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Pirckheimer-Blog

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Di, 22.04.2008

Ausstellung: ahn sang-soo

Die Schönheit der Hangul-Schrift

ahn sang-soo (*1952) ist vor allem durch seine wegweisenden Arbeiten zur koreanischen Schrift bekannt geworden und gehört zu den weltweit bekanntesten Gestaltern Koreas und des asiatischen Kulturkreises. Seine grafischen und typografischen Werke sind mit hohen internationalen Preisen ausgezeichnet worden und in allen neueren Werken zur Geschichte des Grafik-Designs und der Typografie abgebildet. Zuletzt wurde Ahn der Gutenbergpreis der Stadt Leipzig verliehen.
ahn sang-soo macht nicht nur die Formensprache des Hangul ansichtig. Vielmehr ist es sein soziales Engagement, das in seinen Arbeiten deutlich wird. Insbesondere die Themenstellungen in Zeitschriften und sie begleitenden Plakaten macht den kritischen Blick für die politische Umwelt sichtbar. Auch die Visualisation des Hangul-Tags stellt immer wieder den Bezug zu den realen Lebens- und Naturräumen Koreas her.

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach
ahn sang-soo: 23.04.2008 bis 22.06.2008

Mi, 16.04.2008

Malerbuchausstellung in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Horst Antes – Dieter Hoffmann
Dokumente einer Freundschaft

Gezeigt werden Künstlerbücher, die der bildende Künstler Antes gemeinsam mit dem Lyriker Hoffmann hergestellt hat. Beide kennen und inspirieren sich schon lange – 1963 lernten sie sich als Stipendiaten der Villa Massimo in Rom kennen. Antes zeichnete zu den gerade entstandenen Gedichten und es entstand das Italien-Buch für Ilka. Und auch Hoffmann läßt sich umgekehrt von Bildern zu Gedichten anregen, zu bestaunen im Stierstädter Gartenbuch, das Pappschablonen- und Pflanzen-Drucke von Horst Antes enthält.

Berühmt wurde Horst Antes mit seinen als Kopffüßler bezeichneten Figuren. Er lebt und arbeitet in Karlsruhe, Berlin und Italien. Dieter Hoffmanns vielschichtiges Lebenswerk zeichnet sich aus durch den freundschaftlichen Dialog mit vielen Künstlern, immer wieder läßt er sich auf fruchtbare Begegnungen zwischen Sprache, Kunst und Buch ein, experimentiert mit den Worten und ihrer Darstellung im Buch. Er lebt und arbeitet in Frankfurt a.M.
(Dr. Anne Tilkorn)

Ausstellung im Malerbuchkabinett
dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr
è
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Lessingplatz 1
38304 Wolfenbüttel
Tel.: +49 5331 808 213
mail

Mi, 02.04.2008

Ausstellung: Theatrum machinarum

Theatrum machinarum – Das technische Schaubuch der frühen Neuzeit

Die Bibliothek des Deutschen Museums besitzt weltweit die bedeutendste Sammlung an Maschinenbüchern. Bei diesen handelt es sich um aufwändig illustrierte technische Werke des 16., 17. und 18. Jahrhunderts. Sie zeigen uns den Stand der Technik in der frühen Neuzeit und vermitteln gleichzeitig ein Bild von phantastischen technischen Ideen und Projekten der Zeit.
Die prächtigen Schaubücher im Stil der Spätrenaissance und des Barock zählen zu den bedeutendsten Druckwerken der Epoche überhaupt. Ihre Illustrationen wurden meist als Kupferstiche ausgeführt. Diese aufwändige und teuere Art der Illustration zog in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in die Buchkunst ein und ersetzte nach 1600 immer mehr den bis dahin dominierenden Holzschnitt. Maschinenbücher zeigen uns Meisterwerke der Technik, sind aber auch selbst Meisterwerke der zeitgenössischen Buchgestaltung.

Das Deutsche Museum gibt zu der Ausstellung einen Katalog heraus (144 S., zahlreiche Abb., Preis 14,50 €).


Museumsinsel 1, 80538 München
Telefon: (089) 2179-224
Fax: (089) 2179-262
è mail
13. März – 25. Mai 2008, Eintritt frei

Di, 01.04.2008

Alfred T. Mörstedt

Alfred T. Mörstedt im Kunstkeller Annaberg
 
Auch in Annaberg-Buchholz war und ist Alfred T. Mörstedt, der 2005 achtzigjährig verstarb, ein geschätzter Künstler, wie sich am 15. März anläßlich der Eröffnung seiner Ausstellung im Kunstkeller erneut zeigte. Die Mörstedts hatten einst Carlfriedrich Claus in der Johannisgasse besucht und kannten auch den Annaberger Arzt und Kunstfreund Dr. Karl Fritz und dessen Sammlung. Die Ausstellung im Kunstkeller, die bis zum 12. Mai zu sehen ist, zeigt Collagen, Radierungen und Lithographien aus dem Nachlaß. Eine große Werkschau des Erfurter Künstlers war 2006 auch in der Burg Beeskow zu sehen. Mörstedt sagte von sich, er sei „in der Nachfolge des Bauhauses groß geworden und habe die Formenlehre Paul Klees überzeugend gefunden wie nichts sonst.“ Und er bestand darauf, daß Kunstgenuß nicht „ohne Mühe“ zu haben sei.

 

(U. Lang)
 
Willischstraße 11
09456 Annaberg-Buchholz

 

Di, 11.03.2008

Marc Chagall

Schätze der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main im Klingspor Museum Offenbach

Intensiv frequentiert als tagesaktuelle Wissenschaftsquelle, präsentiert die Universitäts­bibliothek Johann Christian Senckenberg nur selten Cimelien aus dem reichen Fundus ihrer Sammlungen.
Eine exquisite Gelegenheit ergibt sich in diesem Jahr im Klingspor Museum in Offenbach, das in drei Schritten herausragende Exemplare der Buchkunstgeschichte des 20. Jahrhunderts bei sich zu Gast haben kann.

Den Auftakt bildet eine Ausstellung mit Büchern Marc Chagalls, im weiteren Jahresverlauf folgen Werke von Miró, Chillida, Hockney, Dine und Rauschenberg.
Im Mittelpunkt der Chagall-Ausstellung steht ein Hauptwerk im Buchschaffen des Marc Chagall: Longos’ antiker Hirtenroman „Daphnis und Chloe“, den der Maler mit groß­formatigen Farblithografien illustrierte. 1961 erschien das Buch bei den Editions Verve-Tériade Editeur in Paris in einer Auflage von nur 250 Exemplaren.

Chagall schildert die Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer blühenden mediterranen Landschaft in eindrucksvoll farbigen Illustrationen. Das selten gezeigte Werk wird ergänzt um eine von Chagall illustrierte Bibel-Ausgabe von 1956, Nummern der originalgraphischen Zeit­schrift „Derrière le miroir“ und einige weitere Werke.

è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach
Marc Chagall: 14. März bis 25. Mai 2008

Do, 21.02.2008

Ausstellung: Die bunte Welt

Die bunte Welt – Buchkunst für Kinder
Künstlerisch illustrierte Kinderbücher in Wien 1890 – 1938

Eine Ausstellung unseres Mitglieds „Museum Burg Wissem“ vom 10. Februar bis 6. April 2008

Wien war um 1900 nicht nur Kaiserstadt und Metropole eines großen Vielvölkerstaates in Mitteleuropa, sondern auch eines der Zentren der kulturellen und künstlerischen Moderne. Hier entstanden zahlreiche anspruchsvoll illustrierte Kinderbücher, an deren Produktion sowohl bedeutende Künstler wie beispielsweise Kolo Moser oder Heinrich Lefler aber auch Institutionen wie die Wiener Werkstätten maßgeblich beteiligt waren. In der Ausstellung wird anhand ausgewählter Buchbeispiele sowie entsprechender Begleit- und Dokumentationsmaterialien die Entwicklung der Kinderbuch-Kunst in Wien anschaulich nachvollzogenund zugleich die Zusammenhänge mit politischen und gesellschaftlichen Faktoren deutlich gemacht. Zugleich ist die Präsentation die erste umfassende Zusammenschau von Werken dieser Hochphaseder europäischen Buchkunst für Kinder.

Sämtliche Exponate stammen aus der bedeutendsten Sammlung Wiener Kinderbücher des Jugendstils und des Art Deco von Prof. Dr. Friedrich C. Heller.

Parallel zur Ausstellung erscheint im Wiener Verlag Christian Brandstätter das von Prof. Dr. Friedrich C. Heller verfasste èHandbuch zum künstlerisch illustrierten Kinderbuch in Wien 1890-1938 – Die bunte Welt“ mit zahlreichen Abbildungen, einer kommentierten Bibliographie sowie einem Lexikon der Illustratoren, Autoren und Herausgeber.

è Burg Wissem, Bilderbuchmuseum
Burgallee
53840 Troisdorf

Mi, 13.02.2008

Ausstellung: Aufbrüche

Buchkunst zwischen Pergament und Plexiglas
Neue Sächsische Galerie und Stadtbibliothek Chemnitz

Die Ausstellung geht der Frage nach: Was haben historische Bücher aus dem Bestand der Stadtbibliothek Chemnitz mit zeitgenössischen Künstlerbüchern der Neuen Sächsischen Galerie gemeinsam? Speziell zum Thema beschäftigten sich acht Künstler/innen (u.a. Tina Flau. Bettina Haller und Klaus Süß) mit der Erzählung "Aufbrüche" (1968) von Wolfgang Hilbig, dem 2007 verstorbenen sächsischen Autor.


Erstmals werden auch Teile der kostbaren Büchersammlung aus der Zeit des entstehenden Buchdrucks der Öffentlichkeit präsentiert, so das älteste und wertvollste Buch der Stadbibliothek, die „Biblia Latina“ (1277).

è
DAS tietz, Chemnitz
26.02. bis 23.04.2008
(Eintritt am 26.02. frei, danach 4,-/ ermäßigt 3,- EUR)

Di, 29.01.2008

ÖNB - Handschriftenpräsentation im Prunksaal


Zum Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialoges:
Präsentation von Reproduktionen ausgewählter Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek im Prunksaal


Anlässlich des 2008 stattfindenden „Europäischen Jahres des Interkulturellen Dialoges“ veranstaltet die Österreichische Nationalbibliothek in Zusammenarbeit mit dem Verein Intercultural Social Project eine kleine, exquisite Präsentation. Gezeigt werden hochwertige Digitaldrucke auf Büttenpapier nach Motiven aus mittelalterlichen und frühzeitlichen Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek.

Vielfältig wie die Herkunfts- und Entstehungsländer der Handschriften sind die ausgestellten Motive: Von detailreichen Illustrationen aus dem „Reiner Musterbuch“, die indische Monster und Kühe zeigen, über farbenfrohe Bilder des osmanischen Heeres aus dem „Türkischen Volksleben“ bis hin zur Darstellung von Sternzeichen in einer hebräischen und Alexander des Großen in einer persischen Handschrift spannt sich der Bogen.

Unabhängig von der permanenten Aktualität des Dialoges zwischen den Kulturen ist die Epoche des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Renaissance beispielgebend dafür, wie – ausgehend von der damaligen Wiederbelebung der Antike – der Austausch zwischen den Kulturen der byzantinischen und arabischen Welt, des Judentums und der vielfältigen geistigen Strömungen des Abendlandes, Wissenschaft und Kunst sich wechselseitig befruchtend weiterentwickelt haben.

Das Projekt soll einen Beitrag leisten zur Entfaltung der Kulturen unter Wahrung ihrer nationalen und regionalen Vielfalt und hebt gleichzeitig das gemeinsame kulturelle Erbe hervor. Es soll Verständnis und Bewusstsein dafür geschaffen werden, wie positiv das Zusammenleben in der Vielfalt ist und wo kulturelle Unterschiede als etwas Interessantes und Bereicherndes wahrgenommen werden können.

Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger: „Ich sehe das Jahr des Interkulturellen Dialoges als Möglichkeit, Brücken zwischen den Kulturen zu schaffen, die Auseinandersetzung Europas mit anderen Kulturkreisen anzuregen und nicht zuletzt den Zugang der EuropäerInnen zur eigenen Kultur zu verbessern.“

Die vom Intercultural Social Project aufgelegten Drucke können käuflich erworben werden. Sie erscheinen in limitierter Auflage (900 Stück) auf Büttenpapier (Bestellung). Der Reinerlös kommt sozialen Projekten im In- und Ausland zugute.
Die Digitaldrucke sind von 29. Jänner bis 6. April 2008 im Prunksaal zu sehen, weitere Präsentationen in den Bundesländern und im Ausland sind in Planung.

è Österreichische Nationalbibliothek
Tel. (+43 1) 534 10-270
* ruth.gotthardt@onb.ac.at
è Intercultural Social Project

Do, 24.01.2008

Antike in der Karikatur

Im Satiricum unseres korporativen Mitglieds è Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz wird am Samstag, den 2. Februar die Ausstellung „Antike in der Karikatur“ eröffnet. Das Thema beginnt mit Honoré Daumier und seinen „Histoires Anciennes“ und führt über die Karikatur der DDR bis zur Jetztzeit.
Trotz der Bauarbeiten sind in mehreren Räumen der Beletage circa hundert Blätter zu sehen.
Götter und Halbgötter, Heroen und Heroinen der griechischen Mythologie und Gestalten der antiken Geschichte wurden von Karikaturisten auf menschliches Maß gestaucht und müssen sich nun im irdischen Alltag bewähren.
Für so ziemlich jede Situation im Leben gibt es eine Entsprechung in der überlieferten römischen oder griechischen Geschichte oder der Mythologie der antiken Götter. Meist hat es der moderne Vertreter sogar schwerer als sein antiker Vorgänger. Während der echte Sisyphus als Strafe in der ewigen Verdammnis einen Stein auf einen steilen Berg rollen muß, der ihm kurz vor dem Gipfel jedesmal wieder entgleitet, kommt der zeitgenössische Sisyphus bei gleicher Tätigkeit ins Grübeln: „Sinnlos isses ja, aber es ist von oben eben so angeordnet.“

Die Ausstellung läuft bis zum 31. Mai 2008


è SATIRICUM Sommerpalais Greiz
Greizer Park Postfach 1146 07961 Greiz
Tel. (0 36 61) 70 58-0 Fax (0 36 61) 70 58-25
*
E-Mail

Mi, 23.01.2008

Sternstunden eines Mäzens

Briefe von Galilei bis Einstein aus der Sammlung Ludwig Darmstaedter

Die „Ludwig Darmstaedtersche Autographen Sammlung zur Geschichte der Wissenschaften“, wie Darmstaedter sie in seiner Schenkungsurkunde bezeichnet wissen will, oder die „Sammlung Darmstaedter“, wie sie in Fachkreisen einfach heißt, ist eines der bedeutendsten Vermächtnisse, das unser korporatives Mitglied, die Staatsbibliothek im Laufe ihrer Geschichte zum Geschenk erhielt.
Als Darmstaedter die Sammlung der Königlichen Bibliothek im Jahre 1907 übereignete, sollten noch einmal zwei Jahre vergehen, bis am 1. April 1909 die etwa 6.000 Dokumente umfassende Sammlung in der Bibliothek eintraf. Im November des Jahres wurde sie dann im Akzessionsjournal wie folgt vereinnahmt: „Die Autographensammlung des Prof. Dr. Ludwig Darmstaedter, bestehend in Briefen der bedeutendsten Forscher der Geschichte der Wissenschaften vom 16. Jahrhundert bis in die neueste Zeit mit der Bestimmung der weiteren Fortführung von dem Genannten gestiftet.“

Zur Feier der Übergabe der Sammlung an die Königliche Bibliothek vor 100 Jahren ehrt die heutige Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz mit einer Ausstellung den Mäzen Ludwig Darmstaedter: 60 Dokumente der berühmtesten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst, Literatur und Geschichte sind nur einige Beispiele für die allumfassende Tiefe und Breite, mit der uns Darmstaedters Autographensammlung begegnet.

Der Katalog gibt erklärende Details zu den Dokumenten, die auch in der Ausstellung zu sehen sind. „Sternstunden eines Mäzens“ sind die Erwerbungen all dieser Dokumente für die Staatsbibliothek bis heute.

23. Februar – 12. April 2008
Ausstellungsraum
è Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Haus Potsdamer Straße 33
Berlin-Tiergarten

Montag – Samstag 11 – 19 Uhr
sonn- und feiertags sowie am 22. März 2008 (Karsamstag) geschlossen
Eintritt frei

Di, 22.01.2008

Buchgeschichten

500 Jahre Drucker, Verleger und Bibliotheken in Stendal

Ausstellung der Winckelmann-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Stendal im Winckelmann-Museum
vom 22. Oktober 2007 bis 2. März 2008

Die weite Verbreitung des Buches und des Lesens verdanken wir der europäischen Aufklärung. Auch an Stendal ging diese geistesgeschichtliche Entwicklung nicht vorbei. Im 18. Jh. entstand aus einer bescheidenen Druckerei Franzen eine florierende Druck- und Verlagsanstalt mit angeschlossener Buchhandlung, die unter dem Namen „Franzen und Grosse“ eine regionale, ja hin und wieder auch überregionale Wirkung erzielte. Seit den 80er Jahren des 18. Jh. versuchte der neu begründete Verlag ein breites thematisches Programm durchzusetzen und übernahm das „Altmärkische Intelligenz- und Lese-Blatt“, das knapp 100 Jahre erschien. Schulprogramme und -schriften, pädagogische Schriften und Literatur, besonders das klassische Altertum betreffend, standen im Verlag ganz oben an. Spezielle „Schul-Buchhandlungen“ wurden dafür in anderen Städten der Altmark, eine eigene Leihbibliothek und ein Antiquariat eröffnet und Lesegesellschaften gefördert.
Die Ausstellung und der Katalog behandeln auch die Buchgeschichte vor und danach, vom 15. Jh. bis in die erste Hälfte des 20. Jh. Seite 1487 druckte hier Joachim Westfal. Sein bedeutsamster Druck von 1488, der sog. Sachsenspiegel, wurde für Stendal ein verbindliches Rechtshandbuch. Drucker und Buchbinder sind seit der Mitte des 17. Jh. wieder anzutreffen. Das ausgehende 16. Jh. brachte in Stendal aber auch bedeutende Büchersammlungen hervor, wie die Dombibliothek St. Nicolai zu Stendal und die Bibliothek der Schönbeckschen Fundation, die ebenfalls in der Ausstellung gestreift werden.

Katalog: 148 Seiten mit 224 Farb- und Schwarzweiß- Abbildungen, 29,00 Euro

è
Winckelmann-Gesellschaft e.V.
Winckelmannstr. 36/37
39576 Stendal
Tel.: 03931 215226
Fax 03931 215227

Mo, 21.01.2008

Bruno Griesel

u.a.
ROKOKO

18. Januar - 15. März 2008


è Kunsthaus Müller
Galerie für zeitgenössische Kunst
Markt 6
07343 Wurzbach/Thüringen
*
verlag.baerbel.mueller@web.de

Sa, 19.01.2008

Buchmagie

Künstlerbücher von NAUM - BooK - ART Suomi

NAUM – BooK – ART Suomi wurde in Finnland gegründet und ist eine Initiative von Tatjana Bergelt, finnische Buchkünstler national und international vorzustellen.

„NAUM“ kommt aus dem Russischen und spielt darauf an, dass diese Bücher den Geist ansprechen. Die Künstler/innen präsentieren mit ihren Künstlerbüchern Wortgefechte, Bildwälder, Gedankenwelten und Wortbilder.
NAUM – BooK – ART Suomi besteht derzeit aus den Künstler/inne/n Tatjana Bergelt, Joakim Eskildsen, Eeva-Liisa Isomaa, Juha Joro, Olof Kangas, Jouko Ollikainen, Alexander Reichstein, Cia Rinne, Sándor Vály und Senja Vellonen.

Das Künstlerbuch wird von Anfang bis Ende von einer Person hergestellt. Der Künstler kann andere Fachleute zur Hilfe ziehen, ist aber allein für den Inhalt und die Form verantwortlich. Hierin unterscheidet sich das Künstlerbuch vom traditionellen Buch, an dessen Herstellungsprozess neben dem Schriftsteller auch andere, das Endresultat wesentlich beeinflussende, Fachleute beteiligt sind, wie z.B. der Verleger, der Drucker, der Grafiker und nicht zuletzt der Verkäufer.

24.1.-29.2.2008
Mo 10-17, Di-Do 11-19, Fr 9-15 Uhr (24.1. bis 15.00 Uhr)
Ausstellungseröffnung: Mi 23.1.2008 / 19.00 Uhr
Finissage: Do 28.2.2008, 19.00 Uhr: Tatjana Bergelt stellt die Künstlerbücher und ihre Erscheinungsformen vor.
è
Finnland-Institut
Georgenstr. 24
10117 Berlin-Mitte
(Bahnhof Berlin-Friedrichstraße)

Max Uhlig



walz kunsthandel präsentiert in seiner ersten überregional bedeutsamen Verkaufsausstellung des Jahres 2008 vom 17. Februar bis 28. März den Pirckheimer-Preisträger (1966) Max Uhlig mit einer qualitätsvollen Auswahl großformatiger Landschaftsarbeiten in Öl sowie einem Querschnitt graphischer Landschaftsdarstellungen in der Technik der Aquatintaradierung.

Die Ausdruckfindung - Uhligs Gespür für die Symbolik zeitlich begrenzter und von Lebensrhythmen bestimmte Existenz - soll am Beispiel von in den achtziger Jahren in Mecklenburg und im Folgenden dann in Südfrankreich entstandener Bildgruppen thematisiert und auf die bildnerischen Innovationen französischer Künstler wie Cézanne, Matisse oder Monet bezogen werden. Zitat Friedrich Dieckmann, Die Zeit vom 25. September 2003: „Angesichts der Gewalt, mit der schwärzliche Töne (…) in die farbig glühende Welt einfallen, liegt es nahe, einige späte Landschaften van Goghs als eine Initialpunkt dieser Bildweise zu erkennen“. Jackson Pollock, Hauptvertreter des abstrakten Expressionismus des 20. Jahrhunderts, liefert dem heutigen Betrachter weitere ästhetische Wegmarken zur Annäherung an das Oeuvre eines Max Uhlig.

Vernissage: Sonntag, 17. Februar, 11 Uhr
Öffentliche Führungen durch die Ausstellung:
Freitag, 29. Februar, 18 Uhr
Samstag, 15. März, 15 Uhr
Donnerstag, 27. März, 18 Uhr

Eintritt frei.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11-13 Uhr und 15-18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 07551-93 77 92
info@walz-kunsthandel.de
è walz-kunsthandel

Mi, 09.01.2008

Ausstellung: Baldwin Zettl