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Klingspor-Museum

Ein Leben für das Buch. Karl Klingspor

Der Pirckheimer Klingspor-Museum im Portrait

Die Büchersammlung des Grafikdesigners Dr. Karl Klingspor (1868 - 1950) wurde bereits im Jahre 1927 bei der internationalen Buchausstellung in Leipzig als "Zimmer eines Bibliophilen" gezeigt, darunter über 80 Ledereinbände des Buchbinders Ignatz Wiemeler. Diese Sammlung von zeitgenössischen und historischen Objekten Klingspors bildete 1953 den Grundstock des Klingspor-Museum in Offenbach. Der Bestand der Muster des Grafikdesigns (als Anschauungsmaterial für die praktische Arbeit) der Firma Klingspor wurde zu einem Bestand zeitgenössischen Grafikdesigns. Außerdem befanden sich bei Museumsgründung die außerhalb der Niederlande größte Sammlung über den Typographen Hendrik Nicolaas Werkman im Bestand, der mit seiner experimentellen Zeitschrift „The next call“ aus den Jahren 1923–1926 zu den einflussreichsten Avantgardisten der Typographie des 20. Jahrhunderts gehört.

Später wurde das Museum zu einem Museum für künstlerisches Buch und kunsthandwerkliche Kalligrafie umgewandelt und zu den heutigen Aufgaben gehört auch die Bewahrung der Nachlässe von Werner Klemke, Rudolf Koch, Ernst Schneidler und Rudo Spemann.

Klingspor-Museum

Ein Haus für Buch- und Schriftkunst

Sammelgebiete

Buchkust, Typografie, Kaligrafie, Graphikdesign