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Pirckheimer-Blog

Fr, 12.02.2010

Exlibris-Wettbewerb

Ein fantastischer Exlibris-Wettbewerb für Künstler und Designer ...

Eros und Thanatos

Ausgelobt werden Preise von 2.000 €, 1.000 € und 500 €, sowie ein Sonderpreis von 1.000 € für den alleinigen «Eros». Weiterhin ein Preisgeld von 1.000 € für die beste «Eros»-Serie. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2010, per Post bitte an: Concours et Eros Thanatos, 21 route de Lullier, 1254 - Jussy (GE), Schweiz.
Die Jury setzt sich zusammen aus Gernot Blum, Michel Froidevaux, Benoît Junod, Vincent Lieber, Patricia NikDad, Gordon Smith und Ichigoro Uchida
Die besten Werke werden im Schloss von Nyon im Februar 2011 zu sehen sein und danach in London, Istanbul und anderen wundervollen Orten!
Wir freuen uns auf Ihre Arbeit und hoffen, dass Sie teilnehmen!
(Benoit Junod)


Für mehr Informationen besuchen Sie bitte erosexlibris.com

33. Internationaler Kongress der FISAE in Istanbul



Die Gesellschaft Ex Libris Istanbul kündigt für den 25. bis 29 August 2010 den XXXIII. Internationalen Ex-Libris-Kongress in Istanbul an.
Istanbul ist dabei als Austragungsort nicht nur Symbol der geografischen Brücke zwischen Europa und Asien, sondern wird als deren kultureller Kreuzung gesehen. Im Jahr 2010 werden die Teilnehmer Gelegenheit haben, dessen einzigartige Geschichte, die Umgebung und den unvergesslichen Geschmack der türkischen Küche zu erleben.
Tagungsort ist die Fakultät der Bildenden Künste der Isik Universität.

Im Rahmen des Kongresses findet der International Ex Libris-Wettbewerb Istanbul 2010 statt, veranstaltet von der Istanbul Ex Libris Society und der Isik Universität.

Do, 11.02.2010

Graphische Drucktechniken

Wegen der Bauarbeiten sind im Sommerpalais zur Zeit nur einige wenige Räume für Ausstellungen verfügbar. Unverdrossen haben die Mitarbeiter der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz eine Ausstellung über Graphische Drucktechniken vorbereitet, die am 13. Februar eröffnet und bis zum 18. April in der 1. Etage des Sommerpalais zu sehen sein wird.

Die Darstellung des historisch und künstlerisch bedeutenden Phänomens der Graphik ist Inhalt dieser Ausstellung. Es werden die einzelnen Verfahren – Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck und Durchdruck – dargestellt und durch Bildbeispiele aus eigenem Bestand veranschaulicht. Didaktische Texte erläutern die verschiedenen Drucktechniken. Zur Ausstellung erscheint ein Faltblatt.

Ausstellung: 13. Februar bis 18. April 2010

è Sommerpalais Greiz
Greizer Park Postfach 1146, 07961 Greiz
Tel. (0 36 61) 70 58-0 Fax (0 36 61) 70 58-25
*
E-Mail

Sa, 06.02.2010

Neujahrskarten

Es sind liebevolle Freundschaftsbeweise von Künstlern an ihre Kollegen und die Verehrer ihrer Kunst: die selbstgestalteten Künstlerpostkarten, die nur selten wirklich das klassische Postkartenformat aufweisen und zu allen bemerkenswerten Gelegenheiten verschickt werden. Eine besondere Stellung nehmen dabei die Neujahrskarten ein. Es sind Zwitterwesen, da sie zwar persönlich gemeint sind, sich jedoch meist nicht individuell an einen Adressaten richten. Zumindest, was die Exemplare in Drucktechnik anbelangt, aber auch durchaus bei handzeichnerisch und -schriftlich ausgeführten Motiven, werden die gleichen Grüße weit gestreut.
Die Kulturfabrik Fürstenwalde hat zur Zeit rund 70 Neujahrsgrüße ausgestellt, welche der 71-jährige Töpfer, Holzbildhauer und Graphiker Friedrich Stachat seit etwa 1970 erhalten hat. Es handelt sich dabei um Fotos, Lithographien, Holzschnitte, Radierungen, Aquarelle, Federzeichnungen, Collagen, Mischtechniken mit Keramikelementen und Faltobjekte aus Papier, angefangen von Miniaturen im Blattformat von zehn mal acht Zentimetern bis zu einem Kalender von 40 mal 60 Zentimetern. Die Absender tragen zumeist bekannte Namen: Gertrud Zucker ist dabei, Dieter Goltzsche, Friedrich B. Henkel, Dora und Hubert Kleemann, Horst Zickelbein, Erika Stürmer-Alex, Roger Loewig, Gerhard Goßmann, Lothar Sell, Jürgen Gerhard und Willi Sitte. Drei Arbeiten stammen von Friedrich Stachat selbst.

Meist handelt es sich um Mutsprüche, die kritisch auf die gerade aktuelle kulturelle und politische Situation zielen. Sie tragen ironische oder spöttische, manchmal auch philosophische Züge, etwa, wenn Roger Loewig mit einer Federlithographie 1966/67 fragt: „Die Zeit schreitet voran und du, Mensch?“. Peter Sottmeier zum Beispiel nahm 2003 Pisa aufs Korn, und Gerhard Trost forderte 2007 angesichts der Verschleuderung von Bundesvermögen: „Bundestag privatisieren“. Auch der Terrorismus und die Euroeinführung spielen eine Rolle. Oft ist die Aussage schlagartig klar, manchmal aber auch hintergründig verrätselt. Jedoch nicht nur gewichtige politische Inhalte sind dargestellt. Vielen geht es einfach nur um den Spaß.
Die Ausstellung heißt „Kunst und Kitsch“. So sind den Künstlerarbeiten 32 „echte“ Neujahrspostkarten von 1901 bis 1912 aus dem Bestand des Museums Fürstenwalde gegenübergestellt. An ihnen seine Freude zu haben, braucht sich kein geschmackvoller Mensch zu schämen. Sie sind als Zeitzeugnisse in ihrem biedermeierlichen Charakter schon wieder schön und auf alle Fälle amüsant.
(Elke Lang)

Kunst und Kitsch
noch bis 7. März 2010

è Museum Fürstenwalde
Domplatz 7
Dienstag bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr
Tel. 03361 2130

das gehört hier nicht hin,

aber es muss mal gesagt werden.

Leider haben wir die FDP in der Regierung.
Ich habe noch keinen getroffen, der diese Partei gewählt hat oder aus Scham outet sich keiner.
20 / 47 im Buchdruck hergestellt. Dazu meine Meinung. Im Original schöner ...
(Hendrik L.)

è Corvinus Presse
12587 Berlin Bölschestr. 59
Fax: 030 64488571

Do, 04.02.2010

Dieter Wellershoff „Ins Sein gelangen“

Gudrun Weckel – 2 Siebdrucke + Ulrich Tarlatt – Holzschnitt


Dieter Wellershoff
1925 in Neuss geboren; schrieb Romane, Erzählungen, Essays, Filmdrehbücher und Hörspiele; 1988 Heinrich-Böll-Preis; 2001 Friedrich-Hölderlin-Preis und Joseph-Breitbach-Preis der Akademie der Wissenschaften und Literatur; zuletzt erschienen „Das normale Leben“, 2005; „Der lange Weg zum Anfang. Zeitgeschichte, Lebensgeschichte, Literatur“, 2007 und „Der Himmel ist kein Ort“, 2009 bei Kiepenheuer & Witsch; lebt in Köln

Gudrun Weckel
1950 in Berlin geboren; seit 1996 Malgruppe der Kreativen Werkstatt Lobetal in Erkner; Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Fürstenwalde, beim Ökumenischen Kirchentag Berlin, beim Lothar-Späth-Preis in Wehr sowie im Kleistforum Frankfurt/Oder; lebt in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen in Erkner bei Berlin

Auflage: 36
è EDITION AUGENWEIDE
*
heidi bouton
dürerring 12
06406 bernburg

Di, 02.02.2010

Wozu Handschrift heute?

