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Ralf Wege

Pirckheimer-Blog

Ralf Wege

Sa, 31.12.2016

Die Pirckheimer wünschen ein gutes, friedvolles 2017

Mit diesem С Новым годом! wünschten Freunde aus der UdSSR noch 1973 etwas zum neuen Jahr - in einer Zeit, als der Krieg noch kalt war und real nur noch in Vietnam tobte, als man den "Krieg gegen den Terror" noch nicht kannte und Terroranschläge ein nationales Problem hauptsächlich in der damaligen BRD und in Nordirland waren, als Russland (zumindest im Osten des heutigen Deutschlands) noch als Freundesland und Befreier vom Faschismus galt.
Nicht nur den Postkartensammlern der Pirckheimer-Gesellschaft, sondern allen Freunden von Buch, Kunst und Kultur wünscht der Vorstand und der Blogbetreiber einen ähnlichen optimistischen Blick auf das Jahr 2017 und vor allem, dass sich dieser Optimismus endlich bestätigen wird.

Sa, 24.12.2016

Allen Pirckheimer-Freunden frohes Festtage!

Mit dieser Abb. aus Bd. 2, S. 97 aus "Pflanz, Josef Anton: Die Natur in Bildern. Ein belehrendes und unterhaltendes Bilderbuch zum Behufe einer naturgemäßen Entwicklung und Bildung des Verstandes und Gemüthes der Kinder. Mit sehr vielen Scenen aus der Natur, und 350 Abb. einzelner naturhistorischer Gegenstände, 2 Bd., Hallberg 1850" wünschen wir allen Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft und natürlich allen Bibliophilen und Freunden des gedruckten, gebundenen oder buchkünstlerischen Gestaltetem geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch und ein erfolgreiches und friedliches 2017.
(Der Vorstand & ad)

Sa, 12.11.2016

Annette Vogel

Heute konnten im Pirckheimer-Archiv die Exemplare 45 und 47 einer Graphik und die Speisekarten eingestellt werden, welche traditionsgemäß zu jedem Jahrestreffen gestaltet und die exklusiv nur an die Teilnehmer des Jahrestreffens ausgereicht werden. 2016 übernahm die Ausfertigung die Münchener Pressendruckerin Annette Vogel (Vogelpresse).
Ralf Wege schrieb zur Graphik, einem Farblinolschnitt, in den Marginalien 213: "Darauf könnte sich der typische (?) Pirckheimer entdecken: Der Sammler (Fuchs), der seinem Erzfeind (Hase) nichts tut, da er nur Augen für die »servierten« Bücher hat. Vielleicht verweist die Grafik auch hintergründig auf die Haltung der Öffentlichkeit (kläffender Hund), für die Sammler »Verrückte« sind."

Do, 10.11.2016

Klang der Sphären

Die Einladungen zur Eröffnung der Ausstellung „Klang der Sphären“ am kommenden Mittwoch sind gedruckt und verteilt. Rund 500 Exemplare sind auf den Weg zu Freunden von Kultur, Grafik, Malerei, Fotografie und schönen Büchern. Vielen Dank an die Künstler Viktoria Veil und Alexander Suslow, die das Bildmaterial dafür zur Verfügung gestellt haben sowie an die Druckwerkstatt, die nicht nur die Einladungsflyer sondern auch das Plakat zur Ausstellung gefertigt hat. An dieser Stelle ebenso ein Dankeschön an das Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg als Kooperationspartner, ohne dessen Unterstützung der Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer" eine so umfangreiche Ausstellung nicht auf die Beine stellen könnten.
Wer die Werke nicht nur auf Flyer und Plakat sehen will, kommt am 16. November um 19 Uhr ins Literaturhaus Magdeburg. Die Künstler werden auch dort sein.
(Ralf Wege)

Vernissage: 16. November 2016
Ausstellung: 16. November 2016 - Februar 2017

Literaturhaus Magdeburg, Thiemstraße 7

Mo, 07.11.2016

Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft in der Pirckheimer-Gesellschaft an Herbert Kästner übergeben

Der Leipziger Bücher- und Grafiksammler Herbert Kästner wurde anlässlich seines 80. Geburtstages zum Ehrenmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft ernannt. Die Ehrenmitglieds-Urkunde überreichte der Pirckheimer-Vorsitzende Ralph Aepler am heutigen Montag, 7. November, im Rahmen eines Empfangs im Leipziger Hotel „Fürstenhof“.
 
