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Museum für Druckkunst

Pirckheimer-Blog

Museum für Druckkunst

Mo, 28.09.2020

© Museum für Druckkunst Leipzig

From Futura to the Future

In Leipzig zeigt die Ausstellung „From Futura to the Future. International Letterpress Workers“ rund 300 Werke von internationalen Typografen, Grafikdesignern, Kalligrafen und Steindruckern, die in der Tradition des Bauhaus die Typografie als Mittel der Information, des Designs und der Kunst verwenden. Erstmals wird hier ein Überblick zu acht Jahren intensiver druckgrafischer Zusammenarbeit der internationalen Künstlergruppe präsentiert. Zusätzlich werden unabhängige typografische Arbeiten gezeigt, die in den Werkstätten der Letterpress Workers sowie während eines Workshops im Museum für Druckkunst unter Verwendung historischer Blei- und Holzlettern entstanden sind.

Die „International Letterpress Workers" treffen sich seit 2012 jährlich zu einem Workshop in Mailand. Dabei entstanden u.a. Arbeiten zu den Themen „A World without Electricity" (2012), „Let's dence" (2015), .Borders" (2014) oder „ True/False" (2019). Mit den Mitteln des klassischen Buchdrucks und einem Fundus an historischen Bleilettern, Holzbuchstaben und Bildklischees geben sie aktuellen Themen ein zeitgenössisches Gesicht.

Eröffnung: 1. und 2. Oktober, jeweils 17 Uhr, in Anwesenheit zahlreicher Letterpress Workers
Ausstellung: 4. Oktober - 5. November 2020

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

Mi, 26.08.2020

Susann Hoch und Gabriele Sperlich druckten im Museum für Druckkunst einen Holzschnitt von Karl-Georg Hirsch für den originalgrafischen Kalender „hochdruckpartner und Gäste“ 2021. © Museum für Druckkunst Leipzig

Original-Hochdruck-Kalender 2021

Seit 2008 geben Hoch+Partner jährlich einen originalgrafischen Hochdruck-Kalender heraus. Dieser vereint 8 Grafiken von Künstlerinnen und Künstlern, die jüngst in der Galerie ausstellten, mit 4 Grafiken der Künstlergruppe selbst – in der Regel entstehen alle Blätter exklusiv nur für den Kalender (aktuell 110 Exemplare zzgl. 12 Belegexemplare für die beteiligten Künstler). Komplettiert wird der Kalender durch ein originalgrafisches Deckblatt, 12 Monatsblätter hinter den Grafiken sowie ein Informationsblatt mit Künstlernamen, Titeln und Angaben zur Technik. Natürlich sind alle Hochdrucke von Hand signiert und nummeriert. Das Papierformat der Grafiken beträgt 36 x 30 cm, mit Kalendarium hat der Kalender eine Gesamtgröße von 45 x 30 cm.
Dank des besonderen Engagements der beteiligten Künstler, die ihre Druckstöcke Hoch+Partner unentgeltlich zur Verfügung stellen, fließt der Erlös des Kalenders ausschließlich in die Galerie- und Projektarbeit.

Der Kalender 2021 zum Preis von 190 € (zzgl. Versand) kann hier bestellt werden.

Do, 13.08.2020

Lets print in Leipzig 2019 © Museum für Druckkunst

Let’s print in Leipzig 3

„Let’s print in Leipzig 3“ setzt die Kooperation dreier künstlerischer Druckwerkstätten (stein_werk. Werkstatt für Lithografie und Buchdruck / Thomas Franke, Atelier für Radierung / Maria Ondrejatelier carpe plumbum / Thomas Siemon) aus Leipzig mit dem Museum für Druckkunst fort.
Für neun Künstlerinnen und Künstler ist das Museum zwölf Sommertage lang gemeinsamer Schaffensraum. Zum Künstlerworkshop werden sie in an den historischen Pressen ihre grafischen Arbeiten umsetzen. Die anschließende Ausstellung zeigt die Ergebnisse und weitere grafische Arbeiten.
Die von den Akteuren eingeladenen Künstler werden an den historischen Pressen des Museums für Druckkunt ihre grafischen Arbeiten umsetzen, in diesem Jahr Benjamin Dittrich (Leipzig), B.C. Epker (Leeuwarden, NL), Margarete Lindau (Mannheim), Thomas Moecker (Leipzig), Stefanie Pojar (Leipzig), Susann Pönisch (Berlin), Maria Schumacher (Leipzig), Claus Georg Stabe (Berlin) und Aafke Ytsma (Leeuwarden, NL).
Der Künstlerworkshop ist während der Tage der Industriekultur öffentlich erlebbar!

Workshop: 31. August - 11. September 2020
Susstellungseröffnung: 11. September 2020, 17 Uhr in Anwesenheit der Künstler
Ausstellung: 13. September - 1. -november 2020

Museum für Druckkunst Leipzig

Fr, 17.04.2020

Neues aus dem Museum für Druckkunst

Auch wenn wir unsere Besucher während dieser unfreiwilligen Schließzeit sehr vermissen, versuchen wir uns auf das Positive zu konzentrieren. Zum Beispiel ist endlich einmal Zeit, noch unerfasste Objekte in Depot und Archiv aufzuspüren. Darunter waren auch chinesische Holzlettern. Genau 646 Stück, angeordnet in 34 Spalten. Einen Sinn ergeben sie leider nicht. Entweder war es von Anfang an nur eine Ansammlung diverser Zeichen, oder der Text ist irgendwann durcheinander geraten. Interessant sind sie für unsere Sammlung dennoch, weil sie für eine Variante der Schriftherstellung in Ostasien stehen und damit unsere Objekte zur Schriftherstellung in Europa gut ergänzen.

Kleiner Exkurs: In Ostasien wurden schon viel früher als in Europa Texte gedruckt. Auch mit beweglichen Lettern wurde dort lange vor Gutenberg experimentiert. Bereits im 7. Jhd. wurden Zeichen in Holztafeln geschnitten, um 1050 wurde mit einzelnen Lettern aus Ton gedruckt. Das erste nachweislich mit Metalllettern gedruckte Buch war das „Jikji“ in Korea, ein Buch über Zenlehren buddhistischer Priester. Dennoch setzen sich die beweglichen Lettern in Ostasien nicht auf die gleiche Weise durch wie Gutenbergs Bleilettern in Europa. Noch bis Ende des 19. Jhd. war der Holztafeldruck die bevorzugte Technik. Dies lag zum einen sicherlich an der Anzahl der Zeichen – es gibt über 100.000 chinesische Zeichen, ca. 5.000 sind für den alltäglichen Gebrauch nötig. Gutenberg goss nur 290 verschieden Typen, später umfasste ein deutschsprachiger Setzkasten sogar nur noch 120-130 Zeichen. Ein anderer Grund war die Herstellung. Gutenbergs Handgießinstrument war eine nicht zu unterschätzende Ingenieursleistung, die eine präzise und effiziente Serienproduktion ermöglichte. Mit den asiatischen Techniken war dies nicht zu erreichen.

(facebook.com/museumfuerdruckkunst)

Mo, 02.03.2020

Das Auge des Fotografen

Das  Museum für Druckkunst Leipzig stellt Industriekultur in der Fotografie seit 1900 Ausstellung  vor. Die Ausstellung stellt dar, wie die Fotografie zur bildlichen Repräsentantin der Industriekultur wurde: als Leistungsschau, Werbe- und Propagandamittel sowie als Werkzeug der Vermittlung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf zwei bedeutenden Industriezentren: Mitteldeutschland und dem Ruhrgebiet. Vorgestellt werden Bildbeispiele aus Branchen wie der Montanindustrie, dem Maschinenbau sowie der Textil- und der Druckindustrie.

Präsentiert werden rund 110 Fotografien, u.a. von Hans Finsler (Kulturstiftung SachsenAnhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle/Saale), Evelyn Richter (Evelyn Richter Archiv der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig), Bernd und Hilla Becher (Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln --- Bernd und Hilla Becher Archiv) bis hin zu unbekannten Aufnahmen aus sächsischen Archiven sowie aktuelle Positionen. 
 
Eröffnung: 6. März 2020
Ausstellung: 8. März - 28. Juni 2020

Mi, 28.08.2019

Das Grundgesetz typografisch

Seit dem 24. Mai 1949 bildet das Grundgesetz die Basis unserer demokratischen Gesellschaft. Eine Präsentation im Museum für Druckkunst Leipzig zeigt aus Anlass dieser 70 Jahre des Bestehens des GG eine Auswahl von 12 Blättern einer Serie, mit der der Typograf und Grafiker Oskar Bernhard vor mehr als 20 Jahren auf 14 Blättern die typografische Inszenierungen ausgewählter Grundgesetz-Artikel zu interpretieren begann..

Oskar Bernhard - Grundgesetz-Artikel
Rehlensche Handpresse, Nördlingen 1995 – 2005
gesetzt aus der Vendôme halbfett in 5 Cic., gedruckt auf 220g/m² Bütten-Karton als Handabzug
14 Blätter, 48 x 64 cm, Auflage: 10 Exemplare

Präsentation: 1. September - 27. Oktober 2019

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

Do, 15.08.2019

Blick in die Ausstellung vom Vorjahr, © Museum für Druckkunst Leipzig

Let's print in Leipzig 2

Kulturerbe Drucktechnik erleben - Künstlerworkshop und Ausstellung 

Let’s print in Leipzig 2“ ist die Fortsetzung einer Kooperation dreier künstlerischer Druckwerkstätten aus Leipzig (stein_werk. Werkstatt für Lithografie und Buchdruck / Thomas Franke, Atelier für Radierung Leipzig / Maria Ondrej, atelier carpe plumbum / Thomas Siemon) mit dem Museum für Druckkunst. Die von den Akteuren eingeladenen Künstler werden an den historischen Pressen des Museums für Druckkunt ihre grafischen Arbeiten umsetzen, in diesem Jahr Marcin Dymek (Kraków, PL), Marlet Heckhoff (Leipzig), Elisabeth Howey (Leipzig), Éléonore Litim (Lyon, F), Selma van Panhuis (Leipzig), Jan Vičar (Telč, CZ), Steve Viezens (Nürnberg und Leipzig), Matthias Weischer (Leipzig), Christina Wildgrube (Leipzig)

Das Besondere des Workshops ist das experimentelle Format. Nur in den historischen Werkstätten des Museums für Druckkunst können gleichzeitig drei verschiedene Drucktechniken, der Hoch-, Tief- und Flachdruck, künstlerisch genutzt werden und ermöglichen somit neue grafische Ausdrucksformen. Unterstützt werden die Künstler von den Leitern der drei Druckwerkstätten. Der Druckworkshop ist im Rahmen der 7. Tage der Industriekultur Leipzig vom 22. bis 25. August öffentlich.

Künstlerworkshop:19. - 30. August 2019
Eröffnung: 30. August 2019, 19 Uhr
Ausstellung: 1. September - 20. Oktober 2019

Museum für Druckkunst Leipzig

Do, 27.06.2019

Blickfang-Serie von der Schriftgießerei Gebrüder Butter Dresden, Foto © Museum für Druckkunst Leipzig

Druckkunst 1919

Das Bauhaus und seine Vorläufer im grafischen Gewerbe

Mit einem Querschnitt durch das Jahr 1919 zeigt die Ausstellung am Beispiel von Plakaten, Werbedrucksachen, Firmenlogos, (Fach-)Zeitschriften, Büchern, Schriftmustern und Produktdesigns, wie innovativ das Druckgewerbe und die Gebrauchsgrafik in Deutschland kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs waren. Schon vor der Gründung des Bauhauses hat die Druckkunst die Sichtweisen auf moderne Gestaltung geprägt und maßgeblich beeinflusst.

Durch den Ersten Weltkrieg wurde die rasante Entwicklung des grafischen Gewerbes, vor allem in Leipzig, jäh unterbrochen. Die auf der Bugra (Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Grafik) in Leipzig 1914 gezeigten Innovationen konnten erst mit dem Jahr 1919 wieder Raum greifen. Das Vakuum des Ersten Weltkriegs löste sich auf, ein Nebeneinander von Tradition und Moderne in der Gestaltung wurde im öffentlichen Raum sichtbar und machte Mut für viele Neuentwicklungen.

