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So, 15.03.2020

© Maximilian-Gesellschaft

Buchkultur des 19. Jahrhunderts

Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst erhalten in diesen Tagen den letzten Band des Gesamtwerks "Die Buchkultur im 19. Jahrhundert" als Jahresgabe für 2019 und 2020. Dieser Band 2/2  widmet sich den Themen Illustration, Schrift und Einband. Verfasser sind Eva-Maria Hanebutt-Benz, 1987 bis 2010 Direktorin des Mainzer Gutenberg-Museums, und Walter Wilkes, bis 2006 Professor für Typografie und Druckverfahren sowie Leiter der Lehrdruckerei an der Technischen Universität Darmstadt. 
Vorangegangen waren nach den Publikationen zum 15., 16. und 18. Jahrhundert, zur Buchkultur im 19. Jahrhundert die Bände 1 und 2/1, an denen Monika Estermann und Frieder Schmidt mitgewirkt hatten, diese Bände wurden ebenfalls als Jahresgaben an die Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft ausgereicht.

Die Buchkultur im 19. Jahrhundert Bd. 1 (technische Grundlagen)
Hamburg: Maximilian-Gesellschaft e.V. 2010.
900 Exemplare. 30 x 21 cm. 550 S., Leinen.
100 Euro.
ISBN 978-3-921743-56-0

Die Buchkultur im 19. Jahrhundert Bd. 2/1 (Zeitalter, Materialität, Gestaltung)
Hamburg: Maximilian-Gesellschaft e.V. 2016.
900 Exemplare. 30 x 21 cm. 501 S., Leinen.
100 Euro.
ISBN 978-3-921743-65-2

Die Buchkultur im 19. Jahrhundert Bd. 2/2 (Illustration, Schrift und Einband)
Hamburg: Maximilian-Gesellschaft e.V. 2020.
850 Exemplare. 30 x 21 cm. 735 S., Leinen.
120 Euro
ISBN 978-3-921743-68-3

Alle 3 Bde. zusammen: 290 Euro
ISBN 978-3-921743-55-3

eine Anmerkung: Die für den 3./4. April 2020 geplante Jahresversammlung der Maximilian-Gesellschaft in Ottobeuren wird auf den Herbst verschoben.

Di, 25.12.2018

500. Todestag von Kaiser Maximilian I

Die Jahresgabe der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst ist in diesem Jahr aus Anlass der 500sten Wiederkehr seines Todes ein Original Farbholzschnitt von Felix Martin Furtwängler nach dem Totenbildnis von Kaiser Maximilian I.

Leporellofaltung. 79,5 x 35 cm. 650 Exemplare. Vom Künstler signiert
Mit begleitendem Text von Ernst Fischer: Maximilian I. - zur fünfhundertsten Wiederkehr seines Todes im Jahr 2019
 

Mo, 05.03.2018

Grillparzerhaus / Literaturmuseum

Jahresversammlung der Maximilian-Gesellschaft

Die Jahresversammlung 2018 der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst wird vom 3. und 5. Mai in Wien stattfinden.

Auf dem Programm stehen der Besuch der Wien-Bibliothek im Rathaus, die Österreichiche Nationalbibliothek, die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, die Präsentation ausgewählter Maximiliana im Albertina, das Dorotheum, der Schottenstift, das Österreichische Museum für Angewandte Kunst, das Sigmund Freud Museum und die Galerie Druck & Buch Susanne Palberg.

Am Freitagden 4. Mai findet um 14 Uhr im Grillparzerhaus die 95. Ordentliche Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstandes statt.

Do, 09.11.2017

Goethes Autographensammlung

Die Maximilian-Gesellschaft legt mit der diesjährigen Jahresgabe wieder ein bibliophiles Kleinod vor, den Band "Aus Goethes Autographensammlung". Dieser geht zurück auf eine gemeinsame Ausstellung des Weimarer Goethe- und Schiller-Archivs und des Goethe-Museums in Frankfurt/M, wobei dieser Band gegenüber der Ausstellung um thematisch wichtge Stücke erweitert wurde. Das im Wallstein Verlag in einer Auflage von 1200 Exemplaren erschienene Buch wurde von Claudia Rupp gestaltet und in der Offizin Scheufele gedruckt und in Ln. gebunden, 700 Exemplare der 1.200er Auflage wurden speziell für die Maximilian-Gesellschaft geschaffen.

Der Band über Goethes Autographensammlung geht den Geschichten von mehr als 60 auserlesenen Einzelstücken der Sammlung nach. Er bietet zu den einzelnen Stücken neben einer Faksimileseite jeweils eine Einführung sowie als Beilage die Transkriptionen der Autographen u. a. von Achim von Arnim, Ludwig van Beethoven, Johann Friedrich Cotta, Denis Diderot, Johann Gottlieb Fichte, Jacob Grimm, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Alexander und Wilhelm von Humboldt, Immanuel Kant, Heinrich von Kleist, Gotthold Ephraim Lessing, Wolfgang Amadeus Mozart, Napoleon, Sophie von La Roche, Friedrich Schiller, Walter Scott, Madame de Staël, Voltaire, George Washington und Christoph Martin Wieland.

ISBN 978-3-921743-66-9 (Maximilian-Gesellschaft)
ISBN 978-3-8353-3106-8 (Wallstein Verlag)

Sa, 01.04.2017

Pirckheimer organisieren eine Bibliophilen-Messe

Drucker, Kleinverlage, Graphiker haben ihre Messen und Ausstellungen und es gibt große Buchmessen in Frankfurt/M und Leipzig. Nach 1990 erstmals war in Leipzig auch die Pirckheimer-Gesellschaft wie zuvor schon der LBA unter den Ausstellern und vertrat die Sammler und Buchliebhaber, eine »Entscheidung, die goldrichtig war«, wie Ralph Aepler, Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft, rückblickend resümierte.
Aber der Bibliophile selbst, der Sammler von guten Büchern, Pressendrucken und Graphiken, der Bücherfreund, war bislang immer nur Besucher dieser Messen und die Pirckheimer verständigten sich darauf, dass es Zeit wird, auch diesen eine Plattform zu schaffen.
"Immerhin ist der bislang Angesprochene derjenige, um den es sich eigentlich dreht, derjenige, der bestimmen sollte, was auf einer Buchmesse präsentiert wird", so der Vorstand in einer Pressemitteilung am heutigen Tag.
"Aus diesem Grund hat der Vorstand der Pirckheimer-Gesellschaft in Leipzig beschlossen", so heißt es weiter, "eine Bibliophilen-Messe auszurichten. Vorgespräche in Leipzig signalisierten ein großes Interesse. Voraussichtlich in Berlin, im Gespräch ist aber auch Leipzig oder Hamburg, wird in genau einem Jahr, am Sonntag, den 1.4.2018 die erste Deutsche Bibliophilen-Messe (DBM2018) stattfinden. Neben der Gesellschaft der Bibliophilen, der Maximilian-Gesellschaft, der Pirckheimer-Gesellschaft und den wichtigsten regionalen Bibliophilen-Gesellschaften wird 42 bedeutenden Sammlern die Möglichkeit geboten, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Interessenten können sich ab sofort bewerben, es entscheidet das Los über die Teilnahme. Die Bewerbung sollte neben einer ausführlichen Biographie detaillierte Angaben über das Sammelgebiet beinhalten und ist zu richten an dbm2018(at)pirckheimer-gesellschaft.org."
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Mi, 29.03.2017

Jahresversammlung der Maximilian-Gesellschaft

Die Jahresversammlung 2017 der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst wird am 5. und 6. Mai in Hildesheim stattfinden.
Das Tagungshotel wird das Novotel Hildesheim sein. Am Freitag Vormittag steht das Stadtarchiv Hildesheim auf dem Programm, nach einem Mittagessen findet die 94. Ordentliche Mitgliederversammlung in der Dombibliothek statt. Danach ist eine Führung durch die Dombibliothek und das Dommuseum geplant, um 19 Uhr ein Abendessen im Tagungshotel.
Am Samstag endet das Treffen nach einem Besuch des Roemer- und Pelizaeus-Museum und einem Mittagsimbiss.
Für 2018 ist die Jahresversammlung der Maximilian-Gesellschaft für 5 Tage in Wien vorgesehen.

Di, 07.03.2017

Mitgliederverzeichnis der Maximilian-Gesellschaft

Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst erhielten gemeinsam mit der Zeitschrift Aus dem Antiquariat Heft 1/2017 das aktuelle Mitgliederverzeichnis dieser Bibliophilen-Organisation. Das Verzeichnis enthält neben der Nennung aller Namen und Adressen und in Einzelfällen des Berufes auch eine Liste aller Ehrenmitglieder, sowie aller mit einer Ehrenurkunde Ausgezeichneten.
Die typographische Gestaltung übernahm Stefan Schmid, Stuttgart, die Gesamtherstellung erfolgte in de Grafischen Werkstatt Druckerei und Verlag Gebrüder Kopp GmbH, Köln.

Do, 12.01.2017

Jahresgabe der Maximilian-Gesellschaft

Mit der Auslieferung der Jahresgabe wurde im Großprojekt der Maximilian-Gesellschaft zum 19. Jahrhundert mit dem Band II/1 ein weiterer Schritt vollendet.

Dr. Monika Estermann und Dr. Frieder Schmidt  legen mit "Buchkultur im 19. Jahrhundert – Zeitalter, Materialität, Gestaltung" den zweiten von insgesamt drei Teilbänden zur Buchkultur des 19. Jahrhunderts, diesmal zu Buchgestaltung, Typografie und Papier vor. Dieser Teilband führt den ersten, bereits im Jahr 2010 erschienene Teilband zu den technischen Grundlagen der Buchproduktion im Zeitalter der Industrialisierung fort und beschreibt auf 502 Seiten mit zahlreichen farbigen Illustrationen den Buchdruck des 19. Jahrhunderts anhand der epochemachenden großen Ausstellungen, der veränderten beruflichen Ausbildung der Drucker sowie den Wandlungen des Buchinneren. Im Mittelpunkt steht dabei die enge Zusammenarbeit der bekannten Autoren mit ihren Druckern – darunter etwa Goethe, von Arnim und Brentano, George, Rilke und Holz – bei der Suche nach der adäquaten typographischen Form. Zwei abschließende Kapitel behandeln das Druck- sowie das Buntpapier.
Der von Claudia Rupp gestaltete Titel wurde in einer Auflage von 900 Exemplaren auf 120 g mattsatiniert perlweiß GSO in der Offizin Scheufele, Stuttgart gedruckt.

Sa, 10.12.2016

Buchkultur im 19. Jahrhundert

In einem Werkstattgespräch stellen Dr. Monika Estermann, Frieder Schmidt und Prof. Dr. Wulf D. von Lucius die Jahresgabe der Maximilian-Gesellschaft 2016 vor: "Buchkultur im 19. Jahrhundert – Zeitalter, Materialität, Gestaltung".
Nach den Bänden zum 15., 16. (Abb.) und 18. Jahrhundert wird damit der zweite von insgesamt drei Teilbänden zur Buchkultur des 19. Jahrhunderts vorgestellt – ein Publikationsprojekt, das ohne die umfassende Sammlungstätigkeit der Staatsbibliothek zu Berlin und ihrer historischen Vorgängereinrichtungen kaum möglich gewesen wäre. Während der erste, bereits im Jahr 2010 erschienene Teilband die technischen Grundlagen der Buchproduktion im Zeitalter der Industrialisierung behandelt, liegen die Schwerpunkte des vorzustellenden Werks auf der Präsentation des neuen Zeitalters anhand der epochemachenden großen Ausstellungen, auf der veränderten beruflichen Ausbildung der Drucker sowie den Wandlungen des Buchinneren: Thematisiert werden vor allem die Entwicklung des gesamten Titelbogens sowie die Neugestaltung der Satzusancen bei bestimmten Textgattungen. Im Mittelpunkt steht dabei die enge Zusammenarbeit der bekannten Autoren mit ihren Druckern – darunter etwa Goethe, von Arnim und Brentano, George, Rilke und Holz – bei der Suche nach der adäquaten typographischen Form. Zwei abschließende Kapitel behandeln das Druck- sowie das Buntpapier. Der dritte, den Techniken der künstlerischen Buchgestaltung gewidmete Teilband soll im Lauf des kommenden Jahres folgen.

Werkstattgespräch: 24. Januar 2017, 18.15 Uhr

Staatsbibliothek Berlin, Haus Potsdamer Straße
Simón-Bolívar-Saal

Mi, 11.05.2016

Periodika für Bibliophile

Der Lexikasammler und Liebhaber von Periodika bibliophiler Art Ralph Aepler wird die Periodika der drei überregionalen bibliophilen Gesellschaften von ihren Anfängen bis in die Gegenwart näher vorstellen. In der Veranstaltung der Regionalgruppe Rhein-Main-Neckar der Pirckheimer-Gesellschaft werden das legendäre Philobilon, die Imprimatur und natürlich die Marginalien – die Zeitschrift der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. – im Mittelpunkt stehen.
Gerade die frühen Anfänge und Veränderungen der Zeitschriften im Laufe der Zeit werden Gegenstand des Vortrages sein. Die mitunter seltenen Exemplare, gerade aus den Kriegszeiten, können in Augenschein genommen werden. Dabei sind auch Beigaben berühmter Künstler zu sehen. Künstler, die sich immer schon zu Arbeiten in diesen Periodika verpflichtet gefühlt haben und von Bücherfreunden zur Mitarbeit gewonnen werden konnten. Die Periodika sind ein Spiegelbild unserer gesellschaftlichen Entwicklung. Der Vortrag wird zeigen, dass sich die „Probleme“ und „Fragestellungen“ der bibliophilen Gesellschaften eigentlich seit 100 Jahren nicht wirklich verändert haben, nur die Antworten auf die damit einhergehenden Herausforderungen.

