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Pirckheimer-Blog

Mi, 05.02.2020

"Body & Soul 31" mit Beiträgen u.a. von Zoppe Voskuhl (RIP), Christian Mildbrandt (RIP), Klaus Zylla, Steffen Büchner, Titi Zaadnoordijk, Petrus Akkordeon, Hélene Habbot Bautista, Foto © ad

30 Jahre Corvinus Presse Berlin

Hendrik Liersch stellte am 16.1.2020 den Berlin/Brandenburger Pirckheimern einige seiner Bücher aus der Sammmlung der Staatsbibliothek Unter den Linden vor, wo der Abend unter der Leitung von Frau Dr. Trojahn traditionsgemäß zum Jahresbeginn stattfand.

Seit 1990 gestaltet Hendrik Liersch unter dem Namen Corvinus Presse Künstlerbücher. Meist als eine Zusammenarbeit von Künstlern, Schriftstellern, Druckern und Buchbindern, wobei Hendrik Liersch mit seinen beiden Mitstreitern für Bleisatz und Pressendruck zuständig ist.

Henryk Bereska, Gerd Adloff, Anna Hoffmann sind nur einige der vertretenen Autoren. Originalgrafiken, Zeichnungen, Linolschnitte oder Radierungen steuern Künstler wie Horst Hussel, Schoko Casana Rosso, Frank Wildenhahn, Zoppe Voskuhl, Petrus Akkordeon bei. Vorsatz und Einband jeden Buches sind ebenso künstlerisch bearbeitet wie die Kassetten, die das Buch schützen sollen und so selbst schützenswert werden.

Die Künstlerbücher erscheinen in einer schnell vergriffenen Auflage von 22 (eine Reaktion auf die Pflichtabgabengrenze der Nationalbibliothek Leipzig und des Landes Berlin). ‚Volksausgaben‘ entstehen mit deutlich höheren Auflagen, um einen günstigen Preis von 20-40 € anbieten zu können. Technisch handelt es sich um Klischees von der originalgraphischen Buchausgabe. Hendrik Liersch behauptet von sich, daß er zwar nicht unbedingt vom Büchermachen leben kann, ,,... aber auf jeden Fall kann man damit leben!

Seit 1978 sammelt Hendrik Liersch alles von und über V.O. Stomps, zum 50. Todestag erscheint 2020 ein Band, der die Texte statt der Bilder von V.O. Stomps in den Mittelpunkt rückt. Dazu gehört auch der Gedichtband von Elisabeth Wesuls: ‚Stierstädter Erinnerungen von Hans Goswin Stomps

Body and Soul, eine Berliner Künstlerzeitschrift, herausgegeben von Schoko Casana Rosso, Heft 1 – 7, ab 2005 (seit Heft 8 auch Gestaltung und Druck der Umschläg), hat Liersch seit 2014 zweimal jährlich weitergeführt: zu Ehren von Schoko Casana Rossos erscheinen diese Ausgaben (Auflagenhöhe 25 St.) jeweils an dessen Geburtstag und Todestag.

(Constanze Kreiser im Blog Künstlerbücher und Buch Objekte)

Di, 04.02.2020

Wolfgang Leber: Stehender Akt, Holzschnitt 1977, originalgraphische Beilage zu den Marginalien 221 (1/2016)

Wolfgang Leber - Malerei und Steindrucke

Die Galerie der Berliner Graphikpresse wird bis Ende März Malerei von Wolfgang Leber und Steindrucke des Künstlers aus der Werkstatt von Klaus Wilfert zeigen.

"Als Wolfgang Leber Ende der 70er Jahre in mein Atelier für künstlerischen Handpressendruck kam, ahnte er wohl nicht, welchen prägenden Einfluss das Medium des Steindrucks, speziell der Farblithographie, auf sein graphisches Œuvre haben würde.
In über 20 Jahren gemeinsamer, ambitionierter Arbeit entstanden aus den kraftvollen, konturenreichen SchwarzWeiß-Steindrucken imposante Farblithographien, die in ihren fast monochrom wirkenden Farbvarianten das Verstehen, Beherrschen und Kultivieren dieser klassischen Drucktechnik offenbaren. Innerhalb seiner Malerei und Graphik kam es so zu einer Win-win-Situation, einem profitablen und ausgewogenen Spiel künstlerischer Mittel. Es war eine Freude miterleben zu können, wie sich Wolfgang Leber über die Jahre die Kunst des Steindrucks eroberte. Stets mit „sicherer Hand" und fester Vorstellung für seine Bild- und Farbkomposition.
Beim Bezeichnen der Steine wurden Farbwerte akzentuiert in Szene gesetzt und ließen allmählich - durch das Übereinanderdrucken der Farbsteine - strukturierte, gestaffelte räumliche Illusionen - einem Bühnenbild ähnlich- entstehen. Seine experimentellen Ideen, Wagnisse und Versuche, die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der Lithographie auszureizen, fanden auch meine Begeisterung und kamen meiner Intension einer Erneuerung der Farblithographie als meisterliche Handwerkskunst entgegen.
Die in der Werkstatt entstandenen Lithographien haben mit dazu beigetragen, dass es ab den 80er Jahren zu einem qualitativen Aufschwung in der Berliner Druckgraphik kam, der nicht zuletzt der ostdeutschen Graphik-Kunst insgesamt neue Impulse gab, und im Weiteren eine künstlerische Anerkennung über Grenzen hinweg mit sich brachte."

(Klaus Wi!fert, Meister des Steindrucks)

Vernissage: 20. Februar 2020, 19 Uhr, einführende Worte Jens Meinrenken
Ausstellung: 20. Februar - 27. März 2020

Galerie der Berliner Graphikpresse
Silvio-Meier-Str. 6, 10247 Berlin-Friedrichshain

Vereinsvorsitzende Sigrid Wege mit dem Künstler Kay Voigtmann (l.) und dem Referenten Michael Schlutter während des Neujahrsempfangs im Literaturhaus Magdeburg. | © R. Wege
Vereinsvorsitzende Sigrid Wege mit dem Künstler Kay Voigtmann (l.) und dem Referenten Michael Schlutter während des Neujahrsempfangs im Literaturhaus Magdeburg. | © R. Wege

Volles Haus bei den Magdeburger Bibliophilen

Großer Andrang herrschte beim Neujahrsempfang 2020 im Literaturhaus Magdeburg, zu dem der Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. »Willibald Pirckheimer« gemeinsam mit dem Literaturhausverein Magdeburg eingeladen hatte. Als besonderen Gast begrüßte Vereinsvorsitzende Sigrid Wege den Künstler Kay Voigtmann, der die aktuelle Ausstellung im Literaturhaus mit mehr als 40 Exponaten gestaltet (zu sehen bis 28. Februar 2020). Er hatte aus Gera neue Arbeiten mitgebracht sowie Alt-Logenmeister Michael Schlutter, der über das Thema »Freimaurerei eine königliche Kunst« sprach. Einen kurzen Bericht sowie Fotos von der Veranstaltung finden Sie auf der Website der Magdeburger Bibliophilen.

(Ralf Wege)

Mo, 03.02.2020

Dirk Meissner - Sagen Sie jetzt nicht, das ist Kunst...

Kann man über Gelb lachen? Oder über ein Quadrat? Oder über einen Museumsdirektor in Formaldehyd?
Keine leichten Fragen, denn die Kunst liegt im Auge des Betrachters. Und ein Museumsdirektor sieht es vermutlich anders als ein Besucher, der sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat und eigentlich dachte, es gäbe Lachshäppchen.
Lernen Sie kennen, wie sich auch in der Kunst die Dinge relativieren.

Dirk Meissner lebt und arbeitet als freier Cartoonist in Köln. Nach dem Ökonomiestudium veröffentlichte er mehrere Cartoonbände, darunter Manager at  work und Der letzte Leistungsträger.
Seit 2006 arbeitet er regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Geflügelten Bleistift in Silber beim Deutschen Karikaturenpreis 2009. Seit 2015 ist er Mitglied der International Society for Humor Studies und der Rheinischen Humorverwaltung.

Im Schaltzeitverlag erschien ein Buch zur Ausstellung.

Eröffnung: 8. Februar 2020, 11 Uhr, der Künstler ist anwesend
Ausstellung: 8. Februar - 10. Mai 2020

SATIRICUM Sommerpalais Greiz
Greizer Park 07961 Greiz

So, 02.02.2020

Heike Ellermann: Illustration zu „Der dritte Bär“

Heike Ellermann in der Staatsbibliothek zu Berlin

2019 überreichte Heike Ellermann der Staatsbibliothek zu Berlin eine großzügige Schenkung von Originalarbeiten aus ihrem Vorlass. Anlässlich der feierlichen Übergabe wird Heike Ellermann in der Reihe "Kinderbuch im Gespräch" über die Illustrationsgeschichte ihrer Bücher sprechen und mit dem Papiertheater das Stück Das Eisschloss aufführen.

Seit 40 Jahren veröffentlicht Heike Ellermann Bilderbücher, sowohl mit eigenen Texten als auch mit Texten anderer Autoren. Als Bilderbuchkünstlerin wurde sie mehrfach ausgezeichnet. In den letzten Jahren hat Heike Ellermann sich wieder dem freien Arbeiten mit Papier zugewandt und zahlreiche Künstlerbücher und Papierobjekte geschaffen, die sie auch in Ausstellungen präsentiert. Anfang der 1990er Jahre hat sie das Papiertheater für sich entdeckt und inzwischen mehrere Stücke für Kinder und Erwachsene entwickelt, die sie auf einer eigenen mobilen Bühne inszeniert.

Bilderbuch im Gespräch: 14. Februar 2020, 18 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin
Simón-Bolívar-Saal
Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin

 

Sa, 01.02.2020

Květa Pacovská, Waiting. Sammlung Murtfeld. Foto: Simon Malz

Květa Pacovská – frei und gebunden

Zahlreiche Illustrationsarbeiten der tschechischen Künstlerin Květa Pacovská sind neben ihrem Werkzyklus ‚OpenSpace‘ in der laufenden Kinderbuchausstellung im Klingspor Museum ausgestellt. Die Künstlerin begreift das Buch als einen zu gestaltenden Raum, der sich als Objekt oder Künstlerbuch sinnlich erleben lässt. Die konzeptuelle Bildgestaltung Pacovskás, die sich für die Kunst des Dadaismus und Konstruktivismus begeistert, erfährt einen Höhepunkt in ihrem Buch ‚Papierparadies‘, das 1991 im Pravis-Verlag erschien. Zusammen mit dem Künstlerbuch ‚Scrap‘  von 1997 steht es im Mittelpunkt des Vortrags von Dorothee Ader. Beide Bücher laden in ihrem Ideenreichtum und ihrer Farbfülle in den gedanklichen Kosmos der Künstlerin ein.

7. Februar 2020, 14 Uhr

Klingspor Museum Offenbach
Büsing Palais
Herrnstrasse 80, 63065 Offenbach am Main

Fr, 31.01.2020

Harald Alff, street race, Farbholzschnitt, verlorene Form, 2018

Finissage: Kräftemessen

Zum ersten Mal ist die Biennale „100 Sächsische Grafiken“ der Neuen Sächsischen Galerie Chemnitz zu Gast im Museum für Druckkunst Leipzig. Zu sehen sind 100 Arbeiten sächsischer Künstlerinnen und Künstler zum Motto „Kräftemessen“.

Gezeigt werden 100 Arbeiten von 78 sächsischen Künstlerinnen und Künstlern unter dem Motto „Kräftemessen“,  mit einer große Breite künstlerischer Handschriften und Auffassungen. Die ausgewählten Arbeiten zeigen, dass Künstlerinnen und Künstler dort, wo Begegnungen stattfinden, oft auch den Keim zum Kräftemessen empfinden oder beobachten. Viele dieser Begegnungen sind ganz natürlicher, kosmischer oder animalischer Art und dienen als metaphorische Beispiele. Andere nutzen das literarische Erbe, eröffnen abstrakte Diskurse, geben lakonische Statements oder spiegeln den Alltag. Andere messen sich mit den Produkten ihrer Phantasiewelten.

Zur Ausstellung erschien ein Katalog.

Führung und Finissage: 9. Februar 2020, 12 Uhr mit  Harald Alff, Mitglied des Leipziger Bibliophlen-Abend.

19. Spätdruck - Das Kissen

Der 19. Spätdruck von Matthias Gubig ist die literarische Erstausgabe eines Textes des Brüder-Grimm- und Ingeborg-Bachmann-Preisträgers Georg Klein, der zudem auch mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde – allein das ist eine kleine Sensation!

Der fürsorglich-freundliche Computer Roy und der alte Mensch Georg sind im Gespräch. Die Erzählung von Georg Klein schildert die scheinbar wunderbar funktionierende Kommunikation zwischen Mensch und Maschine sowie deren Versagen, wenn es um existentielle menschliche Probleme geht…

Georg Klein / Matthias Gubig - Das Kissen (19. Spätdruck)
Pressendruck. 36 Seiten mit 5 ganzseitigen Orig.-Holzstichen von Matthias Gubig sowie 6 Computergrafiken, auf Folie gedruckt. Den Buchtitel ziert eine weitere Orig.-Grafik, Format 31 x 18,5 cm, dünner Pappschuber, im Impressum von Autor und Künstler signiert und nummeriert,
EUR 280

Do, 30.01.2020

Michael Lailach präsentiert die Reihe "Die Kunst des Sammelns" von Hartmut Andryczuk (Foto)

Die Kunst des Sammelns

Im Hybriden-Verlag von Hartmut Andryczuk entstanden seit 2015 eine Reihe von Künstlerbüchern über "Die Kunst des Sammelns" in denen bedeutenden Sammlern zu Wort kamen. Bisher erschienen Bd. 1, Gerhart Odenwald, Bd. 2, Wulf D. von Lucius, Bd. 3, Peter Zitzmann, Bd. 4, Helmut Mayer.
Das Erscheinen des Bandes 5 "Serge Stommels & Albert Lemmens" war Anlass für ein gut besuchtes Gespräch des Pirckheimers Hartmut Andryczuk in Kunstbibliothek Berlin über mit dem Leiter der Kunstbibliothek Michael Lailach.

Mi, 22.01.2020

Bibliotheksreise der Kölnischen Bibliotheksgesellschaft

Die Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft sind herzlich zur Teilnahme an der Bibliotheksreise der Kölnischen Bibliotheksgesellschaft eingeladen, die in diesem Jahre unter der bewährten Leitung von André Welters vom 18. bis 22. Mai nach München führt.

Die Unterlagen dazu finden Sie hier: Flyer und Anmeldeformular

Do, 16.01.2020

Neujahrsempfang der Magdeburger Bibliophilen

Ausstellung bis 28. Februar 2020 verlängert | Neujahrsempfang am 22. Januar im Literaturhaus Magdeburg

Die aktuelle Ausstellung im Literaturhaus Magdeburg mit Arbeiten des Geraer Künstlers Kay Voigtmann bildet den Rahmen für den Neujahrsempfang am Mittwoch, 22. Januar, ab 19 Uhr. Dazu laden ein der Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. »Willibald Pirckheimer« und der Literaturhaus-Verein.

Als Gast wird der Künstler in Magdeburg erwartet. Er bringt neue Arbeiten mit, welche die bereits jetzt rund 40 Werke umfassende Schau ergänzen werden. Die Dauer der Ausstellung wird verlängert. Sie ist bis zum 28. Februar zu sehen. Kay Voigtmann wird zum Neujahrsempfang von Michael Schlutter (Gera) begleitet, der den Abend mit einem Vortrag zum Thema „Freimaurerei – eine königliche Kunst?“ bereichern wird. Musikalisch wird der Neujahrsempfang von Frank Schöpke aus Magdeburg gestaltet.

(Ralf Wege)

Ausstellung
Kay Voigtmann "Grafik, Exlibris, Illustration"
bis 28. Februar 2020
Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7

Mi, 15.01.2020

Brigitte Iseli-Neustäbler, Don´t follow the pied piper!, Holzschnitt, 2020

Don`t follow the pied piper!

Vom 25. Januar 2020 bis zum 11. Februar 2021 begeht China das Jahr der Ratten. Damit beginnt wieder der Tierkreiszyklus von von 12 Jahren, welche jeweils durch ein Tier repräsentiert werden.

Die Pirckheimerin Brigitte Iseli-Neustäbler sendet mit dem nebenstehenden Holzschnitt aus diesem Anlass einen Gruß an alle Mitglieder und Freunde unserer Gesellschaft. 

Di, 07.01.2020

Bernd Friedrich, PF 2020

Neujahrsgruß

Noch ein letzter Neujahrsgruß zum Jahresanfang, ein mehrfarbiger Druck mit Gaufragen unseres Mitglieds Bernd Friedrich Schulz.

So, 05.01.2020

Neujahrsgruss

Mögen wir unsere Weisheit nutzen und das Leben in all seinen Formen schützen.
Das Atelier Tina Flau wünscht alles Gute für 2020!

Do, 02.01.2020

Neujahrsgruß

... und noch ein letzter Neujahrsgruß zum gerade vergangenen Jahreswechel erreichte die Pirckheimer von ihrem Mitglied Harald Ktretzschmar.