Sie sind hier

Klingspor-Museum

Pirckheimer-Blog

Klingspor-Museum

Mo, 02.10.2017

Gottfried August Bürger: Wunderbare Reisen … des Freiherrn von Münchhausen. Mit Illustrationen von Bernhard Jäger. Büchergilde Gutenberg, 1994. Foto: Klingspor Museum Offenbach

Von abenteuerlichen Fischen und Kreaturen der Tiefsee

Am Freitag gibt es Fisch – so ist das auch im Klingspor Museum und so handelt das Buch des Monats am kommenden Freitag von einem Butt, einer Flunder und anderen abenteuerlustigen Fischen.

Eine Präsentation von Stephanie Ehret-Pohl. Vorgestellt werden ein abenteuerlustiger Hecht aus dem wunderbaren Buch „Le brochet“ (Robert Desnos, Daniel Levigoureux), „Pet, der Fisch“, eine Bildgeschichte mit Holzstichen von Otto Rohse, „Die gebratene Flunder“ des Patio Verlags und der Butt aus Philipp Otto Runges Märchen „Von dem Fischer un syner Fru“, zauberhaft illustriert von Marcus Behmer. Mit dem Pop-up-Buch „Tout au fond“ von Philippe Ug gibt es außerdem einen Ausblick auf die kommende Kinderbuchausstellung, deren Schwerpunktthema französische Kinderbücher sind.

Übrigens findet man das Klingspor-Museum und die Freunde des Museums auch wieder auf der Frankfurter Buchmesse: vom 11. bis 15. Oktober in Halle 4.1 am Stand N14.

6. Oktober 2017, 14 Uhr

Klingspor Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Mi, 06.09.2017

entwerter/oder, Nr. 33, Berlin 1989
Numeralien

John Gerard, Uwe Warnke – neben-, mit-, füreinander

PAPIER, BUCH, ZEITSCHRIFT

Unter diesem Thema wird eine Ausstellung in Offenbach stehen.

Uwe Warnke, Autor, und Verleger, 1956 in der DDR geboren, gibt ab 1982 in Berlin im Untergrund die Künstlerzeitschrift „entwerter/oder“ heraus. Die Zeitschrift entstand in einem Biotop von Kreativen, die gegen staatliche Repressalien und geistige Einengung aufbegehrten. 1990 gründete er den Uwe Warnke-Verlag, der 1991 mit dem V.O.Stomps-Preis ausgezeichnet wurde. In intensiver Zusammenarbeit mit Künstlern wie Ottfried Zielke, Gerhild Ebel und John Gerard entstehen Bücher in kleinen Auflagen oder als Unikat, die oftmals serielle Texte des Autors Uwe Warnke zum Inhalt haben. Warnke gehört als homo politicus zu den Künstlern, die regen Anteil an politischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Prozessen nehmen und diese stets kritisch hinterfragen.

Papier ist das Medium von John Gerard (*1955). Der gebürtige Amerikaner lebt und arbeitet seit Mitte der achtziger Jahre in Deutschland. Seine handgeschöpften Papiere mit ihren farbigen Aufschöpfungen oder Einsprengungen sind nicht mehr bloße Beschreib- oder Bedruckstoffe, sondern geben seinen Büchern ihre künstlerische Ausdrucksform. Gerards Papiere spüren Inhalten nach und loten die Texte seiner Bücher aus. Neben freien Arbeiten umfasst Gerards Œuvre zahlreiche Künstlerbücher, oftmals auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, so mit Fritz Best, Bodo Korsig und Ottfried Zielke.

Nachdem sich Uwe Warnke und John Gerard 1991 auf der Minipressenmesse in Mainz kennengelernt hatten, entstand ihr erstes gemeinsames Buch „Numeralien“, seitdem entstanden etliche gemeinsame Bücher. Beide Künstler sind Netzwerker und Kommunikatoren innerhalb der heterogenen Buchkunstszene. Augenscheinlich wird ihr Zusammenspiel auch auf der Frankfurter Buchmesse, wo sie seit mehr als 20 Jahren einen Doppelstand betreiben: zwei denkbar unterschiedlich in Ihrem Wirken ausgerichtete Antreiber der Szene finden sich zusammen; der eine aus den USA stammend, seit seinem Studium in Bonn in der Kunstgeschichte fast ebenso vertieft wie in seine Papierkunst; der andere in Ostberlin verlegerisch aktiv, um die Gesellschaftsverhältnisse vor wie nach der Wende kritisch zu beleuchten. Dieser Mix der politisch-territorialen Verankerung wird umspielt von Gerards frühzeitigem Arbeiten in der Künstler-Werkstatt Bethanien, Berlin, und der gezielten Orientierung Warnkes in den Westen, Deutschland wie die USA, um seinen Aktionsradius zu erweitern. Die Ausstellung zeigt einen Überblick über das langjährige Buchschaffen beider Künstler. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaftsarbeiten, zu sehen sind jedoch auch Werke, die unabhängig voneinander entstanden sind.

Ausstellung: 16. September - 5. November 2017

Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Do, 13.07.2017

Über Bienen. Essay von Gerhard Roth. Künstlerbuch von Sabine Golde. Foto © Sabine Golde

Musik für die Augen | Außenansichten

Eine Ausstellung im Klingspor-Museum zeigt Buchkunst und typografische Installationen der Künstlerin Sabine Golde.
1992 gründen Sabine Golde und Christiane Baumgartner, beide Studentinnen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, die Künstlergemeinschaft Carivari. Ihre Diplomarbeit war „Emils blaue Augen“ – ein raumgreifendes, überraschendes Buchobjekt, das dem Klingspor Museum übereignet wurde. Später trennen sich ihre künstlerischen Wege, Baumgartner setzt Akzente im großen Holzschnitt, Golde bleibt beim Buch als Künstlerin und erste Dozentin, auf der Burg Giebichenstein, die das Künstlerbuch zum Inhalt ihrer Lehre macht. Viele ihrer Bücher nehmen Bezug auf Komponisten des 20. Jahrhunderts, auch Aspekte des Zeitlichen kommen vor. Typografische Entdeckungen geben den Takt an.

Gleichzeitig wird, wie hier bereits berichtet, die Ausstellung AUẞENANSICHTEN gezeigt mit 37 Entwürfe von Studierenden der Bereiche Buchgestaltung, Künstlerbuch, Grafikdesign, alle als Vorschläge zum Äußeren eines Bandes mit Gedichten des Lyrikers Wolfgang Hilbig. Zu dessen 60. Geburtstag 2001 war der Band „Bilder vom Erzählen“ mit Illustrationen von Horst Hussel erschienen. 2007 starb der mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor Wolfgang Hilbig. Nicht gebundene Exemplare des Buchs stellte nun der S. Fischer Verlag – Betreuung durch Lektor Jürgen Hosemann – für den Wettbewerb der Studierenden zur Verfügung. Ausgebildet an unterschiedlichen Hochschulen, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der Hochschule der Medien Stuttgart und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, zeigen die Wettbewerbsentwürfe beispielhaft, welche Qualität grafischer Gestaltung mit welchem Spektrum an ein und derselben Aufgabenstellung verwirklicht werden konnte. Dem Klingspor Museum kommt die Möglichkeit zu, aktuelle Arbeit für das in der Sammlung des Museums prominent verankerte Themenfeld vorzustellen.: Außen Ansichten. Einbandentwürfe im Wettbewerb.

Ausstellung: 22. Juli - 3. September 2017

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Sa, 01.07.2017

Paul Stein, Roman © Klingspor Museum Offenbach

Schreiben – Zeichen von Macht und Ohnmacht

„Was auf dieser blauen Tafel Gott mit seinem Finger schrieb… “ . Von dieser Passage aus Calderons (1600-1681) „Das Leben ist ein Traum“ sollen alte und ganz neue Werke der Sammlung des Klingspor Museums angeschaut und erörtert werden. Beweggründe des Schreibens werden deutlich, die weiter reichen als eine Sequenz lesbarer Sätze. Die Einheit (Nikolaus von Kues) gegensätzlicher Äußerungsformen von Wort und Bild stimuliert die Wahrnehmung von Inhalt und Form, von IN_FORM_ation. Angesehen werden Werke von Christine Hartmann, Eva Aschoff, Jean Dubuffet, Georges Braque, Rudo Spemann, Daniel Ben Hur, Pablo Picasso, Paul Stein.