Als Gäste waren neben dem gesamten Pirckheimer-Vorstand unter anderen Dr. Thomas Glöß anwesend, Vorsitzender des Leipziger Bibliophilen-Abends, der Typograf Prof. Gert Wunderlich, der Grafiker Egbert Herfurth, der Verleger Elmar Faber, der Schriftsteller Prof. Helmut Richter sowie weitere langjährige Weggefährten von Herbert Kästner.
Mit der Ehrenmitgliedschaft würdigt die Pirckheimer-Gesellschaft Herbert Kästners „langjährige außerordentlichen Verdienste um die Entwicklung der Bibliophilie in Deutschland, sein unermüdliches Wirken für die Pirckheimer-Gesellschaft und seinen wegweisenden und tatkräftigen Einsatz im Redaktionskollegium der Marginalien.
Herbert Kästner ist seit 1972 Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft. 1980 wurde er in den Vorstand der Leipziger Pirckheimer-Gruppe gewählt und übernahm die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden, ab 1988 des Vorsitzenden. Am 1. August 1990 schlug Herbert Kästner die (Wieder-)Gründung des Leipziger Bibliophilen Abends vor, die am 8. Januar 1991 erfolgte. Als Förderer der Buchkunst, überzeugter Freund des Buches und der Grafik engagiert sich Herbert Kästner weiterhin in der Pirckheimer-Gesellschaft. Als Mitglied des Redaktionskollegiums der Mitglieder-Publikation „Marginalien“ prägt er bis heute das Gesicht der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, die die Pirckheimer-Gesellschaft viermal im Jahr herausgibt.
(Ralf Wege)

Sa, 05.11.2016

Frank Walter Steinmeier und Ralph Aepler bei den "Bücherkindern"

Wer die „Bücherkinder Brandenburg“ am 4. November in der Domaula in Brandenburg an der Havel erlebt hat, ist mit mindestens einer Gewißheit nach Hause gegangen: Bücher machen Spaß - und selbst Bücher zu machen, macht noch viel mehr Spaß!
Diesen Spaß erlebten die Gäste des Nachmittages hautnah mit dem Buch „Klemke 100 - Kinder kennen Klemkes Kater“. Eingeladen hatte Armin Schubert, Initiator, treibende Kraft und guter Geist der Bücherkinder. „Klemke 100 - Kinder kennen Klemkes Kater“ ist das jüngst vollendete Buchprojekt der Bücherkinder, für das sie sich den Grafiker, Illustrator, Buchkünstler und Mitbegründer der Pirckheimer-Gesellschaft, Werner Klemke, als Leitfigur und Thema auserkoren haben, und mit ihm seinen legendären Magazin-Kater.
Pirckheimer-Gesellschaft und Werner Klemke - beides ergibt einen harmonischen Klang. Klemke ist Pirckheimer der ersten Stunde. Er schuf das Signet, das bis heute das Erscheinungsbild der Pirckheimer-Gesellschaft ist und das Cover der MARGINALIEN, der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, ziert. Und so ist es nur folgerichtig, dass die Pirckheimer die Schirmherrschaft über dieses Projekt übernommen haben. Daher war es für den Vorsitzenden Ralph Aepler selbstverständlich, der Präsentation des Buchprojektes beizuwohnen, zumal die Pirckheimer-Gesellschaft jedem ihrer Mitglieder das Vergnügen schenken will, dieses Buch, und die Idee dahinter, als Jahresgabe 2017 in den Händen zu halten.
Spaß mit den Bücherkindern und ihrer Lesung der selbst geschriebenen Texte und der Vorstellung der dazu entstandenen grafischen Arbeiten hatte offensichtlich auch Dr. Frank-Walter Steinmeier. Er war sehr gerne der Einladung von Armin Schubert gefolgt. Er nahm sich die Zeit, alle Signierwünsche der Kinder zu erfüllen. Diese hatten zuvor von Ralph Aepler je ein Exemplar des Lexikons „Von Anton bis Zylinder“ geschenkt bekommen und nutzten die Chance, dies mit einer Unterschrift des Außenministers der Bundesrepublik Deutschland zu verschönern.
Zu den Gästen gehörte auch Werner Klemkes Sohn Christian. Gemeinsam mit seiner Familie war er nach Brandenburg gekommen und hatte offensichtlich viel Spaß an diesem Nachmittag. Besonders an dem Rap auf Werner Klemke, den zwei Brandenburger Bücherkinder vorgetragen haben. Das dürfte auch Till Kaposty-Bliss gefallen haben, der an diesem Nachmittag von Berlin nach Brandenburg gereist war, um die Bücherkinder zu erleben. Till Kaposty-Bliss ist der Verleger des Magazins „Das Magazin“, in dem Klemkes Kater nicht nur die Welt erblickte, sondern auch eroberte.
(Ralf Wege)

