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Klingspor-Museum

Pirckheimer-Blog

Klingspor-Museum

Mi, 31.05.2017

Antoni Tàpies und die Lithographie

Antoni Tapies, Pere Gimferrer, La Clau del foc © Simon Zirkunow
Vier blutig rote Striche auf gelbem Grund, ein Handabdruck mit Kraft auf die Druckvorlage gepresst, ein rotes Kreuz auf gerissenem Papier – der Ausdruckskraft und Experimentierfreude des katalanischen Malers Antoni Tàpies (1923 – 2012) sind kaum Grenzen gesetzt. Drei seiner Künstlerbücher, die geprägt sind von unbändiger Freude an reliefartigen Oberflächen und haptisch interessanten Materialien und die dabei die Möglichkeiten der lithographischen Technik ausreizen, werden von Dr. Dorothee Ader vorgestellt. Die zum Teil politisch motivierten Arbeiten klagen daneben die Unterdrückung der katalanische Identität, Sprache und Kultur unter der Diktatur Francos an.

2. Juni 2017
Eintritt: 4 €, Mtgl. 2 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Mi, 03.05.2017

Chronik eines Skandals. Toulouse-Lautrec und der PAN

Henri Toulouse-Lautrec, Mlle Lender, en buste © Simon Zirkunow
Beim Buch des Monats im Klingspor Museum geht es um die Chronik eines Skandals. Eine entblößte Dame und die Wirkung, die sie auf die Kunstwelt hatte, stellt Nina Mößle im Klingspor Museum vor. Die Veröffentlichung der Lithografie „Mademoiselle Lender, en buste“ des Pariser Ausnahmekünstlers Henri Toulouse-Lautrec im Pan 1895 stieß im Aufsichtsrat der Berliner Zeitschrift auf Unmut und hatte das Ausscheiden des jungen Julius Meier-Graefe aus der Redaktion zur Folge. Wer die abgebildete Mademoiselle war, woran der Aufsichtsrat Anstoß nahm, welche Rolle Julius Meier-Graefe für die zeitgenössische Kunst im Weiteren noch spielen sollte und welche Konsequenzen das Zerwürfnis für die Zeitschrift hatte – all das erläutert Nina Mößle anhand der fünf großen Bände des Pan aus der Karl Klingspor Sammlung.

5. Mai 2017, 14 Uhr

Eintritt: 4 €, Mtgl. 2 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Mo, 03.04.2017

Buchstäblich Buch. Künstlerbücher von Peter Malutzki

Monochromes Buch. Rot. Peter Malutzki | © Klingspor-Museum, Stephanie Ehret-Pohz
Seit 35 Jahren hat sich Peter Malutzki der Buchkunst verschrieben und zählt zu den Protagonisten des zeitgenössischen Künstlerbuches. Die Bücher seiner FlugBlattPresse sind beinahe vollständig im Klingspor Museum versammelt, ebenso das 50 Bände umfassende Buchkunstprojekt "Zweite Enzyklopädie von Tlön", das er von 1997 - 2006 zusammen mit der Buchkünstlerin Ines von Ketelhodt geschaffen hat. Seine Bücher sind vielfach Collagen aus den verschiedensten Fundstücken, textlicher wie bildlicher Art. Er sammelt beinahe im Schwitterschen Sinne, ordnet, überarbeitet und stellt die vorgefundenen Dinge konzeptuell in neue Zusammenhänge. So entstehen aus Landkarten Gesichter, Drucke von alten Klischees transformieren zu neuen Figuren und ein mittelalterliches Stundenbuch wird durch digitale Verfremdung zu einem Buch-Kunstwerk des 21. Jahrhunderts.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der vom Künstler initiiert ist und Erläuterungen der Werke von ihm enthält. Das Nachwort wurde vom Leiter des Museums zugefügt, das stolzer Mitherausgeber des Bandes ist (45 Euro).

Ausstellung: 5. März - 15. April 2017

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Do, 30.03.2017

Tanja Leonhardt, Scherbenzeit

© Tanja Leonhardt
"Scherbenzeit" - Dieses Künstlerbuch thematisiert die persönliche Handschrift im Zeichen von Bewahren und Vergänglichkeit. Im Klingspor-Museum wird die Schriftgrafikerin und Künstlerin Tanja Leonhardt ausgehend vom Konzept dieses Buches ihren besonderen Zugang zur Schrift und insbesondere zur Handschrift erläutern, dessen Fundament an ihrer Ausbildungsstätte, dem Fachbereich Bildende Kunst der Universität Mainz, gelegt wurde. Wir erfahren mehr über den Geist der "Mainzer Schule" und ihre Lehrer, insbesondere Franz Müller und Pamela Stokes.

Mo, 19.12.2016

Leidenschaftlich: Bilderbücher. Die Illustratorin Helga Ban

Helga Bansch, Frau Bund und Hund,
Verlag Jungbrunnen
1957 im österreichischen Leoben geboren, nach 25 Jahren als Volksschullehrerin nun seit 2003 ganz als freischaffende Künstlerin auf das Kinderbuch konzentriert, sieht sich Helga Bansch in ihrer illustratorischen Arbeit als „wohlwollende Beobachterin“. Dieses Wohlwollen und die Freude, für Kinder künstlerisch zu arbeiten, merkt man ihren zahlreichen Publikationen an, für die sie bereits zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Für das Bilderbuch „Die Rabenrosa“, dessen Text ebenfalls von ihr stammt, erhielt sie unter anderem den Evangelischen Buchpreis 2016. Im Rahmen der Preisverleihung fand eine Lese- und Workshop-Reise mit ihr statt, in der sie freimütig über ihre Arbeitsweise und Intensionen sprach. Helga Horschig berichtet über das Zusammentreffen mit der Künstlerin und zeigt ausgesuchte Bilderbücher aus ihrer Hand.

6. Januar, 14 Uhr
Eintritt: 4 €, Mtgl. 2 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach


Mo, 05.12.2016

Kabel 1927 — 2016

Geschichte einer Schrift

Unter den 25 Druckschriften, die Rudolf Koch in der Zeit zwischen 1910 und 1934 für die Schriftgießerei Gebrüder Klingspor entwarf, nimmt die „Kabel“ eindeutig Bezug zur Formensprache des Bauhaus. Gerne wird sie mit der Futura von Paul Renner verglichen. Ihr Reiz liegt in den Betonungen aller Einzelmerkmale der Lettern, ihren Proportionen, ihrer Formgebung. Wie alle Schriften Kochs trägt sie dessen unverkennbare „Handschrift“. Dies gilt nun aber auf seine Weise für Marc Schütz. Während seiner Zeit als Schrift-Dozent an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach hat er sich einer Neubearbeitung der Kabel gewidmet und eine insofern zeitgemäße, aktualisierte Fassung der Schrift hervorgebracht. Minutiöse Studien zu den Entwurfsmaterialien der Kabel im Bestand des Klingspor Museums gingen dem voraus. Die Ausstellung zeigt die Neue Kabel im Vergleich zu den Dokumenten, die sich mit der Kabel von Koch verbinden. Eine spannende Geschichte im typischen Werdegang von Schriften, die einerseits bewährt andererseits den Vorstellungen einer neuen Epoche gemäß angepasst wird.

Eröffnung: 7. Dezember, 20 Uhr
Ausstellung: 8. Dezember 2016 bis 12. Februar 2017

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Do, 01.12.2016

Buch des Monats

 L`alphabet est une caille rotie /
Das Alphabet ist eine gebratene Wachtel
Hommage a Paul Stein / 1949 - 2004
Paris/Mainz, 2004
Die Wahrheit im Buch – was heißt das? Versuch einer Betrachtung in Bild und Schrift. Ausgangspunkt des Vortrags ist jener Schriftzug, der als Motto des Klingspor Museums seinen Stand auf der diesjährigen Buchmesse ausstattete. Wohin führt die Überlegung zur Aussage von der Wahrheit im Buch, wenn man sie in Bildern und Textstellen sucht? Zu Bildern aus Spätmittelalter und Barock in den Nationalgalerien in Berlin und London, zu Band 50 der 90 Skizzenbücher von Paul Stein, zu den leergeschnittenen Taschenbüchern von Corinna Krebber. Und natürlich zu der Frage, was das Buch heute als Wahrheitsträger noch leistet.

2. Dezember, 14 Uhr
Eintritt: 4 €, Mtgl. 2 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Kinderwelten

Am 2. Advent wird im Klingspor Museum die Ausstellung „Kinderwelten. 61. Internationale Kinderbuchausstellung“ eröffnet. Mit Musik und Kinderaktionen. Die traditionelle Ausstellung neuer Bilderbücher aus zahlreichen Ländern zeigt eine Vielfalt von Themenstellungen und Bildsprachen auf. Die offene Präsentation erlaubt das Blättern und ein großer Lesetisch lädt zum Verweilen ein. In den Vitrinen wird eine Auswahl älterer und neuerer ABC-Bücher gezeigt. In vielfältiger künstlerischer Umsetzung wird Kindern das Alphabet im spielerischen Umgang mit Buchstaben nahegebracht.
Den Besucher erwarten neue Bilderbücher zum Blättern, Musik, Kinderaktionen und viele ABC-Bücher – Tieralphabete von Alligator bis Zebra, Buchstaben-Pop-ups, ABC-Gedichte und mehr.