7. Juli 2017, 14 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Mi, 31.05.2017

Antoni Tàpies und die Lithographie

Antoni Tapies, Pere Gimferrer, La Clau del foc © Simon Zirkunow
Vier blutig rote Striche auf gelbem Grund, ein Handabdruck mit Kraft auf die Druckvorlage gepresst, ein rotes Kreuz auf gerissenem Papier – der Ausdruckskraft und Experimentierfreude des katalanischen Malers Antoni Tàpies (1923 – 2012) sind kaum Grenzen gesetzt. Drei seiner Künstlerbücher, die geprägt sind von unbändiger Freude an reliefartigen Oberflächen und haptisch interessanten Materialien und die dabei die Möglichkeiten der lithographischen Technik ausreizen, werden von Dr. Dorothee Ader vorgestellt. Die zum Teil politisch motivierten Arbeiten klagen daneben die Unterdrückung der katalanische Identität, Sprache und Kultur unter der Diktatur Francos an.

2. Juni 2017
Eintritt: 4 €, Mtgl. 2 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Mi, 03.05.2017

Chronik eines Skandals. Toulouse-Lautrec und der PAN

Henri Toulouse-Lautrec, Mlle Lender, en buste © Simon Zirkunow
Beim Buch des Monats im Klingspor Museum geht es um die Chronik eines Skandals. Eine entblößte Dame und die Wirkung, die sie auf die Kunstwelt hatte, stellt Nina Mößle im Klingspor Museum vor. Die Veröffentlichung der Lithografie „Mademoiselle Lender, en buste“ des Pariser Ausnahmekünstlers Henri Toulouse-Lautrec im Pan 1895 stieß im Aufsichtsrat der Berliner Zeitschrift auf Unmut und hatte das Ausscheiden des jungen Julius Meier-Graefe aus der Redaktion zur Folge. Wer die abgebildete Mademoiselle war, woran der Aufsichtsrat Anstoß nahm, welche Rolle Julius Meier-Graefe für die zeitgenössische Kunst im Weiteren noch spielen sollte und welche Konsequenzen das Zerwürfnis für die Zeitschrift hatte – all das erläutert Nina Mößle anhand der fünf großen Bände des Pan aus der Karl Klingspor Sammlung.

5. Mai 2017, 14 Uhr

Eintritt: 4 €, Mtgl. 2 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Mo, 03.04.2017

Buchstäblich Buch. Künstlerbücher von Peter Malutzki

Monochromes Buch. Rot. Peter Malutzki | © Klingspor-Museum, Stephanie Ehret-Pohz
Seit 35 Jahren hat sich Peter Malutzki der Buchkunst verschrieben und zählt zu den Protagonisten des zeitgenössischen Künstlerbuches. Die Bücher seiner FlugBlattPresse sind beinahe vollständig im Klingspor Museum versammelt, ebenso das 50 Bände umfassende Buchkunstprojekt "Zweite Enzyklopädie von Tlön", das er von 1997 - 2006 zusammen mit der Buchkünstlerin Ines von Ketelhodt geschaffen hat. Seine Bücher sind vielfach Collagen aus den verschiedensten Fundstücken, textlicher wie bildlicher Art. Er sammelt beinahe im Schwitterschen Sinne, ordnet, überarbeitet und stellt die vorgefundenen Dinge konzeptuell in neue Zusammenhänge. So entstehen aus Landkarten Gesichter, Drucke von alten Klischees transformieren zu neuen Figuren und ein mittelalterliches Stundenbuch wird durch digitale Verfremdung zu einem Buch-Kunstwerk des 21. Jahrhunderts.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der vom Künstler initiiert ist und Erläuterungen der Werke von ihm enthält. Das Nachwort wurde vom Leiter des Museums zugefügt, das stolzer Mitherausgeber des Bandes ist (45 Euro).

