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Harald Kugler

Pirckheimer-Blog

Harald Kugler

Mi, 06.01.2016

Neues aus der Feder eines Pirckheimers

"Nach Texten über die Liebe zu den Büchern (siehe hier), habe ich meine Gedanken für ein neues Buch auf die Liebe unter den Menschen gerichtet. Die Anregung dafür habe ich einem Gedicht von Christian Wagner entnommen, der lyrisch darüber nachsinnt, was es doch für ein frevles Schicksalswalten ist, Menschtum in zwei Teile zu zerspalten, um danach Männer wie Frauen auf die Suche nach ihrem passenden Partner zu schicken. In vier Geschichten werden schicksalhafte Begegnungen aufgerührt, die von diesen Mühen des Findens erzählen.
(Harald Kugler)

Die Geschlechter - Nachdenkliches über die Liebe
edition winterwork, Dezember 2015
TB, 498 Seiten, ca. 14,8 x 21,0 cm
19,80 €
ISBN: 978-3-96014-065-8

Fr, 13.11.2015

Bibliophilen-Abend als Taschenbuch erhältlich

Die an dieser Stelle bereits vorgestellten Erzählungen zum Bibliophilen-Abend des Pirckheimers Harald Kugler werden mit den beiden Teilen „Der Bibliophilen-Abend“ und „Die Magie der Bücher“ bei der edition winterwork erscheinen und im Buchhandel vertrieben, dort allerdings nur in Broschur. Die Pappband-Ausgabe kann nur noch direkt beim Autor erworben werden.
Aus dem Klappentext: " ... Bücher ... haben oft auch eine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Wie vielfältig Bücher unser Leben bestimmen, davon handelt der vorliegende Band „Bibliophilen-Abend“ in zwei Teilen. Neunzehn Erzählungen beschäftigen sich mit dem Leben der Bücher und deren Besitzern. ... "
è Leseprobe

Harald Kugler
Bibliophilen-Abend in zwei Teilen
Der Bibli
ophilen-Abend / Die Magie der Bücher
Taschenbuch
November 2015
564 Seiten | ca. 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-96014-043-6
19,90 €

Mi, 04.11.2015

Die Magie der Bücher in Freital

... Auch die gestrige Lesung in der Spielbühne Freital, ein skurriler Veranstaltungsort in einem ehemaligen Fabrikgebäude, war ein voller Erfolg, wenn auch nicht vor ganz so vielen Zuhörern, dafür aber bei einem jüngeren Publikum. Ich war erstaunt, wie interessiert die Zuhörer an der Bibliophilie waren und wie wenig Vorstellungen sie von unserer Leidenschaft haben. Der Frageteil im Anschluss war beinahe länger als meine Lesung „Der Magie der Bücher“.
(Harald Kugler via fb)

... siehe auch "Der Bibliophilen-Abend"

Sa, 17.10.2015

bibliophil mit Herz und Feder

Gestern las der Pirckheimer Harald Kugler zum 7. Wilsdruffer Leseherbst aus seinem Zyklus "Der Bibliophilen-Abend", dessen drei Titel an dieser Stelle bereits vorgestellt wurden. Die Lesung war ein voller Erfolg und diente nebenbei eindrucksvoll und in erfreulicher Weise unserem bibliophilen Anliegen, Kenntnisse über Geschichte und Gegenwart des Buches zu verbreiten. Vor ca. 40 Zuhörern trug der Autor zwei Geschichten vor - aus dem ersten Band „Der Bibliophilen-Abend“ die Geschichte vom Bücherleben und die Titelgeschichte des zweiten Bandes „Die Magie der Bücher“, die mit großer Begeisterung aufgenommen wurden. Das wurde auch durch zahlreiche Fragen zur Bibliophilie im Allgemeinen und den Geschichten aus dem "Bücherreigen" im Besonderen deutlich, die im Anschluss an die Lesung gestellt wurden. Zum Abschluss hatten die Hörer die gern genutzte Gelegenheit, einige Bücher käuflich zu erwerben, am gefragtesten war der Sammelband „Geschichten aus der Bücherkiste“, der den ersten und zweite Band enthält (Pb., 20 €). Alle Bücher sind exklusiv über die Bücherstube Siegemund in Wilsdruff erhältlich.
Im November oder Dezember wird es in Freital eine weitere Lesung mit Harald Kugler geben.
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Do, 17.09.2015

Sächsische Zeitung / Kultur in der Region

Harald Kugler aus Pirna erzählt von merkwürdigen Dingen, die Sammlern mit ihren Büchern passieren ...
Als die Feuerwehr Simon Bärwulf findet, beschützt dieser zwei dicke Pergamentbände unter seiner Jacke vor den alles verzehrenden Flammen. Erfolgreich, die Folianten haben kaum Schaden genommen. Der Büchersammler freilich, um die vierzig Jahre alt, entkam dem Inferno in seiner Bibliothek nicht, Hitze und Rauch nahmen ihm für immer den Atem. Simon Bärwulf, von Beruf und aus Berufung Bibliothekar, gern auch Büchernarr genannt, starb, weil seine Frau Michelle ohne sein Wissen ein Buch an ihre Freundin verliehen hatte, das dann verloren ging.
Es ist ein herzzerreißendes Drama, das Christoph Reiche anlässlich eines jährlichen Treffens von Bibliophilen in Schweinfurt erzählt. Oder vielmehr ist es Harald Kugler, der den Bücherfreund in trauter Runde mit Gleichgesinnten bei Wein und Zigarren die Tragödie vortragen lässt. Der Pirnaer Autor erfand den Bibliophilen-Abend als sinnfällige Rahmenhandlung, um skurrile, schaurige, nachdenkliche, aber auch lustige Geschichten um Sammler, ihre Bücher und ihre Leidenschaften zu vereinen. Kugler, selbst Sammler und seit 2008 Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, die das besondere Buch feiert und sich an diesem Wochenende in Meißen trifft, kamen beim Katalogisieren seiner Scbätze Ideen für ein eigenes Buch rund um besondere Bücher; drei sind es schließlich geworden ...
(Thomas Morgenroth in der Sächsischen Zeitung)

Mi, 02.09.2015

7. Wilsdruffer Leseherbst 2015

Harald Kugler stellt beim diesjährigen Leseherbst in Wilsdruff seine Bücher zum Bibliophilen-Abend vor, drei Titel, die auch in einer Ausgabe als „Der Bücherreigen“ zusammengefasst wurden. Diese Trilogie beinhaltet die Bücher „Der Bibliophilen-Abend“, „Die Magie der Bücher“ und „Das Vermächtnis der Bücher“.
Der Autor, selbst Mitglied einer bibliophilen Gesellschaft, entführt für eine Stunde in die wunderbare Welt der Bücher und Bibliotheken, in denen spannende und geheimnisvolle Geschichten beheimatet sind.

Harald Kugler
- Der Bibliophilen-Abend - 22 €
Die Magie der Bücher (Der Bibliophilen-Abend 2. Band) - 20 €
Das Vermächtnis der Bücher (Der Bibliophilen-Abend 3. Band) - 15 €
Bestellung beim Autor: E-Mail.


Lesung: 16. Oktober 2015, 19:30


Sächsisch-preußischer Gewölbekeller
Drogerie Lehmann
Wilsdruff, Dresdner Straße 9

Di, 02.06.2015

Der Bücherreigen

Alle drei Bücher "Der Bibliophilen-Abend" des Pirckheimers Harald Kugler (siehe vorausgehenden Post) sind auch in einem Band zum Preis von 46 € unter dem Titel „Der Bücherreigen“ erhältlich.
Dieser Band enthält auf 930 Seiten die Titel


Der Bibliophilen-Abend
Die Magie der Bücher
  (Der Bibliophilen-Abend 2. Band)
Das Vermächtnis der Bücher
  (Der Bibliophilen-Abend 3. Band)

Diese Ausgabe kann direkt beim Autor bestellt werden: E-Mail. Alle Erzählungen sind jedoch auch weiterhin einzeln zum Gesamtpreis von 57 € erhältlich.

Mo, 01.06.2015

Das Vermächtnis der Bücher

Der Bibliophilen-Abend 3. Band
Harald Kugler hat seine Buchreihe "Der Bibliophilen-Abend" mit einem dritten Band abgeschlossen. Als "Das Vermächtnis der Bücher" schrieb er eine Erzählung eines Mitglieds der Vereinigung der Bücherfreunde mit Namen Max Rodan, die dieser als Jahresgabe für den Bibliophilen-Abend verfasste. Entsprechend dieser Vorgabe wurde das Buch auf hochwertigem Papier gedruckt und im Querformat gebunden,
Ein erster Eindruck, der zwar bislang nur aus dem flüchtigen Lesen einzelner Passagen beruht, veranlasst mich bereits zu der Überzeugung, dass mit diesem 3. Band der bisher beste Text vorgelegt wurde, womit in Ergänzung der ersten beiden Bände die Welt des Bibliophilen abgerundet beschrieben wird.
(ad)

Pbd., 114 Seiten,
nummerierte Auflage,
Selbstverlag 2015, Druck: epubli GmbH, Preis 15 €
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Neues Format -diesmal quer-, spannender Plot und der bekannte und eingehende Stil unseres Pirckheimer Freundes Harald Kugler entführt den Leser nun schon zum dritten Male in die spannende Welt der Bücher. Diesmal ist ein Kloster weit im Wald der Tatort für einen Mord.
Nicht genug, dass angeblich die Bibliophilie in der Krise steckt, nein jetzt sterben bei Kugler auch noch deren Protagonisten. Aber die Sünden des Lebens werden eben vom lieben Gott in seiner unergründlichen Weisheit auf die eine oder andere Weise bestraft.
Ich dachte natürlich gleich an Umberto Eco, wurde aber überrascht. Kugler hat seine eigene Geschichte erfunden, Vergleiche mit dem berühmten Buch sind kaum möglich.
Sollte ich sagen ganz im Gegenteil - die Geschichte ist frisch und schlank erzählt. Man durchfliegt den schönen großen Schriftsatz und hat dennoch durch den einfühlsamen Text ständig die Bilder des Klosters und seiner Bewohner vor Augen. Trotz der Tragik der Geschichte ist das Wetter in den Bildern vor meinem geistigen Auge deutlich schöner.
Die Lebendigkeit, mit welcher Kugler die Personen zeichnet, lässt den beißenden Gestank der Ameisensäure einem in Augen und Nase steigen.
Nur das junge, verführerisch schöne Mädchen ist auch da, naja aber dass kann man auch schlecht weglassen und Umberto Eco hat diese Sünderin auch nicht erfunden …
Als treuer Kugler-Leser muss ich sagen, dass das
Vermächtnis der Bücher" ein echter Höhepunkt der bisher erschienen Trilogie von Büchern über Bücher ist.
Besser gesagt, dass ist meine neue Lieblingsgeschichte - getreu dem Motto „Das Bessere ist der Feind des Guten“!
Die 3 Bände -man muss jetzt schon von der Reihe „Der Bibliophilen-Abend" sprechen- sind allesamt direkt beim Autor zu beziehen. Email an HaraldKugler und ein signiertes und nummeriertes Exemplar ist auf dem Weg zu Ihnen!
Viel Vergnügen beim Lesen!
(Ralph Aepler)

Mi, 18.03.2015

70 Jahre Aufbau

... ein feines Büchlein, das Sie da über 70 Jahre Aufbau Verlag in den Handel gebracht haben, Herr Carsten Wurm. Seien Sie bedankt!
(Harald Kugler)


„Zum Verlegen von Büchern gehört eine gewisse Besessenheit.“
Stephan Hermlin


Nach seiner Gründung am 16. August 1945 wurde der Ostberliner Aufbau-Verlag schnell zu einem der größten belletristischen Verlage des Landes. Wichtigste Veröffentlichung dieser frühen Jahre war Anna Seghers‘ Roman „Das siebte Kreuz“, der bis heute zu den unangefochtenen Bestsellern des Verlages gehört und 2015 als Graphic Novel neu aufgelegt wird. Die bedeutendsten Autoren der Weltliteratur, aber auch der deutschen Gegenwartsliteratur fanden bei Aufbau eine verlegerische Heimat. Carsten Wurm beschreibt die turbulente Geschichte des Verlages von den Anfängen bis in die Gegenwart ebenso prägnant wie umfassend. Nach Privatisierung und Eigentümerwechsel besteht Aufbau in der gesamtdeutschen Verlagslandschaft weiter. Die Erfolge von einst sind Geschichte, eine gute Mischung aus Tradition und Aufbruch, aus Literarizität und Unterhaltung, aus Debatte und Reflexion weist den Weg in die Zukunft. (aus dem Klappentext)

Carsten Wurm: Gestern. Heute. Aufbau.
Klappenbroschur, 255 Seiten
Aufbau Verlag
978-3-351-03608-9
12,00 € / 17,90 Sfr

Mo, 23.02.2015

Oberflächlich – Nein Danke, ich habe es gelesen!

Der respektlose Umgang der Menschen miteinander nimmt immer mehr zu. Das ist ein Zeichen unserer Zeit. Anstatt die wenigen Pflänzchen persönlichen Engagements zu schützen und zu hegen, werden sie gnadenlos niedergemäht. Und zwar nicht wegen ihrer Wirkung sondern ausschließlich aufgrund der äußeren Erscheinung.
Alles atmet den Hauch von Flüchtigkeit, mangelndem Gestaltungswillen und Gedankenlosigkeit – summa summarum dies Druckwerk ist ein Zeichen unserer Zeit.“ – wenn diese Zusammenfassung für das hier in Rede stehende Buch gelten soll, dann gilt sie für seine „Rezension“ allemal.
Walther/Lehnhardt, Birgit und Andreas Eichler arbeiten nach der Ansicht von R. F. Meyer flüchtig und gedankenlos. Das ist schon starker Tobak. Denn worauf der Rezensent seine Einschätzung stützt, lässt sich der „Rezension“ nicht entnehmen. Vielmehr erkenne ich in diesen vernichtenden Zeilen ausschließlich ein Verharren in der Vergangenheit und eine Ignoranz der Gegenwart. Mit einer guten Buchrezension, welche die positiven und negativen Aspekte einer Publikation sorgfältig abwägt, haben die Zeilen R. F. Meyers m. E. nichts zu tun. Alle berühmten Raucher der Zeitgeschichte wären unter dem olfakorischen Aspekt für Nichtraucher immer unangenehm gewesen. Komischerweise kam es darauf niemals an….
Den von R. F. Meyer geäußerten Ansichten mangelt es primär an Trennschärfe zwischen der absolut berechtigten Kritik an gesellschaftlichen Entwicklungen und dem leidenschaftlichen Tun von Bücherfreuden. Soll kein Kunstbuch mehr erscheinen, nur weil sich kaum noch jemand den Lichtdruck leisten kann oder wollen wir unserem Pirckheimer Freund Kugler zurufen,: „Schreib nicht über Bücherfreunde, so lange Du Dir nur books on demand leisten kannst!“?
Ich habe die Bücher von Walther/Lehnhardt und Kugler gelesen und bin weder erblindet noch sind meine Atemwege verätzt – alles gesund! Ich habe vielmehr neue Einblicke gewonnen in mir unbekannte Sammlungen von interessanten Leuten. Meine Begeisterung für den Inhalt und meine Achtung vor dem Mut und Engagement der „Macher“ haben Fakten wie die unschönen 135 g/m2, das Lesebändchen und den Einband den rechten Platz zugewiesen – irrelevant! Diese Bücher haben bei mir ihr Ziel erreicht, mich unterhalten und mir schöne Stunden geschenkt. Einen Satten wieder hungrig gemacht.
Sicherlich das Buch richtet sich auch an Bibliophile, aber in erster Linie möchte es doch erreichen, Nichtbibliophile zu Bibliophilen zu begeistern. Das Buch will Sammler und Orte des Buches vorstellen, anregen, mehr zu erfahren und unterhalten, mehr nicht – vor allem keinen gekünstelten, bibliophilen Ansprüchen gerecht werden. Was sollen das überhaupt für Ansprüche sein?
Das Heranführen an neue Einsichten ist die Verantwortung des Wissenden, und ich habe bisher jede dieser Lektionen genossen, weil ich eingestand, es nicht zu kennen und somit die Tür öffnete, um an der Begeisterung eines anderen teilhaben zu dürfen. Nur so werden wir die Reihen der Mitglieder bibliophiler Gesellschaften verjüngen.
Wer heute lebt, sich mit der Gegenwart auseinandersetzt und dennoch das Engagement an den Tag legt, ein Buch über Büchersammler herauszubringen, verdient zuallererst Respekt! Allen Akteuren ist gemeinsam, dass sie unter persönlichen Opfern und den Zwängen der Ökonomie dennoch etwas auf die Beine gestellt haben, was für uns alle einen Mehrwert darstellt. Geht es besser? Na klar geht es immer besser. Aber sollte es deswegen unterbleiben? Nein die Welt ist bunt und besteht eben nicht nur aus „schwarzer“ Druckerschwärze!
Hilfe und Unterstützung anzubieten, Mut zu machen für weitere gleichartige Vorhaben, das wäre für mich eine wünschenswerte und gerechtfertigte Reaktion desjenigen, der mehr weiß und der mehr Erfahrung besitzt. Und ich bin mir sicher, keiner der „Macher“ wehrt sich beim nächsten Projekt gegen die Mitarbeit oder die Spende von ?0.000 € solch leidenschaftlicher Buchliebhaber wie R. F. Meyer, denn Seide, Leinwand oder Leder müssen ja finanziert werden.
Wir alle sollten uns bei unserem Handeln stets bewusst sein, dass jeder der sich aufgrund einer solchen „meyerischen Rezension“ nicht auf das Buch an sich einlässt und sich nicht seine eigene Meinung darüber bildet, ob Büchersammeln etwas für ihn wäre, schnell unwiederbringlich ein verlorener potentieller Bücherfreund und Antiquariatskunde ist. Damit schaden wir unserem Anliegen und den Werten unserer Sammlungen.
Mit der Zeit zu gehen, darf nicht bedeuten, im Gestern zu verharren oder den eigenen Anspruch aufzugeben. Seit der Erfindung des Buchdrucks wird vom Untergang des Buches gesprochen, aber es ist noch da und das bei sich stark veränderten Geschmäckern. Das Buch steht stets im Kontext der Zeit in welcher es entstanden ist! Den heutigen Machern von Büchern kann ich nur zu rufen, es ist ein schwerer Kampf aber ich glaube daran, dass es kein Kampf von einer aussichtslosen Position ist. Im Rahmen meiner Möglichkeiten und Interessen habt ihr immer einen Verbündeten.
(Dr. Ralph Aepler)

1 Kommentar:

Peter Rhein hat gesagt ...
Ich habe die Kritik von Rainer Friedrich Meyer mit großem Vergnügen gelesen, als ironische Kritik der Zeit und bemerke: Er hat Recht! Die Entgegnung ist doch sehr verbissen und bei allem Mitgefühl für den Respekt des "Wollens", Abstriche an der Solidität der künstlerisch/ handwerklichen Ergebnisse sind leider ein Zug der Zeit.
23.02.2015

Mo, 09.02.2015

Erzählungen für Bücherfreunde II

Kugler Band 2 - eine Fortsetzung eines sehr guten ersten Buches zu schreiben, ist eine echte Herausforderung. Kugler hat sie gemeistert, ich hingegen anfänglich nicht. Man ist geneigt, die neuen Geschichten zu vergleichen mit denen, welche einem im ersten Band so gut gefallen haben. Unterlässt man diesen „falschen“ Vergleich und lässt sich auf den Text ein, so sind sie wieder da die wunderbaren Erzählungen Kugler’s, in welchen er wieder Bücherfreunde zu Wort kommen lässt. Alles was man zu einer unterhaltsamen Geschichte braucht, ist drin in den Kugler Büchern natürlich aber auch Tote, Sex und spannenden Geheimnisse - die aber gelüftet werden.
Kugler ist es gelungen, eine fast 300 Seiten umfassende Fortsetzung zu schreiben, die den Leser in den Bann der Geschichten zieht. Das Buch passt sehr gut in die Reihe, in welcher Pirckheimer Freunde ihre Geschichten erzählen. Jüngst ja bekanntermassen wieder Klaus Walther und Dieter Lehnhardt.
Schade ist eigentlich nur, dass solche Abende auf unseren Jahrestreffen schwierig durchführbar sein dürften, denn wo findet man noch eine Hotelbar, in welcher man ungestört Zigarre rauchen darf…
Nach meiner letzten Rezension zu Band 1 wurde mir von verschiedenen Pirckheimern signalisiert, dass mein Vorschlag mit der Jahresgabe kontraproduktiv war, weil interessiertes Publikum so vom Erwerb Abstand nimmt und auf die „Jahresgabe“ wartet. Zur Klarstellung, es war mein spontaner Gedanke, der sich aus verschiedensten Gründen, allein schon zeitlich nicht umsetzen lässt. Daher nochmal klar von meiner Seite, am Besten beide Bände direkt beim Autor bestellen. Die 100 Stück der Ausgabe sind schneller weg, als man gemeinhin vermuten wird. Ich habe auch bei Dieter Lehnhardt nur noch das letzte Exemplar der Vorzugsausgabe erstehen können, der Rest war weg. Dank meiner Begeisterung und dessen Kenntnis von Herrn Kugler habe ich hier die Nummer 11 erhalten!
Übrigens beide Bücher gibt es auch als Broschur „Geschichten aus der Bücherkiste“ für nur 20€!
(Dr. Ralph Aepler)

So, 18.01.2015

Die Magie der Bücher

Der Bibliophilen-Abend zweiter Band

Erst im Juni vergangenen Jahres konnte hier eine Empfehlung mit dem Hinweis "lesenswert, sofort bestellen ..." vorgestellt werden. Nun liegt der zweite Band zum Bibliophilen-Abend von Harald Kugler vor, in welchem im Rahmen eines Jahrestreffens Mitglieder einer fiktiven bibliophilen Vereinigung einander am Abend in einem Separee bei Zigarren und Wein Geschichten über und von Büchern erzählen, die sie erlebt oder von denen sie gehört oder gelesen haben. Über einen Vorabdruck einer Erzählung aus diesem Band konnte ebenfalls hier berichtet werden.
Im zweiten Band der Gespräche in einem Bibliophilen-Abend geht es um den schicksalhaften Verlauf eines entliehenen Buches, es wird die doppeldeutige Geschichte von Buchfinken erläutert oder davon erzählt, welch magische Eigenschaften Worten anhaften. Ein Teilnehmer berichtet davon, wie in einem alten Buch ein Rezept gefunden wird, das der Gedächtnisschwäche abhelfen soll und ein neues Mitglied lässt vom sternstundenhaften Erlebnis einer Begegnung mit Manuskripten wissen. In einer Geschichte wird von den tragischen Auswirkungen einer Sammlertätigkeit erzählt, während ein weiterer Beitrag eine fantastische Reise in das Reich der Sinne zum Gegenstand hat. Auch von einem Mordfall ist in diesem Buch die Rede, der den ermittelnden Inspektor vor ein großes Rätsel stellt. Last, but not least entdeckt ein angehender Antiquar in einem alten Kloster einen geheimen Bibliotheksraum und mit der Geschichte über das seltsame Begehren von Büchern wird der Band beendet. Wieder handelt es sich um eine Hommage an die Bücher, die in ihrer Form und ihrer Geltung bewahrt sein wollen.

Erzählung ca. 250 Seiten,
(weitere Informationen beim Autor und in Kürze hier, Bestellungen bitte direkt beim Autor)

Mi, 10.09.2014

Sonderliche Betrachtungen ...

Gerade habe ich die Erzählung für Bücherfreunde Der Bibliophilen-Abend gelesen, schon flattert mir ein Vorabdruck mit einer Geschichte aus dem zweiten Band des Pirckheimers Harald Kugler ins Haus: Eine kleine Geschichte der Buchfinken. Und ich habe mich gleich festgelesen an dieser amüsanten Zwiesprache eines derzeitigen Bücherliebhabers mit den Sonderlichen Betrachtungen eines Bücherfreundes im Jahre 1898 über den Bibliophilis summarum, eine Spezies, von der es sich herausstellt, dass hiermit nicht wie irreführend angedeutet der Buchfink, sondern der Bücherfreund im allgemeinen gemeint ist.
Auf 23 Seiten wird über Fakten, Bekanntes und Vorurteile über den Bibliophilen geplaudert, das entspannt, regt zum Nachdenken an und kann jedem Freund des Buches zur vergnüglichen Lektüre nur empfohlen werden.
Der Satz ist in diesem Vorabdruck leider noch nicht zufriedenstellend, aber trotzdem bemerkenswert, da die Zwiesprache zwischen den Jahrhunderten auch in der gegenüberstellenden Verwendung von Fraktur und Antiqua geführt wird.
(ad)

Fr, 13.06.2014

Meine Empfehlung - lesenswert, sofort bestellen ...

Am 22. Mai las ich, dass unser Pirckheimer Freund Harald Kugler ein Buch: „Der Bibliophilen-Abend – Erzählung für Bücherfreunde“ veröffentlicht hat, welches ich natürlich gleich bestellt habe.
Neun, stilistisch sehr unterschiedliche, Erzählungen sind in diesem Buch vereint und haben inhaltlich unser Liebstes, das Buch, zum Gegenstand – was auch sonst!
Zuerst die Buchgestaltung – trotz „on demand“ sehr gut gemacht. Natürlich wünscht sich der Sammler immer besseres Papier, einen Schutzumschlag, … aber sich ökonomischen Zwängen zu verschließen, wäre töricht! Die 28 Euro sind gut investiert und aufgrund der geringen Auflage von 100 Exemplaren wird diesem Buch wohl das Schicksal erspart bleiben, zu einem bescheidenen antiquarischen Preis „verramscht“ zu werden. Signiert und nummeriert ist selbstverständlich auch.
Die Lektüre vollzieht schnell und flüssig. Der Autor baut Spannungsbögen auf und man fällt drauf rein, wenn man denkt, man wüsste wie es weiter geht – nein doch Überraschung, die Liebenden kommen nicht zusammen und die vermutete Vaterschaft existiert am Ende doch nicht. Kuglers Schreibstil würde ich als inspirierend und anregend beschreiben, seine Figuren erzählen detailreich über bestimmte Ausgaben, deren Entstehung und Geschichte. Das regt an, sich selbst auf die Suche nach der einen oder anderen Ausgabe zu begeben. Für mich persönlich ist die Erzählung am besten gelungen, in welcher alte Bücher ihre eigene Geschichte preisgeben. Welchen Weg sie so durch die Jahrhunderte gegangen sind und was sie auf ihrem Weg erlebt haben. Mal eine ganz andere, neue Perspektive!
Meine Empfehlung – lesenwert, sofort bestellen – und ich drücke dem Buch die Daumen, dass es die 2. Auflage schafft.
Als Jahresgabe unserer Gesellschaft ist dieses Buch sicherlich mehr als eine Überlegung wert! Es wäre ein Beleg dafür, dass wir tatsächlich die aktivste Bibliophile Vereinigung Deutschlands sind!
(Dr. Ralph Aepler, Mannheim)

Do, 22.05.2014

Der Bibliophilen-Abend

Es treibt einen Bibliophilen um, seine Liebe zum Buch mit anderen zu teilen, so auch den Pirckheimer Harald Kugler. Herausgekommen ist eine 422 Seiten starke Erzählung über ein Treffen einer fiktiven Gruppe bibliophiler Zeitgenossen, die sich in verschiedenen Erzählungen dem Thema Buch und Bibliophilie nähern. Harald Kugler, der ein zweites Buch bereits fertiggestellt hat, arbeitet zur Zeit bereits an einem Dritten. Der vorliegende Titel wird in einem der nächsten MARGINALIEN-Hefte vorgestellt.

Harald Kugler - Der Bibliophilen-Abend. Erzählung für Bücherfreunde
428 S., Pb. 26 €,
brosch. 20 €
(versandkostenfrei direkt beim Autor zu beziehen)