Mo, 26.09.2016

Eberhard Schlotter (1921 - 2014)

Eine von Daphne Mattner kuratierte Ausstellung im Bomann-Museum Celle über Eberhard Schlotters Beginn als selbständiger Künstler beleuchtet die Schaffensphase zwischen dem zunächst euphorischen "Wiederaufbau" in Darmstadt, dem resigniertem Rückzug aus Deutschland und seinem persönlichen Neubeginn in Spanien.
Als Eberhard Schlotter 1955 den Vorsitz der "Neuen Darmstädter Sezession" übernahm, entwickelten sich die seit 1950 geführten "Darmstädter Gespräche" über das Für und Wider gegenständlicher bzw. abstrakter Kunst zum "Darmstädter Kunstkrieg", in dessen Folge Schlotter enttäuscht und verbittert Deutschland verließ. Sein Rückzug ins das Fischerdorf Altea in Südspanien bezeichnet einen entscheidenden Einschnitt in sein weiteres Schaffen. Rückblickend schrieb er über die 50er Jahre: "Ich verzichtete fast das ganze Jahrzehnt über auf die Abbildung des Menschen, vielleicht ist das eine Antwort auf die 50er Jahre?"
Jutta Osterhof. Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, Foto © Ralf Wege
Rund 20 Besucher waren am 25. September ins Bomann-Museum gekommen, um einen besonderen Blick auf das Leben des Malers und Grafikers Eberhard Schlotter zu erleben.
Das Pirckheimer-Mitglied Jutta Osterhof, Vorsitzende des Kuratoriums der Eberhard Schlotter Stiftung Celle, erzählte bei einem Rundgang durch die Schau mit ausgewählten Fotografien anlässlich seines 95. Geburtstages über ihre langjährige Freundschaft mit Eberhard Schlotter.

Ausstellung: noch bis 3. Oktober 2016

Bomann-Museum
Museum für Kulturgeschichte
Schloßplatz 7, 29221 Celle

Do, 08.09.2016

3 Tage im September

 
Fotos von Ralf Wege und Ralf Parkner auf Facebook durch Klick auf die Vorschau
Drei anstrengende, aber vor allem erlebnisreiche Tage liegen hinter den rund 100 Büchersammlern und Grafikfreunden, die sich am ersten September-Wochenende in München zur Jahrestagung der Pirckheimer-Gesellschaft getroffen haben. Dafür sorgten die Hauptorganisatoren Reinhard Grüner, Ernst Reif und Matthias Haberzettl. Sie hatten ein voll gepacktes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Los ging es am Nachmittag des 2. Septembers mit Führungen durch das Deutsche Museum. Am Abend fand in der Juristischen Bibliothek im Neuen Rathaus die Mitgliederversammlung statt, und die Pirckheimer lauschten dem Festvortrag von Dr. Claudia Fabian. Sie hatte das Thema „Sammelleidenschaft - wissenschaftliche Bibliotheken und ihr Blick auf Sammlungen“ gewählt. Am Sonnabendvormittag trafen sich die Pirckheimer in der Bayerischen Staatsbibliothek. Dort besuchten sie die AusstellungBilderwelten: Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit“ und besichtigten das Magazin. Dr. Beatrice Hernad präsentierte ausgewählte Exemplare aus der Sammlung von Künstlerbüchern. Nach einer kurzen Mittagspause hieß es Füße ausruhen und genießen, denn während der Stadtrundfahrt galt es, viele unterschiedliche Seiten Münchens zu entdecken. Am Abend ging es ins Hofbräuhaus. Bevor im dortigen Wappensaal das Festessen serviert wurde, gab es buchkünstlerische Kost der Münchner Pressendruckerinnen Christa Schwarztrauber, Annette Vogel und Traute Langner-Geißler. Am Sonntag konnten die Pirckheimer zwischen einer Führung im Museum Brandhorst oder einem Besuch bei den Münchner Sammlern Reinhard Grüner, Hubert Kretschmer und der Pressendruckerin Christa Schwarztrauber wählen. Danach hieß es für die meisten der Teilnehmer von einem bibliophilen Wochenende mit Gleichgesinnten Abschied nehmen und den Blick nach Potsdam zu richten, wo das Pirckheimer-Jahrestreffen 2017 stattfinden wird.
(Ralf Wege)

Mo, 05.09.2016

Pirckheimer-Jahrestreffen 2016

Ein abwechslungsreiches Jahrestreffen der Pirckheimer Gesellschaft in München ist heute zu Ende gegangen. Vielen Dank an die Hauptorganisatoren Reinhard Grüner, Ernst Reif und Matthias Haberzettl sowie die fleißigen Helfer im Hintergrund. Ein letzter Fotogruß von Ralf Wege vom Ufer der Isar. Tschüss München, willkommen Potsdam 2017!