Tanja Leonhardt:
Reflexionen über Sprache und Schrift

Der Vortrag geht aus der Eröffnungsveranstaltung der siebten „Fachtagung Alphabetisierung“ im Rahmen der UN-Weltalphabetisierungsdekade hervor, die im November 2009 in Hannover stattfand. Die dreitägige Tagung stand unter dem Motto: „Kunst. Kultur. Aktion”., der Grund, weshalb die Schriftkünstlerin gebeten wurde, eine Einführung in das Thema zu geben. Aus der Werkstatt Tanja Leonhardts stammen zahlreiche Projekte, die sie als Expertin für das Thema Schriftkunst und –aktion ausweisen. Gerade auch im Offenbacher Klingspor-Museum fanden denkwürdige Projekte statt (wie etwa: „Lyrik auf nackter Haut“ und „Schrift mit der Kettensäge“).
Auch auf diese nimmt die Künstlerin mit Foto- und Videobeiträgen in ihrem Vortrag Bezug, um die komplexen Verflechtungen von Sprache, Schrift und Seele auf ungewöhnliche Weise anschaulich zu machen.
“Ihre kalligrafischen Arbeiten weisen Tanja Leonhardt als Künstlerin aus. Ihr theoretisches Rüstzeug reicht in die Philosophie und die Schriftgeschichte und führt zu differenzierten Überlegungen zur Wirkweise der Schrift.”
(Dr. Stefan Soltek) aus dem Projekt “Wortgarten”

Mittwoch, 24.02.2010, 19.00 Uhr,
Eintritt: 3 Euro, Mitglieder 2 Euro

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

COMMON SENSE 2009

Künstlerbuch – Almanach für Kunst und Literatur
herausgegeben von Ulrich Tarlatt



Hans Eichhorn - 10 Gedichte
Erwin Einzinger - 8 Gedichte
Tone Fink - 2 Farbsiebdrucke
Heinz Gappmayr - 3 Wortbilder (Siebdrucke)
Klaus Hack - Holzschnitt
Hugo Hamilton - Text englisch und deutsch
Manfred Peter Hein - 5 Gedichte
Franz Hohler - Text
Bernd Jentzsch - 8 Gedichte
Reinhard Jirgl - Text
Rolf Julius - 4 Siebdrucke
Benjamin Katz - 2 Fotos
Ralf Kerbach - Radierung
Thomas Lange - Siebdruck - Doppelblatt

Via Lewandowsky
- Farbsiebdruck
Markus Lörwald - 2 Blatt - Farbdigitaldruck + 5farbserigrafien

Oskar Manigk
- 5 Farbsiebdrucke

Heribert C. Ottersbach
- Siebdruck
Klaus Prior - 5 Siebdrucke

Erich Reusch
- 4farbsiebdruck auf Leinwand
Kathrin Röggla - Text
Hanns Schimansky - Radierung

Gil Schlesinger
- 2 Farbsiebdrucke

Ulrich Tarlatt
- 3 Holzschnitte + Titelblattholzschnitt
Dieter Wellershoff - Text
Uta Zaumseil - 2farbholzschnitt Doppelblatt



alle beiträge - grafik wie literatur - wurden für den almanach geschaffen bzw sind erstveröffentlichungen / erstauflagen
die beiträge sind von den künstlern und autoren signiert
auflage 75

è EDITION AUGENWEIDE
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heidi bouton
dürerring 12
06406 bernburg

Kommentar:
Ulrike Erber-Bader bezeichnete COMMON SENSE als den wichtigsten gegenwärtigen Künstleralmanach im deutschsprachigen Raum.

Buch des Monats

Drei Kinderbücher von Sebastian Meschenmoser

"Herr Eichhorn weiß den Weg zum Glück" ist das neueste Kinderbuch des 1980 in Frankfurt am Main geborenen Künstlers. Im Rahmen der Kinderbuchausstellung präsentiert Elke Rauer neben diesem weitere zwei seiner fünf Kinderbücher.

05. Februar 2010 14 Uhr
Eintritt: 2,50 €, Mtgl. 1,50 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Do, 28.01.2010

Druckkunst 2.0

Eine neue Ära in Druck und Typografie

Druckkunst - quo vadis? Digitale Medien gewinnen im Alltag und in der Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung. Welcher Platz bleibt den klassischen Printerzeugnissen in einer von Bits und Bytes bestimmten Zukunft? Am 8. Mai 2010 lädt die Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst zu den 16. Leipziger Typotagen. Das Thema in diesem Jahr lautet "Druckkunst 2.0".
Fachleute aus der Druck- und Gestaltungsbranche sowie Studenten und Interessierte diskutieren dabei im Museum für Druckkunst Leipzig aktuelle und zukünftige Entwicklungen.

Siehe auch è typotage.de
und è
twitter

Korrelationen IX

Wolfgang Henne + Tobias Rost
STREUGUT
Malerei, Zeichnung, Grafik, Plastik


Die Vernissage zu dieser Ausstellung des von vielen Pirckheimer-Freunden als großen Buchkünstler geschätzten Wolfgang Henne mit Tobias Rost findet am 12. Februar 2010 um 20:00 Uhr statt, es spricht Dr. Meinhard Michael.

