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Elke Rehder

Pirckheimer-Blog

Elke Rehder

Fr, 14.06.2019

Elke Rehder, Schachnovelle, Holzschnitt

Anm. zu den Marginalien #231

Prof. Thore Graepel, University of London, bezieht sich in seinem Vortrag The human pursuit of artificial intelligence auf die Schachnovelle von Stefan Zweig und präsentiert dazu Holzschnitte der Pirckheimerin Elke Rehder, von der eine von zwei Graphiken mit dem Titel "An die Nachgeborenen" den MARGINALIEN #231 beilag.

siehe min. 7:53 ff

Sa, 04.05.2019

Graphische Kunst 1/2019

Mit der aktuellen Graphische Kunst ist Jürgen Schweitzer wieder ein sehens- und lesenswertes Heft gelungen.

Rainer Behrens spricht über die Druckgraphiken von Paul Zimmermann (1920 - 2017), Hanif Lehmann schreibt über den künstlerisch seelenverwandten Manfred Butzmann, der Sammler Wolfgang Stieglitz ist "Dem Stieglitz auf der Spur", Angeline Schube Focke ist "Im Banne der sprechenden Bilder" von Gisela Mott-Dreizler und Jürgen Schweitzer stellt "Eine Sammlung botanische Bücher" vor, der Graphischen Kunst liegt in der A- und B-Ausgabe dazu ein hervorragendes Faksimile eines Unikatblattes des Paters Johann Evangelist Elger aus dem Kloster Metten bei (siehe nebenstehende Abb. auf dem Titel).
Ein Nachruf von Dr. Dorle Meyer auf den "Virtuosen des Farbholzschnitts", den Göttinger Buchkünstler und Drucker Alfred Pohl, der am 4. Februar 2019 verstarb, beschließt leider den Reigen der Beiträge.

In der Ausgabe B finden sich ein Linolschnitt von Steffen Büchner "Zusammen", ein Holzschnitt von Gisela Griem "Vogelflug" und der Holzschnitt "An die Nachgeborenen III" von Elke Rehder, die Ausgabe A enthält zuätzlich die Radierungen von Hanif Lehmann "Manfred Butzmann", sowie von Klaus Eberlein "Stieglitz mit Disteln".

Edition Curt Visel (Graphische Kunst)
An der Mauer 9½, 87700 Memmingen

Di, 19.03.2019

Wo gibt´s denn sowas?

Den Stand der Pirckheimer-Gesellschaft auf der Leipziger Buchmesse verlässt man nicht mit leeren Händen. In diesem Jahr liegt dort das nebenstehende Blatt (hier als pdf) mit den Abbildungen der graphischen Beilagen der letzten Jahre bereit, die alle Mitglieder dieser Bibliophilen-Organsation kostenlos mit den für sie ebenfalls kostenlosen Marginalien erhalten.
Eine schöne Übersicht, die einem wieder ins Gedächtnis ruft, wie anspruchsvoll diese Beilagen sind - jeweils originale Graphiken, in der Regel signiert, teils in nummerierten Auflagen in unterschiedlichsten Techniken, die, über einige Jahre hinweg gesammelt, einen repräsentativen Querschnitt des zeitgenössischen Graphikschaffens darstellen.

21. - 24. März 2019

Leipziger Buchmesse
Halle 3 (Buchkunst und Graphik), Stand E 519

So, 09.12.2018

Marginalien # 231

Das 231. Heft der Marginalien wurde ausgeliefert. Das Inhaltsverzeichnis und einige Leseproben finden sich hier.

Die typografische Beilage sind, wie gewohnt von Matthias Gubig gestaltet, Aphorismen von Jürgen Große unter dem Titel "Diesseits der Presse".

Das Heft enthält (nur für Mitglieder) wieder eine graphische Beilage, diesmal einen von zwei Holzschnitten von Elke Rehder "An die Nachgeborenen", durch die Künstlerin in Barsbüttel bei Hamburg auf gelbem Karton gedruckt.

Neben verschiedenen Hinweisen auf bibliophile Neuerscheinungen und die BuchDruckKunst in Hamburg liegt der Sendung für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft auch des Programm der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe, sowie die Rechnung für den Mitgliedsbeitrag 2019 bei.

Sa, 03.02.2018

Abel Doering, Rudolf Angli, Foto © Andreas Erdmann
Einzeichnung von Elke Rehder in eine Ausgabe des Fischer-Verlags der Schachnovelle
Abel Doering im Gespräch mit Elke Rehder, Foto © Andreas Erdmann

Der Sammler auf Reisen: Hamburg

Mit einem Freund machte ich mich heute nach Hamburg auf, um die Erstausgabe des Kapitals, signiert vom Autor, zu betrachten, um Näheres zur Weltreise der Schachnovelle zu erfahren und um eine Pirckheimerin in ihrem Atelier zu besuchen.

Die Ausstellung im Museum der Arbeit begann mit einer leichten Enttäuschung - das von Karl Marx signierte Exemplar Das Kapital, Bd. 1 wurde, um es vor Licht zu schützen, nach drei Tagen aus der Ausstellung genommen. Der Rest der Ausstellung zeigt neben einem unsignierten Exemplar des Werkes eine Einführung in die Entstehungsgeschichte, den Versuch einer Illustration einzelner zentraler Begriffe, die Rezeption durch Wissenschaft und Kunst und den Einfluss von Marx auf Ökonomie und Philosophie von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Diese Ausstellung ist sicher durchaus geeignet, das Interesse an der Marxschen Kapitalismusanalyse zu wecken, aber mehr sollte (und kann man vermutlich auch nicht) von einer Ausstellung erwarten. Klaus Waschk, Illustrator der deutschsprachigen Ausgabe des Kapital bei Faber & Faber, die natürlich Eingang in die Ausstellung fand, sagte (und dem kann man nur zustimmen), "eine gute Show, jedoch kaum geeignet zum Erkenntnisgewinn".

Dann, bei Verkostung der besten Hamburger Currywurst in der "Trude" ein interessantes Gespräch mit Rudolf Angeli über dessen Idee, aus Anlass des 75jährigen Jubiläums des Erscheinens der deutschsprachigen Ausgabe der Schachnovelle von Stefan Zweig diese auf eine Weltreise zu schicken, wobei diese Reise durch Literaturwissenschaftler und Künstler durch die Wirkungsorte Zweigs begleitet wird.
Diese wunderbare Aktion von Rudolf Angeli stellte sich zugleich als Einstand für eine Mitgliedschaft bei der Pirckheimer-Gesellschaft heraus - verdient!

Ein Atelierbesuch bei der Pirckheimerin Elke Rehder, deren Einzeichnungen in das auf die Reise geschickte Exemplar der Schachnovelle die erste Station dieser Aktion bildeten, gab zum Abschluss meiner eintägigen "Reise eines Sammlers" einen Einblick in die Arbeit dieser Künstlerin, die nicht nur als Illustratorin und Malerin tätig ist, sondern auch beachtenswerte Publikationen zur Geschichte des Schachs und dessen Umfeld schuf. Übrigens, sie bäckt auch einen ausgezeichneten Apfelkuchen!

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... weitere Fotos hier.

Mi, 31.01.2018

Arno Nickel in Berlin zur Schachnovelle von Stefan Zweig

Die Schachnovelle auf Reise um die Welt

Zum 75. Jubiläum der Schachnovelle startete der Schachspieler und Antiquar Rudolf Angeli in Hamburg eine Schachnovellenreise.

Die Erstausgabe von Stefan Zweigs Schachnovelle erschien 1942. Rudolf Angeli hat im Dezember 2017 eine aktuelle Ausgabe des Insel Verlages auf die Reise gebracht. Das Buch soll an die Orte reisen, an denen Stefan Zweig gelebt hat. Dies sind die Städte Wien, Berlin, Zürich, Salzburg, London, Bath und Petrópolis. Es reist auch an die Orte, wo die Schachnovelle erstmals veröffentlicht wurde, und zwar nach Rio de Janeiro, Buenos Aires, Stockholm und New York. Am Ende der Reise soll das Buch bei dem Zweig-Bibliographen Professor Randolph J. Klawiter in South Bend in den USA ankommen und anschließend in die Stefan Zweig-Sammlung der State University of New York at Fredonia aufgenommen werden.

Diese Ausgabe der Schachnovelle wird auf einer vorgegebenen Reiseroute von Freund zu Freund weitergegeben. Jeder kurzzeitige Besitzer kann das Buch mit Texten, Fotos und sonstigen Beilagen anreichern. Hierdurch wird dieses Buch zu einem Unikat. Es ist eine Hommage an Stefan Zweig, der diese weltberühmte Novelle 1942 in seinem Exil in Petrópolis in Brasilien verfasste.

Beim Start in Hamburg hat die Pirckheimerin Elke Rehder diese Ausgabe der Schachnovelle mit sechs Federzeichnungen ergänzt, bevor das Buch seine Reise zur ersten Station in Wien antrat. Auf einer Leerseite des Buches schrieb der Wiener Schriftsteller Erich Fitzbauer seine Gedanken zur Schachnovelle und signierte seinen Beitrag. In Berlin ergänzte der Fernschach-Großmeister Arno Nickel das Buch mit einem klugen Spruch und signierte es. Arno Nickel ist bekannt für den seit 1984 erscheinenden Schachkalender in der Edition Marco in Berlin.

Rudolf Angeli hat für die Schachnovellenreise den Blog Jubiläumsreise der Schachnovelle eingerichtet. Dort sehen Sie den aktuellen Reiseverlauf.

(Dank an Elke Rehder für den Hinweis)

Sa, 20.01.2018

Buchkunst
Bucheinband und Buchdruck
Buchdesign und Buchgraphik, Fotos © Elke Rehder

Wie ein Buch gedruckt wird

Grafiker und Drucker in Buenos Aires 1936–1950

Die Stiftung Luis Seoane in A Coruña in Spanien veröffentlichte im November 2017 einen umfangreichen Ausstellungskatalog zum Thema Grafikdesign und Buchkunst in Buenos Aires. Die Pirckheimerin Elke Rehder hat David Carballal, den Kurator der Ausstellung, bei Recherchen unterstützt. Insbesondere ging es dabei um Material zu dem 1890 in Lemberg geborenen Kunstverleger Jakob Hermelin und der 1904 in Elberfeld geborenen Fotografin Grete Stern.
 
Jakob Hermelin gab 1924 in Ulm ein Jahrbuch mit dem Titel Situation 1924. Künstlerische und kulturelle Manifestationen heraus. Es enthält Beiträge über Max Beckmann, Rudolf Großmann, George Grosz, Willi Habl, Karl Hofer, Alfred Kubin, Karl Rössing, Edwin Scharf u. a. In Berlin betrieb Hermelin ab 1925 eine Kunsthandlung und organisierte Ausstellungen mit Werken von Lovis Corinth, Oskar Kokoschka und der Künstlergruppe Der Fels. In seinem Verlag erschienen Grafiken und Mappenwerke von Max Beckmann, Otakar Kubín, Willi Geiger, Boris Grigorjew, Friedrich Heubner, Karl Hofer, Georges Kars, Rolf Nesch, Max Pechstein u. a. Jakob Hermelin emigrierte im August 1936 nach Buenos Aires.

Grete Stern gründete um 1930 mit Ellen Rosenberg, die später Walter Auerbach heiratete, das Fotostudio ringl + pit für innovative Porträt- und Werbefotografie. Grete Stern fotografierte u. a. Karl Korsch, Bert Brecht und Helene Weigel. 1935 heiratete sie in London den Fotografen Horacio Coppola, der zuvor mit ihr am Bauhaus bei Walter Peterhans studierte. Beide emigrierten nach Argentinien, wo sie 1937 in Buenos Aires ein Fotostudio eröffneten. Dort trafen sich Schriftsteller wie Pablo Neruda und Jorge Luis Borges. Grete Stern starb 1999 und Horacio Coppola 2012 in Buenos Aires.

Die Kuratoren David Carballal und Silvia Longueira suchen Kontakt zu Institutionen in Deutschland, welche die Ausstellung oder Teile davon übernehmen möchten. Interessenten können sich gern an Elke Rehder wenden oder an David Carballal.

Mi, 20.12.2017

Drachenvariante

Die Pirckheimerin Elke Rehder, deren Ausstellung aus Anlaß der deutschsprachige Erstausgabe der Schachnovelle in Buenos Aires "75 Jahre Schachnovelle" hier vor einem Monat vorgestellt wurde, wünscht mit dieser humorvollen Version der "Drachenvariante", einem Abspiel der Sizilianischen Verteidigung im Schach,

Frohe Feiertage und einen guten Sprung in ein abenteuerliches neues Jahr 2018.
 
Elke Rehder
Blumenstr. 19
22885 Barsbüttel

Fr, 24.11.2017

Elke Rehder - "75 Jahre Schachnovelle"

Heute Abend wurde die Ausstellung mit Arbeiten von Elke Rehder mit anschließender Lesung aus Zweigs Schachnovelle eröffnet.

Umrahmt mit Darbietungen eines kleinen Männerchores würdigte nach einführenden Worten der Leiterin der Bibliothek, Stefanie Reich, Raymund Stolze das Werk der Künstlerin und Schachautorin Elke Rehder, in welchem das Thema Schach schon immer eine zentrale Rolle spielte und gab einen kurzen Überblick über die Editionsgeschichte der Novelle. Von der Künstlerin, die leider nicht anwesend sein konnte, wurde eine Grußbotschaft verlesen.

Anschließend boten Raymund Stolze, Stefanie Reich und Ulrich Voß eine eindrucksvolle szenische Lesung des Textes von Stefan Zweig.

Bilder (© ad) von der Vernissage können hier betrachtet werden.

Do, 16.11.2017

Elke Rehder: Dr. B. in Isolationshaft, Acryl auf Leinwand. 2017. Format 100 x 80 cm

Elke Rehder - "75 Jahre Schachnovelle"

Am 7. Dezember 1942 erschien die deutschsprachige Erstausgabe der Schachnovelle in Buenos Aires. Außerdem hat Stefan Zweig am 28. November Geburtstag.

Aus diesem Anlass wird in der Anna-Ditzen-Bibliothek in Neuenhagen bei Berlin die Ausstellung "75 Jahre Schachnovelle - Bilder von Elke Rehder" gezeigt mit Gemälden, Grafiken und illustrierten Büchern, die bisher zur Schachnovelle entstanden sind. Ausgestellt wird unter anderem ein wertvolles Buch, welches Ulrike Erber-Bader im Juni 2004 den Teilnehmern der 105. Jahresversammlung der Gesellschaft der Bibliophilen in Frankfurt am Main widmete. Außerdem werden Grafiken der Pirckheimerin Elke Rehder zur Schachnovelle gezeigt, die in den Zeitschriften "Illustration 63" und in "Graphische Kunst" des Pirckheimers Jürgen Schweitzer erschienen sind. Sechs großformatige Gemälde auf Leinwand von Elke Rehder mit vier Motiven aus der Schachnovelle und zwei Situationen zum Exil 1941 und 1942 werden in Neuenhagen zum ersten Mal ausgestellt.

Eröffnung: 24. November 2017, 18 Uhr mit einer Lesung aus der Schachnovelle. Der Kurator Raymund Stolze wird Grußworte der Künstlerin verlesen.
Ausstellung: 24. November - 8. Dezember 2017

Anna-Ditzen-Bibliothek | Hauptstr. 2 | 15366 Neuenhagen bei Berlin

Weitere Informationen auf der Seite des Berliner Schachverbandes.

Mo, 13.11.2017

Elke Rehder, Holzschnitt - Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute | Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein. Unvollendete Elegie von Friedrich Hölderlin
Klaus Raasch, Holzschnitt - ohne Titel

"Graphische Kunst"

Außer den Marginalien kenne ich nur noch die seit 2004 vom Pirckheimer Jürgen Schweitzer herausgegebene "GRAPHISCHE KUNST Internationale Zeitschrift für Buchkunst und Graphik Neue Folge" als Zeitschrift, die regelmäßig originalgraphische Beilagen enthält.

Die zweimal jährlich erscheinende GRAPHISCHE KUNST wurde 1973 von Curt Visel gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die klassische Druckgrafik zu fördern. Das Heft erscheint in bibliophiler Ausstattung mit Beiträgen über Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts.

Das neueste Heft wird in den nächsten Tagen ausgeliefert und enthält in der Ausgabe B in 150 signierte Exemplaren die Holzschnitte der Pirckheimerin Elke Rehder zu Hölderlin "Komm ins Offene, Freund!" (Abb.), von Klaus Eberlein "Des Deutschen Hörigkeit" und die Farbholzschnitte von Alexandra Frohloff "Stehendes Wasser" und vom Pirckheimer Klaus Raasch "ohne Titel" (Abb.). Die Ausgabe A enthält mit nummerierten und signierten 100 Exemplaren zusätzlich Radierungen von Markus Retzlaff " Frauenkirche" und von Andreas Raub "Ginko".

Näheres hier: GRAPHISCHE KUNST

 

Do, 26.10.2017

Malerei zum Schach für den Kunstautomaten

Zigarettenautomat war früher - heute gibt es Kunstautomaten, an denen man durch Einwurf von 2 € bis 4 € kleine Kunstüberraschungen in Form von Bildern, Drucken, Objekten, Zeichnungen aber auch Literatur in Form von Lyrik, Prosa erwerben kann, jetzt auch mit Malerei zum Schach der Künstlerin und Pirckheimerin Elke Rehder.
Klein und originell sind die Kunstbotschaften, die auf dem Weg zur Freundin als Geschenk, als Mitbringsel oder einfach als Sammelobjekt für sich funktionieren. In jedem gezogenen Kunstwerk liegt ein Beipackzettel, der einen kleinen Einblick in das Leben und Werk des Künstlers gibt. Die Automaten stehen in öffentlich zugänglichen Gebäuden, z.B. in Potsdam, Berlin, Eberswalde, Magdeburg, Cottbus, Greifswald, Hamburg usw.

"Schach ist seit vielen Jahren ein dominantes Thema in meiner Malerei. Ich bin vom Schach nicht nur als Spiel begeistert, sondern auch vom traditionellen, ritualisierten Kampf mit all seiner Strategie, Taktik, Hierarchie und Symbolen. Wenn man an diese Aspekte des Schachs denkt, gibt es viele verschiedene Sichtweisen. Die Bilder zeigen meine Sichtweise als Künstlerin und nicht die sportlich orientierte Sehweise eines Schachspielers."

(Elke Rehder)

Fr, 13.10.2017

Schachaufgaben im Original

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse ist in der Elke Rehder Presse der zweite Band der Reihe „Schachaufgaben im Original“ erschienen. Der erste Band erschien 2016 mit dem Untertitel „Payne's Illustrirter Familien-Kalender 1858–1865“.

Der nun vorliegende zweite Band behandelt die Schachspalte in der illustrierten Damen-Zeitung „Der Bazar“. Die Zeitung wurde 1854 von Ludwig von Schaeffer-Voit in Berlin gegründet. An das frühere Anwesen erinnert heute noch der Ruhwaldpark.

Neben einem Beitrag zur Verlagsgeschichte werden die Schachredakteure Johannes Hermann Zukertort und Jean Dufresne vorgestellt. Der Briefwechsel mit der Schachredaktion aus dem Zeitraum 1869 bis 1881 ist vollständig wiedergegeben. Zusätzlich enthält der Band einen Rückblick auf die Entwicklung des Frauenschachs im 19. Jahrhundert.

Ein umfangreicher Index mit den Namen der Schachkomponisten, Schachspieler, Verleger, Buchhändler und Redakteure erleichtert die Suche in den 168 Seiten.

Elke Rehder: Schachaufgaben im Original. Band II: Der Bazar 1869 – 1881
Barsbüttel, Elke Rehder Presse, Oktober 2017
168 S. mit zahlreichen Abbildungen. Hardcover mit Leinenstruktur. Format: 30,5 x 21,5 cm
Preis 29,00 € inkl. MwSt., zzgl. Versand 

Inhaltsverzeichnis
Namensverzeichnis
Leseprobe

Mo, 25.09.2017

Lesung mit Spende einer Pirckheimerin

Anlässlich einer Lesung „Ostende 1936, Sommer der Freundschaft“ von Volker Weidermann, bekannt als Moderator „Das Literarische Quartett“, wird es eine Spenden-Verlosung geben, deren Erlös für den Raum der Namen im Berliner Holocaust-Denkmal bestimmt ist, darunter eine Originalgrafik der Hamburger Künstlerin Elke Rehder zu Stefan Zweigs „Schachnovelle. Das Kleine Theater am Südwestkorso in Berlin stellt zwei Eintrittskarten für eine Aufführung der Bühnenadaption der „Schachnovelle“ zur Verfügung.

Lesung: 29. September 2017, 20 Uhr

Gemeindesaal Hoppegarten, Berlin

Mi, 01.03.2017

Gottfried Wilhelm Leibniz: Bibliographie | Schachspiel und Wissenschaft

Von Elke Rehder, Pirckheimer, Graphikerin, Schachspielerin, Antiquarin, Bildhauerin, Verlegerin ..., sind im März 2017 zwei weitere interessante Buchtitel erschienen, die wieder wissenschaftliche Bibliophilie und Schachspiel, eine eher ungewöhnliche Kombination, miteinander verbinden und die zeigen, wie vielseitig das Wirken von Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft sein kann, diesmal über den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz.

Gottfried Wilhelm Leibniz. Band 1. Bibliographie seiner zu Lebzeiten veröffentlichten Druckschriften und Chronologie seines Lebens. 197 Seiten mit 54 Abbildungen.

Gottfried Wilhelm Leibniz. Band 2. Das Schachspiel und die Wissenschaft. 72 Seiten mit 27 Abbildungen.

Beide Bände im Format: 30,5 x 21,5 cm. Einband: Hardcover (Leinenstruktur) mit Deckel- und Rückentitel. (Weitere Hinweise zu Namens- und Inhaltsverzeichnis finden Sie hier, Leseproben können auch durch Klick auf die Buchtitel aufgerufen werden.)
Barsbüttel, Elke Rehder Presse, 2017
Band 1: 48,00 €
Band 2: 29,00 €
Band 1/2: 68,00 €