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Udo Würtenberger

Pirckheimer-Blog

Udo Würtenberger

Fr, 31.07.2020

miley - Notizbuch, verschiedene Papiere, teilweise Offset oder mit Holzschnitten bedruckt, 11,5 x 10,3 cm, 2020

16. Ortstermin Moabit

Es beginnen sich die Meldungen zu wieder stattfindenden kulturellen Veranstaltungen zu mehren. So erreichte mich, gestaltet als Unikatbuch, eine Einladung zum Ortstermin 20 Kunstfestival in Moabit.

Fast 200 Künstler und Kulturschaffende, darunter auch die Pirckheimer miley, Würtenberger und Noske, die hier als Künstlerkollektiv Drittbrett vorgestellt wurden, sind dem Aufruf zur Teilnahme trotz aller Unsicherheiten gefolgt. Sie öffnen Ateliers, Werkstätten und Privatwohnungen, präsentieren kuratierte Ausstellungen und Musikperformances und laden zu Veranstaltungen und Gesprächen ein, die weit über die Festivalthematik hinausreichen.
In der Galerie Nord (Turmstraße) haben die Künstler der Ausstellung bis hierher und nicht weiter . this far and no further bereits seit Juli einen thematischen Raum für das Festival geöffnet. Ihre Beiträge loten Fragestellungen zu Aus- und Abgrenzungen im physischen, sozialen und politischen Raum, die Komplexität und Verzahnung gesellschaftspolitisch relevanter Prozesse und aus ihnen resultierende Ambivalenzen aus. Hier entwickelt sich aus einer Rauminstallation eine Festivalzentrale als Ort der Begegnung für Künstler und Besucher und Plattform für Diskussionen, Performances und Konzerte. Das beliebte Videoscreening In between entsendet anlässlich der Festivaleröffnung neun künstlerische Kurzfilme in den nächtlichen städtischen Raum der Turmstraße und am Wochenende finden moderierte Kunst-Rundgänge durch Moabit statt.

28. - 30. August 2020

Berlin Moabit
Kunstverein Tiergarten

Do, 23.04.2020

Drittbrett

Das Logo der drei Pirckheimer Udo Würtenberger, Werner Noske und Michel Ley, die sich zu Drittbrett zusammengefunden haben, ist die Chimäre, ein Sagengeschöpf als Mischung aus allem möglichen Getier, in diesem Fall aus drei Holzstöcken der beteiligten Künstler, jeweils 40 x 40 cm.

Jetzt stellen die drei Holzschneider, die Interessierte u.a. bereits auf der artbook.berlin 2019 kennenlernen konnten, ihre Arbeiten und die Techniken des Holzschnitts in einem Katalog vor (siehe nebenstehende Abb.) - anlässlich des Ortstermins in Moabit (Berlin) vom 28. - 30. August 2020 werden sie ihre Werke in der Galerie Udo Würtenberger unter dem Thema "bis hierher und nicht weiter" ausstellen.

Di, 07.08.2018

von lks.: Udo Würtenberger, Michael Ley, Werner Noske

Drittbrett

Die Grundidee der drei Pirckheimer Udo Würtenberger, Werner Noske und Michel Ley: Gemeinsam geschaffene Grafiken in der Art der gefalteten Arbeit von Yves Tanguy (cadavre exquis). Anstelle eine  Zeichnung wird jedoch der Holzschnitt genutzt. 

Als erstes wurde so das Logo für Drittbrett geschaffen, siehe nebenstehende Abb. Drei Holzstöcke, jeder 40 x 40 cm, mit gewissen Vorgaben, damit die „Anschlüsse“ passen. Im Zusammendruck entsteht dann diese Chimäre, ein Sagengeschöpf als Mischung aus allem möglichen Getier.

Die drei Holzschneider halten sich an gemeinsam vereinbarte Vorgaben für die Gestaltung weiterer Arbeiten. So werden das Thema, die Technik oder das Format festgelegt. Jeder hat genügend Freiraum, um eine eigenständige Arbeit zu entwickeln.
Die Werke werden jeweils am 1. jeden Monats im Internet unter www.drittbrett.de zu sehen sein. Nach einem Jahr verlassen die drei Holzschneider die Internetplattform und stellen zum Abschluss ihre Arbeiten in Berlin und Baden-Württemberg aus.

Mo, 19.03.2018

Pirckheimer jetzt auch in Norwegen

Trotz Schneeschauer, die den Verkehr zum Erliegen brachten und dem Messeveranstalter willkommener Anlass waren, ein gesunkenes Aussteller- und Besucherinteresse zu begründen, war zumindest der Auftritt der Pirckheimer auf der Leipziger Buchmesse ein voller Erfolg.

Der Vorstand hatte verschiedene Veranstaltungen organisiert, die Anliegen und Engagement der Pirckheimer erfolgreich vorstellten, so wie das neueste Projekt der Bücherkinder Brandenburg. Armin Schubert merkte allerdings an: "Sehr beeinträchtigend fanden wir alle, dass wir dieses Jahr durch die Nazi-Verlage umzingelt und damit eingemauert waren. So fehlte das staunende Zufallspublikum.
Auf jeden Fall werde ich bei der Messeleitung protestieren. Angela Hampel, Henry Günther und viele Künstler waren ebenfalls entsetzt, dass in der Künstlerhalle soetwas passiert. Es wurden ja sogar die kleinen Imbissanbieter angehalten, bald zu schließen und die Polizie war massiv vor Ort.
"

Aber die eigentlichen Höhepunkte spielten sich am Stand E 508 ab, dem diesjährigen Zentrum des Pirckheimer-Auftritts auf der Buchmesse, der von Katrin und Ralph Aepler, Matthias Haberzettl, Abel Doering, Ralf Wege, Till Schröder und weiteren Pirckheimern betreut wurde.
So erklärten ihr Interesse an einer Mitgliedschaft (schon lang erwartet!) Marc Johne vom Buchwerk Bodoni, Roman Goldhahn, der Galerist Udo Würtenberger, Gisbert Amm, über dessen Lyrikhaus hier bereits mehrfach berichtet werden konnte, Udo Haedicke, Vorsitzender des Freundeskreises Miniaturbuch Berlin, der Antiquar Olaf Drescher und H.-Rainer Rausch, in dessem Atelier filigran gestalteten Künstlerbücher entstehen, um nur einige der Neueintritte aufzuführen. Und seit Leipzig haben die Pirckheimer auch ein Mitglied in Norwegen!
Fast schon aufgegeben hatten wir unsere Hoffnung, auf der Buchmesse das 500ste Mitglied begrüßen zu können - wenige Stunden vor Messeende war es dann soweit: unser Standnachbar Bodo W. Klös von der edition noir unterschrieb diesen bedeutenden Mitgliedsantrag.

Fotostrecke Pirckheimer auf der Leipziger Buchmesse 2018