Ausstellung: 12. Februar bis 6. März 2010

è
Bund Bildener Künstler Leipzig e.V.
Rosa Luxemburg-Str. 19/21
04103 Leipzig

So, 24.01.2010

Antiquariatsliste Januar 2010

Diese Liste des Roten Antiquariats Berlin erschien zur Antiquariatsmesse Ludwigsburg (28. bis 30. Januar in der Musikhalle). Sie enthält auf 32 Seiten 368 Positionen mit zahlreichen Abbildungen aus den Bereichen Kunst, Literatur, Zeitschriften, Exil und Varia. Darunter z.B. Döblins Berlin Alexanderplatz (46. bis 50. Aufl. 1933) mit dem Schutzumschlag von Georg Salter, Walter Serners Letzte Lockerung. Manifest Dada von 1920 und Der Strom. Eine Buchfolge Nr. 1, dem ersten der sieben 1919/20 erschienenen Hefte der Kölner Avantgarde-Zeitschrift.

è Rotes Antiquariat
und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

Mo, 18.01.2010

Internationales Buchfestival Budapest

Das Internationale Buchfestival Budapest, welches 2010 zum 17. mal stattfinden wird, hat sich zu einer angesehenen Messe auf dem internationalen Buchmarkt entwickelt.
Ein umfangreiches Programm mit einer Vielzahl bekannter Autoren aus aller Welt macht die Buchmesse zu einem attraktiven Kulturereignis. Zu seinen Höhepunkten zählt etwa das Festival des europäischen Debütromans, das von den 19 EU-Staaten gemeinsam veranstaltet wird. In jedem Jahr wird ein besonderes Augenmerk auf die Literatur eines Landes gelegt, in diesem Jahr Israel, Ehrengast ist der Schriftsteller Amos Oz. Auch der Librarians Club, ein mehrtägiges Treffen von Bibliothekaren aus aller Welt, hat sich als fester Bestandteil des Internationalen Buchfestivals Budapest etabliert. Und erstmals wird eine Antiquariatsmesse Teil des Buchfestivals sein.
Die Messe findet im "Millenáris", einem modernen Kultur-Erlebnis-Komplex in einem aufwändig umgebauten Industriegebäude mit Ausstellungshallen, Galerien und einem Café, in zentraler Lage von Budapest statt.

Messe: 22. bis 25. April 2010

Sa, 16.01.2010

Konrad Reich (1928 – 2010)

Der Verleger Konrad Reich verstarb am 13. Januar 2010 in einem Güstrower Krankenhaus.

Konrad Reich leitete von 1959 bis 1977 den Hinstorff Verlag, entdeckte und förderte in dieser Zeit namhafte Autoren wie Ulrich Plenzdorf, Jurek Becker, Franz Fühmann und Klaus Schlesinger. Unter seiner Ägide entwickelte der Verlag die legendäre maritime »Blaue Reihe«, wurde das Belletristikprogramm mit skandinavischen Dichtern erweitert.

Ab 2006 erschien das Programm des renommierten Konrad Reich Verlages, den er 1990 gründete, unter dem Label »Edition Konrad Reich« bei Hinstorff.

Wir trauern um einen herausragenden Verleger, einen engen Berater und besonderen Menschen.

»Noch vor Weihnachten haben wir uns getroffen, und mit dem ihm eigenen Optimismus hat er die Schwere seiner Erkrankung in den Hintergrund gestellt. Stattdessen war all sein Streben darauf gerichtet, die zahlreichen Projekte und Bücher, die er für die Edition Konrad Reich noch umsetzen wollte, in die richtigen Bahnen zu lenken, mit all der Erfahrung und Souveränität, die sein außergewöhnliches Verlegerleben mit sich gebracht hat. Sein Tod hat mich zutiefst betroffen - der Hinstorff Verlag verliert einen Mentor, ich selbst einen Menschen, dem ich mich freundschaftlich tief verbunden fühlte.«
(Eva Maria Buchholz)

Exlibris-Kalender

... der Exlibris-Kalender "LesenLesenLesen" aus dem Verlag Herchen + Herchen ist ein Bonbon für Bücherfreunde wie für Exlibris-Sammler. Erstmals für das Jahr 2008 erschien, ausgewählt und zusammengestellt von Dörthe Emig-Herchen eine Ausgabe mit 52 Wochenblättern, die jeweils ein Exlibris zum Stichwort "Lesen" zeigten. ...
(Frank Becker)

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