Fr, 02.09.2016

Pirckheimer-Jahrestreffen 2016

Heute begann das Jahrestreffen 2016 der Pirckheimer-Gesellschaft in München. Fast 100 Sammler von Büchern und Grafiken und weitere Gäste haben sich angemeldet.
Die Tagungsunterlagen wurden im Motel One beim Deutschen Museum ausgegeben. Fotos: Ralph Aepler
Dr. phil. Winfrid Glocker, Historiker, zeigte im Deutschen Museum, wie Papier von Hand geschöpft wird. Andere erfreuten sich an Büchern aus der RaRa-Abteilung der Bibliothek. Später Mitgliederversammlung in der Juristische Bibliothek im Neuen Rathaus und anschließender Festvortrag von Dr. Claudia Fabian, Ltrn. der Abt. Handschriften und alte Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek. Fotos: Ralf Wege

So, 07.08.2016

„Auch dieses Kleid ist ein echter Klemke“

Er wolle „Höhepunkte“ seiner Klemke-Sammlung zeigen, so hatte Agnes Kunze das Sammlergespräch mit dem Pirckheimer Matthias Haberzettl am 3. August im Winckelmann-Museum Stendal angekündigt und damit etwas tief gestapelt. Geradezu von Gipfel zu Gipfel stürmte Haberzettl an diesem Abend. Als Ausrüstung hatte er lediglich einen, wie er es nannte „Promillebereich“, seiner Sammlung dabei. Ein „Promillebereich“ hört sich zwar nach wenig an an, doch birgt er in diesem Fall außergewöhnliche, seltene und auch einzigartige Stücke.
Dass das Gespräch im Winckelmann-Museum stattfand, hatte seinen guten Grund. Dort war acht Wochen zuvor die Ausstellung „Eigentlich bin ich ein alter Grieche - Werner Klemke (1917-1994) Künstler und Büchernarr“ eröffnet worden. Viele Exponate stammen ebenfalls aus der Haberzettlschen Sammlung. Sind dort bereits seltene Stücke zu sehen wie eine japanische Ausgabe vom „Wolkenschaf“, die drei Bände des „Amicis Librorum“ oder einen Stichel und Pinsel, mit denen Werner Klemke selbst gearbeitet hatte, so legte Haberzettl jetzt noch einmal nach. [...]
[...] Dass auch völlig unerwartete Objekte Bestandteil seiner Klemke-Sammlung werden könnten, ließ Haberzettl anklingen, indem er einen erst wenige Stunde alten Bescheid wegen eines „Verstoßes im ruhenden Verkehr“ hochhielt und laut überlegte: „Original signiert, datiert mit dem 3. August in Stendal, das wird mich immer an diesen Klemke-Abend erinnern.“ Aber diese Sammelobjekte sind bereits die nächste Geschichte …
(Ralf Wege)

... gesamten Beitrag lesen!
... weitere Fotos auf
facebook.com/Pirckheimer.org

Sa, 18.06.2016

Bruno Beye (1895 - 1976)

Anlässlich des 40. Todestages des Magdeburger Künstlers Bruno Beye hat der Publizist Jörg-Heiko Bruns (Foto) am 15. Juni auf Einladung des Vereins der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer" dessen Leben und Schaffen rund 40 Zuhörern im Literaturhaus Magdeburg näher gebracht. Dabei konnte Bruns auch aus persönlichen Begegnungen mit Bruno Beye schöpfen, die seinen Vortrag besonders lebendig werden ließen. Ergänzend dazu hatte Bruns Fotoreproduktionen des grafischen Werkes von Beye mitgebracht, aber auch Originalwerke aus Beyes Nachlass, von dem sich ein Teil in seinem Besitz befindet.
(Ralf Wege)

... siehe auch pirckheimer-magdeburg.de.

Fr, 17.06.2016

Liebe Pirckheimer, schließt die Lücken!

