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Pirckheimer-Blog

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Mi, 03.05.2017

Hannes Hübner

In der Büchergilde Buchhandlung Am Wittenbergplatz wird eine Ausstellung mit Druckgrafik des 1939 in Leipzig geborenen und in Heidelberg lebenden Hannes Hübner stattfinden.
Der Künstler wird seinen Teil des Verkaufserlöses dem Verein „Die Welt des Lesens e.V.“ zugute kommen lassen. Er möchte damit einen Beitrag zur Leseförderung leisten. Noch ein schöner Grund, diese ungewöhnlichen, facettenreichen Zeichnungen auf sich wirken zu lassen und das eine oder andere Kunstwerk nach Hause nehmen. Sie können sich daran erfreuen und Kinder werden zum Lesen motiviert.
Fast vierzig Jahre arbeitete Hannes Hübner als Architekt. Mit Tuschefüllern und einer Reißschiene entstanden zahlreiche Strichzeichnungen. Rational Geordnetes als Basis für das Bauen von Häusern.
Seit etwa 10 Jahren entstehen Grafiken, die manch Irrationales einfangen. Teils mit Humor. Aber auch Abgründiges findet den Weg zum Licht. Spielerisch entwickeln sich Selbstgespräche auf dem Papier, erwecken Figuren zum Leben. Diese machen sich in einer Vielzahl von Varianten selbständig. Die einzelnen Blätter haben keine Titel. Es sind Illustrationen zu Geschichten, die noch geschrieben werden müssen. Von wem auch immer.

Vernissage: 8. Mai 2017, 19:30 Uhr
Einführung: Günter Rudolf Kokott, Gisela Hübner-Dross liest Lyrik und Prosa
Ausstellung: Mai - 8. Juli 2017
Finissage: 8. Juli 2017, 19:30 Uhr

:Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz
Johanna Binger GmbH
Kleiststr. 19 - 21 10787 Berlin

Purgatory Pie Press

Ab Ende April wird in der Eremitage Gransee die Ausstellung 40 YEARS PURGATORY PIE PRESS - BOOKS & PRINTS FROM NEW YORK eröffnet. Die Künstler Esther Smith und Dikko Faust kommen "directly from New York City" und werden anwesend sein! Die einzige Gelegenheit in Europa, diese Ausstellung zu sehen! Kommt massenhaft und merkt Euch schon mal den Termin vor. Bahnfahrer aus Berlin müssen etwas mehr Zeit einplanen: die BahnAG hat mal wieder Schienenersatzverkehr angekündigt: diesmal zwischen Gesundbrunnen und Oranienburg. Lasst Euch nicht abschrecken und zeigt Flagge für die deutsch-amerikanische Freundschaft der anderen Art. Zu Obama und seinen christlichen Fundamentalisten in Berlin sollen andere gehen. Am klügsten ist es wohl, mit der S-Bahn nach Oranienburg zu fahren und dort in den RE 5 umsteigen ...
(Marc Berger)

Ausstellung: 27. Mai - 9. Juli 2017

è Eremitage Gransee
Galerie für zeitgenössische Buchkunst und Druckgraphik
Mauerstraße 4a | 16775 Gransee

Sa, 29.04.2017

Margit Grüger

DAS UNDINE-PROJEKT. FARBHOLZSCHNITTE

Undine ist der Sage nach ein weiblicher Wassergeist, eine Nymphe, die erst dann eine Seele bekommt, wenn sie sich mit einem Menschen vermählt. Einem untreuen Gatten bringt die Undine jedoch den Tod. Die Figur der Undine stammt aus der Stauffenberger-Sage, der Stoff ist wohl um das Jahr 1320 entstanden.
Margit Grüger, Auf Seerosen, Farbholzschnitt,
Unikat Auf Plakat gedruckt
Margit Grüger, deren Undinen-Zyklus unsere Ausstellung zeigt, wurde zur Auseinandersetzung mit dem Thema durch Ingeborg Bachmanns Erzählung „Undine geht“ aus dem Jahr 1961 angeregt. Die Wasserfrau Undine ist bei Ingeborg Bachmann eine geistig unabhängige, selbständige Muse, die die Männer versteht, und zu der diese sich hingezogen fühlen.
Bachmann verleiht Undine allerdings nicht nur die Stärke und die Selbständigkeit, die sonst nur Männern zugesprochen werden, sondern unterwirft sie auch dem Zwang, die Männer zu lieben. Sie muss aus dem Meer auftauchen, „Hans“ (ihr Synonym für den Mann schlechthin) rufen, die Männer locken und besitzen. Bachmann nutzte den Undine-Mythos, um ein damals neues Bild von der Beziehung zwischen Mann und Frau zu beschreiben, das von gegenseitiger Anziehung, aber auch vom Kampf bis aufs Messer berichtet.
Margit Grüger setzt die Akzente anders: Sie besetzt die Männerrolle mit einem Seehund, also einem Wesen, das mit der Nymphe in deren Element leben kann und sich durch Neugierde und die Lust am Spielen auszeichnet. Nixe und Tier gehen mit unverhohlener Sympathie miteinander um. Man könnte (hier schreibt ein Hans!) die Bilder lesen als Reverenz an den modernen Mann, der gelernt hat, in ebenbürtiger Partnerschaft zu leben, die Daseinsbedingungen seiner Partnerin zu teilen, der neugierig, offen und beweglich ist.
(Wolfgang Grätz im 210. Frankfurter Grafikbrief)

Ausstellung: 28. April - 10. Juni 2017

è Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt
An der Staufenmauer 9
60311 Frankfurt/M

So, 23.04.2017

Anja Harms

Anfang Mai wird in der Galerie DRUCK & BUCH die Ausstellung über „30 Jahre Künstlerbücher“ von Anja Harms eröffnet.
Anja Harms ©: Dachbewohner, 1991, 21 Linolschnitte
2013 wurden in der Galerie mit den mannshohen Buchskulpturen die aktuelle Zusammenarbeit von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries ausgestellt, diesmal wird das buchstäbliche Augenmerk auf das kontinuierliche Schaffen von Anja Harms gelegt. Geschaffen in kontrastreichem Linolschnitt und subtilen Schichtungen, in ungewöhnlichen Formaten und experimenteller Typographie. Handwerklich perfekt bringen sie die gewählten bildreichen Texte von Celan, Bachmann, Arp oder der Kalevala zu poetischer Schönheit. Neben exemplarisch gezeigten Arbeiten aus drei Jahrzehnten werden auch aktuelle Künstlerbücher gezeigt.

Vernissage: 4. Mai 2017, 19 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin
Ausstellung: 5. Mai - 6. Juni 2017

è Galerie DRUCK & BUCH
Susanne Padberg
Berggasse 21/2
A - 1090 Wien

Furtwängler goes Underground

„Die ganze Welt ist ein großer Gag“

Das neueste Werk von Felix M Furtwängler wird ab heute im Grassi-Museum für Angewandte Kunst in Leipzig vorgestellt: Ein Künstlerbuch zum Thema Schallplatte mit einer grandiosen Installation aus dem Computer.
Foto: Ralph Aepler
Felix Martin Furtwängler (lks.) ist den Pirckheimern als einer der produktivsten Buchkünstlern der Gegenwart bekannt. In seinem 2015 vorgelegten Malerbuch „Furtwängler goes Underground“ reflektiert er seine Rockmusik-Erfahrung der 1960er und 1970er Jahre in Farbdrucken, denen Texte verschiedener Autoren beigegeben sind. In einem eigenen Raum kann der Besucher in eine mediale Installation mit visualisierter Musik eintauchen und in dem originalgraphischen Buch blättern.

Ausstellung: 22.04. - 28.05.2017

GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig

Fr, 21.04.2017

Albert Ebert

Albert Ebert: Im Atelier, Lithographie, 1965,
Plakat zur Ausstellung in Ahrenshoop
Am kommenden Donnerstag wird in der Galerie der Berliner Graphikpresse die Ausstellung "Albert Ebert: Das druckgraphische Werk". Mit dieser Ausstellung wird ein umfassender Einblick in das druckgraphische Werk des Hallenser Malers Albert Ebert (1906-1976) geboten, dessen naiv-poetische  Arbeiten sich seit Jahrzehnten in der Publikumsgunst halten, in Berlin aber lange nicht mehr in einer größeren Ausstellung gezeigt werden konnten. Viele bekannte und beliebte, aber auch einige sehr seltene Radierungen und Lithographien werden zu sehen sein.
Darüber hinaus wird mit einer kleinen Gedenkausstellung an den ebenfalls aus Halle stammenden Maler Otto Möhwald erinnert, der im Herbst 2016 plötzlich ums Leben kam. Hier zeigen wir schwerpunktmäßig Lithographien.

Vernissage: 27. April 2017, 19 Uhr, Einführende Worte: Prof. Klaus Hammer, Musik: Josef Lehmann, Klarinette
Ausstellung: 27. April - 2. Juni 2017

è Galerie der Berliner Graphikpresse
Silvio-Meier-Str. 610247 Berlin

Do, 20.04.2017

Oberton- und andere Orgien

Hubert Kretschmer, Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft präsentiert eine Ausstellung von Künstlereditionen des Berliner Hybriden-Verlags des Pirckheimers Hartmut Andryczuk.
Gezeigt werden Archiv- und Werkausgabe der Sprechstücke von Hartmut Geerken mit 14 Audio-CDs / das Diarium von Mynona aus dem Jahre 1944/1945 mit Justus Irrleiche bei der Ahnenforschung / Fehlberliner U-Wirr – Lautpoesie von Jaap Blonk / An Paenhuysens Underwear Secrets und ein Totengespräch mit Ottfried Zielke.

Besuch nach Absprache über
E-Mail oder 089-123 45 30
Ausstellung: 27. April bis 2. Juni 2017

Archive Artist Publications,
München, Türkenstraße 60 RG UG

Di, 18.04.2017

save the date

Ein Illustrator und
Gebrauchsgraphiker
aus Leidenschaft

Werner Klemke zum 100. Geburtstag

Eröffnung der Ausstellung
Donnerstag, 4. Mai 2017, 19 Uhr
Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Fr, 14.04.2017

Druckfrisch 2017

Am kommenden Freitag wird in der Werkstatt Künstlerische Lithographie in Treptow um 19.00 Uhr die Ausstellung "Druckfrisch 2017" eröffnet. Folgende Künstler nehmen an der Ausstellung teil: Katharina Albers, Peter Bertram, Klaus Dittrich, Monika Hipfel, Birgit Krahl-Stölben, Anna Maier, Rosanna Merklin, Hannah Birgit Neumann, Rashid Salman, Marianne Schröder, Peter Schulz Leonhardt, Pia Szur, Jill Tegan Doherty und Petra Wildenhahn.

Ausstellung 19. Mai - 21. September 2017

Defreggerstraße 12, 12435 Berlin-Treptow

Mo, 10.04.2017

Luther – Leipzig – Letterpress!

Martin Luther macht Druck

Die Stadt Leipzig ist eng mit der Reformation und der Persönlichkeit Martin Luthers verbunden. Das Museum für Druckkunst möchte seinen Besuchern eine besondere Facette im Wirken des Reformators verdeutlichen, bei der die Mediengeschichte im Fokus steht: Die massenhafte Verbreitung gedruckter Texte in deutscher Sprache. Die Durchsetzung der Reformation und der Ideen Martin Luthers hätte ohne den Buchdruck nie die uns heute bekannte Dynamik erfahren. Leipzig, zur Frühzeit der Reformation bereits ein bedeutender Druckort, spielte dabei eine wesentliche Rolle. Hier druckte Melchior Lotter 1518 in seiner Offizin frühe Schriften des Reformators, bevor er ab 1520 seine berühmte Druckerei in Wittenberg etablierte.
Plakat Wortschöpfungen Luther
© Museum für Druckkunst Leipzig
Zum Reformationsjubiläum erleben Besucher in den authentischen Werkstätten des Museums für Druckkunst die Entstehung von Druckmedien um 1500. In der Schriftgießerei wird vor den Augen der Besucher eine Schwabacher gegossen - die gebräuchlichste Schrift der Reformationsdrucke. Und unter dem Motto „Setze und drucke deine eigene These“ kann man wie zur Zeit Luthers im Handsatz eigene Texte aus Bleilettern setzen. Wie damals Printmedien vervielfältigt wurden, wird an einer historischen Handpresse vorgeführt. Verdeutlicht wird dabei auch der enorme Arbeitsaufwand für Druckschriften, die in der Lutherzeit bereits hohe Auflagen erreichten und die Welt nachhaltig veränderten.

