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Ralf Parkner

Pirckheimer-Blog

Ralf Parkner

Do, 08.09.2016

3 Tage im September

 
Fotos von Ralf Wege und Ralf Parkner auf Facebook durch Klick auf die Vorschau
Drei anstrengende, aber vor allem erlebnisreiche Tage liegen hinter den rund 100 Büchersammlern und Grafikfreunden, die sich am ersten September-Wochenende in München zur Jahrestagung der Pirckheimer-Gesellschaft getroffen haben. Dafür sorgten die Hauptorganisatoren Reinhard Grüner, Ernst Reif und Matthias Haberzettl. Sie hatten ein voll gepacktes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Los ging es am Nachmittag des 2. Septembers mit Führungen durch das Deutsche Museum. Am Abend fand in der Juristischen Bibliothek im Neuen Rathaus die Mitgliederversammlung statt, und die Pirckheimer lauschten dem Festvortrag von Dr. Claudia Fabian. Sie hatte das Thema „Sammelleidenschaft - wissenschaftliche Bibliotheken und ihr Blick auf Sammlungen“ gewählt. Am Sonnabendvormittag trafen sich die Pirckheimer in der Bayerischen Staatsbibliothek. Dort besuchten sie die AusstellungBilderwelten: Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit“ und besichtigten das Magazin. Dr. Beatrice Hernad präsentierte ausgewählte Exemplare aus der Sammlung von Künstlerbüchern. Nach einer kurzen Mittagspause hieß es Füße ausruhen und genießen, denn während der Stadtrundfahrt galt es, viele unterschiedliche Seiten Münchens zu entdecken. Am Abend ging es ins Hofbräuhaus. Bevor im dortigen Wappensaal das Festessen serviert wurde, gab es buchkünstlerische Kost der Münchner Pressendruckerinnen Christa Schwarztrauber, Annette Vogel und Traute Langner-Geißler. Am Sonntag konnten die Pirckheimer zwischen einer Führung im Museum Brandhorst oder einem Besuch bei den Münchner Sammlern Reinhard Grüner, Hubert Kretschmer und der Pressendruckerin Christa Schwarztrauber wählen. Danach hieß es für die meisten der Teilnehmer von einem bibliophilen Wochenende mit Gleichgesinnten Abschied nehmen und den Blick nach Potsdam zu richten, wo das Pirckheimer-Jahrestreffen 2017 stattfinden wird.
(Ralf Wege)

So, 04.09.2016

Pirckheimer-Jahrestreffen 2016

Vorbesichtigung von Exponaten zur anschließenden Auktion, beide Fotos: Ralf Parkner
... und Tisch der Bücherkinder Brandenburg, Foto Armin Schubert

So, 26.06.2016

194. Todestag von E.T.A. Hoffmann

Am Sonnabend trafen sich Mitglieder der Berliner Sektion der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft an seinem Grab auf dem Friedhof der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde am Mehringdamm in Berlin, darunter auch der Geheime Kanzleisekretär Tussmann und Kater Murr, als Mitglieder der Pirckheimer Gesellschaft bekannt unter den Namen Konrad Hawlitzki und Ralf Parkner. Letzterer hat einige Fotos diesen Gedenkens veröffentlicht, klick hier.

So, 22.05.2016

erfolgreicher Start: Lyrikhaus Joachimsthal und Literaturkabinett Bad Saarow

Gisbert Amm und Richard Pietraß, Foto © Ralf Parkner, weitere Fotos auf Facebook
Das war doch mal ein erfolgreicher Sonnabend im Mai 2016. In Bad Saarow eröffnete im ehemaligen Gorki-Haus das Literaturkabinett, welches sich vorrangig dem Schaffen von Johannes R. Becher und Maxim Gorki widmet und in Joachimsthal startete ein großartiges Projekt, das Lyrikhaus. Der Inhaber des Lyrikhauses, Gisbert Amm las aus seinem Lyrik-Debüt-Band "Jahresringen". Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch den Lyriker Richard Pietraß, der ebenfalls eigene Gedichte las. In wenigen Wochen begeht R. Pietraß seinen 70.Geburtstag.
(Ralf Parkner)

