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Neujahrsgraphik

Pirckheimer-Blog

Neujahrsgraphik

Sa, 13.12.2014

Typograf & Grafotyp

Nachdem ich mich jetzt intensiver damit beschäftigen konnte ist es mir ein Bedürfnis, an dieser Stelle nochmals ein Buch vorzustellen, welches hier schon einmal Thema war. Matthias Gubig, den ich erst vor sieben Jahren als Gestalter der Jugendweihe-Einladung meiner Tochter und Pirckheimer kennenlernen durfte, dessen Arbeit mir natürlich schon zuvor bekannt war als Designer, der Buchreihen ein Gesicht gab, dessen Wirken ich von Studenten der Kunsthochschule Weißensee kannte und auch als Plakatgestalter und Typograf, veröffentlichte 2014 im Auftrag der Pirckheimer-Gesellschaft im vacat verlag Potsdam einen Rückblick auf fünf Jahrzehnte als Typograf & Grafotyp.
Das Buch ist deutlicher Beleg dafür, dass ein Bibliophile und Buchkünstler, dass ein Experte, der sein Leben den Buchstaben und dem Gestalten von Buchsatz und Plakaten widmet, nicht zwangsläufig in einem Elfenbeinturm lebt, sondern im Gegenteil gerade durch sein Schaffen in das Getriebe gesellschaftlicher Entwicklung eingreifen kann. Nicht nur, dass im rückschauenden Betrachten der Arbeiten von Matthias Gubig ein vergangener oder zumindest vergänglicher Zeitgeist wieder deutlich wird - seinen Arbeiten interpretieren nicht einfach das Bestehende und zeigen nicht nur eine persönliche Haltung, sie regen zu einer Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit an, die zum Handeln inspiriert. Das wird nicht nur in seinen Neujahrsgraphiken ab 1970 (S. 204ff) und auch nicht erst besonders in seinen späten Drucken (S. 130ff) deutlich. Die Spätdrucke leistet sich Matthias Gubig übrigens seit 2003 und sie widmen sich genauso dem antiken Philosophen Theophrast wie den Wörtern und Unwörtern der deutschen Sprache, Machiavellis Der Fürst, der Günderode, Giordano Bruno, Lichtenberg, einem "Zwiegespräch" von Plinus dem Jüngeren und Volker Braun, sowie Jürgen Rennert. Besonders köstlich und anregend ist die Interpretation des Typografen Matthias Gubig zu Buchstaben mit dem Titel Alpha-B.
Dieses Buch nimmt man immer wieder gern in die Hand, auch, um Jüngeren, womit wir wieder bei meiner Tochter wären, den Spass am Buch zu vermitteln und Vergangenes zu erklären.
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ISBN 978-3-930752-52-2

Mo, 03.02.2014

Mit allen guten Wünschen durchs Jahr 2014 ...

... flatterte heute eine von Christian Ewald gestaltete und für Freunde der besonderen Akzidenzen durchaus sammelwürdige Karte, Buchdruck: W. Neu, Grevesmühlen, ins Haus, für die Katzengraben-Presse, den Verlag des bibliophilen Buches, selbstverständlich mit dem Faden.
Die Katzengraben-Presse erhielt im Mai 2013 den V. O. Stomps-Preis in Mainz und wird diesjährig die Edition "p.s" über und von V.O. Stomps in ungewöhnlicher Form herausgeben.

V.O. Stomps (1897 - 1970)
... auch VauO genannt, ist eine Legende - als Fabeldichter, als Löwe von Stierstadt, als Essayist, als Förderer, als Erfinder, als streitbarer Pegasus, als Setzer, als Verleger, als Schriftsteller, als Drucker, als der weise Rabe und als Rabe in eigener Sache.

So, 02.02.2014

Vernissage "Kretzschmars Jahre"

Harald Kretzschmar, Foto © Ralf Parkner
Harald Kretzschmar, Karikaturist, kritischer Geist und scharfer Beobachter, wurde vor allem durch die Wochenzeitschrift Eulenspiegel als Karikaturist bekannt.
Heute wurde seine Ausstellung "Kretzschmars Jahre" mit Neujahrsgraphiken aus 50 Jahren eröffnet. 1963 bis 1994 war dies ein originalgrafischer Handabzug vom selbstgebastelten Siebdruckrahmen. Seitdem sind es Kopien von Handzeichnungen, mit Farbstiften handkoloriert. In dieser Ausstellung werden erstmalig alle diese Karten komplett gezeigt - und zwar parallel mit einem jeweils im selben Jahr entstandenen, gleichfalls zeitkritisch-satirischen größeren Blatt. Auf diese Weise entstandt in zeitlicher Abfolge ein Überblick über Lebenswerk und Weltsicht eines im Land Brandenburg beheimateten Künstlers, der immer noch aktuell kreativ unter uns wirkt.
Der Pirckheimer Ralf Parkner veröffentlichte einige Fotos von dieser Vernissage auf Facebook.

Mo, 27.01.2014

Kretzschmars Jahre

Neujahrs- & andere Grafik
Der Mensch ist gut - sei besser (Harald Kretzschmar 1992)
Mit Pauken und Kretzschmar beginnt die erste Ausstellung im noch unvollendeten Alten Rathaus Fürstenwalde.
 
Der 1931 in Berlin geborene und seit 1956 in Kleinmachnow bei Berlin ansässige, vor allem durch die Wochenzeitschrift „Eulenspiegel" bekannt gewordene Karikaturist ist ein in Leipzig von 1950 bis 1955 studierter Diplomgrafiker. Als solcher versendet er seit nunmehr fünfzig Jahren jedes Jahr eine persönliche Neujahrsgrafik.
1963 bis 1994 war dies ein originalgrafischer Handabzug vom selbstgebastelten Siebdruckrahmen. Seitdem sind es Kopien von Handzeichnungen, mit Farbstiften handkoloriert. In dieser Ausstellung werden erstmalig alle diese Karten komplett gezeigt - und zwar parallel mit einem jeweils im selben Jahr entstandenen, gleichfalls zeitkritisch-satirischen größeren Blatt. Auf diese Weise entsteht in zeitlicher Abfolge ein Überblick über Lebenswerk und Weltsicht eines im Land Brandenburg beheimateten Künstlers, der immer noch aktuell kreativ unter uns wirkt.
 
Weitere schöne Aussichten: Es gibt eine Finissage, mit einer Lesung von Harald Kretzschmar!
Satirische & andere Texte mit Ironie und Komik, Philosophie und Polemik in Kurztexten aus den in der Ausstellung betrachteten fünf Jahrzehnten. Dazu Stullen und Wein, am 7. März 2014 um 18 Uhr, Foyer Altes Rathaus Fürstenwalde. Unkostenbeitrag: 3,99 €
 
Vernissage: 1. Februar 2014 um 17 Uhr, Festsaal des Alten Rathauses Fürstenwalde
Musikalisches Donnerwetter: Harald Wenzek & Katrin Gehrke
Ausstellung: 2. Februar-7. März 2014

Kunstgalerie Altes Rathaus
Am Markt 1
15517 Fürstenwalde/Spree

Di, 21.01.2014

Das kleine Glück zum Jahresende

In der Edition Schwarzdruck erschien als erster Druck eines neuen Sachbuchbereichs zu den Themen "Grafik-Typografie-Druckgeschichte" ein Album unseres Mitglieds Roland R. Berger mit seinen Neujahrsgrafiken aus über 45 Jahren. Die Bildgrüße - ein amüsant-ernstes und charakteristisches Nebenbei im Gesamtwerk des Künstlers - sind Zeichen kollegialer und mitmenschlicher Zuwendung und Verständigung und für den Sammler immer so etwas wie eine kleine zusätzliche Weihnachtsbescherung.
In dieser Reihe wird weiterhin eine Erstausgabe einer kulturgeschichtlich sehr interessanten Handschrift aus dem 19. Jahrhundert über Alois Senefelder und der Entstehung der Lithografie erscheinen. Außerdem wird an einer Monografie über den Buchkünstler Dieter Wagner gearbeitet.

Roland R. Berger
Das kleine Glück zum Jahresende
15x21 cm, Paperback

68 überwiegend farbige Abbildungen
Gransee 2012, 80 Seiten, 17 €
ISBN 978-3-935194-53-2


siehe PF 2014

Fr, 10.01.2014

Werner Klemke und die Frauen

Eigentlich gedacht als Weihnachtsgruß, jedoch keinesfalls zu spät für Neujahrswünsche erreichte mich heute ein Heft der neuesten Publikation von Matthias Haberzettl aus seiner Reihe von Editionen über unser Gründungsmitglied Werner Klemke. In einer Auflage von 70 Exemplaren erschien diesmal "Werner Klemke und die Frauen" mit dem bezeichnenden Untertitel "eine Aufführung in vier Akten".
Mit bekannten und auch bislang unbekannten Abbildungen illustriert streift Haberzettl zitatenreich Das Magazin, Holzstiche, Zeichnungen und Explizites. Es machte Spass, sich wieder an die mitunter subtilen, aber auch deftigen und immer hintergründigen Zeichnungen zu erinnern, wobei ich gar nicht mehr sagen kann, ob ich seinen zum 50. Jahrestag der Oktoberrevolution erschienenen Titel des Magazíns 11/67, obwohl wirklich offenkundig, damals bereits als minimalisierten Akt gesehen habe.
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Do, 02.01.2014

ein glückliches Jahr 2014

Wibke und H. Stefan Bartkowiak senden allen Freunden des Buches und der Buchkunst herzliche Grüße, verbunden mit den besten Wünschen für ein glückliches Jahr 2014.

Mi, 01.01.2014

Alles Gute für 2014

Ulrich Tarlatt

PF 2014














Wunderbar!
O je, O je!
Im nächsten Jahr
pour féliciter!
Bloß nicht stürzen
2014!

Mo, 30.12.2013

PF 2014

Michael Ley, pf 2014
Mit diesem Neujahrsgruß möchte ich all denen meine Dankbarkeit mitteilen, die mich im letzten Jahr bei meinem Wirken für die Pirckheimer unterstützten, mir und meiner Familie für meine 2013 geleistete Arbeit dankten und in den unterschiedlichsten Formen Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2014 sandten - ich konnte aufgrund meines Kurzurlaubes nicht alle Grüße beantworten. Es ist sicher nicht verborgen geblieben: Gerade 2013 war mir der Zuspruch aus den Reihen der Pirckheimer besonders wichtig und ich habe ihn erhalten! Weitaus stärker als in den vergangenen Jahren!
Ich wünsche allen Pirckheimern und anderen Freunden des Buches das selbe gute Gefühl und die Anerkennung ihrer Arbeit für das Buch für 2014!
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Mi, 25.12.2013

poetry

Unter diesem Titel erreichte uns gemeinsam mit 2 Originalgraphiken dieser Gruß von Ulrich Tarlatt (edition augenweide), den ich gern an alle Pirckheimer weitergebe. Die Graphiken wurden in unser Archiv eingeordnet.

Do, 03.01.2013

pf 2013

... ein entscheidungsfreudiges und unterhaltsames Jahr 13 wünschen Julia & Rainer Ehrt

Do, 27.12.2012