Ausstellung: 4. Mai - 24. September 2017

è Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38,
04229 Leipzig

So, 09.04.2017

Wege im Holz

Holzschnitte von Carsten Gille und Matthias Schroller

Malerisch-expressive Farbholzschnitte aus der „verlorenen Form“ überwiegend von Hand gedruckt von Carsten Gille in einem spannenden Gegenüber zu den gebauten farbigen und schwarz-weißen Holzschnitt-Formen von Matthias Schroller präsentiert die 99. Ausstellung des Druckgraphik-Ateliers.
Carsten Gille, geboren 1959 in Berlin, studierte in Dresden 1979 - 1981 Germanistik und Kunsterziehung, brach dann ab, um sich ausschließlich der freien Kunst zu widmen und bildete sich als Autodidakt weiter durch intensive Konsultationen bei den Berliner Malern Harald Metzkes, Dieter Goltzsche, Lothar Böhme sowie Hans Vent. Diese „Berliner Schule“ orientierte sich an der „reinen Ästhetik“ der Cezanne´schen Bildauffassung. Dies verband Gille, seit 1982 auf einem Gehöft im erzgebirgischen Frauenstein sowie in Berlin lebend und arbeitend, mit der nachimpressionistischen Maltradition der Dresdner Schule zu einer eigenen Ausdrucksweise.
Matthias Schroller, geboren 1963 in Gardelegen/Altmark, absolvierte in den achtziger Jahren ein Pädagogik-studium Kunsterziehung und Deutsch an der Universität Greifswald. Mit einem Forschungsstipendium studierte er an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Malerei bei Dieter Goltzsche. Anschließend war er zwei Jahre bis 1993 mit einem Gastlehrauftrag in der Kunsterzieherausbildung in Greifswald tätig, betreute die dortige Druckwerkstatt und gab Kurse für Malerei und Radierung. 1994 – 1999 studierte er Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Max Uhlig, bis 2001 war er Meisterschüler bei diesem. Seitdem ist er, lebend in Dresden, freiberuflich als Maler, Grafiker und in der Denkmalpflege tätig.

Eröffnung: Sonnabend, 22. April 2017, 17 Uhr, es spricht: Volker Henze Musik: Konstantin Popow, akustische Gitarre
Ausstellung: 22. April - 30. Mai 2017

Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3

10407 Berlin

Mi, 05.04.2017

Dichter Nebel im Prellbock

Im Eisenbahnmuseum Lunzenau findet in Kürze eine Ausstellung mit Cartoons und Grafik zum Buch "Wenn ich Flügel hätt" von Ludhardt M. Nebel statt.
Schon in Leipzig war das ein glanzvoller Höhepunkt des Mironde Verlags der Pirckheimer Freunde Birgit und Andreas Eichler. Das Buch brilliert mit vielen Illustrationen u.a. von Rainer Ehrt und Klaus Ensikat.

Eröffnung: 8. April 2017, 19 Uhr mit Ludhardt M. Nebel im Gespräch mit Dr. Andreas Eichler, musikalisch begleitet vom Nebelhornbläser, danach Signierstunde
Ausstellung: 8. April - 8. Mai 2017