Fr, 20.05.2016

Verpflichtung zu unerbittlicher Wahrhaftigkeit

Gestern Abend hielt Klaus Völker vor den Berlin-Brandenburger Pirckheimern einen Vortrag unter dem Titel "´Verpflichtung zu unerbittlicher Wahrhaftigkeit` - Gottfried Benn - ein großer Dichter und eine problematische Person der Zeitgeschichte" in der Zentral- undLandesbibliothek zu Berlin. Den Hörern wurde klar, dass Benn  noch immer ein interessierender Dichter ist, ob nun sein Leben oder seine Dichtung dafür ausschlaggebend ist, blieb offen. Ein sehr differenzierter Vortrag, der den Teilnehmern gut gefallen hat. Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.
Klaus Völker (* 1938), Foto © Ralf Parkner
Klaus Völker ist Theaterhistoriker, Dramaturg und Publizist. Von 1993-2005 war er Rektor der Schauspielschule Ernst Busch. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Vorsitzender der Johannes Bobrowski-Gesellschaft, der Internationalen Hans Eisler Gesellschaft Berlin und profunder Brecht-Kenner.

Di, 10.05.2016

Lyrikhaus Joachimsthal

Immer wieder muss man von Schließungen traditionsreicher Buchhandlungen und Antiquariate lesen, desto mehr erfreut eine Meldung über eine Neueröffnung in der Branche: Eine Woche nach Pfingsten, unterm vollen Blumenmond, eröffnet Gisbert Amm in Joachimsthal das Lyrikhaus.
Das Lyrikhaus soll eine auf Gedichte und Dichter spezialisierte Buchhandlung mit Antiquariat und Lesecafé werden und zeichnet sich u.a. durch eine interessante Innenarchitektur der Lesebühne aus. Zunächst ist es immer Freitag bis Sonntag von 13 bis 19 Uhr geöffnet (sonntags nur Lesecafé, kein Buchverkauf). Hier finden außerdem regelmäßig Werkstätten und Lesungen statt. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Lyrikhauses.
Richard Pietraß liest 2014 vor der Pirckheimer-Gesellschaft, Foto © Ralf Parkner
Anlässlich Eröffnung wird Richard Pietraß eine Rede halten und am Eröffnungstag lesen. Gisbert Amm wird auch selbst lesen – aus seinem Debüt „jahresringen“, das an diesem Tag erscheint.

Eröffnung: 21. Mai 2016, 19:00 Uhr
(Die Uhrzeit ist so gewählt, dass man auch ohne Auto noch nach Berlin zurück kommt mit dem letzten Zug um 21:23 Uhr)

Mi, 30.03.2016

Das Buch als Symbol

Ulrich Goerdten, Foto: Ralf Parkner
Am Dienstag kam der Berliner Bibliophilen Abend im Haus am Lützowplatz zu seinem monatlichen Treffen zusammen.
Nach vorangegangener Mitgliederversammlung, in der Dr. Jens Ziegler als Vorsitzender bestätigt wurde, hielt Ulrich Goerdten einen Vortrag über "Das Buch als Symbol". Er stellte verschiedene Symboltheorien von Ernst Cassirer bis Sigmund Freud vor, mit Zitaten von Goethe bis Benjamin, wobei besonders die psychoanalytische Symboltheorie berührt wurde.
Auch über Sammler mit ihren Sammlungen wurde gesprochen, mit dem Buch als Gegenstand kleptomanischer Gelüste und Fetisch, ein Thema, auf welches Ulrich Goerdten auch schon im Pirckheimer-Blog eingegangen ist, siehe hier.
Trotz ausgefallenem Beamer war der Vortrag auch so anschaulich geraten. Unter den Gästen des Abends war auch Ralf Parkner, der in seinem Profil auf Facebook einige Fotos einstellte.
(nach einer fb-Information von Ralf Parkner)