In vielen Bereichen wie der Typografie, der Buchgestaltung, in der Werbung für Konsumgüter, Messen und Maschinen gab es neue Ansätze, die vom Bauhaus begierig aufgegriffen und weiterentwickelt wurden. Nicht zu vergessen ist dabei auch die technische Entwicklung, z.B. im grafischen Maschinenbau, der moderne Formgestaltung erst möglich machte. Die Zusammenschau von gestalterischer und technischer Machbarkeit um 1920 ist dabei ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung und gleichzeitig ein Beitrag zu Industriekultur und Designgeschichte.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft.

Eröffnung: 28. Juni 2019
Ausstellung: 30. Juni - 27. Oktober 2019

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

Mo, 13.05.2019

Tag der offenen Tür im Museum für Druckkunst

Das Museum für Druckkunst im Leipziger Westen feiert Geburtstag! Gegründet 1994, begeht das Museum in diesem Jahr sein 25. Jubiläum. Dies ist ein Grund zum Feiern.

Seit der Gründung hat sich das Museum für Druckkunst Leipzig im Leipziger Westen zu einem lebendigen, industriekulturellen Ort entwickelt. Als eine der letzten historischen Druckereien pflegt und vermittelt das Haus das immaterielle Kulturerbe Drucktechniken an funktionierenden Maschinen in besonderer Werkstattatmosphäre. Getragen wird das Museum seit seiner Gründung aus privaten Mitteln, seit 20 Jahren (d.h. seit 1999) von einer privaten Stiftung, seit 2010 schließlich von der Giesecke & Devrient Stiftung. Zugleich feiern wir dieses Jahr das 25-jährige Bestehen Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e.V.

19. Mai 2019, 11 - 17 Uhr

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

Mi, 06.02.2019

Rolf Lock - Bücherschiffe, Einladungskarten zur BuchDruckKunst 2019

BuchDruckKunst 2019

Wer Schönes & Schräges, Traditionelles und Experimentelles, Erschwingliches und Exklusives auf Papier sucht, wird in Hamburg-Barmbek mit Sicherheit fündig. Die Aussteller erläutern den Besuchern gerne ihre Werke, die während der Messe erworben werden können. Die Fachleute des Graphischen Gewerbes demonstrieren in den Druckwerkstätten des Museums der Arbeit den historischen Hand- und Maschinensatz, Buch- , Stein- und Tiefdruck sowie die Produktion von Holzbuchstaben. Die Herstellung von handgeschöpftem Papier und die handwerkliche Verarbeitung dieses sinnlichen Materials darf dabei nicht fehlen… Alles zusammen schafft eine Atmosphäre, die einzigartig ist.

Über 50 Künstler und Editionen zeigen ihre erlesenen Werke in den zwei Stockwerken der „Alten Fabrik“ des Museums der Arbeit. Die Original Hersbrucker Bücherwerkstätte feiert ihren 50. Geburtstag mit frischen Drucken aus Mittelfranken. Studenten der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zeigen aktuelles Buch-Design. Uwe Warnke, Herausgeber der Zeitschrift ENTWERTER/ODER, stellt anläßlich des 30jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung Buchkunst vor, die ihren Anfang im künstlerischen Untergrund der DDR nahm. Johannes Follmer von der Papiermühle Homburg schöpft von Hand Büttenpapier.
Im Erdgeschoß der „Neuen Fabrik“ erläutern die Meister der Einbandkunst ihre exzellenten Einzelstücke. Die Büchergilde Gutenberg bietet schön gestaltete Bücher und Vorzugsausgaben zu erschwinglichen Preisen an. Die Buchbinder-Innung Hamburg und Schleswig-Holstein demonstriert klassisches Buchbinde-Handwerk. Im ersten Obergeschoß sind die Kollegen der Grafischen Abteilung aktiv: Schriftguß, Stahlstich, Holzlettern-Herstellung, Hand- und Maschinensatz sowie der Buchdruck auf verschiedenen Maschinen werden anschaulich erklärt und vorgeführt. Natürlich auch die neue Errungenschaft: das funktionsfähige Modell einer Rotationsmaschine für den Buch- und Tiefdruck. Das Museum für Druckkunst Leipzig ist zu Gast und erläutert die aufwendige Herstellung von Notensatz.

