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Pirckheimer-Blog

Mo, 05.04.2021
500 Jahre Buchdruckerkunst, 1440 - 1940, Tunnelbuch, hrsg.: Bauersche Gießerei in Frankfurt, Illustration: Fritz Kredel
Fritz Otto, "Assistent" des Buchbinders Peter D. Verheyen stellt das Buch "500 Jahre Druckkunst" vor: "ohne die Buchdruckerei gäbe es viel weniger Buchkunst." (Fotos © Peter D. Verheyen)

Buchbinden ist immaterielles Kulturerbe

Das Buchbinder-Handwerk gehört seit dem 1. April 2021 zu den in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommenen lebendigen Traditionen.
Wir sind stolz, dass das Buchbinder-Handwerk diese besondere Würdigung erfährt“, erklärt Maik Beckmann, Vorsitzender des Bundes Deutscher Buchbinder, Aachen. „So wird unterstrichen, dass das Buchbinder-Handwerk historisch und gegenwärtig ein wesentlicher Teil unserer Kultur ist. Bucheinbände bewahren und schützen den auf Papier geschriebenen Inhalt; über die Jahrhunderte kommen unterschiedliche Materialien und Werkstoffe zur Anwendung. Letztendlich gilt es für das Buchbinder-Handwerk in besonderer Weise, historische und gleichzeitig traditionelle Bindetechniken nicht nur zu bewahren, sondern auch im Rahmen einer qualifizierten Ausbildung weiterzugeben. Die Anerkennung [...] unterstreicht einmal mehr die gesellschaftliche Bedeutung, Individualität und Einzigartigkeit des Handwerks – im Kontrast zur industriellen Massenproduktion“, unterstreicht Maik Beckmann.

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