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Michael Ley

Pirckheimer-Blog

Michael Ley

Mi, 26.12.2018

miley - Zeitstrom, 2018

PF 2019

... der willkürliche Wechsel der Jahreszahl - eine menschgemachte Zäsur im ZEITSTROM. Diese Größe "Zeit" bleibt ein Mysterium, etwas ungreifbares und noch weniger Abbildbares. Es dennoch zu versuchen ist vielleicht Trotz um ein Zeichen zu setzen, nicht im ZEITSTROM zu versinken ...
(miley)

Mo, 19.11.2018

artbook.berlin 2018

Zum siebenten Mal sind 3 Tage artbook.berlin zu Ende gegangen.

Am Stand der Pirckheimer-Gesellschaft fanden sich zu dieser Künstlerbuchmesse, an der die Pirckheimer sich jetzt das sechste Mal beteiligten, Beispiele unserer Publikationen und Arbeiten unserer Mitglieder, darunter einige Jahresgaben, verschiedene Hefte der Marginalien und graphische Beilagen, Künstlerbücher von Brigitte Iseli-Neustäbler und von XAGO, die Jahresgabe von Harald Kretzschmar, Ausstellungskataloge und vieles mehr.
Der Stand wurde von Till Schröder und Abel Doering betreut und von weiteren Pirckheimern besucht, wie Sigrid und Ralf Wege, Albrecht von Bodecker, Matthias Gubig, Jutta Osterhof, Klaus Ensikat, Jürgen Wilke ... Andere Pirckheimer taten das ihre, auf das Wirken der Gesellschaft am eigenen Stand hinzuweisen, wie Hanfried Wendland, Christian Ewald, miley, Rainer Ehrt, Johanna Binger und Wolfgang Grätz, Claus Lorenzen, sowie Udo Haedicke. Nach nicht so gut besuchten ersten Tagen gab es dann doch noch einen Besucherrekord am Sonntag und natürlich kamen sie alle bei uns vorbei: Jens Ziegler, Zoppe Voskuhl, Hendik Liersch, Ulrich Goerdten, Petrus Akkordeon und und und ... Es wäre auch nicht zu verstehen, wenn sich dieser Besucherrekord nicht zu guter Letzt doch noch eingestellt hätte, denn die Messe war hochkarätig besetzt, wie man hier nochmals nachlesen kann.

Hier gehts zu einer kleinen Fotostrecke zur artbook.berlin 2018, © Abel Doering

Di, 07.08.2018

von lks.: Udo Würtenberger, Michael Ley, Werner Noske

Drittbrett

Die Grundidee der drei Pirckheimer Udo Würtenberger, Werner Noske und Michel Ley: Gemeinsam geschaffene Grafiken in der Art der gefalteten Arbeit von Yves Tanguy (cadavre exquis). Anstelle eine  Zeichnung wird jedoch der Holzschnitt genutzt. 

Als erstes wurde so das Logo für Drittbrett geschaffen, siehe nebenstehende Abb. Drei Holzstöcke, jeder 40 x 40 cm, mit gewissen Vorgaben, damit die „Anschlüsse“ passen. Im Zusammendruck entsteht dann diese Chimäre, ein Sagengeschöpf als Mischung aus allem möglichen Getier.

Die drei Holzschneider halten sich an gemeinsam vereinbarte Vorgaben für die Gestaltung weiterer Arbeiten. So werden das Thema, die Technik oder das Format festgelegt. Jeder hat genügend Freiraum, um eine eigenständige Arbeit zu entwickeln.
Die Werke werden jeweils am 1. jeden Monats im Internet unter www.drittbrett.de zu sehen sein. Nach einem Jahr verlassen die drei Holzschneider die Internetplattform und stellen zum Abschluss ihre Arbeiten in Berlin und Baden-Württemberg aus.

Sa, 19.05.2018

hoch hinaus

Anläßlich des Ortstermins Moabit 2018 wird der Pirckheimer Michael Ley gemeinsam mit Martin Gietz in der Galerie Würtenberger ausstellen.

Der Turm zu Babel reichte bis in die Wolken.
(Darf denn das sein? Wie hoch bauen wir heute?)

Zur Ausstellung "hoch hinaus" werden von Martin Gietz große Holzschnitte zu sehen sein, er arbeitet u.a. mit einer Straßenwalze. Michael Ley wird Holzschnitte und Video-Intellationen zeigen.

Vernissage: 1. Juni 2018, 19 Uhr
Ortstermin: 1. - 3. Juni 2018 (Galerie Würtenberger 15 - 20 Uhr)

Galerie Würtenberger
Elberfelder 10, Berlin Moabit

Mo, 26.03.2018

Vogel und Trolle

Heute im Briefkasten: eine Klappkarte mit dem Titel Vogel und Trolle (2016) als lieber Gruß des Pirckheimers miley. Diese Radierung kann ich den Graphikfreunden einfach nicht vorenthalten! 

Di, 23.01.2018

Wackelkopf & Das Pendel

"Wackelkopf & Das Pendel" ist der Titel eines neuen Blattes des Pirckheimers miley, ein mehrfarbiger Holzschnitt von der Verlorenen Form, in welchem sich der Künstler dem Thema des Kehlkopfoperierten zu nähern versucht.

Weitere Arbeiten, darunter Mail Art, Künstlerbücher und Aktionen von miley, der unter anderem auch im Selbsthilfeverein der Kehlkopfoperierten Berlin aktiv ist, finden sich auf seiner Homepage oder hier im Blog.

So, 17.12.2017

gleich zweimal: PF 2018

Gleich zwei Neujahrsgraphiken schuf miley.

Oben: LET´S DANCE, eine Hommage an HAP Grieshaber und das indonesische Schattentheater Wayang.

Unten: Bücherjahr 2018, eine Klappkarte, welche u.a. auf das Vorhaben des Künstlers für 2018 hindeutet, sich stärker dem Büchermachen zu widmen. Das neue Jahr wird natürlich jür jeden Bibliophilen ein eigenes Bücherjahr.

Di, 05.09.2017

Zwei Texte von Heiko Michael Hartmann

Der Pirckheimer Michael Ley kann eine Neuerscheinung vorstellen, den Titel NEMESIS DIVINA ODER DER WOLKENTAXONOM mit einem Text von Heiko Michael Hartmann mit 2 eingebundenen Originalgraphiken von miley. Einer Vorzugsausgabe wird eine farbige Radierung beiliegen, eine Homage an Joseph Beuys "zeige deine Wunden" und das "Braunkreuz". Das Titelbild, eine Kombiation aus analoger und digitaler Zeichnung ist ach als Originalholzschnitt erhältlich.

Ein in gleicher Ausstattung erscheinende Titel von Heiko Michael Hartmann DRINNEN, DRAUSSEN enthält Farbholzschnitte von Udo Würtenberger.

Bibliophile Broschur | 36 Seiten inkl. Umschlag | Fadenheftung | 120 g Römerturm Werkdruck

Normalausgabe No. 1 - 30, 18 € | Vorzugsausgabe No. I -  XX, 40 € | beide Titel im Pappschuber 36 € / 80 €

Sa, 01.07.2017

miley (Bildmitte)
miley, Leporello mit einigen Protestzetteln, 2017, unterschiedliche Techniken
Martin von Ostrowski, Protestschilder, 2017

Ortstermin in Moabit

Der Pirckheimer miley präsentiert zum 17. Ortstermin "Protest" vor dem Rathaus Tiergarten ein Protest Bord, von welchen man sich Protestzettel und -karten abreißen kann, Graphiken in den unterschiedlichsten Techniken, vom Holzschnitt über die Radierung, Handzeichnungen oder Schreibmaschinentexte. Die einzelnen Karten sind, auch wenn sie jeweils zu einem Thema in einem Blog wie in einem Abreißkalender zusammengefasst sind, häufig, z.B. farblich, individuell gestaltet. Man kann diese originalgraphischen Proteste an Politiker verschicken, man kann sie zeigen oder darüber diskutieren und auch eben, wie es der Pirckheimer macht, sammeln und in ein Leporello, aufwendig vom Künstler gestaltet, einkleben. (Da teilweise auf der Rückseite signiert und mitunter auch rückseitig bearbeitet, habe ich die "Proteste" natürlich nur eingelegt.)
Miley wird auch noch morgen von 14 bis 19 Uhr vor dem Rathaus zu finden sein.

In der Galerie Nord, 200 Meter vom Rathaus entfernt, werden Arbeiten von 20 Künstlern zum Thema vorgestellt, darunter eine akribisch beschriebene Sammlung von faustgroßen Steinen aus Hochburgen des Protestes von Kreuzberg bis Mexiko, Typographien oder die abgebildeten Protestschilder.

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Do, 29.06.2017

Wollmäuse

Der Pirckheimer Michael Ley ruft auf zur Teilnahme an einem Mailart-Projekt zum Thema "Dust Bunnies":

What do we find interesting about dust bunnies?
Everything really! About their reproduction we know almost nothing.
So it is time to collect facts.
Even when they are alternative.

Deadline ist der 31. Oktober 2017. Die Arbeiten können in allen künstlerischen Techniken gefertigt werden, die einzige Beschränkung ist die Größe muss zwischen A6 und A4 liegen. Eingereicht werden können bis zu 3 Arbeiten.
Die Beiträge werden veröffentlicht..

Michael Ley
Wikingufer 6 | D - 10555 Berlin | Germany

Di, 27.06.2017

miley - Anonymus, Holzschnitt für das ProtestBoard
miley - Protest Statistik, Holzschnitt für das ProtestBoard

17. Ortstermin in Moabit

Am 17. Ortstermin in Berlin Moabit, einem traditionellen Kunstfestival, welches unter 2017 dem Motto PROTEST steht, wird wieder der Pirckheimer miley zu finden sein, diesmal vor dem Rathaus Tiergarten mit dem Protestboard, originalgrafische Protestzettel und -karten zum Abreißen.

"Was denken Künstler/innen, wenn sie »gegen etwas« sind, wie drücken sie ihren Willen aus und welche Strategien haben sie für die Durchsetzung ihrer Interessen? Der diesjährige Ortstermin gibt Einblick in die Welt künstlerischen Widerstands, alternativer Argumentationen und reflektierter Kommunikation.

Die Kunst bietet einen guten Ankerpunkt dazu: Kunst erfordert ein Hinsehen, Verweilen und Nachdenken. Der Ortstermin 17 macht sichtbar, bietet eine Plattform und gibt Raum zum Austausch."

Bei diesem Kunstfestival engagieren sich mehr als 150 Künstler/innen an über 70 Orten mit ihren aktuellen Arbeiten: Eigens konzipierte Ausstellungen, Performances, Kunstaktionen, Lesungen, Film, Soundwalks, geführte Rundgänge und vieles mehr zu unserem diesjährigen Festivalthema können den Blick weiten für ein neues Verständnis von Protest.

An über 70 Orten werden am Wochenende von 14 bis 19 Uhr von 76 Offene Ateliers und Ausstellungen und 75 weiteren Künstlern aktuelle Arbeiten, eigens konzipierte Ausstellungen , Performances, Kunstaktionen, Lesungen Film, Soundwalks, geführte Rundgänge präsentiert, daneben wird es unter dem Motto Protest bis zum 23. Juli 2017 diverse Ausstellungen im Stadtraum geben.

Ortstermin: 30. Juni - 2. Juli 2017

Berlin Mitte/Moabit

Mo, 12.12.2016

2017 gehts rund

Hier nun eine zweite Arbeit zur "Jahreswechsel-Karte" vom Pirckheimer-Mitglied miley-berlin, der erste Versuch mit den angeführten Zweifeln siehe hier.
Diesmal nicht pessimistisch braun, chaotisch und angstbestimmt mit englisch-deutschem Wortsalat, sondern aktiver, lockerer, "etwas klecksiger, etwas heller, soll meinen etwas aufmunternder" (miley).
Freue mich, diese Karte, vor allem mit den umfangreichen persönlichen Anmerkungen, in diesem wunderbaren Druck jetzt in meiner Sammlung zu haben - danke Michael.
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Sa, 10.12.2016

MailArt von miley

miley -berlin, 2016, Hommage à Kurt Schwitters, 21×29 cm
Heute im Briefkasten gefunden: diese "MERZ"-Montage zum Thema Schwitters unter Verwendung von Werbeseiten der Berliner Volkszeitung / Illustrierte Familienzeitung von 1910 und eines Briefes von 1989 an miley. Vielen Dank!
Schon vor einigen Tagen informierte dieser Pirckheimer und Künstler darüber, dass er in der Mail Art ein neues Terrain für sich entdeckt hat. Diese Projekte, die nicht nur in der westlichen Welt verbreitet sind, sondern (z.B. mit Robert Rehfeldt) auch in der DDR eine gern genutzte Form waren, sich künstlerisch auszudrücken, zugleich Möglichkeiten und eine wichtige Quelle der Inspiration und Information sind. Daneben berichtete er über die Fortschritte bei seinem Projekt, ein originalgraphischen Gutenberg-Buch zu binden.
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Mo, 21.11.2016