Fr, 18.03.2016

Goethes Wilhelm-Meister-Dichtung

Am 17. März stellte Dr. Fritz Jüttner im Kleinen Säulensaal der Zentralen Landesbibliothek (ZLB) unter dem Motto: "Der Weg ist begonnen, vollende die Reise..." Exemplare aus seiner Sammlung zu Goethes Wilhelm-Meister-Dichtung besonders aus dem 18.und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor.
Die Herausgabe und der Druck von 'Wilhelm Meisters Lehrjahre'. Ein Roman, (Berlin 1795) bei Johann Friedrich Unger war zugleich der Beginn einer fruchtbaren verlegerischen Zusammenarbeit zwischen Goethe und dem Berliner Drucker, Schriftgießer und Verleger Unger (1753 – 1804), der für den Druck der Goethe-Bände seine eigens kreierte 'Unger-Fraktur' verwendete. Bemerkenswert, wie damals ein Buch verlegt wurde: Dem Verleger wurden in Etappen die einzelnen Manuskriptbögen vom Autor zugesandt, vom Korrektor des Verlegers gelesen, dazu eigneten sich „am besten Pedanten“, wie Unger hervorhob, und dann die Druckfahnen an den Autor geliefert. So hatte der Verleger zuvor keine Gelegenheit, den ganzen Roman zu lesen. 'Wilhelm Meisters Wanderjahre' erschienen erstmals 1821 bei Cotta. Goethe hatte bereits früher publizierte Teile eingeflochten und neue dazu verfasst, was dem Leser das Verständnis erschwerte: eine ungewohnte Struktur und unklare Zusammenhänge. Der verlegerische Erfolg der 'Wanderjahre' und die weitere Verbreitung waren gering, nicht einmal als illegale Nachdrucke. Eine Parodie auf Goethes 'Wanderjahre', verfasst von dem Pfarrer und Schriftsteller Johann Friedrich Wilhelm Pustkuchen (1793 – 1834), beflügelte die kritische Opposition gegen Goethe in den Jahren 1821 bis 1823. Pustkuchens 'Wanderjahre' umfassten immerhin fünf Bände (1821 – 1828) und wurden von manchen Zeitgenossen durchaus geschätzt. Spannend war der Fund des 'Ur-Meister' im Nachlass von Barbara Schulthess, geb. Wolf (1745 – 1818), eine Freundin Goethes, die in Zürich einen literarischen Zirkel bildete. Goethe hatte ihr häufig Manuskripte zukommen lassen, einiges hatte sie abgeschrieben und aufbewahrt, darunter auch 'Wilhelm Meisters Theatralische Sendung' (ab 1776). Diese Fassung wurde von einem Ururenkel aufgefunden und von dem in Bern lehrenden Germanistikprofessor Harry Maync dann auch bei der Cotta'schen Buchhandlung Nachfolger Stuttgart/Berlin 1911 vollständig publiziert. So führte Herr Jüttner über eine Stunde lang anhand zahlreicher mitgebrachter Exemplare aus seiner Sammlung durch die Editionsgeschichte und wurde danach mit einem kräftigen Applaus und regen Nachfragen bedacht.
(nach einer Information von Rüdiger Schütz)


Auf Facebook hat der Pirckheimer Ralf Parkner ein Album mit einer schönen Fotostrecke dazu veröffentlicht.

Sa, 06.02.2016

Herzlichen Glückwunsch zum 65sten

Foto: privat
Heute wird einem Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft zum Geburtstag gratuliert, welches zwar nie eine Vorstandsfunktion innehatte, der aber dessen ungeachtet zu den aktivsten Mitgliedern dieser Bibliophilen-Vereinigung gehört. Nicht nur durch die Organisation von Veranstaltungen und seine Öffentlichkeitsarbeit für die Pirckheimer hat er sich wie kaum ein anderer für diese Bibliophilen-Gesellschaft eingesetzt, wir alle profitieren von seinen intensiven Kontakten zu Künstlern und seine fundierten Artikel über seine Sammlungen, z.B. zu Günter Kunert, Gerhard Goßmann, E.T.A. Hoffmann, Erwin Strittmatter, Christoph Meckel oder Wolf Biermann, zu seinen Erstausgaben, Autographen usw. sind immer ein Gewinn.
Man findet ihn auf allen wichtigen Lesungen in der Umgebung von Frankfurt/O und Berlin, beim BBA, auf Konzerten von Renft und anderen Rockgrößen, bei Ausstellungseröffnungen und der E.T.A Hoffmann-Gesellschaft und es sei ihm zu seinem heutigen Ehrentag zuallererst gewünscht, dass er sich diese Energie erhalten möge!

Di, 26.01.2016

240. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann

Gestern fand in der Berliner Büchergilde Filiale am Wittenbergplatz eine Matinee anlässlich des 240. Geburtstags von E.T.A. Hoffmann statt. Jörg Petzel, Vizepräsident der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, stellte als Autor das 57. Buntbuch, das Hoffmanns Leben in Berlin thematisiert, vor (siehe hier).
Anwesend waren u.a. die Herausgeber der Buntbuch-Reihe im Frankfurter Kleist-Museum, Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Museums, und Jürgen Rehfeld - letzterer sprach zur Einführung, sowie Peter Liebers, ehemaliger Feuilleton-Chef der MÄRKISCHEN ODERZEITUNG und Leiter der Jury für den Brandenburgischen Kunstpreis, sowie der Grafiker und Illustrator Steffen Faust und Prof. Barbara Kroll. Der Vorsitzende der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, Prof. Dr. Bernhard Schemmel, war aus Bamberg angereist.
Zur weiteren Ehrung E.T.A. Hoffmanns ging es traditionell auf den alten Jerusalemskirchenfriedhof am Mehringdamm an sein Grab. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Umtrunk bei einem Inder.
(Ralf Parkner)
Kater Murr und Anselmus

Fr, 22.01.2016

Buntes Treiben - Buntpapiere

Heute Abend trafen sich Mitglieder der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg der Pirckheimer-Gesellschaft in der Staatsbibliothek Haus Unter den Linden.
Dort referierte Thomas Klaus Jacob unter dem Motto "Buntes Treiben - Historische Buntpapiere in und auf Büchern des 16. - 19. Jahrhunderts" an Hand von vielen Beispielen aus der Stabi.
Durch diesen Vortrag angeregt schaute der Pirckheimer Ralf Parkner in seiner eigenen Sammlung nach Bunt- und Marmorpapiere als Einband und Vorsatz und stellte die Bezüge einiger Titel bei Facebook ein, darunter auch "Historia von D. Johann Fausten" mit 20 Bleistiftzeichnungen von Heinz Zander, Leipzig 1981, einem Handeinband von Gunda und Kurt Stein (Leipzig), Halbpergament mit einem Original-Buntpapierbezug (hier nicht abgebildet). Die Abbildung oben zeigt u.a. die beiden ältesten seiner Sammlung (aufgeschlagen) mit den bunten Vorsätzen aus Band 1+2 von "Des Grafen Shaftesbury philosophische Werke", Leipzig 1776.

Sa, 05.12.2015

Pirckheimer bei der Büchergilde

Traditionell trafen sich die Berlin/Brandenburger-Pirckheimer am 3. Dezember zu ihrer letzten Zusammenkunft des Jahres in der Büchergilde-Filiale am Wittenbergplatz bei Johanna Binger, der Ehefrau von Rolf Hochhuth und Leiterin der Büchergilde-Filiale, um das Jahr Revue passieren zu lassen und Erwerbungen des letzten Jahres zu präsentieren.
Gleichzeitig fand ein Wechsel in der Leitung der Gruppe statt: Ursula Lang und Robert Wolf stellten aus Altersgründen ihr Amt zur Verfügung und machten Platz für Rüdiger Schütz (Abb. oben), der als neue Leiter der Gruppe das Jahresprogramm für 2016 vorstellte und für Hans-Jürgen Wilke (Abb. unten), den letzten Drucker von Conrad Felixmüller und Sammler seines Lebenswerks. Die Dritte im Bunde ist Ninon Suckow, ehem. Bibliothekarin in der Staatsbibliothek zu Berlin, Arbeitskreis für die Erfassung, Erschließung und Erhaltung historischer Bucheinbände. Der langjährige Leiterin der Berlin/Brandenburger Regionalgruppe Ursula Lang wurde mit Blumen gedankt und Dr. Fritz Jüttner hielt auf Sie eine Laudatio. Der Vorsitzende der Pirckheimer-Gesellschaft, Ralph Aepler, ließ es sich nicht nehmen, wieder extra aus Mannheim zu kommen und aus Magdeburg war ein weiteres Vorstandsmitglied, Ralf Wege, angereist.
(Ralf Parkner)

... weitere Fotos von Ralf Parkner bei Facebook.

Do, 05.11.2015

Bücher der Stunde Null

Foto © Ralf Parkner
Am 4. November wurde im Landratsamt Beeskow die Ausstellung "Den Trümmern abgetrotzt - Bücher der Stunde Null | Die Sammlung Lothar Lang" eröffnet. Sören Gundermann umrahmte die Veranstaltung musikalisch.
Neben dem Vorsitzenden der Pirckheimer-Gesellschaft, Dr. Ralph Aepler, waren die Pirckheimer Jutta Osterhof, Robert Wolf, Dr. Carsten Wurm, Konrad Hawlitzki, Rainer Kolitsch und Ralf Parkner zur Eröffnung angereist.
Die Journalistin Elke Lang 
(im Bild rechts neben der Vitrine), ebenfalls langjähriges Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft und 30 Jahre lang Ehefrau des Kunstwissenschaftlers Lothar Lang, hat diese Ausstellung konzipiert und ein, die Ausstellung begleitendes Buch herausgegeben, welches vom ebenfalls anwesenden Künstler Felix M Furtwängler (im Bild lks.) gestaltet wurde.
(... weitere Fotos von Ralf Parkner auf fb)

siehe auch MOZ, 5.11.2015: Bücher aus der Zeit der Trümmer

Fr, 23.10.2015

Hommage für Christoph Meckel zum 80. Geburtstag

Wolfgang Jeske, Foto © Ralf Parkner
Am 22. Oktober 2015 trafen sich die Berlin-Brandenburger in der Galerie des Antiquariats Brandel in Friedrichshagen, um eine szenische Lesung von Wolfgang und Regina Jeske über Christoph Meckel und seine Kunstfiguren - MOEL, BOBOSCH, JEMEL, CLARISSE, dem Bucklicht Männlein und dem Blutigen Bomme von Christa Reinig zu lauschen. Der ehemalige Antiquar Wolfgang Jeske ist ebenso ein Liebhaber und Sammler von Meckels Literatur und Kunst wie ich. Schade - Dienstag vor einer Woche war Christoh Meckel noch persönlich im Berliner Buchhändlerkeller - konnte aber gestern krankheitsbedingt nicht wie geplant dabei sein.
(Ralf Parkner)
Regina Jeske, Foto © Ralf Parkner
Weitere Fotos im Facebookauftritt von Ralf Pakner.

Di, 13.10.2015

Herzlichen Glückwunsch zum 80sten

Konrad Hawlitzki wird 80 und ich möchte mich in den Reigen der zahlreichen Gratulanten einreihen. Konni begegnete ich vor fast 50 Jahren das erste Mal in einem Pankower Antiquariat, später im Kulturbund zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands und in der "Möwe" und in den letzten Jahren bei wirklich allen Veranstaltungen der Pirckheimer-Gesellschaft, wo er lange Jahre im Vorstand mitarbeitete, beim Berliner-Bibliophilen-Abend und er ist zu treffen, am Grab des Schriftstellers und auch sonst bei der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, beim Franz-Fühmann-Freundeskreis, bei Lesungen, Ausstellungseröffnungen und praktisch allen wichtigen kulturellen Veranstaltungen. Und wer ihn nicht traf, kann regelmäßig seine interessanten Beiträge in den Marginalien lesen, die immer aus einem umfangreichen Erfahrungsschatz schöpfen.
Ich wünsche dir, lieber Konni, dass dir dein steter Wissensdurst und dein ungebrochener kultureller Elan noch lange erhalten bleibt!
(ad)

... einige Fotos von der Geburtstagsfeier, aufgenommen von Ralf Parkner.