Vortrag: 12. Mai 2916

Wintergarten des Hotels Krone
Hirschberg-Großsachsen
Landstraße 9-11

Fr, 01.04.2016

Spätes Ende einer Annäherung ist erreicht!

Mit dem Beschluss einer vorläufiger Satzung, die allen Mitgliedern beider Gesellschaften in den nächsten Tagen zugeht, fand der lange Prozess der Annäherung zwischen der Maximilian-Gesellschaft und der Pirckheimer-Gesellschaft seinen Abschluss in der Gründung der gemeinsamen

Gesellschaft für alte und neue Buchkunst, Druck und Graphik e.V.

(GBDG), wie mit heutigem Datum in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wird. "Mit dieser Fusion wird eine Idee Wirklichkeit," so die PM, "die sich bereits in ersten Kontakten beider Gesellschaften im Jahre 1990 am 15. Februar bei einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung der Pirckheimer-Gesellschaft in Berlin andeutete, wo über deren Zukunft beraten wurde. Anläßlich einer Tagung der Maximilian-Gesellschaft am 30. und 31. März 1990 in Berlin fand dann eine, bereits vor der Wende geplante, gemeinsame Veranstaltung mit der Pirckheimer-Gesellschaft statt" und die Maximilianer empfingen die Pirckheimer zu ihrem Festessen.
Zur Wahrung der Tradition beider Gesellschaften wird das neue (vorläufige) Signet der GBDG eine Zusammenführung beider bisherigen Logos der Gesellschaften sein, siehe Abbildung.
Der Zusammenschluss zur GBDG bringt, so die PM, "neben Synergieeffekten für die Verwirklichung der bibliophile Idee und der Aufhebung letzter, nach der Wiedervereinigung noch bestehender Unterschiede zwischen alten und neuen Ländern, auch ganz konkrete Vorteile für alle Mitglieder: Durch häufige Doppelmitgliedschaft zahlen diese Mitglieder derzeit einen Beitrag von 210 € (für inländische Mitglieder), dieser wird dann nur noch 125 € betragen. [...] Mitglieder der Gesellschaft für alte und neue Buchkunst, Druck und Graphik erhalten künftig sowohl die Zeitschrift AdA, als auch die Marginalien kostenlos".
Es wird für alle Mitglieder (wie bisher nur bei Doppelmitgliedschaft) 2 Treffen der Gesellschaft im Jahr geben, wobei vorläufig festgelegt wurde, dass diese jeweils im alten und im neuen Bundesgebiet stattfinden, bislang tagte die Pirckheimer-Gesellschaft einmal jährlich alternierend in den alten und neuen Bundesländern.
Jährlich wird es eine Jahresgabe geben (statt wie bei Doppelmitgliedschaft bislang zwei), die auch künftig höchsten bibliophilen Ansprüchen genügen wird.
Die vorläufige Satzung sieht eine Doppelspitze vor, wobei für die nächsten 3 Legislaturperioden jeweils ein Vorsitzender durch Mitglieder der bisherigen Maximilian-Gesellschaft und der bisherigen Pirckheimer-Gesellschaft gestellt wird.
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... neue Satzung und PM können hier angefordert werden.

Sa, 12.03.2016

Otto Rohse (1925 - 2016)

Der Buchgestalter und Illustrator Otto Rohse ist am 5. März im Alter von 90 Jahren gestorben.
Otto Rohse wurde am 2. Juli 1925 im ostpreußischen Insterburg geboren und lebte nach dem Krieg in Hamburg und kurzzeitig in Offenbach. 
Mappenwerk mit 25 Kupferstichen
Otto Rohse Presse, numm.Aufl., 20 Expl.
In der Otto-Rohse-Presse wurden bibliophile Buchausgaben von hohem Anspruch verlegt, die nicht nur von Freunden der Buchkunst gesammelt werden, sondern auch in museale Sammlungen Eingang gefunden haben. Zwischen 1962 und 2002 veröffentlichte die Otto-Rohse-Presse über 50 Pressedrucke, dazu Mappen- und Kassettenwerke, unter anderem Andreas Gryphius, Heinrich von Kleist, Goethe, Schiller, Hölderlin, Novalis und Melville, aber auch Else Lasker-Schüler, Gottfried Benn, Johannes Bobrowski und Siegfried Lenz, die in Zusammenarbeit mit dem Buchbinder Christian Zwang entstanden.
1969 erschien bei Otto Rohse das erste Heft von Sigill – Blätter für Buch und Kunst, einer Zeitschrift, die er mit dem Ziel gründete, „exemplarische typographische Arbeiten, Illustrationen in Originalverfahren und originalgetreue Farb-Reproduktionen zu veröffentlichen“. Bis 1999 erscheinen 42 Ausgaben, die mit einer großen Anzahl von Originalgraphiken gedruckt werden und in Typographie und Handheftung den Charakter von Pressen tragen. 
Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die Otto Rohse erhielt, zählte im Jahr 2000 die Ehrenurkunde der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst.

