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Tagung/Treffen

Pirckheimer-Blog

Tagung/Treffen

Fr, 22.01.2016

Buntes Treiben - Buntpapiere

Heute Abend trafen sich Mitglieder der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg der Pirckheimer-Gesellschaft in der Staatsbibliothek Haus Unter den Linden.
Dort referierte Thomas Klaus Jacob unter dem Motto "Buntes Treiben - Historische Buntpapiere in und auf Büchern des 16. - 19. Jahrhunderts" an Hand von vielen Beispielen aus der Stabi.
Durch diesen Vortrag angeregt schaute der Pirckheimer Ralf Parkner in seiner eigenen Sammlung nach Bunt- und Marmorpapiere als Einband und Vorsatz und stellte die Bezüge einiger Titel bei Facebook ein, darunter auch "Historia von D. Johann Fausten" mit 20 Bleistiftzeichnungen von Heinz Zander, Leipzig 1981, einem Handeinband von Gunda und Kurt Stein (Leipzig), Halbpergament mit einem Original-Buntpapierbezug (hier nicht abgebildet). Die Abbildung oben zeigt u.a. die beiden ältesten seiner Sammlung (aufgeschlagen) mit den bunten Vorsätzen aus Band 1+2 von "Des Grafen Shaftesbury philosophische Werke", Leipzig 1776.

Do, 14.01.2016

"Weltreise" oder Buntpapiere?

Zur selben Zeit wie sich der Berliner Bibliophilen Abend zu seiner monatlichen Zusammenkunft in der Staatsbibliothek zu Berlin zu einer Führung von Dr. Jutta Weber durch die Ausstellung "Weltreise - Forster – Humboldt – Chamisso - Ottinger" trifft, wird sich auch die Regionalgruppe Berlin/Brandenburg der Pirckheimer-Gesellschaft im Haus unter den Linden treffen, um den Vortrag von Thomas Klaus Jacob zum Thema "Buntes Treiben - Historische Buntpapiere in und auf Büchern des 16. bis 19. Jahrhunderts" zu hören.
Rogerius Josephus Boscovich:
Philosophiæ Naturalis Theoria.
Viennae Austriae : Bernardi, 1759.
Signatur: Bibl. Diez. qu. 1933
(Bibliothek Diez)
Die Staatsbibliothek besitzt in ihrem reichen historischen Buchbestand, der aus unterschiedlichsten Provenienzen in die Berliner Bibliothek kam, einen großen Fundus von handgefertigten Buntpapieren ab dem 16. Jahrhundert. Da es sich um verarbeitete Bögen in Form von Einbänden, Vorsatzpapieren oder Schmuckseiten handelt, sind die Hersteller der Papiere nur noch selten auf den Blättern erkennbar. Somit rückt die Erfassung von Details der Gestaltung, des Materials sowie von Fertigungstechniken in den Vordergrund. Inzwischen wurde mit der Erfassung und Beschreibung dieser oft äußerst seltenen historischen Buntpapiere begonnen.
Sicher wird es zumindest den Mitgliedern beider Vereinigungen schwer fallen, sich für eine der bibliophilen Abende zu entscheiden - für gewöhnlich finden die Veranstaltungen des BBA an einem Montag und die Abende der Pirckheimer an einem Donnerstag statt, was allen Mitgliedern und Gästen dieser Bibliophilen Gesellschaften eine Teilnahme an beiden Abenden erlaubt.

Vortrag der Pirckheimer-Gesellschaft: 21. Januar 2016, 19.00 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Unter den Linden
Treffpunkt Rotunde, Dorotheenstraße 27

Ausstellungsführung des BBA: 21. Januar 2016, 19:00 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Str.
Treffpunkt Foyer, Potsdamer Str. 33

Mi, 06.01.2016

Weltreise in der Staatsbibliothek zu Berlin

Der Berliner Bibliophilen Abend lädt ein zum Besuch der Ausstellung

Weltreise.
Forster – Humboldt – Chamisso - Ottinger
  


Alexander von Humboldt an Karl Ludwig Willdenow (5. Juni 1799)
Frau Dr. Jutta Weber, BBA-Mitglied und stellv. Leiterin der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, hat diese multimedial-bibliophile Präsentation der naturwissenschaftlichen Expeditionsreisen kuratiert und wird durch Ausstellung führen. Diese ganz besondere Ausstellung der Berliner Filmemacherin Ulrike Ottinger und der Staatsbibliothek wurde von der Kulturstiftung des Bundes gefördert und zeichnet als künstlerisches Projekt die Reisen der großen Forscher des 18. und 19. Jahrhunderts im Spiegel unserer Zeit nach. (Einzelheiten zum Konzept der Ausstellung sind hier nachzulesen.)

Ausstellungsführung: 21. Januar 2016, 19:00 Uhr
Treffpunkt: 18.45 Uhr im Foyer.

Staatsbibliothek zu Berlin
Haus Potsdamer Straße 33

Di, 22.12.2015

Jahresprogramm 2016 der Berlin-Brandenburger



Das Jahresprogramm 2016 der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft ist online. Das Programm ist durch Klick auf die Abb. aufzurufen.

Zu den Veranstaltungen sind Gäste herzlich willkommen!

Sa, 05.12.2015

Pirckheimer bei der Büchergilde

Traditionell trafen sich die Berlin/Brandenburger-Pirckheimer am 3. Dezember zu ihrer letzten Zusammenkunft des Jahres in der Büchergilde-Filiale am Wittenbergplatz bei Johanna Binger, der Ehefrau von Rolf Hochhuth und Leiterin der Büchergilde-Filiale, um das Jahr Revue passieren zu lassen und Erwerbungen des letzten Jahres zu präsentieren.
Gleichzeitig fand ein Wechsel in der Leitung der Gruppe statt: Ursula Lang und Robert Wolf stellten aus Altersgründen ihr Amt zur Verfügung und machten Platz für Rüdiger Schütz (Abb. oben), der als neue Leiter der Gruppe das Jahresprogramm für 2016 vorstellte und für Hans-Jürgen Wilke (Abb. unten), den letzten Drucker von Conrad Felixmüller und Sammler seines Lebenswerks. Die Dritte im Bunde ist Ninon Suckow, ehem. Bibliothekarin in der Staatsbibliothek zu Berlin, Arbeitskreis für die Erfassung, Erschließung und Erhaltung historischer Bucheinbände. Der langjährige Leiterin der Berlin/Brandenburger Regionalgruppe Ursula Lang wurde mit Blumen gedankt und Dr. Fritz Jüttner hielt auf Sie eine Laudatio. Der Vorsitzende der Pirckheimer-Gesellschaft, Ralph Aepler, ließ es sich nicht nehmen, wieder extra aus Mannheim zu kommen und aus Magdeburg war ein weiteres Vorstandsmitglied, Ralf Wege, angereist.
(Ralf Parkner)

... weitere Fotos von Ralf Parkner bei Facebook.

Mi, 18.11.2015

Silberfischchen lieben Papier

Christoph Roth mit einem „Patienten“, den
Rückenschmerzen plagen. Foto: Ralf Wege
Wussten Sie, dass Silberfischchen Papier lieben, dafür aber Druckerschwärze nicht mögen? Der Mehrzahl der Gäste eines gemeinsamen Vortragsabends des Telemann-Arbeitskreises Magdeburg und der Magdeburger Pirckheimer war dieser Umstand neu. Dass sie diese Wissenslücke geschlossen haben, dafür hat Christoph Roth gesorgt. Er war aus Leipzig nach Magdeburg gekommen und machte die Gäste im Gesellschaftshaus mit Grundzügen der Papier- und Buchrestaurierung vertraut. Bücher leben gefährlich. Feuchtigkeit, Wärme, kleine Insekten wie Silberfischchen oder Nager wie Mäuse gehören zu ihren Feinden. Dazu kommen die „Probleme“, die manches Papier schon mit der Geburt mitbekommen hat. Ebenso können Papiermacher (Stichwort Holzschliff), Schreiber, Drucker oder Buchbinder den Grundstein für spätere Leiden gelegt haben. Oft aus Unkenntnis oder aufgrund schlechter Rohstoffe, die verwendet wurden. Schlechte Zeiten – schlechtes Papier, brachte es Roth auf den Punkt. Das Ergebnis zeigt sich meist erst später ...
(Ralf Wege)

... vollständiger Beitrag auf pirckheimer-magdeburg.de.

Di, 17.11.2015

Anja Tuckermann zu Gast bei den Berlin/ Brandenburger Pirckheimern

Auf der nächste Veranstaltung der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft wird die Kreuzberger Autorin Anja Tuckermann im Antiquariat Brandel in Friedrichshagen aus eigenen Texten lesen.
Anja Tuckermann ist mit Romanen, Theaterstücken, Libretti und andere Texte für Musik und Kurzprosa bekannt geworden. Ihre Bücher behandeln u.a. das Schicksal von Sintikindern in der Zeit des nationalsozialistischen Regimes und nach dem Krieg. Bücher von ihr sind ins Norwegische, Schwedische, Dänische, Niederländische, Französische, Spanische, Katalanische und Chinesische übersetzt worden.

Lesung: 19. November 2015, 19:00 Uhr

è Antiquariat Brandel
Scharnweberstr. 59
12587 Berlin

Mo, 26.10.2015

Angela Hampel und die Pirckheimer bei Peter Sodann

Mit Büchern – so sagt Angela Hampel – „halte ich auch Zeitgeschichte in der Hand“. Bei der „Kleopatra“ von Theophile Gautier erinnert sie sich an die herrlichen Tage, als sie dafür Illustrationen schuf, doch ebenso an die „Zeit der Container vor den Buchhandlungen“, als sie das weggeworfene frischgedruckte Büchlein entdeckte. Auch deshalb schätzt sie die Arbeit von Peter Sodann als Buchfreund und Verteidiger kultureller Leistungen der DDR, der viele Bücher vor dem Müllkippenschicksal bewahrt hat und jetzt in seiner Bibliothek in Staucha sammelt. Zu den aktuellen Befürchtungen von Spiegel online: Staucha steht! Doch die noch nicht eingearbeiteten und ausgelagerten Bücher in Oschatz sollen aus ihrer Räumlichkeit heraus, weil der freundliche Holländer als Besitzer davongeflogen ist. Doch wohin mit der Büchermenge?
Die Sammlung der Bibliothek in Staucha umfasst in zunehmender Vollständigkeit die 40jährige Buchproduktion der DDR von vier Millionen Büchern. Die kompakte Buchproduktion eines Landes kann sinnlich wahrgenommen werden. Woanders muss man wissen, was man sucht. Doch bei Sodann findet man Ungesuchtes, Überraschendes, stößt auf Bücher und Verlage, von denen man schon viel oder noch nie etwas gehört hat. Jeder kann im Angebot der Bibliothek für seine eigene Büchersammlung, ob er sich für Belletristik, Lyrik, Biologie, Mathematik oder Rechtswissenschaft, Statistik, für Philosophie und Kunst oder für Religion, Geschichte oder Politik interessiert, vielfältige Anregungen bekommen. Das komplexe Publikationsgebiet eines Landes lässt Möglichkeiten und Beschränkungen der DDR erkennen und nähert sich zur deutschen Geschichte nach 1945 in gewissem Sinn der historischen Wahrheit an. Das ist kein Anliegen nur einer Partei, denn es geht darum, die Bücher der DDR, ob herausragende Buchkunst oder schreckliche Druckerzeugnisse als eine Verkörperung dieses Staates geschlossen vorzuweisen.
Peter Sodann (links), hier mit Elmar Faber, Foto © Peter Arlt
Die Pirckheimer-Gesellschaft, die anregt, schöne, wertvolle Bücher und Grafik zu sammeln, steht dem bewundernswerten Anliegen Peter Sodanns, der selbst ein „Pirckheimer“ ist, nahe. Sie nutzte ihr Jahrestreffen im September, um dieses Kulturdenkmal ersten Ranges zu besuchen, und versprach mit dem neuen Vorsitzenden Ralph Aepler, zur öffentlichen Resonanz und Unterstützung beizutragen. Manche Pirckheimer wünschen den Sammlungsbestand der Peter-Sodann-Bibliothek zu vervollständigen und, soweit Lust dazu besteht, mit wissenschaftlicher und sammlerischer Potenz den Bestand zu durchforschen, um neue Aspekte darzulegen und die Bücher einer Nutzung in die Zukunft hinein zuzuführen. Zum Jahrestreffen widmete der Verleger und Publizist Elmar Faber Peter Sodann seine historisch weitgreifende Festrede, mit welcher er die Zensur in der Weltgeschichte kompakt erfasste und die verschiedensten Formen in der DDR im Licht der scharfen Analyse grell bis satirisch hervortreten ließ.
Angela Hampel (1956) stattete die Jahresmappe für jeden Teilnehmer mit Grafiken aus, über eine Doppelseite hinweg eine farbige Buffet-Grafik mit Liebespaar aus Faun und Nymphe beim Schmaus von Weintrauben unterm Flötenspiel eines Faunes, und eine Grafik zu Christa Wolfs „Kassandra“, ein Fall bibliophiler Buchkunst. Mit der Schriftstellerin auf das freundschaftlichste verbunden, erarbeitete die Dresdener Malerin und Grafikerin Angela Hampel 1984 parallel zur Auseinandersetzung mit deren Buch sieben Blätter zu „Kassandra“, Kopfstudien einer jungen Frau mit ekstatischen Gebärden in Lithographien. Bei ihr wird Kassandra zu einer ganz und gar gegenwärtigen, jugendlichen Frau, einer Punkerin. Sie wird zum Synonym einer ausgesprochen individuellen Lebensart, gegen die das gesellschaftliche Leben – gegen das es aufmüpfig zu provozieren gilt – einförmig und spießig erscheint. Die Künstlerin zeichnete eine fackeltragende Heroin mit Tusche auf Alu-Platte zu einer Algrafie, ein Flachdruck und Lithographie-Variation (vgl. Lothar Lang: „Der Graphiksammler“, Berlin 1979). Darunter schrieb sie Zeilen aus dem Roman „Kassandra“ von Christa Wolf: „Wohin ich blicke oder denke, kein Gott, kein Urteil, nur ich selbst.“ Ein symptomatischer Monolog aus Christa Wolfs Erzählung, der die souveräne Selbstbehauptung dieser Frau und, attribuiert mit der Fackel, ihren prometheischen Geist erleben lässt.
In der kurzzeitigen Stauchaer Ausstellung in den Regalen eines Bibliothekteiles, mit den Bildern vor den Büchern, ließ Hampel den funktionalen Aspekt deutlich hervortreten und betonte die Beziehung, welche die Bilder oft zur Literatur eingehen. Die kleinen Grafiken und Leinwände zeigten mit expressiver Bildsprache und exaltiertem Bewegungsausdruck und Farbkontrasten zwischen rot und schwarz, ihre Themen: Minotaurus, Amazone, Medusen, Frauen mit Tieren, Kain und Abel, Rapunzel ... In vereinfachter, fast hieroglyphischer, Gestalt merkwürdige Paarungen, gefleckte Frauen mit Raubtieren oder im „gewand einer schlange“, wie es die sorbische Dichterin Róža Domašcyna bildhaft fasste. Fische und Vögel umspielen die Köpfe der Frauen mit wehendem Haarschopf, wie Organe, von denen Schutz und Gefahr ausgeht. Hampels „Physiologus“ versammelt keine Darstellungen von Tieren, sondern diese verkörpern Eigenheiten bei Frauen wie Männern, wie das Starke und Verletzende, das Schutzsuchende und Zärtliche, die rasende Leidenschaft und besänftigte Wildheit. Frauen zu Frauen und zu Männern, sinnlich zugeneigt, wie Distanz gebietend. Muster abgründiger Triebe und extremer Lebenssituationen, von einer sich mit ungezügelter Leidenschaft durchsetzenden Selbstbestimmtheit in einer menschen- und tierfeindlichen Umwelt. Als Meisterstück wirkte ihr großes magisches Triptychon „Minotaurus“, Mischtechnik auf Leinwand, je 140 x 120 cm. Unter den dolchartigen Hörnern weist sein Blick aus rötlichem Auge zurück und erschreckt; sein animalischer Körper ist mit ihrem Leib, voll zarter Weiblichkeit, vereint, sie wollen ewig Liebe spüren, ein Totentanz, in beängstigender Unmittelbarkeit.
(Peter Arlt)

Peter-Sodann-Bibliothek, Thomas-Müntzer-Platz 8, 01594 Staucha
Dienstag bis Freitag 8 – 14 Uhr und auf Anfrage 035268 – 949574
Geldspenden an: DE35 850550003150005000, Sparkasse Meißen

In: Ossietzky. Zweiwochenschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft, hrsg. von Matthias Biskupek, Daniela Dahn, Rolf Gössner, Ulla Jelpke, Otto Köhler und Eckart Spoo. Interdruck Berger + Herrmann Hannover, 18. Jg., 2015, Heft 21, S. 776-777

Fr, 23.10.2015

Hommage für Christoph Meckel zum 80. Geburtstag

Wolfgang Jeske, Foto © Ralf Parkner
Am 22. Oktober 2015 trafen sich die Berlin-Brandenburger in der Galerie des Antiquariats Brandel in Friedrichshagen, um eine szenische Lesung von Wolfgang und Regina Jeske über Christoph Meckel und seine Kunstfiguren - MOEL, BOBOSCH, JEMEL, CLARISSE, dem Bucklicht Männlein und dem Blutigen Bomme von Christa Reinig zu lauschen. Der ehemalige Antiquar Wolfgang Jeske ist ebenso ein Liebhaber und Sammler von Meckels Literatur und Kunst wie ich. Schade - Dienstag vor einer Woche war Christoh Meckel noch persönlich im Berliner Buchhändlerkeller - konnte aber gestern krankheitsbedingt nicht wie geplant dabei sein.
(Ralf Parkner)
Regina Jeske, Foto © Ralf Parkner
Weitere Fotos im Facebookauftritt von Ralf Pakner.

Di, 20.10.2015

Kinderbuch im Gespräch

Unter diesem Titel findet eine Veranstaltungsreihe der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin statt. Der nächste Vortrag widmet sich dem Werk von Lou Scheper-Berkenkamp. Die Sammlerin und Kinderbuchforscherin Frau Dr. Barbara Murken wird mit Bildern und Originalwerken das Leben und das Bilderbuch-Œuvre der Künstlerin in der Ära des Bauhauses vorstellen.
Lou Scheper, geb. Berkenkamp (1901 - 1976), ausgebildet am Bauhaus, steht beispielhaft für die Frauen der klassischen Moderne, die zeitlebens in ihrem Schaffen von der ganzheitlichen Lehre der Institution geprägt blieben. Die Bilderbücher der Künstlerin präsentieren sich damit als Gesamtkunstwerk mit eigenen Texten, phantasievoller Illustration und kreativer Schriftgestaltung.
Gleichzeitig wird eine neue Publikation vorgestellt, die aus den bisherigen Gesprächsabenden hervorgegangen ist: Der Band "Kinder- und Jugendliteratur: Sammeln und Erwerben", der zehn Beiträge zu Sammelstrategien für Kinder- und Jugendmedien enthält. Neben Dirk Scheper, dem Sohn der Künstlerin, werden auch mehrere Autoren dieser Neuerscheinung anwesend sein.

17. November 2015, 18:00 Uhr

Simón-Bolivar-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin
Potsdamer Str. 33, Berlin-Tiergarten

Sa, 17.10.2015

Franz Johannknecht, ein unbekannter Künstler

Kunsthistoriker Andreas Hornemann neben einer
Tuschezeichung von Franz Johannknecht. (Foto: Ralf Wege)
"Franz Johannknecht, Maler, Grafiker und Bildhauer" war am 14. Oktober Vortragsthema des Kunsthistorikers Andreas Hornemann beim Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer" (einer Schwestergesellschaft der Pirckheimer-Gesellschaft) im Literaturhaus Magdeburg. Dort schilderte er auf Einladung der Magdeburger Pirckheimer das Leben und Werk des bis heute weitgehend unbekannt gebliebenen Künstlers, der 1903 in Düsseldorf geboren, von 1938 bis zu seinem Tod 1974 in Dessau gelebt hat. Vor rund 20 Gästen zeigte Hornemann anschaulich anhand zahlreicher Bildbeispiele die Entwicklung des Künstlers in seinen unterschiedlichen Schaffensperioden.
(Ralf Wege)

Weitere Informationen auf pirckheimer-magdeburg.de.

Do, 24.09.2015

Menükarte zum Jahrestreffen

Heute brachte die Post die Belegexemplare der Tagungsmappe zum Jahrestreffens für das Archiv der Pirckheimer-Gesellschaft, deren Inhalt hier bereits zum Teil vorgestellt werden konnte.
Damit kann nunmehr auch der Umschlag (aufgeklappt) der originalgraphischen Menükarte gezeigt werden. Diese Algrafie wurde, wie auch die bereits vorgestellte Graphik zum Treffen, ebenfalls von der Dresdener Künstlerin Angela Hampel gestaltet.

Mo, 21.09.2015

Fotos vom Pirckheimer-Treffen

Herbert Kästner im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Arlt, der das Treffen organisierte
Ralf Parkner hat die ersten Fotos vom Jahrestreffen 2015 der Pirckheimer-Gesellschaft in Meißen und Staucha in seinem Facebook-Konto zur Verfügung gestellt, darunter auch die oberen hier abgebildeten.
Ralf Parkner im Gespräch mit Peter Sodann
Auch Peter Arlt hatte seine Kamera dabei - hier eine Aufnahme anlässlich des Festvortrags von Elmar Faber mit Peter Sodann am Rednerpult in der Bibliothek.

Sa, 19.09.2015

Angela Hampel - Kassandra, mit einem Zitat aus der gleichnamigen Erzählung von Crista Wolf, Aufl. 70 Exemplare

Jahresgabe und Tagungsmappe

Die Teilnehmer des Jahrestreffens der Pirckheimer-Gesellschaft hatten den Titel »Die Sammlung Lothar Lang« als erste in der Hand. Dieses, von Elke Lang herausgegebene Buch, welches auch eine Ausstellung in Beeskow begleitet, erschien in einer Auflage von 500 Exemplaren als Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft 2015.
Der in Quart gehaltene Titel in Broschur ist reich illustriert und wurde von Felix M Furtwängler gestaltet, der auch drei Originalgraphiken, gedruckt auf dem Heidelberger Zylinder, zu Gedichten von Wulf Kirsten aus "Was ich noch sagen wollte" (2004) beigesteuert hat. Der Titel wurde gedruckt auf LuxoArt Samt 150 g/m2, den Satz übernahm Svenja Kiebler.

Und ausschließlich an die Teilnehmer des Jahrestreffens wurde eine Tagungsmappe mit Grafiken von Angela Hampel übergeben, die sowohl eine von der Künstlerin bildlich gestalteten Buffet-Mappe, als auch eine speziell für dieses Jahrestreffen geschaffene Algrafie der Dresdener Malerin und Illustratorin enthält. Diese beeindruckende Graphik (Abb.) mit einem Zitat aus der Erzählung »Kassandra« von Crista Wolf ist auf 70 Exemplare limitiert.
(ad)

Mo, 07.09.2015

Buchgelüste

Unter diesem Motto wird sich im September der Berliner Bibliophilen Abend zu einem Gespräch mit dem Maler und Grafiker Rainer Ehrt treffen, der anhand von Beispielen aus seiner Edition über die Herstellung originalgrafischer Künstler- und Malerbücher berichten wird.

21. September 2015, 19.00 Uhr


Buchlounge Zehlendorf
Clayallee 343, 14169 Berlin
S-Bahnhof Zehlendorf (5 Minuten Fußweg)
Busse 101, 112, 115, 118, 285, 623, M48, X10, X11 (Zehlendorf Eiche)