Eröffnung: 15. Februar 2019, 19:00 – 22:00
Messe: 16./17. Februar 2019

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3, 22305 Hamburg

Do, 24.01.2019

Grafikbörse und Ausstellung in Leipzig

Am Sonntag endet die aktuelle Ausstellung 35. Leipziger Grafikbörse „Paradox“ im Museum für Druckkunst Leipzig. Zur Finissage findet um 12 Uhr eine Führung mit Kai Hofmann (Museum für Druckkunst statt).
Auf der Grafikbörse werden rund 100 aktuelle Druckgrafiken von internationalen Künstlern präsentiert. Die Leipziger Grafikbörse ist in diesem Jahr zum vierten Mal zu Gast im Museum für Druckkunst Leipzig. Alle gezeigten Arbeiten sind käuflich zu erwerben.

Anfang Februar geht es dann gleich weiter mit Druckgrafik: eine neue Ausstellung zeigt druckgrafische Werke von Markus Lüpertz aus mehreren Jahrzehnten.
Mit dem grafischen Schaffen Markus Lüpertz‘ (*1941) zeigt das Museum für Druckkunst Arbeiten eines der bedeutendsten deutschen Künstlers der Gegenwart. Vor allem bekannt für seine monumentalen Skulpturen richtet die Ausstellung im Museum den Blick auf die druckgrafischen Arbeiten des Künstlers. Gezeigt werden Werkzyklen und einzelne grafische Arbeiten, die die Bandbreite an Drucktechniken in der Ausübung durch Lüpertz präsentieren.

Grafikbörse: 30. November 2018 -  27. Januar 2019
Eröffnung: 7. Februar 2019, 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers
Ausstellung: 8. Februar - 28. Aüpril 2019

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

Fr, 27.07.2018

Let’s print in Leipzig

Let’s print in Leipzig“ ist eine neuartige Kooperation dreier künstlerischer Druckwerkstätten (stein_werk. Werkstatt für Lithografie und Buchdruck / Thomas Franke, Atelier für Radierung / Maria Ondrej, atelier carpe plumbum / Thomas Siemon) aus Leipzig mit dem Museum für Druckkunst. Für zwölf Sommertage ist das Museum für Druckkunst für neun Akteure gemeinsamer Arbeits- und Schaffensraum. Zum Künstlerworkshop werden sie in an den historischen Pressen ihre grafischen Arbeiten umsetzen.

Das Besondere des Workshops ist das experimentelle Format. Nur in den historischen Werkstätten des Museums für Druckkunst können gleichzeitig drei verschiedene Drucktechniken, der Hoch-, Tief- und Flachdruck, künstlerisch genutzt werden und ermöglichen somit neue grafische Ausdrucksformen. Unterstützt werden die Künstler von den Leitern der drei Druckwerkstätten. Der Druckworkshop ist im Rahmen der 6. Tage der Industriekultur Leipzig vom 23. bis 26. August öffentlich.
Im Anschluss zeigt die korrespondierende Ausstellung „Let’s print in Leipzig“ die Arbeitsergebnisse sowie weitere grafische Arbeiten der beteiligten Künstler.

Beteiligte Künstler:
Luke Carter (Leipzig), Sebastian Gögel (Leipzig), Pascale Hémery (Paris, Frankreich), John Jacobsmeyer (New York, USA), Yvette Kießling (Leipzig), Marie Carolin Knoth (Leipzig), Ellen Möckel (Berlin), Robert Schwark (Berlin), Thomas Widmer (Winterthur, Schweiz)

Künstlerworkshop vom 20. - 31. August 2018
Ausstellung vom 2. September - 11. November 2018

Fr, 04.05.2018

Internationaler Museumstag

Anlässlich des Internationalen Museumstages lädt das Museum für Druckkunst Leipzig bei freiem Eintritt zum Tag der offenen Tür ein. Zahlreiche Vorführungen und Rundgänge stehen auf dem Programm, das ganz im Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 steht. Zu erleben sind zudem zahlreiche Drucktechniken, die kürzlich in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurden.

Das Museum für Druckkunst ist ein industriekultureller Ort, der historische Gieß-, Setz- und Druckprozesse an funktionierenden Maschinen präsentiert. Ansässig in einem Industriebau aus den 1920er Jahren werden 500 Jahre Mediengeschichte erlebbar. Der Rundgang gibt einen Überblick über die Sammlung.

Die Leipziger Künstlerin Karin Pietschmann druckt Radierungen (Tiefdruck) an historischen Handpressen. Weitere Druckverfahren, wie der Buchdruck und die Lithografie, werden an funktionierenden Maschinen vorgeführt und erklärt.
In einer der letzten Schriftgießereien Deutschlands wird gezeigt, wie Bleibuchstaben einst per Hand und später maschinell hergestellt wurden. Einen Ausblick auf Setztechniken des 20. Jahrhunderts bis heute sowie den Musiknotensatz bietet ein weiterer Teil der Ausstellung.
Die Zeilensetz- und -gießmaschine „Linotype“ begeisterte einst die Fachwelt und arbeitete bereits um 1900 mit dem binären System. Vorführungen an der Maschine zeigen deren Arbeitsweise und die einstige Bedeutung für den Zeitungsdruck. An Handpressen können sich Besucher Souvenirs drucken und zahlreiche andere Druckmaschinen in Aktion erleben.

13. Mai 2018, 11 bis 17 Uhr

Museum für Druckkunst Leipzig · Nonnenstraße 38 · 04229 Leipzig-Plagwitz

Di, 24.04.2018

Pangramme : learning type design

Das Museum für Druckkunst Leipzig zeigt erstmals in Deutschland die internationale Ausstellung „Pangramme : learning type design“. Die in Frankreich konzipierte Schau befasst sich mit einem Medium, das alle Menschen berührt: Schrift.
„Pangramme : learning type design“ präsentiert ein Kaleidoskop aktueller Schriftdesigns von jungen Gestaltern aus der ganzen Welt. Eine internationale Jury hat aus einem Wettbewerb 50 Projekte aus 25 Ländern ausgewählt. Die gezeigten Schriftentwürfe sind alle in den letzten fünf Jahren entstanden und (zum Zeitpunkt ihrer Einreichung) unveröffentlicht. Sie zeigen, welche Themen junge Schriftgestalter heute aufgreifen und welche Inspirationen dafür maßgebend sind. Zu sehen ist in der Ausstellung zudem eine Auswahl von Fachliteratur und Ratgebern rund um das Thema Schriftgestaltung seit 1900 sowie das komplette Archiv aller Einreichungen aus dem Wettbewerb.
Kuratiert und gestaltet wurde „Pangramme“ unter Federführung des deutsch-französischen Grafik-Designers Jérôme Knebusch zusammen mit Studenten der Typografie-Klasse an der Kunsthochschule Metz (Frankreich). 
Es erscheint ein aus dem Französischen übersetztes Begleitheft, das für die Besucher der Schau kostenfrei ist.

Eröffnung: 27. April 2018, 19 Uhr, es spricht der Kurator Jérôme Knebusch.
Ausstellung: 29. April -15. Juli 2018

Museum für Druckkunst Leipzig · Nonnenstraße 38 · 04229 Leipzig-Plagwitz

Do, 05.04.2018

Holzbuchstaben © Museum für Druckkunst Leipzig

Learning Type Design

Jährlich veranstaltet die Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e.V. die Konferenz „Leipziger Typotage“. In diesem Jahr findet die Veranstaltung zum 24. Mal und unter dem Thema „Learning Type Design“ statt. Sieben Referenten richten in ihren Vorträgen einen Blick auf Schrift damals, heute und in der Zukunft und setzen sich mit Lehrkonzepten im Type Design sowie dessen Wirkung auseinander. Welche Konzepte gab und gibt es? Wohin geht die Entwicklung und wozu überhaupt noch neue Schriften gestalten, angesichts der Fülle an Optionen, die bereits zur Verfügung stehen? Welche Trends zeichnen sich ab und was bewegt Gestalter heute, wenn sie neue Schriften zeichnen?

28. April 2018, 10-18 Uhr

Museum für Druckkunst Leipzig