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Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft

Pirckheimer-Blog

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Mi, 18.02.2009

Furtwängler-Ausstellung in Berlin-Dahlem

Der Graphiker Felix Martin Furtwängler gehört zu den namenhaften Buchkünstlern Deutschlands. Herbert Kästner hat sein Werk in den Marginalien, Heft 168, 2002 ausführlich vorgestellt. Die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin veranstaltet eine Ausstellung aus seinem Gesamtwerk.
Zur Ausstellung erscheint ein sehr schönes (kostenloses) Heft mit vielen Abbildungen von Furtwängler und ein bilderloses von der Bibliothek. Ein neuer großer Katalog ist für Herbst angekündigt.

1. April bis 5. Juni 2009
Montag bis Freitag von 9 - 20 Uhr

è Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
Garystraße 39
14195 Berlin

Di, 17.02.2009

Pressendrucke nach 1945 und illustrierte Bücher

Ausstellung aus der Sammlung unseres Mitglieds Klaus Nowak

Zu meiner Jugendzeit war in Ermangelung von Fernsehen und dem nötigen Kleingeld für Kino und Kunst die Information durch ein Buch immer möglich, dazu häufig kostenlos. Verstärkt wurde meine Beziehung und Liebe zum Buch und zur Illustration während meiner ersten Lehrzeit als Buchdrucker. In der Provinz, in einem handwerklich orientierten Betrieb in dem der eine oder andere fehlende oder defekte Buchstabe der Plakatschrift aus Holz neu geschnitten werden mußte oder schnell noch eine Vignette für das Festprogramm in Linol geschnitten wurde. Nach Wanderjahren, während meines Studiums in Berlin, begann ich in den sechziger Jahren mit dem Sammeln einzelner Drucke, bei denen meistens der Preis entscheidender war, als die Qualität. Die Sammlung hat sich also nach und nach aus bescheidenen Anfängen heraus entwickelt und umfasste zunächst Holzschnitt illustrierte Bücher und Einblattdrucke. Dazu kamen sporadisch und je nach Finanzlage, Vorzugsausgaben mit beiliegender Originalgraphik aus denen sich dann eine Sammlung mit Druckgaphik verselbstständigte. Schon während meines Studiums an der Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe war ich in Buchverlagen tätig. Somit war ich in der glücklichen Lage, fast vierzig Jahre lang mein Hobby und den Beruf annähernd zu verbinden. Hilfreich war auch die Mitgliedschaft in bibliophilen Gesellschaften, die mir häufig einen Vorsprung an Informationen beim Erwerb diverser Künstlerbücher verschafften.
Nicht zu unterschätzen beim Kauf schöner Buchausgaben ist die Büchergilde Gutenberg, schon 1924 vom Bildungsverband deutschen Buchdrucker gegründet. Sie bürgt für sorgfältige Typographie und steht für eine gediegene und individuelle Ausstattung und Qualität, wie einige Exponate beweisen mögen. Der Gang durch sechzig Jahre Buchgeschichte sollte aufzeigen, was an Ideen in der Buchproduktion in dieser Zeit verwirklicht wurde. Ich würde mich freuen, wenn das gelungen ist und Sie neugierig auf mehr „Buchkunst" geworden sind.

Klaus Nowak

Ausstellung
26. Februar bis 28. März 2009
è Kreisbibliothek Eutin
Schloßplatz 2
23704 Eutin

Fr, 23.01.2009

Gerhard Altenbourg - Graphik

Ausstellung mit Unterstützung der Galerie am Sachsenplatz Leipzig

Abbildung: "Zwischen Wahn und Rausch", 1980
Farbholzschnitt, Komposition aus 7 Drucken auf Bütten
21,5 x 41,0 cm, Exemplar 1/1


1. Februar bis 17. Mai 2009
Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr
ab April Dienstag bis Sommtag 10 bis 20 Uhr

èBurg Beeskow
des Landeskreises Oder-Spree
Frankfurter Straße 23, 15848 Beeskow

Altenbourg-Ausstellung auf der Burg Beeskow. Auf den populären Dresdner Kunstausstellungen der DDR war Gerhard Altenbourg (1926-1989), mit bürgerlichem Namen Gerhard Ströch, nicht vertreten. Die Verweigerung kam von beiden Seiten, und so ging der überwiegende Teil des äußerst produktiven Künstlers von 1951 bis 1961 zur Westberliner Galerie Springer und danach zur Galerie Brusberg (erst Hannover, jetzt Berlin). Im Osten Deutschlands blieb der Künstler bis heute weitgehend Insidern vorbehalten. Um so verdienstvoller ist es, daß sich die Burg Beeskow von Februar bis 17. Mai eine Sammlung von Druckgraphik Altenbourgs aus der Galerie am Sachsenplatz Leipzig ins Haus geholt hat. Das dem Umfang nach bescheidene Konvolut von über 60 Arbeiten aus rund 1400 im Umlauf befindlichen Graphiken kann zwar nicht repräsentativ sein, aber es bietet mit charakteristischen Werken ein interessantes und eindrückliches Bild vom kreativen Gestaltungswillen und der sublimen Ästhetik dieses Künstlers. In der Ausstellung befinden sich einige Spitzenstücke seines Œuvres, dessen Werkverzeichnis, erarbeitet von Annegret Janda, seit 2004 in drei Bänden durch das Lindenau-Museum Altenburg publiziert wird. Zu den Hauptblättern gehören die großformatigen Farbholzschnitte Ariadne (1973) sowie Das sind die Wege wurzelentlang (1974). Für Kenner besonders beachtenswert sind die Holzschnitt-Unikate Aus dem Wurzelgrund (1979) und Aus dem Quellengrund (1980).
Die Ausstellung in vier Räumen ist chronologisch, beginnend beim Frühwerk, und didaktisch aufgebaut und verzeichnet die Œuvrenummern. Zustandsdrucke und farbliche Varianten gewähren Einblicke in Arbeitsprozesse. Besonders aufschlußreich ist die Zuordnung der 1986 entstandenen Plastik Vater – Sohn – eine vergrößerte Eichenholzfassung einer Plastik von 1957 – zu der gleichnamigen Zeichnung von 1950. Inhaltlich sind die Exponate überwiegend der Auseinandersetzung mit der thüringischen Landschaft zuzuordnen sowie einer mit feinem Humor ironisierenden Weltbetrachtung. Diese äußert sich besonders in den achtziger Jahren in solchen skurrilen Bildtiteln wie Singen sollen wir zusammen einen Choral Süßkleine (Lithographie, 1985) oder zu den Radierungen Schlendrian, spaßphallosophisch (1988) und Kitzel-Glatzen mit Kainmal der Doppelflöhung (1984). Während auf zahlreichen Holzschnitten großflächige Figuren mit feiner Binnenzeichnung dominieren und die Zufälligkeiten der Maserungen in die Gestaltung einbezogen wurden, sind die Lithographien und die wenigen ausgestellten, überaus zarten Radierungen mit leichtem, wie gehauchtem Strich ausgearbeitet. Eine große Gruppe von Lithographien zeigt, wie der Künstler beeindruckend mit der Breitseite der Kreide experimentierte.

Elke Lang
(Vorabdruck aus MARGINALIEN 194, 2/2009)

Fr, 16.01.2009

Die Köpfe des Harald Kretzschmar

Ausstellung unseres Mitglieds Harald Kretzschmar in der Neuen Galerie der Bücherstadt Wünsdorf

17 Januar bis 3. März 2009
Do. bis So. 10:00 bis 17:00 Uhr

è Bücherstadt Wünsdorf/Waldstadt
Neue Galerie
Gutenbergstr. 1

Fr, 05.12.2008

Der Sandmann

Zeitgenössische Künstler interpretieren E.T.A. Hoffmann
Bibliophile Bücher und Grafiken
der Edition Serapion vom See
unseres Mitglieds Michael Duske

es liest Hans-Jürgen Schatz

Michael Duske, Dr. Renate Haas und Hans Höfler würden sich freuen,
Sie und Ihre Freunde am

Sonntag, den 14. Dezember, um 15:00 Uhr

in der Remise begrüßen zu dürfen

Remise für Handwerk, Kunst und Wissenschaft
Wintersteinstr. 16, 2. Hof, 10857 Berlin
U-Bhf. Richard-Wagner-Platz

Neuer Pressendruck von Matthias Gubig

Giordano Bruno - Vom unendlichen All und den Welten

Mit 10 Grafiken unseres Mitglieds Matthias Gubig,
in denen Acrylstiche und Linolschnitte kombiniert sind.

Der Text voller visionärer Kraft und heiterer Klarheit wird begleitet von den ironisch kommentierenden Bildern.
Diese wurden von den Originaldruckstöcken auf ein
30 g Chinapapier gedruckt. Harald Weller setzte die Texte aus den Schriften Sabon und Akzidenz-Grotesk auf einer Linotype-Zeilengießmaschine. Der Textdruck erfolgte auf ein 115 g Büttenpapier Somerset. Michael Knop band das Buch von Hand in asiatischer Bindung in einen Festeinband mit original-graphischem Bezug.

Dieses Buch erscheint in einer einmaligen, signierten Auflage von 33 Exemplaren. 8 Bücher werden als Verlegerexemplare römisch nummeriert, 25 Bücher tragen eine arabische Ziffer. Der Umfang beträgt 36 Seiten, das Format 218 x 330 mm.
Preis 250 Euro.

Sie können das Buch beim Autor bestellen:
* Matthias Gubig
Bayrischer-Wald-Straße 13
15827 Blankenfelde

Mi, 03.12.2008

Brecht-Briefmarke

Von unserem Mitglied * Volkmar Häußler, Sammler von Bertolt Brecht, herausgegeben erschien bei der Österreichischen Post die zweite Briefmarke mit einem Motiv aus seiner Sammlung. Die Marke zeigt ein von Egbert Herfurth gestaltetes Exlibris von Volkmar Häußler, dieses Motiv lag auch der Einladung zur Ausstellung im Unteren Schloss Greiz bei (siehe è hier).

Die Auflage dieser Marke beträgt 100 Stück.

In gleicher Auflagenhöhe erschien im Juni 2006 anläßlich der Ausstellung seiner Sammlung in Augsburg eine von Volkmar Häußler herausgegebene Briefmarke, auf der eine Federzeichnung von Hans Ticha mit dem Porträt Bertolt Brechts abgebildet ist.

Fr, 21.11.2008

Die Flucht des Sisyphos

Unser Mitglied Peter Arlt stellt am 3. Dezember 2008 anläßlich der Eröffnug der Ausstellung seiner Sammlung "Zwischen Schwelgen und Schindung - Grafik zu antiken Mythen" im Literaturmuseum "Theodor Storm", Heilbad Heiligenstadt sein neuestes Buch vor:

Die Flucht des Sisyphos
Griechischer Mythos und Kunst - Eine europäische
Bildtradition, ihre Aktualität in der DDR und heute

Was sind die Urbilder des modernen Menschen? Sind es Prometheus oder Odysseus, die ihr Schicksal selbst, unabhängig vom Willen der Götter oder jenen, die sich dafür halten, bestimmen wollen? Ist es der selbstsüchtige Ich-Orientierte, der in sich selbst verliebte Narziss? Oder die Leidensfigur Marsyas, dem das Fell abgezogen wird? Könnten es Daidalos, der in sicherer Höhe fliegt, oder sein kühn auffliegender, doch abstürzender Sohn Ikaros sein? Vielleicht aber ist es Sisyphos, der sich vergeblich gequält hat und dessen Stein wieder einmal zu Tale gerollt ist? Hilft die Flucht?
Wie griechiche Mythen eine sich ständig erneuernde europäische Bildtradition prägen, kann in diesem Buch im Wandel der Kunst verfolgt werden. Mythosrezeption wird in den vergangenen historischen Epochen bis ins 20. Jahrhundert als Kriterium für Zäsuren begründet. Damit wird erklärlich, welche Aktualität die Mythen in der Kunst der Vergangenheit, in der DDR und heute gewannen und damit immer noch bemerkenswerte Antworten auf aktuelle Fragen bereit halten. Als ein Sternenfeld der Bildphantasie und Deutungsmuster für Erfahrungen zwischen Schwelgen und Schindung bleiben mythologische Gestalten für die Menschen auf ihrem Weg durch die Zeiten verläßliche Begleiter. (aus dem Umschlagtext)

Das Buch erscheint im
Kunstverlag Gotha
Gutenbergstraße 3
99869 Wechmar

Bestellungen über den Buchhandel oder (für schnellere Lieferung sofort nach Fertigstellung) direkt beim Verlag, Preis 33 €

Di, 18.11.2008

Gold und Glanz der Weihnacht in mittelalterlichen Handschriften

Ausstellung unseres Mitglieds Bayrische Staatsbibliothek20.11.-23.12.2008, zusätzlich: 7.1.-1.2.2009


In prachtvollen Handschriften und mit zunehmender Erzählfreude wurden im Mittelalter die Geschehnisse um das Weihnachtsfest von der Verkündigung über die Geburt des Kindes bis zur Flucht nach Ägypten in Bildern dargestellt. Die Ausstellung zeigt in thematischem Aufbau kostbare Miniaturen von hohem künstlerischen Wert aus verschiedenen Ländern und Epochen, die im Laufe der Jahrhunderte nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben und unsere weihnachtlichen Festbräuche wesentlich prägen. Ungewöhnliche, komplexe Bildinhalte bietet die älteste Handschrift, ein ottonisches Evangelistar aus Salzburg um 1020 (Clm 15713), dessen Einband mit zwölf älteren Elfenbeintäfelchen mit christologischen Szenen geschmückt ist. Beherrschen im 12. und 13. Jahrhundert abstrakte, satte Goldgründe die gemalten Darstellungen, inszeniert die deutsche Weltchronik aus dem bayerischen/österreichischen Raum (Cgm 5) um 1370 die Geburt in einer bunten Landschaft. Für eine der Verkündigungsszene gegenüberliegende Textseite schuf ein niederländischer Maler um 1500 einen seltenen, erlesenen Hintergrund aus fein gemalten Pfauenfedern (Clm 28345).

Die 16 Handschriften aus den Tresoren der Bayerischen Staatsbibliothek laden den Besucher zum Abschluss des Jubiläumsjahrs zu einer glanzvollen, ästhetisch reizvollen und auch emotionalen Begegnung mit Weihnachten ein, die mit deutschen Miniaturen des 11. Jahrhunderts beginnt, quer durch das Mittelalter in Deutschland, Frankreich, England und den Niederlanden führt, um in einer französischen Darstellung des 16./17. Jahrhunderts zu enden.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag 9.00 bis 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag 13.00 bis 17.00 Uhr
An Feiertagen geschlossen.

Eintritt frei

è
Bayerische Staatsbibliothek, Schatzkammer, 1. Stock
Ludwigstr. 16
80539 München
U3/U6, Bus 154, Haltestelle Universität

Do, 13.11.2008

Prinzessin Burgfein und ihre Ritter

Ausstellung unseres Mitglieds Bilderbuchmuseum Burg Wissem vom 7. Dezember 2008 bis 8. Februar 2009

In der Ausstellung "Prinzessin Burgfein und ihre Ritter" sind Originalillustrationen wie auch aktuelle Kinder- und Bilderbücher zu sehen, die die Prinzessin in ihrer gewohnt höfischen Rolle, aber auch als freches, widerspenstiges Mädchen zeigen.

Vor allem lädt die Ausstellung alle Mädchen zum eigenen kreativen Spiel ein. Mit den bereit gestellten Verkleidungen schlüpfen sie in die Rolle der Prinzessin. Ein eingerichtetes Schlaf- und Ankleidezimmer steht dabei zur Verfügung.

Damit sich auch Jungs im Prinzessinenschloss wohlfühlen, werden burgähnliche Klettertürme aufgebaut. Hier kann im ritterlichen Kampf um die Gunst und die Ehre der Prinzessin geworben werden.

è Burg Wissem, Bilderbuchmuseum
Burgallee
53840 Troisdorf

Fr, 24.10.2008

Grafikkalender 2009 der Edition Schwarzdruck

MANNSBILDER

Jährlich präsentieren in der Edition Schwarzdruck sieben wechselnde Künstler einen Grafikkalender. Sechs Blätter sind mit einem (Zwei-Monats-)Kalendarium versehen. Das »Bonusblatt« dient der Verschönerung der Wartezeit bis zur Inbetriebnahme des Kalenders..

2009 wählte die Edition Schwarzdruck das spannende Arbeitsthema »Frauen sehen Männer«, im Jahr 2010 wird eine Retourkutsche folgen.

Die MANNSBILDER wurden geschaffen von Grit Anton, Heike Drewelow, Andrea Lange, Christine Niederlag, Gisela Oberbeck, Tita do Rego Silva und Dagmar Zemke.

Der Kalender kostet 160 Euro (zzgl. Versand als Päckchen). Ab dem zweiten Kaufexemplar (auch im Abonnement) wird ein Rabatt von 20 Euro gewährt.

Format 30x40 cm
auf Hahnemühle-Bütten (mit echtem Büttenrand unten)
Auflage: 70 jeweils numerierte und signierte Exemplare

è
Edition Schwarzdruck
Undine Schneider und *
Marc Berger
Brunnenstraße 163
10119 Berlin
Fernsprechanschluß: 030 - 48 62 53 15

Di, 07.10.2008

Bruno Fischer - Totentanz

Bronzen, Porzellan, Arbeitsskizzen

Tod - und die anderen bleiben zurück. Fragen, Gefühle, Emotionen - die Auseinandersetzung fordern. Der Luzerner Bruno Fischer (* 1961) ist Keramiker und Bildhauer, mit einer Leidenschaft zum Figürlichen. Sein Mentor, der Bildhauer Rolf Brem, ermutigte ihn, seine realistische Formsprache weiter zu entwickeln. Das Ergebnis kann im Totenmonat November im Antiquariat unseres Mitglieds Peter Petrej besichtigt werden.

1. bis 30. Nov. 2008
Vernissage: Freitag, 31.10., ab 19.00
Finissage: 30.11., 16.00
Öffnungszeiten: Mi bis Do: 11.00 - 18.30; Sa: 11.00 - 16.00

è antiquariat peter petrej
Sonneggstrasse 29
CH-8006 Zürich
tel. 0041-44-251 36 08
fax. 0041-44-251 43 71
*
peter petrej

Mo, 06.10.2008

Walter Schiller zum Gedenken



Liebe Freunde,

am 7. August starb im Alter von 88 Jahren Walter Schiller. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir an den ebenso zurückhaltenden wie eindrucksvollen Menschen, den wunderbaren Typografen und Hochschullehrer erinnern. Und ihn ehren.

Am besten nähert man sich Walter Schiller über die vielen von ihm gestalteten Bücher. Einige davon werden an diesem Nachmittag präsentiert werden.
Wenn auch Sie ein von Walter Schiller gestaltetes Buch, ein Plakat, ein typografisches Blatt besonders schätzen, würden wir uns freuen, wenn Sie es mitbringen und vorstellen würden. Eingeladen, etwas zu dem Gespräch bei einem Glas Wein beizutragen, sind auch alle, die mit Walter Schiller an einem Buch gearbeitet haben und über ihre Erfahrungen aus der Kooperation berichten können.

Wir laden Sie herzlich ein, am Sonntag, dem 19. Oktober, 15 Uhr, an diesem Gespräch über Walter Schiller, Literatur und Buchgestaltung im Lindenau-Museum teilzunehmen oder einfach als Zuhörer zu kommen.

Die Solocellistin des MDR-Sinfonieorchesters Sybille Hesselbarth wird gemeinsam mit der Pianistin Konstanze Hollitzer musizieren.

Jutta Penndorf
è Lindenau-Museum Altenburg
Gabelentzstr. 5
04600 Altenburg/Thüringen
Telefon: 03447 89553
Telefax: 03447 895544

Di, 30.09.2008

Edition ZWIEFACH

Linde Kauert und Heinz HellmisÄsop und Babrios
27 Fabeln

Aus der großen literarischen Fabelwelt des Altertums wurden für diese, bereits 2007 in der Edition Zwiefach erschienene Ausgabe, 27 Fabeln ausgesucht. Für acht von ihnen schuf Linde Kauert Aquarelle. So entstand eine kleine Kostbarkeit für alle Freunde der Literatur und Kunst.

DIE FABELN DES ÄSOP und zahlreiche folgende Fabulisten sind oft gebunden an Bildkunst. Lessing nannte Fabeln praktische Sittenlehren.
La Fontaine forderte, sie müssten geistreich, vergnüglich und nachdenklich sein. Für Dichter wie Maler gilt geschliffene Sprache, pointierter Stil, Prägnanz im Ausdruck. Klassische Tierpaare, wie Löwe und Fuchs, Fuchs und Wolf, bestimmten inhaltlich expressive wie surreale Sprache.
Linde Kauert geriet mit ihren Aquarellen formsprachlich in den Umkreis solcher Künstler wie Wols, Janssen und Altenbourg. Ihre Arbeiten sind von feiner Sensibilität, in hohem Maße kunstvoll und sekundieren den Sprachwitz der Texte. Die Figuren sind in Farben gehüllt und in schöner Nervatur freigesetzt. Der Text findet Antwort und gibt sie weiter.
Mit der Edition Zwiefach kommt eine frische, unverbrauchte Sprache in die an das Buch gebundene Kunst.
Lothar Lang
Es erschienen 50 Extraexemplare mit je 1 Motiv eines Aquarells im Format des Fabelbuches für 25,00 Euro.

Format 21 x 27 cm, 40 Seiten
Preis 19,50 Euro • ISBN 978-3-940408-03-7
è Edition ZWIEFACH
*
Linde Kauert

siehe auch: è Ausstellung Edition ZWIEFACH (Juni 2008)

Mo, 29.09.2008

Edition Zwiedruck

Herausgegeben von Karl-Georg Hirsch und Matthias Gubig

Das vierte Büchlein der Reihe Zwiedruck ist erschienen und trägt den Titel "Bebbermumpe". Unter diesem in Leipzig heimischen Wort versammelt Hinnerk Einhorn eine Auswahl seiner Gedichte.



Karl-Georg Hirsch schuf hierzu 13 Holzstiche, Matthias Gubig übernahm die Buchgestaltung und Typografie.
Die Realisierung des Buches unterstützte das Museum für Druckkunst Leipzig, dort wurden auch die Grafiken von den Original-Holzstöcken gedruckt. Auf das Büttenpapier Alt-Burgund druckte die Grafische Werkstatt Liebsch im Offset die Texte. Die zwanzig Seiten dieses Büchleins wurden in Form eines Leporello mit Umschlag von Michael Knop gebunden.
Alle 99 Exemplare der Auflage sind nummeriert und vom Autor, dem Grafiker und dem Buchgestalter signiert.

Bisher erschienen in dieser Reihe
Anna Langhoff, Vielliebchen, Gedichte,
Karl-Georg Hirsch, 7 Holzschnitte, 2005

Brigitte Struzyk, Die Linde am Rhin,
Karl-Georg Hirsch, Vignetten und ein Holzstich, 2006

Rajzel Zychlinski, Drei Gedichte,
jiddisch, deutsch, hebräisch,
Karl-Georg Hirsch, 8 Holzschnitte, 2007


Die Bücher können zum Preis von jeweils 75 € bei den Herausgebern erworben werden.
*
Matthias Gubig, Bayrischer-Wald-Straße 13, 15827 Blankenfelde
Karl-Georg Hirsch, PF 221352, 04133 Leipzig

Der Titel "Bebbermumpe" ist auch erhältlich bei
Hinnerk Einhorn, Grüner Weg 65, 15754 Senzig