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Pirckheimer-Blog

Mo, 09.12.2019

Gerhard Goßmann

Heute eröffnet in beiden Häusern der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) eine Ausstellung mit Buchillustrationen von Gerhard Goßmann (1912 - 1994), einem Graphiker  der DDR, der sich vor allem als Illustrator von nahezu 250 Werken der Weltliteratur, insbesondere von Abenteuer- und Jugendbüchern, einen Namen machte, und der zu Unrecht im letzten Jahrzehnt zunehmend in Vergessenheit geriet.

Ausstellung: 9. Dezember 2019 - 28. Februar 2010

Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder)
Bischofstr. 17 und Collegienstr. 10, 

Fr, 06.12.2019

© Klingspor Museum

Es war einmal …

Am Sonnabend eröffnet in Offenbach die 64. Internationalen Kinderbuchausstellung sowie Květa Pacovská, Open Space Bilder mit Büchern, Musik und Kinderaktion.

Prinzen, Feen, Wölfe und Zwerge bevölkern in der diesjährigen Kinderbuch-Ausstellung das Klingspor Museum. Neben zahlreichen aktuellen Kinderbuchausgaben aus aller Welt spielen Märchenstoffe in diesem Jahr eine besondere Rolle und führen zurück in vergangene Zeiten und tief in die Winkel der menschlichen Seele. Die farbintensiven, teilweise abstrakten Märchenillustrationen der tschechischen Künstlerin und Illustratorin Květa Pacovská bilden den Kern der Ausstellung, um den sich Kinderbücher und Künstlerbücher gruppieren. Eine große Gruppe freier Gemälde Pacovskás aus den 1990er Jahren zeigt daneben die enorme Ausdrucksstärke der Künstlerin in Farben und Formen über ihre Arbeiten am Kinderbuch hinaus. 

Eröffnung: 7. Dezember 2019, 14.30 Uhr
Ausstellung: 7. Dezembe 2019 - 23. Februar 2020

Klingspor Museum Offenbach

Do, 05.12.2019

Manifest

Einmal im Jahr findet bei der Offizin Haag-Drugulin in Dresden das Schriftenfest statt. Ein Thema war in diesem Jahr die Frage, was geschieht mit der in der Welt einmaligen Sammlung seltener Schriften, geschaffen von berühmten Künstlern und Schriftschneidern, wenn es keine erfahrenen Fachleute mehr gibt - Schriftgießer, Handsetzer, Buchdrucker?
Aus der Sorge um die Folgen entstand das beigefügte Manifest auf dem nebenstehend abgebildeten typographisch schönen Blatt.

(Eckehart SchumacherGebler)

"Der Buchdruck und die begleitenden Techniken, Tempelschnitt, Schriftguß und Handsatz, sie haben unsere Kultur geprägt. Allgemeine Bildung, Aufklärung und Demokratie sind ohne die Erfindung Gutenbergs nicht denkbar. Unter diesem Aspekt wurden die traditionellen Verfahren von der UNESCO auch in das immaterielle Kulturerbe eingereiht. Aber genügt das, sie nachhaltig für die Zukunft zu bewahren?
Stahlstempel, Matrizen, Bleischriften, Druckpressen und dazugehörende Geräte konnten vielfach in Museen eine Bleibe finden. Doch die Berufe, sie sind gefährdet, sind vom Aussterben bedroht; denn Museen bilden in der Regel nicht aus.
Angesichts der Gefahr für diese unverzichtbaren Kenntnisse und Fähigkeiten haben sich die Teilnehmer am Schriftenfest 2019 der Offizin Haag-Drugulin und die anwesenden Mitglieder des Vereins für die Schwarze Kunst zu dem umseitigen Manifest entschlossen; gesetzt von Hans Dubronner mit Bleilettern und Holzbuchstaben (fette Koch-Schrift, Centaur-Antiqua, Times-Kursiv) und im Buchdruck gedruckt.
Sie wenden sich damit an alle, die zum Erhalt der bedrohten Berufe beitragen können, an professionelle Buchdruckwerkstätten, an Verlage, an Bildungseinrichtungen, an die Politik."

Ludwig Tieck - Der blonde Eckbert

Als Buch des Monats stellt Elmar Gerhart im Klingspor Museum das Buch Ludwig Tieck - Der blonde Eckbert, in der Edition Viesel illustriert von Johannes Lebek erschinen, vor.
Romantik und Märchen – sie sind miteinander verbandelt wie Mutter und Kind. Volksmärchen und das jüngere Kunstmärchen sind Geschwister – gleiche Wurzeln, aber unterschiedlich in Aussehen und Gestalt. Ludwig Tiecks “Der blonde Eckbert“, ein kurzes und ein gerade deshalb tiefgründiges und brillantes Kunstmärchen, kann als bedeutsamer Prototyp dieser in der Romantik zur Blüte gebrachten literarischen Gattung betrachtet werden. Johannes Lebek hat Tiecks Kunstmärchen einen Bilderzyklus aus Holzschnitten gegenübergestellt, weniger illustrierend als vielmehr kongenial dem Märchen eine visuelle Tiefe verleihend.

Freitag, 6. Dezember, 14 Uhr

Klingspor Museum Offenbach
Büsing Palais
Herrnstrasse 80, 63065 Offenbach am Main

smile amazon

Wenn amazon, dann smile.amazon, das unterstützt die Pirckheimer-Gesellschaft!

Mi, 04.12.2019

GRAPHISCHE KUNST 2/2019

"Prof Dr. Frank Oehmichen stellt im ersten Artikel den aus Ungarn stammenden Radebeuler Künstler Richard Paul Meszäros vor. Seine unikaten Holzschnitte beeindrucken durch ungewöhnliche Motivik und einer ebenfalls beeindruckenden Farbigkeit. den Vorzugausgaben liegt ein Holzschnitt bei. Im zweiten Artikel schreibt Günter Guben über das aktuelle und vielseitige Schaffen der in der Graphischen Kunst bereits einige Male vertretenen (aus Deutschland stammenden) Florentiner Künstlerin Eva Aulmann. Von ihr liegt der Vorzugsausgabe A eine Radierung bei. 

Im darauf folgenden Artikel weist uns Dr. Hans Dieter Flach auf die graphischen Arbeiten des aus dem 18. Jahrhundert stammenden Porzellan-Malers Gottlieb Friedrich Riedel hin. 

Nicht im eigentlichen Sinne Kinderbuch-Illustrationen sind die Arbeiten des US-amerikanischen Künstlers David Macaulay. Und doch sind sie in vielen Kinder- und Jugendbüchern zu finden, da sie das Werden eines Kathedralenbaus ebenso verbildlichen wie auch die Funktionsweisen von z.B. technischen Geräten. Eva Masthof! stellt diesen Künstler vor. 

Der Verleger und Drucker der Berliner Corvinus Presse, Hendrik Liersch, stellt uns abschließend die Linolschneiderin Olesya Dzhuraeva aus Kiew vor. Auch von ihr liegt eine Arbeit der Vorzugsausgabe A bei."

(Jürgen Schweitzer)

Di, 03.12.2019

Christoph Links ist Verleger des Jahres

Der Pirckheimer Christoph Links wurde von der Juri des BuchMarkt als Verleger des Jahres 2019 ausgezeichnet.

Aus der Begründung: "Als im Metier aufgewachsenes „Kind der Branche“ hat Christoph Links sofort im Wendejahr seinen Verlag gegründet und ihn in diesen dreißig Jahren zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe im Buchmarkt ausgebaut. Er hat sich an historische Themen herangetraut, die andere haben liegen lassen.
Er hat die deutsche Geschichte des Jahrhunderts in vielen Details beleuchtet, vor allem die DDR-Geschichte und die Nazi-Zeit. Er hat den Osten ernst genommen, jenseits von Ostalgie und anders als die Politik.
Er hat den Verlag inhaltlich wie personell, sowie hinsichtlich der Produktion immer wieder erweitert und nun rechtzeitig vor seinem Rückzug aus der aktiven Arbeit für seinen Verlag, der wichtig für den gesellschaftlichen Diskurs unserer Republik ist, unter dem Dach der Aufbau Verlagsgruppe eine Zukunftslöung gefunden. Mit der Auszeichung zum Verleger des Jahres 2019 wird sein gesellschaftliches Engagement ebenso ausgezeichnet wie sein Unternehmermut.
"

So, 01.12.2019

Künstlerbücher von Constanze Kreiser

2019 liess sich die Buchkünstlerin Constanze Kreiser durch Texte von Domin, Danz, Virilio oder Robinson zu einer Reihe von hochformatigen Leporellos anregen, die nichts weiter tun, als in Farben zu baden. Gedruckt, gemalt, gezeichnet, laviert sind lichtgelbe Frühjahrsstimmungen eingefangen, erdige Herbsttöne oder blaugrüner Sturm begleiten die handgeschriebenen, gedruckten oder gestempelten Texte.
Diesen gegenüber stehen ebenfalls 2019 entstandene schwarzweisse Arbeiten zu Landschaften, die die Weite und Ruhe des Landes Brandenburg vermitteln. Beide Unikatserien wurden vergangene Woche auf der artbook.berlin bzw. gestern auf der Messe Schöne Bücher aus Brandenburg in der Stadt- und Landesbibliothek in Potsdam gezeigt.

 

Sa, 30.11.2019

(Im)Possible Futures

Mit "(Im)Possible Futures" eröffnet die Galerie & Buchdruck-Werkstatt Christoph Dürr 36 ausgewählten Künstlern einen Möglichkeitsraum zur Veröffentlichung von Statements und Werken, die die Gestaltung der Gesellschaft in Zukunft zum Thema haben. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Auseinandersetzung mit dem Begriff der Freiheit.

Auf Grundlage von 10 Thesen zur Kunst und zur Zukunft der Freiheit, formuliert von Herrn Prof. Dr. Söder (LMU, München) zeigen wir Arbeiten die eingehen auf Fragen wie z.B.:

Wo liegen heute die Grenzen der Freiheit?
Wann ist eine Handlung frei?
Erhebt die Kunst noch Anspruch darauf die Welt zu verändern?

Es war an der Zeit die Kunst selbst zu befragen.

Ergebnis dieses Projekts ist ein Kunstbuch mit allen Statements & Arbeiten der Künstler.  Die Texte zu den entstandenen Arbeiten werden im Bleisatz auf der Linotype gesetzt und auf Original Heidelberger Buchdruckmaschinen in einer editierten Auflage von 250 nummerierten und 50 signierten Exemplaren gedruckt.

(Vernissage am 14. Januar 2020, 19 Uhr
Ausstellung: 15. Januar - 29. Februar 2020

Galerieräume Christoph Dürr
München

© ‹usus›

Ein Buch. Welches Buch?

Zusammenarbeit als künstlerisches Konzept.

In einer großen Werkschau zeigen ‹usus› (das sind die Pirckheimer Uta Schneider & Ulrike Stoltz) ihre Bücher in der Landesbibliothek Oldenburg.
Zur Eröffnung lasen sie aus ihren Texten.

Ausstellung: 21. November 2019 - 18. Januar 2020

Landesbibliothek Oldenburg
Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg

Do, 28.11.2019

Radierungen zu Gerhart Hauptmanns Roman „Der Narr in Christo“

Radierungen zu Gerhart Hauptmann

Gefällig ist das nicht, was der Maler und Grafiker Heinrich Ehmsen (1886 – 1964) auf feines deutsches Japanpapier gedruckt und in 90 Mappen aus edlem Pergament beziehungsweise Halbpergament gelegt hat. Es handelt sich um einen Zyklus von 33 Radierungen zu Gerhart Hauptmanns Roman Der Narr in Christo. Die Blätter sind Leihgaben des Berliner Sammlers Robert Fynn Fehler, der sowohl Mitglied der Hauptmann-, wie auch der Pirckheimer-Gesellschaft ist.

So turbulent, skurril, absonderlich und bis zum Exzess gesteigert wie die tragische Handlung im Milieu der Ärmsten Schlesiens um den Wanderprediger Emanuel Quint sind auch die bildlichen Darstellungen. „Sie gehören zum Ausdrucksstärksten, was in seiner Zeit in der Grafik entstanden ist.“ So zitierte Museumsdirektor Stefan Rohlfs am 16. November zur Ausstellungseröffnung im Gerhart-Hauptmann-Museum den Grünheider Kunsthistoriker Lothar Lang (1928 – 2013), aus der Buchausgabe mit Ehmsens Radierungen, die 1973 im Aufbau-Verlag erschienen ist. Entstanden waren die Arbeiten aus Studien in einem Irrenhaus. „Mit ihnen hat Ehmsen die Handlung in die soziale Gegenwart geholt“, so Stefan Rohlfs.

Die Ausstellungseröffnung war der Schlusspunkt der Tagung „Theodor Fontane, Gerhart Hauptmann und die vergessene Moderne“ der Staatsbibliothek Berlin. Anwesend war deshalb auch Monika Linder, die das Referat Nachlässe und Autographen der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin betreut, wo sich die Archive zu Gerhart, dessen zweite Ehefrau Margarete und dessen Sohn Ivo befinden. Sie arbeitet eng mit der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft zusammen. „Die Kollegen kommen zu uns, wir geben gern Leihgaben für Ausstellungen, und die Hauptmann-Forschung findet zu großen Teilen bei uns statt“, erklärt sie.

(Elke Lang)

Vom Himmel hoch

Das ist der Titel der Ausstellung "Wintersalon" mit Zeichnungen, Grafiken, Arbeiten auf Papier von 

Katharina Albers I Torsten Bohm I Klaus Dittrich I Hadass Gilboa I Marie-Pascale Hardy I Monika Hipfel | Peter Schulz-Leonhardt I Martin Lotz I Brigitte Lux I Hannah Birgit Neumann I Heike Pander I Henry Ruck | Rashid Salman I Marianne Schröder I Pia Szur I Petra Wildenhahn 

Eröffnung mit einem vorweihnachtlichen Kunstverkauf: 30. November 2019, 15 Uhr
Ausstellung: 30. November 2019 bis 6. März 2020 

Werkstatt Künstlerische Lithographie Berlin
Defreggerstraße 12, 12435 Berlin

Störenfriede

Heute öffnete in Leipzig die  Ausstellung "Störenfriede - Kunst, Protest und das Ende der DDR“.

Die Ausstellung thematisiert ein Stück wilder und widerständiger Mediengeschichte: Ob Punkkonzerte oder Freejazz, ob Mailart, Künstlerzeitschriften oder Straßenmusik - die Proteste im Herbst 1989 haben ihre Wurzeln in den künstlerischen Protestbewegungen der 1970er und 1980er Jahre. Die Schau zeigt die kreative Vielfalt der Kunstszene und deren Lust am Experiment, aber auch die anmaßenden und zerstörerischen Übergriffe der Staatssicherheit - eine Spirale. In Kooperation mit dem Deutschen Musikarchiv konzipiert, spürt die Ausstellung den Orten einer selbstbestimmten „Zweiten Öffentlichkeit“ nach. 

Paul Kaiser vom Dresdner Institut für Kulturstudien hielt zur Vernissage einem Kurzvortrag mit den "Wutanfällen und Flugversuchen" der Leipziger Gegenkultur vertraut machte, Robert Lucaciu (Kontrabass) und Philipp Scholz (Schlagzeug) sorgen für den Protestsound.

Vernissage: 28. November um 19:30 Uhr
Ausstellung: 29. November 2019 - 26. Juli 2020 

Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Deutsche Nationalbibliothek
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

STEFFEN VOLMER – SO VIELE LÜGEN, Orig.-Lithografie 1989, Bildformat 42 x 35 cm, Papierformat 53 x 40 cm, Auflage 20 Exemplare, signiert und nummeriert

DDR-GRAFIK

... aus dem 228. Frankfurter Grafikbrief:

"Es geschehen noch Zeichen und Wunder: In renommierten Museen in West-und Ostdeutschland finden 2019 große Übersichtsausstellungen zur DDR-Kunst statt ..., und das ohne Siegerniedertracht wie bei der 1999 von dem Kölner Professor Achim Preiß in Weimar angerichteten Schau „Die Kunst der DDR“, in der DDR- und Nazikunst gleichgesetzt wurde, ein Vorgang, der unter dem Stichwort „Weimarer Bilderstreit“ Eingang ins Internetlexikon Wikipedia gefunden hat. Nicht einmal der ursprünglich aus Dresden stammende Kopfstandmaler wiederholte jetzt seine 1990 getätigte Pauschalverunglimpfung aller in der DDR verbliebenen Künstler: „Alles Arschlöcher“. Für mich war das ohnehin nur Ausdruck der großen Konkurrenzangst vor den neuen ostdeutschen Mitbewerber/inne/n und ihrer malerischen und künstlerischen Qualität – warum sollte es auch in der Kunst anders zugehen als in der Industrie?

Leider verzichten praktisch alle neuen DDR-Kunstschauen auf die Präsentation von Druckgrafik – das finde ich so fatal, dass ich mein Ausstellungsprogramm kurzfristig geändert habe, um diese Lücke zu füllen. Denn die Alltags-kultur der DDR ist nicht angemessen widerzuspiegeln und auch nicht zu verstehen, wenn man nicht die bedeutende Rolle der DDR-Druckgrafik beleuchtet. Vor allem, wenn man bedenkt, dass in der DDR „Drucksachen“ mit einer Auflage von weniger als 100 Exemplaren nicht der Zensur unterlagen. Ein Bild wie Steffen Volmers Lithografie „So viele Lügen“, 1989 anlässlich der manipulierten Kommunalwahlen entstanden, hätte als großes Gemälde keine Ausstellungschance gehabt, fand als Grafik hingegen sein Publikum. So begibt sich eine Ausstellung ohne Druckgrafik um die Chance ein umfassendes wirklichkeitsgetreues Bild der DDR-Kunst zu zeigen. Druckgrafik stand aus mehreren Gründen in der DDR hoch im Kurs: Thema früher Kulturdebatten in der Arbeiterbewegung war die Frage der Aneignung des „bürgerlichen Erbes“, worunter durchaus auch der Zugang zu originalen Kunstwerken verstanden wurde. Die Druckgrafik bot die Chance, diese Programmatik vergleichsweise unaufwändig umzusetzen und damit auch noch an den deutschen Expressionismus anzuschließen, einer ersten Blütezeit der Druckgrafik in Deutschland, deren Künstler/innen zudem soziales und politisches Engagement in ihr Werk einfließen ließen. Last not least verfügte die DDR mit der Druckgrafik über ein erschwingliches Luxusgut für ihre Bürger, das weder importiert werden musste noch sehr rohstoffintensiv war."

(Wolfgang Grätz)

Ausstellung: 9. November 2019 - 20. Januar 2020

Büchergilde Buchhandlung & Galerie
An der Staufenmauer 9, 60311 Frankfurt

Do, 21.11.2019

FRANZ KAFKA, DIE SORGE DES HAUSVATERS

Franz Kafka´s short story on the enigmatic being Odradek is a parable on the impossibility to describe it. Odradek seems to be of this or that form, of uncertain material and unknown living space: a troublemaker which puts the teller´s and the reader´s securities into question.
Eckhard Froeschlin did five zinc plate relief prints showing Odradek in different aspects and partly hidden forms.

Handsetting from Tschoertner Antiqua italic 16 p in German, five relief zinc plates and printing: Eckhard Froeschlin
Japanese paper Kozoshi Toku 56 g, 14 pages 32 x 29 cm
Japanese binding by Roger Green, printed paper over cardboard, solid cassette
38 copies, 2019

650,- €, Postversand 7,- €
EDITION SCHWARZE SEITE, Eckhard Froeschlin
Alte Papierfabrik, Fabrikstr. 32-40, D-72516 Scheer