Prellbock
Burgstädter Str. 1, 09328 Lunzenau

Di, 04.04.2017

Private Bilderbücher

In der Veranstaltungsreihe „Kinderbuch im Gespräch" der Staatsbibliothek zu Berlin wird Herr Professor Friedrich C. Heller über „Private Bilderbücher" referieren.
„Private Bilderbücher" - also Bilderbücher, die nicht über die offiziellen Vertriebswege kommerzieller Verlage ihre Verbreitung finden, stellen für Sammler und Bibliographen eine große Herausforderung dar. Einerseits befinden sich darunter wahre Schätze der Bilderbuchkunst, anderseits ist ihre Existenz oft nur durch Zufall oder umständliches Nachforschen eruierbar und über Bibliographien zumeist nicht nachweisbar.
Der rote Faden; Illustration: Ernst Kutzer. – Text (in einem Begleitheft):
Armin Brunner. Wien, Gesellschaft für graphische Industrie, o.J. [1921].
13,8 x 21,5 cm. Sammlung Friedrich C. Heller
Friedrich C. Heller - seit Jahrzehnten auf der Suche nach solchen ungewöhnlichen, unbekannten und überraschenden Büchern - wird versuchen, die Eigenheiten der privaten Bilderbücher in Vergangenheit und Gegenwart systematisch zu erfassen und den Reiz dieser Bilderbuch-Spezies zu charakterisieren.
Eine Bilderschau und eine kleine Vitrinen-Ausstellung (mit Beispielen aus den Sammlungen Friedrich C. Hellers und aus dem Bestand der Staatsbibliothek) ergänzen diese Ausführungen - zur „Augenlust" der Betrachter.

Vortrag: 3. Mai 2017, 18.00 Uhr

Dietrich-Bonhoeffer-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin
Potsdamer Straße 33, Berlin-Tiergarten

Von Albers bis Richter

Das Bilderbuchmuseum Troisdorf zeigt in einer Präsentation Künstlerbücher aus der Sammlung Kienbaum, die damit erstmals öffentlich ausgestellt wird. Es führt damit seine Ausstellungsreihe mit Künstlerbuchpräsentationen fort.
Foto (Ausschnitt) © Lothar Schnepf
zur »Sammlung Kienbaum«, 2016
Diese Künstlerbuchsammlung, die der Unternehmer Jochen Kienbaum seit den 1970er Jahren aufgebaut hat, umfasst neben kostbaren Malerbüchern auch ungewöhnliche Kataloge und Publikationen, die in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern entstanden sind. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt bei den Büchern abstrakter amerikanischer und europäischer Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts. Auf eine allgemeine Einführung in das Künstlerbuch des 20. Jahrhunderts seit den 1960er Jahren folgt eine Vertiefung in die Schwerpunkte der Sammlung mit Werken von Antonio Calderara, Josef Albers, Rupprecht Geiger, Sol Lewitt, Richard Tuttle, Gerhard Richter, Jürgen Partenheimer, Johannes Wohnseifer und Jorinde Voigt. Die Ausstellung zeigt so nicht nur einen repräsentativen Querschnitt aus dieser bedeutenden Privatsammlung, sondern sie vermittelt zugleich exemplarisch die Entwicklung des internationalen Künstlerbuches seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Künstlerbücher werden in der Ausstellung ergänzt durch korrespondierende Arbeiten auf Papier der jeweiligen Künstler.

Ausstellung: 2. April - 18. Juni 2017

è Burg Wissem, Bilderbuchmuseum
Burgallee
53840 Troisdorf

Der Zauberer klaut Essen, jetzt in Reutlingen

Druckgraphik und Künstlerbücher von Eckhard Froeschlin und der Gruppe TALLER.CONTIL, Nicaragua

1990 gründete Eckhard Froeschlin, Scheer/Donau mit Anne Büssow die „EDITION SCHWARZE SEITE“, die seitdem bibliophile Buch- und Mappenausgaben herausgibt. Mit diesen Editionen ist Eckhard Froeschlin regelmäßig auf der Frankfurter Buchmesse oder auf der Codex-Messe in Berkeley/Kalifornien unterwegs.
1998 hatte er das Projekt Künstler-Druckwerkstatt TALLER. CONTIL im nicaraguanischen Matagalpa mit dem Bildhauer Bodo Borheide ins Leben gerufen. Die Gruppe TALLER.CONTIL druckt seitdem eine im Dichterland Nicaragua einzigartige Reihe von originalgraphischen Künstlerbüchern, von denen eine Auswahl in der Ausstellung gezeigt wird, neben weiteren Arbeiten von Eckhard Froeschlin und den Gruppenmitgliedern.

Spendhausstraße 2, 72764 Reutlingen