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Konrad Kutt

Pirckheimer-Blog

Konrad Kutt

Do, 05.05.2016

lese-haltestelle

Wieder eine neue Möglichkeit eines öffentlichen Bücherschranks in der Idee der BücherboXX, einer Idee, die u.a. durch den Pirckheimer Konrad Kutt nachhaltig unterstützt wird - diesmal eine Lese-Haltestelle in Framersheim, Rheinland-Pfalz.
Eine Liste aller öffentlichen Bücherschränke in Deutschland (noch ohne den oben aufgeführten) findet sich hier.

Mo, 19.08.2013

Arte Postale

Die Stubengalerie KunstStücke unseres Mitglieds Konrad Kutt stellt am 23. August 2013 um 19:00 Uhr, verbunden mit einem kleinen Programm und mit ca. 50 Briefen an den Wänden, das vielfach angekündigte und nun erschienenen Buch mit Liebesbriefen von Paran G'Schrey an Katharina (Ehrlicher) vor. Eine Woche später wird die Ausstellung ARTE POSTALE in der Akademie der Künste eröffnet.
Der Berliner Maler Paran G’Schrey (1927–1967) gehörte in den frühen 1960er Jahren zu den Protagonisten des Berliner Informel, des abstakten Expressionismus. Neben seinem künstlerischen Werk hinterließ er eindrucksvolle illustrierte Künstlerbriefe. Es sind spontane Miniaturen, die man gern mit dem so abgenutzten Begriff »poetisch« charakterisieren möchte. Das Werk des in Indien geborenen Künstlers ist von auch heute noch eindringlich spürbarer Vitalität, aber nur wenigen Kennern vertraut. In den Briefen an seine Geliebte und spätere Ehefrau sind Spuren des Alltagslebens in West-Berlin, eigene Erfolge und Niederlagen bewahrt. Sie sind inspiriert vom Zauber des Verliebtseins, dem unendlichen Kraftquell für einen, der auf die Sicherheiten einer bürgerlichen Existenz verzichtete, doch sie spiegeln zugleich sein Hadern mit Kunst und Leben. Der Künstler versah die Briefe mit Gedichten und Illustrationen: Kleine Text-Bild-Kunstwerke, die dem heutigen Betrachter zugleich Zeugnis vergangener Schreib-Kulturen sind.

Ausstellung: 30. August bis 8. Dezember 2013
Gaby und Konrad Kutt
Stubengalerie KunstStücke Grunewald
Institut für Nachhaltigkeit in Bildung,

Arbeit und Kultur (INBAK)Trabener Str. 14 b
14193 Berlin (nahe S-Bhf. Grunewald)
Tel.: 030-891 51 24 oder 0173 601 491 2

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Akademie der Künste
Pariser Platz, Berlin

Do, 03.05.2012

BücherboXX

Die BücherboXX hat eine unglaubliche Dynamik entwickelt - auch im internationalen Verbund. Zum Tag der Bibliotheken am 21. April in Moskau hat eine russische Agentur in einem Blog darüber berichtet. Vielleicht gibt es ja eine Reaktion zu meinem Artikel in den MARGINALIEN Heft 205. Manche werden die Idee gut finden, wissen aber nicht, wie sie das ausdrücken können. Dem Kind kann geholfen werden: Für die BücherboXX kann man hier mit zwei Klicks abstimmen. Über 700 Stimmen sind schon beisammen. Die Pirckheimer könnten mithelfen, die Stimmen zu erhöhen und das Projekt damit unterstützen.
Übrigens: Vom 10. bis 13. Mai 2012 treffen sich Bookcrossers aus ganz Deutschland in Berlin zu ihrer Hauptversammlung.
(Konrad Kutt)

Mo, 16.01.2012

Lachen in der Not

Inge Deutschkron liest und erzählt bei unserem Mitglied Konrad Kutt unter dem Motto Lachen in der Not, musikalisch begleitet von Helus Hercygier und Alexandra Gotthardt mit Texten und Liedern von Kurt Tucholsky am 70. Jahrestag der Wannseekonferenz und in Verbindung zur „Nachhaltigen BücherboXX Gleis 17“ am S-Bhf. Grunewald.
Inge Deutschkron, Jhg. 1922, wuchs in Berlin in einem sozialdemokratischen Umfeld auf, wurde als Jüdin von den Nationalsozialisten verfolgt, kam in der Blindenwerkstatt Otto Weidt unter und wurde von „stillen Helden“ versteckt. Ab 1956 arbeitete sie als Journalistin, Autorin Schriftstellerin in Bonn, seit 1987 wechselweise in Tel Aviv und Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen erzählen von ihrem Leben und den politischen Umständen.
„Ich trug den gelben Stern“ hatte im Grips-Theater unter „Ab heute heißt du Sara“ großen Erfolg. Inge Deutschkron erhielt viele Auszeichnungen, u. a. 1994 den Moses-Mendelsohn-Preis und 2008 den Carl-von-Ossietzky-Preis. „Ihr Lebenswerk steht im Zeichen des fortdauernden Engagements für Demokratie und Menschenrechte“. Durch ihre Lesungen und Diskussionen in Schulen ist sie zu einer Instanz einer lebendigen Erinnerungskultur geworden. “Lachen in der Not“ lautet der Titel ihrer Erwiderung auf die Verleihung des Carl-von-Ossietzky-Preises.

Freitag, den 20. Januar 2012 um 19.00 Uhr – mit anschließendem Umtrunk.
Um rechtzeitige Anmeldung wir gebeten.
Ein freiwilliger Kostenbeitrag ist willkommen.


Gaby und Konrad Kutt
Stubengalerie KunstStücke Grunewald
Institut für Nachhaltigkeit in Bildung,

Arbeit und Kultur (INBAK)Trabener Str. 14 b
14193 Berlin (nahe S-Bhf. Grunewald)
Tel.: 030-891 51 24 oder 0173 601 491 2
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Mi, 14.09.2011

Die jahrelangen Wohnungsnachbarn

Erinnerungen aus neun Jahrzehnten

Wolfram Körner (geb. 1920) liest und erzählt aus seinem Buch “Patienten und Bücher, Kunst und ferne Länder” - im Dialog mit dem Herausgeber und Arno Mohr (1910 - 2001) Bilder und Bildnisse
Arno Mohr, geb. 1910 in Posen, lernte Schildermaler in Berlin und war von 1946 - 1975 Professor für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Weißensee. „Fünf Linien sind sein Universum“ titelte einst die „Berliner Zeitung“. Seine Hochschule war die Straße. Mohr erhielt den Käthe-Kollwitz-Preis, den Nationalpreis der DDR und 1995 ein Ehrenstipendium des Berliner Kultursenators. Einige signierte Kataloge und Bücher sind im Rahmen der Ausstellung erhältlich. Ganze Malergenerationen haben bei ihm das Handwerkliche und das Sehen gelernt. Wir zeigen über vierzig Bilder, überwiegend grafische Arbeiten einer Berliner Privatsammlung, dazu Mohr-Portraits von Herbert Tucholski, Albrecht Gehse, Harald Kretzschmar, Rainer Ehrt und Vera Singer.
Professor Dr. Wolfram Körner wurde 1920 in Chemnitz geboren. Er studierte Medizin in den Wirren des Kr
ieges und machte seinen Facharzt für Chirurgie. Nach einem Einsatz in Kuba 1963 begleitete er als Mann für medizinische Fälle zahlreiche offizielle Delegationen der DDR durch die ganze Welt. Viele Prominente aus dem In- und Ausland waren unter seinem Messer. So nebenbei entwickelte er eine Sammelleidenschaft u. a. für schöne Bücher, Exlibris und Erotica. Er besitzt eine der größten Sammlungen erotischer Kunst und Literatur. Körner war Gründungsmitglied der Pirckheimer-Gesellchaft im Jahre 1956 und lange Zeit deren Vorsitzender. In der Scharnhorststraße lebte er auf der gleichen Ebene wie Arno Mohr. Die Zeichnung (Abb.) war bestimmt für Wolfram Körner.

Sonntag, 25. September 2011 um 19.00 Uhr
(mit einem anschließenden Umtrunk. Ein bescheidener Kostenbeitrag ist willkommen.)
Um Anmeldung wird gebeten.


Gaby und Konrad Kutt
Stubengalerie KunstStücke Grunewald
Trabener Str. 14 b
14193 Berlin (nahe S-Bhf. Grunewald)
Tel.: 030-891 51 24 oder 0173 601 491 2
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So, 29.08.2010

Mein altes Czernowitz

Erinnerungen aus neun Jahrzehnten
Hedwig Brenner 
im Gespräch mit Christel Wollmann-Fiedler bei unserem Mitglied Konrad Kutt.
Helus Hercygier und Alexandra Gotthardt singen und spielen Jiddische Lieder.

Hedwig Brenner wurde 1918 in Czernowitz geboren und lebt seit ihrer Auswanderung aus Rumänien 1983 in Israel. Sie erlebte das Rumänien zwischen den Weltkriegen und die wechselnden Herrschaftsverhältnisse. Sie hat den Mythos der Stadt von Paul Celan und Rose Ausländer mit geprägt und ist Zeitzeugin der bewegten und bewegenden Geschichte von Czernowitz mit dem Untergang des Habsburger Reichs, dem aufkommenden Nationalismus in Rumänien, der sowjetischen und deutschen Besatzung mit Deportationen und Judenvernichtung. Später studierte sie Physiotherapie und lebte bis zu ihrer Emigation 1983 in Ploiesti.