das war die artbook.berlin 2016

Ein halbes Jahrzehnt artbook.berlin! Es haben sich Traditionen herausgeschält, Fehler der Anfangszeit wurden beseitigt und die künstlerische Qualität der gesamten Ausstellung befindet sich auf hohem Niveau.
Sicher gilt es für die Veranstalter noch immer Dinge zu verbessern, was aber am derzeitigen Ausstellungsort, dem Bethanien in Kreuzberg, ein Ort, der ansonsten sehr geeignet erscheint für die Messe, kaum zu lösen ist. Es fehlen Öffentlichkeit, Übersichtlichkeit, Möglichkeit der Zahlung mit Plastikgeld ...
Wenn auch leider zu wenig besucht, ist auf jeden Fall das erweiterte Rahmenprogramm hervorzuheben, zu nennen sind beispielhaft die Lesungen und Auftritte von Petrus Akkordeon, Sabine Theumer mit André Schinkel, Uwe Warnke zu Ottfried Zielke, ‹usus›, Matthias Gubig und natürlich die Mazzoka Show, illustrierte Musik von Osteuropa nach Westamerika. Nicht zu vergessen, die zwar auch kaum besuchte, aber stark beachteten Brandenburger Bücherkinder mit einer Kunstaktion gemeinsam mit Klaus Ensikat.
Das Gezeigte war durchweg interessant und sehenswert - hier stellte sich hochwertige Buchkunst, Illustration, Text und Arbeit mit dem Papier von seiner besten Seite vor. Lobend zu erwähnen, dass es dem Veranstalter wieder gelang, eine anspruchsvolle künstlerische Auswahl an Teilnehmern zusammen zu bringen und auf rein handwerkliches ohne künstlerischen Belang zu verzichten. So fiel es kaum auf, dass von wichtigen Buchkünstlern, auf der letzten Messe noch zu finden, der einen oder die andere fehlte - das Angebot war auch so kaum überschaubar. Unter den Ausstellern fanden sich auch Pirckheimer und viele Freunde dieser Gesellschaft und so konnte man vieles erfahren, was an künftigen Projekten im Raum steht, so von Marc Berger, Hanfried Wendland, Wolfgang Grätz und P.J. Moosbrugger, von Rainer Ehrt, augen:falter, der Tabor-Presse, Christian Ewald, Barbara Beisinghoff oder Henry Günther: ein unmögliches Unterfangen, alle zu nennen. Unter den Besuchern u.a. Xago, Richard Pietraß, Felix M. Furtwängler, die Pirckheimer Gerhard Rechlin, miley, Albrecht v. Bodecker, Helmut Mayer, Konrad Hawlitzki, Ulrich Goerdten und und und, einen kleinen Eindruck erhält man in der Fotostrecke auf Facebook, zu erreichen durch Klick auf eine der Abbildungen.
Der BBA und die Pirckheimer waren wieder mit einem eigenen Stand vertreten, letzteren betreute Till Schröder, Abel Doering, Ralph Aepler und Jutta Osterhof, immer auch im Kontakt nicht nur zu den Besuchern, sondern auch zu anderen Ausstellern, um die Attraktivität und die Öffentlichkeit der Pirckheimer-Gesellschaft zu fördern, Interesse an den Pirckheimern und ihrer Arbeit / ihrem Hobby zu wecken und es konnten, vor allem durch Ralph Aepler, auch ganz konkret Wege für eine, für alle lohnende, Zusammenarbeit abgesteckt werden.
Drei Tage und trotzdem zu wenig Zeit für Gespräche, trotzdem zu wenig Zeit, sich mit allen Exponaten gründlich zu beschäftigen. Aber die 6. artbook.berlin wird kommen!
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Fr, 20.05.2016

Ortstermin Moabit 2016

Auch beim Ortstermin Moabit 2016 mit zahlreichen Ausstellungen, offenen Ateliers und weiteren Veranstaltungen ist wieder der Pirckheimer Michael Ley dabei. Unter dem Motto "Flucht & Identität" stellt er in der Galerie Würtenberger gemeinsam mit Udo Würtenberger Holzschnitte, Montagen, Typografik, Radierungen und eine Installation aus.
miley: photoshop composing, 2016
Mit unterschiedlichen künstlerischen Drucktechniken werden Kultur-Identitäten dargestellt. Da Identität durch die Kultur entscheidend geprägt wird, wird die eigene Identität durch Zerstörung der Kultur wie derzeit durch den IS in Frage gestellt. Eine besondere Mitmach-Aktion ist ein "archäologischer Schutthaufen", in dem die Mitmacher diverse Artefakte finden und mitnehmen können. Geplant ist für jeden Mitmacher ein kleines "Zertikat" als Erinnerungsstück.

Ortstermin: 4. und 5. Juni 2016, 14 - 19 Uhr

Galerie Udo Würtenberger
Elberfelderstr. 10, 10555 Berlin