Ausstellung: 4. Dezember 2016 - 12. Februar 2017

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Fr, 04.11.2016

Добрый день und Guten Tag!

Im November präsentiert das Klingspror Museum in verschiedenen Veranstaltungen Werke aus der Ausstellung „rundUmschlag. Die Vielfalt russischer Buchkunst“.
Am Sonntag gibt es um 11:30 Uhr eine Führung durch die Ausstellung. „rundUmschlag“ der Sammlung Albert Lemmens und Serge-Aljosja Stommels schlägt einen Bogen von der Avantgarde Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Kuratiert von Studierenden der Goethe Universität Frankfurt unter Leitung von Dr. Viola Hildebrand-Schat.
Um 15 Uhr: Ring … Mein Telefon – Eine russische Kindergeschichte in Reimen. Für Kinder von 7 – 12 Jahren. Was bestellen Tiere am Telefon? Das russische Kinderbuch wird von Studenten der Kunstgeschichte zweisprachig vorgelesen und gemeinsam mit den Kindern entdeckt.
Die Ausstellung endet am 20. November mit Führung und russischem Abend, den Besucher erwarten russische Lieder und Texte, Tee aus dem Samowar und Naschereien.

6. November 2016

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Do, 20.10.2016

Papierboote, der Abend der Buchkünstler

Dit is wat wij delen! „Das teilen wir!“

Den Künstlerbuchabend im Klingspor Museum gestaltet dieses Jahr das niederländisch-deutsche Künstlerpaar Mark Met & Carola Willbrand. Getreu dem diesjährigen Motto der Gastländer der Frankfurter Buchmesse Flandern & die Niederlande wählen sie den Titel: Dit is wat wij delen! Denn Mark Met und Carola Willbrand verbindet die Liebe zur niederländischen Sprache.
Künstlerbücher von Carola Willbrand
Mark Met ist Niederländer und spielt u.a. in seinen Schriftbildern mit seiner Muttersprache und mit seinem Namen „Met“, der im Niederländischen „mit“ bedeutet und den viele Deutsche für den legendären Honigwein halten. Carola Willbrand übersetzte in den letzten Jahren Kurzgeschichten von Marga Minco. Die niederländische Schriftstellerin Marga Minco ist die letzte Überlebende einer orthodox-jüdischen Familie. Jahrgang 1920, so alt wie die Mutter der Künstlerin, die kurz vor und nach Kriegsausbruch in Amsterdam lebte. Die spröden humorvollen Kurzgeschichten von Marga Minco aus den 50er Jahren waren bisher nicht ins Deutsche übersetzt worden. Carola Willbrand zeigt in ihren Künstlerbüchern die KünstlerInnenWelt.

21. Oktober 2016, 19 Uhr

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mi, 05.10.2016

Bibliophilie der Armut

„Spiel-& Polterbuch" von Günter Bruno Fuchs,
von Victor Otto Stomps auf Wellpappe gedruckt
Im Klingspor Museum Offenbach präsentiert der Direktor Dr. Stefan Soltek in einem Vortrag zum dem Thema „Bibliophilie der Armut. Die Buchkunst der Eremiten-Presse“ eine Auswahl von Büchern der Eremiten-Presse.

Vortrag: 25. Oktober 2016, 18 Uhr

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Di, 04.10.2016

rundUmschlag

Majakowski / El Lissitzky: Dlja Golosa, Foto Klingspor Museum
Die Ausstellung „rundUmschlag. Die Vielfalt russischer Buchkunst“ der Sammlung Albert Lemmens und Serge-Aljosja Stommels schlägt einen Bogen von der Avantgarde Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Nonkonformistisch waren die Bücher von Künstlern des Futurismus. Die Protagonisten des Konstruktivismus hingegen, allen voran El Lissitzky, stellten ihre Kunst in den Dienst des jungen Sowjetstaates, dessen Propaganda sich hervorragender Künstler wie Alexander Rodschenko oder Gustavs Klucis bediente. Die Kinderbuchillustration befand sich auf einem erstaunlichen Niveau, da zahlreiche renommierte Künstler als Illustratoren arbeiteten. Im Untergrund erschienen Künstlerpublikationen des sogenannten Samisdat in kleinsten Auflagen. Mit der Perestroika entwickelte sich eine rege, vielfältige Künstlerbuchszene. Kuratiert von Studierenden der Goethe Universität Frankfurt unter Leitung von Dr. Viola Hildebrand-Schat. Am Sonntag wird es eine Führung durch die Ausstellung geben.

