Sie sind hier

Blog

Pirckheimer-Blog

Do, 09.04.2020

Wahrlich! es wär Himmelsvorgenuß

Ohne Publikum läuft derzeit in Offenbach eine Ausstellung ohne Publikum aus Anlass des 250sten Geburtstages des Schriftstellers  „Wahrlich! es ist Himmelsvorgenuß. Buch- und Schriftkunst zu Friedrich Hölderlin“.

In seiner ganz eigenen Position zwischen Klassik und Romantik war Friedrich Hölderlin um die Anerkennung der Dichterfürsten Goethe und Schiller bemüht. Dem Ideal des antiken Griechenlands verpflichtet, fühlte sich der Dichter verkannt, sein Leben endete in geistiger Zerrüttung und Einsamkeit. Heute zählt Hölderlin zum Kanon der deutschen Literatur und fasziniert Künstler und reizt sie vielleicht gerade wegen seiner inneren Zerrissenheit zur Auseinandersetzung mit seinem Werk. Robert Schwarz, Petra Ober, Anja Harms und Eberhard Müller-Fries sowie Corinna Krebber stehen für das ungebrochene Interesse am komplexen Werk des Dichters. Ihre Arbeiten spannen einen facettenreichen Bogen der Gegenwartskunst.

Es ist die Vita des Dichters, von stetem Bemühen um Anerkennung, unerfüllter Liebe, von seelischer Not geprägt, die nicht weniger die Beschäftigung mit ihm herausfordert als seine innovative Sprachkunst. Bewegung im Wandel, im Werden und Vergehen, ist ein Hauptmotiv, das sich durch die bildkünstlerischen Arbeiten zieht.

Einige Exponate der, zumindest bis zum 20. April als "Geisterausstellung" existierenden Show können hier betrachtet werden.

Ausstellung: 17. März - 11. Juni 2020

Klingspor Museum Offenbach
Büsing Palais
Herrnstrasse 8, 63065 Offenbach am Main

Sa, 04.04.2020

© Tabor Presse Berlin

Gruß aus der Isolation

Es sind harte Zeiten auf die wir uns alle, wohl oder übel, einstellen müssen. Bei uns stehen die Maschinen still, unseren Künstler befinden sich in Quarantäne bzw. bleiben zu Hause oder malen in ihren Ateliers. Trotzdem bereiten wir wie jedes Jahr den Grafik-Kalender für das nächste Jahr vor; wir sind aber bedingt durch die Umstände, jetzt schon gewaltig in Verzug, denken aber die Druckarbeit im Sommer und Herbst nachholen zu können. Wir wünschen, daß es bald wieder möglich sein wird, den gewohnten Lebensstil aufzunehmen und hoffen, daß das Interesse an Druckgrafik bei ihnen nicht allzusehr in den Hintergrund gedrängt wird. Eigentlich ist es doch jetzt die ideale Zeit, in der Sie in Ruhe und mit viel Muße unsere Grafikangebote auf www.taborpresse studieren können. Hier lege ich Ihnen besonders unsere letzten Editionen von Paul Pretzer, Tom Anholt, Fritz Bornstück, Philip Grözinger, Sven Drühl und Thomas Hornemann ans Herz.
Mit besten Ostergrüßen und Wünschen für die kommenden Wochen!

Ihre Tabor Presse Berlin

Do, 02.04.2020

© Bernd Friedrich

Mit Walze Stein und Bleilettern

Bernd Friedrich ist ein Urgestein der Berliner Kunstszene. Er trat mit regelmäßigen Einzelausstellungen in Berlin und im Land Brandenburg in Erscheinung. Außerdem beteiligte er sich seit vielen Jahren an Projekten in Deutschland, Europa, den USA und dem Nahen Osten, hervorzuheben ist auch die Beteiligung an „Schönste deutsche Bücher“ (Stiftung Buchkunst Frankfurt/M).

In einer Ausstellung in Gosen wäre derzeit unter dem Titel "mit Walze Stein und Bleilettern" Experimentelle Druckkunst des Pirckheimers Bernd Friedrich (Schulz) zu sehen, wegen der aktuellen Einschränkungen des Kulturbetriebes bleibt die Ausstellung für das Publikum jedoch zur Zeit geschlossen.So bleibt nur dieser Blick auf auf das jüngste Objekt der Ausstellung.

Die Ausstellung läuft seit dem 15. März 2020

ANIMUS-Kombinat GmbH
Am Müggelpark 31, 15537 Gosen - Neu Zittau

Mi, 01.04.2020

Heinrich Heine in der Bibliothek Deutscher Klassiker, Aufbau-Verlag 1974

Klassikerzitat des Monats

 

"Warum bezweifeln die Menschen den Wahrheitsgehalt einer Meldung oder die Echtheit eines Zitats im Internet eigentlich nur am ersten April?" 

Heinrich Heine

Di, 31.03.2020

BUCHBERLIN vom November 2020 verschoben

In diesem Jahr wird sowohl die BUCHBERLINkids im Juni als auch die BUCHBERLIN im November nicht stattfinden. Der ausrichtende Verein – der hinter beiden Veranstaltungen steht – kann die Messe finanziell nicht mehr stemmen.

"Bis auf weiteres fehlen uns durch das Ausbleiben von Buchungen die Einnahmen, um laufende Kosten wie die Ratenzahlungen der Miete an die Arena zu decken. Und ein Warten auf August, September oder später ist für uns aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich. Die Arena hat uns daher eine Umbuchung auf den 20./21. November 2021 angeboten. In Anbetracht der Unsicherheit der Lage mussten wir dieses Angebot leider annehmen, denn bei einer späteren Stornierung – und sei es auch nur ein Monat – wären so hohe Kosten auf uns zugekommen, die für uns aktuell nicht bezahlbar wären. Dieses Risiko können wir nicht eingehen, ..."

(BUCHBERLIN-Team)

Der Verein entwickeln auch schon die ersten Ideen, eventuell eine kurzfristige, kleinere Ersatzveranstaltung 2020 durchzuführen. Weitere Aktivitäten zur Unterstützung der Verlage und Autoren sind ebenfalls geplant.

So, 29.03.2020

PalmArtPress

Momentan ist es für alle eine Zeit voller Herausforderungen. Seit ein paar Wochen beherrschen uns dramatische Nachrichten, die das tägliche Leben gewaltig verändern. Unsicherheit hat die Macht. 

Die unabhängigen Verlage haben es seit langem schwer, ein Rückschlag nach dem anderen – und besonders jetzt mit dem Ausfall von Buchmessen, Lesungen und Veranstaltungen. Corona ist kein Nieselregen, sondern ein gewaltiges Unwetter, in dem ein kleines Boot zu kentern drohen könnte.  

Als Verlegerin bin ich nicht allein in diesem Verlagsboot; Ich habe noch Hoffnung für die Neuerscheinungen; auch weiß ich, dass die Autoren von den Umsätzen abhängig sind und davon, dass ihre Bücher wahrgenommen und gelesen werden. Deswegen möchte ich auch auf diesen Weg die frisch erschienenen Bücher vorstellen. 

Verlagsprogramm / Vorschau 2020

Bestellungen können Sie auf Ihrem üblichen Weg machen, gern auch direkt beim Verlag, wir liefern portofrei (in Deutschland).

(Catharine J. Nicely)

Die Volksausgabe von Petrus Akkordeon: draußen nur Kätzchen ist gedruckt und kann trocknen. Nur noch falzen, zusammentragen und binden. Petrus muß noch signieren ...

Katzen von Petrus Akkordeon

"draußen nur kätzchen" heist die neueste Edition der Corvinus Presse mit 8 Grafiken und 16 Gedichten von Petrus Akkordeon.
Die Corvinus Presse und der Verleger Hendrik Liersch mag ja Katzen und sie ihn auch. Also wie bei Petrus Akkordeon.

Die Überschriften der Gedichte, Titelei etc. wurden im Handsatz gedruckt.

Volksausgabe mit drei einfarbigen Linolschnitten,
Japanische Bindung.
Normal: 20 €.
Drei Linolschnitte signiert: 40 €

Sa, 28.03.2020

Originalholzschnitt von Franziska Neubert zur BuchDruckKunst 2020

Menschen, Bücher, Sensationen!

So lautete das Motto der diesjährigen BuchDruckKunst in Hamburg, die leider im letzten Moment „wg. Corona“ abgesagt werden mußte. Auch wenn die Buchakrobaten ihre Kunststücke nicht leibhaftig dem Publikum zeigen können, vermittelt das Magazin zur Messe einen repräsentativen und reich bebilderten Überblick der Buchkunst-Szene. Es enthält u. a. aufschlußreiche Berichte über die Holzschneiderin Tita do Rêgo Silva, das „Kalevala“-Projekt von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries, ein Interview mit Reinhard Scheuble zu 30 Jahren Quetsche.Verlag für Buchkunst.

Claus Lorenzen beschreibt die Entstehungsgeschichte der neuen Illustrationen zu Hermann Hesses Erzählung „Klingsors letzter Sommer“. Ein besonderer Augenmerk fällt auf Editionen wie die redfoxpress aus Irland, die déspalles editions Paris/Mainz und die edition sonblom aus Münster. Abgerundet wird das Ganze mit einem sorgfältig bearbeiteten Ausstellerverzeichnis.

Das Werk kann nun für 6 Euro zzgl. Versand bestellt werden bei

BuchDruckKunst Klaus Raasch
Meldorfer Straße 22, 20251 Hamburg

Fr, 27.03.2020

© axel dielmann-verlag KG

V.O. Stomps als Schriftsteller

Die Verleger-Legende V.O. Stomps hat zwischen 1920 und 1970 mit seinen Verlagen Rabenpresse, Eremiten Presse und dann der Neuen Rabenpresse junge und experimentierfreudige Autoren verlegt. Er hat sie zusammen mit jungen Künstlern gestaltet und teils selbst gedruckt. Viele dieser Schriftsteller und Künstler, die bei ihm ihre ersten Arbeiten vorgelegt hatten, sind unterdessen auch einem breiten Publikum bekannt. – Hinter diesem das Eigensinnige suchenden Verleger »VauO« stand immer der Autor Victor Otto Stomps zurück – das ändert der axel dielmann-verlag nun:

Zum 50. Todestag von V.O. Stomps am 4. April 2020, vor allem aber zum 100sten Jubiläum seiner ersten beiden eigenen Publikationen als Schriftsteller erscheint eine 4-bändige Buch-Kassette mit Victor Otto Stomps als Autor.
Dabei wirken mehrere seiner einstigen Autoren-Kollegen und einige vormalige Illustratoren an der Gestaltung und Kommentierung der Bände und Kassette mit: die Gestaltung von Schutzumschlägen durch Horst Antes, Klaus Staeck, Ali Schindehütte und Bernhard Jäger, dazu 4 Vorworte von Christoph Meckel, Bazon Brock, Uve Schmidt und Stefan Müller-Doohm sowie Nachwort-Essays über den Spagat Verleger / Autor von Kollege Hendrik Liersch (Corvinus Presse) und VauOs Sohn Hans Goswin Stomps.

Victor Otto Stomps als Schrifsteller, Buch-Kassette in 4 Bänden, 4 Bände
Handcover mit Lesebändchen und Schutzumschlag
Bd. 1 Prosa, 376 Seiten
Bd. 2 Romane, 320 Seiten
Bd. 3 Gedichte und Dramen, 352 Seiten 
Bd. 4 Essays und Portraits, 640 Seiten
96 €, Suskription bis 4. Mai 2020: 80 €
ISBN 978-3-86638-300-5

Do, 26.03.2020

Frühjahrsexkursion des LBA auf 2021 verschoben

Die Frühjahrsexkursion des LBA nach Frankfurt/M. im Mai 2020 (vierte Station der Sammlung deutscher Drucke) musste abgesagt und soll im kommenden Jahr nachgeholt werden (etwa im gleichen Zeitraum). Da es zwischenzeitlich entsprechende Anregungen gab, dann doch wieder eine Dreitagesexkursion zu unternehmen, sind alle interessierten Freundinnen und Freunde des LBA dringend gebeten, ihre Meinung zu äußern. Dies betrifft vor allem, was als finanziell machbar angesehen werden könnte, aber auch inhaltliche Belange, etwa welche Ziele in Frankfurt und Umgebung noch ins Programm aufgenommen werden könnten. Als Reiseorganisator teilt Eberhard Patzig vorab schon einmal mit, dass - unabhängig von der Dauer der Reise - zur Erreichung einer guten Auslastung eine Exkursionseinladung nicht nur an die Mitglieder des LBA ergehen wird, sondern zeitgleich auch an die Pirckheimer-Gesellschaft, die Freundeskreise der HGB und des GRASSI Museum für Angewandte Kunst. Eine Gruppe potentieller Mitreisender der Exkursion 2020 hat inzwischen mitgeteilt, dass sie ihre Reiseanzahlung auf dem Konto des Reisebüros stehenlassen wird zur Verrechnung im nächsten Jahr, zwei Teilnehmer verzichten auf Erstattung oder Verrechnung, ein Teilnehmer hat bereits den kompletten Reisepreis bezahlt und lässt auch diesen beim Reisebüro stehen. Für diesen solidarischen Akt in schwieriger Zeit ist herzlich zu danken!

Der Vorstand des LBA

Sa, 21.03.2020

Vernissage in Zeiten von Corona

Heute wurde im Märkischen Künstlerhof die Ausstellung "Der Fisch und das Mädchen" mit Malerei, Grafik und Skulpturen von Renée Dressler, Rainer Ehrt und Jörg Menge.eröffnet. 
Trotz Corona? Ja, Not macht erfinderisch! Da der Künstlerhof derzeit geschlossen bleiben muss, hier ein Video von der "Geistervernissage".

Märkischer Künstlerhof
Renée Dressler von Martens und Guido von Martens
Bahnstraße 13-14, 14656 Brieselang (NORD)

Mi, 18.03.2020

Wie geht es weiter in der BB-Regionalgruppe

Fast müßig, auf Veranstaltungsausfall hinzuweisen, aber trotzdem: 

Der Berliner Senat hat angewiesen, alle nicht notwendigen Veranstaltungen vorerst bis zum 19. April auszusetzen, dazu zählen auch kulturelle Veranstaltungen. Aus diesem Grund fällt auch der für den 16. April geplante Besuch der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe im Digizentrum der Staatsbibliothek aus.

Optimismus besteht noch, was die Busexkursion nach Schiffmühle und zum Kunersdorfer Musenhof am 16. Mai betrifft. Der Bus ist reserviert  Bislang haben sich zwar erst wenige Pirckheimer für die Fahrt angemeldet, was vermutlich auch daran liegt, dass kaum Gelegenheit war die Anmeldeliste auszulegen. Deshalb die Bitte, sich möglichst zeitnah bei Frau Ninon Suckow zu melden, generell ein Interesse an der Exkursion besteht. Es ist geplant, 8:30 Uhr ab Alexanderplatz nach Schiffmühle zum Fontanehaus zu fahren, eventuell den Friedhof (eine Fußstunde entfernt) zu besuchen, dann auf der Carlsburg Mittag zu essen, um machmittags in Kunersdorf den Musenhof mit dem Chamisso-Museum, der Grabanlage und der Rundkirche zu besuchen und Kaffee zu trinken. Gegen 18.30 soll die Exkursion am Alexanderplatz enden.

Mo, 16.03.2020

Volker Pfüller, Holzschnitt der verlorenen Form in 650 Exemplaren zweifarbig gedruckt von Thomas Siemon im atelier carpe plumbum, Leipzig, im Januar 2020, Originalgraphische Beilage zu den Marginalien #236

Volker Pfüller: Lust auf Bilder

Aus Anlass des achtzigsten Geburtstages von Volker Pfüller, den dieser am 7. Juni 2019 feierte, erschien im Verlag Theater der Zeit der Band Volker Pfüller „Bilderlust“, herausgegeben von Stephan Dörschel, Leiter des Archivs Darstellende Kunst der Berliner Akademie der Künste. 

"Pfüller "wirkte auf sehr vielen Bühnen: Auf den ganz kleinen zwischen zwei Buchdeckeln, den ganz vielen auf den Litfaßsäulen (als es diese noch gab und das Geld für Kulturplakate), den ganz großen der Oper, den ganz berühmten deutscher Schauspielhäuser – den Münchner Kammerspielen, der Berliner Volksbühne, dem Schiller Theater, dem Thalia Hamburg und, natürlich, seinem Heimathaus, dem DT.
Pfüller, geboren in Leipzig, aufgewachsen im Erzgebirge, doch längst ein Berliner, ist Gebrauchsgrafiker, Gebrauchsdichter, Illustrator, Kostüm- und Bühnenbildner, Maler und Zeichner – das alles eigentlich immer zugleich. Er war Lehrer an den Kunsthochschulen in Leipzig, Kassel und Berlin-Weißensee. Dort trafen wir, schon etliche Jahre her, den Bühnenbild-Professor bei der Arbeit mit Studenten beim Fantasiespiel zum Thema „Der Stuhl“.
Das Sitzmöbel im Wandel der Formen und Materialien als Spielzeug, Skulptur, philosophischer Scherzartikel, als Akteur eines Comics, Videoclips oder einer Performance. Eine so erstaunliche wie lehrreiche Spinnstunde. Schließlich fuße ein Bühnenbild, so der Prof., auf visueller und auf technischer Fantasie. Es müsse etwas darstellen und zugleich, rein konstruktiv gesehen, perfekt funktionieren.
[...]
Vor Beginn der Arbeit (ob am Bühnenbild, am Plakat oder an einer Illustration), also noch vor der ersten Absprache über das Konzept des Regisseurs (wir bleiben im Theater), habe er sinniert, welche Farbe, welcher Raum dem Klang und Geist des Stücks, seinem Klima, seiner Aura grundsätzlich entspräche.[...]
Zum Beispiel Grabbes „Herzog Theodor von Gothland“ 1984 im DT (Regie: Lang). Da fiel ihm beim Kramen in Fächern die Fraenger-Monographie über Grünwald in die Hände. Sie gab die optische Initialzündung für ein giftig glühendes Farbspektrum. Dazu der weite höhlige Raum, die glatten kalten fjordischen Felsen. [...]
Pfüllers surreale Bizarrerie, das bis ins Absurde kobolzend Kauzige offenbart sich wundersam auch in seinen Kinderbüchern. Oder in den köstlich mit Banalem und Bedeutungsvollem kokettierenden Bildchen zu den von ihm gedichteten „Musenküssen“. Eine Kostprobe: „Von Heinrich von Kleist weiß man nicht, wie er aussah, nur, wie er heißt.“ Oder: „Die Schlechten schreiben, wie sie mechten, aber die Guten schreiben exakt wie Duden.“ Und aller tollen Dinge sind drei: „Es geht ganz sachte, und es geht mit Geschrei, es geht auch anders, und es geht vorbei.“ – Die Miniatur dazu: Zwei umschlungene Gerippe im Grab."

(Reinhard Wengierek in Das Blättchen)

Volker Pfüller „Bilderlust“, Hrsg.: Stephan Dörschel,
Verlag Theater der Zeit, Berlin 2019,
208 Seiten, 25 Euro

© Ralf Wege

Ranft-Ausstellung in Magdeburg verschoben

Aufgrund der gegenwärtigen Einschätzungen der Gefährdung durch das Corona-Virus verschiebt der Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt „Willibald Pirckheimer“ in Abstimmung mit dem Literaturhaus Magdeburg und dem Künstler Thomas Ranft die für Mittwoch, den 25. März 2020 vorgesehene Ausstellungseröffnung "Thomas Ranft - Radierungen zu Hölderlins Hyperion" auf einen späteren Zeitpunkt.

Die ursprünglich für den 25. März 2020 geplante Vernissage findet nicht statt. Sobald ein neuer Termin für die Ausstellung feststeht, werden die Leser des Pirckheimer-Blogs an dieser Stelle informiert.

(Ralf Wege)

So, 15.03.2020

© Maximilian-Gesellschaft

Buchkultur des 19. Jahrhunderts

Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst erhalten in diesen Tagen den letzten Band des Gesamtwerks "Die Buchkultur im 19. Jahrhundert" als Jahresgabe für 2019 und 2020. Dieser Band 2/2  widmet sich den Themen Illustration, Schrift und Einband. Verfasser sind Eva-Maria Hanebutt-Benz, 1987 bis 2010 Direktorin des Mainzer Gutenberg-Museums, und Walter Wilkes, bis 2006 Professor für Typografie und Druckverfahren sowie Leiter der Lehrdruckerei an der Technischen Universität Darmstadt. 
Vorangegangen waren nach den Publikationen zum 15., 16. und 18. Jahrhundert, zur Buchkultur im 19. Jahrhundert die Bände 1 und 2/1, an denen Monika Estermann und Frieder Schmidt mitgewirkt hatten, diese Bände wurden ebenfalls als Jahresgaben an die Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft ausgereicht.

Die Buchkultur im 19. Jahrhundert Bd. 1 (technische Grundlagen)
Hamburg: Maximilian-Gesellschaft e.V. 2010.
900 Exemplare. 30 x 21 cm. 550 S., Leinen.
100 Euro.
ISBN 978-3-921743-56-0

Die Buchkultur im 19. Jahrhundert Bd. 2/1 (Zeitalter, Materialität, Gestaltung)
Hamburg: Maximilian-Gesellschaft e.V. 2016.
900 Exemplare. 30 x 21 cm. 501 S., Leinen.
100 Euro.
ISBN 978-3-921743-65-2

Die Buchkultur im 19. Jahrhundert Bd. 2/2 (Illustration, Schrift und Einband)
Hamburg: Maximilian-Gesellschaft e.V. 2020.
850 Exemplare. 30 x 21 cm. 735 S., Leinen.
120 Euro
ISBN 978-3-921743-68-3

Alle 3 Bde. zusammen: 290 Euro
ISBN 978-3-921743-55-3

eine Anmerkung: Die für den 3./4. April 2020 geplante Jahresversammlung der Maximilian-Gesellschaft in Ottobeuren wird auf den Herbst verschoben.