Christel Wollmann-Fiedler hat sich als gelernte Fotografin und freie Autorin einen Namen gemacht. Seit 2003 lebt sie wieder in Berlin. Durch zahllose fotografisch-literarische Ausstellungen, Bücher und Bildbände wurde sie international bekannt. Anhand einfühlsamer Gespräche mit Hedwig Brenner ist ihr zugleich ein Lebensbericht und eine Zeitreise durch die Geschichte gelungen.

Donnerstag, 2. September 2010 um 19.00 Uhr
(mit einem anschließenden Umtrunk. Ein bescheidener Kostenbeitrag ist willkommen.)

Um Anmeldung wiurd gebeten.


Gaby und Konrad Kutt
Stubengalerie KunstStücke Grunewald
Trabener Str. 14 b
14193 Berlin (nahe S-Bhf. Grunewald)
Tel.: 030-891 51 24 oder 0173 601 491 2
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Di, 30.03.2010

Max Lingner (1888 – 1959)

Ein Abend im Rahmen der Ausstellung "Grafik und Zeichnungen aus den Beständen der Max-Lingner-Stiftung" am Sonntag, d. 18. April 2010 um 18.00.

In Leipzig 1888 geboren, hat er von 1908-1914 Malerei bei Professor Carl Bantzer in Dresden studiert. Für das Gemälde „Abendlied/Singendes Mädchen“ erhielt er den Sächsischen Staatspreis.
Von 1914-1918 ist er Soldat im Ersten Weltkrieg, wird zum „Asienkorps“ und später zur Seefliegerabteilung versetzt und mehrfach verletzt. Er nimmt am Kieler Matrosenaufstand teil, zieht sich kurzzeitig auf den Bauernhof in Born/Darß zurück, um 1922 dann nach Weißenfels, der Geburtsstadt seiner Frau Lisa Arsand, zu ziehen, die er 1913 geheiratet hatte. Er malt, was er sieht: Bauern, Fischer, Fabrikarbeiter, Landarbeiter und Frauen bei der Arbeit.
Auf Anraten von Käthe Kollwitz siedelt er 1928 mit seiner Frau nach Paris über. In den Jahren 1931-1935 zeichnet er für die Wochenzeitung „Monde“ und von 1936 - 1939 für die kommunistische Jugend-Zeitung L’Avant-Garde sowie für l’Humanité. Mit dem „Kopf eines sterbenden französischen Soldaten greift Lingner zunehmend politische Themen auf und wird 1934 Mitglied der französischen kommunistischen Partei. Im Jahre 1933 hat er seine erste, 1939 seine zweite Personalausstellung in Paris. “Seinen Schwarz-Weiß-Arbeiten sind von jenem sozialen Unterton getragen, wie er einer Kollwitz, einem Masereel und Grosz eigentümlich ist“ (Pariser Illustrierte Zeitung).
1940 Verhaftung und Internierung in französischen Lagern Cépoy, Les Milles und Gurs, kann dort entkommen und schließt sich der französischen Résistance an.
Nach 1945 wendet er sich intensiv der Malerei zu. Es entstehen ca. 50 Gemälde. Bekannt werden seine Bilder französicher Frauen, die für Lingner sehr aktiv, sehr charmant und sehr umworben sind, aber auch mutig und kämpferisch.
Max Lingner kehrt 1949 in die DDR zurück (Berlin) und übergibt 40 Gemälde und Zeichnungen als „Schenkung an das Volk“. 1950 wird er Professor für Malerei an der Kunsthochschule Weißensee. 1952 zieht er in das Wohn- und Atelierhaus in
Niederschönhausen, heute Sitz der 2007 gegründeten Max-Lingner-Stiftung. Er beteiligt sich an zahlreichen Ausstellungen, z.B. in Moskau, London, Helsinki, Stockholm, Erfurt.
Die Akademie der Künste, deren Gründungsmitglied er war, veranstaltet eine Ausstellung zum 70. Geburtstag.
Am 14. März 1959 stirbt Max Lingner in Berlin.

Einführung: Martin Groh, Vorstandsmitglied der Max-Lingner-Stiftung, im Gespräch mit Zeitzeugen
Helus Hercygier und Alexandra Gotthardt singen und spielen Texte und Lieder von Kurt Tucholsk (1890 – 1935)

Anschließender Umtrunk, ein Kostenbeitrag von 10,-- € ist willkommen. Wegen des begrenzten Platzes wird unbedingt um rechtzeitige Anmeldung gebeten.




Gaby und Konrad Kutt
Stubengalerie KunstStücke Grunewald
Trabener Str. 14 b
14193 Berlin (nahe S-Bhf. Grunewald)
Tel.: 030-891 51 24 oder 0173 601 491 2
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