriffen. Die Ausstellung zeigt u. a. Werke von T. Lux Feininger, Werner Graeff, Johannes Itten, Max Bill, Ida Kerkovius, Gerhard Marcks, Georg Muche, Fritz Winter, Wolf Hildebrandt und Petra Petitpierre.

Die Stiftung Christliche Kunst Wittenberg, im Schloss Wittenberg, stellt unter dem Titel „Pazifismus trifft Religion“ religiöse Arbeiten aus ihrem Sammlungsbestand den pazifistischen Arbeiten der gleichen Künstler aus dem Bestand der Sammlung Gruber gegenüber. Diese Gegenüberstellung zeigt, dass das Eine das Andere in der modernen Kunst nach 1945 nicht ausschließt, sondern sich beide Themen in ihren sozialen und politischen Aussagen gegenseitig ergänzen und bestärken. Die Ausstellung zeigt u.a. Werke von Pablo Picasso, Marc Chagall, Oskar Kokoschka, Max Pechstein, Otto Dix, Theo Balden, HAP Grieshaber Toshi Maruki, Horst Strempel, Makoto Ueno und Wolfgang Mattheuer.

Blick in die Ausstellungsräume

Die Sammlung Gerd Gruber ist als erste Privatsammlung des Landes Sachsen-Anhalt in das „Gesamtverzeichnis national wertvollen Kulturgutes“ aufgenommenen worden.

Ausstellung: 11. September 2019 - 6. Januar 2020

Lutherstadt Wittenberg

Mo, 19.08.2019

Harald Kretzschmar im Goldenen Buch Kleinmachnow

"Kleinmachnow ehrt [...] den bedeutenden Karikaturisten, Zeichner und Autoren, den kritischen Liebhaber des Ortes mit dem Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde. [...]

Zu DDR-Zeiten gehörte Harald Kretzschmar zu der damals großen Riege von Karikaturisten, die sich international durchsetzten. Das Neue Deutschland oder der Eulenspiegel veröffentlichten regelmäßig seine satirischen Zeichnungen und Porträts. Auch nach der politischen Wende hat er mit Karikaturen seinen Zeitgenossen, den Großen und den Kleinen, einen Spiegel täglicher Wirklichkeit vorgehalten und ihnen nicht immer das gezeigt, was sie sehen wollten.
Der in Berlin Geborene, in Dresden Aufgewachsene, an der Leipziger Kunsthochschule Studierende hat schon als Schüler begonnen, sich mit Porträts zu beschäftigen. Dresdens reiche Kulturszene würdigte Harald Kretzschmar zu DDR-Zeiten mit einer Vielzahl von Zeichnungen, bei denen er vor allem Prominente auf das Blatt bannte. Einen großen Teil der Dresdner Köpfe hat er 2013 der Städtischen Galerie Dresden geschenkt.

[...] Künstler und Wissenschaftler, die in großer Dichte in Kleinmachnow für lange oder kurze Zeit lebten und dem Ort eine Prägung gaben, hat er gezeichnet und Biografisches über sie ausfindig gemacht und aufgeschrieben. An so manche Berühmtheiten, die vor allem im 20. Jahrhundert Geschichte schrieben, erinnert Kretzschmar, so an das Schriftstellerehepaar Christa und Gerhard Wolf, die Schauspielerin Hildegard Knef oder den Verleger Walter Janka. Andere hat er vor dem Vergessen bewahrt, so den Wissenschaftler Hermann Klare, den Maler Gerhard Geidel oder den Kantor Georg Jann.“ 

(Klaus Büstrin, in Potsdamer Neueste Nachrichten)

Mi, 22.05.2019

screenshot Thüringer Allgemeine <http://bit.ly/2Wb8euv>

Harald Kretzschmar: „UNartig“

"Einen kleinen Querschnitt durch sein reichhaltiges Lebenswerk zeigt Eulenspiegel-Zeichner Harald Kretzschmar seit dem Wochenende in der Galerie „UNartig“.
Freie Handzeichnungen, Landschaftsskizzen, Erotika, Druckgrafik, Cartoons, politische Satireblätter und seine legendären Por­trätkarikaturen. Die Gäste der Vernissage an der Windischen­straße hörten aber auch Passagen aus seinem Buch „Stets erlebe ich das Falsche“. Für die Freunde seiner Kunst war es die Krönung, das Buch bei ihm zu erwerben und auf besondere Weise signiert zu bekommen: Kretzschmar versah es auf Wunsch mit einer Porträtskizze.
"

(TA in  "Thüringer Allgemeine")

Ausstellung: 17. Mai - 15. Juni 2019

Galerie "UNartig"
Steubenstr. 10, 99423 Weimar

Di, 30.04.2019

Harald Kretzschmar, 2009, Wo wir sind, ist die Kultur!, Tusche (Feder, Pinsel), farbige Pastellkreide | © Harald Kretzschmar
Harald Kretzschmar, 2009, Wo wir sind, ist die Kultur!, Tusche (Feder, Pinsel), farbige Pastellkreide | © Harald Kretzschmar

Der Bildwitz der Geschichte

Die Ladengalerie junge Welt stellt von Harald Kretzschmar Zeichnungen, die zwischen 1989 und 2019 entstanden sind, vor. Die Ausstellung mit dem Titel "Der Bildwitz der Geschichte" wird um 19 Uhr eröffnet.
Die Ausstellung wird eröffnet von Stefan Huth (jW), es spricht der Pirckheimer und Kurator Andreas Wessel.

Eröffnung: 7. Mai 2019, 19 Uhr
Ausstellung: 7. Mai - 16. Juni 2019

Ladengalerie der jungen Welt
Torstraße 6, 10119 Berlin

Mo, 19.11.2018

artbook.berlin 2018

Zum siebenten Mal sind 3 Tage artbook.berlin zu Ende gegangen.

Am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft fanden sich zu dieser Künstlerbuchmesse, an der die Pirckheimer sich jetzt das sechste Mal beteiligten, Beispiele unserer Publikationen und Arbeiten unserer Mitglieder, darunter einige Jahresgaben, verschiedene Hefte der Marginalien und graphische Beilagen, Künstlerbücher von Brigitte Iseli-Neustäbler und von XAGO, die Jahresgabe von Harald Kretzschmar, Ausstellungskataloge und vieles mehr.
Der Stand wurde von Till Schröder und Abel Doering betreut und von weiteren Pirckheimern besucht, wie Sigrid und Ralf Wege, Albrecht von Bodecker, Matthias Gubig, Jutta Osterhof, Klaus Ensikat, Jürgen Wilke ... Andere Pirckheimer taten das ihre, auf das Wirken der Gesellschaft am eigenen Stand hinzuweisen, wie Hanfried Wendland, Christian Ewald, miley, Rainer Ehrt, Johanna Binger und Wolfgang Grätz, Claus Lorenzen, sowie Udo Haedicke. Nach nicht so gut besuchten ersten Tagen gab es dann doch noch einen Besucherrekord am Sonntag und natürlich kamen sie alle bei uns vorbei: Jens Ziegler, Zoppe Voskuhl, Hendik Liersch, Ulrich Goerdten, Petrus Akkordeon und und und ... Es wäre auch nicht zu verstehen, wenn sich dieser Besucherrekord nicht zu guter Letzt doch noch eingestellt hätte, denn die Messe war hochkarätig besetzt, wie man hier nochmals nachlesen kann.

Hier gehts zu einer kleinen Fotostrecke zur artbook.berlin 2018, © Abel Doering

Mo, 12.11.2018

Berliner Pirckheimer treffen Harald Kretzschmar

Harald Kretzschmar, selbst Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, wird am kommenden Donnerstag zur  traditionell im November stattfindenen Lesung mit Berliner und Brandenburger Pirckheimern ins Gespräch kommen. Die letzte Jahresgabe der Gesellschaft war sein im Quintus-Verlag erschienener Titel „Stets erlebe ich das Falsche“, der nicht nur bei Bücherfreunden auf großesses Interess stieß. Der Abend im Antiquariat von Katrin Brandel wird mit Sicherheit weitere Anekdoten aus den Begegnungen von Harald Kretzschmar mit Künstlern, Politikern und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zutage fördern und Antworten auf weiterführende Fragen zum Kulturbetrieb in der DDR und der heutigen BRD liefern. Wir dürfen gespannt sein.

Von der Jahresgabe sind noch wenige Exemplare als Vorzugsausgabe zu erwerben:
Vorzugsausgabe 1 (mit Radierung & Einzeichnung), 99 €
Vorzugsausgabe 2 (mit Radierung), 59 €

Lesung: 15. November 2018, 19 Uhr, Nichtmitglieder sind wie immer willkommen, es wird aufgrund der begrenzten Platzanzahl jedoch um Anmeldung gebeten

Antiquariat Brandel
Scharnweberstr. 59, 12587 Berlin Friedrichshagen

So, 09.09.2018

Harald Kretzschmar in Bergholz-Rehbrücke

Harald Kretzschmar liest, spricht und zeigt Bilder in Bergholz-Rehbrücke zu seinem neuen Buch Stets erlebe ich das Falsche -  Der alternative Künstlerreport. Aus persönlichem Erleben entsteht ein völlig neuer Blick auf ein einzigartiges Panorama kritischer Weltsicht.

Harald Kretzschmar ist seit 1956 in Kleinmachnow bei Berlin ansässig. Er war jahrzehntelang als Karikaturist und Porträtist des „Eulenspiegel“ unübersehbar in der Kunst-und Medienszene aktiv. Ihre prominentesten Vertreter porträtiert er nun im Rückblick als zeichnender und schreibender Buchautor.

An diesem Abend würdigt er besonders den langjährigen Rehbrücker Einwohner und Jahrhundertzeichner Karl Holtz im Umfeld von Zeichnern wie Schaefer-Ast, Hegenbarth oder Herbert Sandberg. Zusätzliche nicht im Buch abgebildete Farbabbildungen runden sein Bildprogramm ab. Das im Quintus Verlag Berlin 2017 erschienene Buch , welches als Teilauflage als Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft ausgereicht wurde, ist am Abend für 20 Euro zu haben – signiert und mit Porträtskizze der erwerbenden Person versehen.

Eine weitere Lesung kann man am 13. September in der Galerie der Berliner Graphikpresse erleben.

Lesung:11. September 18 Uhr im

Mehrgenerationenhaus Nuthetal
Bergholz-Rehbrücke, Schlüterstraße 46

Di, 05.06.2018

Moderation: Birgit Pomorin, rechts: Harald Kretzschmar

Bunte Bilder für ein Buch in Schwarz Weiss

Harald Kretzschmar stellte heute seinen im Quintus-Verlag erschienenen Titel „Stets erlebe ich das Falsche“ vor (siehe untenstehenden Hinweis), ohne jedoch eine Zeile daraus zu lesen und indem er nur zwei Blicke in das Buch gönnte. Darin eintauchen könne man ja auch zu Hause.

Das Falsche oder das Richtige, wahr oder unwahr, schwarz oder weiß - alles nur Wortpaare, mit denen die Wirklichkeit nur verkürzt beschrieben wird. Vermutlich stimmt wenigstens einigermaßen nur das Wortpaar ´links oder rechts`, denn die Gesellschaft lässt sich nicht in Gegensätzen beschreiben.
Harald Kretzschmar, der vorige Woche seinen 87. Geburtstag feierte, schilderte mit einer Bildpräsentation, was und wer seinen Werdegang (nach anfänglich gemeinsam mit Gerhard Richter verpatzten Aufnahmeprüfung an der Kunsthochschule) formte und begleitete, als Portraitzeichner und Karikaturist, als Vorsitzender der Sektion Karikatur im VBK der DDR, als Buchgestalter und Künstler. Vieles davon kommt natürlich auch in dem heute (nicht) vorgestellten Buch vor! Und Harald Kretzschmar räumte mit Klischees auf, die seit einem viertel Jahrhundert die Darstellung der DDR-Kunstszene in Feuilleton und Kunstkritik bestimmen und belegte das Gegenteil mit amüsanten Anekdoten, verwies deutlich auf die zur Oberflächlichkeit neigende heutige Karikatur und beklagte die zunehmenden Mankos in der modernen Buchproduktion, vor allem in Hinblick auf Buchgestaltung, Illustration und Satire.

Rückblickend eine Masse an Informationen, für die die zwei Stunden "Lesung" eigentlich nicht ausreichten.
Anlässlich der Lesung in der "Helle(n) Panke" konnte nicht nur das beworbene Buch, welches Pirckheimer als Jahresgabe erhalten, käuflich erworben werden, durch das angeschlossene Antiquariat wurden auch einige Titel aus dem Schaffen von Harald Kretzschmar oder mit seiner Beteiligung entstandene angeboten - in der nebenstehenden Abbildung allerdings kaum noch vorhanden.
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Fr, 01.06.2018

Bildvortrag von Harald Kretzschmar

Die Helle Panke - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin präsentiert eine Lesung mit Harald Kretzschmar, dessen aktueller Titel Stets erlebe ich das Falsche. Der alternative Künstlerreport im Quintus-Verlag erschien. 

Ein zeitlebens kritischer Zeichner nimmt hier Abstand zum Erlebten, indem er noch einmal mitten hinein taucht. Harald Kretzschmar schreibt und zeichnet heute auf, was er in der Begegnung mit namhaften, ihm nahen Künstlern erlebte.
Früh von Josef Hegenbarth, Albert Schaefer-Ast, Otto Griebel und Elisabeth Voigt beeinflusst, wuchs er an der Seite von Leo Haas und Carl Sturtzkopf, Henry Büttner und Heinz Behling, Karl Schrader und Manfred Bofinger in das publizistische Milieu der Zeitschrift Eulenspiegel hinein und prägte es mit. Als satirischer Zeitzeichner und ironischer Gesichterdarsteller orientierte er sich an Leitfiguren wie Olaf Gulbransson, George Grosz, Erich Ohser, Karl Holtz, Herbert Sandberg und Werner Klemke. Auf internationalem Terrain war er Boris Jefimow und Eryk Lipinski, Adolf Born und Herluf Bidstrup verbunden. Ost-West-Annäherungen gab es zu Loriot und Chlodwig Poth, Robert Gernhardt und F. W. Bernstein.

Wie die nebenstehenden Bilder vermuten lassen, wird den Teilnehmer mehr als nur eine Lesung erwarten - Harald Kretzschmar hat nicht umsonst einen "BildVortrag" angekündigt. Wir dürfen gespannt sein.

Bildvortrag: 5. Juni 2018, 19 - 22 Uhr

Helle Panke e.V., Kopenhagener Straße 9, 10437 Berlin

Di, 29.05.2018

Freud und Leid mit der Kunst

So der Titel einer Rezension der Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft in der Ostthüringer Zeitung von Volker Müller:

"Mitbegründer des Greizer Satiricums Harald Kretzschmar erweist sich im jüngsten Buch in Wort und Bildals Meister des Porträtierens

Greiz. Kunst schaffen und über Kunst schreiben, sind aller Erfahrung nach zwei verschiedene Dinge. Nicht allzu vielen Frauen und Männern ist esgegeben, auf beiden Gebieten gleichermaßen Bäume auszureißen. Die Karikaturistenlegende Harald Kretzschmar dürfte der seltenen Kategorie zuzuordnen sein. Der Kleinmachnower hat mit seinem kürzlich bei Quintus, einem Imprint des Verlags für Berlin-Brandenburg, erschienenen Buch „Stets erlebe ich das Falsche“ erneut eine Probe seines auch bemerkenswerten schriftstellerischen Könnens geliefert. ..."

(hier weiterlesen)

Sa, 07.04.2018

Zwei Vorzugsausgaben der Pirckheimer-Jahresgabe

Von unserer Jahresgabe Harald Kretzschmar: Stets erlebe ich das Falsche  gibt es auch zwei Vorzugsausgaben, eine in einer Auflage von 15 Exemplaren mit einer signierten Einzeichnung auf dem Titelblatt zum Preis von 99 € und eine in einer Auflage von 45 Exemplaren, die ebenfalls auf dem Titelblatt signiert ist. Beide Vorzugsausgaben wurden mit einer zusätzlichen signierten Original-Radierung "Leonard Bernstein" versehen.

Hier werden beide Vorzugsausgaben vorgestellt. Bestellung bitte an Matthias Haberzettl.

Fr, 06.04.2018

Harald Kretzschmar, Abb. aus »Stets erlebe ich das Falsche«, Quintus-Verlag 2017

Harald Kretzschmar. Zeichner und Sammler

Ab dem 14. April zeigt das Museum Wilhelm Busch die Ausstellung »Harald Kretzschmar. Zeichner und Sammler«.

Harald Kretzschmar (*1931) hat begleitend zu seinem über 60-jährigen Schaffen eine Sammlung historischer Karikaturen aufgebaut und sich in einem zeichnerischen Dialog wiederholt damit auseinandergesetzt. Die Ausstellung gibt mit 89 Blättern einen Einblick in dieses Lebenswerk.

Der heute 87-Jährige veröffentlichte seine ersten Karikaturen in der Leipziger Volkszeitung, zeichnete rund 35 Jahre für die satirische Zeitschrift Eulenspiegel und engagierte sich im Verband Bildender Künstler der DDR für die Karikatur. Seine Begabung wurde früh entdeckt, mit 13 Jahren zeichnete er seine erste Hitler-Karikatur. Das war 1944. Ob Erich Mielke, Janosch, Loriot, F. K. Waechter oder Ronald Searle – viele bekannte Zeitgenossen hat er seitdem porträtiert.

Die aus seiner Sammlung historischer Karikaturen für die Ausstellung ausgewählten Blätter französischer Karikaturisten wie Honoré Daumier oder Leopold Boilly sowie von Künstlern der revolutionären Zeit um 1848 übereignet Harald Kretzschmar dem Museum als Schenkung.

Ausstellung: 14. April - 1. Juli 2018

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst
Georgengarten, 30167 Hannover

 

So, 01.04.2018

Die erste Bibliophilen-Jahresgabe als E-Book

Die Pirckheimer-Gesellschaft ist bekannt dafür, dass sie als die jüngste deutschlandweit agierende Bibliophilen-Gesellschaft am aufgeschlossensten für innovative Ideen und Konzepte ist. So hat sie sich als Vorreiter bei der Nutzung moderner Medien profiliert und ist die am längsten im Internet präsente Gesellschaft, auf Facebook derzeit mit Alleinstellungsmerkmal. So erfüllt sie ihren satzungsgemäßen Auftrag, "Kenntnisse über Geschichte und Gegenwart des Buches zu verbreiten, Mitglieder und Öffentlichkeit mit Werken der Buchkunst und Graphik vertraut zu machen".

Folgerichtig hatte der Vorstand beschlossen, dass die Jahresgabe für 2017 erstmals als E-Book erscheint. Die technische Schwierigkeit dabei war, dieses E-Book wie gewohnt als nummerierte und limitierte Ausgabe herauszugeben, weshalb sich die „Auslieferung“ verzögerte. Dieses Problem konnte jetzt gelöst werden und das Buch „Stets erlebe ich das Falsche. Der alternative Künstlerreport“ von Harald Kretzschmar aus dem Verlag für Berlin-Brandenburg kann ab dem heutigen Tag heruntergeladen werden. Das E-Book, welches exklusiv nur den Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft zur Verfügung steht und als solches nicht verkauft wird, ist in der Reihenfolge der Downloads nummeriert und kann mit dieser Nummer jeweils nur einmal auf einem beliebigen Endgerät aufgerufen werden. Dieser Reader kann jederzeit gewechselt werden, in diesem Fall wird das E-Book auf dem zuvor genutzten Endgerät automatisch gelöscht.

Pirckheimer können die Jahresgabe hier herunterladen.

Mo, 19.02.2018

Das Buch »Der Nix« von Pierre Sanoussi-Bliss
Das Buch »Der Nix« von Pierre Sanoussi-Bliss ist im Inselkinder Verlag erschienen.

Veranstaltungen der Pirckheimer-Gesellschaft in Leipzig

  • 15. März 2018 / 15:00 – 15:30 Uhr

Buchkunst im quartus-Verlag II: Die Marginalien – Deutschlands Zeitschrift für Buchkunst
Ralph Aepler, Jens-Fietje Dwars, Matthias Gubig, Till Schröder: Wohin steuert Deutschlands einzige Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie?
Leseinsel Halle 3 Stand H504

  • 16. März 2018 / 11:00 – 11:30 Uhr

„Stets erlebe ich das Falsche. Der alternative Künstlerreport“
(Verlag für Berlin-Brandenburg)
Harald Kretzschmar: Die künstlerische Bilanz eines zeitlebens kritischen Zeichners
Forum Literatur Halle 5 Stand K600

  • 17. März 2018 / 11:00 – 12:00 Uhr

Du liebe Hühnerkastanie – Bücherkinder Brandenburg auf den Spuren von Jurek Beckers Postkartenpoesie
Ralph Aepler, Christine Becker, Bücherkinder Brandenburg: Kinder schreiben, gewinnen Künstler und Politiker, drucken Linolschnitte und stellen nun ihr Buch vor
Moderation: Armin Schubert
Leseinsel Halle 3 Stand H504

  • 17. März 2018 / 13:00 – 13:30 Uhr

Der Nix: Eine Geschichte für Kinder und Erwachsene, gelesen von Pierre Sanoussi-Bliss
Pirckheimer-Gesellschaft in Kooperation mit dem Inselkinder Verlag/ Janet Lindemann & dem Kurznachzehn Verlag GmbH DAS MAGAZIN Die Kulturzeitschrift. Seit 1924,
Mitwirkende: Pierre Sanoussi-Bliss/ Ralph Aepler
"Der Nix" ist eine bezaubernde Geschichte für Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene. Die Geschichte handelt von Kaulquappe Kauli, die in einem kleinen See in der Nähe eines Dorfes lebt. Sie möchte kein Frosch werden und träumt davon, eine aus Schaumkronen geborene Nixe zu sein. Bis eines Tages plötzlich ein Sturm über ihrem Teich aufzieht und wundersame Dinge geschehen. In dem Buch geht es um Vorurteile, um Schubladendenken und Anderssein.
Die Botschaft: Egal, wie anders man ist, zusammen ist es zu schaffen.
Anschließend Autogrammstunde auf der Leseinsel und am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. Halle 3 | Stand E 508
Halle 3, Leseinsel H 504

  • 18.03.2018 / 11.00 - 11.30 Uhr

Briefwechsel von Christa und Gerhard Wolf mit Carlfriedrich Claus
Zum 90. Geburtstag von Gerhard Wolf und zum 20. Todestag von Carlfriedrich Claus soll der Briefwechsel zwischen den beiden erscheinen. Jörg Seifert, Kunstkeller Annaberg, stellt das Projekt vor.
Halle 3, Leseinsel H 504 oder am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. Halle 3 | Stand E 508