Wieder etwas weniger Platz im Bücherschrank, dafür eine Lücke geschlossen. Heute kam ein Paket mit einigen Jahrgängen der Marginalien, die mir noch in meiner Sammlung gefehlt haben. Jetzt nicht mehr. Ein schönes Gefühl. Wenn Sie das auch genießen möchten, dann schreiben Sie einfach eine Mail mit einer Fehlliste der Marginalien. Sind diese im Pirckheimer-Archiv vorhanden, sind sie kurz darauf in Ihrer Sammlung. Und das zu einem unwiderstehlichen Preisangebot. Lassen Sie sich überraschen. Die Wunschliste kann auch traditionell per Brief an Pirckheimer-Gesellschaft e.V., Postfach 640114, D-10047 Berlin gehen. Bitte den Absender nicht vergessen.
(Ralf Wege)

So, 05.06.2016

Werner Klemke (1917 - 1994)

Rund 50 Gäste trafen sich heute Nachmittag im Ausstellungs- und Begegnungszentrum im Winckelmann-Museum Stendal, um die Eröffnung der Ausstellung „Eigentlich bin ich ein alter Grieche“ mitzuerleben. Gezeigt werden Werke von Werner Klemke, die ihn als Künstler und Büchernarr lebendig werden lassen. Die Werke stammen aus der Sammlung des Pirckheimers und Klemke-Kenners Matthias Haberzettl. Er war aus Augsburg angereist, um die Gäste auf die Ausstellung einzustimmen und ihnen einen kleinen Einblick in das unglaublich vielfältige Werk Klemkes und seine Meisterschaft zu geben.
von links: Agnes Kunze, Matthias Haberzettl, Foto © Ralf Wege
Prof. Dr. Max Kunze, Hausherr und Präsident der Winckelmann-Gesellschaft, begrüßte als Gäste unter anderen Dr. Gunnar Schellenberger, Staatssekretär im Ministerium für Kultur, Christine Klemke (Tochter von Werner Klemke), Prof. Dr. Wolfgang Patzig, Prorektor der Hochschule Magdeburg-Stendal und Jürgen Neugebauer von der Kunsthochschule Berlin (Weißensee). Anlass der Ausstellung ist der 100. Geburtstag von Werner Klemke. Dieser werde zwar erst im kommenden Jahr gefeiert, so Kunze, aber da das Winckelmann-Museum zu diesem Zeitpunkt geschlossen sein werde, habe man sich entschieden, den Künstler bereits jetzt mit dieser Ausstellung zu würdigen. Für ihn, so Max Kunze, berge diese Ausstellung viele Erinnerungen an persönliche Begegnungen mit Werner Klemke. An einigen ließ er das Publikum anekdotenhaft teilhaben. Für die meisten Besucher wurden bei dem anschließenden Rundgang durch die Ausstellung, fachkundig erläutert von Matthias Haberzettl und Agnes Kunze, auch viele Erinnerungen wach. Sei es bei den Kinder- und Schulbüchern, bei Theaterplakaten, bei Hirsch Heinrich oder dem Wolkenschaf, den Illustrationen zu Homers` Illias. Und, bei der Suche nach dem Kater …
(Ralf Wege)


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1 Kommentar:
Matthias Haberzettl hat gesagt: Kleine Korrektur: die Ausstellungsstücke sind nicht alle aus meiner Sammlung - die MAGAZINe, viele Bücher und die beiden Originalzeichnungen (Frauenbilder) kommen aus der Familie Kunze.
6. Juni 2016

Graphic Novel in den Marginalien 221

Walde+Graf bei Metrolit Verlag, Berlin
Zeichnungen von Jakob Hinrichs
(Schönstes Deutsches Buch 2016 in der
Kategorie Allgemeine Literatur)
Wer sich im Internet auf die Suche nach einer Definition begibt, was Graphic Novel ist, wird mit erstaunlich unterschiedlichen Ergebnissen konfrontiert. Wen interessiert, welche Rolle Graphic Novel inzwischen auf dem Buchmarkt spielt, sieht sich in einer großen Buchhandlung um und wird überrascht sein. Wer jedoch wissen will, was eine „normale“ Graphic Novel zu einer „grandiosen“ Graphic Novel macht und was Künstler wie Olaf Gulbransson, Edvard Munch und Kurt Schwitters damit zu tun haben, der muss die nächste Ausgabe der Marginalien lesen. Im Heft 221 setzt sich der Pirckheimer Till Schröder (bisher vor allem bekannt durch sein mehrfach ausgezeichnetes Buch zu Frans Haacken) fundiert und anschaulich mit den Graphic-Novel-Biografien dieser drei Künstler auseinander, die von den norwegischen Comic-Zeichnern Steffen Kverneland und Lars Fiske geschaffen wurden. [...}
(Ralf Wege auf Facebook)