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Sommerpalais Greiz

Pirckheimer-Blog

Sommerpalais Greiz

Do, 28.07.2016

Die Welt ist Gaga

Rainer Ehrt, Happy 2016
"Merkel, Gabriel, Gauck als Mitglieder einer außer Rand und Band geratenen Gaga Family [...] ist mit derart spitzer Feder festgehalten, verströmt in jedem noch so kleinen Detail ein solches Maß an Hässlichkeit und Elend, dass der Schluss nahe liegt: Der Künstler meint das ernst. Er will niemanden zum Lachen oder auf die Palme bringen. Er will etwas bekennen, will sagen: Macht mit mir, was ihr wollt, aber das ist nicht meine Welt.
Die Zeichnung stammt von Rainer Ehrt und die im Gartensaal des Sommerpalais gezeigte Schau "Im Weltgeschehen - Satirische Graphik und Cartoons" stellt weitere 109 Proben seiner Kunst vor, die Tusche, Aquarell- und Acrylfarben, Pinsel, Feder sowie Airbrush und Mixed Media zurate zieht. [...]"
(Volker Müller, Freie Presse 27.07.2016)

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Ausstellung: 9. Juli bis 3. Oktober 2016

è SATIRICUM Sommerpalais Greiz
Greizer Park Postfach 1146 07961 Greiz
Tel. (0 36 61) 70 58-0 Fax (0 36 61) 70 58-25

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Mo, 25.07.2016

Nante Strumpf’s hinterlassene Papiere,

herausgegeben von und zum Besten seiner strumpflosen Familie von Johann Edmüller

Theodor Hosemann - Berliner Eckensteher,
aus: Adolf Glassbrenner: Berlin wie es ist und -
trinkt. 1834-1848
Mit dem aktuellen Buch des Monats des Greizer Sommerpalais wird eine literarische Kleingattung aus der Zeit zwischen 1832 und 1850 vorgestellt. Heute kaum mehr bekannt, erfreute sich die so genannte Eckensteherliteratur im biedermeierlichen Deutschland des Vormärz weiter Verbreitung.
Den Anfang machte Adolf Glaßbrenners Heft Eckensteher, das im November 1832 in der Reihe Berlin wie es ist und – trinkt erschien und innerhalb weniger Tage vergriffen war.
Schon Ende Dezember desselben Jahres folgte ein inhaltlich an Glaßbrenner angelehntes Theaterstück aus der Feder des Komikers Friedrich Beckmann. Mit der Übernahme einer Figur aus Carl von Holteis Trauerspiel in Berlin schlug damit die Geburtsstunde des idealtypischen berlinischen Eckenstehers: Nante Strumpf. In den folgenden Jahren entstanden viele weitere literarische Texte, Theaterstücke und Graphiken, Nante fungierte sogar als Fremdenführer durch Berlin. Der Siegeszug dauert bis zur Revolution 1848/1849, danach wurde es still um Nante Strumpf.
Eine der zahlreichen Nachahmungen schuf der Schauspieler Johann Edmüller (1810–1856) mit der 1838 begründeten Reihe Nante Strumpf’s hinterlassene Papiere, herausgegeben von und zum Besten seiner strumpflosen Familie. Bis 1842 erschienen sieben kleinformatige Hefte. Von diesen befinden sich drei im Bestand der Fürstlichen Hofbibliothek. Es handelt sich um die Bände Maskenball im Colosseum (II), Nante Strumpf’s Weltgang (IV) und Nante Strumpf’s Künstlerleben (V).
Der dritte Band enthält eine Lithographie mit Szenen aus den ersten drei Bänden. Der Abbildung diente eine Zeichnung des Künstlers Theodor Hosemann (1807–1875) als Vorlage.

So, 03.07.2016

Im Weltgeschehen

Der Graphiker und Cartoonist Rainer Ehrt stellt beim Pirckheimer SATIRICUM im Sommerpalais Greiz Cartoons und satirische Grafik vor.
Der heute in Kleinmachnow lebende Graphiker wurde 1960 in Elbingerode/Harz geboren. Er zeigt in dieser Ausstellung einen Einblick in sein umfangreiches und mehrfach preisgekröntes Schaffen, darunter auch die abgebildete und bisher nie veröffentlichte Graphik "Das Boot ist voll" (mixed ink, acrylics) von 1991(!).
Ehrt studierte von 1981–1988 an der Hochschule für Kunst und Design Halle Burg Giebichenstein, war mehrfach Preisträger, unter anderem auch beim Deutschen Karikaturenpreis. Er veröffentlichte in Cicero, im Eulenspiegel und in der taz. Im SATIRICUM im Sommerpalais Greiz war er bei allen acht Triennalen der Karikatur beteiligt. Hinzu kommen zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie Publikationen, die sein überaus sehenswertes graphisches Œuvre vervollständigen.
Zur Ausstellungseröffnung am 9. Juli 2016 um 11 Uhr im Gartensaal wird der Künstler anwesend sein.

Ausstellung: 9. Juli bis 3. Oktober 2016

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Mo, 30.05.2016

Rainer Ehrt - Im Weltgeschehen

Cartoons und satirische Graphik

Der Graphiker und Cartoonist Rainer Ehrt, 1960 in Elbingerode geboren, zeigt in dieser Ausstellung einen Einblick in sein umfangreiches und mehrfach preisgekröntes Schaffen. Seit 1990 ist er bei den Triennalen der Karikatur im Sommerpalais Greiz vertreten. Hinzu kommen zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie Publikationen, die sein überaus sehenswertes graphisches Œuvre vervollständigen.

Ausstellung: 9. Juli - 3. Oktober 2016

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Fr, 05.06.2015

Alles unter Kontrolle

8. Triennale der Karikatur

Abhörskandale, Journalisten belauschten britische Politiker und sogar die Queen am Telefon, die NSA überwachte mit Unterstützung durch den BND sowohl politische Gegner als auch politische Verbündete, es gibt von öffentlicher Hand installierte Überwachungskameras, Telefonate, Mails und private Fotos werden gespeichert und ausgewertet, mit Paybackkarten wird das Kaufverhalten aufgezeichnet, Fitnessarmbänder zeichnen das Ernährungs- und Bewegungsverhalten auf.
Für jedes Individuum wird bald kein Name mehr stehen, sondern ein Algorithmus. Diese immense gesellschaftliche Überwachung, Kontrolle und drohende Vorratsdatenspeicherung sowie deren Sinn und Unsinn kann nur noch durch die Verzerrung ins Groteske deutlich gemacht werden.
Über 70 namhafte deutsche Karikaturisten greifen das Thema auf und zeigen in der 8. Triennale der Karikatur und zum 40. Jahrestag der Gründung des Satiricums im Sommerpalais Greiz ihre Sicht auf die Geschehnisse.

Ausstellung: 6. Juni 2015 - 4. Oktober 20105

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So, 05.04.2015

Elizas Gartenträume

Detail aus: Unbekannter Künstler,
Pelargonien, Tempera auf Karton
In der Ausstellung des der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Sommerpalais Greiz werden seit 14 Tagen Zeichnungen und Radierungen aus Elizas Hand und Kupferstiche aus ihrer Sammlung zum Thema Gartenkunst und Blütenpracht gezeigt.
Prinzessin Elizabeth kam 1770 als siebtes Kind von Georges III., König von England und Irland, und seiner Frau Sophie Charlotte, geb. Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz, in Windsor zur Welt.
Von klein auf legte insbesondere die Mutter großen Wert auf die künstlerische Betätigung ihrer Kinder. Elizabeth sammelte leidenschaftlich frühe englische Kupferstiche und vor allem Schabkunstblätter. Auch für ihre eigenen künstlerischen Arbeiten erhielt sie als nicht professionelle Künstlerin beachtliche Anerkennung.
Seit ihrer Hochzeit mit dem Landgrafen Friedrich VI. von Hessen-Homburg im Jahre 1818 lebte sie bis 1840 in Homburg vor der Höhe. Da die Ehe kinderlos blieb, ging der Nachlass Elizabeths 1841 an ihre Nichte Caroline. Diese war mit Heinrich XX. (1794–1859) Reuß älterer Linie zu Greiz verheiratet. Ihr Nachlass brachte der Mitte des 18. Jahrhunderts in Greiz gegründeten Schlossbibliothek eine wesentliche Erweiterung an Büchern und Kunstwerken. Seit 1922 befinden sich diese Schätze nun in der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung im Sommerpalais.

Ausstellung: 21. März - 25. Mai 2015

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Mi, 15.10.2014

Immer wieder Sonntag

Gesangbücher von der Reformation bis heute

1524 erschien mit Martin Luthers »Achtliederbuch« eine der ersten kirchlichen Liedersammlungen für den Gemeindegesang. Gegenwärtig sind in den christlichen Gesangbüchern mehrere hundert Lieder enthalten, darunter vier aus dem »Achtliederbuch«.
Die in Kooperation mit dem Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz erarbeitete Ausstellung zeichnet die fast 500–jährige Entwicklungsgeschichte des Gesangbuchs nach. Präsentiert werden Exponate aus dem Bestand des Sommerpalais sowie Leihgaben weiterer Sammlungen, darunter seltene Ausgaben Greizer Gesangbücher.

Ausstellung: 11. Oktober 2014 - 8. Februar 2015 

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Di, 11.03.2014

Amsel, Drossel, Fink und Star…

Der Freundeskreis der Sammlungen im Sommerpalais zu Greiz e.V. erwarb einen historischen Band aus dem Besitz von Herrn Dipl.-Ing. Michael Hadlich.
Das Buch enthält zwei Titel: Plutarchu Parallēla En Biois Ellēnōnte Kai Rōmaiōn (Basel, 1533) und Chiliades Adagiorum, Opus Integrum Et Perfectum D. Erasmi Roterodami (Köln, 1540). Ersterer ist eine Ausgabe der »Bioi Paralleloi« (Parallebiographien) Plutarchs (um 46 – nach 119). Das Werk enthält Charakterporträts berühmter griechischer und römischer Staatsmänner, die anhand bestimmter Kriterien und Leistungen miteinander verglichen werden. Der zweite Titel sind die »Adagia« von Erasmus von Rotterdam (um 1466 – 1536), eine kommentierte Sammlung von Sprichwörtern und Redewendungen in lateinischer und griechischer Sprache, die von da ab Jahrhunderte lang als Leitfaden für einen eleganten Stil in jeder Lebenslage diente.

Diese Titel waren nicht im Bestand des Sommerpalais vorhanden und ergänzen diesen daher auf hervorragende Weise.
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Edouard Traviés: La Perruche de Pennant
In der Bibliothek des Museums, welches Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft ist, findet sich auch eine umfassende Auswahl an Vogeldarstellungen, die derzeitig in der Ausstellung »Amsel, Drossel, Fink und Star…« gezeigt werden.
Die Übergabe der Neuerwerbung an die Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz erfolgte anläßlich der Eröffnung dieser Ausstellung, in welcher Exoten ebenso wie Einheimische, Singende und Farbenprächtige zu sehen und vielleicht, wenn man ganz still ist, auch zu hören sein werden.

Ausstellung: 1. März bis 15. Juni 2014

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Do, 22.08.2013

Franziska Becker

Knockout
 
Am 24. August wird um 11:00 Uhr im Festsaal der Beletage eine Ausstellung unseres Mitglieds, das Sommerpalais Greiz, mit Karikaturen von Franziska Becker eröffnet.
Franziska Becker, 1949 in Mannheim geboren, studierte von 1972 bis 1976 an der Kunstakademie Karlsruhe u. a. bei Markus Lüpertz und ist seit 1977 freischaffende Karikaturistin und Malerin. Mitarbeit bei der "Emma" seit dem ersten Heft im Jahr 1975 und Veröffentlichungen unter anderem in "Titanic", "Stern" und vielen anderen mehr. Hinzu kommen seit 1980 eigene Bücher, zahllose Buchillustrationen, Kalender und Plakate, sowie unzählige Ausstellungen im In- und Ausland. Franziska Becker war schon mehrfach in Ausstellungen des Greizer Satiricums vertreten. Sie wurde unter anderem ausgezeichnet mit dem "Max-und-Moritz-Preis als bester deutscher Comic-Künstler" (1988), dem "Göttinger Elch" 2012 für ihr Lebenswerk und zuletzt im Mai 2013 mit dem Wilhelm-Busch-Preis.
Ihre Themen sind breit gefächert und höchst unterschiedlich: Diät, Mode, Geld, Männer, Weiber, Paare, Alter, Jugendwahn, Bundespolitik, Kirche, Krieg, Esoterik, Yuppies, tiefer Ernst und höherer Blödsinn. Kurz: Sie beschreibt den politischen Zeitgeist in all seinen Facetten mit "einem unbestechlichen Blick, der zugleich gemein und liebevoll sein kann", immer aber "treffsicher und anarchistisch". Dabei ist die Selbstironie eine der deftigsten Farben auf ihrer Palette.
 
Austellung: 24. August bis 3. November 2013
 
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Fr, 24.05.2013

Über allen Zipfeln ist Ruh`

Karikaturren von Nel im Gartensaal

Die Ausstellung aus Anlass des 60. Geburtstages des Künstlers zeigt einen Querschnitt durch sein Schaffen. Seit Jahren ist er immer wieder mit Arbeiten bei Ausstellungen im Sommerpalais vertreten und bei den Ausstellungsbesuchern sehr beliebt. Es werden sowohl Blätter aus der Sammlung des Satiricum als auch neuere Arbeiten des Künstlers im Gartensaal präsentiert. Nel (Ioan Cozacu) wurde 1953 in Cluj (Klausenburg/Rumänien) geboren. Er lebt und arbeitet in Erfurt. Von 1973 bis 1978 studierte er an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle Burg Giebichenstein. Seit 1984 ist er als freischaffender Cartoonist und Buchillustrator für verschiedene Verlage tätig. Mitarbeit an verschiedenen Zeitungen und Magazinen wie beispielsweise TLZ-Weimar, WAZ-Essen, Eulenspiegel, taz, focus. Nel hat unzählige Auszeichnungen erhalten. Zuletzt gewann er den Deutschen Karikaturenpreis 2011.
 
Ausstellung: 25. Mai bis 4. August 2013

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Do, 18.04.2013

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn

Mit dieser Ausstellung bringt unser Mitglied, die Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung, Italien ins Sommerpalais und damit sicher auch auf das Programm unseres Jahrestreffens.
In der Renaissance wurde Italien zum Mittelpunkt der kulturellen Erneuerung und blieb bis ins späte 19. Jahrhundert der bevorzugte Studienort für bildende Künstler. Nirgends sonst war und ist die Kunst von zweitausend Jahren so dicht in einem Land konzentriert. Von den Antiken der griechischen Kolonien und der Römerzeit über die Bauwerke und die Malerei der Gotik und der Renaissance bis zum Barock – nur in Italien finden Reisende aus jeder dieser Epochen Zeugnisse der Kunst. Die Zeit um 1800 war gekennzeichnet durch eine Sehnsucht nach der klassischen Antike. Dichter und Maler reisten nach Italien, um Inspirationen in der Originallandschaft zu suchen und um Eindrücke zu finden. Schätze aus den Sammlungen der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung illustrieren, was Dichter und Maler aus Arkadien zurück brachten.
Mit Goethes Italienischer Reise und Wilhelm Meisters Lehrjahren beginnt die Reise nach Süden. Sie wird unterlegt mit Landkarten italienischer Provinzen sowie Veduten italienischer Landschaften, Stadtansichten von Pisa und Pompeji sowie Darstellungen des antiken wie auch des barocken Rom.
Die Italiensehnsucht wird angetrieben und befriedigt mit Reisebeschreibungen, mit Lava speienden Vulkanen, Mignons Lied aus Wilhelm Meisters Lehrjahren, mit Portraits illustrer Italiener und prominenter Päpste und nicht zuletzt mit frühen Darstellungen von Südfrüchten.
 
Ausstellung: 27. April bis 22. September 2013

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Mo, 01.10.2012

Achim Jordan zum 75. Geburtstag

Karikaturen

 
Zum 75. Geburtstag des Leipziger Karikaturisten Achim Jordan wird ihm im Satiricum des Greizer Sommerpalais eine Personalausstellung gewidmet. In dieser Ausstellung werden Originale und Unikate aus den Jahren 1990 bis 2012 gezeigt. Die Arbeiten sind der zweite Teil einer umfangreichen Schenkung des Künstlers an das Satiricum Greiz.
Die Eröffnung im Gartensaal findet am Geburtstag des Künstlers, dem 7. Oktober 2012, statt. auf Wunsch der Familie Jordan beginnt die Veranstaltung bereits um 10 Uhr. Der Künstler wird anwesend sein.
 
Ausstellung: 7. Oktober bis 2. Dezember 2012

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Mo, 30.07.2012

Katalog zur 7. Triennale der Karikatur

Während meines Urlaubs landete in meinem Briefkasten der im Velag Erhard Lemm erschinene Katalog zur 7. Triennale der Karikatur, die derzeit unter dem Motto »Volles Risiko« im Sommerpalais Greiz stattfindet. Er enthält jeweils neben kurzen Hinweisen zur künstlerischen Entwicklung je zwei Cartoons der insgesamt 55 teilnehmenden Zeichner, darunter Harald Kretzschmar, Barbara Henniger, Cleo-Petra Kunze, Achim Jordan, Rolf F. Müller, Kay Voigtmann, Ulrich Forchner, Bernd Zeller ...

Gestaltung: Tobias Seyfarth
122 Seiten,
4° - Quart
Klebebindung, Softcover

Der Katalog kann hier zum Preis von 14,50 € bestellt werden.

Ausstellung: 9. Juni 2012 bis 3. Oktober 2012

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Di, 01.05.2012

Volles Risiko

7. Triennale der Karikatur ab Juni im Sommerpalais

Im Jahre 2012 jährt sich zum hundertsten Male der Untergang eines Ozeandampfers. Der Mythos des gesunkenen Linienschiffes, das unschuldige Passagiere mit sich in den eisigen Nordatlantik zog, weil eine unerfahrene Besatzung nicht genügend Rettungsboote zur Verfügung hatte, erinnert an ebenso risikobereite Bankenmitarbeiter, die nach Rettungsschirmen rufen, sobald es um das Überleben der eigenen Bank geht.
Fahren wir mit vollem Risiko in den Untergang? Ist alles aus und vorbei? Geht das Abendland unter? Reicht das Geld oder reicht es nicht? Haben wir eine Chance? Die Antworten darauf kann eigentlich nur noch die Karikatur kurz und prägnant liefern.
Zum Thema dieses globalen Desasters werden - wie auch bei den vorhergegangenen Triennalen - in den beiden Hauptetagen des Sommerpalais etwa 300 Arbeiten mit einem ebenso hohen wie repräsentativen Anspruch von rund 80 namhaften, bekannten, berühmten und auch neuen Karikaturisten, Cartoonisten und Zeichnern gezeigt.

Ausstellung: 9. Juni 2012 bis 3. Oktober 2012

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Do, 01.03.2012

Sein oder Nichtsein

Karikaturen von Barbara Henniger

Am 09. November 1938 wird Barabara Henniger in Dresden geboren. Die Angriffe auf Dresden prägen bis heute die Erinnerungen an die Kindheit. 1956 macht Barbara Henniger das Abitur und studiert anschließend Architektur an der Technischen Hochschule. Zeitgleich zeichnet sie erste Karikaturen für das Sächsische Tageblatt Dresden. Das Studium, welches sie nicht sonderlich interessiert, beendet Barbara Henniger nach zwei Jahren und macht ein Volontariat beim Sächsischen Tageblatt. Ab 1959 läßt sie sich zur Journalistin ausbilden als Journalistin und im Fernstudium zur Redakteurin. Bis 1967 arbeitet Barbara Henniger bei der Dresdner Zeitung. Als ihr Mann eine Verlagsstelle in Berlin erhält zieht die Familie nach Strausberg bei Berlin. Seither arbeitet Barbara Henniger als freischaffende Karikaturistin, vorrangig und bis heute für die Satirezeitschrift " Eulenspiegel", aber auch Beiträge für verschiedene Zeitschriften und Tageszeitungen entstehen, Buchillustrationen, Plakate, Kalender und Kabarettausstattung.

Ausstellung: 10. März bis 20. Mai 2012

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