Eröffnung: 13. Oktober, 19 Uhr
Ausstellung: 14. Oktober - 20. November 2016
Führung: 16. Oktober 2016, 11:30 Uhr

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Kate Steinitz

Kate Steinitz. Avantgarde Künstlerin, Emigrantin, Kunsthistorikerin. Ein außergewöhnliches Leben.
Kate Steinitz, Billy. Originalentwurf. ca 1936
Aus Anlass des 100jährigen Bestehens der Synagoge in Offenbach stellt das Klingspor Museum Werke mit jüdischem Bezug aus seinen Beständen. Martina Weiß beleuchtet Leben und Werk der jüdisch-stämmigen Künstlerin Kate Steinitz. Steinitz war eine enge Freundin Kurt Schwitters‘, mit dem sie zusammen dadaistische Kinderbücher schuf. Ihr Haus in Hannover war der Treffpunkt vieler avantgardistischer Künstler. Heute ist die Künstlerin kaum noch bekannt. Zwei Gründe mögen eine größere künstlerische Entfaltung ihrer vielseitigen Talente verhindert haben, zum einen, dass sie eine Frau war und zum anderen, dass sie als Jüdin in die Emigration gezwungen wurde. Im amerikanischen Exil machte sie sich später einen Namen als Leonardo da Vinci Expertin. Mit dem Originalentwurf eines unveröffentlicht gebliebenen Kinderbuchs übereignete die Künstlerin dem Klingspor Museum eine besondere Kostbarkeit.

7. Oktober, 14 Uhr
Eintritt: 4 Euro, Mitglieder: 2 Euro

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mo, 01.08.2016

Seitenweise. Künstlerbücher. Sommer-Atelierwoche

Eine Woche am Stück künstlerisch arbeiten: Wir nutzen die sommerliche Atmosphäre im Offenbacher Hinterhofatelier, um uns auf die Suche nach neuen Möglichkeiten des Buchraums zu begeben: intuitiv oder konzeptionell, jedenfalls ganz individuell. 
Verschiedenste künstlerische Strategien lassen sich ins Buch übertragen. Beim Büchermachen sind wir Regisseur/innen, Zeichner/innen oder Autor/innen. Wir entdecken die Besonderheiten des Mediums, vor allem die zwei Seiten des Papiers und wie sich durch ihre (An)Ordnung eine poetische Kraft und Dramaturgie entwickeln lässt. 
Es können sowohl Anfänger/innen als auch Fortgeschrittene mitmachen: Jede/r wird in den eigenen Möglichkeiten und Ideen unterstützt und gefördert. Einzelkorrektur und gemeinsame Werkstattgespräche begleiten die Arbeitsprozesse.
Mit kurzen Impulsreferaten werden verschiedene gestalterisch-künstlerische Verfahren vorgestellt: Anhand aktueller Beispiele besprechen wir Bildsprache, Papiersorten, Formate, Konzepte, auch die Typografie. Und ein gemeinsamer Besuch des nahegelegenen Klingspor Museums eröffnet uns die Welt des internationalen zeitgenössischen Künstlerbuches und rundet den Intensivkurs ab.
Weitere Informationen durch Klick auf die Abb.
(Uta Schneider)

Workshop: 15. - 19.8.2016
Mindestens 4, maximal 7 Teilnehmer/innen.
Kosten: 400 €, exkl. Material

Hinterhofatelier
Offenbach

Di, 26.07.2016

New American Haggadah

Helga Horschig stellt die „New American Haggadah“ vor, eine Neuerscheinung aus dem Jahr 2012. In einem Internet-Blog heißt es dazu: „Jonathan Safran Foer, Nathan Englander, Jeffrey Goldberg, Lemony Snicket, Rebecca Newberger Goldstein und Nathaniel Deutsch: Das könnte das "Who is Who" der modernen jüdischen US-amerikanischen Intellektuellen sein und das ist es vermutlich auch. Gemeinsam haben sie aber eine neue Haggadah herausgebracht, die New American Haggadah. Mit Oded Ezer kommt noch ein innovativer israelischer Typograph hinzu. Zugleich ist es eine Haggadah, die den traditionellen Text mitbringt, ihn jedoch mit modernen Elementen verschmilzt und über die Typographie eine starke gestalterische Gewichtung erhält. Es hat den Anschein, als sei für alle etwas dabei: Für die jüdischen Hipster, für die Literaturbegeisterten, die Design-Interessierten, für die Orthodoxen, für die Liberalen oder einfach nur für alle, die sich intellektuell mit der Geschichte auseinandersetzen wollen, die zum Seder erzählt wird. Jedenfalls ein gutes Beispiel dafür, was alles machbar ist und über welche Wege man sich dem Thema annähern kann.“– Gezeigt werden auch weitere Haggadot aus der Sammlung des Klingspor Museums.

Buch des Monats: 5. August 2016, 14 Uhr
Eintritt: 4 Euro, Mitglieder: 2 Euro

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach