Sie sind hier

Christian Bartsch

Pirckheimer-Blog

Christian Bartsch

Do, 29.10.2015

7. RUHR.Antiquaria

In diesem Jahr öffnet der Bochumer Antiquariatsmarkt zum siebenten Mal seine Pforten. Zwischen 11 und 17 Uhr bieten Antiquariate in Wattenscheid aus dem gesamten Bundesgebiet den Besuchern ein vielfältiges Angebot antiquarischer Bücher aus allen Sachgebieten an. Das Spektrum reicht auch in diesem Jahr von der schönen Literatur über die Geistes- und Naturwissenschaften bis zur Geographie. Von der Regionalliteratur über die Theologie und die Philosophie bis zu den Alten Drucken. Und natürlich allem, was irgendwo dazwischen liegt.
5. RUHR.Antiquaria 2013, Foto: Michael Solder
Über 30 Antiquariate, darunter das Rote Antiquariat des Pirckheimer Christian Bartsch haben sich verbindlich angemeldet. Bücherfreunde, Sammler und professionelle Händler haben damit wieder die Gelegenheit, ein sehr umfangreiches Angebot antiquarischer Bücher in Augenschein zu nehmen und interessante Titel zu erwerben. Daneben wird der fachliche Austausch eine wichtige Rolle spielen.
Die jeweils aktuellen Informationen zu der Veranstaltung finden Sie wie üblich auf der Internetseite der RUHR.Antiquaria.

Messe: 8. November 2015

Stadthalle Wattenscheid
Saarlandstraße 40
44866 Bochum

Sa, 24.10.2015

Buch Wien 2015

Der Pirckheimer Christian Bartsch (Rotes Antiquariat und Galerie Berlin - Wien) ist einer der Beteiligten am ersten Gemeinschaftskatalog des Verbands der Antiquare Österreichs, an dem sich 16 Antiquariate beteiligten. Auf besonderes Interesse aus diesem Katalog wird unter anderem ein aus über 1.100 handschriftlichen Seiten bestehender Teilnachlass von Ingeborg Bachmann stoßen, den der Wiener Antiquar Andreas Moser anbietet. Obwohl der Katalog, der durch Klick auf die Abbildung aufgerufen werden kann, anlässlich der Buch Wien erscheint, die Mitte November stattfindet und an dem alle beteiligten Antiquariate erstmals mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sind, können die gelisteten Titel bereits jetzt erworben werden.
Am Gemeinschaftsstand der Antiquare wird Isabelle Russo von der Restaurierwerkstatt Irenental verschiedene Buchbindetechniken demonstrieren und Tipps zur Instandhaltung und Pflege von Büchern anbieten. 

Auf der Messe wird in 2. erweiterter Auflage eine Bibliographie der expressionistischen Schriftreihe "Der jüngste Tag" von Josef Smolen vorgestellt.

Messe: 12. -15. November 2015

Messe Wien
Halle D

So, 06.09.2015

Antiquariatsliste Sept. 2015 des Roten Antiquariats

Liebe Bücherfreundinnen und Bücherfreunde,
auch wenn der Sommer noch in voller Pracht steht, beginnen wir mit dieser Liste unsere vielfältigen antiquarischen Aktivitäten in diesem Herbst. Am 17. Oktober nehmen wir zum zweiten Mal an der Antwerp Academy Art Book Fair in der Royal Academy of Fine Arts teil. Auf der Cologne Fine Art, die vom 18. - 22. November in der Messe Köln stattfindet, präsentieren wir zum ersten Mal Kunstdokumentationen, Fotobücher, Grafiken und Designobjekte der klassischen Moderne. Dazu erscheint Anfang November unser illustrierter Herbstkatalog „Kunst und Literatur". Mit unserem Wiener Geschäft nehmen wir vom 12. bis 15. November zusammen mit 14 österreichischen Antiquariaten an der BuchWien teil. Kurz vor der Messe wird es einen Gemeinschaftskatalog der ausstellenden Antiquariate geben, den wir Ihnen bei Interesse gerne zusenden. Die vorliegende Antiquariatsliste enthält neben Neueingängen aus unseren bekannten Rubriken eine Auswahl seltener Judaica sowie von Büchern vor 1900 aus einem aktuellen Ankauf. Wir wünschen viel Freude beim Lesen und Entdecken in dieser neuen Antiquariatsliste.
Christian Bartsch und die Kolleg(inn)en vom Roten Antiquariat

Do, 25.06.2015

Antiquariatsliste Sommer 2015

Das Rote Antiquariat legt für den Sommer 2015 eine aktualisierte Auswahl von Neueingängen vor, die neben den gewohnten Kategorien Kunst (71 Positionen), Grafik (11 Positionen), Literatur (182 Titel) und Exil (45 Titel) diesmal auch Verlagswerbung (89 Positionen) und 3 Positionen Bauhausbücher enthält.
Der Antiquariatsliste sind wie gewohnt kleine s/w-Abb. beigegeben. Neu ist die Gestaltung des Innentitels, diesmal mit einer Fotomontage von Warwara F. Stepanowa zu einem Gedicht von Wladimir Majakowski.


è Rotes Antiquariat und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

So, 15.03.2015

ein Besuch der Leipziger Buch- und Antiquariatsmesse

Durch verspätete Ankunft des Busses blieben zwei Stunden weniger als geplant für die Buch- und Antiquariatsmesse, aber der Besuch in Leipzig und die Gespräche mit vielen (Bücher-)Freunden hat die Fahrt gelohnt. Man kann sich unmöglich über das gesamte Messegeschehen informieren und es blieb mir auch keine Zeit, auch nur eine der zahlreichen Lesungen und Diskussionen zu besuchen. Neben einem allgemeinen Überblick über das Angebot der Verlage bot sich jedoch Gelegenheit, bei einige Freunde und Bekannte vorbeizuschauen, die ich als Mitglied von Bibliophilen-Organisationen oder von anderen Ausstellungen kennen und schätzen gelernt habe.
Und es waren wieder viele Gesichter dabei, die das erste Mal nach Leipzig kamen. Nicht so der Pirckheimer Dr. Topic-Matutin, der bereits das dritte mal mit der Neuhauser Kunstmühle und einer vielbeachteten Druck-Demonstration sowie einer Auswahl der in Neuhausen entstandenen graphischen und Buchkunstwerke vertreten war oder, ebenfalls Pirckheimer, Jürgen Schweitzer (Edition Curt Visel) mit der Zeitschrift Graphische Kunst. Linde Kauert musste ihre Edition Zwiefach ohne den verstorbenen Heinz Hellmis präsentieren, konnte aber trotz des traurigen Anlasses auf eine geplante Publikation zu diesem Typografen und verdienstvollen Pirckheimer verweisen. Hanif Lehmann war mit der Widukind Presse wie die Kinderbuchillustratorin Sylvia Graupner oder Klaus Raasch (ein Hinweis zu einer Gruppenausstellung dieses Buchkünstlers folgt) das erste Mal als Aussteller dabei, auch der Leipziger Bibliophilen-Abend präsentierte erstmals seine hervorragende buchkünstlerische Arbeit. Natürlich war Wolfgang Grätz von der Büchergilde Frankfurt/M vor Ort, Sabine Golde mit Carivari und Uta Schneider und Ulrike Stoltz, Barbara Beisinghoff zeigte ihre Arbeiten und Rainer Ehrt präsentiete u.a. einen Pressendruck in einer 20ger Auflage zu verschiedenen Übersetzungen von Baudelaires Les Plaintes d’un Icare (Klagen eines Ikarus - näheres hier).
Nicht nur meine Tochter war davon begeistert wie auch von der Vorstellung der Stiftung Buchkunst der Schönsten Bücher, entschloss sich dann, von den Eindrücken langsam überfordert, nach dem Besuch beim Hybriden-Verlag, wo man bei Hartmut Andryczuk und Felix M. Furtwängler das Werden eines Kunstprojekts miterleben konnte, einer
Fantasy-Lesung zu folgen, während ich mit den Pirckheimer-Mitgliedern Christian Bartsch und Riewert Quedens Tode auf der Antiquariatsmesse ins Gespräch kam. Und natürlich freute es, auch unter den Besuchern bekannte Gesichter zu sehen, wie Klaus und die Pirckheimerin Petra Heine.
Mitunter hatte man übrigens auch den Eindruck, gar nicht auf einer Buchmesse zu sein - allerdings bei der Intensität des Erlebten eine erfreuliche Abwechslung. Die Messe richtet sich seit Jahren auch an Comic-Freunde und wird durch vornehmlich jüngeres Publikum genutzt, sich in Manga-Kostümen zu präsentieren, so dass man sich manchmal inmitten eines japanischen Karnevals fühlt. Und als besondere Überraschung bot die Fattoria La Vialla neben hervorragend gestalteten Büchern zu italienischer Speisekultur und Lebensart auch die von ihr vertriebenen Weine, Olivenöle, Pasta und andere Köstlichkeiten zum Probieren - ein Stand, wie man ihn eigentlich von der Grünen Woche in Berlin kennt.
(ad)
Fotos © Abel Doering, weitere Fotos durch Klick auf das Bild

Di, 03.03.2015

21. Leipziger Antiquariatsmesse

Der Katalog der 21. Antiquariatsmesse, die seit 1995 in die Leipziger Buchmesse integriert ist, wurde vom Organisator Detlef Thursch online gestellt und kann hier oder durch Klick auf die Abbildung des Titels eingesehen werden. Unter den 56 Ausstellern in Halle 3 der Buchmesse finden sich wie immer auch die Mitgliedert der Pirckheimer-Gesellschaft Riewert Q. Tode, Christan Bartsch und Volker Riepenhausen.

Messe: 12. - 15. März 2015

Messezentrum Leipzig

So, 22.02.2015

Antiquariatsliste Februar 2015

In der ersten Antiquariatsliste des neuen Jahres präsentiert das Rote Antiquariat eine Auswahl von Neueingängen aus den Bereichen Kunst und Literatur. Ihr liegt ein aktueller Ausstellungs-Folder bei: Vom 10. März bis 30. April würdigt das Rote Antiquariat die Berliner Künstlerin Hannah Höch (1889 - 1978) mit einer kleinen Ausstellung in den Galerie-Räumen in Berlin-Charlottenburg.
Gemeinsdam mit dem Katalog kommt auch eine Auftaktverkaufsliste für das Jahr 2015 mit den Schwerpunkten Socialica, Exil und APO/Neue Linke. Die erste Rubrik wurde um einige sozialgeschichtliche Titel ergänzt bzw. aufgestockt. Hinzuweisen ist vor allem auf die Exil-Ausgaben der Arbeiter-lllustrierten-Zeitung (AIZ) bzw. des Nachfolgeblatts Volks-Illustrierte (VI) aus dem Verlagshaus von Willi Münzenberg. Geradezu sprichwörtich bilden sich in den AIZ-/VI-Ausgaben die Frontverschiebungen und antifaschistischen Mobilisierungen während des Spanischen Bürgerkriegs ab. Gleichfalls vermitteln die Fotoreportagen aus dem antikolonialen Befreiungskampf gegen die japanischen Okkupanten in China einen lebendigen Eindruck der damaligen Konfliktsituation.
Das Rote Antiquriat wird übrigens vom 27. Februar bis 1. März an der Züricher Antiquariatsmesse teilnehmen, die wieder im Vortragssaal des Kunsthauses Zürich stattfindet. Auch auf der Leipziger Antiquariatsmesse, die vom 12. bis 16. März in Halle 3 der Leipziger Buchmesse stattfindet, ist das Antiquariat wieder dabei.

Do, 05.02.2015

20. Antiquariats-Messe Zürich

Seit 20 Jahren ist die Antiquariats-Messe Zürich die einzige speziell für seltene und wertvolle Bücher, Autographen und Graphiken konzipierte Messe in der Schweiz. Initiiert von der Froschauer Genossenschaft wird die 20. Ausgabe der auch international geschätzten Antiquariatsmesse nunmehr von der Vereinigung der Buchantiquare und Kupferstichhändler in der Schweiz (VEBUKU / SLACES) organisiert.
30 Aussteller aus Deutschland, darunter auch der Pirckheimer Christian Bartsch, aus Österreich, den Niederlanden, der Schweiz und den USA präsentieren seltene und wertvolle Handschriften, Zeichnungen, Druckgraphiken, Plakate, Photographien und bibliophile Bucheinbände. Neben außergewöhnlichen Kostbarkeiten zeigen die international renommierten Antiquare auch interessante und preiswerte Stücke: vom Beginn des Buchdrucks bis zur Moderne und zur Avantgarde.
 
Messe: 27. Februar - 1. März 2015

Kunsthaus Zürich

Di, 09.12.2014

2 Verkaufslisten zum Jahresende

Das Rote Antiquariat Berlin/Wien platziert zielsicher vor den Festtagen zwei Antiquariatslisten mit einem spannenden und abwechslungsreichhen Angebot aus den von dort bekannten Rubriken Socialistica, Exil und APO/Neue Linke, sowie "Kunst und Literatur". Ein besonderes Augenmerk richtet der Herausgeber auf die äußerst seltenen KPD-Volkskalender, die Exil-Titel von und u Clara Zetkin und die Titel aus dem militanten Zweig der breiten linken Bewegungen nach 1968.

Mo, 17.11.2014

Aus dem Antiquariat 6/2014

Auf boersenblatt.net kann ab sofort das Inhaltsverzeichnis AdA 2014 eingesehen werden. In diesem Heft werden unter anderem auch wieder Pirckheimer zu Wort kommen, so Elke Rehder mit Anmerkungen zur "Schachnovelle" von Stefan Zweig und Hermann Wiedenroth mit einen erneuten Zwischenbericht über Die Werke Arno Schmidts im Antiquariat. Außerdem gibt es neben weiteren Katalogbesprechungen eine Vorstellung von Ulrich Faure eines bemerkenswerten Katalogs des Roten Antiquariats über John Heartfield, der gemeinsam mit seinen Kollegen von Christian Bartsch herausgegeben wurde. Und, neben weiteren Beiträgen, Berichten und einer Terminübersicht findet sich in diesem letzten Heft des Jahres das Inhaltsverzeichnis für 2014.
Übrigens kann Aus dem Antiquariat zum Kennenlernen
hier als Probeabo "3 für 1" bestellt werden.

Di, 28.10.2014

3. Hamburger Antiquariatstag

Im Jahre 2012 wagte der Veranstalter Detlef Thursch auch in Hamburg einen Neustart des Antiquariatstags, der die Tradition der 1990 ins Leben gerufenen Quod Libet in der Hamburger Börse aufgreift. Das Konzept der terminlichen Einbindung in den Hamburger Auktionsherbst scheint aufzugehen - auch 2014 werden wieder Ausstellern aus ganz Deutschland, dem umliegenden Ausland teilnehmen, darunter das Rote Antiquariat Berlin/Wien und Volker Riepenhausen aus Carlipa/Frankreich. Bislang haben sich 24 Antiquariate angemeldet.
 
Messe: 16. November 2014
 
Wiesendamm 3
22303 Hamburg

Do, 09.10.2014

Bilder von der Frankfurter Antiquariatsmesse

Für alle, die es nicht zur Antiquariatsmesse nach Frankfurt am Main geschafft haben, hier einige Fotos, am Eröffnungstag aufgenommen und freundlichgerweise bereitgestellt von Ursula Saile-Haedicke.
Vom Roten Antiquariat wird auf der Antiquariatsmesse auch eine Privatsammlung der Werke John Heartfields präsentiert und einen umfangreichen Katalog zusammengestellt. Das Rote Antiquariat ist mit dem Mitgled der Pirckheimer-Gesellschaft Christian Bartsch auf der Messe genau wie auch der Pirckheimer Volker Riepenhausen vertreten. Die Fotos können durch Klick auf die Abbildung der Vitrine aufgerufen werden.
Das Antiquariat T. Hatry aus Heidelberg bietet den literarischen Nachlass von Alfons Paquet an, der als erster Europäer mit der Transsibirischen Eisenbahn reiste, gezeigt wird u.a. auch der Koffer, mit dem er diese Reise unternahm.

So, 27.07.2014

Aus dem Nachlass Arthur Lehning

Der Sommerkatalog des Roten Antiquariats widmet sich dem Nachlass einer Teilbibliothek von Paul Arthur (Müller) Lehning (1899 - 2000), der sich als Sozial-Historiker, Essayist und Herausgeber der Interationalen Revue i10 an der Schnittstelle zwischen künstlerischer Avantgarde, institutioneller Forschung und sozialer Bewegung einen Namen machte. Als anarchosyndikalistischer und antimilitaristischer Aktivist wie auch als wissenschaftlicher Forscher und Sammler war Lehning ein Kosmopolit.
In seinem jahrzehntelangen politischen und künstlerischen Engagement hat Lehning ein umfangreiches publizistisches Werk geschaffen, das (tages-)politische und wissenschaftliche Beiträge umfasst. Ende der 1970er Jahre verzeichnet die Bibliographie von Lehnings Schriften bereits über 600 Titel. Davon erschienen allerdings lediglich etwa 40 in deutscher Sprache (in den 1920er Jahren zumeist in den anarchosyndikalistischen Zeitschriften Der Syndikalist und Die Internationale).
Als Anarchismusforscher hinterließ Lehning eine umfangreiche Sammlung zur historischen Arbeiterbewegung, die über das klassische Spektrum der libertären und verwandten Bewegungen hinaus, auch andere Themenbereiche abdeckt: die revolutionären Geheimgesellschaften seit der späten Aufklärung, die radikal-liberalen Denkschulen Englands, den Frühsozialismus und den Vormärz in England, Frankreich und den deutschen Landen, die Genese und Konstituierung der Sozialdemokratie in Deutschland, die internationalen politischen und gewerkschaftlichen Assoziationen der Arbeiterbewegung, den Marxismus in Gestalt der historischen, ökonomischen und philosophischen Grundlagenwerke. Im Bereich des revolutionären Syndikalismus pflegte Arthur Lehning eine wohl einzigartige Kollektion, die nahezu sämtliche Länder umfasst, in denen in diesem Bereich organisatorische Aktivitäten registriert werden können.
Vorangestellt ist dem Katalog ein lebensgeschichtlicher Beitrag über Arthur Lehning von seinem Sohn Percy B. Lehning. Der Katalog enthält 1047 gut kommentierte und teilweise mit Abb. versehene Positionen.
 
è Rotes Antiquariat und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

Do, 22.05.2014

Antiquariatsliste Mai 2014

In einer neuen Liste präsentiert das Rote Antiquariat wieder eine Auswahl von Neueingängen aus den Bereichen Kunst und Literatur. Anstelle des gewohnten Frühjahrskataloges erscheint diesen Sommer ein umfangreicher Verkaufskatalog zu John Heartfield, der eine bedeutende Privatsammlung präsentieren wird. Der Katalog wird als Buchpublikation erscheinen und kann im Roten Antiquariat bestellt werden. Informationen zur Subskription werden im Juni mitgeteilt. Dieser Antiquariatsliste liegt der Ausstellungsfolder zur aktuellen George Grosz-Ausstellung im Wiener Geschäft des Roten Antiquariats bei. Diese Ausstellung geht noch bis zum 7. Juni und wird danach in etwas modifizierter Form in den Berliner Galerie-Räumen gezeigt.

è
Rotes Antiquariat
und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

Sa, 29.03.2014

George Grosz (1893-1959)

George Grosz, einer der aufregendsten Berliner Künstler des 20. Jahrhunderts, wird in den kommenden Tagen in einer Ausstellung des Rote4n Antiquariats des Berlioner Pirckheimers Christian Bartsch in Wien geehrt. Bekannt wurde Grosz durch seine dadaistischen Provokationen gegen das deutsche Spießertum und international beachtet als bedeutender Künstler der „Neuen Sachlichkeit", war er auch immer ein politischer Künstler. Die Abscheu vor Militarismus und Krieg, die Parteinahme für die „kleinen Leute" waren Grundkonstanten seiner politischen Auffassung, die er nach seiner Emigration aus Berlin 1933 auch in seiner neuen Heimat in New York beibehalten hat. Die Verfolgung und Vernichtung seiner Weggefährten durch den braunen Terror und die beklemmende Entwicklung in der Sowjetunion verarbeitete er in seinen Zeichnungen nach 1933 genauso, wie er das Inferno des Zweiten Weltkrieges schon in seinen Bildern der späten 30er Jahre vorwegnahm.

Ausstellung: 16. April bis 7. Juni 2014

Rotes Antiquariat und Galerie
Florianigasse 36
1080 Wien