Mo, 07.03.2016

"Aus dem Antiquariat" im neuen Gewand

Zur ersten Ausgabe des Jahrgangs 2016 wurde "Aus dem Antiquariat" grundlegend neu gestaltet.
"Unsere bewährte Mischung aus historischen Experten-Aufsätzen und aktueller Berichterstattung rund um den Antiquariatsbuchhandel wird durch das überarbeitete Erscheinungsbild noch attraktiver für unsere Leserschaft. Dank neuer Gestaltungselemente können wir unsere komplexen Themen noch ansprechender aufbereiten", erklärt Redaktionsleiter Dr. Björn Biester.
Die Fachzeitschrift erscheint ab sofort in einem leicht veränderten Format (210 x 277 mm) und wird auf einem fein holzhaltigen Papier (Munken Print Cream 15) gedruckt. Eine moderne Typographie in der Schriftart Questa, durchgehend farbige Abbildungen, der Einsatz wie Randspalten und Infokästen sowie der Wechsel zwischen einspaltigem Satz für wissenschaftliche Beiträge und zweispaltigen, aktuellen Berichten sorgen für eine übersichtliche Gliederung der Fachinformationen und entsprechen den modernen Informationsbedürfnissen der Leser, zu denen vor allem Antiquare, Buchwissenschaftler und Büchersammler, u.a. als ständige Leser die Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft gehören.
(nach einer Information aus boersenblatt.net)
è Bestellung

1 Kommentar
Björn Biester hat gesagt...
Herzlichen Dank für diese freundliche Notiz! Gern schicke ich das soeben erschienene Heft "Aus dem Antiquariat" 1/2016 den ersten fünf Interessenten, die mir eine E-Mail mit dem Betreff "Pirckheimer" schreiben, kostenlos & unverbindlich zu. Bitte Postanschrift nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen ...
Björn Biester, b.biester [at] mvb-online.de
07 März, 2016

Fr, 19.02.2016

Mitgliederversammlung der Maximilian-Gesellschaft

Die Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst trifft sich zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung am 15. und 16. April 2016 in Ludwigsburg.
Am Freitag Vormittag wird es in Marbach Führungen im Schiller Nationalmuseum und durch die Magazine Deutsche Literaturarchiv geben, nachmittags findet die 93. Mitgliederversammlung der Maximilian-Gesellschaft im Literaturmuseum der Moderne statt. Anschließend wird es auch dort eine Führung geben, ein gemeinsames Abendessen beendet den Tag. Am Samstag gibt es die Möglichkeit zur geführten Besichtigung des Städtischen Museums und des Residenzschlosses Ludwigsburg.

è Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst

Mo, 14.12.2015

Nora Gomringer - Lockbuch

Als Jahresgabe 2015 wurde den Mitgliedern der Maximilian-Gesellschaft in diesen Tagen das »Lockbuch« von Nora Gomringer zugeschickt. Dieses, in Wort und Bild von der diesjährigen Ingeborg Bachmann-Preisträgerin ausgestattete Buch kombiniert kurze Textelemente mit eigene Fotografien, die auf verschiedenen Kontinenten hauptsächlich mit dem iPhone aufgenommen wurden. Der Grafiker Reimar Limmer hat daraus buchgestalterisch etwas gemacht, das, vor allem durch einen Umschlag aus Invercote Creato und dem verwendeten Papier MultiArt® Silk, der Ästhetik von Hochglanzprospekten nahe kommt. Als Schriften kamen Aquarius von Felix Braden und Alte Haas Gotesk von Yann le Coroller zum Einsatz. Broschur im Schuber, gr. 8°, Auflage 1200 Exemplare.
Im nächsten Jahr ist der erste Teil des zweiten Bandes von »Die Buchkultur im 19. Jahrhundert« als Jahresgabe geplant. (è »Die Buchkultur im 19. Jahrhundert. Band 1: technische Grundlagen.«)