Ausstellung: 5. März - 15. April 2017

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Do, 30.03.2017

Tanja Leonhardt, Scherbenzeit

© Tanja Leonhardt
"Scherbenzeit" - Dieses Künstlerbuch thematisiert die persönliche Handschrift im Zeichen von Bewahren und Vergänglichkeit. Im Klingspor-Museum wird die Schriftgrafikerin und Künstlerin Tanja Leonhardt ausgehend vom Konzept dieses Buches ihren besonderen Zugang zur Schrift und insbesondere zur Handschrift erläutern, dessen Fundament an ihrer Ausbildungsstätte, dem Fachbereich Bildende Kunst der Universität Mainz, gelegt wurde. Wir erfahren mehr über den Geist der "Mainzer Schule" und ihre Lehrer, insbesondere Franz Müller und Pamela Stokes.

Mo, 19.12.2016

Leidenschaftlich: Bilderbücher. Die Illustratorin Helga Ban

Helga Bansch, Frau Bund und Hund,
Verlag Jungbrunnen
1957 im österreichischen Leoben geboren, nach 25 Jahren als Volksschullehrerin nun seit 2003 ganz als freischaffende Künstlerin auf das Kinderbuch konzentriert, sieht sich Helga Bansch in ihrer illustratorischen Arbeit als „wohlwollende Beobachterin“. Dieses Wohlwollen und die Freude, für Kinder künstlerisch zu arbeiten, merkt man ihren zahlreichen Publikationen an, für die sie bereits zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Für das Bilderbuch „Die Rabenrosa“, dessen Text ebenfalls von ihr stammt, erhielt sie unter anderem den Evangelischen Buchpreis 2016. Im Rahmen der Preisverleihung fand eine Lese- und Workshop-Reise mit ihr statt, in der sie freimütig über ihre Arbeitsweise und Intensionen sprach. Helga Horschig berichtet über das Zusammentreffen mit der Künstlerin und zeigt ausgesuchte Bilderbücher aus ihrer Hand.

6. Januar, 14 Uhr
Eintritt: 4 €, Mtgl. 2 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach


Mo, 05.12.2016

Kabel 1927 — 2016

Geschichte einer Schrift

Unter den 25 Druckschriften, die Rudolf Koch in der Zeit zwischen 1910 und 1934 für die Schriftgießerei Gebrüder Klingspor entwarf, nimmt die „Kabel“ eindeutig Bezug zur Formensprache des Bauhaus. Gerne wird sie mit der Futura von Paul Renner verglichen. Ihr Reiz liegt in den Betonungen aller Einzelmerkmale der Lettern, ihren Proportionen, ihrer Formgebung. Wie alle Schriften Kochs trägt sie dessen unverkennbare „Handschrift“. Dies gilt nun aber auf seine Weise für Marc Schütz. Während seiner Zeit als Schrift-Dozent an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach hat er sich einer Neubearbeitung der Kabel gewidmet und eine insofern zeitgemäße, aktualisierte Fassung der Schrift hervorgebracht. Minutiöse Studien zu den Entwurfsmaterialien der Kabel im Bestand des Klingspor Museums gingen dem voraus. Die Ausstellung zeigt die Neue Kabel im Vergleich zu den Dokumenten, die sich mit der Kabel von Koch verbinden. Eine spannende Geschichte im typischen Werdegang von Schriften, die einerseits bewährt andererseits den Vorstellungen einer neuen Epoche gemäß angepasst wird.

Eröffnung: 7. Dezember, 20 Uhr
Ausstellung: 8. Dezember 2016 bis 12. Februar 2017

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Do, 01.12.2016

Buch des Monats

 L`alphabet est une caille rotie /
Das Alphabet ist eine gebratene Wachtel
Hommage a Paul Stein / 1949 - 2004
Paris/Mainz, 2004
Die Wahrheit im Buch – was heißt das? Versuch einer Betrachtung in Bild und Schrift. Ausgangspunkt des Vortrags ist jener Schriftzug, der als Motto des Klingspor Museums seinen Stand auf der diesjährigen Buchmesse ausstattete. Wohin führt die Überlegung zur Aussage von der Wahrheit im Buch, wenn man sie in Bildern und Textstellen sucht? Zu Bildern aus Spätmittelalter und Barock in den Nationalgalerien in Berlin und London, zu Band 50 der 90 Skizzenbücher von Paul Stein, zu den leergeschnittenen Taschenbüchern von Corinna Krebber. Und natürlich zu der Frage, was das Buch heute als Wahrheitsträger noch leistet.

2. Dezember, 14 Uhr
Eintritt: 4 €, Mtgl. 2 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Kinderwelten

Am 2. Advent wird im Klingspor Museum die Ausstellung „Kinderwelten. 61. Internationale Kinderbuchausstellung“ eröffnet. Mit Musik und Kinderaktionen. Die traditionelle Ausstellung neuer Bilderbücher aus zahlreichen Ländern zeigt eine Vielfalt von Themenstellungen und Bildsprachen auf. Die offene Präsentation erlaubt das Blättern und ein großer Lesetisch lädt zum Verweilen ein. In den Vitrinen wird eine Auswahl älterer und neuerer ABC-Bücher gezeigt. In vielfältiger künstlerischer Umsetzung wird Kindern das Alphabet im spielerischen Umgang mit Buchstaben nahegebracht.
Den Besucher erwarten neue Bilderbücher zum Blättern, Musik, Kinderaktionen und viele ABC-Bücher – Tieralphabete von Alligator bis Zebra, Buchstaben-Pop-ups, ABC-Gedichte und mehr.

Ausstellung: 4. Dezember 2016 - 12. Februar 2017

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Fr, 04.11.2016

Добрый день und Guten Tag!

Im November präsentiert das Klingspror Museum in verschiedenen Veranstaltungen Werke aus der Ausstellung „rundUmschlag. Die Vielfalt russischer Buchkunst“.
Am Sonntag gibt es um 11:30 Uhr eine Führung durch die Ausstellung. „rundUmschlag“ der Sammlung Albert Lemmens und Serge-Aljosja Stommels schlägt einen Bogen von der Avantgarde Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Kuratiert von Studierenden der Goethe Universität Frankfurt unter Leitung von Dr. Viola Hildebrand-Schat.
Um 15 Uhr: Ring … Mein Telefon – Eine russische Kindergeschichte in Reimen. Für Kinder von 7 – 12 Jahren. Was bestellen Tiere am Telefon? Das russische Kinderbuch wird von Studenten der Kunstgeschichte zweisprachig vorgelesen und gemeinsam mit den Kindern entdeckt.
Die Ausstellung endet am 20. November mit Führung und russischem Abend, den Besucher erwarten russische Lieder und Texte, Tee aus dem Samowar und Naschereien.

6. November 2016

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Do, 20.10.2016

Papierboote, der Abend der Buchkünstler

Dit is wat wij delen! „Das teilen wir!“

Den Künstlerbuchabend im Klingspor Museum gestaltet dieses Jahr das niederländisch-deutsche Künstlerpaar Mark Met & Carola Willbrand. Getreu dem diesjährigen Motto der Gastländer der Frankfurter Buchmesse Flandern & die Niederlande wählen sie den Titel: Dit is wat wij delen! Denn Mark Met und Carola Willbrand verbindet die Liebe zur niederländischen Sprache.
Künstlerbücher von Carola Willbrand
Mark Met ist Niederländer und spielt u.a. in seinen Schriftbildern mit seiner Muttersprache und mit seinem Namen „Met“, der im Niederländischen „mit“ bedeutet und den viele Deutsche für den legendären Honigwein halten. Carola Willbrand übersetzte in den letzten Jahren Kurzgeschichten von Marga Minco. Die niederländische Schriftstellerin Marga Minco ist die letzte Überlebende einer orthodox-jüdischen Familie. Jahrgang 1920, so alt wie die Mutter der Künstlerin, die kurz vor und nach Kriegsausbruch in Amsterdam lebte. Die spröden humorvollen Kurzgeschichten von Marga Minco aus den 50er Jahren waren bisher nicht ins Deutsche übersetzt worden. Carola Willbrand zeigt in ihren Künstlerbüchern die KünstlerInnenWelt.

21. Oktober 2016, 19 Uhr

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Mi, 05.10.2016

Bibliophilie der Armut

„Spiel-& Polterbuch" von Günter Bruno Fuchs,
von Victor Otto Stomps auf Wellpappe gedruckt
Im Klingspor Museum Offenbach präsentiert der Direktor Dr. Stefan Soltek in einem Vortrag zum dem Thema „Bibliophilie der Armut. Die Buchkunst der Eremiten-Presse“ eine Auswahl von Büchern der Eremiten-Presse.

Vortrag: 25. Oktober 2016, 18 Uhr

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach