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Pirckheimer-Blog

Mi, 04.03.2020

Buchpräsentation findet statt

Die Präsentation des 5. Bandes der Reihe "Paradiesiche Dialoge" des Leipziger Bibliophilen-Abend (siehe hier) wird wie geplant am Montag stattfinden.

Buchpräsentation: 9. März 2020, 19.30 Uhr

Bibliotheca Albertina
Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig.

Holger Koch, Steindruck, gedruckt auf der Steindruckschnellpresse von Christian Müller

LITHOGRAPHIE DER JUBILARE

Heute öffnet eine Ausstellung des Museums für Steindruck, die den Jubilaren des Jahres 2020 gewidmet ist. Gezeigt werden Lithographien folgender Künstler: 

KARL-HEINZ APPELT (1940- 2013)
ERNST BARLACH (1870-1938)
EUGEN GOMRINGER (1920)
ERNST HANKE (1945)
KARL IMHOF (1940)
HOLGER KOCH (1955)
MANFRED MARTIN (1930 - 2016)
ALFRED TRAUGOTT MÖRSTEDT (1925- 2005)
ARMIN MUELLER-STAHL (1930)
HARTMUT PINIEK (1950)
PAUL ZIMMERMANN (1920 - 2017) 

Zum Abschluss findet ein Museumsgespräch statt, in dem die Leipziger Schauspielerin Susanne Krassa Ernst Barlach als Schriftsteller vorstellen wird und einen Einblick in diese Seite seines Schaffens vermittelt.
Zur Ausstellung erscheint eine Vorzugsgraphik, ein Steindruck von Ernst Hanke mit dem Titel „Zaunkönig mit Oboe". 10 Farben, Auflage 20 Exemplare, signiert und limitiert, Drucker Ernst Hanke, Vorzugspreis 120 €, nach der Ausstellung 180 €.

4.März - 31. April 2020
Museumsgespräch: 26. April 2020, 14 Uhr . 

Museum für Steindrjuck im Kunsthaus Müller
Markt 6, 07343 Wurzbach/Thüringen

Di, 03.03.2020

Leipziger Buchmesse ist abgesagt

»Die Leipziger Buchmesse soll „planmäßig“ stattfinden. So heißt es für heute. Doch wird das auch noch am 12. März gelten, wenn die Bücherschau beginnen soll?  „Die Leipziger Buchmesse 2020 findet planmäßig statt.“ So verkündetet es zumindest ... [gestern] noch die Website der Messe.«
(Frankfurter Allgemeine, 3.3.2020, 8:40)

Dreieinhalb Stunden später, um 12:21 Uhr, meldete dann die Leipziger Volkszeitung, dass die Leipziger Buchmesse abgesagt wurde, das wurde um 13:30 Uhr auf der Facebockseite der Messe und wenig später auch auf ihrer Homepage bestätigt und den Ausstellern mitgeteilt.

Nicht nur wirtschaftlich ein Desaster, auch ein Schlag für alle Freunde des Buches und all diejenigen, die ihre Kraft in die Vorbereitung des Messeauftritts gesteckt haben, die Pirckheimer-Gesellschaft, ihre Mitglieder, die eigene Messestände oder Diskussionsrunden am Start hatten, Gewinner unserer Freikarten, der Leipziger Bibliophilen-Abend, die Bücherkinder Brandenburg ...

Das aufgeschlagene Cover zeigt den Holzschnitt von Franziska Neubert, der auf einem haptisch anspruchsvollen Karton reproduziert wurde.

BuchDruckKunst 2020

Buchkünstlern, deren Werke man meist nicht im Buchhandel findet, werden auch 2020 ihre Werke auf der BuchDruckKunst in Hamburg ausstellen. Diese Messe bietet somit Gelegenheit, außergewöhnliche Editionen kennenzulernen. Sie ist eine Verkaufsmesse, die erschwingliche wie auch exklusive Werke zeigt. Museumsbesucher, Sammler und Institutionen können in entspannter Umgebung in direkten Kontakt zu den Künstlern treten.
Die BuchDruckKunst findet an drei Tagen statt und zählte in den vergangenen Jahren jeweils um die 2500 Besucher.

Vor wenigen Tagen ist das neue Magazin zur Messe in Hamburg eingetroffen. Die Bezeichnung Magazin ist allerdings nicht ganz präzise, denn es ist ein wunderschönes Buch entstanden: 96 Seiten mit über 130 Abbildungen, vielen Textbeiträgen und Ausstellerverzeichnis – gedruckt auf schönstem Naturpapier, fadengeheftet und mit einer Klappenbroschur versehen.
Jeder Besucher der BuchDruckKunst bekommt ein Exemplar mit dem Eintritt.

Messe: 27. - 29. März 2020

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3, 22305 Hamburg

Mo, 02.03.2020

Sighard Gille, Abb. aus „Das Lied von der Erde“, © LBA

Leipziger Bibliophilen-Abend auf der Leipziger Buchmesse

Der Leipziger Bibliophilen-Abend präsentiert im Vorfeld der Leipziger Buchmesse den 5. Band der Reihe „Paradiesische Dialoge“ mit dem Titel „Das Lied von der Erde“ mit Grafiken von Sighard Gille in Anwesenheit des Künstlers, der Kunstwissenschaftlerin Ina Gille, des Gestalters Thomas Glöß sowie des Herausgebers Michael Hametner.

Auf der Leipziger Buchmesse wird der LBA auch 2020 wieder in vertrauter Nachbarschaft zur Pirckheimer-Gesellschaft vertreten sein und u.a. seine Neuerscheing der Paradisischen Dialoge vorstellen.

Buchvorstellung: 9. März 2020, 19.30 Uhr
Bibliotheca Albertina
Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig. A

12. - 15. März 2020
Leipziger Buchmesse
Halle 3, Stand E521

Das Auge des Fotografen

Das  Museum für Druckkunst Leipzig stellt Industriekultur in der Fotografie seit 1900 Ausstellung  vor. Die Ausstellung stellt dar, wie die Fotografie zur bildlichen Repräsentantin der Industriekultur wurde: als Leistungsschau, Werbe- und Propagandamittel sowie als Werkzeug der Vermittlung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf zwei bedeutenden Industriezentren: Mitteldeutschland und dem Ruhrgebiet. Vorgestellt werden Bildbeispiele aus Branchen wie der Montanindustrie, dem Maschinenbau sowie der Textil- und der Druckindustrie.

Präsentiert werden rund 110 Fotografien, u.a. von Hans Finsler (Kulturstiftung SachsenAnhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle/Saale), Evelyn Richter (Evelyn Richter Archiv der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig), Bernd und Hilla Becher (Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln --- Bernd und Hilla Becher Archiv) bis hin zu unbekannten Aufnahmen aus sächsischen Archiven sowie aktuelle Positionen. 
 
Eröffnung: 6. März 2020
Ausstellung: 8. März - 28. Juni 2020

So, 01.03.2020

Auf dem Sofa mit ... Jens Henkel

Der ehemalige Kustos der Heidecksburg Jens Henkel hat nicht nur den Ausstellungen der Heidecksburg und den ihr angehörenden Museen, wie jüngst dem Schwarzburger Zeughaus, seine wissenschaftliche und künstlerische Handschrift eingeschrieben, sondern auch die immer wieder gelobte Dauerausstellung des Schillerhauses konzipiert.
Im Gespräch mit diesem ebenso scharfsinnigen wie unterhaltsamen Multitalent im Schillerhaus Rudolstadt geht es um sein bisheriges Werk, das nebenbei auch die knapp 30-jährige Tätigkeit als Verleger originalgraphischer Künstlerbücher der burgart-presse umfasst, und seine neuen Ideen.
Das Restaurant „Schiller!“ bietet dazu eine kleine, von Jens Henkel ausgewählte Spezialität an.

4. März 2020, 19:30 Uhr

Schillerhaus Rudolstadt

Schach in der Graphik

Von der Pirckheimerin Elke Rehder, Barsbüttel bei Hamburg, deren Graphiken u.a. den Marginalien 156 und 231 für Mitglieder beilagen, wurden bereits häufig Graphiken zum Schach vorgestellt.

Dieser mehrfarbigen Holzschnitt ( 21 × 29,7) von Elke Rehder entstand bereits 2006 zu einem Brief von Heinrich Heine an Christian Sethe vom 27. Okt. 1816.

... Ich bin ein wahnsinniger Schachspieler.
Schon beim ersten Stein habe ich die Königin
verloren, und doch spiele ich noch und spiele -
um die Königin. Soll ich weiterspielen? ... 

Unsere Gewinner

Die Lösung für unser Preisauschreiben zur Verlosung con Freikarten für die Leipziger Buchmesse lautet UK, United Kingdom oder England - die Graphikbeilage der Marginalien 135 von OttoGraphic für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft wurde eigenhändig vom Künstler in Marshfield gedruckt. Die Lösung konnte man hier auf unserer Seite nachlesen.

Als Gewinner unserer Verlosung wurden per Losentscheid aus 62 richtigen Einsendungen ermittelt:

Dagmar Alter, Cottbus
Nora Doering, Berlin
Lena Hauber, Weimar
Wolfgang Hennig, Leipzig
Andreas Kalwak, Dresden
Peter Meinfelder, Saalfeld
Siegfried Möbus, Leipzig
Sabine Müller, Altenburg
Nadine Schulz, Berlin
Michael Schütterle, Saalfeld

Selbstverständlich würden wir uns auch über einen Besuch bei den Pirckheimern von den Teilnehmern des Preisausschreibens, die nicht unter den Gewinnern sind und von allen anderen Besuchern der Leipziger Buchmesse freuen, es lohnt immer, bei uns vorbeizuschauen!

Sa, 29.02.2020

Claudia Grasse, Buchstaben muss man erst einmal brechen, ehe man daraus Gedichte machen kann, Holzschnitt

29. Jahresschrift für Künstlerbücher und Handpressendrucke

Zur 29. Internationalen Ausstellung für Künstlerbuecher und Handpressendrucke auf der Leipziger Buchmesse 2020 erscheint die 29. Jahresschrift fuer Künstlerbuecher und Handpressendrucke.

Bis zur Buchmesse wird die Zeitschrift mit Aufsätzen und Essays zu Buchkunst, Buchhandwerk, über Sammlungen, Künstler und Verlage, die in kleiner Auflage erscheint,  zur Subskription angeboten.

Die Zeitschrift enthält u.a. einen Artikel über Hugo Steiner-Prag und seine Bedeutung für die Buchstadt Leipzig (Julia Blume), sowie den Aretikel Rainer Maria Rilke in Leipzig (Gabriele Netsch), Die originalgraphischen Beigaben der 29. Jahresschrift fuer Künstlerbuecher (Jost Braun), Der Meister des Totentanzes. Herwig Zens 1943-2019 (Verena Kienast), Immer bei Abschieden (Gedicht von Ingo Cesaro aus Heft 8 der Reihe Totentänze),
Die Zeitschrift erscheint im Format A5 und enthält viele Abbildungen, originalgraphische Beigaben, mehrere Ausgabe-Varianten mit 2 bis 3 sign. Originalgraphiken: in wechselnder Kombination jeweils von Claudia Grasse, siehe Abb., Frank Eckhardt (Fine Art Print: "Totentanz"), Steffen Braumann (Radierung: „Tod mit fallender Maske - zu gross“, "You know what you are?", "7.4.2019")

Subskription bis 11.03.2020 ein Exemplar 59 Euro,
jedes weitere Exemplar 64 Euro,
Restexemplare danach je Variante ab 64 Euro bis ca. 110 Euro am Stand der IAKH (Halle 3, Stand H 501)

Fr, 28.02.2020

Wozu Literaturzeitschriften heute?

Auf Leipziger Buchmesse werden, moderiert von Denis Scheck, in einer Veranstaltung der Pirckheimer-Gesellschaft Matthias Weichelt (SINN UND FORM), Till Schröder (Marginalien), Kathrin Jira (Edit) und Jens-Fietje Dwars (Palmbaum) diskutieren.

"Die Literaturgeschichte weiß von berühmten Literaturzeitschriften zu berichten: Wieland eröffnete mit dem „Merkur“ deutschlandweite Debatten, Schiller hat mit den „Horen“ die besten Autoren seiner Zeit vereint und das „Athenäum“ der Gebrüder Schlegel war ein Avantgarde-Journal. Die Literatur der frühen Bundesrepublik wäre nicht denkbar ohne die „Akzente“, die der DDR nicht ohne „Sinn und Form“. Heute gibt es eine Fülle regionaler Zeitschriften, die überregional kaum wahrgenommen werden. Welche Zukunft hat das Format?

Literaturzeitschriften sind nicht Fisch, nicht Fleisch: für Zeitungsleser nicht aktuell genug, für Buchleser zu sehr dem Augenblick verhaftet. Den einen sind ihre Beiträge zu ausführlich, den anderen zu kurz. Sind Literaturzeitschrifte also ein Auslaufmodell oder Fundgruben für Neugierige? Dass sie nur Auszüge aus entstehenden Werken bringen können, kurze Einblicke in die Kochtöpfe der Literatur gewähren – ist diese Not ihre Tugend? Zeigt sich hier die Literatur als offener Prozess, der in den fertigen Werken zur Warenform auf dem Buchmarkt erstarrt? Welche Tendenzen werden kenntlich, welche Talente tauchen auf? Und wie verändert sich das Buch als Gesamtkunstwerk aus Text und Bild?"

(aus der Veranstaltungs-Ankündigung von Sinn und Form)

12. März 2020, 14 - 15 Uhr

Leipziger Buchmesse
Forum Literatur 'buch aktuell', Halle 3, Stand E401

Do, 27.02.2020

Liste Kunst und Literatur März 2020 - Abb. auf dem Umschlag nach "Die vier Fräulein von Waloff (Slavische Seelen)", Drei Masken Verlag München, 1924

Antiquariate auf der Leipziger Buchmesse

Parallel zur Leipziger Buchmesse findet auch in diesem Jahr in Halle 3 (Buchkunst und Graphik), in der auch die Pirckheimer-Gesellschaft am Stand E519 zu finden ist, die Leipziger Antiquariatsmesse statt, 2020 ist es die 26.
Unter den 49 Antiquariaten und und an einem Infostand der Genossenschaft der Internetantiquare zu ihrer Plattform antiquariat.de finden sich natürlich auch wieder Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft, so Dr. Wolfram Benda mit der Bear-Press, Christian Bartsch mit dem Roten Antiquariat und der Galerie Meridian, Kurt-Georg Zeisig aus Berlin, Olaf Drescher aus Schweinfurt, Riewert Q. Tode mit seinem Buch- und Kunstantiquariat, Wolfgang Neubert aus Thalheim und Michael Schleicher mit dem Stader Kunst-Buch-Kabinett.

12. - 15. März 2020

26. Leipziger Antiquariatsmesse
Messegelände, Halle 3

Wolfgang Neubert aus Thalheim, und
Michael Schleicher, Stader Kunst-Buch-Kabinett, 21682 Hansestadt Stade

 

Mi, 26.02.2020

Franz von Gaudy

Zum 200sten Geburtstag von Franz von Gaudy und aus Anlass des zum Erscheinens des ersten Bandes seiner Ausgewählten Werke veranstaltet die Universitätsbibliothek der FU Berlin eine Ausstellung unter dem Thema "Venetianische Novellen und italienische Erzählungen".

Im Band 1 der neuen Ausgewählten Werke des Dichters und Novellisten Franz von Gaudy (1800 - 1840) erscheinen Venetianische Novellen und italienische Erzählungen erstmals vereint in einer kritischen Studienausgabe.

Franz von Gaudy, geboren in Frankfurt (Oder) am 19.4.1800, bis 1833 Leutnant in der preußischen Armee, lebte von 1834 bis 1840 als freier Schriftsteller in Berlin. Er gehörte zu den von Italien begeisterten Künstlern und Dichtern, die Sehnsucht nach dem Süden begleitete ihn schon seit Schulzeiten: „Rom ward sein Feldgeschrei, das alleinige Ziel seines Lebens, seines Träumens.“ So beschreibt er es poetisch in der Brieferzählung Der Deutsche in Trastevere.

1835 gelang die erste Reise nach Rom, von der Mein Römerzug berichtet. Dabei entstanden die Venetianischen Novellen, die rasch Beachtung fanden und im literarischen Gedächtnis blieben. Die große zweite Italienreise 1838/39 von Turin über Neapel nach Sizilien und wieder nach Rom finanzierte er durch Artikel und Novellen in Cottas Morgenblatt für gebildete Leser, wodurch er deutschlandweit bekannt wurde. Gaudy starb über der Herausgabe dieser seiner letzten italienischen Werke am 5. Februar 1840 mit 39 Jahren in Berlin.

Neben einem kurzen Lebensbild werden die Erstausgabe von 1838 (Widmungsexemplar an seinen Freund Franz Kugler) und viele spätere Ausgaben zu sehen sein, sodann ausgewählte einzelne Novellen mit Text und Illustrationen. Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Doris Fouquet-Plümacher.

Achtung: die ursprünglich vom 16. März - 15. Mai 2020 geplante Ausstellung muss wegen eines Unfalls der Kuratorin Dr. Doris Fouquet-Plümacher auf den Mai verschoben werden. Die Pirckheimer wünschen Gute Besserung!

Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
14195 Berlin-Dahlem, Garystr. 39

Di, 25.02.2020

Fasching

Eine neue bibliophile Reihe aus dem Quintus-Verlag hat heute Abend im Gerhart-Hauptmann-Museum in Erkner nahe Berlin Premiere. Wolfgang de Bruyn wird im Gespräch mit Stefan Rohlfs und André Foerster den ersten Titel der Gerhard-Hauptmann-Reihe "Fasching" vorstelen, es liest die Schauspielerin Kerstin Reimann.
Mit den Zeichnungen des Grafikers Alfred Kubin (1877–1959), die 1925 eine Ausgabe des S. Fischer-Verlages illustrierten, bildet die Novelle den Auftakt zu einer Reihe mit hochwertig ausgestatteten und illustrierten Hauptmann-Werken, die in loser Folge fortgesetzt wird.

Das südöstlich von Berlin gelegene Erkner war von 1885 bis 1889 Wohnsitz Gerhart Hauptmanns. „Mit der märkischen Landschaft aufs innigste verbunden, schrieb ich dort ‚Fasching‘, ‚Bahnwärter Thiel‘ und mein erstes Drama ‚Vor Sonnenaufgang‘. Die vier Jahre sind sozusagen die Ecksteine für mein Werk geworden“, resümierte Hauptmann später. Ort und Menschen gaben den Hintergrund für viele seiner Werke. So liegt auch der Novelle Fasching (1887) ein Unglücksfall zugrunde, bei dem im Februar 1887 eine dreiköpfige Familie im Flakensee ertrank.

Lesung: 25. Februar 2020, 19 Uhr

Gerhart Hauptmann Museum
Gerhart-Hauptmann-Str. 1–2, 15537 Erkner

Gerhart Hauptmann, Fasching
Zeichnungen: Alfred Kubin, Nachwort: Stefan Rohlfs
56 Seiten, 15 Abbildungen, Hardcover, Format: 12,5 x 20,5 cm, € 12
ISBN: 978-3-947215-60-7

Vitali Konstantinov, Es steht geschrieben - Von der Keilschrift zum Emoji, Gerstenberg, ISBN 978-3-8369-5943-8

Vitali Konstantinov - Es steht geschrieben…

Als "Buch des Monats" wählte das Klingspor-Museum Offenbach für den März Vitali Konstantinovs "Es steht geschrieben… Von der Keilschrift zum Emoji". In seinem 2019 erschienenen Sachbuch für Kinder ab 10 Jahre erarbeitet Vitali Konstantinov die unterschiedlichsten Zeichen menschlicher Kommunikation und zeigt auf äußerst unterhaltsame Weise der Vielfalt der Schrift. Die Schrift entspricht einem urmenschlichen Bedürfnis nach Verständigung, auch über Zeit und Raum hinweg. In der Art einer Graphic Novel stellt Vitali Konstantinov äußerst sachverständig zahlreiche Schriftsysteme der Menschheitsgeschichte vor bis hin zu Klingonisch.

6. März 2020, 14 Uhr

Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach